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Heute abend, in derVolkshalle, Beginn 20 Uhr: Großer Bunter Abend in Verbindung mit dem Reichssender Frankfurt. Mitwirkende: Margarete Slezak, Berlin, John Gläser, Frankfurt, Frido Grothey, Hamburg, Heinz Vogel, Düsseldorf, Lale Andersen- Wilk, Hamburg, Georg BlädeL München, Jan und Hein, Hamburg, und die Tanzkapelle Franz Hauck mit ihren Solisten.
Eintrittspreise: RM. 1.20, 0.80, 0.60, 0,50 für DAF.-Mitglieder
RM. 1.50, 1.20, 0.80. 0.60 für Nichtmitglieder der DAF. Vorverkaufsstellen: Oberhessische Tageszeitung, Schokoladenhaus Huntemann, Musikhaus Challier, Verkehrs verein, Seltersweg, Kreisdienststelle „KdF“, Schanzenstr. 18, sämtliche Betriebswarte.
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feit. So veranstaltete er in den letzten Jahren Haydn-, Mozart-, Beethoven-, Schumann-, Schubert- und Brahms-Abende. Auch die modernen Meister, wie Wagner, Trunk, Knab usw. ließ er zur Geltung kommen. Daß er daneben das deutsche Volkslied nicht vernachlässigte, kam darin zum Ausdruck, oaß er einen besonderen Volksliederabend mit einem Vortrag von Lehrer Schmidt (Friedberg) veranstaltete. Auch die alten deutschen Märchen sanden bei ihm eine gute Pflegestätte. Zur Feier seines 20jährigen Bestehens bot der Frauenchor am gestrigen Abend in der hiesigen Turnhalle einen Chorabend, dessen erster Teil dem Gedenken Bachs und Händels gewidmet war. Seine Einleitung fand der Abend mit dem Chor „Dir Jehova will ich singen" von Johann Sebastian Bach. Lebhaften Beifall erwarb sich Frau Marie Wagner durch die Lieder „Willst du dein Herz mir schenken" (von Bach), „Er weidet seine Herde" (Händel) und dem Largo von Händel, von Fräulein Jäger mit großem Einfühlungsvermögen auf dem Klavier und Herrn Ph. Sommer auf der Violine begleitet. Im Verlauf der Feierstunde folgten zwei weitere mit Geschick vorgetraqene Ehöre und verschiedene auf dem Klavier vierhändig vorgetragene Konzertstücke. Der zweite Teil des Abends'stand im Zeichen der Hausmusik und des Volksliedes. Verschiedene Chorgesänge und Jnstrumentalvorträge zeigten, wie Eltern und Kinder teilhaben können an häuslicher Musik, die sowohl zur Erholuna nach anstrenaender Arbeit und Sammlung neuer Kräfte als auch zur Ausgestaltung von Familienfeiern und -festen beiträgt. Reichen Beifall fanden u. a. auch das musikalische Märchen „Die Eiskönigin" (für Frauen- und Kinderchor, Soli, Rezitation und Melodram mit Klavierbegleitung) von Holländer, ein Blumentanz, ausgeführt von Turnerinnen des Turnvereins Lich, ein 'bunter Strauß deutscher Volkslieder und weitere Chöre. Die weit über 100 Personen zählende Zuhörergemeinde folgte mit sichtbarer Freude allen Darbietungen.
I Hungen, 21. Jan. Der VDA. veranstaltete im Saal des „Darmstädter Hof" eine eindrucksvolle Kundgebung für das Deutschtum im Ausland. Rach einleitenden Begrüßungsworten des Leiters der Schulgemeinschaft für das Deutschtum im Auslande, Dr. Kratz von der hiesigen Realschule, sprach Dentist Weiß im Rahmen eines Lichtbildervortrages in anschaulicher Weise über seine Erlebnisse und Eindrücke, die er anläßlich eines mehrjährigen Aufenthaltes in Südamerika gewonnen hatte. In humorvoller Weife verstand es der Redner, feine zahlreichen Zuhörer zu fesseln. Ausgezeichnete Aufnahmen vermittelten dem Zuhörer den Reiz der tropischen Länder. Mit dem Hinweis auf die Schwere des Kampfes, den der Deutsche heute überall auf der Erde um die Erhaltung seines Deutschtums zu führen habe, bat der Redner eindringlich am Schluß seines mit aroßern Beifall aufqenornrnenen Vortrages, durch Beitritt in die O'-tsariwpe des VDA. das Vollen und Schaffen des Vereins für das Deutschtum im Ausland tatkräftig zu unterstützen. Die beiden hiesigen Gesangvereine „Eintracht" und „Liederkranz" umrahmten mit ausgezeichneten Gesangsvorträgen die Veranstaltung. — In diesen Tagen hielt die Freiwillige Feuerwehr bei Gg. Weck ihre Jahreshauptversammlung ab. Rach den Begrüßungsworten des Hauptbrandmeisters Köhler konnte er in seinem Jahresbericht feststellen, daß die Gemeinde Hungen in dem verflossenen Jahre von Bränden verschont geblieben ist. Lediglich auswärts mußte die Wehr zweimal in Tätigkeit treten, nämlich bei zwei orn^n Bränden in Nidda und Geiß-Nidda. Anschließend hielt Hauptbrandmeister Köhler einen Vortrag über die Bedeutung des Luftschutzes. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurde beschlossen, anläßlich des 60jährigen Bestehens der Wehr eine Jubiläumsfeier zu veranstalten. Die Freiwillige Feuerwehr, deren Gründung am 19. Februar 1876 durch den Turnverein erfolgt ist, kann auf eine segensreiche Tätigkeit zurückblicken. — Die den Heinrich Weck iV. Erben gehörige Hofreite Kaiserstraße 35 aina zum Vreise von 12 000 Mark in den Besitz des Elektromeisters Paul Reuter über. Der neue Besitzer will durch Einbau von Schaufenster in der Straßenfront das Gebäude zu Geschäftszwecken benutzen.
8 Obbornhofen, 21. Jan. Der Regsamkeit des Landwirts Heinrich Block I. ist es zu danken, daß nunmehr auch hier ein O b st b a u v e r e i n ins Leben getreten ist. Bis jetzt zählt der Verein siebzehn Mitglieder. In einer Sitzung am gestrigen Abend wurde Heinrich Block zum 1. Vorsitzenden und Friedrich Groß zum Rechner des Vereins bestimmt. Gleichzeitig wurde hierbei das wichtigste
Interessengebiet, die Schädlingsbekämpfung und deren Durchführung, besprochen und dabei bestimmt, mit der Winterspritzung der Obstbäume alsbald zu beginnen. Da dem Verein noch keine eigene Spritze zur Verfügung steht, soll vorerst die der Landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzgenoffenfchaft gehörige Hederichspritze nach Anbringung einer Vorrichtung für das Spritzverfahren benutzt werden. Schon feit Jahren waren hier Bestrebungen vorhanden, eine allgemeine Schädlingsbekämpfung durchzuführen. Aber sie scheiterte immer an dem mangelnden Verständnis vieler Besitzer. Nach den nun bestehenden reichsgesetzlichen Bestimmungen über die Bekämpfung der Obstbaumschädlinge ist jeder Obstbaumbesitzer verpflichtet, die Bekämpfungsmaßnahmen durchzuführen. Diese Aufgabe hat nun hier der neugegründete Obstbauverein übernommen. Welchen materiellen Nutzen eine systematische Schädlingsbekämpfung im Gefolg hat, zeigen die jährlichen Obsternten in der Nachbargemeinde Bellersheim, wo schon seit Jahren die Schädlingsbekämpfung regelmäßig durchgeführt wird, in geradezu offensichtlicher Weife. Möge auch hier die Tätigkeit des Obstbauvereins zu einem vollen Erfolg werden.
Kreis Alsfeld.
* Mücke, 21. Jan. Die Ortsfachgruppe „Imke r" hielt in der Gastwirtschaft B a i st eine stark besuchte Versammlung ab. Im Mittelpunkt des Abends stand auf der Tagesordnung der Lichtbilder-Vortrag von Pfarrer i. R. A i f ch - Bad-Nau- heim über das Thema: „Der Honig als Kraftquelle für das Herz." Damit auch weitere Kreise unseres Volkes den Wert des Honigs für die Ernährung und die Volksgesundheit kennenlernen sollen, waren über den Rahmen der Fachschaftsmitglieder hinaus interessierte Kreise der Bevölkerung — vor allem Hausfrauen — eingeladen worden. Die Versammlung folgte mit größter Aufmerksamkeit den Ausführungen des Vortragenden. An Hand von Bildern zeigte dieser die ungeheure Arbeitsleistung des Herzmuskels. Kein anderer Motor sei überhaupt imllande, ein'' solch" Belastung dauernd auszuhalten, wie sie der Motor Herz jahraus, jahrein leiste. Das Herz könne das ja auch nur deshalb, weil es im Gegensatz zu unseren sonstigen Maschi
nen immer wieder neu ernährt und gekräftigt werde. Diese neue Stärkung erfolgt durch' die Aufbauarbeit des Blutes, das ständig erneuert werden Müsse. Hier nun zeigte der Vortragende, wie gerade der Bienenhonig dem Blute und damit auch dem Herzen direkt die Stoffe zuführe, die es brauche. Eine gewisse Vorverdauung habe sich ja schon im Bienenkörper abgespielt, so daß die Hauptbestandteile des Honigs, vor allem Frucht- und Traubenzucker sofort in die Blutbahn des menschlichen Körpers gelangen. Darauf beruhe die sofortige Wirkung dieses in der Öffentlichkeit leider noch nicht hinreichend bekannten Heilmittels. Honig stelle ein wunderbar zusammengestelltes Rezept dar, — „einen geradezu vollkommenen natürlichen Herz- betriebsstoff" wie ihn Prof. Dr. Koch, der Leiter des Kerckhoff-Jnftitutes Bad-Nauheim nennt. Zahlreiche praktische Winke über die Verwendungsmöglichkeit des Honigs fügten sich in den Rahmen des zu behandelnden Stoffgebietes ein. Der Vortrag hinterließ einen starken Eindruck auf die Zuhörer. Nach einer kurzen Pause wurde — ebenfalls anhand von Lichtbildern — den Versammelten die Unsitte zum Verständnis gebracht, die in dem Abreißen der Weidenkätzchen liegt. Auch diese Ausführungen verfehlten ihren Zweck nicht. Nach herzlichen Dankesworten an den Vortragenden und nach der eindringlichen Mahnung an die Versammelten, alles zu nm. was der Bienenzucht, diesem oft stiefmütterlich behandelten Teil der deutschen Volkswirtschaft, diene, schloß der Vorsitzende Erb die Versammlung.
Kreis Ariedberg.
> Kirch-Göns, 20. Jan. Bei der G e - meindebrennholzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Buchenscheit 19—22 RM. je 2 Raummeter, Eichenscheit 8—10 RM. je 2 Raummeter, Hainbuchenscheit 6 RM. je Raummeter, Kiefernscheit (Rollen) 6—7 RM, je Raummeter, Buchenknüppel 12—15 RM. je 2 Raummeter, Eichenknüppel 8—12 RM. je 2 Raummeter, Kiefernknüppel 3—4 RM. je Raummeter, Buchenwellen 8—14 RM. je 100 Stück, Eichenwellen 6—7 RM. je 50 Stück, Kiefernwellen 0,65 RM. bis 1 RM. je 50 Stück, Buchenstöcke 1 RM. je Raummeter, Eichenstöcke 1 RM. je Raummeter.
Aus Den preußischen Nachbargebieten
Es leben noch Brautausbinderinnen im Hüttenberg.
I Dornholzhausen, 19. Jan. Durch die Presse ging vor kurzem die Nachricht, daß in der Person der Frau Heß aus L e i h g e st e r n die letzte Aufbinderin des Brautschmuckes der Hüttenberger Tracht gestorben sei. Diese Nachricht bedarf insofern der Richtigstellung, als in unserem Orte heute noch zwei solcher Aufbinderinnen leben: die 70 Jahre alte Witwe des verstorbenen Kreisstraßenwärters Anton Sauber, Wilhelmine, geb. Mack, und deren 33 Jahre alte Tochter, Maria Arnold, geb Sauber. Frau Sauber hat das Brautaufbinden vom Jahre 1888 bis 1920 nicht nur in unserem Dorfe, sondern auch irt den Nachbarorten besorgt; von da ab hat es ihre damals erst 17 Jahre alte Tochter übernommen, die heute noch in wenigen Fällen, in denen Bräute in Hüttenberger Tracht zum Traualtar geführt werden, die Braut „aufbindet". Frau Sauber hat auch das Brautgebinde selbst angefertigt; von ihr hat es ihre Tochter übernommen, die den Schmuck dann, wenn es nötig ist, verbessert und ihn nach Wunsch der Braut gestaltet. Weitere Brauaufbinderinnen, in Hüttenberger Mundart „Offbennische" genannt, leben noch in Hochelheim und in Cleeberg.
Kinder an Dip*»i->ne aestorben
<£ Vetzberg, 21. Jan. Nachdem man hier allgemein mit einem Abflauen der in unserem Orte seit Monaten herrschenden Diphtherie rechnete, tritt die heimtückische Seuche neuerdings wieder st ä r f e r auf, und zwar in äußerst heftiger Form. In den beiden letzten Tagen fielen ihr zwei K i n - der zum Opfer, darunter ein Knabe als zweiter Todesfall in einer Familie.
Oie Zigeuner-Oeviienaffäre.
Richter vorgeführten Beschuldigten Haftbefehl erlassen worden. Die weitere Bearbeitung liegt in den Händen der Staatsanwaltschaft.
Kreis Detzlar.
T Wißmar, 20. Jan. Die hiesige Ortsbau - ern schäft hielt dieser Tage bei gutem Besuch eine Versammlung ab. Ortsbauernführer Wagner gedachte zunächst der verstorbenen Mitglieder W. S e i b und Chr. Groh. Anschließend erstattete der Rechner den Rechenschaftsbericht. Von den Kassenprüfern wurde die Kasse in bester Ordnung befunden. Dem Rechner konnte Entlastung erteilt werden. Im weiteren Verlaufe der Versammlung sprach der Ortsbauernführer über die Erzeugungsschlacht und wies auf die zu erfüllenden Aufgaben hin. Er erinnerte an das erfreuliche Ergebnis, das im Sommer bei einem Gemarkungsgrundgang festgestellt werden konnte, betonte den Wert der Einsilierung von Futter und Kartoffeln und sprach dann kurz über den Flachsanbau. Die Sandwirte erklärten sich bereit, die für die hiesige Gemarkung feftgelegte Fläche anzubauen. Sodann beschäftigte sich der Ortsbauernführer mit der Schädlingsbekämpfung, mit der Anpflanzung von Obst- und Nutzbäumen und mit der Hühnerhaltung. Eine planmäßige Winterspritzung soll auch in diesem Jahre von der Gemeinde durchgeführt werden. Weiter wurde davon Kenntnis gegeben, daß die Zuteilung der neuen Grundstücke im „Berghaufen", die durch den Abtrieb einer großen Waldfläche zur Verfügung stehen werden, nach der Abmessungsarbeit des Kul- turbauamtes in aller Kürze vorgenommen werden wird. Zum Besuch der Reichsnährstands-Ausstellung in Frankfurt a. M. meldeten sich viele Bauern. Schließlich wurde noch auf die Notwendigkeit des Bezugs hochwertiger Saatkartoffeln hingewiefen. Ortsbürgermeister Kraus forderte auf, mit allen Kräften dazu beizutragen, daß die Volksernährung aus eigener Scholle sichergestellt werden kann. In üblicher Weise wurde dann die Versammlung geschlossen.
SPD. Frankfurt a. M., 21. Jan. Die Juftiz- pressestelle Frankfurt a. M. teilt mit: In dem Strafverfahren gegen die Zigeuner Kor- patsch und andere wegen Devisenver-I (D Krofdorf, 21. Jan. Am Sonntag hielt gehens usw. ist gegen dreizehn der dem'der Gesangverein „Germania", der be
reits im neunten Jahrzehnt seit seinem Bestehen die Tradition früherwachten dörflichen (Semem» schaftssingens pflegt, im Stammlokal Abel seine Jahreshauptversammlung ab. Der neuernannte Vereinsführer Ernst Schleenbecker gab einen eingehenden Jahresbericht über die Arbeit und die Veranstaltungen des Vereins, der unter der Stabführung des Dirigenten Phil. Groß- Wiefeck steht. Der Kassenabschluß wies einen günstigen Stand auf. Zu seinen Mitarbeitern im Dor- stand ernannte der Vereinsführer K. Drescher als Schriftführer, K. Will als Kassenwart, Will). S t r a cf b e i n und A. Bechthold als Beisitzer. Die vom Deutschen Sängerbund herausgegebenen Dereinssatzungen fanden einstimmige Annahme. Um für die deutsche Gesangssache und den Verein zu werben und der Oeffentlichkeit Rechenschaft über die Arbeit in den Singstunden zu geben, wurde beschlossen, zu Beginn des Frühjahrs, wie im Vorjahre, ein Konzert zu veranstalten. Auch neigte man zu der Annahme, daß der diesjährige Kreisliedertag nach Krofdorf verlegt werden wird.
<£ Rodheim a. d. Bieber, 21. Jan. Einen schweren Unfall bei d e r Arbeit erlitt gestern der beim Schwelkraftwerk Wölfersheim in der Grube Weckesheim beschäftigte Bergmann Heinrich Bender von hier. Der bedauernswerte Mann stürzte so unglücklich ab, daß er einen schweren Schädelbruch daoontrug und in ernstem Zustande nach Gießen in die Klinik verbracht werden mußte.
A Ä i n 3 e n b a d), 20. Jan. Der hiesige Turnverein „G u t H e i l" hielt im Vereinslokal Peusch seine Generalversammlung ab. Nach der Begrüßung gab Vereinsführer 93 epi er den Geschäftsbericht bekannt, gleichzeitig berichtete er über den Mitgliederbestand, der durch die Auflösung der Schüler- und Schülerinnenabteilung zurückgegangen ist. Der Rechner erstattete den Kassenbericht, der einen befriedigenden Stand der Kasse auswies. Dem Rechner konnte Entlastung erteilt werden. Anschließend gab der Oberturnwart einen umfassenden Bericht über sein Arbeitsgebiet. Er erwähnte dabei, daß alle Veranstaltungen des Kreises wie auch das Gaufest in Gießen besucht wurden. Verschiedene Veranstaltungen führte der Verein selbst durch. Sehr rührig war die Turnerinnenabteitung, die eine stattliche Anzahl Siege errang. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurden die für das Jahr 1936 vorgesehenen Veranstaltungen besprochen. Da der Verein in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen feiern kann, soll an den Kreis wegen der Uebertragung des Volksturnenr im Kreisgebiet an den hiesigen Turnverein herangetreten werden. Der bisherige Vereinsführer wurde einstimmig wiedergewählt Nach einer kurzen Aussprache über interne Vereinsangelegenheiten fand die Versammlung ihren Abschluß.
- ch Dornholzhausen, 20. Jan. Bei der hiesigen Holzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Fichtenscheit 6—8 RM., Fichtenknüppel 3—4 RM., Fichtenreiferknüppel 3 RM., Kiefernscheit 7—8 RM., Kiefernknüppel 6—7 RM., Fichtenabraum 1,50 RM. je 2 Raummeter, gemischte Reiser 2. Klasse 5—8 RM. je 50 Wellen.
> Dutenhofen, 20. Jan. Dieser Tage wurde in unserer Schule der neu eingerichtete Saal, welcher der fortbildungsschulpflichtigen weiblichen Jugend unseres Ortes zum Unterricht dienen soll, seiner Bestimmung übergeben. Zu einer kleinen Feier fanden sich Bürgermeister G e r l a ch , Stützpunktleiter Gaß, Fräulein Fröhlich, wie auch die schulpflichtigen Schülerinnen ein. Der neu eingerichtete Saal ist zweckmäßig unterteilt, so daß alle hauswirtschaftlichen Arbeiten darin ausgeführt werden können. Der Unterricht findet jeweils am Donnerstag und am Samstag statt Die Schülerinnenzahl beträgt einschließlich der schulpflichtigen Mädchen von Münchholzhausen 76.
* Dorlar, 21. Jan. Der 46 Jahre alte Sandwirt Sudwig F ö r ft e r zog sich durch einen unglücklichen Sturz in der Scheune einen Bruch des rechten Oberschenkels zu und mußte durch die Sanitätskolonne Gießen in die Klinik gebracht werden.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
E. h. in R. Die Firma selbst kann keinen Wandergewerbeschein beantragen, sondern nur der Gewerbetreibende. Jedoch kann die Firma, wenn sie Artikel durch einen Angestellten vertreiben lassen will, bei der Bürgermeisterei ihres Sitzes die Ausstellung eines sog. Segitimationsscheins beantragen.
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