Oberheffen
Wirtschaft
„Jungwähler denke daran!"
Wahlberechtigt ist. wer am 29. ZNärz fein 20. Lebensjahr vollendet hat, d. h. wer am 29. März zwanzig Jahre alt geworden ist.
Denke daran, junger Deutscher! Denke daran, deutsches Mädel!
An alle Kulturschaffenden.
Ein Aufruf des Reichskultursenats zum 29. März.
Berlin, 21. März. (DNB.) Der Reichskultursenat erläßt an alle Kulturschaffenden Deutschlands und darüber hinaus an das gesamte deutsche Volk folgenden Aufruf:
In ehrfurchtsvoller Bewunderung vor der geschichtlichen Größe des politischen Kampfes, den Adolf Hitler in diesen Dagen als Sachwalter der deutschen Nation durchficht^ bekennen wir uns vor derWeltzumFührerund seinemWerk. Er hat der lebenden Generation in Deutschland die Freiheit und Ehre zurückgegeben und den kommenden Geschlechtern das Dasein auf dieser Grundlage gesichert. Dank seinem Kampf sind die zwei Millionen deutschen Soldaten im Weltkriege nicht umsonst gefallen. Was vaterlandsliebende Männer feit Jahrhunderten erträumt und ersehnt haben, wofür so viele Leben großer Deutscher gelebt und geopfert wurden, der Führer hat es vollendet: ein eini-
heit wahrnehmen, um ihm durch diese Wahl seinen Dank zum Ausdruck zu bringen.
Nur zu leicht vergessen wir, wie es vor der Machtergreifung des Führers in den deutschen Dörfern aussah. Zwangsversteigerungen ohne Zahl rissen alte Geschlechter von der geliebten Heimaterde; und für den, der seinen Hof noch hatte, war die Vertreibung von der Scholle eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Das deutsch e L an d- volk war am Ende. Da kam Adolf Hitler. Seine erste Sorge galt vor allem dem Bauerntum. Heute schützt das Reichserbhofgesetz den Bauern vor dem unverschuldeten Verlust seiner Lebensgrundlage. Die M a r k t o r d n u n g hat die
notierten Anatolier mit 38,25 (38,80) und 4proz. Mexikaner 8,25 (8).
Tagesgeld etwas gefragt mit 3 (2,75) v. H.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 23. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 339* Rinder (44 Ochsen, 32 Bullen, 219 Kühe, 44 Färsen), 421 Kälber, 27 Schafe, 3925 Schweine. Es kosteten? Rinder: Ochsen 40 bis 45 Mark, Bullen 39 bis 43, Kühe 25 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 40 bis 70, Hämmel 47 bis 50, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt; Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe ruhig.
Börsenspekulation mit den Erzeugnissen des Bodens ausgeschaltet und sichert ihm den gerechten Lohn für seine Arbeit.
Deutsche Bauern und Landwirte, der Führer hat Euch vor dem sicheren Abgrund zuruckgerissen und Euch wieder zur Grundlaae des Volkes gemacht. Zeigt der Welt am Tage dieser ge- schichtlich bedeutsamen Wahl, daß Ihr einmütig und geschlossen Euch zu Adolf Hitler bekennt!
R. Walther D a r r d, Reichsbauernführer, Reichsminister und Reichsleiter der NSDAP.
WPD. In dem Bericht des Vorstandes einer großen deutschen Automobil-Fabrik über das Geschäftsjahr 1935 ist u. a. zu lesen: „Zum ersten Male gelang es einer Automobilfabrik auf dem europäischen Kontinent, innerhalb eines Jahres eine sechs st ellige Produktionsziffer zu erreichen, und sich damit einen Platz in der vordersten Reihe sämtlicher Automobilfabriken der Welt zu erringen — die nordamerikanischen mit eingeschlossen, deren Erzeugungsziffern für europäische Verhältnisse bisher unerreichbar schienen." Dieser Erfolg eines deutschen Jndustriewerkes ist ohne die tatkräftige Förderung, die Adolf Hitler der deutschen Kraftfahrzeugwirtschaft zuteil werden ließ, nicht denkbar. Der Bericht spiegelt den Aufschwung wider, den dieser Zweig deutscher Wirtschaft in den vergangenen drei Jahren nahm. Das Jahr 1935 brachte eine Gesamtkraftwagenerzeugung von 242934 Stück, und übertraf damit das Vorjahr um 39 d. H., obwohl schon das Jahr 1934 mit 174 655 Wagen einen Höhepunkt aufwies.
Staatsminister a. D., Präsident der Reichsstlm- kammer; Theodor Loos, Staatsschauspieler; Eberhard Wolfgang Möller, Schriftsteller; Wilhelm Müller-Scheld, Landesstellenleiter; Lothar Müthel, Staatsschauspieler; Prof. Dr. Hans P f i tz n e r ; Prof. Dr. Peter Raabe, Generalmusikdirektor, Präsident der Reichsmusikkammer; Wilhelm R»de, Generalintendant; Bernhard Graf Solms, Intendant; Dr. Rainer Schlösser, Ministerialrat, Präsident der Reichstheaterkammer; Heinrich Schlusnus, Kammersänger; Direktor Georg Schumann, Präsident der Akademie der Künste; Hans Schweitzer, Beauftragter für künstlerische Formgebung; Hermann Stehr, Schriftsteller; Götz Otto Stoffregen, Intendant des Deutschlandsenders: Heinz Tietjen, Generalintendant; Wilh. Weiß, Hauptmann a. D., Leiter des Reichsoerbandes der deutschen Presse.
Propagandisten für den Führer.
General Daluege an die Polizei.
Berlin, 21. März. (DNB.) Der Befehlshaber der Polizei, Generalleutnant und SS.-Obergruppenführer Kurt Daluege, hat an die deutsche Polizeibeamtenschaft folgenden Wahlaufruf gerichtet:
„Kameraden der deutschen Polizei!
Der deutsche Polizeibeamte, Führer oder Mann, ist Nationalsozialist, und als solcher sich der Aufgabe bewußt, die der Führer von allen Deutschen, vor allem aber von allen Nationalsozialisten zum 29. März erfüllt sehen will. Als nationalsozialistische Polizeibeamte, mit besonderen Aufgaben und Vollmachten des Staates versehen, sind wir in der Lage, mehr als jeder andere Deutsche jede kleinste Tätigkeit, jede kleinste Regung der Volksgenossen zu sehen und zu beurteilen. Diese Tatsache macht den deutschen Polizeibeamten zu einem der besten Propaganda st en für den Führer und seine Arbeit an den Stellen, wo andere Propagandisten der Bewegung oder des Volkes selten hinkommen. Wir wollen uns daher für die kommenden Tage vor dem großen Appell am 29. März verpflichten, die bekannten 8 bis 10 v. H. der Säumigen und Trägen an die Wahlurne zu holen, um für den Führer ihr Bekenntnis abzulegen. Wir wollen in die entlegensten Hütten, in die einsamsten Dörfer und Täler, in die Altersheime und Krankenstuben gehen und dort unsere Dankespflicht gegenüber dem Führer abstatten durch A u f - klärungund Werbung in seinem Sinne. Wir wollen arbeiten zum 29. März jeder an seiner Stelle, jeder ein Propagandist unseres Führers, jeder bemüht, dafür zu sorgen, daß auch der letzte Volksgenosse des Führers Stimme hört und die Klarheit feines Wollens erkennt! Kameraden, tut eure Pflicht!
Einen platz in der ersten Reihe errungen.
Rundfunkprogramm
Montag, 23. März:
12 Uhr: Schloßkonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Euer Wunsch sei uns Befehl! 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Unterhaltungsmusik. 16.45: „Wer kennt die Meister deutscher Erzählkunst?" (V). Ein literarisches Preisrätsel. 17: Musik für 2 Geigen von Max Reger. 17.30: Unterhaltungskonzert. 18: Fröhlicher Alltag. Ein buntes Konzert. 19.45: Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: O Schwarzwald — o Heimat... Aus dem Volk — für das Volk. 22: Nachrichten (auch dem Sendebezirk). 22.30: Musik zur „Guten Nacht". 24—2: Nachtkonzert.
Dienstag, 24. März.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. — Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Sendepause. 9.30: Unterhaltungsmusik. 10.15: Schulfunk. 10.45: Nachrichten. 11.30: Sendepause. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von Zwei bis Drei. 15: Wirtschaftsbericht: Deutsche Bauen: auf freier Scholle. 15.15: Unterhaltungskonzert. 16: Aus Hessens musikalischer Vergangenheit (9). Darmstädter Hofmusici spielen in Frankfurt. 17: Weg mit Grillen und Sorgen! 17.30: Unterhaltungskonzert. 18: Musik zum Feierabend. 19: Sonate für Violine und Klavier in G-dur, Werk 96, von Ludwig van Beethoven. 19.30: Erzeugungsschlacht. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Konzert. 22.10: Nachrichten. 22.20: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Un- terhaltungs- und Volksmusik. 24: Nachtmusik.
Rhein-Mainifche Börse.
Fester.
Frankfurt a. M., 21. März. Auch die Wochenschlußbörse hatte am Aktienmarkt eine weiter befestigte Tendenz, wobei die Aufwärtsbewegung einiger Spezialpapiere anregte. Im allgemeinen bewegte sich das Geschäft in engen Grenzen, auch die Kurserhöhungen gingen durchschnittlich kaum über 0,5 v. H. hinaus. Das Hauptinteresse konzentrierte sich auf die Aktien der Verein. Stahlwerke in Erwartung der heutigen AR.-Sitzung, in der eine größere Transaktion beschlossen werden soll. Die Aktie lag mit 85,25 auf der erhöhten Abendbörsenbasis unverändert, später stieg sie auf 85,50. Lebhaftes Geschäft hatten erneut IG. Farben-Jn- dustrie mit 157—158 (156), ferner stiegen Scheideanstalt um 1 v. H. und Deutsche Erdöl um 1,25 v. H. Don Elektrowerten gewannen Elektr. Lieferun- Sen 1,75 v. H., die übrigen Werte 0,25—0,75 v. H., lEG. unv. 35,65. Montanaktien lagen im allgemeinen sonst ruhig und nur um Bruchteile eines Prozentes höher, Hoesch plus 0,65 v. H. Reichsbank unter Berücksichtigung des Abganges von netto 7,2 v. H. Dividende fest mit 178,75 (183,50), ferner erhöhten sich Zellstoff Aschaffenburg auf 86,50 (85,25), Feinmech. Jetter und Moenus Maschinen um je 0,75 v. H. Schiffahrtsaktien, Cement Heidelberg und Daimler Motoren sowie Rheinmetall lagen gut behauptet.
Der Rentenmarkt lag ruhig und nahezu unverändert. Weiter gefragt waren späte Schuldbuchforderungen zu 97,50, zertif. Dollar-Bonds lagen etwa 0,13—0,25 v. H. fester. Altbesitz, Kommunal- Umschuldung und Zinsoergütungsscheine lagen unverändert.
Im Verlaufe ließ die Umsatztätigkeit am Aktienmarkt nach und die meisten Kurse erfuhren kaum noch Veränderungen. Verein. Stahlwerke schwankend mit 85,50—85,25, Farbenindustrie bewegten sich bei 158. Weiter erhöht waren Scheideanstalt auf 220 nach 219, Deutsche Erdöl auf 114,50 nach 114, Bekula auf 141,50 nach 141,25, Cement Heidelberg auf 136 nach 135,13, Moenus auf 88,75 nach 88,50 und Rheinstahl auf 116,50 nach 116. Rhein. Braunkohlen kamen 2 v. H., Hanfwerke Füssen 1,5 v. H. höher zur Notig. Deutsche Linoleum verloren 1 o. H. auf 163. Von Großbankaktien büßten Commerzbank 0,65 v. H. auf 91,25 ein.
Renten lagen weiterhin still und unverändert. Goldpfandbriefe und Stadtanleihen meist wie gestern, Liquidationspfandbriefe uneinheitlich bei Abweichungen bis 0,25 v. H. Industrie-Obligationen waren nur wenig verändert. Von fremden Werten
Landkreis Gießen.
OO K l e i n - L i n d e n, 21. März. Der hiesige Geflügelzuchtverein nahm bei seinen Mitgliedern eine Sammlung von Eiern für das Winterhilfswerk vor, die der örtlichen Leitung der NSV. zur Verfügung gestellt wurden. Mitglied Wilhelm Schlaffer führte die Sammlung durch. _ .
* Wieseck, 23. März. Am gestrigen Sonntag gegen 18 Uhr ereignete sich hier ein Z u s a m m e n - stoß zweier Personenautos. Einer der Kraftwagen stammte aus Wißmar, der andere war aus Frankfurt. Zum Glück kamen Personen nicht zu Schaden, dagegen entstand an den beiden Autos erheblicher Sachschaden.
J) Lollar. 21. März. Zum Abschluß eines weiteren Schulungskurses der hiesigen Gemeindegruppe des Reichsluftschutzbundes fand in der „Germania" ein Kameradschaftsabend statt. Erfreulicherweise waren außer den etwa 40 Kursusteilnehmerinnen auch eine Anzahl Gäste erschienen. Nach einer Ansprache des Gemeindegruppenführers Eberle, in welcher dieser betonte, daß der zivile Luftschutz vor allem auf kameradschaftlicher Zusammenarbeit beruhe, verbrachte man die Stunden des Beisammenseins mit gemeinsamem Gesang und fröhlicher Unterhaltung. Besonderen Beifall ernteten Frau C e martz und Fräulein E. F u ch s mit dem Vortrag lustiger Gedichte in oberhessischer Mundart. In der nächsten Zeit werden zwei weitere Schulungskurse beginnen, und zwar je einer für Sanitätshelfer im Luftschutz und einer für Blockwarte und Luftschutzgemeinschaften. Es sei noch bemerkt, daß die Gemeindegruppe Lollar des Reichsluftschutzbundes mit über 800 Mitgliedern wohl eine der stärksten Gemeindegruppen in ganz Oberhessen sein dürfte.
= Mainzlar, 21. März. Der bei den hiesigen Didier-Werken beschäftigte Betriebsingenieur Jos. Rohde konnte auf eine 25jährigeTätig-
keit in diesem Werk zurückblicken. Dem Jubilar wurden die üblichen Ehrungen zuteil.
* Grünberg, 22. März. Am Freitagabend kam im Wald bei der Ganseburg auf der Landstraße Gießen Grünberg ein Motorradfahrer aus Grünberg dadurch zu Fall, daß ihm in der Dunkelheit ein Reh vor die Maschine sprang. Der Fahrer erlitt bei dem Sturz neben einer Gehirnerschütterung Prellungen und andere Verletzungen, während das Reh getötet wurde. Der Motorradfahrer wurde von einem gerade vorbeikommenden Kraftwagen nach Hause gebracht.
* W e i ck a r t s h a i n , 21. März. In unserem Ort ereignete sich am Samstag ein s ch w e r e r U n f a l l. Der 59 Jahre alte Landwirt Karl Becker II., der im Stalle mit dem Vieh beschäftigt war, wurde dort bewußtlos aufgefunden. Er war von einem der Tiere am Brustkorb schwer verletzt worden, hatte Rippenbrüche erlitten und mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden. Der Zustand des bedauernswerten Mannes ist bedenklich.
Kreis Alsfeld.
l. D e ck e n b a ch , 22. März. Am heutigen Sonntag konnte Frau Anna Katharina Müller W w e., die älteste Einwohnerin unserer Gemeinde, ihren 8 2. Geburtstag feiern. — Die hiesige Schule hielt im Saale des Gastwirts Müller einen E l - ternabend ab. Zahlreiche Einwohner aus Deckenbach und Höingen nahmen daran teil. Kleine Spiele, Gedichte und Liedvorträge sowie musikalische Darbietungen des Schülerorchesters füllten den Abend aus. Der Schulleiter sprach herzliche Worte der Verbundenheit zwischen Schule und Elternschaft. Pfarrer Wolf hielt eine kurze Ansprache an die scheidenden Konfirmanden. Besonders hob er den Eifer des Schulleiters und der Schüler für die Ausgestaltung des Abends hervor. Mit einem Gruß an den Führer und mit dem gemeinsam gesungenen Horst-Wessel- Lied wurde der Abend beschlossen.
g e s, freies, glückliches Volk. Seine hohe Auffassung von der kulturellen Mission des deutschen Volkes hat uns die beglückende Gewißheit gegeben, daß die heilige d e u t s ch e K u n st für alle Zeiten die Krönung seines Schaffens und oes Schaffens unseres Volkes sein wird. Nur eine Nation von Ehre kann diese höchsten Aufgaben der menschlichen Kultur erfüllen. Ein unfreies, mißachtetes Volk ist hierzu niemals fähig. Das von Adolf Hitler befreite Deutschland wird nunmehr diesen letzten Kampf im friedlichen Wettbewerb der Völker ausnehmen, den Kampf, in dem es noch nie unterlegen war, um in Kunst und Wissenschaft der Menschheit neue Ewigkeitswerte zu schenken.
Wir Deutschen von heute können den Dank, den das deutsche Volk dem Führer schuldet, nickt mehr in vollem Umfange abstatten. Das wird die Geschichte tun. Wir aber wollen, wie alle anderen Deutschen, unseren Teil zum Werk Adolf Hitlers beitragen und freudigen, dankerfüllten Herzens am 29. März mit unserer Stimme für das unvergängliche Aufbau - und Friedenswerk des Führers eintreten.
Der Aufruf ist u. a. von folgenden Mitgliedern des Reichskultursenats unterzeichnet: Der Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. G o e b- b e l s ; der Vizepräsident, Staatssekretär Funk; Franz Adam, Dirigent des Reichs-Symphonie- Orchesters; Max Amann, Reichsleiter und Präsident der Reichspressekammer; Heinrich A n a ck e r, Schriftsteller; Wilhelm Backhaus, Pianist; Prof. Dr. German Bestelmeier, Präsident der Münchener Akademie der Künste; Friedrich Bethge, Schriftsteller und Chefdramaturg; Hans Friedrich B l u n ck , Altpräsident der Reichsschrifttumskammer; Dr. Otto Dietrich, Pressechef der NSDAP.; Horst Dreßler-Andreß, Präsident der Reichsrundfunkkammer; Erich Edwin D wi n ger, Schriftsteller; Carl Froelich, Filmregisseur; Dr. Paul G r a e n e r, Professor, Vizepräsident der Reichsmusikkammer; Gustaf Gründ gens, Intendant; Eugen Hadamowsky, Vizepräsident der Reichsrundfunkkammer; Hans Hinkel, Reichskultur- walter; Prof. Eugen H ö n i g, Präsident der Reichskammer der bildenden Künste; Hanns Johst, Schriftsteller, Staatsrat, Präsident der Reichsschrist- tumskammer; Friedrich Kayßler, Staatsschauspieler; Eugen Klöpfer, Staatsschauspieler; Willi Krause, Reichsfilmdramaturg; Werner Krauß, Staatsschauspieler; Staatsrat Dr. Krebs, Oberbürgermeister; Prof. Dr. Oswald Lehnich,
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZIL
Kranlmri a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß- kurü
Schlußk. Mittag- börse
■Oatum
20 3.
21.3-
20 3.
21 3.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
100,4
100,5
100,5
100,5
4% Deutsche Retchsanl. von 1934
97,65
97,9
97,65
97,65
5y2% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten ........
110,8
ixh% Deutsche ReichSpostschatzaw
Weisungen von 1934, 1.......
F/o ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929
100,1
100,1
100,2
100,3
trückzahlb. 102%) ............
4%% ehem. 8% Hessische Lande».
banl Darmstadt Gold Al. 12....
96,4
96,4
96,4
6¥i% ehein. 4%% Hess. Landes-
Hypothekenbank DarmstadtLiaui
101
101
*yz% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landcsb.Goldschuldverschr. R.6
_
_
Oberhessen Provinz-Anlethe mtl
AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Aw
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
114,6
_
114,6
114 5
4%%el)em.8% Franks. Hhp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,5
6%% ehem. 4*4% Frank,. Hyp^
5/2% ehem. 4*/,% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....
101,5
101,25
101,5
101,13
*¥1% ehem. 8% Pr. Landespsand-
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
*¥i% ehem. 7% Pr. Landespfand-
briesanst., Gold Komm. CbLVl
97
97
97
97
Steuergutsch.Verrechnungsk. 84-88
109
109
109
109
4% Oesterreichtfche Goldrente...
31,25
30,75
32
31,5
4,20% Österreichische Stlberrente
1,2
1,2
1,3
1,2
8,6
8,65
8,65
8,7
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
8,5
8,5
8,55
<yj% desgl. von 1913..........
8,5
8,65
8,55
--
5% abgefL Goldmerikaner von 96
13,65
1 13,65
13,75
13,6
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
9,13
i 9,13
9,5
$ranffurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußt. Abend- börsc
Schlußkurs
Schlußk. Mitiag- börle
Datum
20 3.
21.3
20.3.
21.3-
4% desgl. Serie 11 ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4*/r%Rumän.vereinh.Rentev.l918 4% Rumänische vereinh. Rente ..
2^% Anatolier ...............
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg.Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Prlvat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............o
Retchsbank ................ 12
A.E.G.......................
Bekula.................... io
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5 Licht und Kraft ........... ßy.
Felten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........g
Rhein. Wests. Elektr..........g
SchuüerlLCo............. 4
Siemens S Halske........... 7
Lahmeyer L Co..............7
Buderus ....................
Deutsche Erdöl ...............
Harpener...................
Hoesch Eisen—Köln-Neuesseu .. Ilse Bergbau ...............
Ilse Bergbau Genüsse........
Klöcknerwerke ...............
Mannesmann-R. Ihren.......
9,13
6,4
9,25
5,4 38,8
15,65
17,25
108,5 112,65
91,9
92,5
92,5 183,5
35,65
140,25
122 139,25 115,5 129,25
128,75 136,75 171,75
129
94 112,75 112,75
90,4
—
130
86 84,25
9,13
6,5
9,2
5,4
38,25
15,65
17,4
108,5
112,5
91,25
92
92
178,75
35,65
142
123,75
139,5
115,75
130
124,5
129,75
137,5
173,5
129
95
115
115,25
91
161,5
130
86,75
84,25
6,35
9,05
5,4
38,9
15,9
26,75
17,5
108,4
112,13
91,75
92,5
92,5
183,5
35,75
141,5
122
139
115,5
129
124
128,75 136,75
171,25
128
93,5
112,9
112,5
90,75
129,5
86,5
84
9
6,35
9
5,3
38
15,75
26,5
17,25
112,5
91,25
92
92
178,75
35,5
142,5
123,5
139,75
115,75 129,75
126,75
130 137,5 173,5
128
95,4 115
116
91
161,5 130,75
1 86,75 1 84,5
Lrankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurS
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
20.3.
21 -3
20.3.
21.3.
ManSfelder Bergbau.......
. 6
133
134
133,5
132,5
Kokswcrke................
. 6
—
——
122
124
Rheinische Braunkohlen ....
12
225,5
227,5
226
228
Rhetnstahl ................
. 4
115,75
117,5
115,5
116,75
Vereinigte Stahlwerke......
. 0
85,25
85,65
84
85,13
Otavi Minen .............
. 0
—
19
18,9
19,13
Kaliwerke Aschersleben......
. 6
124
124,5
124
124
Kaliwerke Westeregeln......
. 5
121
120
122,5
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7K
—
180
180
180
I. G. Farben-Jndustrte.....
. 7
156
158,5
155,4
158,75
Scheldeanstalt.............
. 9
218
220
—-
—
Goldschmidt ..............
. 6
106
106,25
105,5
108,5
RütgerSwerke .............
. 6
120,5
122,75
121
122,9
Metallgesellschaft...........
.. 4
115,25
115,5
115
115
Philipp Holzmann.........
Zementwerk Heidelberg ....
Cementwerk Karlstadt.......
.. 4
97
98
96,75
98
.. 7
135
136
-
.. 6
130
130
-
Schultheis Patzenhoser .....
.. 4
—
—
99
98,65
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
50,5
50,5
50,65
49,75
Bemberg.................
.. 6
90,5
90,5
90,5
90
Zellstoff W'aldhof ..........
.. 5
123
123
122,4
122,65
Zellstoss Aschaffenburg .....
.. 0
85,25
86,5
85,5
85,5
128
Dessauer Gas .............
.. 7
—-
—
127,75
Daimler Motoren..........
.. 0
99,25
99,25
99,13
99,13
Deutsche Linoleum.........
.. 8
164
163
163,75
162,75
Orenstein & Koppel ........
.. 0
—
—
77
77
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
32
32,75
32,25
33,25
Chade ....................
7*/.
321
—
322
322
Accumulatoren-FabrU......
. 12
173
—
172,75
173
Conti-Gummi.............
.. 8
180
181
180
180,13
Gritzner..................
.. 0
I 27,5
j 27,4
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
89,5
—
-
Süddeutscher Zucker ..—..
. 10
I 198
1 198
1 198
I -
20-März
21 -März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
1 Brief
Buenos iflttfr-
0,679
0,683
0,679
0,683
Brüssel.....
41,91
41,99
41,91
41,99
Rio de Ian.
0,139
3,047
0,141
0,139
0,141
Sofia ......
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,79
54,89
54,79
54,89
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,27
12,30
12,27
12,30
HelstngforS..
5,41
5,42
5,41
16,375
5,42
Paris ......
16,38
16,42
16,415
Holland ....
168,83
169,17
168,83
169,17
Italien.....
19,70
19,74
19,70
19,74
Japan......
0,714
0,716
0,714
0,716
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
61,78
Oslo..... :
61,66
61,78
61,66
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,135
11,155
11,135
11,155
Stockholm...
63,25
63,37
63,25
63,37
Schweiz ....
81,02
81,18
81,01
81,17
Spanien....
33,95
34,01
33,93
33,99
Prag.......
10,27
10 29
10,27
10,29
Budapest ...
——
—
Neuyork ...
2,470
2,474
2,473
2,477
Banknoten.
Berlin,21 .März
Geld
Brie,
Amerikanische Noten..............
2,425
2,445
Belgische Noten..................
41,76
41,92
Dänische Noten .................
54,53
54,75
Englische Noten .................
12,235
12,275
Französische Noten...............
16,33
16,39
Holländische Noten...............
168,41
169,09
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
—
—
61,45
61,69
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Noten...............
63,03
63,29
Schweizer Noten.................
80,83
81,15
Spanische Noten.................
33,59
33,73
Ungarische Noten................


