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Werner,
Hannover blieben die Einheimischen Brofazi und Siegern, u. a. Wollte, Dompert, Blast, Ho Harms über Urso und Townsend Sieger, während Leichum, Krauß, Eckert und Mollenhauer.
Unbekannte Fracht
Roma« do« Kraul K.vraun
Nachdruck verboten!
18. Fortsetzung.
ügge nahm das erfreut Mensch unsere Sprache.
1. Siei Marie (
Kilo- Dr. ging
ball. Turnerinnen, Ja. und Schülerinnen maßen Kreisvolksturnwart Dr.
di- Kräfte im Drei-Kampf, der fich aus Lauf, -ach- Gemeinfam brachte man d-n Siegern sprung und Schlagballweitwurf bzw. Faustballwelt- nnnen des Tages ein dreifaches „Gut Hell , und
Kenneth Carpenter, der amerikanische Olympiasieger im Diskuswerfen, ging bei einem Sportfest in Prag an den Start und blieb mit einem Wurf von 53,08 Meter nur um 2 Zentimeter unter dem Weltrekord, den der Berliner Schröder hält.
Indiens Hockeyspieler, die am Montag in Frankfurt 5:2 gegen eine Stadtelf gewonnen hatten, standen in Mannheim einer badischen Gaumannschaft gegenüber. Die bei der Pause 2:0 führenden Inder mußten sich zum Schluß mit einem 3:2-Sieg zufrieden geben.
Eine sehr gute Besetzung hat das inter- nationale Abendsportfest gefunden, das am Don« nerstag im Frankfurter Sportfeld stattfindet. Neben zahlreichen japanischen Olympiakämpfern starten eine Reihe von deutschen Olympiateilnehmern und Siegern, u. a. Wollte, Dompert, Blask, Hornberger,
USA. = Boger starteten im Gau Niedersachsen. In Bremerhaven siegte der Hannoveraner Wilke im Bantamgewicht über den Amerikaner Laurie und in
kam bis in die Nähe oon Hildburghausen (56 meter), wo auch Wilhelm-Frankfurt und Janke-Gießen landeten. Hanna Reitsch auf dem Flugplatz Meiningen nieder.
Die Bedingungen des Tagespreises erfüllte als Erster Steinig. Breslau, der genau sein beim Start angegebenes Ziel, den Flughafen Erfurt, er- reichte.
Vlech-Vrestau hat übrigens gestern, wie sich bei der Prüfung der Barographen ergab, mit 4480 Meter höhe über dem Meeresspiegel einen neuen europäischen Höhenrekord im Segelflug ausgestellt.
Erika Klinkler, Tv. Großen-Buseck; 2. äfer, To. Großen-Buseck; 3. Brunhilds tiiciuci, Tv. Burg-Gemünden: 4. Marie Schudt, Tv Rieder-Ohmen: 5. Minna Becker, Tv. Nieder- Ohmen, und Emmi Wagner, Tv. Grünberg.
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Torhüter Venturini, der ganz ausgezeichnete Paraden zeigte.
Ausländische Olympia-Mannschasten bei deutschen Sportfesten.
Japanische Olympiaschwimmer star- teten am Montagabend in Bremen und Hamburg. Bei beiden Veranstaltungen mußten die Japaner im 200 - Meter - Brustschwimmen Niederlagen ein- stecken. In Hamburg siegte der deutsche Olympia- zweite Sietas über den Olympiasieger Hamuro und in Bremen blieb der deutsche Meister Balke vor dem Japaner Koike.
Höhemekordstug bei der „17. Rhön"
die übrigen Kämpfe von den Amerikanern gewon- nen wurden.
Hans Lorenzen sah ihm ins Gesicht. Seine Augen waren ein wenig glasig, er saß schon lange vor der Flasche. „Rede gefälligst keinen Unsinn, Landsmann! Prosit!" Er trank ihm zu. Dann meinte er: „Ich bin froh, daß man wenigstens einmal deutsch reden kann. Weißt du, wie lange ich das vermißt habe, Rudolf?" Er duzte chn einfach: aber, der sonst so empfindsame lerbrür“ * hin. „In Dundee sprach kein ü....... ------ ■
Den deutschen Konsul habe ich nur zwei- oder dreimal zu Gesicht bekommen. Man kriegt Sehnsucht, verstehst du? Aber nein, vorläufig verstehst du das
kreisvolkslumen in Vurg-Gemünden
Aus dem Turnkreis 8 Gießen.
Es war ein guter Gedanke des Kreisvolksturn- warts Dr. Loh, Wetzlar, das Kreisoolksturnen für verschiedene Kreisgebiete an verschiedenen Orten durchzuführen. Burg-Gemünden hat am Sonntag den Anfang gemacht, es hat die Turner und Turnerinnen des Kreises Alsfeld und eines Teiles des Kreises Gießen zum Wettkampf empfangen. Der gastgebende Verein hatte einen schönen Turnplatz yergerichtet.
Nach kurzer Kampfrichtersitzung traten am Morgen rund 240 Turner und Turnerinnen auf dem Kampfplatz an. Hier hielt Pfarrer Becker (Burg- Gemünden) nach kurzer Begrüßung der Turner durch den Dereinsvorsitzenden Fischer eine Morgenandacht, die gleichzeitig Gottesdienst für die Gemeinde war. Er bezeichnete den Körper des Menschen als einen Tempel, von Gott gegeben, den es immer heilig zu halten gelte.
Mit dem Turnerlied „Turner auf zum Streite' zogen Turner und Turnerinnen zu den Kampfplätzen, auf denen sich unter energischer und sachkundiger Leitung des Kreisoolksturnwartes bald scharfe Kämpfe und reges turnerisches Leben ent- wickelten. Die Altersturner trugen einen Dreikampf, Turner, Jg.-Turner und Schüler einen Dier-Kampf aus, und zwar im 100- bzw. 75-Me- ter-Lauf, Freiweithoch, Kugelftoß und Schleuder-
Zwar zeichnete auch den dritten Wettbewerbstag der „17. Rhön" eine schöne sommerliche Witterung aus, doch stellte sich während des ganzen Tages kaum geeignetes Flugwetter ein. Die Wettbewerbsteilnehmer ließen jedoch nichts unversucht und vollzogen bis in die Nachmittagsstunden über 50 Starts. Die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer hat sich durch die verschiedenen Bruchschäden vorübergehend nicht unerheblich verringert. Weiter wurde durch den am Montag über der Wasserkuppe nieder- gegangenen Hagelschlag die Bespannung zweier Maschinen so stark beschädigt, daß völlig neu be
gannt werden mußten.
Don einschneidender Bedeutung für die Wettde- werbstätigkeit war heute auch die Bestimmung, daß von mittags 14 Uhr ab das Einfliegen in Wolken verboten war, eine Bestimmung, die für den gesamten vierten Wettbewerbstag Gültigkeit hat. Als Tagespreis waren Zielflüge über mindestens 80 Kilometer Strecke ausgeschrieben, eine bei der herrschenden Wetterlage schwere Bedingung. Trotzdem unternahmen zahlreiche Piloten den Versuch und starteten zu Fernzielflügen. Darunter gaben acht Wettbewerbsteilnehmer beim Start sogar als Ziel Leipzig an. Doch aus den anfänglich ein- laufenden Lanoerneldungen konnte man ersehen, daß die Mehrzahl der Piloten gezwungen war, bereits in Thüringen zu landen. Frowein-Stuttgart meldete sich aus C 'z
Stark, Tv. Reiskirchen.
3ugenb-0berffufe (Jahrgang 1918/19):
1. Sieg: Karlhans Ortwein, Tv. Großen-Buseck; 2. Sieg: Erich Opper, Tv. Reiskirchen: 3. Sieg: Karl Bonarius, Tv. Großen-Buseck; 4. Sieg: Otto Dort, To. Großen-Buseck, Helmut Fleischhauer, To. Burg-Gemünden.
Jugend-Unterstufe (Jahrgang 1920/21):
1. Sieg: Erich Hochstein, To. Großen-Buseck; 2. Sieg: Otto Brück, To. Großen-Buseck; 3. Sieg: Werner Schmidt, Tv. Alsfeld; 4. Sieg: Helmut Rausch, To. Reiskirchen; 5. Sieg: Helmut Schmidt, Fritz Ritter, Erwin Wagner, alle drei Tv. Grünberg.
Turnerinnenffufe:
1. Platz: Cäcilie Scholl, Tv. Burg-Gemünden; 2. Platz: Elfriede Meyer, To. Grebenau.
Jugendoberstufe:
1. Sieg: Elfriede Koch, To. Alsfeld; 2. Sieg: Pauline Kurz, To. Burg-Gemünden; 3. Sieg: Frieda Scholl, Irma Theiß, beide To. Burg-Ge- münden, Käthchen Stumpf, Tv. Reiskirchen.
Schülerinnen (Jahrgang 1924/25):
1. Sieg: Mathilde Opper, Tv. Reiskirchen; 2. Sieg: Gudrum Röhm, Lydia Wenzlau, beide Tv. Grünberg; 3. Sieg Lina Zulauf, To. Storndorf; 4. Sieg: Irmgard Großhaus, Tv. Grünberg, Auguste Ruckelshauß, To. Burg-Gemünden; 5. Sieg: Johanna Sippel, Tv. Grünberg.
Wanderpreiskegeln in Wieseck.
Am vergangenen Sonntag fand auf der Kegelbahn des Kegelvereins „Gut Holz" Wieseck, bei Gastwirt Georg Keller in Wieseck, der zweite Kampf um den Wanderpreis der drei Wiesecker Keglervereine für das Jahr 1936/37 statt. Der Keglerverein „Vorwärts" Wieseck, der bis zu diesem Kampfe alle vorher stattgefundenen. Kämpfe gewonnen hatte, mußte sich diesmal vom Verein „Gut Holz" auf den zweiten Platz verweisen lassen. Die erzielten Ergebnisse, gegenüber den früher stattgefundenen Kämpfen, sind äußerst gut. Auch war ein reges Interesse oon schaulustigen Keglern festzustellen, die mit großer Spannung dem Lokal- kampf bis zum Schlüsse beiwohnten. In der Ein-
Braddock wünscht Verlegung der Box-Weltmeisterschast auf 1937.
Aus Amerika kommt, wie das DNB. meldet, idie Meldung daß Braddock eine Verlegung der Weltmeisterschaft auf 1937 wünscht. Erst dann will er
Max Schwel in g stellen. Angeblich sollen die Folgen einer Handoerletzung so fchwerwiegender 'Art lein daß er nicht früher an die Austragung der 'Weltmeisterschaft denken kann. Diese Meldung muß allgemein außerordentlich überraschen, und man ibarf wohl in der gewünschten Verlegung nicht mit- 'Unrecht wieder eine jener Methoden sehen, die ge- iwisse Hintermänner des amerikanischen Boxsports nur allzu gern anzuwenden gewohnt sind.
Die Welt ist erfüllt vom Ereignis der Olym- ipischen Spiele. UeberaU wird die Fairneß anerkannt mit der die Kämpfe durchgefuhrt worden Hinb. Für deutschen Sportgeist war am Schlußtag iber Olympiade, am 16. August, besonders kennzeich- menb das Verhalten unseres Reiters Oberleutnant .Freiherr von Wangenheim, der, obwohl er mm Tage vorher bei einem Sturz einen Schlussel- Fbeinbrud) davongetragen hatte, mit angeschnalltem Hintern Arm das Jagdspringen der „Military er- s folgreich ritt. — Um so mehr ist man letzt über R>ie Meldung aus Amerika erstaunt, mit der jene Hintermänner dem Sport und feinen Kämpfern be- Iftimmt keinen Dienst erweisen.
^Italiener-Sportfest" in Kastel.
In Kassel fand am Dienstagnachmittag in der iMit 15 000 Zuschauern vollbesetzten Hessen-Kampf- lbahn ein „Italiener-Sportfest" statt, zu dem neben ^italienischen Leichtathleten und Fußballern auch momhafte deutsche Leichtathleten erschienen waren. !Die Italiener waren von der Kasseler Bevölkerung [überaus herzlich aufgenommen worden.
Die Veranstaltung hatte unter der Ungunst der 'Witterung zu leiden. Ein Gewitterregen, der fast iwährend der ganzen Dauer der Wettkämpfe nie» iberging beeinträchtigte zwar bie Leistungen etwas, .konnte aber bie Zuschauer nicht von ihren Plätzen ivertreiben. Don ben angesagten Italienern waren iber verletzte Beccali unb bie nach Kopenhagen ab- । gereiften Leichtathleten Lanzi unb Dberroeger nicht «erschienen. Die übrigen Italiener und auch die beut’ jschen Leichtathleten zeigten aber in Anbetracht ber .durchnäßten Kampfbahn immerhin noch recht span- inende Kämpfe und achtbare Leistungen.
Eine große Ueberraschung gab es im Fußdall- ! Treffen zwischen der durch den Schweinfurter ! Kitzinger verstärkten Gaumannschaft von Hessen i und der italienischen Olympia-Sieaer-Mannschaft. : Die Hessen lagen zwar bei der Pause noch mit 0:1 i im Rückstand, schafften aber nach einer guten zweiten Halbzeit noch einen 2:1-Sieg.
Fußball Hessen — Italien 2:1 (0:1).
In Port Said machte Kapitän Durham sein Versprechen wahr. Die weißen Heizer wurden von Chinesen und Indern abgelöst. Auch Rudolf Ter- brügge und John Schnakenbeck tarnen endlich an Deck. Rudolf Terbrügge wurde dem Koch zugeteilt. Er war eine Art Hilfssteward mit Küchendienstver- pflichtung. Als sie im Roten Meer waren, dachte er mit Grauen, wie diese lastende Gluthitze unter Deck zu ertragen sein mochte. Aber den Asiaten schien die Hitze nichts anzuhaben. Sie taten ihre heiße Arbeit ohne zu ermüden und schienen sogar heiter dabei. , .. .
Der Zahlmeister lud Rudolf Terbrugge und Schnakenbeck einige Male in seine Kabine. Er hatte sich in Port Said oder Suez ein paar Flaschen Münchener Bier zugelegt. Die tränten sie gemein- schaftlich aus. John Schnakenbecks einfache Art an« ertannte Lorenzen durchaus, aber wer kann für Zuneigungen. Rudolf Terbrügge lag ihm mehr und er ging lieber mit dem um. Sie faßen auch an diesem Äbend nebeneinander, auf der Bant m der Kabine des Zahlmeisters. Das Flaschenbier war alle geworden. Der Zahlmeister gab Whisky aus, ein bißchen Soda wurde der Ordnung halber in die Gläser zugegossen. Aber nicht viel; das Wasser war warm. , _
„Bab et Mandeb", sagte Hans Lorenzen gnm- mig ,das Tor der Tränen oder so ähnlich. Wahrhaftig', der beste Johnny Walker schmeckt in diesen Breitengraden wie Knüppel aus dem ^ack! Er schien aber auch sonst und wirklich seinen elegischen Abend zu haben. Aus dem eigenen goldenen Behälter bot er Zigaretten an. Rudolf Terbrügge nahm dankend. „Sie sind so nett zu mir, Herr Zahlmeister ..." es drängte ihn, das einmal auszusprechen.
Aber auch das ging vorüber. Rudolf Terbrügge machte nicht schlapp. Er war hier nicht Passagier, der sich ms Bett legen konnte. Er stand taumelnd vor den Feuerlöchern, schleppte Kohlen, kletterte Treppen, die zu schaukeln schienen wie Strickleitern, herauf und herunter. Sein Magen kehrte sich minütlich um. Der Speichel schmeckte gallebitter. Er wünschte zu sterben, daß der Zustand beendet sei. Aber er starb durchaus nicht. Nach einigen Tagen wurde ihm besser. Als das Feuer von Kap Fi- nifterre gesichtet wurde, hatte er sich wieder in der Gewalt. John Schnakenbeck klopfte ihm anerkennend die Schulter. „Du haft dich famos gehalten, Rudolf. Es war ein tolles Wetter, jetzt kann ich es dir ja verraten. Wir hatten eigentlich ständig Windstärke neun. Kleiner Sturm im Atlantik!" Sie lachten.
Die portugiesische Küste lag in strahlender Sonne Es war tröstlich zu sehen, daß es auf dieser Welt auch irgendwo Land gab! Nach Südosten embte* genb, steuerten sie in die Straße von Gibraltar.
Noch jemand war seekrank gewesen, kränker wahrscheinlich als Rudolf Terbrügge. Das war der kleine chinesische Herr gewesen, der in Leith an -öoro gekommen war. Sie hatten inzwischen den Namen erfahren. Mr. Che Wong wurde die Ablie erung der Ladung überwachen, die die „Mary D. f*£yrte' vielleicht war er der Aufkäufer. Sicherlich ein Mann oon Geld und Einfluß und Bedeutung, der Behandlung nach, die ihm an Bord der non
allen widerfuhr. Kapitän Durham brachte dem Chinesen persönlich eine Dofis fernes «eekrankheits- mittels in die Kabine, gab es ihm em und blieb bei ihm sitzen. Daß das Zeug dann doch mcht hast, mußte an dem diesmal ganz besonders störrisch Atlantik liegen.
Das Mittelländische Meer brachte dem armen Kranken wahrhafte Erholung. Es lag fpiegelblanr unb die Sonne schien tagelang vom wolkenlosen blauen Himmel.
Sie sah ihn über die Straße biegen. Im Licht iber Laterne winkte er noch einmal unb nahm den .Hut ab. Sie winkte zurück. Ihr wollte scheinen, als sei er da erst richtig froh. Dann schloß sie die Tur । auf und trat in bas Haus. Auf Zehenspitzen schlich ‘fte in ihre Kammer. ,.
Sie war sehr müde, aber der Gedanke segelte, ehe sie einschlief, daß der Abend mit Fred Loren- >zen sehr schön gewesen sei. Andere Ueberlegungen ! blieben ihr in diesen Minuten erspart.
Frau Berta Nickels knipste in derselben Minute ! die kleine Nachttischlampe an und sah aus die ttyr. 'Sie schüttelte den Kopf und drehte das Licht wieoer . aus. Peter Nickels war gar nicht erst erwacht.
Durch fein Schlafzimmer aber wanderte mit langen Schritten Fred Lorenzen. Er rauchte die aller- I letzte Zigarette. Sein Gesicht strahlte, e*v fid) ihn Waschtischspiegel begegnete, mckte er sich lachend ,zu. Eine nicht ferne Turmuhr schlug drei- oder gar i viermal. Er aber wurde nicht müde. Plötzlich saß । er vor seiner Staffelei. Er konnte gerade noch den .Zigarettenrest ausdrücken, da war schon der Ems Ida und zwang ihm die Kohlenstabchen m die Hand. Dieses Mädchen schlug Funken aus ihm, em wun- berbarer Zustand. Er dachte nicht an SdjJaf, nid) an Sie Lichtrechnung. In ihm war nichts als Schaf- fensluft. Wirklich, ein wunderbarer Zustand.
7. Kapitel.
Don Island nach Ostasien ist es ein weiter Weg^ Rudolf Terbrügge lernte die Freuden und Leiden .der „christlichen Seefahrt" wahrhaftig kennen. Die , „Mary D." konnte mit der britischen "Queen , aus der er vordem gewesen war, nicht verglichen wer- iben. Die Kesselanlage war neu und vorbildlich, die 'Ablösung geschah regelmäßig und das Essen war ! gut. Sie hatten alle genug Schlaf in einem luftigen, I sauber gehaltenen Raum. Er dachte oft mit »Schrecken, wie er auf so großer Fahrt die Arbeit iunb Unterkunftsmöglichkeit auf der „Queen Eliza- 2>eth" Hütts ertragen sollen.
Die Italiener, die in stärkster Besetzung antraten, ! erlaubten nicht, daß die zur Verstärkung Der Hessen- ’ Gaumannschaft herangezogenen Stürmer Becher- Fürth und Lenz-Dortmund mitwirkten, dagegen ge- s statteten sie die Einstellung des Schweinfurter Läufers Kitzinger. Auf dem schlüpfrigen Boden ent- i wickelte sich ein recht flotter Kampf, bei dem in der .ersten Viertelstunde bie Italiener felbüberlegen i waren. Das Hessen-Schlußbreieck Sonnrein-Lip- ,p e r t-Engelharbt verhinberte aber mögliche Er- ' folge ber Italiener burch ausgezeichnete Abwehr- । arbeit. Nach einer Diertelftunbe mußte Sonnrein । aber boch einen scharfen Schuß bes italienischen 'Mittelstürmers Berton zum Führungstreffer ber Gäste passieren lassen.
Nach ber Pause fiel in ber 68. Minute ber Ausgleich für Hessen. Straher-Fulda, ber Mittelstürmer spielte, brachte nach einer Belagerung bes ita- lienischen Tores ben Ball über bie Lime. Hessen tarn nun stark auf unb Italien mußte schwer ver- teibigen. In ber 86. Minute fiel bann ber Siegestreffer der hessischen Elf. Bei einem Angriff ber 1 linken Flanke kam ber linke Läufer Kitzinger zum i Schuß, seine Bombe sprang bem ausgezeichneten Hüter Venturini aus ben Händen ms Netz.
Bei den Hessen waren bas Schlußbreieck, die Läufer und die beiden Außenstürmer die besten Spieler. Italien stützte fick auf einen guten An- griff, aus bem ber Mittelstürmer Bertonl hervor- ragte, auf ben glänzenben Läufer Loccttelll unb auf den Spielführer der Mannschaft, ben 23erteibiger ' Foni. Der beste Mann ber Italiener war aber ber
noch nicht. Im ersten Jahr kommt man sich wunderbar vor, erst allmählich, weißt du, kriegt man Heimweh. Heimweh nach der Muttersprache." Er lächelte in fein leeres Glas. „Deshalb ist es ganz unsinnig zu sagen, ich sei nett zu dir. Ich brauche dich einfach. Das ist es. Mach den Mund auf, sage Lüneburg und es ist gut. Du warst boch aus Lüneburg?"
„Aus ber Nähe bort, ja, nicht aus ber Stadt" „Ich bin Berliner. Du hast bas schon gemerkt, was?" Er lachte glucksenb. „Du bist eigentlich Landwirt, Rudolf? Wo hattet ihr eure Klitsche? Warst du Knecht?^
Rudolf Terbrügge beantwortete erst die letzte Frage. „Meines Vaters Knecht war ich", sagte er. „Aber der Hof ist verkauft. Mein Vater ist in die Stadt gezogen."
„Ach! Das ist nicht recht von deinem alten Herrn. Man soll die Jungen nicht aussetzen. Was macht der alte Herr mit bem Mammon?" Hans Lorenzen schüttelte den Kopf. „Alles ungefunbe Zuftänbe", fuhr er fort, „aber warte nur, das wird auch einmal anders. Wenn wir erst eine andere Regierung in Deutschland haben. Hitler kommt ganz sicherlich unb bann wirb vieles anbers werben. Du gehörst auf beinen Acker, Rubolf, nicht hier auf biefen win- bigen Dampfer mit doppeltem Boden. Aber warte nur ab." Er schenkte sein Glas noch einmal voll. Auf das lauwarme Sodawasser verzichtete er. „Eines muß man im Leben lernen: Geduld. Wer ernten will, muß reifen lassen können."
„Glauben Sie, daß ber Nationalsozialismus sich burchsetzen wirb?"
„Du kommst frisch aus Deutschlanb unb fragst mich, ber ich schon Ewigkeiten nicht zu Hause war! Wo hast bu benn gelebt, Rubolf, baß bu nicht gemerkt hast, was im Reich geschieht!"
Rubolf Terbrügge nahm bie Frage wörtlich, zu» gleich bog er ab. „Ich war in ber Nähe von Hannover; unser Hof liegt ober lag bei Wietze. Kennen Sie bie Gegenb? Man bohrt bort Petroleum."
Hans Lorenzen sah auf. „Ack", sagte er, besann sich und erklärte: „die Gegend kenne ich nicht, nein, aber mein Bruder Fred aus Berlin schreibt mir da — wenn ich mich nicht irre, da kam doch der Ort Wietze — ober irre ich mich —" Er begann seine Taschen zu durchwühlen, aber er fand ben Brief nicht. „Na, gleichgüllig", sagte er, „prosit Rudolf
(Fortsetzung folgt!) ✓
schlag zusammensetzte. Gute Vorbereitung unb fehlerlose Kampfrichterarbeit sorgten in Verbinbung mit guter turnerischer Disziplin für schnelle Erlebi- gung bes Wettkampfes, bei bem manche schöne Leistung geboten würbe.
Nach gemeinsamem Eintopf machten bie Wettkampfteilnehmer unb ihre Kampfrichter am Mittag einen Umzug burch ben Ort, ber burch die schmucke Turnkleibung der Turner unb Turnerinnen nicht nur, fonbern vor allem auch burch bie frohen Gesichter ber Sieger und Siegerinnen ben Ortsbewohnern viel Freude machte.
Auf bem Turnplatz sprach Unterkreis-Fachamts- leiter Ebeling (Alsfelb) in Vertretung bes Kreis- fachamtsleiters Daupert (Wieseck) zu ben zu ben allgemeinen Freiübungen angetretenen Turnern unb Turnerinnen. Das Turnen fei eine nationale
Turnerstufe.
1. Sieg: Hugo Kratz, Tv. Nieber-Ohmen; 2. Adolf Bojajra, RAD. 3/223 Burg-Gemünden; 3. Willi Nickel, Tv. Nieder-Ohmen; 4. Balthasar Menget, RAD. 3/223 Burg-Gemünden; Ludwig Olemotz, To. Kesselbach; 5. Johann Pfadenhauer, RAD. 3/223 Burg-Gemünden.
Altersturner, Jahrgang 1896 und älter.
1. Sieg: Heinrich Reul, Tv. Storndorf.
Altersturner, Jahrgang 1903/1897.
1. Sieg: Heinrich Becker, Tv. Kesselbach; 2. Wilhelm Kraft, Tv. Alsfeld; 3. Ludwig Schmidt, Tv. Storndorf; 4. Hch. Stieler, Tv. Romrod.
Schüler-Oberstufe.
1. Sieg: Wilhelm Mattern, Tv. Großen-Buseck; 2. Karl Wenzlau, Tv. Krünberg; 3. Kurt Theiß, Tv. Nieder-Ohmen; 4. Friedrich Wagner, Tv. Grünberg.
Sd)ü(erinnen-Oberffufe.
l.Sieg: Marie Rühl, Tv. Großen-Buseck; 2. Lina Hermann, Tv. Burg-Gemünden; 2. Toni Koch, Tv. Großen-Buseck; Thea Wehrwein, To. Burg-Gemün- ben; 3. Luise Kraft, Tv. Alsfeld; 4. Hildegard Dauth, Tv. Burg-Gemünden; 5. Ottilie Scholl, To. Burg-Gemünden.
Schüler-Anterslufe:
l.Sieg: Heinrich Böcher, T. Grünberg: 2. Sieg: Walter Keil, To. Grünberg: 3. Sieg: Willi Launs- Sach, Ludwig Peter, beide To. Reiskirchen; 4. Sieg:
Lilli Steuernagel, To. Grebenau; 5. Sieg: Rudi Muth, Heinrich Port, beide To. Grünberg, Willi
Sache, unb beshalb rief er jeben auf zur Mitarbeit in ber turnerischen Arbeit. Sein Gruß an ben Führer unb bas deutsche Volk wurde begeistert aufgenommen und durch die Lieder ber Nation bekräftigt. Die allgemeinen Freiübungen — sie machten ben Turnern viel Freube und klappten auch tabellos, obwohl sie nicht vorbereitet waren — gefielen sehr gut. Zum Abschluß ber Veranstaltung, bie man als wohlgelungen bezeichnen kann, nahm * " ' iwart Dr. Loh die Siegerehrung vor.
Hegern unb Siege-
bann war bas Dolkstumen in Burg-Gemünden zu Ende.
Die Ergebnisse.
Jugend-Turnerinnen-Anterstufe.
Er würbe seekrank. Was ihm auf ber Fahrt bis • Ebinburgh unb Reykjavik erspart geblieben war, geschah ihm schon halb. Der Atlantische Ozean war bewegt unb blieb es tagelang. Sie sahen kein Lanb, kein Schiff begegnete ihnen. Sie hielten genau füb- lichen Kurs; irgenbwo im Osten mußte Jrlanb liegen; aber sie bemerkten nichts von ber Küste. Himmel unb Wasser, Wellen unb Winb.
Im weiteren Verlauf bes Wettbewerbstages zeigte sich bie Möglichkeit, baß trotz ber recht um günstigen Segelflugwitterung eine ganze Reihe weiterer beachtlicher Streckenflüge burchgeführt werben konnten. So tanbete Graf von Treuberg-München zwischen Gotha unb Erfurt (85 Kilometer), Müller-Magbeburg steuerte seine „D. Herbert Nor- fus" über Apolba hinaus unb erreichte einen Flug von 110 Kilometer. Haase-Berlin nahm ben süb- lichen Kurs unb flog nach Pottenstein, 20 Kilometer süblich von Bayreuth (140 Kilometer). Eine weitere Glanzleistung vollbrachte ber Württemberg n zu lanben. Frowein-wluugarr, ger Kraft, ber nach einem 132 Kilometer langen Schmalkalben, Büchner-Stuttgarts Flug seinen Zielpunkt Bayreuth erreichte.


