Ausgabe 
23.1.1936
 
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Wissenschafti. Werke

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Die Ebenen um den ^elUaturfif)utige- Burgenland murhen ats ^ar biet erklärt. Diese Ebenen stellen wo

Salzst - PPe E u r o p a gi&er[d)läge,

die Verdunstung starker ist al te unb bringf dringt Grundwasftr aus dem Boden? @(,s

Glaubersalz und Soda mit 05 Demgema§ biete mit einer weißen Ach^ ub ^. (juj)

ist die Flora dieses Gebiets S-lzst-PP' jbt dort die Tierwelt ist ganz ct9ena^S'an öen großen Vögel, die man sonst nur noch an d n g Binnenseen Rußlands findet uni ÄaJ«' nur aus den Hochebenen von Zibet -orromm Slapdlauf eines Tankschiffes bei »We »

Der Standard-Großtanker »Seminol , D,r ein- Tragfähigkeit von 15000 Bonnen h ,^erft ser Tage bei herrlichem Winterwetter au, hon Blohm & Voß in »emburg » » 6^, Di- Taus- vollzog Mrs R A. C a r d - r o) Church, Essex. Es handelt sich h'-r um eine fünf Tank'chifse, die durch Vermittlung der I

Amerikanischen Petroleumgesellschaft vor «

Zdt bd d-utschen Werften in Auftrag gegeben wor- den sind. s

Mord an einem Pfarrer in Holland.

In dem Dorfe Geisteren in Nord-Limburg wurde der Ortsgeistliche Li tj en s m feinem Garten vo unbekannten Tätern überfallen und mfarr$ Die Verbrecher hatten dann die Leiche u^Psar haus geschleppt, dort den Geldschrank der G geöffnet dessen Schlüssel der Pfarrer bei sich ge­tragen hatte. Da der Pfarrer alle Wertgegenstände im obersten Stockwerk des Pfarrhauses versteckt aufzubewahren pflegte, fielen den Tatern keme Werte in die Hände. Der Haushund des Pfarrers wurde von der Polizei mit durchschnittener Kehle neben der Leiche seines Herrn vorgefunden. Die holländische Polizei hat umfangreiche Maßnahmen zur Ergreifung der Täter getroffen.

Schweres Verkehrsunglück in Frankreich.

Ein französisches Schienenauto, das den Verkehr zwischen Royan und Saintes versieht, ift ent* gleist und umgestürzt. Dabei platzte der Vrenn- stoffbehälter, und im Nu stand der ganze Wagen in Flammen. Don den 14 Insassen konnten sich acht noch rechtzeitig in Sicherheit bringen; die übri­gen sechs wurden schwer verletzt.

Wetterbericht

des Reichswetterdienskes. Ausgabeort Frankfurt.

Das Eindringen frischer polarmaritimer Luft hat auch in unserem Gebiet zum Auftreten verbreiteter Schauer geführt, die zum Teil bis in die Niede­rungen herunter als Schnee fielen. In dem gleich­zeitig entstandenen Kaltluft-Hoch hat sich absteigende Luftbewegung eingestellt, die zunächst einmal viel­fach heiteres und vor allem nachts kälteres Wetter bedingt, lieber Südwesteuropa kündigt sich jedoch die Entwicklung eines neuen Wirbels an, so daß anschließend mit neuer Unbeständigkeit gerechnet werden kann.

Aussichten für Freitag: Anfänglich viel­fach heiter und verbreitete nächtliche Fröste, dann wieder zunehmende Bewölkung und später neue Niederschläge (vornehmlich auch in den Niederun­gen Schnee), nach Süden drehende Winde.

Aussichten für Samstag: Wieder un­beständigeres Wetter mit einzelnen Niederschlägen (im Gebirge vielfach Schnee), Temperaturen erneut ansteigend.

Lufttemperatren am 22. Januar: mittags 5 Grad Celsius, abends0,7 Grad; am 23. Januar: mor­gens 1,6 Grad. Maximum 5,1 Grad, Minimum 2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Ja­nuar: abends 1,5 Grad; am 23. Januar: morgens 1,1 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 0,5 Stun­den. Niederschläge 0,3 mm.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An- Zc'gen: Theodor Kümmel D.A.XII.35: 11300. Druck und Verlag: Bruhl sche Universitäts-Buch- und Stein- druckerei R. Lange K.-G., sämtlich in Gießen ®lonat5be5ug5Prei5 RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr

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Oer Kuabeumörder Seefeld vor dem Schweriner

Oie Vernehmung des Angeklagten am

Arn Mittwoch wurde die Vernehmung des Angeklagten Seefeld fortgesetzt. Nach seinen Lebensgewohnheiten befragt, erklärte der Angeklagte, daß er auf seinen Wanderfahrten am liebsten im Freien übernachtete. Selbst bei mehreren Kälte­graden fjabe er im Walde unter einem Baume prächtig geschlafen. Die Kinder feiner Kunden, die er auf feinen Wanderungen von Dorf zu Dorf be­suchte, waren Seefeld besonders zugetan. Auch die älteren wußte er durch allerhand Erzäh­lungen über seine Wanderfahrten zu fesseln. Seefeld verstand es, sich mit dem Nimbus zu umgeben, als sei er mit geheimnisvollen übersinnlichen Kräften begabt.

Das unheimliche Tagebuch.

Es kamen dann die Aufzeichnungen in dem my­stischen Tagebuch Seefelds jenes wich­tigen Beweis st ückes zur Sprache. Das Tagebuch, das mit dem 1. Januar 1931 beginnt, und mit dem 29. März 1935 endet, gibt über jeden Tag und jeden Ort, in dem sich der Angeklagte auf­hielt, Auskunft, soweit er nicht absichtlich für ge­wisse Tage seinen Aufenthalt und sein Treiben in Dunkel hüllen wollte. Die Ortsnamen und Daten sind in der Regel mit einem += oder-Zei­chen versehen.

In dem Notizbuch finden sich außerdem noch zahlreiche Zeichen, deren Bedeutung trotz der an­strengendsten Bemühungen in der Voruntersuchung nicht geklärt werden konnte. Der Angeschul­digte verweigerte jede Antwort auf ent­sprechende Fragen. Am 16. April 1933 ist der ein­getragene Ortsname völlig unkenntlich ge­macht. An diesem Tage kam der Schüler Gnirk aus Wittenberge ums Leben. In ähnlicher Weise ist für den 21. November 1933 der ursprünglich niedergeschriebene Ortsname mit anderen Buch­staben überschrieben worden, so daß er unleserlich geworden ist; er hat Rostock gelautet. Damals starb der Knabe Praetorius aus Rostock. Am 7. Juni 1933 befinden sich in dem geheimnisvollen Notiz­buch vier durchstrichene Nullen eingetragen. Es ist der Todestag des Schülers Metzdorf aus Pots­dam. Der 22. März 1935 weist drei sonst nie er­scheinende Zeichen auf, die eine dem Fragezeichen ähnliche Form haben. Es ist der Todestag des Schülers Thomas aus Wittenberge.

Immer die gleiche Methode.

Es kommen dann die im Laufe der Ermittlungen festgestellten Fälle, etwa 40 an der Zahl, von A n - iodung und Entführung von Knaben durch Seefeld zur Sprache, in denen zwar keine Anklage erhoben worden ist, die aber doch beson­ders bezeichnend sind für die Art und Weise, in der Seefeld Beziehungen zu Knaben anzuknüpfen pflegte. Es war immer hie gleiche M e - thode: Seefeld sprach die Kinder auf der Straße an und verstand es, sie durch kleine G e - schenke an sich zu locken, um später unsittliche Handlungen an ihnen zu begehen. Er gibt auch zu, wenn auch mit beschönigenden Einschränkungen, sich in unsittlicher Weise an mehreren Knaben ver-

Schwurgericht zweiten Verhandlungstage.

gangen zu haben. Aus Vorhalte in dieser Richtung

erklärte er, daß er die Kinder nur ausreiner Menschenfreundlichkeit" beschenkt fjabe; achselzuckend erklärt er: ,,3d) bin nun mal fo gut mut11 g .

Bon seinen Wanderfahrten schrieb er auch häufig Karten an die Jungen, auf denen er bezeichnender­weise selten vergaß,auch den lieben Eltern einen Gruß zu übermitteln". Mehrere Kinder hatten ihren Eltern von demseltsamen Onkel erzählt, der sich mit ihnen verabredet hatte. Wenn See­feld dann bemerkte, daß er beobachtet wurde, suchte er schleunigst das Weite. Als er einmal im Jahre 1931 verfolgt wurde, flüchtete er und ver­steckte sich im Walde.

Seefeld will sich an nichts erinnern.

Die Mutter des elfjährigen Erich F. aus Te­chentin hatte von ihrem Sohn von demseltsamen Onkel", der ihn angesprochen hatte, gehört. Sie verfolgte d e n Unhold, als er sich mit ihrem Jungen traf und verhinderte, daß er seine un­sittlichen Absichten ausführte. Dieser Frau, die eine genaue Personalbeschreibung des Seefeld geben konnte, ist es mit zu verdanken, daß der Ver­brecher später gefaßt werden konnte.

Der Vorsitzende will von dem Angeklagten wissen, weshalb er sich immer an Kinder heranmachte. I ch hatte sonst niemanden", antwortete Seefeld,und mit Erwachsenen wollte ich nichts zu tun haben, weil sie immer gleich an Trinken denken".

Nervös fährt Seefeld bei diesen Auseinander­setzungen, die ihm sichtlich unangenehm sind, mit seinen Händen auf der Anklagebank hin und her. Während er sich an weiter zurückliegende Fälle genau erinnern kann, verschanzt er sich plötzlich hinter seiner angeblichen Erinnerungs­losigkeit, als seine Begegnung mit dem 13- jährigen Günther K. im Februar des vorigen Jah­res zur Sprache kommt. Während er in der Vor­untersuchung zugegeben hat, den K. angesprochen zu haben, will er heute nichts mehr davon wissen. Es ist festgestellt worden, daß Seefeld den K. noch zweimal verfolgt hat, um ihn zu einem Stelldichein zu bewegen. K. ging aber glücklicherweise nicht darauf ein. Eines Morgens traf er den Seefeld auf der Straße wieder, und dieser fragte ihn, ob er heute einen Wandertag ljabc. K. erwiderte, daß er in die Schule müsse, und Seefeld entgegnete daraus:Dann kann i ch d i ch nicht g e - brauche n." An diesem Tage wurde der Schü - ler Zimmermann ermordet. C« ist fest- gestellt worden, daß dieser unglückliche Junge an diesem Morgen schulfrei und seinen Wandertag hatte. Auf alle Vorhalte des Vorsitzenden lacht See­feld blöd vor sich hin und erklärt:I ch kann m i ch nicht erinnern, und von dem Schüler K. weiß ich nichts."

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit werden dann die zur Anklage stehenden vier Sitt­lichkeitsverbrechen des Angeklagten an minder­jährigen Knaben erörtert. Am Donnerstag wird die Erörterung der einzelnen Fälle fortgesetzt werden.

wohlgefüllte Brieftasche mit Dollars besaß, verhaf­ten, wobei er ihm gleizeitig zu verstehen gab, daß er gegen eine gewisseKaution" auf freien Fuß gelangen würde. Jetzt hatte sich der Schwindler vor Gericht zu verantworten, wo er seine Straftat zu­gab und wegen verbotenen Uniformtragens und wegen Betrugs zu vier Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Ein weiteres Verfahren wegen Erpressung wurde abgetrennt und wird demnächst zu einer weiteren Bestrafung des Hochstaplers führen.

Festnahme eines falschen Kriminalbeamten.

In Trier erschien ein Mann dieser Tage in einer Wohnung, in der sich zur Zeit nur eine Frau auf­hielt, und stellte sich als Kriminalbeamter der Zollbehörde vor. Er erklärte der Frau, er sei beauftragt, nach Schmugglerwaren und Geld HU suchen, die ein Mädchen vermutlich in dieser Wohnung verborgen habe. Alle Einwendungen der Frau nutzten nichts; der angebliche Kriminalbeamte beschlagnahmte" 412,95 Mark und ver­sicherte, wenn sich der Verdacht als Irrtum heraus­stelle, werde das Geld wieder zurückgebracht. Als er fort war, machte die Frau nach Erkundigungen die Feststellung, daß sie einem Schwindler in die Hg.nde gefallen war. Die Kölner Kriminalpoli­zei hak nunmehr den Gesuchten ermittelt und fest­genommen. Es handelt sich um einen Mann aus Frankfurt, der noch von verschiedenen anderen Stellen wegen ähnlicher Betrügereien gesucht wird.

Die Aufklärung der Urmitzer 2Horb(at.

Die Mordtat, die sich, wie bereits kurz be­richtet, in der Nacht vom 6. zum 7. November 1922 in Urmitz am Rhein abspielte, und der der Schiffs­matrose Karl Gabel zum Opfer fiel, konnte jel> aufgeklärt werden. Am Abend des 6. November mar es in einer Wirtschaft in Urmitz zu Aus­einandersetzungen zwischen mehreren Einwohnern und drei Matrosen des DampfersRaga" gekom­men. Nach Beilegung des Streites verließen die Matrosen einzeln die Wirtschaft; jedoch nur zwei von ihnen kehrten auf das Schiff zurück, während der dritte, Gabel, verschwunden blieb. Bis heute hat man seine Leiche nicht auffinden können. Auf Grund der Zeugenaussagen konnte jetzt in Duisburg der Hauptbeschuldigte Wilhelm Höfer festgenommen werden. Bei seiner Vernehmung gab er an, von dem ganzen Vorfall nichts mehr zu wissen, da er an jenem Abend schwer betrunken gewesen sei und sich an keine Einzelheiten mehr erinnern könne. Nach der Gegenüberstellung mit den Hauptzeugen mußte Höfer aber zugeben, daß er den Matrosen Gabel damals in den hochgehenden Rhein g e st o ß e n und Göbels Rettungsversuche verhin­dert hat, so daß dieser schließlich ertrank.

Mörder zum Tode verurteilt.

Das altmärkische Schwurgericht in Stendal ver­urteilte den 39 Jahre alten Andreas Vage aus Graß-Gantersleben bei Neuhaldensleben wegen Mordes zum Tode. Der Angeklagte hatte am 3. Dezember vorigen Jahres seine Braut, die 34 Jahre alte Meta Appel aus Reetz, in einem in der Nähe Stendals gelegenen Wald ermordet. Er raubte dann die Ersparnisse des Mädchens in Höhe von etwa 1000 Mark und deren Koffer mit Wäsche. Die Leiche hatte er im Wald vergraben. Dort wurde sie nach Tagen gefunden. Nach der Tat trieb sich der Mörder in verschiedenen Gastwirt­schaften herum und verjubelte in zwei Tagen 450 Mark.

Das vermißte französische Wasserflugzeug aufgegeben.

Das seit Dienstagmorgen vermißte französische Wasserflugzeug der Linie MarseilleTunis, das, wie gemeldet. 30 Kilometer vor Korsika zur Not- wasserung gezwungen war. wird nun endgültig als verloren betrachtet. Sechs Personen kamen bei dem Unglück ums Leben: der Flugzeugführer, der Maschinist, der Funker, sowie drei Fluggäste, darunter eine Frau aus Paris, die zur Beerdigung ihres bei einem Kraftwagenunfall tödlich verun­glückten Bruders nach Tunis fliegen wollte.

heimatgeschichtliche Funde an der Bergstraße.

Bei Gr^arbetten in der Kapellenstraße in Wein­heim an der Bergstraße stieß man auf die Funda­mentmauern einer ehemaligen Deutsch­ordenskapelle. Die Freilegung wird Schlüsse auf Entstehungszeit und Umfang zulasten. Die Ka­pelle wurde nach einer vorhandenen Tafel 1304 er­baut, aber bereits Mitte des 14. Jahrhunderts ver­lassen, da die Deutschherren ihren Sitz in die Neu­stadt verlegten, wo sie das Bürgerrecht erlangten, eine entsprechende Tafel -befindet sich im Hof des

ehemaligen Ordenshauses in der Amtsgasse. Von der ersten Kapelle, die vor 100 Jahren noch als Ruine vorhanden war, hat das GewannKapellenäcker" seinen Namen. An dieser Stelle wurden Reihen­gräber aus der Frankenzeit gefunden.

(Ein Dackel rettet seinen Herrn.

Aus einer Waldjagd der Forstmeisterei Planken bei Göttingen wurde ein starker Keiler wund- g es ch o s s e n. Bei dem Versuch, das Tier zu stellen, wurde ein Treiber von dem Keiler angegriffen. Das wütende Tier warf den Mann zu Boden und versuchte ihn zu zerfleischen. Aber der mutige Dackel des Angegriffenen hinderte den Keiler daran. Der Keiler versuchte immer wieder, den kleinen Hund abzuschütteln, das gab dem Treiber Gelegenheit zu entkommen, so daß das gefährliche Abenteuer nur mit stark zerrissenem Zeug und einigen Beulen und Prellungen endete. Der Keiler wurde schließlich doch zur Strecke gebracht, und der tapfere kleine Dackel hat für sein mutiges Verhalten eine besondere Be­lohnung erhalten.

Wammulskelell in der Eifel gefunden.

Das Skelett eines vorzeitlichen Mammuts wurde durch Arbeitsdienstmänner in der Nähe von Polch in der Eifel gefunden. Die Freilegungsar­beiten werden mit der größten Vorsicht weiterge­führt. Es steht fest, daß an der Fundstelle das ganze Skelett eines Mammuts liegt. Nach den bis­herigen Feststellungen ist bisher im ganzen Eifel­gebiet noch kein ähnlicher Fund gemacht worden.

Schmuggler von einer Lawine verschüttet.

Als mehrere Burschen aus dem Aunsertal in Tirol vor einigen Tagen schwer mit Kaffee beladen auf Skiern von einem Schmugglergang in die Schweiz über die Berge zurückkel 'm, wurde der letzte Mann von einer mätf)tiger Lawine verschüttet. Da die Schmuggler, unter denen sich zwei Brüder des Verschütteten befanden, in weiten Abständen liefen, entdeckten sie das Unglück erst später. Sie machten sich aber trotz des heftigen Schneesturmes auf die Suche, ohne jedoch einen Er­folg zu haben. Auch in den folgenden Tagen konnte

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