Einzelbild herunterladen

KRAFT DURCH FREUDE

JEacfte mit uns

Heute abend, in derVolkshalle, Beginn 20 Uhr: Großer Bunter Abend in Verbindung mit dem Reichssender Frankfurt. Mitwirkende: Margarete Slezak, Berlin, John Gläser, Frankfurt, Frido Grothey, Hamburg, Heinz Vogel, Düsseldorf, Lale Andersen- Wilk, Hamburg, Georg BlädeL München, Jan und Hein, Hamburg, und die Tanzkapelle Franz Hauck mit ihren Solisten.

Eintrittspreise: RM. 1.20, 0.80, 0.60, 0,50 für DAF.-Mitglieder

RM. 1.50, 1.20, 0.80. 0.60 für Nichtmitglieder der DAF. Vorverkaufsstellen: Oberhessische Tageszeitung, Schokoladenhaus Huntemann, Musikhaus Challier, Verkehrs verein, Seltersweg, Kreis­dienststelleKdF, Schanzenstr. 18, sämtliche Betriebswarte.

_________________________ 419 D

IUI llllllllllll Nachlässe 11 lllll

Immen-? Unmadiüoh abzugeb. Bestell erb wir v Poftk DampisägewerkLollar B.NuhnA.G., Lollar.

KleineAnzeiaen im Gießener Anzeiger werden von Tauienben beachtet und aeleien.

Mercedes

Mk. 186.- schonf.montl.M.8.30 FranzVoßlACo., Gießen Seltersweg44 tfn-a

Trockenes kurz- geschnittenes Tannen-

AMüNolz liefert Sägewerk WellerJeihgestePD

Herein y.M

Voranzeige! 426d Der große Turner-Maskenball am Samstag, dem 15. Februar 1986, in sämtl. Räumen der Turnhalle.

Restaurant

Stadt Mainz

Heute Mittwoch bis 4 Uhr nachts geöffnet

Donnerstag: 42iD

Bunter Abend

Bis 4 Uhr nachts geöffnet!

Masken-Anzüge und alle Karneval-Artikel villlgsk del Karnbach, Kaplansg. 29 ß

Verlobungs-Anzeigen

liefert Brühl'sche Druckerei

feit. So veranstaltete er in den letzten Jahren Haydn-, Mozart-, Beethoven-, Schumann-, Schubert- und Brahms-Abende. Auch die modernen Meister, wie Wagner, Trunk, Knab usw. ließ er zur Gel­tung kommen. Daß er daneben das deutsche Volks­lied nicht vernachlässigte, kam darin zum Ausdruck, oaß er einen besonderen Volksliederabend mit einem Vortrag von Lehrer Schmidt (Friedberg) ver­anstaltete. Auch die alten deutschen Märchen sanden bei ihm eine gute Pflegestätte. Zur Feier seines 20jährigen Bestehens bot der Frauenchor am gestri­gen Abend in der hiesigen Turnhalle einen Chor­abend, dessen erster Teil dem Gedenken Bachs und Händels gewidmet war. Seine Einleitung fand der Abend mit dem ChorDir Jehova will ich singen" von Johann Sebastian Bach. Lebhaften Beifall er­warb sich Frau Marie Wagner durch die Lieder Willst du dein Herz mir schenken" (von Bach), Er weidet seine Herde" (Händel) und dem Largo von Händel, von Fräulein Jäger mit großem Einfühlungsvermögen auf dem Klavier und Herrn Ph. Sommer auf der Violine begleitet. Im Ver­lauf der Feierstunde folgten zwei weitere mit Ge­schick vorgetraqene Ehöre und verschiedene auf dem Klavier vierhändig vorgetragene Konzertstücke. Der zweite Teil des Abends'stand im Zeichen der Haus­musik und des Volksliedes. Verschiedene Chorge­sänge und Jnstrumentalvorträge zeigten, wie El­tern und Kinder teilhaben können an häuslicher Musik, die sowohl zur Erholuna nach anstrenaender Arbeit und Sammlung neuer Kräfte als auch zur Ausgestaltung von Familienfeiern und -festen bei­trägt. Reichen Beifall fanden u. a. auch das musi­kalische MärchenDie Eiskönigin" (für Frauen- und Kinderchor, Soli, Rezitation und Melodram mit Klavierbegleitung) von Holländer, ein Blumen­tanz, ausgeführt von Turnerinnen des Turnvereins Lich, ein 'bunter Strauß deutscher Volkslieder und weitere Chöre. Die weit über 100 Personen zählende Zuhörergemeinde folgte mit sichtbarer Freude allen Darbietungen.

I Hungen, 21. Jan. Der VDA. veranstaltete im Saal desDarmstädter Hof" eine eindrucksvolle Kundgebung für das Deutschtum im Ausland. Rach einleitenden Begrüßungsworten des Leiters der Schulgemeinschaft für das Deutsch­tum im Auslande, Dr. Kratz von der hiesigen Realschule, sprach Dentist Weiß im Rahmen eines Lichtbildervortrages in anschaulicher Weise über seine Erlebnisse und Eindrücke, die er anläßlich eines mehrjährigen Aufenthaltes in Südamerika ge­wonnen hatte. In humorvoller Weife verstand es der Redner, feine zahlreichen Zuhörer zu fesseln. Ausgezeichnete Aufnahmen vermittelten dem Zu­hörer den Reiz der tropischen Länder. Mit dem Hin­weis auf die Schwere des Kampfes, den der Deutsche heute überall auf der Erde um die Erhaltung sei­nes Deutschtums zu führen habe, bat der Redner eindringlich am Schluß seines mit aroßern Beifall aufqenornrnenen Vortrages, durch Beitritt in die O'-tsariwpe des VDA. das Vollen und Schaffen des Vereins für das Deutschtum im Ausland tatkräftig zu unterstützen. Die beiden hiesigen Ge­sangvereineEintracht" undLiederkranz" um­rahmten mit ausgezeichneten Gesangsvorträgen die Veranstaltung. In diesen Tagen hielt die Frei­willige Feuerwehr bei Gg. Weck ihre Jah­reshauptversammlung ab. Rach den Begrüßungs­worten des Hauptbrandmeisters Köhler konnte er in seinem Jahresbericht feststellen, daß die Gemeinde Hungen in dem verflossenen Jahre von Bränden verschont geblieben ist. Lediglich auswärts mußte die Wehr zweimal in Tätigkeit treten, nämlich bei zwei orn^n Bränden in Nidda und Geiß-Nidda. An­schließend hielt Hauptbrandmeister Köhler einen Vortrag über die Bedeutung des Luftschutzes. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurde beschlos­sen, anläßlich des 60jährigen Bestehens der Wehr eine Jubiläumsfeier zu veranstalten. Die Freiwillige Feuerwehr, deren Gründung am 19. Februar 1876 durch den Turnverein erfolgt ist, kann auf eine segensreiche Tätigkeit zurückblicken. Die den Heinrich Weck iV. Erben gehörige Hofreite Kaiser­straße 35 aina zum Vreise von 12 000 Mark in den Besitz des Elektromeisters Paul Reuter über. Der neue Besitzer will durch Einbau von Schaufenster in der Straßenfront das Gebäude zu Geschäfts­zwecken benutzen.

8 Obbornhofen, 21. Jan. Der Regsamkeit des Landwirts Heinrich Block I. ist es zu danken, daß nunmehr auch hier ein O b st b a u v e r e i n ins Leben getreten ist. Bis jetzt zählt der Verein sieb­zehn Mitglieder. In einer Sitzung am gestrigen Abend wurde Heinrich Block zum 1. Vorsitzenden und Friedrich Groß zum Rechner des Vereins be­stimmt. Gleichzeitig wurde hierbei das wichtigste

Interessengebiet, die Schädlingsbekämpfung und deren Durchführung, besprochen und dabei bestimmt, mit der Winterspritzung der Obstbäume alsbald zu beginnen. Da dem Verein noch keine eigene Spritze zur Verfügung steht, soll vorerst die der Landwirt­schaftlichen Bezugs- und Absatzgenoffenfchaft ge­hörige Hederichspritze nach Anbringung einer Vor­richtung für das Spritzverfahren benutzt werden. Schon feit Jahren waren hier Bestrebungen vor­handen, eine allgemeine Schädlingsbekämpfung durchzuführen. Aber sie scheiterte immer an dem mangelnden Verständnis vieler Besitzer. Nach den nun bestehenden reichsgesetzlichen Bestimmungen über die Bekämpfung der Obstbaumschädlinge ist jeder Obstbaumbesitzer verpflichtet, die Bekämp­fungsmaßnahmen durchzuführen. Diese Aufgabe hat nun hier der neugegründete Obstbauverein über­nommen. Welchen materiellen Nutzen eine systema­tische Schädlingsbekämpfung im Gefolg hat, zeigen die jährlichen Obsternten in der Nachbargemeinde Bellersheim, wo schon seit Jahren die Schäd­lingsbekämpfung regelmäßig durchgeführt wird, in geradezu offensichtlicher Weife. Möge auch hier die Tätigkeit des Obstbauvereins zu einem vollen Er­folg werden.

Kreis Alsfeld.

* Mücke, 21. Jan. Die Ortsfachgruppe Imke r" hielt in der Gastwirtschaft B a i st eine stark besuchte Versammlung ab. Im Mittelpunkt des Abends stand auf der Tagesordnung der Licht­bilder-Vortrag von Pfarrer i. R. A i f ch - Bad-Nau- heim über das Thema:Der Honig als Kraftquelle für das Herz." Damit auch weitere Kreise unseres Volkes den Wert des Honigs für die Ernährung und die Volksgesundheit kennenlernen sollen, waren über den Rahmen der Fachschaftsmitglieder hinaus interessierte Kreise der Bevölkerung vor allem Hausfrauen eingeladen worden. Die Ver­sammlung folgte mit größter Aufmerksamkeit den Ausführungen des Vortragenden. An Hand von Bildern zeigte dieser die ungeheure Arbeitslei­stung des Herzmuskels. Kein anderer Motor sei überhaupt imllande, ein'' solch" Belastung dauernd auszuhalten, wie sie der Motor Herz jahraus, jahrein leiste. Das Herz könne das ja auch nur deshalb, weil es im Gegensatz zu unseren sonstigen Maschi­

nen immer wieder neu ernährt und gekräftigt werde. Diese neue Stärkung erfolgt durch' die Auf­bauarbeit des Blutes, das ständig erneuert werden Müsse. Hier nun zeigte der Vortragende, wie ge­rade der Bienenhonig dem Blute und damit auch dem Herzen direkt die Stoffe zuführe, die es brauche. Eine gewisse Vorverdauung habe sich ja schon im Bienenkörper abgespielt, so daß die Haupt­bestandteile des Honigs, vor allem Frucht- und Traubenzucker sofort in die Blutbahn des mensch­lichen Körpers gelangen. Darauf beruhe die sofor­tige Wirkung dieses in der Öffentlichkeit leider noch nicht hinreichend bekannten Heilmittels. Honig stelle ein wunderbar zusammengestelltes Rezept dar, einen geradezu vollkommenen natürlichen Herz- betriebsstoff" wie ihn Prof. Dr. Koch, der Leiter des Kerckhoff-Jnftitutes Bad-Nauheim nennt. Zahl­reiche praktische Winke über die Verwendungsmög­lichkeit des Honigs fügten sich in den Rahmen des zu behandelnden Stoffgebietes ein. Der Vortrag hinterließ einen starken Eindruck auf die Zuhörer. Nach einer kurzen Pause wurde ebenfalls an­hand von Lichtbildern den Versammelten die Unsitte zum Verständnis gebracht, die in dem Ab­reißen der Weidenkätzchen liegt. Auch diese Aus­führungen verfehlten ihren Zweck nicht. Nach herz­lichen Dankesworten an den Vortragenden und nach der eindringlichen Mahnung an die Versammelten, alles zu nm. was der Bienenzucht, diesem oft stief­mütterlich behandelten Teil der deutschen Volks­wirtschaft, diene, schloß der Vorsitzende Erb die Versammlung.

Kreis Ariedberg.

> Kirch-Göns, 20. Jan. Bei der G e - meindebrennholzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Buchenscheit 1922 RM. je 2 Raummeter, Eichenscheit 810 RM. je 2 Raummeter, Hainbuchenscheit 6 RM. je Raum­meter, Kiefernscheit (Rollen) 67 RM, je Raum­meter, Buchenknüppel 1215 RM. je 2 Raum­meter, Eichenknüppel 812 RM. je 2 Raummeter, Kiefernknüppel 34 RM. je Raummeter, Buchen­wellen 814 RM. je 100 Stück, Eichenwellen 67 RM. je 50 Stück, Kiefernwellen 0,65 RM. bis 1 RM. je 50 Stück, Buchenstöcke 1 RM. je Raummeter, Eichenstöcke 1 RM. je Raummeter.

Aus Den preußischen Nachbargebieten

Es leben noch Brautausbinderinnen im Hüttenberg.

I Dornholzhausen, 19. Jan. Durch die Presse ging vor kurzem die Nachricht, daß in der Person der Frau Heß aus L e i h g e st e r n die letzte Aufbinderin des Brautschmuckes der Hütten­berger Tracht gestorben sei. Diese Nachricht bedarf insofern der Richtigstellung, als in unserem Orte heute noch zwei solcher Aufbinderinnen leben: die 70 Jahre alte Witwe des verstorbenen Kreisstra­ßenwärters Anton Sauber, Wilhelmine, geb. Mack, und deren 33 Jahre alte Tochter, Maria Arnold, geb Sauber. Frau Sauber hat das Brautaufbinden vom Jahre 1888 bis 1920 nicht nur in unserem Dorfe, sondern auch irt den Nach­barorten besorgt; von da ab hat es ihre damals erst 17 Jahre alte Tochter übernommen, die heute noch in wenigen Fällen, in denen Bräute in Hüt­tenberger Tracht zum Traualtar geführt werden, die Brautaufbindet". Frau Sauber hat auch das Brautgebinde selbst angefertigt; von ihr hat es ihre Tochter übernommen, die den Schmuck dann, wenn es nötig ist, verbessert und ihn nach Wunsch der Braut gestaltet. Weitere Brauaufbinderinnen, in Hüttenberger MundartOffbennische" genannt, leben noch in Hochelheim und in Cleeberg.

Kinder an Dip*»i->ne aestorben

<£ Vetzberg, 21. Jan. Nachdem man hier all­gemein mit einem Abflauen der in unserem Orte seit Monaten herrschenden Diphtherie rechnete, tritt die heimtückische Seuche neuerdings wieder st ä r f e r auf, und zwar in äußerst heftiger Form. In den beiden letzten Tagen fielen ihr zwei K i n - der zum Opfer, darunter ein Knabe als zweiter Todesfall in einer Familie.

Oie Zigeuner-Oeviienaffäre.

Richter vorgeführten Beschuldigten Haftbefehl erlassen worden. Die weitere Bearbeitung liegt in den Händen der Staatsanwaltschaft.

Kreis Detzlar.

T Wißmar, 20. Jan. Die hiesige Ortsbau - ern schäft hielt dieser Tage bei gutem Besuch eine Versammlung ab. Ortsbauernführer Wagner gedachte zunächst der verstorbenen Mit­glieder W. S e i b und Chr. Groh. Anschließend erstattete der Rechner den Rechenschaftsbericht. Von den Kassenprüfern wurde die Kasse in bester Ord­nung befunden. Dem Rechner konnte Entlastung er­teilt werden. Im weiteren Verlaufe der Versamm­lung sprach der Ortsbauernführer über die Erzeu­gungsschlacht und wies auf die zu erfüllenden Auf­gaben hin. Er erinnerte an das erfreuliche Ergeb­nis, das im Sommer bei einem Gemarkungsgrund­gang festgestellt werden konnte, betonte den Wert der Einsilierung von Futter und Kartoffeln und sprach dann kurz über den Flachsanbau. Die Sandwirte er­klärten sich bereit, die für die hiesige Gemarkung feftgelegte Fläche anzubauen. Sodann beschäftigte sich der Ortsbauernführer mit der Schädlingsbekämp­fung, mit der Anpflanzung von Obst- und Nutz­bäumen und mit der Hühnerhaltung. Eine plan­mäßige Winterspritzung soll auch in diesem Jahre von der Gemeinde durchgeführt werden. Weiter wurde davon Kenntnis gegeben, daß die Zuteilung der neuen Grundstücke imBerghaufen", die durch den Abtrieb einer großen Waldfläche zur Verfügung stehen werden, nach der Abmessungsarbeit des Kul- turbauamtes in aller Kürze vorgenommen werden wird. Zum Besuch der Reichsnährstands-Ausstellung in Frankfurt a. M. meldeten sich viele Bauern. Schließlich wurde noch auf die Notwendigkeit des Bezugs hochwertiger Saatkartoffeln hingewiefen. Ortsbürgermeister Kraus forderte auf, mit allen Kräften dazu beizutragen, daß die Volksernährung aus eigener Scholle sichergestellt werden kann. In üblicher Weise wurde dann die Versammlung ge­schlossen.

SPD. Frankfurt a. M., 21. Jan. Die Juftiz- pressestelle Frankfurt a. M. teilt mit: In dem Strafverfahren gegen die Zigeuner Kor- patsch und andere wegen Devisenver-I (D Krofdorf, 21. Jan. Am Sonntag hielt gehens usw. ist gegen dreizehn der dem'der GesangvereinGermania", der be­

reits im neunten Jahrzehnt seit seinem Bestehen die Tradition früherwachten dörflichen (Semem» schaftssingens pflegt, im Stammlokal Abel seine Jahreshauptversammlung ab. Der neu­ernannte Vereinsführer Ernst Schleenbecker gab einen eingehenden Jahresbericht über die Arbeit und die Veranstaltungen des Vereins, der unter der Stabführung des Dirigenten Phil. Groß- Wiefeck steht. Der Kassenabschluß wies einen gün­stigen Stand auf. Zu seinen Mitarbeitern im Dor- stand ernannte der Vereinsführer K. Drescher als Schriftführer, K. Will als Kassenwart, Will). S t r a cf b e i n und A. Bechthold als Beisitzer. Die vom Deutschen Sängerbund herausgegebenen Dereinssatzungen fanden einstimmige Annahme. Um für die deutsche Gesangssache und den Verein zu werben und der Oeffentlichkeit Rechenschaft über die Arbeit in den Singstunden zu geben, wurde beschlossen, zu Beginn des Frühjahrs, wie im Vor­jahre, ein Konzert zu veranstalten. Auch neigte man zu der Annahme, daß der diesjährige Kreislieder­tag nach Krofdorf verlegt werden wird.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 21. Jan. Einen schweren Unfall bei d e r Arbeit erlitt gestern der beim Schwelkraftwerk Wölfersheim in der Grube Weckesheim beschäftigte Berg­mann Heinrich Bender von hier. Der bedauerns­werte Mann stürzte so unglücklich ab, daß er einen schweren Schädelbruch daoontrug und in ernstem Zustande nach Gießen in die Klinik ver­bracht werden mußte.

A Ä i n 3 e n b a d), 20. Jan. Der hiesige Turn­vereinG u t H e i l" hielt im Vereinslokal Peusch seine Generalversammlung ab. Nach der Begrü­ßung gab Vereinsführer 93 epi er den Geschäfts­bericht bekannt, gleichzeitig berichtete er über den Mitgliederbestand, der durch die Auflösung der Schüler- und Schülerinnenabteilung zurückgegangen ist. Der Rechner erstattete den Kassenbericht, der einen befriedigenden Stand der Kasse auswies. Dem Rechner konnte Entlastung erteilt werden. An­schließend gab der Oberturnwart einen umfassenden Bericht über sein Arbeitsgebiet. Er erwähnte dabei, daß alle Veranstaltungen des Kreises wie auch das Gaufest in Gießen besucht wurden. Verschiedene Veranstaltungen führte der Verein selbst durch. Sehr rührig war die Turnerinnenabteitung, die eine stattliche Anzahl Siege errang. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurden die für das Jahr 1936 vorgesehenen Veranstaltungen bespro­chen. Da der Verein in diesem Jahr sein 25jäh­riges Bestehen feiern kann, soll an den Kreis wegen der Uebertragung des Volksturnenr im Kreisgebiet an den hiesigen Turnverein herange­treten werden. Der bisherige Vereinsführer wurde einstimmig wiedergewählt Nach einer kurzen Aus­sprache über interne Vereinsangelegenheiten fand die Versammlung ihren Abschluß.

- ch Dornholzhausen, 20. Jan. Bei der hiesigen Holzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Fichtenscheit 68 RM., Fichtenknüp­pel 34 RM., Fichtenreiferknüppel 3 RM., Kie­fernscheit 78 RM., Kiefernknüppel 67 RM., Fichtenabraum 1,50 RM. je 2 Raummeter, ge­mischte Reiser 2. Klasse 58 RM. je 50 Wellen.

> Dutenhofen, 20. Jan. Dieser Tage wurde in unserer Schule der neu eingerichtete Saal, welcher der fortbildungsschulpflichtigen weiblichen Jugend unseres Ortes zum Unterricht dienen soll, seiner Bestimmung übergeben. Zu einer kleinen Feier fanden sich Bürgermeister G e r l a ch , Stütz­punktleiter Gaß, Fräulein Fröhlich, wie auch die schulpflichtigen Schülerinnen ein. Der neu ein­gerichtete Saal ist zweckmäßig unterteilt, so daß alle hauswirtschaftlichen Arbeiten darin ausgeführt wer­den können. Der Unterricht findet jeweils am Don­nerstag und am Samstag statt Die Schülerinnen­zahl beträgt einschließlich der schulpflichtigen Mäd­chen von Münchholzhausen 76.

* Dorlar, 21. Jan. Der 46 Jahre alte Sand­wirt Sudwig F ö r ft e r zog sich durch einen un­glücklichen Sturz in der Scheune einen Bruch des rechten Oberschenkels zu und mußte durch die Sanitätskolonne Gießen in die Klinik ge­bracht werden.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

E. h. in R. Die Firma selbst kann keinen Wan­dergewerbeschein beantragen, sondern nur der Ge­werbetreibende. Jedoch kann die Firma, wenn sie Artikel durch einen Angestellten vertreiben lassen will, bei der Bürgermeisterei ihres Sitzes die Aus­stellung eines sog. Segitimationsscheins beantragen.

bei reichhaltiger Auswahl preiswert im

Bitte beachten Sie mein

Masken-Fenster

Hftys DER GUTEN

£i<fttspielftaus Gießen

Heute Mittwoch Premiere

des neuen Robert-Neppach - Füms der Ufa

Hauptrolle:

Heinrich George

Im Beiprogramm: Kleiner Film einer gr. Stadt (Kulturfilm) Nene Ufa Ton -Woche

Täglich 4, 6, 8.30 Uhr. «4a Sonntags 3, 5.30, 8.30 Uhr.

Susi Graf Albrecht Schoenhals Mm dramatischer Zuspitzung Sensationeller Entladungen