Kassenbeiträge für den Monat Februar. Auf die Bekanntmachung sei besonders hingewiesen.
*♦ D i e Anträge auf Ausstellunavon Jagdscheinen. Der Kreisjägermeister des Kreises Gießen wird in der Zeit vom 29. März bis 6. April dienstlich abwesend sein. In dieser Zeit werden keine Anträge auf Ausstellung von Jaadscheinen bearbeitet werden. Jagdscheine, die am 1. April in Kraft treten lallen, müssen spätestens am 28. März formgerecht beantragt sein.
** Filmvorführungen für d i e Schu- len. Die Kreis-Filmstelle bot am gestrigen Donnerstag und am heutigen Freitagvormittag den Schülern aus Gießen und den Nachbarorten im Lichtspielhaus Bahnhofstraße die Vorführung eines Films, der die Kinder mit dem Wunder des Fliegens bekanntmachte. Der Film berichtet über das brennende Interesse eines Buben an der Fliegerei und über die glückliche Erfüllung seines Wunsches, der Freude des Fliegens teilhaftig zu werden. Dabei stehen die Motor- und die Segelfliegerei im Mittelpunkt des Filmwerkes. Da an fast allen Schulen Arbeitsgemeinschaften bestehen, die sich mit dem Bau von Modellflugzeugen befassen, finden die Vorführungen bei den Kindern natürlich stärkstes Interesse. Neben dem interessanten Hauptfilm wurden noch zwei lehrreiche Beifilme gezeigt.
** Oberbayerisches Bauerntheater in Gießen. Die NS.-Gemeinsckaft ,Kraft durch Freude" hatte zu einer Feierabenogestaltung eingeladen, die sich von den bisherigen Veranstaltungen wesentlich unterschied. Eine Münchener Laienspielschar gab im Caf6 Leib ein Gastspiel, das allen, die als Zuschauer daran teilnahmen, große Freude machte. Die Laienspielschar bot schlichte Kleinkunst, gutes Unterhaltungstheater und lebensvolle, volksnahe Wirklichkeiten, Der Nachmittag brachte zunächst eine Vorstellung für die Fugend, während der ein Märchen zur Aufführung gelangte, das in anschaulicher Weise schilderte, wie die Herzens- güte über alles Böse und Schlechte triumphieren muß. Die Kinder waren mit großer Aufmerksamkeit bei der Sache und lebten die Ereignisse mit. Am Abend kam ein Bauernschwank von Max Reitz- ammer zur Aufführung, der selbst als Spielleiter und Darsteller mitwirkte. Das aus dem Leben gegriffene Motiv, das sehr an Anzengrubers Dolksstücke erinnerte, brachte unter dem Xitel „Das Schützenfest von Garmisch" eine Fülle der Verwicklungen und Verwirrungen, aber auch viel Humor und eine gute Lösung. Die musikalischen Einlagen, Zitherklänge und Jodler, Schuhplattler und alles, was zu einem solchen Volksstück gehört, fehlten nicht. Die darstellerischen Leistungen waren ausgezeichnet und fanden starken Beifall. Die Dialektschwierigkeiten wurden durch die starke gefühlsmäßige Verbundenheit von Darstellern und Zuschauern leicht überwunden.
Wegen Verletzung der Elternpflicht rechtskräftig verurteilt.
LPD. Das Landgericht Gießen verurteilte am 19. Dezember 1935 die Eheleute Christian S ch e p p aus Burkhardsfelden (Kreis Gießen) wegen Mißhandlung zu sechs bzw. drei Monaten Gefänanis.
Den Eheleuten war vorgeworfen worden, ihren 22 Jahre alten, an Epilepsie leidenden Sohn ständig vernachlässigt und wiederholt mißhandelt au haben. Zu dem ersten Anklagepunkt ergaben sich keine ausreichenden Schuldfeststellungen, so daß in diesem Falle das Gericht zur Freisprechung kommen mußte. Hingegen wurde für erwiesen erachtet, daß beide Eheleute den kranken Sohn, wenn dieser durch epileptische Anfälle wehrlos geworden war, wieder- holt schwer mißhandelt hatten. Das Gericht kam in diesem Falle zu der obengenannten Verurteilung.
Beide Angeklagten hatten - dieses Urteil durch Revision beim Reichsgericht angegriffen. Der Erste Strafsenat des Reichsgerichts hat diese Revision als unbegründet mit einer für die Strafhöhe belanglosen Maßgabe verworfen. Das Vordergericht hatte unterlassen, in dem Falle der nicht erweislichen Schuld auf Freisprechung zu erkennen. Der Senat hat von sich aus das Urteil dahin berichtigt, daß die Angeklagten von der Anklage der Gesundheits- schadigung durch böswillige Vernachlässigung der Fürsorgepflicht freigesprochen, im übrigen aber wie durch das Landgericht geschehen verurteilt sind.
Oie Ehre des Volksgenossen wird geschützt.
Mainz, 19. März. (LPD.) Ein 23jähriger Mann und ein 36jähriges Mädchen wurden vom Bezirksschöffengericht wegen fahrlässiger fal• scher Anschuldigung zu je sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Dem jungen Mann wurde ein Monat Untersuchungshaft auf die Strafe angerechnet. Die beiden Angeklagten hatten ein junges Mädchen durch die Behauptung, es verkehre mit einem Juden bzw. es fei mit einem Juden verlobt, in eine sehr üble Lage gebracht. An den Beschuldigungen war kein wahres Wort. Eine Geldstrafe kam für die bisher unbestraften Angeklagten nicht in Betracht, da die Ehre des Volksgenossen, die namentlich im heutigen Staat erhöhten Schutz genießt, nicht leichtfertig angegriffen werden darf.
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aussichtsreicher Stellung zu Fall gebracht, älligen Elfmeter verwandelt er selbst bun
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pech der Stürmer gelang vor Halbzeit nichts mehr. Nach Halbzeit stellte Lollar um. Gabriel wird in
Urne zu führen, soll uns allen heilige Pflicht Jetzt und immer: Heil Hitler!
Kein Sport am Wahlsonntag.
Der Reichssportführer teilt mit:
irängte dann bis zum Schluß. Jedoch der Siegestreffer gelang nicht. Es gab eine Verlängerung! In der vierten Minute fiel die Entscheidung. Gabriel hat eine Flanke des Linksaußen aus sieben Meter Entfernung zum Siegestreffer eingeköpft.
Die zweite Mannschaft hatte den Gegner aus
Landkreis Gießen.
u. Klein-Linden, 18. März. Am Opfer
durch ae- chicktes Täuschungsmanöver zum 1:1! Lollar
Am Sonntag, dem 29. März dieses Jahres, finden die Neuwahlen zum Deutschen Reichstag statt. Es ist selbstverständlich, daß die große deutsche Turn- und Sport-Gemeinde sich an diesem Tage nicht nur geschlossen an der Wahl beteiligt, sondern soweit irgend möglich aktiv im Dienste der Wahlarbeit stehen will. Um dies zu ermöglichen, müssen am Vortage der Wahl und am Wahltage selb st die sportlichen Veranstaltungen ausfallen.
Am Sonntag stand die erste Mannschaft in 4. Runde der Pokalspiele der Liga von Dranien Frohnhausen gegenüber. Frohnhausen fand sich überraschend schnell. Allmählich klappte es aber auch bei Lollar. Mitte der ersten Halbzeit ging Frohnhausen überraschend in Führung. Lollar drängte mächtig auf Ausgleich. Aber durch großes Schuß
Rudolph Jung I. und Albert Deibel. Die gesamte Veranstaltung leitete der Dereinsführer Wilh. Erle. Der Schützenklub „Roland" will den weitesten Kreisen unserer Bevölkerung, namentlich aber der Heranwachsenden Jugend, den Schießsport zugänglich machen und plant deshalb die Einführung des Kleinkaliberschießens. Die Jugend ab 17 Jahren wird in einer Jungschützenabteilung zusammengeschlossen. In der heuttgen Zeit, in der die Bedeutung des Schießsports niemand mehr ableugnen kann, wäre es Pflicht aller jungen Männer unseres Dorfes, dieser Abteilung beizutreten.
§Lang-Göns,19. März. Bei der letzten zweitägigen Brennholzversteigerung, die in der Turnhalle stattfand und von zahlreichen Käufern, besonders aus der Umgegend von Lang-Göns, besucht war, blieben die Preise gegenüber den andern Versteigerungen fast unverändert. Je zwei Raummeter Buchenscheit kosteten im Durchschnitt 12 bis 16 Reichsmark, Buchenknüppel 9 bis 11RM. Die Preise der anderen Holzarten waren entsprechend niedriger. Billig waren wiederum die Wellen aller Art. Buchenwellen, je 50 Stück, kosteten 2 bis 5 RM.
! Aus dem südlichen Kreise Gießen, 18. März. Durch das beständige Wetter der letzten Tage sind die Feldwege und zum Teil auch schon die Aecker so weit abgetrocknet, daß die Feldarbeit aufgenommen werden kann. Auf leichten und mittelschweren Böden wird zur Zeit der Hafer gesät. Das Land läßt sich ausgezeichnet bearbeiten. Die Winterfrucht steht recht schön und ist zum Teil schon gut bestockt. In fast allen Gemeinden wurden die Spritzarbeiten an den Obst- bäumen vorgenommen. Die Mieten im Felde werden geleert, da nun Platz in den Kellern ist. Die Dickwurz sind gut überwintert, trotz des vielfach sehr nassen Wetters. Schäden durch Mäuse traten nur ganz vereinzelt auf.
<XD Eberstadt, 19. März. Die Freiwillige Feuerwehr hielt im Saale von Wedemann ihre Generalversammlung unter Leitung von Brandmeister A. Fe Ising ab. Die Mitglieder waren in ihren neuen schmucken Uniformen erschienen. Rechner Görlach gab den Kassenbericht, der in Einnahmen mit 539,21 Mark, in Ausgaben mit 471,57
35 Ringen: Ri Adam Gießl
6. bis 8. Preis mit je 34 Ringen: Wilhelm Erle, Heinrich Adolph und Gottfried Benderoth, den 9. bis 13. Preis mit je 33 Ringen: Lockern a n n, Ernst Benderoth, August Weller,
Staufenberg zu leicht genommen und verlor verdient mit 2:4 Toren.
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Am kommenden Sonntag fährt die erste Mannschaft nach Wetzlar, um gegen die Sportfreunde das erste Aufstiegspiel auszutragen. — Schon am Vormittag empfängt die Reserve die erste Mannschaft von Alten-Buseck. Das Vorspiel endete unentschieden 5:5. Hier hofft man allerdings auf einen Sieg der Platzherren.
Handball im Kreis Lahn-Dill (Gau XII)
Hausen I — Heuchelheim 9:4 (4:2).
Die Gäste aus Heuchelheim fanden sich sehr schnell zusammen und kamen auch schnell zum Führungstreffer. Doch ihre Freude war von kurzer Dauer. Bald klappte es auch bei den Hausenern, der Ausgleich fiel und die Platzherren übernahmen die Führung, die dann auch nicht mehr in Gefahr kam. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte sich der Hausener Sturm trotz zwei jugendlicher Ersatzspieler von der besten Seite.
Dor dem Spiel der Aktiven trafen sich die Kleinsten von Lich und Hausen. Hausen spielte überlegen und gewann mit 6:2 Toren.
Am kommenden Sonntag weilt die erste Mannschaft des Tv. Londorf in Hausen zu Gast. Es dürfte Londorf nicht gelingen, die zu Hause erlittene Niederlage in Hausen wettzumachen.
Für den 28. und 29. März, den Vorabend und den Tag der Reichstags-Neuwahl, wurde somit ein ungemeines Verbot zur Durchführung sportlicher Wettkämpfe erlassen. Jeder Deutsche hat an diesen Tagen eine nationale Aufgabe als Reichsbürger zu erfüllen, alle anderen Interessen werden zurückgestellt. Es ist nicht wichttg, wenn es um Deutschland geht, daß Hunderttausende einige Stunden Leibesübungen treiben und Millionen als Zuschauer dabei sind. Wichtig ist, daß sich die Hurcherttausend und die Millionen voll und ganz in den Dienst des Führers und damit des deutschen Volkes stellen.
, FE.Teutonia- Watzenborn-Steinberg
Ehringshausen I — Watzenborn-Steinberg I 1:2.
Die erste Mannschaft trug ein Gesellschaftsspiel gegen die gleiche von Ehringshausen aus und kam, trotzdem sie im Sturm drei Leute der zweiten Elf hatte, mit einem 2:1-Sieg nach Hause. Dieser Sieg muhte bitter erkämpft werden, denn die Leute von Ehringshausen wollten sich unter keinen Umständen geschlagen bekennen.
Die zweite Mannschaft hatte die erste Mannschaft von Daubringen zum Gesellschaftsspiel zu Gast. Durch die Abgabe des Jnnensturms an die erste Mannschaft konnten sich die Einheimischen nicht durchsetzen und mußten so, ohne das Ehrentor zu erzielen, den Daubringern einen 3:0-Sieg zukommen lassen.
Die Schülermannschaft fuhr nach Alten-Buseck und verlor 2:0.
Sportverein 1920 Lollar.
Lollar I — Frohnhausen Liga 2:1 nach Verlängerung.
schießen für das Winterhilfswerk, das vom Schütz entlud „Roland" am verflossenen Sonntag im Turnerheim durchgeführt wurde, beteiligten sich in der Hauptsache die Mitglieder des veranstaltenden Vereins. Bei einer ^Beteiligung von 60 Schützen konnten 18 Mark dem Winterhilfswerk zugewiesen werden. Ferner wurden noch für 3 Mark Sportgroschen dem Reichsbund für Leibesübungen zugeführt. Jedem Schützen standen fünf Schuß auf die Rolandscheibe (Zwölferringscheibe) zu. Die beste Leistung erziette Schützenbruder Rudolf Jung I. mit 57 Ringen. Nebenbei wurde noch ein Preisschießen von dem Verein durchgeführt. Hierbei wuroen jedem Schützen drei Schuß auf die Zwölferringscheibe zugestanden. Es erhielten den 1. Preis mit 36 Ringen: Baumann (Allen- dorf a. d. Lahn), den 2. bis 5. Preis mit je 35 Ringen: Rudolf Jung II., Willi Müller, Adam G i e ß l e r und Hermann S t r ö e r, den
Kurze Sportnotizen.
Die Hockeyelf der Universität Cambridge wurde in ihrem ersten Spiel der Deutschlandreise vom Club zur Vahr Bremen mit 3:1 geschlagen. Am Dienstag spielten die Engländer in Hamburg gegen den Club an der Alster 2:2.
Die Cambridge-Hockeyelf kam auch in ihrem vierten deutschen Gastspiel zu keinem Siege. Am Donnerstag wurden die Engländer in der Reichshauptstadt vom Berliner Hockeyklub 3:1 (2:0) geschlagen.
Die Deutsche Gepäckmarsch-Mei st er- schaft, die in diesem Jahre nur einen Mannschafts-Wettbewerb umfaßt, wird nicht am 3. Mai in Hamburg, sondern am 26. April in Leipzig durchgeführt.
13 6 Achter nehmen an dem am Samstag auf der umgekehrten Oxford-Cambridge-Strecke von Mortlake nach Putney auf der Themse stattfinden- den „Head os the River-Rennen" teil.
Der Berliner S ch l i 11 s ch u h k l u b stand bei einer großen Eissportveranstaltung in Hamburg am Mittwochabend erneut dem SC. Rießer See, seinem Partner vom Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, gegenüber. Der deutsche Meister siegte durch einen Treffer von Rudi Ball im letzten Drittel 1:0.
Graf Baillet-Latour, der Vorsitzende des Internationalen Olympischen Komitees, ist in Japan eingetroffen, um die dortigen Anlagen daraufhin zu prüfen, ob im Falle einer Zuteilung der Olympischen Spiele 1940 an Japan eine Durchführung aller Wettbewerbe im Lande Nippons möglich sein wird.
AufrufdeSTieichSsportführerszurWahl
Reichssportführer von Tschammer und Osten erläßt folgenden Aufruf zur Wahl am 29. März:
An alle Kameraden und Kammeradinnen im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen!
Adolf Hitler, unser Führer, hat uns den Weg gezeigt, den wir seit drei Jahren mit freudiger Entschlossenheit gegangen sind. Er hat uns das Ziel gegeben:
Leibesübung muß Volksgewohnheil werden!
Keiner vor ihm hat die Aufgaben der deutschen Leibeserziehung so klar erkannt, so stark sich dafür eingesetzt wie Adolf Hitler! Gewaltig ist der Aufschwung, den der deutsche Sport in diesen drei Jahren genommen hat. Im Innern sind wir eine einzige große Gemeinschaft geworden, nach außen haben wir als Bannerträger der Olympischen Friedensbotschaft dem deutschen Namen neue Ehre und neue Achtung gesichert. So sehen wir in Adolf Hitler die Reihe jener großen Bahnbrecher fortgesetzt, die unser Volk an Leib, Geist und Seele frei und groß machen wollen.
Darum lieben wir ihn mit allen Kräften unserer Seelen als unseren Führer in jedem, auch dem tiefsten Sinne.
Ich weiß es mit unerschütterlicher Gewißheit, daß sich am 29. März die Kolonnen der Millionen wahlberechtigten Turner und Sportler wie ein Mann mit einem Willen zu den Urnen dieser weltgeschichtlichen Wahl in Bewegung setzen werden.
Träge und Bequeme mitzureißen, Laue, wo immer sie angetroffen werden, aufzurütteln und zur
Mark abschloß. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Den Geschäftsbericht gab Schriftführer Richard Engel. Die Wehr zählt gegenwärtig 43 Mitglieder. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden acht Hebungen abgehalten. Brandmeister Felsing schloß die Versammlung in der üblichen Weise.
lD Hungen, 18. März. Gestern wurde einer unserer ältesten Mitbürger, Friedrich Roth, zu Grabe getragen. Der Verstorbene erreichte das hohe Atter von nahezu 89 Jahren und war einer von den wenigen noch lebenden Kriegsteilnehmer von 1870/71 in unserer Gemeinde. Der Kriegerverein gab ihm das Ehrengeleite, während der Gesangverein „Eintracht", dessen Ehrenmitglied er war, ihm mit einem Trauerchor den letzten Gruß erwies.
# Daubringen, 18. März. Die bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft hielt bei Gastwirt Schäfer ihre Jahresversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Hch. Wei - mer V. gab den Geschäftsbericht. Die Rechnungsablage erfolgte durch den Rechner G r ö l z IV. 200 Mark werden vom Reingewinn dem Reservefonds, der Rest der Betriebsrücklage überwiesen. Als Kreditgrenze wurde für den Kleinverkauf ein Betrag bis zu 25 Mark, beim Großverkauf bis zu 500 Mark gewährt. Die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder W. K. Walther, W. Braun III. und I. Pfeiffer wurden wiedergewählt. Neu in den Vorstand wurde noch W. Walther XIII. berufen.
§ Mainzlar, 17. März. Am Samstagabend fand bei Gastwirt Koch die Generalversammlung der Landw. Bezugs - und Absatzgenossenschaft statt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Landwirt Kreiling gedachte zunächst der im vergangenen Jahre verstorbenen Mitglieder. Hieran schlossen sich der Geschäftsbericht durch Dir. Hch. Kreiling und die Rechnungsablage durch Rechner Müller, die günstigen Stand und erhöhten Umsatz zeigte. Nach Erledigung der geschäftlichen Fragen blieben die Mitglieder noch einige Zeit kameradschaftlich beisammen.
t Treis a. d. L d a., 19. März. Eine gute und äußerst soziale Einrichtung, die aus alter Zeit stammt und in den meisten Gemeinden vorhanden ist, ist das P s a r r g u t, das in kleinere und größere Parzellen verpachtet, gerade den kleinen Landwirten, die nicht genug eigenes Land besitzen, um davon leben zu können, und den Arbeitern, die noch freie Zeit haben, auf einem gepachteten Acker ihre Kartoffeln oder ihr Brot zu ziehen, Gelegenheit gibt, ihre Lebenshaltung zu verbesiern. Das sah man auch gestern abend wieder dahier, als das hiesige Pfarrgut wieder für 9 Jahre in 126 Parzellen verpachtet wurde. Die Pächter waren meist Arbeiter und kleine Landwirte. Der Morgen kam im Durchschnitt auf 26 Mark, was dem allgemeinen Pachtwert in hiesiger Gemarkung an- nähernd entspricht.
_j_Allendorf a. Lda., 18. März. Heute mittag ereignete sich in der Treiser Straße ein Ver- kehrsunfall. Ein auswärtiges Personenauto fuhr die Treiser Straße entlang aus der Richtung Londorf kommend, als ein Motorradfahrer aus der in die Treiser Straße mündende Kirchstraße an der Straßenecke auf das Auto losfuhr und dieses am Vorderteil streifte. Autofahrer und Motorradfahrer kamen mit dem Schrecken davon und konnten ihre Fahrt fortsetzen. Es ist nur einiger Materialschaden entstanden.
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Frau Müller glaubt das einfach nicht mit dem dunklen Einweichwasser. So viel Schmutz kann ja gar nicht in der Wäsche sein! Entweder also muß Burnus etwas enthalten, was das Einweichwasser dunkel färbt — oder Frau Schwarz schüttet irgendeine schwarze Lösung ins Einweichwasser. Frau Müller beobachtet Frau Schwarz durchs Schlüsselloch. Sie läßt auch Burnus vom Chemiker untersuchen. Der löst Burnus einfach in einem Glas Wasser und zeigt ihr, wie hell das Wasser ist. Nein — die dunkle Färbung beim Einweichwasser kommt nur daher, daß Burnus eben infolge seiner besonders wirksamen Drüsenextrakte so viel Schmutz aus der Wäsche heraus zieht. Probieren Sie es selbst. Sie werden dann sehen, daß Sie gegenüber früher viel Waschzeit sparen und daß Ihre Wäsche wieder einen ganz neuen Griff bekommt. Burnus, große Dose 49 Pfg., überall zu haben.
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