Ausgabe 
21.9.1936
 
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186. Jahrgang

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

8.221 (Elftes Blatt 186. Zahlgang Montag, 21. September 1956

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AGs General-Anzeiger für Oberhessen

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ranifurtf?mmain 11686 Druck tittb Verlag: vrühl'sche UaiverfitSIr vuch- und Steinöruderet R.Lauge In Siehrn. Schriftlettung und Geschäftsstelle: Schnlftrahe r M-ngenabschM-Staffels

Hinter den Kulissen amtlicher Neutralität

bei den Gerichten Klage

Reichsministcr Dr. Frank be«

von Sergeanten in Uniform und hoch beladen mit Munitionskisten.

Nach einem Hinweis auf die Waffengeschäfte des Generalssekretärs der Sozialdemokratischen Partei Belgiens, Jean D e l v i g n e, für die Madrider Regierung schreibt derV. B." u. a.: Es bleibt lediglich die Frage, ob damit die Beteiligung der betreffenden Regierungen an den diplomatischen Neutralitätsaktionen nur Täuschungsmanö-

fich die Dardanellenfrage auswirken wird, wenn es zum russisch-japanischen Zusammenstoß kommen sollte? Und nach der Adria und dem Mittelmeer kann nun auch das Rote Meer zur Schicksalswiege für Italien werden, nachdem das neue Imperium dort ein Reich sechsmal so groß wie das Mutter­land zu verteidigen hat. Don den Alpen bis zum Indischen Ozean es ist viel, was auf zwei Augen ruht, und man kann es verstehen, wenn sich das ganze Volk geschient und bewaffnet hinter seinen Duce stellt, wie die zur Pallas Athene gewordene Roma auf dem Kapitol.

Reichsminister ör. Frank in Italien.

V i a r e g g i o, 19. Sept. (DNB.) Auf Einladung des italienischen Außenministers Graf C i a n o hat Reichsminister Dr. Frank eine mehrtägige Reise nach Italien angetreten. Der Reichsminister wird begleitet von Hauptamtsleiter Dr. D r e s l e r und seinem Adjutanten F r o b o c s e. Am Sams- tagvormittag traf der Reichsminister im Salon-

Se v i l l a, 21. Sept. (DNB. Funkspruch.) Spa­nische Flüchtlinge aus Alicante, die die Wahnsinnstaten der entmenschten Marxisten i n Cartagena und Malaga miterlebten, und auf abenteuerlichen Wegen dem Blutbad der Roten ent­kommen konnten, erzählten dem Sonderberichterstat­ter des DNB. ihre furchtbaren Erlebnisse. Wenige Tage vor Ausbruch der Revolution riefen die mar­xistischen Arbeitergewerkschaften in Cartagena den Generalstreik aus, um die nicht mit der og. Volksfront sympathisierenden Einwohner zu entwaffnen. Ein Einwohner, der im Verlauf einer politischen Auseinandersetzung mit zwei übel beleumundeten Marxisten diese tötete, wurde von einer Menschenmenge verfolgt, bis er in einem Po­lizeirevier Unterschlupf fand. Der rote Pöbel forderte den Kopf des national denkenden Einwoh­ners, so daß die Polizeibeamten ihn d e m mord­lustigen Gesindel auslieferten. Dieses fesselte das wehrlose Opfer und schleifte es mehrmals durch Straßenzüge zum Hafen, wo der Arme auf einen Stiel gebunden und unter dem Jubel der ent­menschten Marxisten verbrannt wurde.

Als sich Albacete erhob, wurden sofort aus Murcia, Cartagena, Alicante und Lorca rote Streitkräfte entsandt, die in Stärke von etwa 4000 Mann Albaccta angriffen. Erst nach Ablauf von 6 Tagen ergaben sich die 250 tapferen Nationalisten der erdrückenden roten Uebermacht. Einer der Ge­fangenen wurde von den Roten an einen Bret­terzaun genagelt. Mit dem aus seinen Wun­den strömenden Blut schrieben dann die Unmenschen Revolutionsparolen an die Wand. Ein nach Ali­cante zurückkehrendes Lastauto der roten Milizen führte als Trophäe abgeschnittene Hände

Oie Spende des englischen Beamten­verbandes für die spanischen Marxisten erregt große Empörung im Verband.

London, 21. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Finanz- und Organisationsausschuß des eng­lischen Beamtenverbandes hatte kürzlich beschlossen, die spanischen marxistischen Streitkräfte

Aoler Angriff ans den Alkazar von Toledo abgeschlagen

senen Nationalisten unter schweren Ver­lusten zusammen. Nach diesen gescheiterten Angriffen habe die Regierungsartillerie sofort wieder die Beschießung mit 15,5 Hau­bitzen ausgenommen. Die Luft im Kampf- aebiet sei durch dichte Rauch- und Gas­schwaden verpestet, so daß man kaum mehr habe atmen können.

Um 17 Uhr seien drei Bombenflugzeuge der Nationalisten über der Stadt Toledo erschienen, was bei den Roten große Aufregung heroorgerufen habe. Nach kurzer Zeit seien jedoch die nationalistischen Flieger von roten Flugzeugen zum Rückzug gezwungen worden. Minister­präsident und Kriegsminister Caballero habe in Toledo die Stellungen besichtigt und eine lange Unterredung mit General Asensio gehabt, der den Oberbefehl über die marxistischen Truppen in Toledo und an der Talaoera-Front führt.

v e r darstellen, oder ob sich in diesen Ländern schon eine Art roter Nebenregierung gebildet hat, gegenüber der die offiziellen Regierungen ihre Politik und ihren Willen gar nicht mehr d u r ch z u s e tz e n in der Lage sind. Sollte dies der Fall sein, so erscheint aber jede ernsthafte politische Vereinbarung mit derartigen Regierungen völlig überflüssig, weil ja keinerlei Gewähr mehr für die Einhaltung der Vereinbarungen gegeben ist.

nationaler Soldaten autz Albacete mit. Ueber 30 Marineoffiziere wurden in Malaga nach den schlimmsten Mißhandlungen i n s W a s s e r geworfen und ertränkt.

Die rote Besatzung des in Cartagena in der Werft liegenden KreuzerJaime I. forderte die Ermordung der gefangenen Nationalisten an Bord derEspana IIP. Dieses Schiss fuhr dann auch in Begleitung eines wenige Tage vorher mit gefangenen Faschisten, Polizeibeam- ten und Offizieren an Bord eingelausenen Dampfers nachts um 2 Uhr auf das offene TNeer hinaus und kehrte um 11 Uhr wieder zurück. Die roten Bestien verübten die vielleicht grausamste Mordtat, die je die Weltgeschichte gesehen hat, in dem sie 140 Marineoffiziere und 300 Offiziere des Heeres und der Polizei und Mitglieder der faschistischen Partei von Ali­cante ins Meer warfen und ertränk­ten, nachdem sie ihnen vorher mit Draht die Hände und Füße zusammengebunden hatten!

Nach diesem Verbrechen tobte sich der Blutrausch der Roten weiter in der Ermordung zahl­reicher rechts st ehender Einwohner Car­tagenas aus. Im Hafenort Torrevieja erhoben sich eines Tages die Beamten der Guardia Civil, die daraufhin in 40ftündigem Kampf 60 Kommunisten töteten. Die Augenzeugen schlossen ihre Berichte mit der Feststellung, sie hätten es niemals für möglich gehalten, daß Menschen zu derartl- gen tierischen Grausamkeiten fähig sein können.

Paris, 21. Sept. (DNB. Funkspruch.) Ueber den um den Alcazar in Toledo weiter tobenden Kampf berichtet Havas, daß. die ganze Nacht zum Sonntag Flugzeuge der Madrider Regierung d i e Ruinen der Festung mit Bomben be­legt hätten. Am Sonntag früh habe dann die Regierungsartillerie auf die Eingänge zu den unterirdischen Gewölben geschossen. Gegen 11 Uhr sei eine 20 Mann starke Abteilung der Sturmgarde auf Leitern bis in den Gar­ten des dem Alcazar benachbarten zufammen- geschossenen Hauses gelangt, von wo sie das Kapu­ziner-Kloster beherrschten. In diesem Augenblick hätten die im Militärgouvernementgebäude befind­lichen Verteidiger ein wütendes Maschi­nengewehrfeuer auf die Sturmabtei­lung eröffnet, die sich daraufhin unter Verlusten wieder zurückziehen mußten. Ein gleicher Versuch der roten Miliz brach ebenfalls in dem i wohlgezielten Maschinengewehrfeuer der eingeschlos-1

mit 100 Pfund Sterling z u unter­stützen. Dieser Beschluß hat bei zahlreichen Mit­gliedern des Verbandes große Entrüstung ausgelöst. In mehreren Regierungsbüros waren sogar Plakate angeschlagen worden, in denen die Beamten aufgefordert wurden, Geldsummen für die Madrider Linksregierung zu stiften. Das In­nenministerium sah sich daher genötigt, die Samrn-

des, Brown, angestrengt, da die Verbandsleitung keine Vollmachten habe, die Gelder ihrer Mitglieder zu Sammlungen für irgendeine auslän­dische Regierung zu verwenden.

Oer holländische Geschäftsträger aus Madrid abberufen.

Haag, 19. Sept. (DNB.) Die holländische Regie­rung hat ihren Geschäftsträger Dr. F l a e s aus Madrid abberufen Der Geschäftsträger hat Spanien bereits verlassen. Trotz bindender Zusage der spa­nischen Linksregierung, die Rechte der holländischen Gesandtschaft zu achten, hatten Beamte der Ge­heimpolizei ein zur holländischen Gesandt­schaft gehörendes Gebäude besetzt und aus ihm Einrichtungsgegenstände rechtswidrig ent­fernt. Auf Einspruch des Geschäftsträgers machte zwar die Madrider Regierung Versprechungen, die jedoch nicht gehalten wurden.

Aber auch im engeren Kreis, im Mittel- meer gilt es, auf der Hut zu sein. Mit einem Federstrich hat England die italienische Sprache auf Malta abgeschafft, nicht gewillt, diese Festung zu schleifen. Kaum sind die britischen Kriegsschiffe ab­gezogen, muh England die Heimatmanöver ab- brechen, um Truppen nach Palästina zu schicken.

Die marxistischen Maffenmorde in Südspamen

Augenzeugen berichten von entsetzlichen Greueln der Noten an nationalistischen Offizieren und Einwohnern.

Ultruieil, Ulli AlUfpcil liuvy 0 ........................ '

Unabsehbar die Tragweite der Araberaufstände. lung von Geldern für derartige Zwecke im amtlichen Wie ist es mit dem britisch-ägyptischen Vertrag? Büro zu v e r b i e t e n. Ein Mitglied des Beamten- Mit dem Sudans Wer will sagen, ob die Säulen ii-rbanöc« hat nun bei den Gerichten Klagei^i-^ uvl +'llu111 der Hettule-Mcht ch» B-h-klsch-k wechstlu? Ußie 86üen ben Q e n e r a 11 e t r c t a r bes Setban-1 empfangen wurde.

JRom in Waffen.

on unserem römischen E.-Korrespondenien.

Rom, September.

icht geschwächt, wie es Mussolini von besorgten f unden, die um ihr eigenes Wohl besorgt waren, lW phezeit wurde, nicht verzettelt, wie es selbst n tärische Sachverständige für wahrscheinlich hiel­te sondern im Gegenteil ungemein gestärkt is das italienische Heer aus dem abessinischen

-enteuer" heimgekehrt. Wenn der Duce sein Ur­te nach dem Abschluß der diesjährigen Sommer- rrnöoer elf Monate nach Beginn des Feld- 3 es! in die öffentliche Erklärung zusammen- fc n konnte, auf einen einzigen Wink würden sich a t Millionen in Waffen erheben, so i tf Das bestimmt keine Prahlerei, die der Sieges- Z rc ch zeitigte; man wird eher noch ein paar Mil­

li en für den Ernstfall zugeben dürfen.

enn die Zeiten, wo sich jeder Laie nach den f resbüchern und Parlamentsdebatten die Frie- b S- und Kriegsstärke eines Heeres ausrechnen frnte, sind vorbei. Der Gegner muß gewärtig fc daß ihm jeder Wassensähige entgegen- I tr , unbekümmert um internationale Gepflogen- Wh.sn oder Vereinbarungen, ja, das ganze T l kArmee" ist. Vorbei die Kriegerkasten und T.itärschulen, beginnt doch die Erziehung zur 2 urhaftigkeit schon zu Hause. Ein neugeborenes & ) kann noch am gleichen Zage in die faschistische sptei eingeschrieben werden, schon die Sechs- t je: igen, dieSöhne der Wölfin" marschieren in 1 5.:) und Glied, die kleinsten Balilla haben bereits 3' Einige Feuergewehre mit Bajonetten, genau nach fc Militärmodell gearbeitet, nur entsprechend Itner. Vorbei die Aera der Lebertrantante und

200 Sowjet-Flugzeuge für Barcelona.

Sowjet-Rußland und Frankreich fetzen die Hilfsaktion für die spanischen Marxisten fort

DerVölkische Beobachter" meldet, daß in B a r - celona bisher insgesamt 200 sowjet- russische Flugzeuge mit vollzähliger Sowjetbefatzung eingetroffen seien. Es handele sich um besonders schnelle Jagdflug­zeuge sowie um Großtypen von Bomben- und Transportflugzeugen. Die Trans­portflugzeuge hätten Panzerwagen mitgeführt. 25 Maschinen werden sofort nach Madrid wei­terfliegen, wo sich auf dem Flugplatz Getafö im Augenblick noch vier sowjetrussischeGorki"-Bomber befänden. In diesen Tagen seien auf dem Madrider Flugplatz ferner 70000 Gewehre sowjet- russischen Ursprungs ausgeladen worden.

Dem Rotterdamer Berichterstatter desV. B." erklärte ein von einem Aufenthalt in der spanischen Kampfzone nach Holland zurückgekehrter Holländer, er habe einwandfrei feststellen können, daß bei den Kämpfen um Jrun die Aufstellung der Maschi­nengewehre der Roten durch einen franzö­sischen Kapitän vorgenommen worden sei. Der französische Botschafter in Madrid, Her­bet t e, sei mit seinem Kraftwagen nach Bayonne gefahren, um Lebensmittelbe st ellungen für d i e rote Armee von Jrun durchzuführen. Für jedermann sichtbar fuhren über die internatio­nale Brücke HendayeJrun Munitionskraft­wagen für die rote Armee und wurden von der französischen Grenzwache ohne weiteres durch­gelassen. Der holländische Gewährsmann will auf der Autostraße zwischen Behobie in Frankreich und dem spanischen Behobia schwere französische Armee kraft wagen beobachtet haben, gesteuert

wagen der italienischen Regierung in Pisa ein, wo er im Namen des Alchenminister von dessen Chef der Privatkanzlei. Commodore A n s u s o.

andere, die riesige Maschinerie verlangt riesige An­strengungen, Rom muß immer mächtiger werden. So lautete denn auch die Losung, die der Duce ausgab, nicht als Ausdruck einer Großmannssucht, sondern einer Naturnotwendigkeit. Es kann sich nicht bescheiden, selbst wenn es wollte. Und war es schon bisher ein falscher Gemeinplatz zu sagen, Italien habe Mangel an Raum, so kann es nun gar nicht genug Menschen haben.

Weil es den Frieden braucht, um Abessinien auch innerlich erobern zu können, muß es eine unan­greifbare Rüstung tragen, also immer noch mehr rüsten. Tag für Tag hämmern die Zeitungen diefe Erkenntnis ins Volk. Wer will sagen, ob die Stunde, wo diese Errungenschaft, dieser Friede ver­teidigt werden muß, nah oder fern sei? Gewapfi­ne t s e i n , das ist der Weisheit letzter Schluß. Die Zeichen stehen auf Sturm: Von Spanien bis zum Fernen Osten ist die Welt in Gärung, niemand kann wissen, ob er nicht morgen schon auf die Schanze gerufen wird, um die Güter, die dieses Leben lebenswert machen, gegen die bolschewistische Unterwelt zu verteidigen.

Belgische Marxisten als Waffen­schieber. z

Brüssel, 19. Sept. (DNB.) Dio Staatsanwalt­schaft nahm in Brüssel, im Gebiet von Borinage und im Lütticher Bezirk Haussuchungen bei Kommunisten und Anhängern der Trotzki-Partei vor. Zahlreiche belastende Schriftstücke und auch Waffen wurden beschlag­nahmt. In Charleroi hat die Polizei Listen be­schlagnahmt, in denen alle Unterkunfts­räume der bei den Linksrevvlutionären beson­ders verhaßten staatlichen Gendarmerie und die wichtigsten öffentlichen Gebäude ver­zeichnet waren. Andere Liften enthielten die Namen von Polizeiangehörigen sowie von Gegnern der revolutionären Bewegung. Die Staatsanwalt­schaft beschlagnahmte auch die Mappe, die ein Waffenkäufer der Madrider Regie­gierung in Belgien verloren hatte. Aus den Schriftstücken geht hervor, daß sich die marxistische spanische Regierung bei ihren Waffenkaufversuchen bekannter Persönlichkeiten der belgischen Sozia­listischen Partei bedient, die mit 6 Ministern im Kabinett van Zeeland vertreten i st. In einem dieser Schriftstücke heißt es, daß sich der Hauptmann Huesca wegen der Waffenlieferun­gen an den Generalsekretär der belgischen Arbeiter­partei Jean Delvigne wenden möge. Delvigne selbst ist erst vor kurzem von einer Reife nach Spanien zurückgekehrt. Delvigne ist der Sohn des ehemaligen Lütticher Abgeordneten, der von der Regierung van Zeeland in Vorschlag gebracht worden ist, um als königlicher Kommissar die Kontrolle über die Rüstungsfabri­kation in Belgien in die Wege zu leiten. (!)

kalten'6aSMinnmäWs ®eer, eine ausreichende

- 'notwendigen Rohstoffe? Nach w.e vor awelt es an Eisen und Kohle, an Faserstoffen i 'einer Reihe roidjtiger anderer ©mge Unter Gesichtswinkel muß ine Eroberung

l -ssiniens gewürdigt werden. Man ho st n sie die letzte Lücke schließen werde. Dabei wird ::d) nicht etwa an die Ausbeutung einer Kolonie licht, dem neuen imperialen Gedanken begt viel iVr die Vorstellung zugrunde daß nun vstafrika en Teil Italiens bildet, der nach den

:d)en Grundsätzen verwaltet wird, wie sie ln

en gelten. Immerhin liegt noch ein Stuck agyp- ' -englischen Bodens wie ein fremder Korridor diesem schier unermeßlichen Reich und dieser qel bedingt eine starke Handelsflotte zu deren Schutze eine noch stärkere ^egsflotte. So greift ein Zahnrad in das

I U mütterlichen Besorgtheit wegen einer gefähr- | il: n Armbrust oder eines Luftgewehrs. Dahin das I t perren der Mädchen und das amouröse Nichts- t der goldenen Jugend.

ach dem Dienstrahmen: soundsoviel Militärzett, | § :rve, Hebungen usw. geht es zwar immer noch, I c 7 auch derjenige, der das alles hinter sich zu Ihm glaubte, wird nun erfaßt, gleichgültig, ob I c ordentliches Gesetz dafür da ist oder nicht. Neh- r wir ein praktisches Beispiel: Ein Bauer von I t Big Jahren, der seine zwei Jahre abgedient hat r nun eigentlich unter Berücksichtigung seines Be- | i s frei sein sollte. Eines Tages lädt man ihn j n Eintritt in Öen Fascio ein, nachdem w s auch in seinem weltverlorenen Nest eine solche

5 sgruppe gebildet hat. Er kann und will aus r Siebenen Gründen nicht Nein sagen. Einmal ! schwarze Hemd angezogen, erlebt.er nun den 5 dato fascista, den freien Samstagnach- riag, der gesetzmäßig zum Wohle des Vaterlands I c. genützt werden muß, und den Sonntag dazu auf I cr-ier mannhaftere, militärische Weise; die pflug-

<c obnten Beine lernen wieder marschieren und Die jroieligen Hände ein Gewehr handhaben. Es gibt 5 tberoerbe im Schießen wie im Gelandelauf, l t.j, er kommt nicht mehr aus der soldattschen I er Hilfsdienst jeglicher Art sorgt dafür, I d auch die nur beschränkt Wehrfähigen, Frauen I t Kinder zu tun kriegen. Und auf diesen schein- [ n:en militärischen Abfall muß großes Gewicht

> gt werden, denn die Heranziehung aller zum r:gsdienst wirft die Frage a.uf: Wer soll, wenn .-/und alt im Feld steht, die Waffen h e r- llen, die Fabriken in Gang halten, de n e r b e s o r g e n ? Es ist klar, daß diese Ueber-

: ing eine einfache Addition der Heeresziffern oer» et; man müßte, um die Kolonnen übersichtlich | urrichten zu können, wissen, wer wen zu ersetzen

?imag und wo und wie. Auch daran hat man in | cm gedacht und daher die gesamte In du- ' e unter Staatskontrolle gestellt, wie

; er Post, Eisenbahn, Telephon usw. Eme^nackte i'staatlichung ist nicht notwendig, da sich das so- : innte parastatale System, was wir nicht ganz "yöpfend mit halbstaatlich "versetzen, ..6" ?"ährt hat. Rein wirtschaftlich betrachtet wurde -( Fabrikcttions- und Handelsfreiheit zwar größere minne für den einzelnen abwerfen, aber das - iatswohl geht vor. Es kann gar keinem 1 ^reifet unterliegen, daß dieses autoritäre System l u wirtschaftlichem Gebiet dem demokrattschen m I ii Stunde der Gefahr weit überlegen ist; em I (trat, der heute noch glaubt, es sei ja dann immer MD< Zeit, sich umzustellen, befindet sich, wenn aus I h jüngsten Erfahrungen, besonders aus dem I ''cnktionskrieg, eine Lehre gezogen werben kann

n immt im Irrtum. Ein Wink Music' mis und I 1 Räber laufen für ben Staat. Sie still stehen I i (affen, wenn ein vermeintlich starker Arm es linl bas ist keine Kunst. Die marxistische Lehre hat i den Maschinen genau so versagt wie aus Dem ; r tarfer, wo Die faschistische bie Getreideschlacht