Ausgabe 
21.9.1936
 
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Vereinswetturnen -es Turnvereins 1846 Gießen

Punkte.

Aus aller Welt

Die kleinsten Turnerinnen zeigen ihr Können am Schwebebalken.

Die Jugendturner am Reck. (Aufnahmen [4]: Neuner, Gießener Anzeiger.)

17.

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sich die Jugendlichen des VfB.-R. in glänzender Form. Diesmal wurde wieder mit Begeisterung ge­kämpft und in fast allen Uebungen die Leistungen gesteigert. Besonders Kley, Moll, Stürmer, Nies, Schieferstein und Linkmann holten mit ihren Lei­stungen viele Punkte. So stieß Kley die Kugel 13,70, Nies 12,50 Meter. Kley lief die 100 Meter in 11,5, Moll in 11,6 Sek. Schieferstein warf den Diskus 32,01 Meter, Linkmann 31,95 Meter. Aber auch alle anderen waren gut und verbesserten sich. So wurden insgesamt 5757,70 Punkte erzielt, wodurch der VfB.-R. im Gau hinter Tv. 1861 Eschwege die

zweite Stelle einnimmt.

Bei den Frauen mißglückte der Versuch, da die Speerwerferinnen fehlten und dadurch im Speer­werfen keine Punkte erzielt wurden. Das war

Kuthe, Margot Köhlinger je 142; 4. Margot Vogt 132; 5. Liesel Faust 116; 6. Lotte Ackermann 114; 7. Anneliese Hohmeier 105 P.

Jugend turner (Siebenkampf, 13 Teilneh­mer, 13 Sieger): 1. K. Fuchs 136 P.; 2. L. Fried­rich 125; 3. G. Friedrich 121; 4. K. Heck 109V2; 5. W. Brühl 104V2; 6. K. Hopfner 99; 7. W. Bütt­ner 94V2; 8. E. Beil 9V/2; 9. H. Pächthold 89; 10. E.-Henkel 8772; 11. D. Lorenz 7672; 12. H.

schade, denn im 100-Meter-Lauf und besonders tn der Staffel konnten die Frauen ihre Leistungen steigern.

Hessens neue Gaumeister im Zechten.

Der Gau Hessen ermittelte in Kassel seine neuen Fechtmeister. Erfolgreichster Fechter war H a s p e r (CT. Kassel), der in allen drei Waffengattungen den Sieger stellte. Im Florett blieb er mit 5 Siegen ungeschlagen vor W. Gerhardt, To. 1846 Gie­ßen (4 S.), K. Wagner (CT. Kassel) mit 3, Bor­chers (TuFC. Fulda) mit 2 und P. Paul (CT. Kassel) mit einem Sieg. Ohne Niederlage blieb Hasper auch im Säbel. Er verteidigte seinen Titel mit 6 Siegen gegen Gerhardt, To. 1846 Gie­ßen (4 S, 20 erh. Tr.), Dr. Froet, CT. Kassel

Einsturzunglück auf der Münchener Okloberwlefe. i

Aus der Münchener Theresienwiese, auf der zur Zeit das O k t o b e r f e st in vollem Gange ist, er­eignete sich ein Unglück, bei dem 20 Personen mehr oder weniger schwer verletzt wurden. Schau­platz des Unglücks war das Vergnügungsunterneh­menHonolulu, wie es tanzt und lacht", das Roll­teppiche, schwebende und schwimmende Tanzflächen, Drehscheiben und dergleichen aufweist. Eine kleine Betriebsstörung hatte es notwendig gemacht, den Jnnenraum kurze Zeit für die Gäste zu sperren. Die Besucher stauten sich nun in den Zugängen und standen dicht gedrängt auf der ins Innere führen­den drei Meter hohen Brücke. Die Belastung wurde schließlich zu groß, und die Brücke brach ein. Gegen 20 Personen, die auf den Einlaß gewartet hatten, stürzten zu Boden. Der Betrieb wurde so­fort polizeilich geschlossen.

Föhnsturm über dem Bodensee.

Am Sonntag tobte ein etwa einstündiger Föhn über dem Bodensee in der Gegend von Lindau mit großer Heftigkeit. In einer Bucht kenterte ein Segler, dessen Insassen, drei Dornbirner Studenten, von einem Wasserschutzboot ausgenommen werden konnten. Die Insassen eines weiteren Segelbootes konnten ebenfalls gerettet werden. Ein dritter Seg­ler kenterte zwischen Lindau und Bregenz. Nach Augenzeugenberichten soll dieses Boot drei Per­sonen an Bord gehabt haben, die aber, obwohl der DampferKempten" sofort zur Rettung ausfuhr, nicht mehr aufgefunden werden konnten. Sie sind wahrscheinlich ertrunken. In einer aufgefisch­ten Aktenmappe fand man Papiere, die aus den Namen eines Posthilfsarbeiters aus Höchst in Vorarlberg lauteten.

Grohfeuer in hankau.

Die chinesische Presse berichtet von einem Groß­feuer in Hankau. Danach sollen mehr als 1000 Häuser den Flammen zum Opfer gefallen sein. Der Sachschaden betrage mehrere Millionen Dollar. Die Berichte sprechen von zahlreichen Toten und Ver­letzten, jedoch ist die genaue Zahl noch nicht fest­gestellt.

Vor dem Fußball-Lokalkampf: Der Spielführer der Spielvereinigung überreicht einen Blumenstrauß.

Die Gerätemannschaft des Tv. 1846. (Fünfter von links Hans Vogt, der diesjährige Sieger im Kampf um den Turnklubschud.)

Nundfunkprogramm.

Dienstag, 22. September:

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Werkskonzert. Aus dem Werk Höchst der JG.-Farben-Jndustrie. 9.30: Süddeutsche Schrammelmusik. 10: Schulfunk. 11: Nur Freiburg: Nachrichten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nach- richten. 14.10: Nach Tisch gönnt euch ein wenig Rast, Seid bei Frau Musica zu Gast! Englische Musik. 15: Volk und Wirtschaft. Die Fischbanke der Meere. 15.15: Das deutsche Lied. 16: Unterhaltungs­konzert.Tänze aus aller Welt".

16.45: VonHochzeiten" undZwiebelfischen-.

Wir besuchen eine heimatzeitung.

17: Unterhaltungskonzert.Tänze aus aller Welt, 17.30:180 Raupen spinnen ein Abendkleid". Aller­lei von der Seide. 18: Unterhaltungskonzert. 19: HJ.-Funk.Ewig klingt das Lied der deutschen Seele..." 19.30: Berühmte Opernduette. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10:Der Selige". Hörspiel nach dem gleichnami- gen Einakter von Hermann Bahr. 21: Orchester­konzert. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Nachrichten der DAF. 22.15: 18. Internationale 6-Tage-Fahrt. Bericht vom 6. Tag. 22.30: Unter-

Aus Anlaß seines 90jährigen Bestehens in die­sem Jahre führte gestern der Turnverein 1846 Ver­einswettkämpfe durch. Die Aktiven und die Jugend­lichen traten auf den Plan und maßen wieder ein­mal die Kräfte.

Gerätekamps um den Turnklubschild.

Am Vormittag trat die Riege der Geräteturner zum Kampf um den Turnklubschild in der Turnhalle Steinstraße an. 9 Turner beteiligten sich. Heinrich Herbert, Karl Reuter und Karl Schick, die schon einmal im Besitz des Schildes waren, turnten außer Konkurrenz. Der Wettkampf verlangte sieben Uebungen und zwar je eine Pflicht- und eine Kürübung am Barren, am Quer­pferd und am Reck, sowie eine Pflichtfreiübung. Viele Turner hatten sich als Zuschauer eingefunden und verfolgten die einzelnen Uebungen und ihre Bewertung mit großer Aufmerksamkeit. Es wurden gute Leistungen gezeigt, die erkennen ließen, daß sich die Riege stets um die Erhaltung bzw. Ver­besserung ihres Leistungsstandes bemüht. Als Sie­ger ging Hans Vogt mit 126V2 Punkten hervor.

Das genaue Ergebnis lautet: 1. H. Herbert 136 Punkte; 2. Karl Reuter 135V2 P.; 3. Karl Schick 132V2 P. (außer Konkurrenz geturnt); 4. Hans Vogt 126V2 P.; 5. Willy Straub 11972 P.; 6. Her­mann Gutbub 116 P.; 7. Georg Bingel, 8. Karl Schemel, 9. Karl Manthey.

Während in der Turnhalle die Aktiven an den Geräten kämpften, war die Jugend im Hof der Turnhalle dabei, bereits einige Uebungen für den Mehrkampf am Nachmittag hinter sich zu bringen.

Wettkämpfe der Jugend.

Am Nachmittag wurden die Wettkämpfe auf dem Universitätssportplatz fortgesetzt. Das Wetter war wenig einladend und es fanden sich nur wenige Zuschauer ein. Die Veranstaltung wurde mit einer kurzen Feier eröffnet. Vereins­führer R e i n i n g hielt, nachdem die Jugend ange­treten war, eine kurze Ansprache, in der er auf das Jubiläum des Vereins und auf das schöne Zeichen des Zusammenhalts hinwies, das in diesem Jubiläum zum Ausdruck komme. Der Verein habe in dieser Zeit immer in vorderster Linie gestanden, wenn es galt, der Leibesübung zu dienen. Viele haben ihre Kraft dem Verein gegeben und ihn im­mer wieder vorwärts gebracht. Auch von der Ju­gend werde erwartet, daß sie dem Verein zu steti­ger Blüte verhelfe. Mancher eindrucksvolle Sieg sei in der Vergangenheit errungen worden. Auch heute solle die Jugend zeigen, daß sie etwas gelernt habe. Mit einem Gelöbnis zu Führer und Vaterland, und mit dem gemeinsam gesungenen ersten Vers des LiedesO Deutschland hoch in Ehren" klang die kurze Feier aus. Dann wurden die Flaggen . des Reiches und des Reichsbundes für Leibesübun­gen gehißt.

Mit dem LiedeTurner auf zum Streite" traten die Jugendlichen in die Fortführung ihrer Wett­kämpfe ein. In mehreren Riegen wurden an den einzelnen Geräten, am Pferd, am Barren, am niedrigen Reck und von den Mädchen auch am Schwebebalken, geturnt, es wurden volkstümliche Uebungen bestritten und in der Freiübung, im Lauf und im Sprung rivalisierten die Kleinsten ebenso eifrig wie die Größeren.

Marianns Höhne je 120; 13. Herta Günther 116t 14 Erna Rühl 114; 15. Annelotte Leißler 112; 16. Henny Kahl 109; 17. Karola Zimmer 103; 18. Hilde Goggelt 90; 19. Gertrud Ziegler 80 P.

Schülerinnen-Unterstufe (Siebenkampf, 19 Teilnehmerinnen, 19 Siegerinnen): 1. G. Zun- mer 119 P.; 2. H. Appel 106; 3. A. Kühne 101; 4. G. Möbs 100; 5. L. Habermehl 98,5; 6. W. Hof 96,5; 7. E. Rittmann 95; 8. L. Hauck 92,5; 9. U. Höpfner 92; 10. A. Rau 89; 11. Eh. Paul 86,5; 12. R. Sauer, H. Kühne, E. Dörr, je 82; 13. I. Ziegler 79; 14. E. Hengst 78; 15. L. Helfrich 74; 16. H. Mahr 71; 17. R. Müller 62 Punkte.

Schüler-Oberstufe (Achtkampf, 13 Teil- nehmet, 13 Sieger): 1. Kurt Neuser 144 P.; 2. Heinz Rinderknecht 124; 3. Friedel Müller 121; 4. Karl-Heinz Vollmöller 11B; 5. Georg Bellof 114; 6. Alwin Krengel 113; 7. Karl Bierau 111; 8. Hans Neher, Richard Dahmer, je 110; 9. Hans Klitsch 105; 10. Wolfgang Sauer 101; 11. Rene Krause 89; 12. Karl Frisch 85 Punkte.

Schüler-Unter st ufe (Siebenkampf, 21 Teil­nehmer, 21 Sieger): 1. Karl Wilh. Müller, Werner Hauk, je 105 P.; 2. Heinz Frickert 104,5; 3. Hans Pfaff, Walter Müller, je 104; 4. Hans Maar 103,5; 5. Werner Fuhr 101; 6. Theo Piefke, Hans Kuhl, je 96; 7. Hans Währum 94; 8. Otto Salzmann 93; 9. Heinz Lich 92; 10. Kurt Metz 91; 11. Paul Gerhard Zimmer 89,5; 12. Robert Brück 84,5; 13. Helmut Eller 81; 14. Hans Werner Streb 75; 15. Erich Ergenzinger 73; 16. Karl Heinz Kühn 69,5;

- Karl Heinz Wahmer 68,5; 18. Hilma Krause

Das Besenfelder Autounglück vor Gericht.

Das furchtbare Unglück, das am 26. Juli den Mannheimer SA.-Sturm 45/171 bei einem Aus­flug in den Schwarzwald auf der Besenfelder Steige bei Freudenstadt betroffen und im ganzen Reich Trauer und tiefes Mitgefühl ausgelöst hat, fand jetzt vor der Großen Strafkammer des Landgerich­tes Rottweil seine gerichtliche Sühne. 27 Tote, 25 SA.-Männer und zwei BDM.-Mädel, ferner 36 Verletzte, 30 SA.-Männer und sechs BDM.-Mäd­chen, waren die Opfer dieses schweren Autounglücks, das in seinen Auswirkungen selbst Eisenbahn­katastrophen größten Ausmaßes übertraf.

Die Ermittlungen führten zur Anklageerhebung gegen vier Beschuldigte, und zwar in erster Linie gegen den Fahrer des Lastzuges, den 24jährigen Wilhelm Scherer, gegen den 28jährigen Sturm­führer und Leiter der Fahrt Hein Stangen, ferner gegen den Eigentümer des Motorwagens, den 31jährigen Hugo Scherer, und den Halter des Anhängers, den 54jährigen Hermann Back­fisch, die sich wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten hatten. Das Gericht verurteilte die Angeklagten Wilhelm Scherer und Slangen wegen je 27 Ver­gehen der fahrlässigen Tötung und 36 Vergehen der fahrlässigen Körperverletzung, begangen in Tat­einheit unter sich, und wegen je einer Uebertretung nach § 36 der Reichsstraßenverkehrsordnung, und zwar den Angeklagten Wilhelm Scherer zu einer Gefängnis st rafe von zwei Jahren, ab­züglich sieben Wochen Untersuchungshaft, und den Angeklagten Slangen zu vier Monaten Gefängnis. Die Angeklagten Hugo Scherer und Backfisch wur­den f r e i g e s p r o ch e n.

In der Urteilsbegründung wurde festgestellt, daß der Fahrer Scherer durch seine zu rasche und unvorsichtige Fahrweife den Unfall schuldhaft ver­ursacht hat. Mitverantwortlich ist der Angeklagte Slangen, der ohne polizeiliche Genehmigung weggesahren ist und einen Fahrer mitgenommen hat, der nach den polizeilichen Vorschriften nicht hätte fahren dürfen. Die Freisprechung des Hugo Scherer erfolgte, weil das Gericht ihn nicht als Unternehmer der Fahrt ansah und er durch die Zusage des SA.-Führers gedeckt war. Die Frei­sprechung des Backfisch erfolgte, weil das Gericht keine sichere Feststellung dahin treffen konnte, daß die Bremsen des Anhängers schon zu Beginn der Fahrt fehlerhaft waren.

45. Deutscher Wandertag.

Wie alljährlich, ruft der Deutsche Wanderführer, Ministerpräsident a. D. Dr. Werner- Darmstadt, die Mitglieder des Reichsverbandes der deutschen Gebirgs- und Wandervereine, der über eine Vier­telmillion Mitglieder zählt, zum 45. Deutschen Wandertag zusammen. Die Tagung findet in Eisenach statt und steht unter der Schirmherrschaft des thüringischen Ministerpräsidenten M a r s ch l e r. Vom 25. vis 29. September werden sich die Ver­treter der 56 Gebirgs- und Wandervereine aus allen Teilen des Reiches zur Beratung und zu froher Gemeinschaft zusammenfinden. Die Gebirgs- und Wandervereine erfüllen die hohe nationale Aufgabe, durch Erwandern der Heimat ihre Mit­glieder immer wieder zu Heimat- und Vaterlands­liebe zu erziehen. U. a. findet eine große Kund­gebung auf der Wartburg statt, bei der Minister­präsident Marschler und Dr. Werner das Wort ergreifen werden.

Beil 72V2; 13. H. Ditzel 6772 P.

Schülerinnen, Oberstufe (23 Teilnehme­rinnen, 23 Siegerinnen): 1. Susi Müller 148 P.; 2. Lotte Röhm 143; 3. Lotte Keßler 141; 4. Trude Philipp 140; 5. Christel Flörke 138; 6. Anni Hof­mann 134; 7. Marianne Röhr 129; 8. Muttgard Flörke 128; 9. Gertrud Kuhl, Emmi Pfaff je 127; 10. Hannelore Hamel 122; 11. Ilse Müller, Anne- u=-Luye=uuyii. xjcuuji v«». v. liefe Käs je 121; 12. Ilse Waldschmidt, Edith Kuthe,! haltungs- und Volksmusik. 242: Nachtmupk.

(4 S., 21 krh. Tr.), Ehmer, Idstein (3 S., 24 erh. Tr.), Wagner (CT. Kassel) mit 2 S. und 26 Tr., Andrö (Kassel) mit 2 S. und 28 Tr. Die Fechter der Kasseler Turngemeinde legten auch aus das Degenfechten Beschlag. Hafper triumphier e hier mit 5 Siegen vor Lengemann nut 4 /2 S. und 9 Tr., Wagner mit 4V= S. und 10 Tr. sowie Paul mit 3 S. (sämtlich CT. Kassel).

Im Frauen-Florett wurde Frl. Hentschel lsianau) neue Meisterin. Sie brachte es auf 7 Siege. Frau Lengemann (CT. Kassel) mit 5 und Frl Ruth (Wetzlar) mit 4 Siegen folgten auf den Platzen. Leiter der Veranstaltung war Gaufachamtsleiter M o l l im Verein mit Fechtwart H. L e n g e m a n n.

Fußball: 19661Tv. 18461 4:6.

Nachdem die Jugend ihre Wettkämpfe beendet hatte und gespannt auf die Ergebnisse wartete, traten die Fußballmannschaften der Spielvereini­gung 1900 und die Elf des Turnvereins 1846 in folgenden Aufstellungen zu einem Fußball-Freund­schaftsspiel an:

1 900: Fischer; Zeiler, Lippert; Erhard, Heil­mann, Garth; Schellhaas, Enders, Jäger, Lehrmund, Häusel.

Tv. 1846: Hann; Mohr, Günderoth; Rahn, Viehl, Baldauf; Ommert, Hetzel, Borschel, Rauch, Balser. .

Beide Mannschaften lieferten sich ein Spiel, das nicht eigentlichen Kampfcharakter trug, sondern ein Werbespiel darstellte. Dadurch fehlte der Begegnung das Mitreißende. Die Mannschaft der Spieloereini­gung schien sich außerdem mit dem nassen Rasen schlecht abfinden zu können und kam nicht recht in Fahrt, obwohl sie die meiste Zeit das Spielge­schehen diktierte. In der ersten Halbzeit erzielten die Gäste zwei Tore, in der zweiten Spielhälfte fielen, obwohl die Blauweißen drückend überlegen spielten, auch nur zwei Tore. Die Turner konnten gegen die Kombinationsarbeit der Blauweißen nicht recht aufkommen und mußten viel laufen. Immer­hin sah man auch bei ihnen manche schöne Einzel- leistung. Der Kampf endete mit 4:0 Toren.

Vor Beginn des Kampfes überreichte der Spiel­führer der Spielvereinigungself dem Spielführer der Mannschaft des Turnvereins einen großen Blumenstrauß als ein Zeichen der sportlichen Kame­radschaft. Vereinsführer Schmidt hielt eine kurze Ansprache, in der er auf das gute kameradschaft­liche Verhältnis zwischen 1900 und Turnverein hin­wies. Vereinsführer R e i n i n g dankte für die er­wiesenen Aufmerksamkeiten.

In der Pause des Fußballspiele? zeigte die Riege der Geräteturner Sprünge über den hohen Tisch, die mit großem Beifall ausgenommen wurden.

Im Anschluß an das Fußballspiel traten die Handball-Jugend-Mannschaften des Turnvereins Dutenhofen und des Turnvereins 1846 an. Die Gäste mußten eine hohe Niederlage ein­stecken, denn sie waren der Jugend des gastgebenden Vereins kaum gewachsen.

Tennisklubkampf GießenButzbach 7:3.

Im Verlauf des Tages wurde auf den Tennis­plätzen der Universität auch ein Tennisklubkampf zwischen dem Turnverein 1846 Gießen und dem Turn- und Sportverein Butzbach durchgeführt, der eine Reihe spannender Begegnungen brachte und mit einem Siege der Mannschaft des Turnvereins 1846 Gießen von 7:3 Punkten endete. Die Gießener hatten unter den Herren die besseren Kämpfer und errangen dadurch den Sieg. Das Können der beiden Mannschaften war ziemlich ausgeglichen.

Mit der Siegerehrung für die an den Mehrkämpfen beteiligte Jugend fand die Veranstal­tung ihren Abschluß. Die festlichen Veranstaltungen des Turnvereins 1846 folgen am 17. und 18. Ok­tober.

Die Ergebnisse:

Jugendturnerinnen (Achtkampf, 8 Teil­nehmerinnen, 8 Siegerinnen): 1. Annemarie Zieg­ler 145 P.; 2. Anneliese Georg 143; 3. Margot

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