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Mit der Fahrt der Hitler-Jugend nach Italien ist wieder ein Baustein mehr dem Aufbau unserer
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Dieser Film schildert keine Geschichte des Burgtheaters. Seine Bühne ist nur der Schauplatz einer Handlung, deren Thema überall erklingt, wo Schauspieler das geben, wofür sie berufen sind: Ihr Leben für die Kunst! Der Film schildert das letzte entscheidende Liebeserlebnis eines alternden großen Schauspielers, der aus dem Verzicht auf das Liebesglück die Kraft gewinnt zur re fsten Vollendung seines künstlerischen Schaffens. Der Film ist in Dankbarkeit gewidmet dem ewigen, jungen Theater!
im Beiprogramm: Unser Junge will Kapitän werden
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Paul Bildt, Margarete Schön
Nach dem Roman „Lauter Sonntage“ von Bruno Wedenkamp
Musik: Franz R. Friedl
Spielleitung: Fritz Peter Buch
Ein Film von Glück und Leid, von Treue un<i Opfer, von Kampf und Verzicht. Er erzählt von zwei blutjungen Menschen, die — im Krieg heranreifend — nach dem größten Glück ihres Lebens das tiefste Leid erfühlen und noch unter Tränen lächelnd opfern lernten.
Beiprogramm: Hinein
Ein Film vom Schwimmen und Tauchen.
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Täglich 4 Uhr, 6 Uhr und 8.30 Uhr.
Gründ erg, 20. Dez. Am heutigen Tage ______ der hiesige Bäckermeister Heinrich Meyer auf eine 60jährige Mitgliedschaft bei Der Freiwilligen Feuerwehr zurück- blicken. Außer den Ehrenzeichen für 25- und 40= aährige Mitgliedschaft besitzt er auch das hessische Feuerwehrehrenkreuz und das deutsche Feuerwehr- shrenzeichen für 50jährige Dienstzeit. Letzteres wurde ihm nebest einem Handschreiben vom ehemaligen Reichspräsidenten von Hindenburg über- fandt. Anläßlich seiner Goldenen Hochzeit am 17. April 1933 erhielt er auch ein Bild von Hindenburg mit Glückwunschschreiben zugestellt.
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Mit Der Hitler-ZugenD in Italien
Erinnerungen eines Gießener Hitlerjungen.
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Landkreis Gietzen.
X W i e s e ck, 20. ü)ez. Die heutige Weihnachtsfeier des Kindergartens hatte an feine Leiterin, Fräulein Anni Schneller (Gießen), besondere Anforderungen gestellt, da durch die vielen Grippeerkrankungen, auch bei den Kleinen, Sie Zeit der Vorbereitung sehr kurz bemessen war. Die Kleinen, ein Herz und eine Seele mit ihrer Leiterin, gewannen sosort die große, den Saal von Braun füllende Gemeinde. Reizende Zwiegespräche, alte, liebe Weihnachtslieder, umrahmten ein Krip- venspiel, die Einakter „Das vergessene Lied" (Vom Himmel hoch) und „Beim Puppendoktor". Auch des Vaterlands und des Führers wurde gedacht, u. a. n dem Lied „Heil Hitler Dir!" Erna Oßwald begleitete geschickt am Klavier. In seiner Ansprache knüpfte Dekan Sattler an die Worte eines Jungen an: „Wie haben wir es alle in Deutschland Doch so gut!", er unterstrich die auch im Kindergarten bei dieser Feier an den Tag getretene christliche und vaterländische Erziehuna der Kleinen, für die das Beste gerade gut genug sei, dankte Frl. Schnel 1 er uni) warb für stärkeren Besuch im neuen Jahr. Für
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lang in üblicher Weise schließen.
Ein guter Rechnungsabschluß.
Y Sd) ottcn, 18. Dez. In ihrer gestrigen Sitzung nahmen die Ratsherren zunächst das Ergebnis der Prüfung der Stadtrechnung aus dem Rechnungsjahr 1935 entgegen. Sie schließt mit einem Ueber schuß von rund 37000 Mark ab, Ler die Grundlage für den neuen 1937er Voran- jschlag bildet. Es wurde alsdann die Beschaffung $tnes H I- und Jungvolk-Heimes beraten, kdie nötigen Vorbereitungen hierfür werden weiter «getroffen. Die Bedingungen für die Abgabe von Aiedlungsbauten und Dolkswohnun- gen wurden festgesetzt.
60 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.
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die Eltern dankte Herr S ch n e i d e r und überreichte der Leiterin ein schönes Weihnachtsgeschenk. Mit Jubel begrüßt, erschien der Nikolaus und verteilte an die Kleinen Gaben; auch die Eltern wurden mit selbstgefertigten Geschenken der Kleinen bedacht.
Y Watzenborn-Steinberg, 21. Dez. Am Samstagvormittag fand in der hiesigen Filiale der Zigarrenfabrick Rinn & Cloos AG., Heuchelheim, eine Ehrung von drei Gefolg- schastsmitgliedern statt. Aus diesem Anlaß versammelten sich Gefolgschaft und Betriebsführer zu einem Betriebsappell. Im Auftrage der Firma sprach Betriebsführer Cornelius den Geehrten Eleonore Sommer, Katharine Zulauf und Katharine Schmitt den herzlichsten Dank für ihre 25jährige treue aufopfernde Mitarbeit und Pflichterfüllung im Betriebe aus und überreichte ihnen zum Zeichen der Dankbarkeit ein künstlerisch
gestalletes Ehrendiplom und einen Geldbetrag von je 100 Mark.
Krankenkaffen-Beitragssenkung in Darmstadt.
LPD. Darmstadt, 19. Dez. Die allgemeine Gesundung der deutschen Wirtschaft, die erhebliche Verminderung der Zahl der Arbeitslosen und die Besserung der allgemeinen Moral bei den Versicherten, die ein regelwidriges Ausnutzen der Kassenmittel verbietet, haben dazu geführt, daß die Allgemeine Ortskrankenkasse Darmstadt-Stadt ab 1. Januar 1937 eine Beitragssenkung vornehmen kann. Der Beitragssatz wird von diesem Datum ab auf 6 v. H. herabgesetzt, was für die Gesamtzahl der Versicherten eine Minderbelastung von rund 75 000 Mark bedeutet.
Unter ungeheurem Jubel, unter unseren Sieg- Heil-Rufen auf Mussolini und den „Eja Eja Alalla"- Rusen der Italiener auf Adolf Hitler und Deutsch- lano verläßt unser Sonderzug die Bahnhofshalle.
Am Nachmittag erreichen wir die Stadt der Türme und Laubengänge, die Universitätsstadt B o- l o g n a. Alle faschistischen Formationen stellen Ehrenformationen. Unter begeisterten Zurufen und Beifallsbezeigungen des itanenischen Volkes marschieren wir'durch Bologna in das Rathaus, wo wir von den Spitzen der Partei und Behörden herzlich empfangen werden. Im prächtigen Saale des Rathauses genießen wir die Gastfreundschaft der Italiener und der Stadt Bologna. Zum letzten Male wird im Studentenhaus der Universität gegessen. Eine riesige Menschenmenge umlagert das Studentenhaus und bricht immer wieder in herzliche Beifallskundgebungen aus. — Antreten. Marsch zum Bahnhof. — Tausende von Menschen, Ehrenformationen, Soldaten, Offiziere, Faschisten, Frauen und Kinder haben sich auf dem Bahnsteig versammelt. Herzlich ist der Abschied. Nur ungern verlassen wir das schöne Bologna.
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Am 25. September vormittags treffen wir auf der Rückreise aus Italien auf dem Hauptbahnhof in München ein. Zur letzten gemeinsamen Verpflegung marschieren wir unter klingendem Spiel in die Jugendherberge in der Wendel-Dietrich- Straße.
Eine Kranzniederlegung an den Ehrentempeln der Gefallenen des 9. November beschließt die Jtalienfahrt der Hitler-Jugend.
Erziehungsarbeit, hier besonders unserer Auslands- arbeit, eingefügt worden. Eins haben mir sicher erreicht: die seit einiger Zeit bereits angeknuvfreL freundschaftlichen Beziehungen zur italienischen Jugendorganisation sind in hohem Maße bekräftigt und vertieft worden. Zur rein menschlichen Verständigung der Jugend unserer beiden Völker untereinander, die wir erstreben, haben wir viel bei getragen. Hierbei ist uns Hitlerjungen selbst der Blick unermeßlich geweitet worden. Wir sind auf unserer Fahrt durch die fremde Landschaft gekommen, sahen die weiten, fruchtbaren Ebenen mit den einzelnen Gehöften, sind durch viele kahle Berge sahen das Meer und die antiken schönen Stäo: mit ihrem Reichtum an Kunstwerken großer Meister, wir sind durch den sonnigen Süden gewandert durch das schone Italien. Wir haben das italienische Volk, die italienische Nation in ihrem nationalen Stolz und in ihrer überschwenglichen Begeisterung erlebt und haben manche Eigenart unseres Gastlandes und des italienischen Volkes kennengelernt. Dabei erwachte in uns um so stärker das Bewußtsein, daß wir, Träger eines höchst „realen Ideals", die jungen Soldaten unseres großen Volkes sind, ein Menschentrupp gebauter Disziplin in den von begeisterten Menschen gefüllten Straßen Roms, nicht um der billigen Propaganda willen, sondern eben als Ausdruck unseres Seins. Wir waren in jenen Tagen ein Stück Deutschland, das sich gleich Italien zu einem neuen Ordnungsprinzip bekennt. In diesem Gedanken hat die Fahrt der Hitler-Jugend nach Italien über den Rahmen des Gedanken- und Erfahrungsaustausches von Jugend zu Jugend hinaus eine politische Bedeutung. Die Aussprache von Jugend zu Jugend kann immer nur von Nationen gewünscht werden, die den Idealismus ihrer Jugend einzusetzen wissen, die ihr einen Zukunftsglauben zu geben vermögen und artgemäße Weltanschauung ihr eigen nennen.
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Dienstag, 22. Dezember.
6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Werkskonzert. 9.30: Musik im Haus zur Weihnachtszeit. 10: Schulfunk. 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 20: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Dem Opernfreund (XXX). 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Die deutsche Frau. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Kriegsweihnacht! Berichtet von Dichtern, die damals Soldaten waren. 18: Unterhaltungskonzert. 19: Friedrich List, ein Mann ohne Volk. Eine Hörfolge. 19.30: Kamps dem Verderb! 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: „Der Günstling", Oper in drei Akten. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Die Liebe nimmt dich bei der Hand. Ein Musizieren vor festlichen Türen. 23: Tanz- und Volksmusik. 24 bis 2: Nacht- konzert.
IV. (Schluß) *.
23. September. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Rom fahren wir zum Strandbad Ostia, dem Lido di Roma. Der Lido di Roma ist eine der frühesten Schöpfungen Mussolinis, der damit das antike Ostia in einen bedeutenden Badeort verwandelt hat. Hier am Meeresstrand finden wir nach den zahlreichen Besichtigungen und Empfangsfeierlichkeiten einige Zeit der Ruhe. . .
Um 16 Uhr werden wir mit dem Reichsiugend- führer und seinem Stabe vom Gouverneur von Rom, Exzellenz B o 11 a i, auf dem Capitol, seinem ständigen Amtssitz, empfangen. Staatssekretär Ricci und der deutsche Geschäftsträger sind anwesend. In dem Cäsarensaal, der mit den alten römischen Stadtfahnen geschmückt ist, dankt der Reichsjugendführer dem Gouverneur für die herrlichen, unvergeßlichen Tage und die beispiellose Gastfreundschaft in Rom, und er schließt mit einem Sieg-Heil auf die Ewige Stadt. Am späten Nachmittag haben wir zwei Stunden Freizeit. Wir besichtigen in der Freizeit die Peterskirche. Am Abend besuchen wir ein Kino und sehen den italienischen Film „Cavalleria".
24. September. Mit klingendem Spiel ziehen wir zum letzten Male, mit Blumen geschmückt, durch die Straßen der Ewigen Stadt Rom. Auf dem Bahnsteig sind Ehrenabordnungen der faschistischen Jugend angetreten. Der R e i ch s j u g e n d f ü h - r e r, der von Staatssekretär Ricci und zahlreichen Offizieren begleitet ist, verabschiedet sich von uns.
♦ Teil I in Nr. 293, Teil II in Nr. 295, Teil III in Nr. 296 des Gießener Anzeigers.
-toÄ rtrer notwendig gewordenen Satzungsänderung zu- gestimmt. In der geschäftlichen Aussprache wurden noch einige Fragen beantwortet, ebenso wurden noch Anregungen zur weiteren Belebung der Kasse gemacht. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates konnte mit einem Dank an die Anwesenden die Versamm-
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