Ausgabe 
21.9.1936
 
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die Ordnung aufrechterhalten würde. Diese Ordnung sei aber unvereinbar mit den dunk­len Machenschaften gewisser Drahtzieher und den ständigen Verletzungen des republikanischen Gesetzes. Die radikalsozialistische Partei könne nicht dulden, daß die Arbeiterschaft den ausländischen Aufwieglern Gehör schenke.

aller Staatszerstörer und stehe treu zur Regierung Salazar. Portugal wünsche keine ibe­rische Sowjetrepublik, sondern seine Unab­hängigkeit und nationale Freiheit.

Irische Massenkundgebung gegen den Bolschew smus.

Dublin, 21. Sept. (DRV. Funkspruch.) In Cork fand am Sonntag eine Massenkundgebung gegen den Bolschewismus statt, an der sich über 40 000 Menschen beteiligten. Die Teilnehmer an der Kundgebung, die von derIrischen christli­chen Front" veranstaltet wurde, gaben ihrem Mitgefühl für die verfolgten Katho­liken in Spanien Ausdruck. Einige kommu­nistische Störenfriede wurden von der Menge verprügelt. Einer von ihnen ergriff die Flucht und versteckt sich vor der ihn verfolgenden Menge in einer katholischen Kirche. Ein anderer Kommu­nist, den die Kundgebungsteilnehmer mit den Rufen Lyncht ihn!" undW ir wollen keineKom- m u n i st e n hier!" verfolgten, wurden von der Bürgergarde in Schutzhaft genommen. Bei dem dar­auf folgenden Handgemenge wurden drei Bürger­

gardisten niedergeschlagen-, schließlich wurde Menge mit Gummiknüppeln zurückgetrieben.

Kommunistische Revoluttonshehe in Palästina.

aufgehen, wo die Volksverführer zu seien. Ganz Portugal sei sich einig in der A

MrMcheFührer" flüchten nach Paris.

Oie Vadikalsozialisten gegen Zabrikbesehungen.

Paris, 20. Sept. (DNB.) Die Radikalsoziali- stische Partei hielt in verschiedenen Städten Provin­zialtagungen ab, auf denen radikalsozialistische Ka­binettsmitglieder anwesend waren. Sämtliche Mi­nister wieten auf die unhaltbaren Zu st ände hin, die durch Oie Streiks und die Besetzung

Amerika und der Kommunismus

Angriffe Hearsts gegen Roosevelt.

Paris, 21. Sept. (DNB. Funkspruch.) Echo de Paris" meldet, daß ständig marxi- stische Führer Spanien verlassen und insAuslandflüchten. Die spanische Botschaft in Paris sei überfüllt von Abgeordne- t e n, die sich alle angeblich in besonderer M i s- Hon hier befänden. Tatsächlich ließen sie sich dort dann die leer gewordenen Botschafterposten zuteilen. Außerdem aber überschritten tagtäglich zahlreiche Persönlichkeiten der spanischen Linken die französische Grenze, die nie wieder nach Spa­nienzurückkehren wollten, obwohl sie doch in ihrem Lande das Regime ihrer Träume errichtet hätten. Aber es sei immer die gleiche Geschichte, so schließt das Blatt: die marxistischen Führer" vergäßen bei er st en Anzeichen von Gefahr ihre Pflichten.

Deutschland der ruhende pol. Antikommunistische Arbeiterkundgebung in Oporto.

Lissabon, 19. Sept. (DNB.) In Oporto ver­anstalteten etwa 20 000 Arbeiter aus den nordpor­tugiesischen Provinzen im Zuge der großen Aktion gegen den Kommunismus einen Aufmarsch. An­schließend fand im Kristallpalast eine Kundgebung statt, auf der der Staatssekretär für die Korporationen im Namen der nationalen Gewerkschaften sprach. Er wies auf die ungeheuren Gefahren des Kommunismus für alle Völker hin, für die Spanien eine Warnung sein solle. Ein Abgeordneter verglich die innerpolitische Lage der bolschewistisch-marxistisch geführten Staaten mit Deutschland, das der ruhende Pol sei.3n Deutschland", so erklärte der Abgeordnete wörtlich,ist jeder einzelne Arbeiter ein überzeugter und begeisterter Kämp­fer der Nation. Deshalb ist das Deutschland Adolf Hitlers das Land der Freude, des Glückes und der Zufriedenheit. Auch in Portugal", so sagte der Redner weiter,müßten auch dem letzten Arbeiter die Augen

Aus Madrid berichtet der Rundfunksender von Teneriffa, daß die a n a r ch i st i s ch e n Horden Samstag einen Ueberfall a u f den Palast des Präsidenten der R e p u b l i k, A z a n a, versucht hätten. Sowohl der Präsident wie auch alle Minister würden von den Marxisten st r e n g über­wacht, da man befürchte, daß die Regierungsmit­glieder angesichts der drohenden Einkreisung von Madrid durch die nationalen Truppen einen Fluchtversuch unternehmen könnten.

Aushebung kommunistischer Propagandanester in Salzburg.

Wien, 19. Sept. (DNB.) Nach Beobachtung der kommunistischen Propagandatätigkeit im Lande Salzburg griffen die Behörden am Freitag über­raschend zu, es gelang ihnen, den größten Teil der illegalen kommunistischen und revolutionär soziali­stischen Organisationen in den Salzburger Land­bezirken Pongau, Pinzgau und Flachgau aufzu­decken. Zahlreiche Leiter der einzelnen Untergruppen wurden verhaftet. In der Stadt Salzburg selbst wurde die gesamte Landesleitung der Ro- t e n festgenommen. Vier Verhaftete haben bereits umfangreiche Geständnisse abgelegt. Im Zusammen­hang mit den Salzburger Verhaftungen wurden am Samstag in der Nähe Wiens und im nörd- lichen Niederö st erreich führende Kommu­nisten festgenommen und umfangreiches schwer be­lastendes Material sichergestellt.

Ein Hirtenbrief des Erzbischofs von Edinburgh gegen den Kommunismus.

London, 19. Sept. (DNB.) Der katholische Erz­bischof von Edinburgh, Macdonald, ließ in allen Kirchen seiner Erzdiözese einen Hirtenbrief verlesen, in dem er auf die Gefahren des Kommunismus hin- weist. Er schreibt u. a.: Der erschütternde Ausbruch des Kommunismus in Spanien hat der ganzen zivilisierten Welt einen Schlag ver­setzt. Die unbeschreiblichen Grausamkeiten an Priestern und Nonnen, die verabscheu­ungswürdigen Verbrechen an Heiligenbildern, Kir­chen und Darstellungen des Heilands sowie die s i n n- lose Revolte gegen jedes Gesetz und gegen jedeOrdnung zeigen ohne Zweifel, daß das Christentum der Feind ist, auf den man zielt. Gott selbst ist der Gegner. Der Papst habe erklärt, daß der Kommunismus die große Ge­fahr für die Menschheit sei. Aber trotz des riesigen Ernstes seines Appells begreife ein großer Teil der Welt die Bedeutung der aufgeworfenen Frage nicht.

Die Welt horcht auf.

Wachsendes Verständnis für die Gefährlichkeit der kommunistischen Umtriebe.

London, 21. Sept. (DNB. Funkspruch.) Wie Daily Telegraph" aus Jerusalem meldet, wurde in ganz Palästina ein kommunistisches Flugblatt verteilt, das von denbewaff­neten Banden für die nationale Unab­hängigkeit der sozialistischen Arbei­ter Palästinas" unterzeichnet ist. Das Flugblatt richtete seine Angriffe bemerkenswerter Weis? hauptsächlich gegen die arabischen Füh­rer, deren Vermittlungsversuche es verurteilt. Die Arbeiter werden aufgefordert, zu den Waffen zu greifen und bis zum Ende zu kämpfen. Das Flugblatt schließt mit den Worten:Nieder mit den arabischen Führern, mit dem Zionismus und der Vermittlung^ Es lebe die bewaffnete Re­volution und eine kommunistische Regierung, gebildet durch die Vereinigung aller arabischen Länder!"

gab sich zunächst nach V i a r e g g i o, wo er sich mehrere Tage aufhalten wird und Gast des italie­nischen Außenministers ist.

Reichsjugendsührer von Schirach in Rom.

Rom, 21. Sept. (DNB.) Reichsjugendführer v. S ch i r a ch ist, begleitet vom italienischen Staats­sekretär im Erziehungsministerium, Ricci, am Sonntagabend von Florenz kommend, i n R o m eingetrossen. Die italienische Hauptstadt bereitete den aus Florenz kommenden 4 5 2 Hitlerjun - gen einen überaus herzlichen Empfang. Auf dem Bahnsteig hatte eine Formation der Balilla Aufstellung genommen. Ferner waren die Führer der römischen Balilla, Vertreter des Fascio und des Erziehungsministeriums und die römische HI.- und BDM.-Gruppen mit Vertretern der beiden Bot­schaften, der Kreis- und Ortsgruppenleitung sowie der Kolonie erschienen. Die Einfahrt des Zuges er- falgte unter Trommelwirbel der Ba­lilla, in den sich stürmisches Händeklatschen und Heil-Rufe auf Hitler und Mussolini mengten. Nach der Begrüßung nahmen Balilla, HI. und BDM. auf dem Bahnhofsplatz Aufstellung. Dann marschierten die Hitlerjungen, geführt von der Balilla, mit klingendem Spiel in ihre Quar­tiere. Die vorzügliche Haltung der Hitlerjungen erregte lebhafte Bewunderung, der die Menge im­mer wieder durch Beifall und Hochrufe Ausdruck verlieh.

Reichsminifler Ör. Goebbels in Athen.

BegeisterterEmPfangdurchdieBevölkerung.

Athen, 21. Sept. (DNB.) Sonntag, 19 Uhr, traf auf dem Athener Flugplatz Tatoi mit dem Sonderflugzeug Reichsminister Dr. Goebbels mit feiner Gattin ein. Im Gefolge des Mini­sters befanden sich sein persönlicher Referent Mini­sterialrat Hanke, .Regierungsrat v. Meyssen - hoff und Adjutant v. Wedel vom Propaganda­ministerium sowie einige persönliche Freunde. Zur Begrüßung des Ministers hatten sich aus dem Flug­platz eingefunden in Vertretung des griechischen Ministerpräsidenten Metaxas der Chef des Proto­kolls Vikelas, der deutsche Geschäftsträger in Athen Dr. K o r d t mit Gesandtschaftssekretär Vel- Hagen sowie der Landesleiter der NSDAP. Griechenlands Dr. Wrede und der Ortsgruppen (eiter der NSDAP. Athens Dr. C r o m e, sämtlich mit ihren Damen. Die Kunde von dem Eintreffen des Reichsministers hatte sich schnell verbreitet und die Bevölkerung bereitete Dr. Goebbels einen begeisterten Empfang. Sofort nach der Landung begab sich der Minister nach dem Cecil- Hotel in Kefissia, einem Kurort in der Nähe Athens, wo er Wohnung nehmen wird.

Die griechische Presse weist auf die Anerken­nung hin, die Dr. Goebbels auf dem Reichspartei­tag in Nürnberg dem griechischen Kampf gegen den Umsturz gezollt hat. Die Blätter heißen den Gast herzlich willkommen und versichern, daß er bei Volk und Staat einer besonders freundschaft­lichen Aufnahme sicher sein könne. Da der König von Griechenland sich zur Zeit noch auf seinem Sommersitz in Korfu befindet, wird sich Reichsminister Dr. Goebbels in Begleitung des deutschen Geschäftsträgers Dr. Kordt im königlichen Palais in die Besuchsliste einzeichnen. Dar­auf wird er dem Ministerpräsidenten Metaxas, dem Minister für Pressewesen Nikoloudis und dem Gouverneur von Athen Kotzias, dem frühe­ren Oberbürgermeister von Athen, Besuche abstatten.

Reichsaußenminister von Neurath in Budapest.

B u d a p e ft, 19. Sept. (DNB.) Reichsaußenmini- ster vonNeurath traf am Samstagmittag in Be­gleitung seiner Gemahlin im Flugzeug in Budapest ein. Es handelt sich um einen Privatbesuch, den der Reichsaußenminister seiner Tochter, der Frau des Budapester deutschen Gesandten von Mackensen, abstattet. Freiherr von Neurath wird, einer Einladung des Reichsverwesers von Horthy folgend, auch an einer Jagd In Gödöllö teilnehmen. Im Verlauf des Budapester Besuches wird der Reichsaußenminister Gelegenheit nehmen, mit führenden ungarischen Staatsmännern einen Gedankenaustausch zu pflegen. Die Re­gierungsblätter widmen dem deutschen Außenmini­ster warme Worte der Begrüßung.

Wahlen in Schweden.

Marxistische Mehrheit in der Zweiten Kammer des Reichstags.

Stockholm, 21. Sept. (DNB. Funkspruch.) Am Sonntag fanden in Schweden die Wahlen zur zweiten Kammer des Reichstages statt. Von 230 Sitzen errangen die Sozialdemokraten 112, die sozialistische Kilbom-Partei 6 und die K o m m u n i ft e n 5 Mandate. Zum erstenmal in der schwedischen Geschichte verfügen die Mar­xisten mit 123 Sitzen über die M e h r h e i t in der zweiten Kammer des Reichstages. Die konser­vative Partei erhielt 44, die A g r a r ie r 36 und die aus der Vereinigung der Liberalen und der Freiwilligen hervorgegangene Dolkspartei 27, insgesamt also 107 Parlamentssitze. In der im Jahre 1932 gewählten Kammer verfügte die Rechte (Konservative und natiönale Partei) über 56, der Bauernbund über 37, die Volkspartei über 25, die Sozialdemokraten über 102 und die Links­sozialisten und Kommunisten zusammen über 10 Mandate.

jedoch Fortschritte erzielt werden, so sei eine Aus- dehnung auch auf andere Mächte nicht ausge- chlosfen Eine Frage, ob er mit Eden über die deutsch-russischen Beziehungen gespro- chen habe, verneinte der französische Minister- Präsident. Auch die Reform des Völkerbundes fei nur beiläufig erwähnt worden.

Der Pariser Berichterstatter derMornmg Post' meldet, man habe den Eindruck gewonnen, daß die Besprechung einen etwas unentschiede­nen Verlauf genommen habe. Auf englischer Seite habe man anscheinend darauf hingewiesen, daß es erwünscht wäre, die erste Konferenz der Westmächte auf eine Erörterung der tp e ft europäischen Sicherheit zu beschränken. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte bann eine allgemeinere Konferenz folgen in der Pro­bleme, die sich auf das ganze europäische Fest­beziehen, behandelt werden würden.

gier un gs form feindlich gegenüberstehcn.

Eine Erklärung des Weißen Hauses nennt diesen Artikel eingemeines Machwerk", das den Zweck verfolge, die amerikanische Nation i r r e z u f u h - r e n. Der Präsident wolle nicht die Unterstützung von Gruppen, die Anweisungen von einer auslän­dischen Stelle erhielten. Derartig tendenziöse Aus- sätze würden von jedem anständigen Bürger abge­lehnt. . ,

Die Erklärung des Weißen Hauses hat eine sehr geharnischte Erklärung William He ar st s zur Folge. Er habe niemals behauptet, daß Präsi­dent Roosevelt absichtlich oder unabsichtlich ver­sucht habe, die Stimmen der Kommunisten, Marxi­sten, Anarchisten usw. zu erlangen. Tatsache Jet jedenfalls, daß er s i e bekomme. Hearst schließt. Es ist mir kein Vergnügen, derartiges als Ameri­kaner über den Präsidenten der Vereinigten Staa­ten zu sagen, es ist aber d i e Wahrst e i t. Die Zukunft unseres großen Landes, ihm die katastro­phalen europäischen Verhältnisse zu ersparen, han­gen hauptsächlich von seinem Verständnis und da­von ab, daß er d i e gefährliche Neigung unserer Regierung, in den zermalmenden Strudei des Kommunismus zu gleiten, rechtzeitig erkennt."

Neuyork, 21. Sept. (DNB. Funkspruch.) Die Hearst-ZeitungNewyork American" weiß ihren Lesern zu berichten, daß zwei bekannte Kom­mun i st e n f ü h r e r mit Zustimmung des demo- kratischen Wahlkampfleiters in der ß i ft e der demokratischen Wähler des Staates Neuyork stehen, die bei den Novemberwahlen für Roosevelt stimmen werde. Es handelt sich um den Vorsitzenden der internationalen Gewerk­schaft für Damenkonfektion, Dubinsky, und den Organisator derRussisch-amerikanischen Jnbustnel- len-Gesellschaft", Sidney, Hill man.Newyork American" veröffentlicht weiter einen Bericht, den der amerikanische kommunistische Präsidentschafts­kandidat !Br o mb er an bie Komintern erstattet haben soll und in bem Browder erklärt, baß die Kommunistische Partei ber Vereinigten Staaten ben Präsidenten Roosevelt bei den be­vorstehenden Präsidentschaftswahlen unter- stützen werde, um hierdurch den Weg zur Bil­dung einer Farmer- und Arbeiterpartei bei den Präsidentschaftswahlen des Jahres 1940 mit Hilfe der Unabhängigen Gewerkschaftsgruppe unter John Lewis zu ebnen. Das Hearstblatt zieht die Folgerung, daß Roosevelt sichindirekt ber Unter st ützung frember Organisatio­nen bebiene, die ber amerikanischen R e -

Für Deutschland in pflicht genommen.

Reichsarbeitsführer Hierl an die ausscheidendenArbeitsdienstmanner.

Landsberg (Warthe), 20. Sept. (DNB.) Dis Landschaft rund um die Loppower Schanze bot den rechten Rahmen für die Entlassungs­feier, die am Sonntagvormittag der Reichs­arbeitsdienst hier veranstaltete. Auf der Schanze erhebt sich ein Mahnmal, das stetig wächst. Stein fügt sich zu Stein, und in jedem wird in kurzen Worten eingemeihelt, was die Gruppe 86 des Reichsarbeitsdienstes leistete. 650 Arbeitsdienst- männer, die ihr halbes Pflichtjahr abgedient haben und nun zur Entlassung kommen, standen noch ein­mal unter dem blinkenden Spaten, den sie in freu­digem Einsatz so oft geführt haben, um Neuland für Deutschland zu erobern ober Lanb zu ver­bessern. An ber Feier nahm ber gesamte Reichsarbeitsbien st in vielen hunbert La­gern teil; bie Feier wurde auf den Deutschland­sender übertragen.

Reichsarbeitsführer Hier! richtete am Schluß ber erhebenden Feierstunde eine Ansprache an bie Männer des Reichsarbeitsbienstes, in ber er zu­nächst an ben Tag bes Arbeitsbienstes in Nürnberg erinnerte. Der Reichsarbeitsführer forberte die Abeitsdienstmänner auf, die Worte im Herzen zu bewahren, die ber Führer für feinen Reichs- arbeitsbienft gefunben habe.Vergeßt nie das Ge­löbnis", so sagte Hier! u. a.,das eure Kameraden auf dem Zeppelinfeld für euch alle abgelegt haben, bas Gelöbnis: Unser ganzes Leben soll ein großer Arbeitsdienst für Deutschland sein. Wohin euer weiterer Lebensweg fuhren mag, tut eure Pflicht für euer Volk als ganze deutsche Männer! Und so wie ihr im Arbeitsdienst gute Kameraden wart, so haltet auch gute Kameradschaft als Glieder unse­rer großen deutschen Volksgemein­schaft, und zwar nicht nur bei Festen, sondern auch im Alltag und vor allem in schweren Zeiten. Der Glaube an unseren Führer und an die ewigen Werte unseres Volkes hat Deutschland aus Erniedrigung und Schande wieder zu Ehren gebracht. Laßt euch diesen Glauben durch nichts und niemand mehr rauben!" Der Reichsarbeits- stihrer schloß, nachdem er den Kameraden seine Wünsche für ihren weiteren Lebensweg ausgespro- c|en hatte, mit einem begeistert aufgenommen Hell

Neuer Zwischenfall in China.

Japanische Truppenverstärkungen in Schanghai.

P e i p i n g, 21. Sept. (Ostasiendienst des DNB.) An dem in der Nähe von Peiping gelegenen Eisenbahnknotenpunkt Fengtai ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Zwischen anein­ander oorbeimarschierenden chinesischen und japanischen Truppen entstanden Reibe­reien, die anschließend zu Kundgebungen der japanischen Soldaten vor den chinesischen Militär­baracken führten. Ein chinesischer Kompaniechef, ber sich nach ben japanischen Baracken begab und ver­mitteln wollte, wurde dort f e ft g e t) a 11 e n. Dar­aufhin holten die Chinesen V e r ft ä r f u n g e n aus einem benachbarten Militärlager. Schüsse wurden ausgetauscht und japanische Militärautos umge­worfen.

Der japanische Botschafter hat um Anweisungen gebeten. Es heißt, die Marine befürworte eine scharfe Haltung gegen die Nanking - Regie­rung, die für die Zwischenfälle voll verantwortlich sei. Die Marine verlange bie sofortige Säu­berung Pakhois, anbernfalls werde die Marine den Schutz der Japaner in China über­nehmen.Um die Kuomintang-Regierung", so heißt es in dem Bericht bann,auf den Ernst der Lage aufmerksam zu machen, hat sich die Marine ent- schlossen, mit Aktionen an das Herz Chinas zu gehen. Der Ministerrat hat tatsächlich beschlossen, Truppen Verstärkungen für das dritte japanische Geschwader in Schanghai zu entsenden. Aufgabe der Verstärkung soll es sein, die japanischen Truppen in Hankau aufzufüllen, und notfalls auch andere, bedrohte Orte zu sichern. Extrablätter verkünden, daß die japanische Regie­rung davon überzeugt sei, daß die Regierung in Nangking nicht in der Lage sei, den Schutz japanischer Staatsangehöriger in China ausreichend zu garantieren.

Eden in Paris.

Paris, 20. Sept. (DNB.) Der englische Außen­minister Eden ist in Paris eingetroffen und hatte eine Zusammenkunft mit dem französischen Mini- sterpräsidenten Blum. Die Unterredung dauerte etwa 1% Stunden. Blum erklärte der Presse, er habe mit Eben die politische Lage ge­prüft, besonders bie Fragen, die in G e n f auf der Tagesordnung ständen. Die Unterredung habe sich ferner auf die Vorbereitung der Fünfmächte- Konferenz bezogen. An dieser würden zunächst nur diejenigen Länder teilnehmen, die den Lo­carnopakt unterzeichnet hätten. Sollten

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und die Kolonialmandate.

Genf, 19. Sept. (DNB.) Der Völkerbundsrat ernannte den englischen Kolonialbeamten Lord Bailey als Nachfolger des zurückgetretenen Lord Lugard zum Mitglied des ständigen Mandats- a u s s ch u s s e s. Bei dieser Gelegenheit regte der polnische A u ß e n m i n i st e r an, die Frage der Erweiterung dieses Ausschusses zu prü­fen, damit auch anderen Ländern, die aus verschie­denen Gründen lebhaft an den Aufgaben des Man- datsausschusfes interessiert seien, die Möglichkeit einer Vertretung gegeben werbe. Wie man hört, beabsichtigt ber polnische Außenminister unter Be­tonung ber großen bevölkerungspolitischen Inter­essen Polens an ber Manbatsfrage zu gegeöener Zeit auf biese Anregung zurückzukommen. Die Er­klärung Becks wird von der polnischen Presse als Bekundung bes starken polnischen Interesses an Kolonialfragen lebhaft begrüßt. So schreibtGazeta Polska" u. a.: Man bürfe biesen Schritt nicht als zu eng umgrenzt und konjunkturbebingt ansehen. Polen liege nicht nur an ber Möglichkeit, seine Stimme in der Frage der Ansiedlung pol­nischer Staatsangehöriger in Palä­stina zu erheben, sondern Polen habe in allen Fällenvielzusagen,bei denen international das große Problem der wachsenden Bevöl­kerungszahl besprochen werde.

Blums innerpolitische Schwierigkeiten

Paris, 20. Sept. (DNB.) Auf einer Kundge­bung ber Sozialistischen Partei sprach Ministerprä- sibent Blum über bie innenpolitische Lage. Es handele sich darum, die von der Kammer verab­schiedeten Svzialgeseße in die Wirklichkeit umzusetzen. Beim Wiederzusammentritt des Parlaments werde die Regierung neue Vorschläge einbringen, u. a. einen N a t i o n a l f o n d s für bie Unterstützung der Arbeitslosen und eine L a n d e s v e r si ch er un g gegen

~ triebe geschaffen würden. Kriegsminister Daladier erklärte in Dieppe, die Bemühungen des Kabinetts könnten nur bann erfolgreich sein, wenn

landwirtschaftliche Schäden. Die prak-1 d e r B e t tische Durchführung ber Sozialpolitik ber Regierung Dalabier stoße selbstverstänblich auf gewisse Schwierig­keiten. Die Regierung habe gewußt, baß bie Auf­wertung ber lanbwirtschaftlichen Erzeugnisse eine gewisse Preis st eigerung nach sich ziehen würbe. Er hoffe aber, baß sich diese Preissteige­rung nicht auf die notwendigsten Nahrungsmittel ausdehnen werde. Bedauerlich fei, daß die Be- mühungen immer noch von gewissen Seiten ge­stört würden. Man habe die Regierung vor bie Wahl stellen wollen, entweder gewisse Dinge zu dulden oder aber mit Gewalt vorzugehen, um die Fühlung zwischen der Regierung der Ar­beiterklasse zu stören. Das sei das Ziel der Gegner der Regierung gewesen.

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