Ausgabe 
18.8.1936
 
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Oie Schlußfeier -er Olympischen Spiele im Bild

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nicht von allen teilnehmenden Nationen vor.

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litten, eine Silbermedaille mit zwei

Nachdruck verboten!

snrrtsetzung.

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Der Milchhändler Nickels?"

Nein, der Bruder Peter Nickels, er lebt in un­serer Gegend", sagte Antje, vorsichtig verbessernd, den Beruf dieses Bruders verschweigend.

Fred Lorenzens gute Laune war hin. Er gab sich nicht Rechenschaft darüber, aber er spürte sel­ber, wie eine Mißstimmung wuchs, die keinen be­stimmten Anlaß hatte, nichts geändert wissen wollte und doch blieb.Wenn der Mann auf und da­von gegangen ist, Fräulein Antje", sagte er sach­lich und voll schöner Gerechtigkeit,wollte er wohl mit der Vergangenheit Schluß machen, und Sie brauchen ihm nicht nachzutrauern." Er faltete den Brief wieder und steckte ihn ein.

Ich trauere ihm ja gar nicht nach."

Das tun Sie doch!" behauptete er grundlos, aber gereizt und in diese Idee verrannt, die ihn schmerzte,wenn Sie es auch ableugnen?"

Vielleicht hatte er sich im Tonfall vergriffen. Antje war empfindlich und ärgerte sich über ihn.

Vielleicht war......

'slnolich und arm

, sie wütend, daß er etwas ausge­sprochen, was sie nicht einmal vor sich selber zu­geben wollte.Schließlich wäre das meine Sache", meinte sie kühler und zog ihre Hand zurück.

Zugendfußball-Sperre am 30. August.

Anläßlich des Sportfestes des Bannes 116 der HI. am 30. August ist für diesen Tag für alle Schüler- und Jugendmannschaften des politischen Kreises Gießen Spielverbot angeordnet.

R. f. L. Fachamt Fußball. Henkel.

BfB.-^eichsbahn Ziehen.

Sportverein 05 Wetzlar VfB. Gießen 3:4.

Die drückende Hitze mag schuld daran gewesen sein, daß beide Mannschaften nur während der ersten Halbzeit den Fußball spielten, den man auf Grund ihrer Klassenzugehörigkeit von ihnen erwar­ten durfte. Die Wetzlarer Mannschaft trat ohne Wohlgemut und Benner an. Im übrigen zeigten die Wetzlarer öfter sehr schönes Zusammenspiel und einen guten Aufbau der Angriffe durch die Läufer-

Man trauert immer um einen lieben Freund. Sie sagten, er sei Ihr Freund gewesen. Wenn man mit jemand versprochen ist, liebt man diesen jemand. Sie lieben ihn noch!" Er war ganz bleich. Sie sah ihn an. Die scharfe, zurückweisende Antwort lag ihr schon auf der Zunge. In dieser Frage wünschte sie keine Kritik oder auch nur eine Bemerkung. Da sah sie sein Gesicht. Es schien ihr so gequält, ge­radezu angstvoll. Er sah aus wie jemand, der ein gefährliches Hindernis nimmt und trotz aller Angst vergessen hat, die Augen zuzumachen. Was wird geschehen, werde ich heil unten ankommen .

Er kam heil an. Antje sagte rasch: ,Liebe ist ein Wort, das wir besser heute nicht gebrauchen wollen."

Sie haben ihn geliebt?" Er sprang noch einmal in den Abgrund, diesmal mit geschlossenen Augen.

Ja", räumte sie ohne Zögern ein,aber das ist heute gleichgültig. Wer sich von mir zu entfernen wünscht, dem laufe ich nicht nach und halte ihn auch nicht zurück."

Das ist sehr richtig." Er nickte zweimal gewich­tig.Ich hätte es sehr bedauert."

Was hätten Sie bedauert?"

Silberstück auf den Tisch. Als er ihr in die Jacke half, drückte er sie zärtlich ein wenig an sich. Sie konnte sich gegen ihn, der hinter ihr stand, nicht wehren und fand es gut, ausgleichend zu lachen.

Im Autobus und in der Bahn schwiegen sie, lächelten sich nur zuweilen einmal kurz an wie Ver­traute. Waren sie nicht sogar Verschworene, dem großen Geheimbund der Liebenden angehörend! Fred Lorenzen dachte: was wir miteinander jetzt noch zu sprechen haben, läßt sich keinesfalls im Omnibus sagen. Antje war müde, und es fiel ihr aus diesem Grunde nicht auf, daß er stumm blieb.

In der Kameruner Straße nahm er ihren Arm und legte ihn um den seinen. Sie ging willig mit ihm im Takt und Gleichschritt. Ihre Absätze schlugen einen hallenden, mittelhohen Ton an. Der Regen hatte aufgehört, jedenfalls merkten sie ihn nicht. Müssen wir uns schon trennen?"

Aber natürlich, ich muß um fünf Uhr heraus!"

Er sah das ein.Aber Sie klingeln mich morgen früh heraus!" bat er. Sie nickte. Man war vor der Haustür angelangt. Peter Nickels Schild keuchtete auf und warf den Schein der Laterne zurück. Gute Nacht", sagte Antje und reichte ihm die Hand hin.

Er hielt ihre Finger fest.So wollen Sie mich wegschicken, Antje..." Er ließ das Fräulein weg. Zum ersten Male gebrauchte er diese nahe, vertrau­liche Anrede. Er selber wagte es mit Herzklopfen. Dieses Mädchen, ihre sichere, in sich so gefestigte Art, nahm ihm seine sonstige Ueberlegenheit.

Aber Antje merkte scheinbar gar nicht, daß er sie nur beim Vornamen genannt hatte. Sie sagte gutgestimmt'Wie sollte ich Sie nach Ihrer Mei­nung wegschicken?"

Mit einer kleinen Belohnung." Er trat dichter an sie heran. Sie wich zwar zurück, aber da hinderte sie die Haustür, die noch verschlossen war. So kam er ihr ganz nahe. Als er die Arme hob, wußte sie, daß er sie küssen werde. Der Gedanke war wach: ich will mich wehren, ich mag das nicht. Aber Fred Lorenzens gute Augen waren nahe, und ihre Ab­wehr ertrank in seinem bittenden Blick. Sie fühlte einen Augenblick seine Lippen auf den ihren. Dann war er weg, einfach davongelaufen. Hatte er Vor­würfe gefürchtet oder eine nachträgliche harte Ab­wehr?

(Fortsetzung folgt!)

Links: Die Fahnen der Olympiakämpfer wurden mit Eichenlaub geschmückt. Während Beethovens LiedDie Flamme lodert" in den nächtlichen Himmel emporstieg, wurden die Fahnen der Olympianationen von Mädchen mit Kränzen aus Eichenlaub geschmückt und mit einem Erinnerungsband versehen. Rechts: Nach der Niederholung der Flaggen übernahm Staatskommissar Dr. L i p p e r t die Olympische Fahne in das Gewahrsam der Reichshauptstadt, wo sie bis zum Jahre 1940 bleibt, um dann in Tokio erneut über den Sportlern der Erde zu wehen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die Sieger im Einzeljagdspringen, die am Sonntagabend bis in die späte Dämmerung hinein gekämpft hatten, wurden beim Scheinwerferlicht geehrt. Von links nach rechts: Oberleutnant Kurt Hasse, Deutschland (Goldmedaille), Oberleutnant Henri Rang, Rumänien (Silbermedaille), und Rittmeister Joseph von P l a t t h y , Ungarn (Bronzemedaille). (Presse-Bild-Zentrale-M.)

Olympische Bilanz der Mionen.

Leistungsvergleich nach einer inoffiziellen Punktwertung.

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Der beutsche Erfolg bei ben Olympischen Spielen in Berlin ist nicht zuletzt bas Verbienst der neuen beutschen Sportführung, die in klarer Zielsetzung in den vergangenen drei Jahren alle Kräfte des deutschen Sportes zusammenfaßte und so förderte, baß biese großen Leistungen möglich würben. Die Verdienste der deutschen Sportführung um diesen Erfolg bestätigen erneut den kraftvollen Aufbau­willen, der die Staatsführung des Dritten Reiches für alle Lebensgebiete des deutschen Volkes erfüllt.

Olympia-Gäste in Frankfurt a. M.

Im Römer der Stadt Frankfurt a. M. herrschte in den heutigen Nachmittagsstunden ein recht inter­nationales Treiben. Indische Hockeyspieler, amerika­nische Schwimmer und Schweizer Olympiateilneh­mer wurden dort im Namen der Frankfurter Stadt­verwaltung von Stadtrat ßingnau begrüßt, der seiner Freude darüber Ausdruck gab, daß die inter­nationalen Gäste auch in Frankfurt ihre sportlichen Leistungen zeigen wollten Einen ausgezeichneten Eindruck machte die indische Hockey-Mannschaft, die in Berlin dieGoldene" errungen hat und sich am Abend mit einer Frankfurter Stadtmannschast maß. Das Spiel endete nach schönem Kampf mit 5:2 für die Gäste. Groß und sehnig sind die amerikanischen Schwimmergestalten, die im Schwimmstadion ame­rikanische Schwimmerleistungen vorführten. Der Führer der indischen Hockeymannschaft Prof. Jagan Nath dankte für die herzlichen Begrüßungsworte und kam auf den Besuch mit seiner Mannschaft im Goethehaus zu sprechen, wo sie voll Andacht vor der Statue Goethes gestanden hätten, von dem sie auf ihren Universitäten in Indien so viel gehört und gelesen hätten. Die amerikanischen Schwimmer waren ebenfalls von dem ihnen vollkommen neuen Milieu, das sich ihnen im Römer bot, höchst über­rascht und betonten dies immer wieder.

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N chdem die XI. Olympischen Spiele Berlin 1936 re großartigen Abschluß gefunden haben, er» sihc t es angebracht, einen Blick zurückzuwerfen auf »die Erfolge, die die einzelnen Nationen er» rom konnten. Wenngleich die Aufstellung der er» rin^nen Medaillen, die wir gestern veröffentlich» tiV,-erkennen ließ, in welchem Ausmaß die einzel- irin [Rationen erfolgreich waren, so kommt das Er- g pns noch eindeutiger in einer Punktwertung zum 2 is ruck, wie sie im Ausland üblich ist.

Dar Punktwertung liegt folgender Maßstab zu- g :.rne: Eine Goldmedaille wird mit drei

und eine Bronzemedaille mit je einem Punkt bewertet. Die nachstehende Tabelle läßt in der Gegenüberstellung von Amsterdam, Berlin und Los Angeles eindeutig wissen, daß Deutsch­land, das sich 1932 mit dem 7. Platz in der Länder­wertung begnügen mußte, nunmehr mit einer außerordentlichen Leistung an die Spitze aller am Wettbewerb teilnehmenden Nationen gesetzt hat und damit die Vereinigten Staaten von Amerika klar auf den 2. Platz verwies.

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Wenn Sie ihn noch lieben würden."

Warum? Was haben Sie schließlich damit zu tun?" Ihr Blick war ganz hell und unschuldsvoll, aber sie wußte gut, daß sie mit einem Feuer spielte. Hier saß ein Mann, den sie gern leiden mochte. Der Mann liebte sie. Mochte er es einmal sagen. Das war unverbindlich und tat gut. Sie war nicht frivol, sie wollte kein Spiel mit Fred Lorenzen treiben. Es lockte sie nur, einmal zu hören, daß sie ihm gefiel. Sie wußte nicht, daß solch ein Geständnis, wenn nicht sie, so doch ben Mann verpflichtete, einen Weg nicht mehr zu verlassen, an dessen Anfang sie ftanben, unb ben sie keineswegs überschaute. Freb Lorenzen hatte seinen männlichen Stolz. Wo er sich erklärt hatte, wünschte er zu siegen. Antje war ahnungslos.

Ich habe sehr viel damit zu tun", sagte er. Wenn ein Herz besetzt ist, steht man hoffnungslos vor verschlossenen Toren." Sie schwieg.Aber Ihr Herz ist nicht besetzt, Fräulein Antje?" Sie schwieg weiter.Sagen Sie mir doch ein Wort!"

Nein."

Was, Sie wollen mir kein Wort sagen?"

Ich habe Ihre Frage beantwortet." Jetzt errötete sie leicht. Er bemerkte es erfreut. Was er für sich befürchtet hatte, geschah ihr. Das Frage- und Ant­wortspiel war ihm selber entglitten. Was hatte er denn gefragt, worauf sie mit Nein antwortete! Erst ihr Rotwerden half ihm.Ihr Herz ist frei?" Er hielt den Atem an. Seine Erklärung wurde über­flüssig, sie würde sprechen!

Antje nickte unb wußte es gar nid) recht. War ihr Herz denn frei? Rudolf war weggelaufen, also war es frei. Aber er ift weggelaufen, fein Aber!

Wunderschön!" rief er laut, |o daß in der Nach­barschaft einige Köpfe hochkamen,dann fängt das Leben an!"

Gewissermaßen war dies nun der Höhepunkt des Abends. Fred Lorenzen verstand es auch so. Aber Antje bekam plötzlich Angst vor ihrer Kühnheit, von der sie nicht geahnt hatte, daß sie in ihr war. Sie hatte nicht die Absicht gehabt, heute Geständnisse zu machen. Sie zog sich zurück. Ein bißchen zu über­eilt, und daher ungeschickt. Sie störte abermals gröb­lich seine Stimmung, aber jetzt fügte er sich.Ich muß jetzt nach Hause", sagte sie.Bitte, lassen Sie uns aufbrechen!"

Er winkte ben Kellner heran, ber in ber Nähe eine Säule festhielt. ,Lahlen!" Dann legte er das

reihe. Der beste Spieler war unbedingt der Halb­rechte Zehner.

Diesem Gegner gegenüber zeigten die Gießener, trotzdem sie ohne Hauptfeld unb Knaus antraten, ein gutes Spiel. Balser im Tor hielt die schwierig­sten Bälle. Die Verteidigung arbeitet zufrieden­stellend. In der Läuferreihe überragte Mund seine Nebenleute. In dem Gießener Sturm waren Sczponick und Heß die treibenden Leute. Der Mit­telstürmer und die rechte Seite kämpften nicht immer glücklich.

Nach einigem Hin und Her im Mittelfeld bekam Sczponick den Ball, lief die Linie entlang und flankte halbhoch zu Heß. Dieser erfaßte sofort die Situation und schoß an die Jnnenlatte, von der der Ball in das Tor sprang. Ueberraschend führten damit die Hiesigen mit 1:0. Zwei Minuten später war es wieder Sczponick, der eine halbhohe Vor­lage zu Heß gab und dieser schoß zum zweiten Tore ein. Jetzt wurden die Wetzlarer lebendig. Ihr Sturm spielte durchsichtig. Als Fehling hoch zur Mitte flankte, erreichte Heß im Sprung den Ball mit dem Kopf, und es hieß 3:0! Jetzt stellten die Wetzlarer um. Die Gäste wurden durchschlagskräfti­ger, ohne aber vorerst Erfolge zu erreichen. Sie mußten sogar durch Sczponick, der einen Allein­gang mit einem wuchtigen Schuß in die rechte Ecke abschloß, ein weiteres Tor hinnehmen. Auf der Gegenseite verdarb der Halbrechte durch zu langes Zögern eine gute Torgelegenheit. Kurz vor Halb­zeit fiel überraschend das erste Tor für Wetzlar. Nach Halbzeit erzielten die Gießener zwei Ecken, die aber nichts einbrachten. Als kurze Zeit später Leutheuser vom Felde mußte, wurden die Wetzlarer drückend überlegen. Ihr Jnnensturm war aber vor dem Tore hilflos. Durch einen unsicheren Abschlag von Balser konnte der Mittelläufer der Wetzlarer auf 4:2 verkürzen. Kurz vor Schluß stellte der Wetzlarer Rechtsaußen das Endergebnis von 4:3 Toren her.

Die 2. Mannschaft verlor gegen Klein-Linden mit 1:0 Toren. Beide Mannschaften zeigten keine über­ragenden Leistungen.

Die 1. Jugend konnte in Butzbach einen 3:2-Sieg erringen. Die Gießener Jugendmannschaft mußte sich gegen die spielstarken Butzbacher gewaltig strecken, um dieses Ergebnis herauszuholen.

Die 2. Jugend erzielte gegen die gleiche von Klein- Linden ein Unentschieden. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf.

Die 3. Jugend siegte verdient gegen Allendorf (Lahn) mit 4:2 Toren. Sie war ihrem Gegner in jeder Spielphase überlegen.

Einen glänzenden Erfolg hatte die 1. Schülerelf zu verzeichnen, die durch einen 2:0-Sieg, der bei Halbzeit schon feststand, die Steinberger schlug unb bamit die Gruppenmeisterschaft erlangte.

,0t war Austauschstudent, sand dort Anschluß im Stieb." Fred Lorenzen wäre das Thema ganz gt i wieder losgeworden, er wußte bessere, aber iMrj hielt es fest. Es war so unverfänglich, von eilen dritten zu reden. Sie ließ ihm ihre Hand, a r sie sagte etwas recht Fernliegendes absichtlich:

int er auf einem englischen Schiff?"

Natürlich. Aber es sind ein paar Deutsche an 3 schreibt er. Norddeutsche. Ach, da fällt mir en rroaren Sie nicht aus Wietze? Kennen Sie c u" er suchte in seiner Tasche und fand den 3 breitete ihn aus und las dann:Rudolf 2 irliügge und John Schnakenbeck ..."

Iitje war erblaßt. Sie versuchte, sich zu beherr- f i aber es gelang ihr nicht so rasch, daß Fred £ xnzen es nicht bemerkt hätte, wie sie sich ver- f ins. Er war nicht beschränkt und ahnte Zu- friTi lenfjänge.Sie kennen die beiden?" ber Satz nx: kaum noch eine Frage, sondern schon mehr titi'iellung. Unb bann meinte er ein bißchen ent» t ycit:Also war ba boch ein guter Freunb. Ober sl wei?"

Ißiner natürlich nur. Ich war so gut wie verspro- c hi mit Rubolf Terbrügge."

pierfroürbiger Zufall, was? Erzählen Sie, wie rvr»es mit bem Mann?"

ist nichts zu erzählen. Er verfchwanb eines H5- Ich erfahre burch Sie seit Wochen zum «»ximal über ihn."

£io sind die Männer."

legte den Kopf nachdenklich schräg: ,Lch muß JF j* bißchen in Schutz nehmen", sagte sie.Ru- c ui Terbrügge batte es nicht leicht in jenen Tagen, sr davonlief. Der Vater verkaufte den Hof.

;Ei Ifönnen sich als Städter nicht vorstellen, was 1 hi Heißt"

|2»a ging der Junge zur See. Doch, das kann ich iTgut vorstellen. Sagte er Ihnen nichts von fei» *1lci Plan?^

ipiein, das ist es ja Er verschwand einfach. Der cüi Nickels war ber einzige, ber mir darüber er» 8 Plis."

Berlin

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