Ausgabe 
23.2.1936
 
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VomGelben Hund" zur Lufischiffpost.

LPD. Frankfurt a. M., 23. Febr. In weni­gen Wochen wird in Frankfurt der neue Flughafen eingeweiht, der zum Weltzentralflughafen ausge­staltet worden ist. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß Frankfurt mit die erste Stadt Deutsch­lands ist, von der aus Post mit Flugzeugen be­fördert wurde. Die e r st e F l u g p o st von Frank­furt ging nach Darmstadt-Worms oder M a i n z - F r a n k s u r t. Am 10. Juni 1912 star­tete Dom Flugplatz in Frankfurt a. M.-Niederrad aus der von August Euler zur Verfügung ge­stellte DoppeldeckerGelber Hund" als erstes deutsches Flugzeug unter der Reichspost­flagge. Gesteuert wurde die Maschine von Leut­nant von Hiddessen vom Leibdragoner-Regi­ment Nr. 24. Die Post bestand aus etwa 10 000 Luftpostkarten im Gewicht von rund 40 Kilogramm, die von Frankfurt nach Darmstadt befördert wur­den. Mit diesem Flug wurde die Postkartenwoche derGroßherzoglichen Zentrale für Mutterschutz und Säuglingsfürsorge" feierlich eröffnet. Auf wei­teren Flügen brachte Leutnant von Hiddessen 50 kg Post nach Worms, 45 kg nach Mainz und 100 kg nach Frankfurt am Main. Die neue Beförderungsart erfreute sich eines derartigen Zuspruchs, daß die Reichspost die ursprünglich nur für acht Tage anberaumten Postflüge bis zum 23. Juni 1912 fortsetzte. Zwei Tage nach dem ersten Start desGelben Hundes" unter der Reichspost­flagge wurde am 12. Juni 1912 zum ersten Male ein Luftschiff in den Dienst der Postbeförderung gestellt. An diesem Tage wurden von dem Luft­schiffSchwaben" über 45 000 Postkarten von Frankfurt nach Offenbach und Darmstadt befördert.

Heute wird man über dieseRekordziffern" lächeln, denn sie sind nur ein winziger Bruchteil dessen, was heute an Briefen und Paketen mit der Luftpost befördert wird. Nach der Inbetriebnahme des neuen Flughafens wird der Umfang des Flug­postverkehrs sich ganz erheblich vergrößern, weil Frankfurt die Zentrale für den Flugpostverkehr nach Nord- und Südamerika wird. Zur Bearbeitung der Flugpost nach Uebersee wird im Verwaltungs­gebäude der Lufthansa ein neues Zweigpostamt eingerichtet, dem von der Auslandsstelle die gesamte Poft direkt zugeleitet wird.

VerregneterKarnevals-AuftaktinKöln.

Der Auftakt des Kölner Karnevals am Samstag verregnete gründlich, und auch die Fortsetzung am Sonntag, das Straßenmaskentrei­ben und dieVeedelszög" (Umzüge in den einzel­nen Stadtvierteln) litten nach einem wunderschönen Morgen unter dem nassen Wetter. Es regnete un­aufhörlich, als der Prnz am Samstagabend sich in Begleitung seines Geisterzuges anschickte, von der städtischen Macht Besitz zu ergreifen. Eine un­übersehbare Menschenmenge unter Regenschirmen umsäumte die Straßen. Die Soldaten der Korps und manche Narrengruppe begleiteten den Prinz Karneval Fritz II. mit Fackeln. Im Rathaus emp­

fingen die Beigeordneten der Stadt in alter Amts­tracht den Prinzen mit seinen Funken und Gar­disten. Fritz II., Bauer und Jungfrau wurden vom Beigeordneten Ebel begrüßt. Beigeordneter Ebel verlas die Schlüsselübergabeurkunde, die die Stadt Köln dem närrischen Regiment des Prinzen Karne­val für die nächsten drei Tage ausliefert. Freude und Frohsinn sollen in dieser Zeit herrschen. Mit diesen Worten überreichte Beigeordneter Ebel dem Prinzen Schlüssel und Zepter. Anschließend hielt Prinz Fritz II. seine fröhliche Antrittsrede. Mit be­geistertem Jubel wurde dasAlaaf!" auf die Va­terstadt ausgenommen, und Geisterzug und Zu­schauer sangen begeistertEs war einmal ein treuer Husar."

Der Sonntag war dem Maskentreiben gewidmet. Den Höhepunkt stellten die sogenannten Sonndags- Veedelszög dar, die das Narrenoolk in allen Vier­teln der Stadt in eigener Regie veranstaltet. Die besten und humorvollsten Gruppen wurden mit Prämien bedacht. Was im Kölner Straßenkarne­val an alter Volkstümlichkeit und Origi­nalität lebendig aeblieben ist, findet seinen rein­sten und echtesten Ausdruck gerade in diesenVee­delszög". Neben nahezu der gesamten einheimischen Bevölkerung hatten sich schon zahlreiche Fremde eingefunden, und die Gruppen wurden allenthalben mit reichstem Beifall empfangen. In tollem Trubel zogen die Ausgelassenen dahin, immer heftiger weinte der Himmel und trieb die Durchnäßten, die äußere Feuchtigkeit durch eine innere Befeuchtung wettzumachen. Der Rosenmontagszug wird es nicht leicht haben, den volkstümlichen karnevali­stischen Eindruck des Sonntags noch zu übertreffen.

Der Münchener Faschingszug 1936.

Das fröhliche München erlebte am Sonntag einen besonders erfreulichen und lustigen Faschings­zug, der die Begeisterung der ungezählten Tau­sende erweckte, die die Straßen umsäumten. 109 Schaugruppen in neun Aufmärschen mit zahlreichen Musikkapellen und Spielmannszügen bildeten einen 4 Kilometer langen Zug, der anderthalb Stunden lang durch seine närrischen Einfälle die Beschauer erheiterte.München am Aequator" hieß der Leitgedanke des ersten Teiles mit rund 20 Gruppen. Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" demonstrierte ihre Leistungen auf den Gebieten der Bevölkerungspolitik, des Sports, der Schönheit der Arbeit und der Ferienreisen. Die lebendig gewordene Bavaria huldigte auf lustigem Faschingswagen den Olympiasiegern. In einer Ab­teilungWas uns so freut" waren Eintopf und Pfundspende sowie der Witz mit dem zehn Meter langen Bart«nicht vergessen. Im nächsten Auf- rnarschteil, betiteltTschammer-Westisches auf olym­pischen Gefilden", feierte die olympische Idee Faschingstriumphe. Man sah die Kandidaten und Olympiarekordler im Maßkrugstemmen und Nasen­bohren und die Wetterangsttträume des Olympia­komitees in der Woche vor Beginn der Spiele: Die Sprungschanze auf blühender Wiese mit Köchen, die Schnee schlagen. Gegen Schluß kamNarr- hallesisches": Prinz Karneval Willi I. auf hohem luftigem Thron, von seinem närrischen Volk mit Jubelrufen begrüßt. Auf einem Wagen mit lauter

Schaukelpferden ritten Heuer zum ersten Male die Münchener Junghelfer der Narrhalla an, Ihre Herrlichkeiten Münchens Faschingsexprinzen folgten. Am Schluß, amWurstzipfel", fiel der Wagen der Werbefachleute mit ihrer Propaganda fürPillus Rizius" auf, die zuKrach im Hinterhaus" führt.

Es ist wohl kaum je der lustige Zusammenklang zwischen Faschingszug und Beschauer so stark und lebendig gewesen. Als sich der Faschingszug von der Isar bis zum Bavaria-Ring durch die Straßen der fröhlichen Stadt bewegt hatte, entwickelte sich hinter ihm ein so lustiges Faschingstreiben wie noch selten. In den Straßen blieb der Verkehr für die Straßenbahn noch stundenlang gesperrt, damit sich auch die Konfettigschlachten richtig entwickeln konn­ten. Die papierenen Spuren dieser Fröhlichkeit muß­ten nach zwei Stunden lastwagenweise weggeschafft werden.

Viele Fremde, besonders aus dem Norden und mitKdF.", waren gekommen, um die letzten Münchener Faschingstage mitzuerleben. Mit begin­nender Dämmerung verlagerte sich der Faschings­betrieb von den Straßen in die dicht besetzten Gast­stätten und Tanzlokale.

Marburger Fastnacht: Oie Iungmühle des Frohsinns".

Es sei noch einmal darauf hingewiesen, daß zu den Veranstaltungen der Marburger Fastnacht Sonntagsrückfahrkarten von allen Stationen in einem Umkreis von 35 Kilometer um Marburg ausgegeben werden. Der große karnevalistische Um­zug erfolgt am Fastnachtdienstag 14.30 Uhr von der Bürgerwiese aus. Der große Fastnachtsumzug, der bereits im vorigen Jahre eine ganze Apzahl netter Gruppen aufwies, bringt in diesem Jahr über 50 Gruppen, er wird also doppelt so stark sein als der Umzug des Vorjahres. 8 Musikkapellen wirken im Umzug mit, so daß für Frohsinn und Fröhlichkeit hinreichend gesorgt ist. Nach Beendi­gung des Umzuges werden die einzelnen Gruppen nochmals zwanglos durch die Oberstadt ziehen, da­mit hier bis zum Einbruch der Dunkelheit das frohe Fastnachtstreiben und -leben aufrechterhalten bleibt. Abends findet dann in 25 Hotels und Gast­stätten karnevalistisches Treiben statt.

Die Ueberschwemmungen in Spanien.

Aus den spanischen Provinzen laufen fortgesetzt neue alarmierende Nachrichten über die U e b e r - schwemmungskatastrophe, besonders in Sevilla, Zamora und Valladolid ein. Zahlreiche Personen werden als vermißt gemeldet. In Se­villa sind ganze Stadtviertel unter Was- s e r gesetzt worden. Das Wasser erreicht in den Straßen eine Höhe bis zu mehreren Metern. Zahl­reiche abseits gelegene Bauernhöfe sind von jeder Verbindung abgeschnitten. Die Bewohner, soweit sie nicht schon von den fieberhaft arbeitenden Ret­tungsabteilungen der Polizei und des Militärs in Sicherheit gebracht worden sind, werden durch Flug­zeuge mit Lebensmitteln versehen. Die Rettungs­arbeiten werden erschwert durch wolkenbruchartige Regengüsse, die fortgesetzt über die überschwemmten Gebiete niedergehen. Von den Behörden und von

privater Seite werden erhebliche Geldbeträge fok die Hochwassergeschädigten zur Verfügung gestellt, doch reichen sie bei weitem nicht aus, der Not zu steuern. Der Sachschaden kann vorläufig noch nicht übersehen werden. In Valladolid trat der Esgueou aus seinen Ufern und setzte u. a. auch das Cer« vantes-Haus unter Wasser. Allein in den Biblio« thekszimmern erreichte das Wasser eine Höhe doi zwei Metern. Heber 2000 Bände sowie wertvolle; Mobiliar aus der Zeit des Dichters Cervantes finb vernichtet worden. Die Ueberschwemmungen in Za, mora sind die größten, die man seit dem Jahre 1860 erlebt hat. Der Duro führt 4,5 Meter Was, ser über dem normalen Wasserstand. Bei Garbo wurde eine 40 Meter lange Brücke von den Fluten fortgerissen.

Landesverräter vor dem Volksgerichtshof.

Der 3. Senat des Volksgerichtshofes, der gegen, wärtig in Freiburg tagt, verurteilte wegen fortge, setzten Verbrechens des Landesverrats den Angeklagten Fritz Hurst, der ohne festen Wohn- sitz ist, zu lebenslänglichem Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Drei Angeklagte kamen mit leichteren Strafen davon. Drei wurden freigesprochen.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ansgabeort Frankfurt.

Während der Abbau der Kälte in Mittel- und Ostdeutschland über das Wochenende erhebliche Fort­schritte gemacht hatte, ist in dem bisher milden West- und Süddeutschland durch eine Zufuhr polar­maritimer Luft Abkühlung eingetreten. Sie ging zum Teil unter heftigen Schauern vor sich und hot in Gebirgslagen wieder zu Frost und vereinzelt auch zu Schneefällen geführt. Da sich die über das Festland erstreckende Tiefruckrinne von Westen her auffüllt, kann vorerst mit Beruhigung, aber auch weiterer Abkühlung gerechnet werden.

Aussichten für Dienstag: Vielfach dun­stig bis aufheiternd und nur noch vereinzelte Nie­derschläge, nachts vielerorts Frost, Tagestemperatu- ren nur wenig über 0 Grad, auf Ost drehende Winde.

Aussichten für Mittwoch: Voraussicht­lich weitere Abkühlung und vielfach heiter:

Lufttemperaturen am 23. Februar: mittags 8,6 Grad Celsius, abends 6,8 Grad; am 24. Februar: morgens 2,6 Grad. Maximum 10 Grad, Minimum heute nacht 2,4 Grad.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwort- lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. 1.36: 11000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Bekanntmachung.

Nachfolgende Polizeiverordnung vom 26.2.34 be­züglich Schädlingsbekämpfung im Obstbau bringe ich hiermit zur allgemeinen Kenntnis.

Gießen, den 22. Februar 1936.

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

Polizeiverordnung betreffend Schädlingsbekämpfung im Obstbau. Auf Grund des Artikels 43 Abf. 2 des Feldstraf­gesetzes, des Artikels 48III Ziffer I und des Ar­tikels 64 der Kreis- und Provinzialordnung wird mit Zustimmung des Kreisausschusses und mit Genehmi­gung der Mmisterialabteilungen la (Polizei) und le (Landwirtschaft) vom 22. Februar 1934 zu Nr. le 3381 für den Kreis Gießen verordnet:

§ 1.

Zur Bekämpfung von allen pflanzlichen und tie­rischen Schädlingen des Obstbaues sind rechtzeitig alle erforderlichen Maßnahmen durchzuführen, ins­besondere sind in der Zeit vom Herbst bis Frühjahr alle Obstbäume abzukratzen, zu bürsten und zu rei» nigen, die Baumkrone sachgemäß zu lichten und von allen büren Aesten zu befreien. Alle dürren und abgängigen Obstbäume sind zu beseitigen und aus den Obstanlagen zu entfernen. Die ordnungsmäßig gereinigten Obstbäume sind einem planmäßigen Spritzoerfahren zu unterwerfen.

§ 2.

Zur Durchführung und Duldung der Maßnahmen des § 1 sind die Besitzer der Obstbäume oder die Nutzungsberechtigten bzw. deren Vertreter ver­pflichtet.

_ § 3.

Zur Feststellung der Notwendigkeit und des Um­fanges der Maßnahmen und zur Ueberwachung der- bilden *ebe ®emeinl)e eine Kommission zu

Dieser Kommission gehören an:

2) der Bürgermeister oder sein Vertreter, o) der örtliche Führer für den Obstbau,

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist am 19. Februar meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Margarethe Horn, Hebamme

im Alter von 67 Jahren sanft entschlafen.

In tiefem Schmerz:

Ludwig Horn nebst allen Angehörigen

Gießen (Friedrichstraße 11), den 24. Februar 1936.

Auf Wunsch der Entschlafenen fand die Trauerfeier in aller Stille statt.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, für die reichlichen Kranz- und Blumenspenden sowie für die trostreichenWoite des Herrn Pfarrers König bei dem Verlust, der uns so schmerzlich betroffen, sagen wir tiefgefühltesten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

August Ruhl jr.

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c) der Ortsbauernführer,

d) ein Baumwärter,

e) zwei vom Kreisbauernführer auf die Dauer von drei Jahren bestimmte, am Obstbau inten efsierte Bauern (Landwirte).

§ 4.

Den Vorsitz in der Kommission führt der Bürger­meister oder sein Vertreter.

§ 5.

Die Kommission hat alljährlich bis spätestens 15. Oktober alle Obstbäume der Gemarkung darauf­hin nachzusehen, in welchem Umfange die in § 1 an­geführten Maßnahmen erforderlich sind, und als­dann der Ortspolizeibehörde unter Angabe der Obst- Machebesitzer unb ber Beanstandungen Mitteilung zu 8 6.

Die Ortspolizeibehörde hat die Baumbesitzer oder Nutzungsberechtigten oder deren Vertreter alsdann unverzüglich aufzufordern, die von der Kommission für notwendig erachteten Maßnahmen vorzunehmen. Die Beseitigung der toten und abgängigen Bäume bat bis spätestens 15. Dezember und die Durchfüh- runa der übrigen im § 1 im einzelnen aufgeführten Maßnahmen mit Ausnahme des Spritzens bis spä­testens 15. Februar zu erfolgen. Für alle übrigen Maßnahmen bleibt die Fristsetzung der Ortspolizei­behörde vorbehalten.

§ 7.

Auf Beschwerden der Baumbesitzer oder Nutzungs­berechtigten gegen Anordnungen der Ortspolizei­behörde entscheidet das Kreisamt nach Anhörung des zuständigen Sachverständigen der Landesbauern­schaft endgültig. Die Beschwerde muß binnen 14 lagen nach ergangener Aufforderung mit Be­gründung bei der Ortspolizeibehörde eingelegt werden.

§ 8.

Dem Sachverständigen der Landesbauernschast steht das Recht zu, die Tätigkeit der Kommission zu überwachen und dem Kreisamt zur Herbeiführung notwendiger Maßnahmen Vorschläge zu machen.

§ 9.

Wird der Aufforderung binnen der gesetzten Fri­sten von feiten der Baumbesitzer, Nutzungsberechtig­ten oder deren Vertreter keine Folge geleistet, so kann die Ortspolizeibehörde die erforderlichen Maß­nahmen auf Kosten der Besitzer ober Nutzungsberech­tigten durchführen lassen.

§ 10.

Sofern es nach Lage der Verhältnisse und im In­teresse des Obstbaues zweckmäßig erscheint, ist dis Ortspolizeibehörde berechtigt, von einer Aufforde­rung der Baumbesitzer, Nutzungsberechtigten ober deren Vertreter zur Vornahme ber Arbeiten abzu­sehen unb bie Maßnahmen unter Leitung bes Sach- oerftänbigen ber Lanbesbauernschaft unter entspre- chenber Verteilung der Kosten auf die Besitzer oder Nutzungsberechtigten selbst ausführen zu lassen.

§ 11.

Dem Kreisamt bleibt es überlassen, vorstehende Maßnahmen auch auf Wildbäume, Ziersträucher, Hecken usw. auszudehnen, sofern sich ein Bedürfnis hierzu ergibt.

§ 12.

Die vorstehende Polizeioerordnung tritt mit ihrer Veröffentlichung im Amtsverkündigungsblatt in Kraft. Die Polizeioerordnungen vom 30. Dezember 1881, betr. die Entfernung dürrer Bäume und Aefte aus Feld und Gärten, vom 18. Juli 1925, betr. Ent­fernung von Raupennestern, vom 28. Juli 1925, betr. Entfernung von Misteln, und vom 19. November 1904, betr. Bekämpfung der Blutlaus, sind damit aufgehoben. 1162C

Gießen, den 26. Februar 1934.

Kreisamt Gießen. I. V.: Webe r.

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