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Wirtschaft.

Erfolgreicher Einsatz

-er deutschen Jischwirtschast.

Während früher in den ersten Monaten des Jahres vielfach Schwierigkeiten in der Fifchoer- forgung auftraten, konnte in diesem Jahre selbst dem erhöhten Bedarf zu jeder Zeit entsprochen werden. Dabei lagen die Preise ununterbrochen aus dem niedrigsten Stand. Bei der Einführung des zusätzlichen zweiten Fischtages durch den Reichs­nährstand war man sich von vornherein klar dar­über, daß diese Werbemaßnahme nur Erfolg haben konnte, wenn jede Preissteigerung vermieden würde. Erfreulicherweise kann festgestellt werden, daß im Einzelhandel die in Aussicht genommenen Fisch- filetpreise und Fischpreise sogar noch unterschrit­ten worden sind!

Diese erfreuliche Entwicklung der Fischversorgung spiegelt sich auch in der Statistik der Fischwirtschaft für das Jahr 1935 wider, die soeben abgeschlossen worden ist. Danach ist der Kopfoerbrauch von See­fischen und Fischwaren von 8,9 Kilogramm auf 10,1 Kilogramm gestiegen. Gleichzeitig ging der Durchschnittsauktionspreis der Seefische von 8,7 auf 7,7 Pf. je Vz Kilogramm zurück. Es ist also insbesondere dank der Maßnahmen der Hauptoer­einigung der deutschen Fischwirtschaft gelungen, auf dem Gebiete der Fischwirtschaft die grundsätzlichen Ziele des Reichsnährstandes wieder um ein Stück weiter zu verwirklichen. Dies zeigen auch die Ver­hältniswahlen zwischen der deutschen Eigenproduk- tion und dem Einfuhrüberschuß. Denn die Zu­nahme des Kopfoerbrauches entfällt ausschließlich auf die Mehrleistungen der deutschen Fischerei. Gegenüber dem Jahre 1928 und 1929 beträgt die Einfuhr heute nur noch ein Drittel ihres damaligen Umfanges.

Das Gesamtergebnis der deutschen Seefischerei beläuft sich 1935 auf 4,8 Millionen Doppelzentner im Werte von 8,3 Millionen Mark. Mengenmäßig liegt also eine Steigerung um 19 v. H. vor. Die deutsche Dampfhochseefischerei steigerte ihre Fänge auf rund 3,5 Millionen Doppelzentner im Werte von 54,"2 Millionen Mark. Dies bedeutet eine mengenmäßige Steigerung um 28Vz v. H., während der Erlös nur um 23 v. H. zunahm. Besonders er- freulich ist die Feststellung, daß sich auch die Fänge uttserer kleinen Küstenfischer in der Ostsee gehoben haben. Der Mehrerlös von 2,1 Millionen Mark be­deutet einen immerhin nennenswerten Betrag, der die Notlage vieler Küstenfischer spürbar gemildert hat.

Nhein-Mainische Börse.

Aktien schwächer, Renten fester.

Frankfurt a. M., 17. April. Den weiteren Abgaben der Kulisse folgten an der heutigen Börse auch erstmals Kundschaftsverkäufe in kleinem Aus­maß, während die Aufnahmeneigung gering war.

Der Aktienmarkt erfuhr überwiegend Rück­gänge von 1 bis 1,50 o. S). Etwas fester lagen nur Metallgesellschaft mit 121,50 (120), Lahmeyer mit 132,65 (132) und Hapag mit 15,13 (14,90). Gut behauptet blieben AEG. mit 35,25, Scheideanstalt mit 230 und Akkumulatoren mit 187,25. Einige Publikumsabgaben lagen hauptsächlich in Montan­werten vor, schwach waren erneut Mannesmann mit 85,65 (87), ferner Harpener mit 121,75 (123), im übrigen bewegten sich die Rückgänge im Rah­men von 0,50 bis 1 o. H, Ziemlich matt lagen fer­ner Zellstofswerte, Aschaffenburger 90 (91,90), Feld­mühle Papier 125 (126,50) und Waldhof 130 (131). Don Elektroaktien waren Elektr. Lieferungen (1,25), Felten (1,50) und Schuckert ( 1 v. H.) stärker rückläufig. IG.-Farbenindustrie bröckelten auf 163,50 bis 163,25 (163,65) ab. Maschinen-Motoren- und Metallwerte verloren bis 1 v. H. Im einzelnen gaben u. a. nach: Aku 0,40 v. H., Zement Heidel­berg 0,50 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,75 v. H., Hanfwerke Füssen 0,50, Reichsbank, AG. für Ver­kehr und Nordd. Lloyd bis 0,40 v. H. Nach den ersten Notierungen zeigte der Aktienmarkt zunächst etwas Widerstandskraft, später ergaben sich aber weitere Abbröckelungen. Etwas erholt waren Man­nesmann mit 86 nach 85,65.

Der Rentenmarkt lag meist etwas fester. Besonders gesucht wurden späte Schuldbuchforde­rungen mit 98,25 bis 98,50, (98,13), ferner gewan­nen Altbesitzanleihe 0,25 v. H. und Zinsvergütungs- fcheine 0,10 v. H. Zertif. Dollar-Bonds blieben nur knapp gehalten. Von variablen Industrie-Obliga­tionen notierten 5 v. H. Verein. Stabl mit um). 99,13, 1951er mit 93,65 bis 93,75 (93,90). Von fremden Werten gingen 5prozentige Goldmexikaner äußere auf 13 (13,20) zurück, 4proz. Ungarn Gold 8,20 (8,25).

Im Verlaufe bröckelten die Kurse am Aktien- m a rX t überwiegend weiter etwas ab. Farben- Jndustrie 162,75 nach 163,25, Aku 48,75 nach 49,

Mannesmann 85,75 nach 86, Hoesch 95,50 nach 95,90, Klöckner 91 nach 91,65. Fester waren da­gegen Scheideanstalt mit 231 nach 230, Akkumula- toren mit 188 nach 187,25 und von Auslands­werten Chade AC mit 346 (343). Von später notierten Werten ermäßigten sich Lechwerke auf 103,75 (105,25), Mainkraft auf 91,50 (92,50), Bu- derus auf 100,90 (102) und Nordd. Lloyd auf 15,65 (16,13). Am Kassamarkt kamen Seilindustrie Wolff mit 90,40 (87) zur Notiz; höher gesucht waren fer­ner Zement Karlstadt, T 135 bis 136 (130), Aschaf- fenburger Buntpapier T 46 bis 47 (44) und Dt. Verlag T 78 (76).

Am Rentenmarkt blieben die variablen Werte unverändert, lebhafter waren späte Schuld­buchforderungen. Kommunal - Umschuldung etwas leichter mit 87 (87,05). Goldpfandbriefe und Stadt­anleihen blieben gut behauptet, dagegen ermäßig­ten sich Liquidationspfandbriefe um 0,13 bis 0,25 v. H. Im Freiverkehr hörte man: Ufa-Aktien 56,50 (57), Wayß & Freytag 101 (102,50), Kali Winters­hall 116. Tagesgeld unv. 2,50 v. H.

Abendbörse etwas erholt.

Zwar hatte das Geschäft nur in wenigen Papie­ren größeren Umfang, doch zeigte der Aktien­markt im Anschluß an den Mittagsschlußverkehr überwiegend eine weitere Erholung. Die Kulisse sah sich allgemein zu Rückkäufen und Deckungen ver­anlaßt, während Angebot kaum mehr vorlag. Sehr fest lagen auf größere Käufe von mehreren Seiten PH. Holzmann mit 114 bis 115 (112,50). Auf den übrigen Marktgebieten betrugen die Besserungen 0,25 bis 0,75 v. H. gegen den Berliner Schluß, dar­über hinaus Metallgesellschaft auf 121,25 (120) er­höht. Mehr Geschäft hatten einige Montanwerte, insbesondere Mannesmann, Hoesch und Vereinigte Stahlwerke. IG.-Farben lagen dagegen sehr ruhig mit 163,40 (163,25), Kunstseide Aku bröckelten etwas ab auf 49,13 (49,40). Am Kassamarkt stiegen Deutsche Verlag bei voller Zuteilung auf 79 (78,50). Von Großbanken Commerzbank plus 0,25 mit 91,50. Der Rentenmarkt lag recht ruhig und wenig verändert. Späte Schuldbuchforderungen wurden mit 98,50 (98,40) umgesetzt, ferner waren zertifizierte Dollar-Bonds bei kleinen Umsätzen 0,25 bis 0,40 v. H. fester. Im Freiverkehr stellten sich Wayß & Freytag bei kleinem Umsatz auf 102,50 bis 103,50 (101), ferner waren Schultheiß Patzen­hofer Brauerei mit 105 (Berl. Schlußkurs 104,25) gesucht.

U. a. notierten: Altbesitz 111,75, 4,5proz. Dresden Stadt von 1926 91,25, 1951er Vereinigte Stahl 93,90, JG.-Farben-Bonds 131,50, 6proz. Krupp 104,25, 5proz. Rhein. Liquid. 101,25, 4proz. SBB. 202,50, 3,5proz. Gotthard 177,50, Commerzbank 91,50, Harpener 122,50, Klöckner 91,75, Hoesch 96,25, Mannesmann 86,75, Rheinstahl 122, Verein. Stahl 85,25, Aku 49,13, Conti Gummi 180, Dt. Eisen­handel 124,25, Dt. Erdöl 117,25, Scheideanstalt 231, Licht 8- Kraft 141, JG -Farben 163,40, Gesfürel 132, Holzmann 114 bis 115, Muag 87,50, Metallgesell­schaft 121,25, Moenus 88,50, Rheag 132, Rütgers- werke 127, Schuckert 138, Zellstoff Waldhof 130, Schöfferhof 172,50, AG. für Verkehr 112,50 bis 112,75, Hapag 15, Nordd. Lloyd 15,90.

Frankfurter Obst- und Gemüfemackt.

Frankfurt a. M., 17. April. Der Gemüse- markt hatte im allgemeinen reichliches Angebot, Feldsalat in guter Beschaffenheit aber nur wenig am Markt. Erstmals kleines Angebot von Sparaeln. Geschäft in Salat zufriedenstellend, sonst langsam: in Spinat Ueberstand. Preise für Kopfsalat gefal­len, für Karotten höher. U. a. notierten: Blumen­kohl, Steige 12 und 18 Stück 4,505,00 ital., Feld­salat 2030, Salat-Gurken (Treib) St. 3050, Ka­rotten 48, gelbe Kartoffeln 50 Kilogramm 3,90 bis 4,05, Kohlrabi (Treib) St. 1020, Kopfsalat (Treib) St. 1222, Steige 30 St. 5,506,00 holl., 4,505,00 ital., Schlüpfer 4050, Lattich 4050, Lauch IVz5, Radies Bdl. 78, Rettich (Eis­zapfen) 2070, Rhabarber 1015, Römischkohl 1220, Rotkraut 1115 holl., Sellerie 50 Kilo­gramm 69, Spargel I 1,201,40, II 0,801,00, III (Suppenspargel) 0,50, Spinat 2Vz6, Weiß­kraut 97212 holl., Zwiebeln 811.

O b st und Südfrüchte: Deutsches Aevfel- angebot noch ausreichend, in der Güte aber stark nachlassend. Absatz sehr schleppend. Preise unver­ändert. Angebot von Treishauserdbeeren noch sehr gering, Nachfrage unbedeutend. Apfelsinen weiter reichliche Zufuhren, Geschäft bei festen Preisen trotz lebhafter Nachfrage nicht zufriedenstellend. Amerik. Aepfelangebot gering, Absatz bei unv. Preisen schwierig. U. a. notierten: Aepfel I 2838, II 20 bis 26, III 1518, amerik. Aepfel 20 Kilogramm rote 20,0022,00, Apfelsinen blond 1318 span., Blut 1418 span., 2023 ital., Bananen, 12,5- Kilogramm-Kiste 8,008,50 Kamerun, 6,507,00

Westind., Erdbeeren (Treibh.) Pfd. 7,009,00,1 Smyrna-Feigen 25-Kilogramm-Kiste 9,5010,00, Zitronen, 150 St. 4,00, 300 und 360 St. 6,508,00. |

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 17. April. Nachdem das Ostergeschäft vorüber ist und an den Großhandel starke Anforderungen gestellt hat, setzte die Publi­kumsnachfrage beim Kleinhandel etwas ruhiger ein, um aber im weiteren Verlauf der Woche erneut stark anzusteigen, da es sich in vielen Haushaltun­gen erwiesen hat, daß der Eierverzehr der billigste ist. Der Großhandel hatte daher wieder Mühe, den erhöhten Anforderungen des Kleinhandels zu ent­sprechen, was nicht immer völlig möglich war. Da jedoch die Versorgung großer Derbraucherkreise direkt vom Erzeuger aus erfolgt, ist die Versorgung mit Eiern besser, als die Umsatzzahlen im Handel ausweisen. Der sogenannte Kiepen- oder irreguläre Handel bedeutet für den Fachhandel eine schwere Konkurrenz. Die Erzeugung weist eine weitere, be­achtliche Zunahme auf, die aber nicht in vollem Umfange an die Märkte gelangt, da bereits an die Vorratsbildung in den Kühlhäusern gegangen wird; diese soll gegenüber dem Vorjahre wesentlich ausge­dehnt werden. Es notierten in Pfennigen pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an Den Kleinhandel): Deutsche Markeneier S 9% bis 10, A8% bis 9%, B8)4 bis 9, C77» bis 8%, D 7)4 bis 8.

Frankfurter Vuttermarkt.

Frankfurt a. M., 17. April. Das Geschäft ist nach den Feiertagen ruhiger geworden, doch bleibt die Nachfrage gut, so daß die angelieferten Men- aen auch weiterhin restlos abgesetzt werden. Land­butter kam weniger an den Markt, da die Land­wirtschaft z. Z. einen stärkeren Eigenverbrauch hat. Vom Auslande lagen nur sehr geringe Zufuhren aus Holland vor. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in Mark per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsoerkaufspreis an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 145 bis 148, deutsche feine Molkereibutter 143 bis 145, deutsche Butter 142, Landbutter 125. Holländische Butter 145 bis 148.

Die Gachverständigen-Suiachien im Heymann-prvzeß.

LPD. Mainz, 17. April. In dem Prozeß gegen die Mischen Weinhändler H e y m a n n und 2mb. vor der Großen Strafkammer in Mainz wurden heute die Gutachten e r ft a 11 e t. Es wurden vor allem Ausführungen gemacht, inwieweit die ver­schiedenen Weinbezeichnungen für ein und denselben Wein zulässig waren. Hier bestätigten die Gutachten in vollem Umfang die Feststellungen der Anklage. So wurde z. B. ein D a u b i ck e l h e i m e r W e i h- w e i n unter 14 verschiedenen Bezeich­nungen verkauft, wofür 12 verschiedene Preise angesetzt waren. Besonders klar lagen die Verfehlungen gegen das Weingefeh bei den Rot­weinen, wo man einen kleinen rhemheffifchen Rot­wein verkauft hatte als .^Ingelheimer Edelrot", Mont de Revelot",Candelafse",Grand Chapi- tre" usw., ohne daß irgendwelche Ver­besserungen an dem Wein vorgenom­men wurden. Die Preise lagen bei 0,80 bis 2,50 Mark pro Flasche bei einem Einkaufspreis von 0,32 Mark. Bei den Moselweinen liegen die Dinge ähnlich. Hinsichtlich des Weinbrandes sieht ein Sachverständiger kein Vergehen gegen das Wein­gesetz, sondern gegen § 4 des Lebensmittelgesetzes. Das Gericht erweiterte daraufhin die Anklage ent­sprechend. Des weiteren führte ein Sachverständiger aus, daß eine Einigung über die Bestimmung des § 6 Abs. 2 Satz 2 des Weingesetzes apgeftrebt wird, wonach neben der Ursprungsbezeichnung des Wei­nes nur noch eine einzige Bezeichnung zulässig sein soll. Zur Frage der zahlreichen Reklamationen seitens Der Kundschaft wurde ausgeführt, daß die von den Kunden gezahlten hohen Preise in keinem Verhältnis zu den gelieferten Qua­litäten standen. In dieser Hinsicht waren also die Beschwerden der Verbraucher durchaus gerecht­fertigt. Zur Frage der Provisionen äußerte sich ein Sachverständiger dahin, daß bei besseren Weinen allerhöchstens 50 v. H. gezahlt werden dürfen. Durch die übermäßig hohe Provision von 80 v. H., die Heymann zahlte, war die unbegründete Er­höhung der Preise eingetreten.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Samstag, 18. April.

Gießen. Johanneskirche. 14 Uhr: Pfr. Bechtols- heimer; Beichte für die Konfirmanden der Lukas- gemeinde und deren Angehörige.

Sonntag, 19. April. Quafimobogeniti.

Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde, Propst Knodt. Johanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; Konfirmation der Kinder der Lukasgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; 18: Pfr. Ausfeld; 20: Bibel­besprechung im Johannessaal, Pfr. Ausfeld. ftapelte des Alten Friedhofs. 9.30: Professor D. Cordier; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfarrassistent Weckerling; 20: Feier der Gemeinde­jugend mit einem biblischen Spiel. Petruskapelle (Wetzlarer Weg 59). 9.30: Pfr. Trapp. Wiefeck. 9.30: Beichte; 10: Predigtgottesdienst, im Anschluß Feier des hl. Abendmahls, Kollekte für die Aus- landsdiaspora; 13.30: Gottesdienstliche Feier der Aufnahme der Kleinsten in die Schule. Albach. 9.30: Beichte, anfchl. Gottesdienst und Abend­mahl II, Kollekte. Steinbach. 13.30: Gottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst, Kollekte; 11: Beichte und Abendmahl für die 4050-Jährigen; 13: Christenlehre. Kirchberg. 10: Gottesdienst, Kollekte; 11: Hl. Abendmahl für die alten Ge­meindeglieder von Daubringen und Ruttershausen. Lollar. 13.30: Gottesdienst. Treis a. d. Lda. 13: Gottesdienst, Pfr. Andres (Allendorf). klein- Linden. 8.45: Gottesdienst, Pfr. Weisel (Heuchel­heim); 10: Kindergottesdienst. Dahenborn- Steinberg. 9: Beichte, anschl. Gottesdienst, daran hl. Abendmahl für jüngere Eheleute; 13: Kinder- gottesdienft. Garbenteich. 10: Gottesdienst zur Aufnahme der Erftlingsfchulkinder. Haufen. 13: Gottesdienst zur Aufnahme der Erstlingsschulkinder. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 13.30: Kinder­gottesdienst. Dettenhausen. 8.45: Jugendgottes­dienst; 9.30: Hauptgottesdienst. INiinzenberg. 10.30: Gottesdienst mit Eröffnung de-; Schuljahres, Kollekte für die ev. Auslanddiaspora; 20.30: Frauen­abend. Trais-Dlünzenberg. 8.30: Gottesdienst mit Eröffnung des Schuljahres, Kollekte für die ev. Auslandsdiaspora. Hungen. 10: Gottesdienst, anschl. Christenlehre für die männliche Jugend; 13.30: Schulanfängergottesdienst. Wirberg. 10.30: Schulanfängergottesdienst.

Mittwoch, 22. April.

Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: Abendandacht.

Donnerstag, 23. April.

Gießen. Iohanneskirche. 18 Uhr: Bibelstunde.

Neuapostolische Gemeinden, Gießen, Händel- straße 1, Ederstraße 13: Sonntag, 19. April. 9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, 22. April. 20.30: Gottesdienst.

Evangelische Stadtmission, Löberstraße 14. Sonn­tag, 19. April. 8.30 Uhr: Morgenandacht; 13.30: Sonntagsschule; 15.30: Brüder- und Soldatenschule; 20: Evangelisationsvortrag, Pastor Modersohn- Blankenburg. Mittwoch, 22. April. 20.30: Bibel­stunde.

Daptistengemeinde, Gartenstraße 13. Sonntag, 19. April. 11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Pre­diger Falk. Donnerstag, 23. April. 20.30: Bibel­stunde.

Christliche Gemeinde, Gießen, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 19. April. 9.30 Uhr: Erbauungsstunde; 20.30: Evangelisation, Prediger August Klein (Her­born). Dienstag, 21. April. 20.30: Bibel- und Ge­betstunde.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch­liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag, 19. April. 20.30 Uhr: Eoangelisationsstunde. Mitt­woch, 22. April. 20.30: Bibelstunde. Donnerstag, 23. April. Jugendbundstunde.

Katholische Gemeinden.

Samstag, 18. April.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte; 14: Beichte der Erstkommunikanten.

Sonntag, 19. April. Weißer Sonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt, Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder; 11: Messe; 15: Andacht mit Segen. Hungen. Hochamt mit Predigt. Llch. Hochamt mit Pre­digt. Nidda. 8.15: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

vesfentNcher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschrankter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitatskolonne: Telefon 2500.

Aerzllicher Sonntagsdienst.

Arzt: Dr. W. Klein; Dr. Geyer.

Zahnarzt: Dr. Kockerbeck.

Apotheke: Pelikan-Apotheke.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdtskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Franiiuri a. DI.

2?min

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8% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 by2% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

<*/»% Deutsche Reichspostschatzan- Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4yt% ehem.8% Hessische Landes' banl Darmstadl Gold R. 12....

6%% ehem. 4%% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLiaui

4V2% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

*%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6^2% ehem. 4%% Franks. Hyp.> Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......

6Vz% ehem. 4*4% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

<%?<> ehem. 8% Pr. Landespfant» briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

* Vi% ehem. 7% Pr. Landespfand'

briefanst., Gold Komm. C61.V1

Eteuergutsch.Berrechnungsk. 34-88

4% Oesterreichttche Goldrente....

* '2°% Oesterreichtsche Silberrente *% Ungarische Goldrente.......

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Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

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9

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183

35,13

144,75

127,5

141,25

121,75

131,5

131,25

128,25

138,5

184 131

101,4 117 122

96

133,25

91,4

86,65

ManSfelder Bergbau......... 6

Kokswerke ..................6

Rheinische Braunkohlen ..... 18

Rheinstabl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke........0

Ctaoi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben........6

Kaltwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... iy,

I. G. Farben-Zndustrie.......7

Scheideanstalt............... 9

Goldschmidt ................ 5

Rütgerswerke ............... 6

Metallgelellschast.............4

Philipp Holzmann........... 4

Zementwerk Heidelberg ......7

Cemenrwerk Karlstadt......... 6

Schultheis Batzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 6

Zellstoff Waldhof ............6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Deslauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Orenftein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Cbade................ ... 7*/e

Accu m ulatoren-Fabrik....... 12

Conti-Gummi............... 8

Gritzner....................0

Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ------.. 10

230

122

85,5

20,5

130

128

188

163,65

230 110,25 127,5

120

111,25

138,5

130

49,4

83,65

131

91,9

102,5

170

36,25

343 187,25 179,75

30

92,5

200

140

229

122

85,25

20

129,75

128

188

163,4

231

110

127

121,25

115

138

-

49,13

82

130

90,25

102

169,25

35,75

345,5

188

180

29,75

91,5

198,5

142

128,5

230

122,13

85,5

20,4

130

128

188,4

163,75

110

127,5 120

|2

104

50

83

131

91,9

131

102,75

170,25

81,5

36,25

344

188

179,75

1 ?!

1 198

140 127,25

229 121,65

85

20,4 129,25

128,5 188,4

163,25

109,5

126,5 120

112/)

104,25

49,4 82 130,25

90 130,13 102,5 169,25

80,5

35,65

348 188,25 179,75

29

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2TL

Banknoten.

16.April

17-April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Bries

Geld

1 Brief

Buenos Sire

0,683

0,687

0,683

0,687

Brüssel ....

42,05

42,13

42,07

42,15

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sosta......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,86

54,96

54,86

54,96

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,285

12,315

12,285

12,315

HeljingforS.

5,415

5,425

5,415

5,425

Paris .....

16,385

16,425

16,385

16,425

Holland ...

168,84

169,18

168,76

169,10

Italien ....

19,68

19,72

19,68

19,72

claoan.....

0,716

0,718

0,717

0,719

Jugoslawien

5,654

5,666

5.654

5,666

Oslo..... :

61,73

61,85

61,73

61,85

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lttlabon ...

11,145

11,165

11,145

11,165

Stockholm...

63,32

63,44

63,32

63,44

Schweiz ...

81,00

81,16

81,03

81,19

Spanien...

33,94

34,00

33,94

34,00

Prag.......

10,275

10,295

10,275

10,295

Budapest ..

Reuyork ...

2,486

2,490

2,486

2,490

Berlin,17.April

Q)eio

Brie!

Amerikanische Roten..............

2,438

2,458

Belgische Noten..................

41,92

42,08

54,60

54,82

Englische Noten .................

12,25

12,29

Französische Noten...............

16,335

16,395

Holländische Noten...............

168,34

169,02

Ztalienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,52

61,76

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,10

63,36

Schweizer Noten.................

80,85

81,17

Spanische Noten.................

33,60

33,74

Ungarische Noten................