Ausgabe 
18.5.1936
 
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KH W

Meifferschastskämpfe im Handball

machung des Herrn Reichsftatthalters in Hessen Landesregieruna wird mitgeteilt, daß im Zuge

S.4.4pori

Leichtatzleilk VsV. Reichsbahn.

Am gestrigen Sonntag wurden in Wetzlar-

100

2.

100 Becker,

die Gäste verteidigten ujren Dorsprung zäh und verbissen.

Große Bezirks-Straßenrennen

Am Start: 40 Kahrer des Bezirks Gießen (Gau XII).

Weitsprung: 1- Arnold. 3,41 Meter. Kugel st aßen: 1. Arnold, 5,20 Meter. 100 Meter: 1. Arnold, 15,7 Sek.

Frankreich gewann das Rugby-Turnier

In Berlin wurde am Wochenende das Dierländer-

die Strecke WetzlarHerbornWetzlar gestartet. Bei wunderbarem Wetter konnten die

Jugend, -lasse E (Schüler).

Meter: 1. Büdenbender. 16,9 6eL; 2. H. 17,3 Sek.; 3. H. Schmidt. 17,7 Sek.

Frauen.

Kugelstoßen: 1. Schmidt, 8,58 Meter; Mandrella, 7,45 Meter; 3. Sieck 7,39 Meter.

Weitsprung: 1. Semmler, 3,85 Meter;

Fischer, 3,82 Meter; 3. Mandrella, 3,60 Meter.

Hochsprung: 1. Fischer, 1,26 Meter,

Der gestrige Fußball-Sonntag

Oie Sieger für die Vorschlußrunde.

Kritik: Die Gäste hatten ihren besten Mann- schaftsteil in dem Sturm. Eichmann und Bätz waren hier die erfolgreichsten Spieler. Die Läufer­reihe und die Verteidigung waren äußerst eifrig. Der Tormann war fangsicher und hat eine gut An- teil an dem Erfolg. Die Blauweißen sind zur Zeit vollständig aus der Fassung gekommen. Der Sturm ?am 2" einer geschlossenen Leistung, und in

Zn den beiden übrigen Gruppen standen die Sieger bereits fest. Zn Gruppe 3 beendete der Gruppensieger 1. FC. Nürnberg seine Spiele ohne Niederlage. Er hatte in Augsburg vor 14 000 Zuschauern den Südwestmeister W o r m a t i a Worms, der demClub" den einzigen Punkt der Runde abgeknöpft hatte, zu Gast und gewann nur knapp mit 2:1 (1:1). Die Nürnberger stehen mit 11:1 Punkten an der Spitze, Worms hält den zwei­ten Platz, und auf den letzten Plätzen folgen Zena und Stuttgart mit gleicher Punktzahl. Die Thü­ringer gewannen ihr letztes Spiel in Weimar vor 6000 Zuschauern gegen die Stuttgarter Kickers mit 2:0 (1:0).

Rugbyturnier beendet. Deutschland bot gegen Frankreich eint sehr gute Leistung und unter­lag mit 14:19 recht ehrenvoll. Die guten Leistungen der Deutschen wurden dadurch unterstrichen, daß unsere Mannschaft bei der Pause noch 9:8 in Füh­rung lag. Zm Trostspiel zwischen Ztalien und Rumänien sicherten sich die Italiener mit 8:7 (3:7) den dritten Platz.

Jugend, -lasse Q

100 Meter: 1. Mootz, 13,2 Sek.; 2. Schmidt 14,1 Sek.; 3. Kreiling 14,3 Sek.

Weitsprung: 1. Mootz, 4,90 Meter; 2. Schmidt, 4,28 Meter; 3. Birkenbeul, 4,20 Meter

Diskuswerfen: 1. Mootz, 26,85 Meter;

2. Schmidt, 16,60 Meter; 3. Birkenbeul, 16,30 Meter. Kugelstoßen: 1. Mootz, 10,78 Meter; 2. Bir- kenbeul, 8,09 Meter; 3. Schmidt, 7,25 Meter.

Jugend, Klaffe D.

100 Meter: 1. Parr, 15,2 Sek.; 2. Kley, 15.5 Sek.; 3. Wied, 15,7 Sek.

Weitsprung: 1. Rademacher, 3,90 Meter;

2. Balser, 3,54 Meter; 3 Kley, 3,42 Meter.

Kugelstoßen: 1. Falkenhainer, 7,95 Meter;

2. Langsdorf, 7,58 Meter; 3. Parr, 7,08 Meter.

4X100 Meter-Staffel: 1. erste Mann­schaft, 66,1 Sek.; 2. zweite Mannschaft, 68,6 Sek.

Radfahren bringt auf alle Fälle Den,der es kann, rasch von der Stelle!

«ccut pufe, ^/ /

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ser xMtiy

Am gestrigen Sonntag traten die Leichtathleten des BfB.-R. erstmalia geschlossen in diesem Zahre zu den internen Eröffnungswettkämpsen auf dem DfB.-Waldsportplatz an. Die Wettkampfe wurden auf breiter Grundlage durchgeführt. Gestartet wurde in einer Aktiven-, vier Zugendklassen und in der Frauenklasse. Manche Resultate find nicht befand- ders, wie das bei dem ersten Start nicht anders zu erwarten war. Nachstehend die Ergebnifie:

Aktiv-

1 00 M e t e r : 1. Pitzen, 11,8 Sek.; 2. Siegmund, 12 Sek.; 3. Huppert, 12,1 Sekunden.

400 Meter: 1. H. Moll, 58 Sek.; 2. R. Fischer, 58,8 Sekunden.

1000 Meter: 1. Pfaff, 2,55 Minuten.

3000 Meter: 1. Pfaff, 10,17 Minuten. Hochsprung: 1. Pitzen, 1,70 Meter. Diskuswerfen: 1. Luh, 40,20 Meter; 2. Hup­pert; 3. Pfaff.

Kugelstoßen:!. Luh, 14,50 Meter; 2. Pitzen, 11,27 Meter; 3. Pfaff, 8,91 Meter.

. 4 mal 100-Meter-Staffel: 1. Mannschaft m 48,4 Sekunden.

>gend. Klasse A.

100 Meter: 1. Kley, 11,8 Sek.; 2. Moll, 11,9 Sekunden; 3. Schieferstein.

1000 Meter: 1. Heller, 3,04 Min.; 2. Kröck, 3:05,1 Minuten; 3. Stürmer, 3:05,2 Minuten.

3000 Meter: 1. Stürmer, 10:36,2 Minuten; 2. Krämer, 10:36,8 Minuten; 3. Kröck.

Hochsprung: 1. H. Möll und Kley, je 1,64 Meter; 2. Schieferstein, 1,45 Meter.

Weitsprung: 1. Kley, 6,20 Meter; 2. Möll, 6,04 Meter; 3. Kröck, 5,20 Meter.

Diskuswerfen: 1. Nies; 2. Moll; 3. Kley. Kugelstoßen: 1. Kley, 13,06 Meter; 2. Nies, 12,23 Meter; 3. Möll, 10,53 Meter.

4 X lOOMeter-Staffel: 1. Mannschaft 50,8 Sekunden.

Jugend, Klasse B.

1 0 0 Meter: 1. A. Oehler, 12,6 Sek.; 2. Lipp- Hardt, 12,8 Sek.; 3. Mädickes 13 Sek.

Hochsprung: 1. Schwartz, 1,54 Meter; 2. L. Oehler, 1,51 Meter; 3. E. Oehler, 1,48 Meter.

Weitsprung: 1. Linkmann, 5,05 Meter; 2. Mädicke, 4,60 Meter; 3. A. Oehler, 4,42 Meter.

Kugelstoßen: 1. Büdenbender 9,99 Meter; 2. A. Oehler, 9,55 Meter; 3. Linkmann, 9,50 Meter.

4 X 100-Meter-Staffel: 1. Mannschaft 51,6 Sekunden.

Meter: 1. Schmidt, 14,7 Sek. 2. Heller, \ .... . v._.

15,5 Sek.; 3. Zsob. »Niedergirmes um 9.20 Uhr die Rennfahrer

Diskuswerfen: 1. Mandrella, 24,36 Meter; der A-Klasse (14 Teilnehmer) vom Rennleiter auf

2. Fischer, 20,22 Meter; 3. Rau, 18,43 Meter. crri ' '

terer Position plötzlich in einen scharfen End­spurt über, das Feld setzte sofort nach, konnte jedoch Christmann nicht mehr ganz erreichen. Göbel folgte mit einem Abstand von ca 2 bis 3 Meter und ebenso die übrigen Fahrer der Spitzengruppe mit nur einigen Metern Abstand. Die Dur'chschnittsge- schwindigkeit der Sitzengruppe betrug auf dieser Strecke die enorme Leistung von 41,78 Stunden- kilometer. Leider mußten, um die Bezirksrennen wieder ordnungsgemäß durchzuführen, die Fahrer: Lecke, Wölfersheim und Schacher, Lang-Göns aus dem Rennen genommen werden.

Das Ergebnis:

1. P. Christmann, Anspach, 1.06,02 Std.; 2. Walter Göbel (RB. Niedergirmes) 1.06,03 Std.; 3. Heini Preis (Germania Gießen) 1.06,04 Std.; 4. Albert Mebus (RD. Göbelnrod) 1.06,05 Std.; 5. I. Schneider (RB. Niederbrechen) 1.06,06 Std.; 6. R Knöbel (RB. Steinbrücken) 1.16,06 Std.; 7. H- Haag, (RD. Anspach) 1.17,11 Std.; 8. Erwin Nolte (RB. Niedergirmes) 1.17,46 Std.; 9. Gustav Gemmer (RB. Niedergirmes) 1.23,08 Std.; 10. Hans Freitag (RD. Niedergirmes) 1.23,09 Std.; 11. Erich Höbel (RD. Niedergirmes) 1.26,30 Std.; 12. E. Fleischhauer (RD. Anspach).

50-km-Vezirks. Straßenrennen für Altersfahrer:

Zn diesem Rennen startete der 48jährige Fahrer

Zm Kampf um die Deutsche Fußball- Meisterschaft wurden am gestrigen Sonntag her '"|die Gaugruppenspiele beendet. Sieger der vier

fehler hpmorfhnrDeckungs- Gruppen und damit Teilnehmer an der Dorschluß- Hintermannschaft hatte einen runde wurden der deutsche Meister FC. Schalke ungiucrucyen £ag. 04, der Schlesienmeister Vorwärts-Rasen-

Schiri Krämer (Rodheim), erstmals mit einer spart G l e i w i tz, der Gewinner des deutschen größeren Aufgabe betraut, zog sich achtbar aus der Vereinspokals, der 1. FC. Nürnberg und der Affäre. Einige Schnitzer find wohl auf Lampenfieber Niederrhein - Gaumeister Fortuna Düsfel- zurückzuführen. darf.

In G r u p p e 4 strengte sich der Gruppensieger Fortuna Düsseldorf nochmals an, um mög­lichst eindrucksvoll die Runde zu beenden. Mit 3:1 (1:0) gegen den Badenmeister Wald Hof gelang dies vor 4000 Zuschauern in Düsseldorf recht aut. Hanau 93 wurde vor 3000 Zuschauern in Köln vom dortigen CfR. mit 1:0 (1:0) geschlagen und muß sich so mit Waldhof in den zweiten Platz teilen.

Zn der Vorschlußrunde, die am 7. Ium ausgetragen wird, stehen also Schalke, Gleiwitz, Nürnberg und Düsseldorf.

Das dritte Everton-Lehrspiel fand am Samstagabend vor 12 000 Zuschauern im Frank­furter Sportfeld statt. Leider wurden von der deut­schen Elf Simetsreiter und Lenz, von den Eng- ländern der ausgezeichnete Geldard verletzt, so daß das Treffen unter nicht ganz normalen Voraus­setzungen verlief. Die Enaländer siegten bei recht sihwachen Leistungen der deutschen Mannschaft mit

Im Aufstiegskampf zur Gauliga ist eine weitere Entscheidung im Gau Hessen ge­fallen, wo neben Kewa Wachenbuchen nun auch die Spvg. Niederzwehren im neuen Jahre in der ersten Klasse spielen wird. Zm G a u S ü d w e st wird der SD. Wiesbaden trotz seiner am Sonntag in Saarbrücken erlittenen ersten Nie- Verlage sicher aufsteigen, wer ihn begleitet, steht allerdings noch nicht fest; hier haben noch vier Vereine ziemlich gleiche Aussichten. In Bayern ist auch noch keine Entscheidung gefallen. Zahn Regensburg, 1860 Fürth, Zngolstadt-Ringsee und Post Würzburg haben hier die besten Aussichten. Zn Württemberg ist Union Böckingen noch ohne Verlustpunkt und wohl sicher in der ersten Klasse zu erwarten. Gaisburg und Göppingen haben nach dem heutigen Stand die besten Aussichten, mit Böckingen aufzusteigen. In Baden hat der Auf. stieqskampf erst am Sonntag begonnen.

Zm Kampf um denvon T s ch a m m e r - P o k a l" wurden zahlreiche Spiele der dritten Haupt- runde abgewickelt. Besondere Ueberraschungen gab es dabei nicht. Sofern die Gauligavereine mit Geg­nern unterer Klasse gepaart waren, blieben sie meistens siegreich. Nur Bayreuth und der ASV. Nürnberg blieben auf der Strecke. Bayreuth verlor zu Hause gegen Wacker Marktredwitz 4:5, der ASV. Nürnberg wurde in Röthenbach 4:5 besiegt.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

1900 I VfR. Vüdlngen 3:4 (0:2).

Sommerfußball". Dieses Wort kennzeichnet rich­tig das Spielgeschehen bei dem gestrigen Spiel. Der Verlauf war nicht allzu ereignisreich, als es einer ausführlichen Beschreibung bedarf. Lediglich die Torerfolge waren einige Lichtblicke, und diese seien kurz geschildert. Zn der 20. Minute errangen die Gaste im Anschluß an eine Ecke, die der Links­außen emschoß, den Führungstreffer. Der zweite Er- folg entsprang einer unglücklichen Ballrückgabe Lipperts, die Schmidt zwar noch erreichen, aber infolge des starken Windes ins eigene Netz lenkte. w

Nach der Pause hofften die Platzbesitzer, gegen Den Wind mit einer Umstellung eine Aenderung herbeizuführen, erlebten aber insofern eine lieber- raschung, als es den Gästen Vorbehalten blieb, den dritten Treffer zu erringen. Erst als Schell- Haas nach guter Vorarbeit von Schmelz und Ranft den ersten Gegentreffer erzielen konnte, trat eine Besserung in Den einzelnen Rechen ein. ? ber Platzbesitzer mehrten sich, und in

Der 75. Minute war es Schmelz, der den zweiten Erfolg erzielte. Statt des erhofften Ausgleichs, der mehrmals in greifbarer Nähe lag, war es den Gasten vergönnt, auf glückliche Art und Weise auf 4:2 zu erhöhen. Einen Abschlag von Schmidt von Der Strafraumgrenze nahm der Halblinke auf und schlug chn sofort hoch aufs Tor. Schmidt, der das Unglück kommen sah, eilte schnell zurück, doch zu spät, über ihn senkte sich der Ball ins Retz. Ein Xor, wie es bei T-Fällen nur einmal oorkommt. Zehn Minuten vor Schluß war es Schmelz, der auf 3:4 verkürzte. Zum Ausgleich wollte es trotz einigen guten Chancen nicht mehr kommen, denn

Falle eines Sieges über Magdeburg nicht mehr Gruppensieger werden können.

Hindenburg Minden noch ungeschlagen.

Zn Gruppe 3 siegte Hindenburg Minden wei­ter. Diesmal hatten die Westfalen in Fürth aller- dings schwersten Widerstand der dortigen Spielvgg. zu brechen, ehe sie 6:5 (4:1) gewinnen konnten. Allerdings hatte das Treffen, da Mindens Gruppen­sieg schon feststand, keine besondere Bedeutung. Altenstadt verteidigte den zweiten Platz durch einen knappen 11:9- (6:6)-Sieg über Obermendig.

Rasensport Mülheim vor der Meisterschaft.

Zn Gruppe 4 räumte der Niederrheinmeister Rasensport Mülheim ein schweres Hindernis aus dem Wege. Er gewann zu Hause gegen Waldhof mit 9:7 (4:3) und verteidigte damit die Spitze. Aus dem letzten Spiele, das Mülheim zu Hause mit Kassel zusammenführt, benötigen die Rheinländer jetzt noch einen Punkt, der ihnen sicher zufallen wird, zum Gruppensieg. Mil. SV. Darmstadt ge­wann in Kassel knapp 12:10 (5:3) und wird sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben müssen.

Dieletzten Vier" bei den Frauen.

Zn der Zwischenrunde der Frauen gab es die er­warteten Siege der Heimmannschaften. Das beste Ergebnis erzielte der deutsche Meister Eims­büttel mit 14:1 (5:0) gegen den Niedersachsen- meister Germania Leer. Der SC. Charlotten- bürg gewann 7:3 (3:1) über den Pol. SV. Dres- den, der kampflos in die zweite Runde gekommen war. Eintracht Frankfurt siegte verdient, wenn auch zu hoch, mit 5:1 (3:1) über den Magde­burger Frauen-Sportclub und der vierte Teilnehmer der Vorschlußrunde ist der VfR. Mn n n h e i m, der über die Spielvgg. Fürth mit 8:2 (3:1) gewann.

der Predigt im Gottesdienste, leidet In Abwesenheit seines erkrankten Sprechers, des Attbürgermeisters Schmidt (Lollar), dem scheidenden Geistlichen, De­kan i. R. G u ß m a n n überreicht wurde. Sie ist in echtem Leder gebunden, trägt ein großes Siegel und hat folgenden Wortlaut:

,^errn Dekan Ludwig Gußmann, Kirchberg.

Rach vierzigjähriger Tätigkeit als Prediger und Seelsorger in unserem Kirchspiel scheiden Sie von hier. Die Zeit, in der Sie unter uns Zhr Amt übten, war reich an großen und schicksalsschweren Geschehnissen für unser Volk und damit auch für unsere Gemeinden. Wir danken es Zhnen, daß Sie alles Große und Schwere, das unseren Gemeinden begegnete, als eigenes Erleben empfanden und durch die Predigt des Evangeliums von Zefus Christus feinen göttlichen Sinn uns deuteten Wir danken Zhnen für Ihren treuen und opferfreubi- gen Dienst, den Sie den einzelnen zum Heile und unserem Volke zum Segen unter uns ausrichteten Als Zeichen des Dankes, der Anerkennung und des Gedenkens widmen wir Zhnen diese Urkunde.

Kirchberg, am 1. Mai 1936.

Der Kirchenvorstand:

Stephan, Schmidt, Bingel, Dort II., Bittendorf, Karder, Hofmann, Schäfer, Henkel, Schwarz

Reuter, Biehl, Hämmerle. 5' ß. Stephan, Kirchenrechner.

F- Metzler, Pfarrassistent."

Außerdem wurde vom Kirchenvorstande dem Ju­bilar em großes Oelbild, dieKirche in Kirchberg-,

gemalt vom Kunstmaler W. Stephan (Gießen), mit olgender einaravierter Widmung überreicht:Un­serem Dekan Ludwig Guhmann, Kirchberg, zur Er­innerung an die 40jäbrige Amtszeit aus Dankbar- inL vom Kirchspiel Kirchberg. 1896 bis ,2m Handball fielen am gestrigen Sonntag weitere

19'6. i wichtige Dorantscheidungen. Bei den Männern wur-

n n... g x-z sden in der Militär - TSA. Leipzig und im ld|trratrtt>agen vom D<3ug erfaßt deutschen Meister M i l.. S D. M a g d eb u r g zwei and zertrümmert heuc Gruppenmeister ermittelt, die zusammen mit

. m Hindenburg Minden und dem noch ausstehenden

Lpd. B i l b e l, 16. Mai. Am Samstag gegen 5.30 Sreaer der Gruppe 4, voraussichtlich Rasensport Uhr ereignete sich an dem Bahnübergangbei Mülheim, die Vorschlußrunde bestreiten werden. Vilbel ein folgenschwerer Unglücksfall. Ein Last- Bei den Frauen fand die Zwischenrunde statt. Alle krafkwagen durchfuhr die geschlossene Schranke! vier Treffen endeten mit den Siegen der als Heim- und wurde von dem Schnellzug erfaßt, der Mannschaften angesetzten Favoriten SC. Char- um diese Zeit die Strecke passierte. Während bas 1011 e n b u r g, Tvbd. Eimsbüttel, Ein- Kraftfahrzeug völlig zertrümmert wurde, kamen tracht Frankfurt und VfR. Mannheim. Schr-7-n ÄL" Oie 6Urd| ei" 2Bnb" mlt H MTSA. Ceipjig Sieger in Gruppe 1.

Zn Gruppe 1 hatte die MTSA. Leipzig aus

Auflösung Otr Gewerbeschulen ausstehenden Spielen noch einen Punkt zum

frricöberfl uni) IRormÄ Gruppensieg benötigt. Die Mannschaft holte sich

(jrutupcrg UIW 4vvrmv. ! deren zwei, sie gewann das Spiel beim Schlesien-

LPD. Darmstadt, 17. Mai. Durch Sefannt- meifter W (Oppeln) knapp, aber verdient mit 10:8 machung des Herrn Reichs tatthalters in Hessen (7:2), l*eht so als Gruppensieger fest. Den Landesregierung wird mitgeteilt, daß im Zuge zweiten Platz behauptete der Berliner SV. 92, der Der Neuorganisation des gewerblichen und tech- 10:9 (6:2) über den Ostpreußenmeister

Nischen Unterrichtswesens die Gewerbeschule Hindenburg Brschofsburg, also überraschend knapp, in Friedberg mit Wirkung vom 1. Juli d. I. gewann.

a u f g e I ö st wird. Die Gewerbeschule in TUST). Magdeburg wieder dabei.

Worms ist bereits mit Wirkung vom 1. Mai 19361 Zn Gruppe 2 ist die erst für den nächsten aufgelöst worden. s Sonntag erwartete Entscheidung bereits gefallen.

Der deutsche Meister MSV. Magdeburg gewann zu Hause wie erwartet klar mit 10:2 (7:0) über den KTD. Stettin und verteidigte damit erfolgreich die Spitze. Daß die Magdeburger bereits Gruppen- K finb, wurde in Hannover entschieden, wo Der te Postsportoerein Magdeburgs gefährlichsten Rivalen, den TD. Oberalster Hamburg, mit 11:10 (6:5) bezwang, so daß die Hamburger selbst im

AHtbAkUf I In der Gruppe 1 fiel Die EntscheiDung zugun-

, propagarwasptel ften Des deutschen Meisters S ch a l k e, der in Dres-

OwpjJIwlett VfD.Gießen 0:5(0:-!). ben vor rund 50 000 Zuschauern Den Sachsenmeister, Polizei-Chemnitz, mit 2:1 (2:0) besiegte. DieKnap- Durchweg überlegenes Spiel ber mit Ersatz für pen" finD Damit Gruppensieger und Teilnehmer an Leurpaufer I und il, Anthes, Fenster antretenden I der Vorschlußrunde geworden, sie hatten es aber A.^ner. Durch körperliches Spiel hielten die Ober- wohl noch in keinem Jahre so schwer, unter die litorler das Spiel bis kurz vor Halbzeit. Da schoß Iletzten Vier" zu kommen, wie diesmal. Zm zweiten Knautz aus 20 Meter einen Ball unhaltbar ein. bedeutungslosen Spiel der Gruppe gewann Nach ber Pause schaffen Hauptfeld (durch wunder» der Berliner SV. 92 knapp mit 3:1 (2:1) in Daren Langfchuh), Szponik, Heß, Szponik noch vier Allenstein vor 3500 Zuschauern gegen den dort be­wettere Tore. Der Mittelläufer Knauß war die I heimateten OrstpreußenmeisterHindenburg", ganze Splelzeit verletzt, was auf die Mannschaft I Schalke und Chemnitz stehen mit je 10:2 Punkten 6 wirkte. Gut waren Balser, Lehrmund und an der Spitze, Schalke hat mit 22:7 gegenüber 19:9 . e , . *Pcr) un& öefonders Heß im Sturm. I Toren der Sachsen das bessere Torverhältnis.

Ober-Morlen tpielie verstärkt durch zwei Ligaspieler m '

°°N Bad-Nauheim. Alles in allim hinterließ des Sieger der E r u p p° 2 wurde der Schlesien- BfB bei den vielen Zuschauern durch fein technisches B ° r war Is - R °, en, por t E l °, w , tz Spiel einen herrlichen Eindruck der sich vor 3000 Zuschauern in Setttin mit 3:1

1 (3:1) beim Pommernmeister Diktoria-Stolp Die nötigen Punkte holte. Mit 10:2 Punkten stehen die Schlesier an erster Stelle, Zweiter ist der Nie­dersachsen-Meister Werder-Bremen mit 8:4 Punkten. Die Bremer gewannen ihren letzten Kampf zu Hause vor 5000 Zuschauern gegen Eims­büttel mit 2:0 (2:0).

I Fahrer eine gute Zeit fahren, und so gingen sie vom 2.1 Start weg gleich auf hohe Fahrt. Schon zwischen lAhlar und Werdorf bildete sich eine Spitzen- 2.1 gruppe von fünf Fahrern, doch die zurückgefallenen Schmidt, 1,24 Meter; 3. Arnold, 1 Meter. I versuchten mehreremale die Spitze wieder zu erreichen, 4X100-Meter-Staffel: 1. erste Mann- was ihnen aber nicht gelang, so daß sie sich durch schast 61,2 Sek.; 2. zweite Mannschaft 65,8 Sek. die eingelegten Spurts mehr und mehr zersplitter- Mädchenklasse. Uen. Die Spitzengruppe, bestehend aus Preis,

- - . ... 'Mebus, Christ mann, Göbel und Schnei-

d e r, lieferten sich auf der ganzen Strecke erbitterte Kämpfe, aber es ließ sich niemand abschütteln. Die stärksten Fahrer Der Spitze waren unumstritten Preis, Göbel und Mebus; Schneider da­gegen ließ sich während der ganzen Fahrt mitschlep­pen, er ging nicht ein einzchesmal in Führung. Ebenso war Chn st mann nicht in der Lage das Feld anzusühren. Ging er einmal zur Führung des Feldes über, so verlangsamte er das Tempo so stark, daß Gefahr bestand, die Abgefallenen könn­ten wieder zur Spitze aufrücken. Durch diese Fahr­weise sahen sich die Favoriten wieder gezwungen, die Führung selbst zu Übernehmen. Etwa 300 Meter vor dem Ziel ging der Fahrer Christmann aus hin-