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Irauenkundgebung in Gießen.

Uhr,

Am kommenden Montag, 23. März, 20.15

Fechtkurse.

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den

irs«

Oie organisatorische Neuordnung des Handwerks im Bezirk Hessen

in Gietzen.

Ockstadt: Redner Schmelz.

Ober-Erlenbach: Redner Wagner.

W i ck st a d t: Redner Vieth.

Bad-Rauheim (Frauen-Vers.): Redner ling.

Siehen (Frauen-Vers.): Redner heh.

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Handwerk

auch die Möglichkeit zu geben, an den Grob­aufträgen und Lieferungen öffentlicher Groh- auftraggeber teilzunehmen, vom Landeshand­werksmeister Hessen in dessen Bezirk 11 Lan - deslieferungsgenossenschaften ins Leben gerufen. Sie haben sich schon im Grün­dungsjahr gut bewährt und recht beachtliche Erfolge erzielt. Zur Unterstützung der Fachor­ganisationen bei ihren Bemühungen um Stei­gerung der betriebswirtschaftlichen, technischen, kaufmännischen und kulturellen Leistungen des Handwerks wurden die Sewerbeförde- rungsftetlen errichtet. In unserem Bezirk ist dies dieGewerbeförderungsstelle Hessen" beim Landeshandwerksmeister in Frankfurt am Main. Die 48 Vezirksstellen der Reichs- innungsverbände sorgen dafür, dah die Verbin­dung zwischen den fachlichen Grundzellen, den Pflichtinnungen und dem fachlichen Reichsver- band nicht abreiht. Die drei Handwerks­kammern Darmstadt, Kassel und Wiesbaden sind die amtlichen Berufsvertretungen, die in unserem nationalsozialistischen Staat als Or­gane der Selbstverwaltung wichtige Aufgaben zu erfüllen haben. Der Landeshand­werk s m e i st e r ist der Stellvertreter und Beauftragter des Reichshandwerksmeisters in seinem Bezirk. Alle diese Einrichtungen werden von Handswerksmeistern geleitet, die im Ein­vernehmen mit den politischen Hoheitsträgern in ihr Amt berufen werden.

In noch nicht drei Jahren ist somit ein Werk ge­schaffen worden, das die Voraussetzungen für eine umfassende Erneuerung und Wiederaufrichtung des Handwerks gibt!

Mit neuer Zuversicht und gesteigerter Leistungs­fähigkeit geht heute das deutsche Handwerk im Reiche Adolf Hitlers an die Arbeit.

Sportart zu betätigen. Anmeldung und Auskunst auf der Geschäftsstelle.

1935:

(bei 100 v. H. Erfassung)

Pflichtinnungen

Kreishandwerkerschaften

Bezirksstellen

der Reichsinnungsoerbände

3m 3ahre 1935 wurden, um dem

l a ch, die viel Mühe und Hingabe bewiesen haben, und erneuerte den Treuschwur auf den Führer. Mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied fand der schöne Abend seinen Abschluß.

(Siebener lvochenmarktpreise.

* Gießen, 21. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 11, Klasse A 10%, Klasse B 10, Klasse C 9%, Klasse D 9, ungezeicbnete 8, Enteneier 9 bis 12, Gänseeier 30, Wirsing, das Pfund (grün) 20 bis 30, Weißkraut 15 bis 18, Rotkraut 18 bis 20, Gelbe Rüben 10 bis 15, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 18 bis 20, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 20 bis 35, Feldsalat 70 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 30 bis 40 Pf., Zwiebeln 10 bis 18, Meer­rettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 40, Kar­toffeln 4 bis 4%, 10 Pfund 43 Pf., der Zentner 3,60 bis 3,80 Mk., Aepfel, das Pfund 20 bis 50 Pf., Zwetschenhonig 40 bis 45, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mk., Suppenhühner 85 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 25 bis 50, Salat 20 bis 40, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 20, Sellerie 10 bis 40, Radieschen, das Bund 15 Pf.

Wahttun-gebungen im Kreis Wettera« der NGOAp

Sonntag, 22. März.

Beginn 20.30 Uhr. Allen-Bufeck: Redner Dr. Hildebrandt. Mainzlar: Redner Ritter. Mufchenheirn: Redner Heß. Langsdorf: Redner Rebeling. Grohen-Bufeck: Redner Schmelz. Beuern: Redner Vieth.

Bersrod: Redner Freund, Affenheim. keffelbach: Redner Schimmel. Rabertshausen: Redner Wagner. Geilshaufeu: Redner Michel.

Montag, 23. März.

Beginn 20.30 Uhr. Klein-Linden: Redner Dr. Hildebrandt. Rockenberg: Redner Ritter, Oberbürgermeister

Handwerksmeister-Bezirk Hessen faßt:

1932:

(bei 60 v. H. Erfassung)

Ich kann mir den Wiederaufbau unserer Wirt- schäft ohne den vorherigen Wiederaufbau des Hand­werks gar nicht denken!" Diese Worte richtete im Jahre 1933 der Führer kurz nach seinem Re­gierungsantritt an die Vertreter des deutschen Handwerks. Dieses Versprechen hat er r e st l o s e i n g e l ö st ! In knapp dreijähriger Ar­beit ist die Neuorganisation des deutschen Hand­werks vollendet worden.

Sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht, imReichs- stand des Deutschen Handwerks", als auch nach der sozialen Seile hin, nämlich derReichsbe­triebsgemeinschaft Handwerk" der DAF. ist das Handwerk organifatorifch neu aufgebaut. An Stelle klassenkämpferischer Gegensätze ist der alle DreiklangMeister, Geselle und Lehrling" vereint in der einen Gemeinschaft aller Schaf­fenden getreten.

Führerprinzip, Pflichtorganisation und deren Aus­schließlichkeit sind die Grundlagen des neuen, ein­fachen, aber leistungsfähigen Aufbaues. Der Reichs­handwerksmeister, als Exponent des Handwerks dem Führer verantwortlich, leitet den Berufsstand so wie es das Gesamtwohl des deutschen Volkes erfordert. Während früher 60 v. H, des Handwerks organisiert waren, sind heute alle Handwerker pflichtgemäß von ihren Fachinnungen erfaßt. Außenseiter, die bisher ernteten, was andere säten, gibt es nicht mehr. Diese Vereinfachung des Orga­nisationsapparates, die auch eine beträchtliche Kostenersparnis mit sich bringen wird, zeigt deut­lich nachfolgende Statistik, die den Landes-

** Sonntagsrückfahrkarten Besuch der Frankfurter Frr

NEKK.-Männer und deutsche Kraft­fahrer im Gau Kurheffen.

Mit sofortiger Wirkung hat jeder Kraftwaaen- besitzer im NSKK. die von der Motorbrigade Kur­hessen herausgegebenen Wahlparolen sichtbar an seinem Kraftfahrzeug anzubringen.

Sämtliche deutschen Kraftfahrer, wenn sie auch nicht dem NSKK. angehören, fordere ich ebenfalls auf, sich aktiv in den Dienst der Wahl zu stellen und die bei den Dienststellen des NSKK. ausliegenden Wahlparolen abzuholen und sichtbar an ihren Fahr­zeugen anzubringen.

Jeder deutsche Kraftfahrer stellt sich mit seinem Fahrzeug und seiner ganzen Person in den Dienst der Wahl und hilft so mit an dem großen Frie­denswerk des Führers.

Der Führer der Motorbrigade Kurhessen.

Maier, NSKK.-Oberführer.

messe. Die Deutsche Reichsbahngesellschast wird auch in diesem Jahre den Besuchern der Frankfurter Frühjahrsmesse, die auf die Tage vom 29. bis 31. März verlegt werden mußte, bedeutende Fahr­preisermäßigungen geben. Von allen Bahnhöfen im Umkreis von 100 Kilometer um Frankfurt a. M., sowie von etwa 40 größeren weiter entfernt liegen­den Orten werden Sonntagsrückfahrkarten aus­gegeben. Die Sonntagskarten haben Gültigkeit vom 28. März 0 Uhr bis 1. April 24 Uhr. Für die Rück­fahrt gelten sie nur nach vorheriger Abstempelung durch das Meßamt.

Kurse für Rollschuhlaufen.

Diese Kurse werden ebenfalls für Anfänger und Fortgeschrittene aufgestellt. Unter Anleitung von erprobten Lehrkräften werden hier die Anfänger in die Anfangsgründe des Laufens eingeführt, während die Fortgeschrittenen die Schönheit und Harmonie des Kunstlaufes kennenlernen. Bei der geringen Gebühr für die Kurse werden sicher viele Volksgenossen sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Rollschuhe für den Anfängerkursus werden gestellt. Anmeldung und Auskunft auf der Ge­schäftsstelle.

Sonntagsrückfahrkarten zur Gießener Frühjahrsmesse.

Zu dem am 22. bis 29. März in Gießen statt- findenden Frühjahrsmarkt werden von den Bahn­höfen der Strecken FriedbergMarburg, Gießen Weilburg, GießenDillenburg, GießenAlsfeld GießenNidda, WetzlarLollarGrünberg und FriedbergMücke am 22., 25. und 29. März Sonn­tagsrückfahrkarten ausgegeben. Die Karten gelten am 22. und 29. März von Samstag 12 Uhr bis Montag 12 Uhr und am 25. März von 0 bis 24 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt).

Elternabend der Goetheschule.

Die Goetheschule hielt gestern im überfüllten Katholischen Vereinshaus einen Elternabend ab, der in Spiel und Lied und Vortrag einen Einblick in das Leben dieser Schule bot. Mit einem Gruß an den Frühling wurde der Abend stimmungsvoll eröffnet.

Der stellv. Schulleiter Lehrer Kraus ch entbot den zahlreich erschienenen Angehörigen herzlichen Willkommensgruß und gab seiner Freude Ausdruck über die starke Anteilnahme, die die Eltern diesem Abend ihrer Kinder bewiesen. Er schilderte dann den Entwicklungsgang des Kindes, das von den Eltern behütet und sorgsam überwacht der Schule übergeben ist, und betonte, daß das Ziel beider dasselbe sei. Im Zusammenwirken mit der Staats­jugend soll diese Jugend einsatzbereit gemacht wer­den für die Dinge des Lebens, aus dem Jch-Men- schen der Gemeinschaft erzogen werden. Um ein stolzes und freies Gesamtvolk heranzubilden, muß die Jugend frei und stark gemacht und täglich zu hohen Zielen geführt werden. Den Weg dazu hat der Führer gewiesen, der gesagt hat, daß die deut­sche Jugend zu körperlich gesunden und starken Menschen erzogen werden muß, da nur 4in einem gesunden Körper ein großer und starker Geist wir­ken kann. Darauf ist das Ziel der Schule aus­gerichtet, damit das Volk der Zukunft in Reinheit und Kraft aufwächst. Erst danach folgt die Aus­bildung der geistigen Fähigkeiten, aber nicht durch Anhäufung wissenschaftlicher Stoffe, sondern durch die Heranbildung des Charakters; denn der junge Mensch soll seinen Lebensweg in Offenheit, Ehr­lichkeit und Kameradschaft gehen. Und schließlich soll der junge Mensch verantwortungsfreudig alle

** Silberne Hochzeit. Am kommenden Montag, 23. März, können der Monteur Ludwig Lich und Frau Elise, geb. Kaiser, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Das Jubelpaar ist seit der Verheiratung treuer Bezieher des Gießener An­zeigers. .

** 8 0. Geburtstag. Frau Witwe Maria S t a u b a ch , geb. Will, Landmannstraße 19, feiert am Montag, 23. März, ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin ist geistig und körperlich noch rüstig und uest seit vielen Jahren den Gießener Anzeiger. Aus der ersten Ehe ihres Mannes hat sie eine taubstumme Tochter bei sich, die sie bis zum heu­tigen Tage in treuer Obhut gehalten hat.

,.** Evangelisch, kirchliche Persona- 11 e n. ernannt wurden: der Pfarrverwalter Heinr. Ragel zu Hahnheim, Dekanat Oppenheim, zum P arrverwalter der Pfarrei Meiches, Dekanat Als- feld, mit Wirkung vom 1. März 1936 ab; der Pfarr- amtskandldat August S e m m l e r zu Meiches De- kanat Alsfeld zum Pfarrverwalter der Pfarrei Hahnheim, Dekanat Oppenheim, mit Wirkung vom

Schwierigkeiten überwinden können und entschlossen und einsatzbereit sein, damit er nicht für sich lebt, sondern der Gesamtheit. Die Schule braucht die Mit­arbeit und das Verständnis der Eltern und darum ist sie dankbar für das Interesse, das man ihrer Arbeit widmet. Wenn wir die Jugend hoffnungs­froh und gläubig an Zukunft, Volk und Vaterland erziehen wollen, dann müssen wir ihr die Wege ebnen und nach dem Dichterwort so handeln, als hinge die Verantwortung von jedem Einzelnen ab. Tun wir das, bann handeln wir im Sinne der Gemeinschaft und der für das Vaterland gefallenen Brüder. Denn Deutschland muß leben!

Der mit starkem Beifall aufgenommenen An­sprache folgte ein von den Kleinsten mit ganzer Hingabe aufgeführtesOsterhasenspiel", das in bun­ter Farbenpracht und in eindrucksvoller Handlung reizend war. Die frischen Kinderstimmen sangen drei Chöre vomFeinliebchen", denRittern" und denKönigskindern", und diese beschwingte Stim­mung erhöhten einige Mädchen durch den Vortrag von Mundartgedichten, in erster Linie von Rudolf Dietz, die große Freude bereiteten. Ein Märchen­spiel vomAschenputtel" erhöhte den Zauber einer fröhlichen Kinderwelt. Der Neigung zum Spieleri­schen im Kinde kam der Ausschnitt aus der Turn­stunde entgegen, der ganz auf Lauf und Körper­schule, Hüpf- und Bodenübungen und Volkstänzen aufgebaut war. Den Abschluß bildete ein drolliges Singspiel mit dem Leierkastenmann. Straff geführte Chorgesänge einer Marschweise und ein Hinweis auf die Schlacht bei Torgau, sowie sinnig zusam­mengefaßte Grüße der Ausländsdeutschen in aller Welt an das Mutterland leiteten über zu einem besinnlichen Spiel der vaterländischen Dichtung. Die Jungen brachten denTrommeljungen von Denne- witz^ zur Aufführung und gaben prächtig dem Drang zum Soldatischen Ausdruck. Lehrer D i e t - r i ch, der schon einmal durch zwei Sologesänge an der Ausgestaltung mithalf, sang zum Abschluß noch ein vaterländifches Lied.

Rektor K r a u s ch faßte alle guten Wünsche in seinem Schlußwort zusammen und ermahnte noch einmal die Eltern, im Sinne Nietzsches ihrer Liebe zum Kinderland auch die Tat folgen zu lassen. Er dankte herzlich allen Schülerinnen und Schülern und auch den Lehrern Simon, Dietrich, Frl. Kalbfleisch, Frau Schepp und Frl. Gör-

findet im Cafe Leib eine Kundgebung der NS.- Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerkes statt. Pg. Heß, Gießen, spricht über das ThemaDie deutsche Frau bekennt sich zu Adolf Hitler".

nicht in der Lage sind, ihre Forderungen sachlich zu vertreten. Wir führen folgendes als Beispiel an: Bei 24 Fällen vor dem Spruchausschuß des Ar­beitsamtes Darmftadt wurden fünf Fälle durch die Rechtsberatungsstelle der Arbeitsfront vertreten. In diesen Fällen wurde jedesmal ein obsiegendes Ur­teil erzielt. Der Rest der Fälle wurde von den Interessent persönlich, und zwar meist schlecht vertreten. Hatten diese Volksgenossen sich durch die Rechtsberatungsstelle vertreten lassen, so wäre ihnen bestimmt mancher berechtigte Lohnanspruch gerettet worden.

SportamtKraft durch Freude".

Schachkurse! Schachturnier!

Für die demnächst in Gießen beginnenden Schach­kurse, sowie für das von Karfreitag bis Ostermon­tag in Frankfurt stattfindende Schachturnier wer- den noch Anmeldungen auf der Geschäftsstelle ent­gegengenommen.

Reue Reilkurse.

Ab 1. April werden für Anfänger und Fortge­schrittene neue Reitkurse eingerichtet. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle, Schanzenftraße 18, schon jetzt entgegen.

1. März 1936 ab; der Pfarrassistent E. Damerau zu Kirchberg-Lollar, Dekanat Gießen, zum Pfarr­verwalter der Pfarrei Groß-Eichen, Dekanat Grün­berg, mit Wirkung vom 1. März 1936 ab; der Pfarr­amtskandidat Adolf Dahl zu Vietnitz (Neumark) zum Pfarrverwalter der Pfarrei Maar, Dekanat Lauterbach, mit Wirkung vom 1. März 1936 ab. In den Ruhestand versetzt wurden auf eigenen Antrag: der Pfarrer Ludwig Gußmann zu Kirch­berg, Dekanat Gießen, mit Wirkung vom 1. Mai 1936 ab; der Pfarrer Philipp U h l zu Weiterstadt, Dekanat Darmstadt, mit Wirkung vom 1. Mai 1936 ab; der Pfarrer der Krankenhauspfarrstelle zu Darm­stadt, Dekanat Darmstadt, Heinrich Wagner, mit Wirkung vom 1. April 1936 ab; der Pfarrer K. Stein der Mariengemeinde zu Frankfurt a. M.- Seckbach, Dekanat Frankfurt a. M.-Ost, mit Wirkung vom 1. Juli 1936 ab.

** Zeitweise Sperrung der Kirch- st r a ß e. Während der Dauer der Frühjahrsmesse vom 22. März bis einschließlich 29. Mär^ auf dem Oswaldsgarten wird die Kirchstraße zwischen Neu­stadt und Wetzsteingasse täglich von 11 Uhr ab für den gesamten Durchgangsverkehr polizeilich gesperrt.

** Rechnungen e i n r e i ch e n. Die Verwal­tungen der Universitätskliniken fordern in einer Be­kanntmachung im heutigen Anzeigenteil zur Ein­reichung der Rechnungen für Lieferungen und Ar­beiten im Rechnungsjahr 1935 bis spätestens 3. April auf. Interessenten mögen die Bekanntmachung be­achten.

** Arbeits - und L i e f e r u n g s - V e r - gebungen. Das Städtische Hoch- und Tiefbauamt und die Direktion der Städtischen Betriebe schreiben in unserem heutigen Blatte die Vergebung von Ar­beiten und Lieferungen aus. Auf die Bekannt­machungen sei besonders hingewiesen.

* Brzeziny - Fahrt des Deutschen Reichskriegerbundes. Der Deutsche Reichs« kriegerbund (Kyffhäuserbund) veranstaltet in der Zeit vom 21. Mai (Himmelfahrt) bis zum 24. Mai eine Fahrt nach den Schlachtfeldern bei Lodz. Der Bundesführer, SS.-Oberführer Dberft a. D. Jftetn* Hard, ruft alle Kameraden, die bei Lodz gekämpft, vor allem den Durchbruch bei Brzeziny mltgemacht haben, zur Beteiligung an dieser Fahrt aus. Sam­melpunkt der Fahrtteilnehmer wird Breslau sem, von wo aus nach einem einleitenden Vortrag des Bundesführers über die Vorgänge, die zur Schlacht führten, am Morgen des 22. Mai die Fahrt in Ge- sellschaftskraftwagen zunächst nach dem südöstlich Lodz, am 23. Mai nach dem östlich Lodz gelegenen Teil des Schlachtfeldes unternommen wird. Alles nähere teilt das Bundesamt des Kyffhäuserbundes, Berlin W 30, Geisbergstraße 2, mit, an das auch bis spätestens 15. April Anmeldungen zu richten sind.

** Freie L e h r e r st e l l e. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Beuern, Kreis Gießen. Dienstwoh­nung ist vorhanden und frei. Bewerber müssen seit mindestens acht Jahren die Prüfung abgelegt und eine Anwärterdienstzeit von mindestens fünf Jahren zurückgelegt haben.

Amtsgericht Gießen.

Der I. H. aus Großen-Linden schlug am zweiten Kirmestag in Großen-Linden einem jungen Mann eine Selterswafferflafche an den Kopf, so daß eine klaffende Wunde entstand. Das Gericht verurteilte ihn unter Annahme mildernder Umstände zu 3 Wochen Gefängnis.

Der W. K. aus Rödgen hatte unberechtigt eine fremde Wiese betreten und wurde daher durch Strafbefehl mit 3 RM. Geldstrafe belegt. Der dagegen eingelegte Einspruch blieb ohne Erfolg.

Schöffengericht Gießen.

Wegen Diebstahls im Rückfall wurde der W. G. aus Grünberg unter Annahme mildernder Um­stände zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt. 3 Monate der Untersuchungshaft werden auf die Strafe angerechnet. Der Angeklagte, der bereits wiederholt einschlägig vorbestraft ist, ent­wendete in einem Dorf der Umgegend eine Kuh.

Der I. Sch. aus Maar hatte sich wegen Wider­stands gegen die Staatsgewalt und Bedrohung eines Vollstreckungsbeamten zu verantworten. Das Ge­richt verurteilte ihn unter Zubilligung mildernder Umstände zu3Monaten3Wochen Gefä na* n i s, die mit der Untersuchungshaft als verbüßt gelten.

Wegen des gleichen Delikts wurde der K. V. aus Düdelsheim zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte beleidigte und bedrohte am 18. Oktober vorigen Jahres einen Feldschütz, als dieser ihn mit einem Sack auf dem Felde begeg­nete und feine Personalien feststellen wollte.

Oberheffen.

OerGrünbergerHaushaltsvoranschlag für 1936.

+ Grünberg, 20. März. Als erster und wich- tigfter Punkt der heutigen Sitzung der Rats­herren stand der Voranschlag für das Rech­nungsjahr 1936 zur Beratung, der in Einnahmen und Ausgaben mit 194 357,37 Mark abschließt. Da­von entfallen auf die Abteilung I (Betrieb) 190 954,14 Mark, auf die Abteilung II (Vermögen) 3403,23 Mark. Gegenüber dem Vorjahr zeigt der Voranschlag eine Senkung von rund 40 000 Mark.

Bürgermeister Wagner erläuterte einige wich­tige Teile des Voranschlags. Verminderte Holz­fällung bedingt eine um 26 000 Mark niedrigere Einnahme aus Holz, dagegen eine Senkung des Holzhauerlohnes um 5000 Mark. Bei der Oberreal­schule ist eine Senkung des Zuschusses um 6000 Mark zu verzeichnen. Scharfe Abstriche an anderen Rubriken ergaben eine weitere Verringerung der Ausgaben um 10 000 Mark. Vorgesehen ist in der Hindenburgstraße bzw. ihrer Verlängerung Wasser­leitung und Kanalisatton. Die seither von Jahr zu Jahr mitgeschleppten Rückstände, besonders an Steuern, sind in Darlehen umgewandelt, oder es ist Ratenzahlung vereinbart worden. Zur Aufrecht­erhaltung des Betriebs ist für den Beginn des Rechnungsjahres die Aufnahme eines Kassenkredits von 20 000 Mark vorgesehen, tilgbar in neun Monaten.

Altbauernehrung durch den Reichsnährstand.

5 Steinbach, 20. März. Bei der Reichs­nährstandsschau 19 3 6 in Frankfurt a. M. ist eine Altbauernehrung geplant. Es soll ein Ehrenblatt verliehen werden für Bauerngeschlechter, die seit 200 Jahren im Besitze desselben Anwesens sind. Dabei ist es einerlei, ob das Gut vom Vater auf den Sohn oder auf die Tochter übergegangen ist.

Bei uns in Steinbach hat der Pfarrer für ungefähr 30 Landwirte den familienrecht­lichen Nachweis durchgeführt, daß sie seit mehr als 200Jahren als Ackermänner- familie bestehen. Nach den Bestimmungen der Landesbauernfchaft genügt jedoch dieser Nachweis aus den Kirchenbüchern nicht. Daß eine Familie seit 200 Jahren auf demselben Hofe ansässig war, muß auch b e s i tz r e ch t l i ch nachgewiesen werden. Dieser Nachweis ist nicht durch die Bescheinigung erbracht, daß die Familie seit 200 und mehr Jahren in dem betreffenden Orte ansässig ist; das kann wohl vom Pfarramt und der Bürgermeisterei nachgewiesen werden, ersetzt aber nicht den erforderlichen besitz« restlichen Nachweis.

Gefordert wird ein urkundlicher Nachweis. Alte Familienpapiere, Einträge in Familienchroniken, die etwa vorhandenen Häuserverzeichnisse, wie sie mancherorts vorhanden sind, können herangezogen werden. Ob diese Quellen ausreichen, erscheint frag­lich. Hier in Steinbach ist bei dem großen Brande vor 90 Jahren wohl der größere Teil dieser Quellen vernichtet worden. In den meisten Fällen wird das Gemeindearchiv heranzuziehen sein. Ob die in dem Ausschreiben angegebenen Möglichkeiten vorhanden sind, müssen die Beteiligten prüfen. Da in Steinbach ein Gericht seit Beginn der Kirchenbücher bestanden hat, ist anzunehmen, daß aus den alten Gerichts­akten sich mancherlei nachweisen läßt. Die Kirchen­rechnungen, die mit dem Jahre 1571 beginnen und auch für die Zeit des Dreißigjährigen Krieges wenig- 1 stens teilweise erhalten sind, dürften ebenfalls als : Quellen in Betracht kommen.

InAlbach ist ein Hausverzeichnis aus der Mitte des 18. Jahrhunderts erhalten. Das Verzeichnis der dem Albacher Kirchenkasten gehörigen Erbzinsen i 1777, baAu dasHandbuch oder Protokoll der Ge- meinde Albach; was sich denkwirdig zutregt, wird I allhier Zur Nachricht denen Nachkommen zum besten fpecificirt, wie folgt 1719 ff? dürsten für AKrach

Auch Fechtkurse werden ab 1. April von der NSG.Kraft durch Freude" eingerichtet. Borge- ehen sind Kurse für Florett und Säbel. Die Kosten ind so gering gehalten, daß es allen Volksgenos- en möglich sein wird, sich auch in dieser schonen

freie Innungen Zwangsinnungen

76

905

981

örtliche Gewerbevereine

391 1372

Jnnungsausschüsse

46

Kreisverbände

33

79

Landesfachoerbände

46