Ausgabe 
17.12.1936
 
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der Aufopferung für fehl« Kameraden den

zum

Aus aller Welt

wanderte, ist eigentlich licl;. Denn die Tatsach«

nur der Name verwunder-

eihnachtsbücher für Kinder

versucht, den

zwei Frei-

Ge- den zur

Monaten ihre Garnisonen beziehen und aus willigen der Infanterie gebildet sein.

Eine jüdische Gaunerbande unschädlich gemacht.

An Isidor Sonderling, der in Wien wegen zahlreicher Betrügereien in das Gefängnis

Tatsache, daß der Ostjude Betrüae- reien in Höhe von fast einer Million Schilling be-

setzen, ohne daß man im Gelände feindlichen Widerstand zu überwinden habe. Die Luftinfanterie werde mit automatischen und mit Tank­abwehrwaffen ausgerüstet sein. Sie könne entweder auf einem günstigen Gelände lan­den, am Fallschirm niedergehen oder auf beiderlei Art landen. Bisher seien zwei Gruppen Luftinfan-

bält. Weiter empfing der Führer den deutschen sandten in Athen, Prinz Erbach, sowie Deutschen Gesandten in Oslo, Dr. Sah m, Meldung.

Da die Universität Marburg durch den Pro­fessoren- und Studentenaustausch in geistigen Ver­kehr mit der Wissenschaft Finnlands getreten ist, hat die Philosophische Fakultät den 75. Geburtstag des Staatspräsidenten von Finnland, Svinhuf- v u d, zum Anlaß genommen, dem Staatsvräsiden- ten die Würde eines Doktors der Philoso­phie ehrenhalber zu verleihen.

Der Leiter des Deutschen Handwerks, Paul Walter, hat einen Beirat des Deutschen Handwerks gebildet, dessen Aufgabe es ist, den Leiter bei entscheidenden Maßnahmen zu beraten. Der Beirat besteht aus fünf handwerklichen De- triebsführern, fünf im Handwerk tätigen Gefolg-

Der Immunitätsausschuß des tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses hat beschlossen, fünf Abge­ordnete der Sudetendeutschen Partei wegen UÜbertretung des Gesetzes zum Schutze der Republik den Strafverfolgungsbehör­den auszuliefern. Wegen Ehrenbeleidigung wurden ferner die sudetendeutschen Abgeordneten Dr. Neuwirth und Franke den Strafverfolgungsbe­hörden ausgeliefert.

Di« vereinigte Bundesversammlung der schweize­rischen Eidgenossenschaft hat mit 157 von 173 Stimmen zum Bundespräsidenten für das Jahr 1937 den Leiter des politischen Departements Bundesrat Giuseppe Motta gewählt. Zum Vize­präsidenten des Bundesrates wurde der Chef des Justizdepartements Bundesrat Johannes Bau­mann gewählt.

gangen hat, reiht sich nur den zahlreichen Vergehen Mischer Schieber an, die in der letzten Zeit auf» gedeckt werden konnten. Ein Konsortium von Börsenschiebern, deren Teilhaber fast durchweg Stammesgenofsen Sonderlings sind, wurde nach monatelangen Verhandlungen mit exemplarischen Strafen belegt. DerLeiter" der Gaunerbande, die ihre Kunden betrogen hatte, wurde zu sieben Jahren schwerenKerkers verurteilt. Sieben Mitangeklagte erhielten Kerkerstrafen von drei Monaten bis zu zweieinhalb Jahren.

Riesige Unterschlagungen eines japanischen Beamten.

In der Provinz Saitama hat es der Leiter der Rechnungsabteilung des Oberpräsidiums in Urawa, nördlich von Tokio, verstanden, durch raffinierte Fälschungen in den letzten sieben Jahren über eine Million Pen z u veruntreuen. Das Geld gab er in Teehäusern aus und verlor es durch waghalsige Spekulationen an der Börse. Seine Verhaftung erfolgte in dem Augenblick, als er sich in liebenswürdiger Gesellschaft in einem Techaus befand. Als Mittäter wurde der Bürgermeister von Koschigaya verhaftet, der städtische Bankkredite in Höhe von 120 000 Pen für s i ch verbraucht haben soll.

Schiffsunglück und Feuersbrunst fordern zahlreiche Todesopfer in Aegypten.

Zwei Katastrophen, denen zahlreiche Men­schenleben zum Opfer fielen, ereigneten sich in

terie vorgesehen, die eine in Reims, die andere in A l g i e'r. Sie würden wahrscheinlich in

Griechenland in der Abwehr des Bolschewismus Kommunistische Verschwörung aufgedeckt.

Der Führer beim WHW.-Konzert der GG.und HI.

Stürmische Huldigungen in der überfüllten Oeutschlandhalle.

ütttitmbe* ausgenommen wurde. Die Verluste ent­standen hauptsächlich im Maschinenraum, der sich am schnellsten füllte und in dem sich keine Luft hielt, da sie Kirch das Leck ausströmte. Die acht Gefallenen sind hier auf ihren Posten einen schnel­len Seemannstod gestorben. Beim Bergen des Bootes wurde festgestellt, daß der Obermaschinist C z y g a n sich nicht um seinen Tauchretter bemüht, sondern versucht hatte, mit feinem Leibe das Leck auszuhalten! Die Gewalt des einströ­menden Wassers war zu groß, und so fand er in

Das große Buch der Natur. Mit 500 Bildern im Text und mit 48 Tiefdrucktafeln. Seinen 6,50 Mark. Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart. (511) Alles, was es in der Natur zu sehen und zu erleben gibt, spiegelt sich wider in diesem prächtigen Werk. Von Blumen und Tieren, von der Heimat und fremden Ländern, von den Kräften der Erde, von Mond und Sternen erzählt dieses Buch in anregenden, fesselnden Berichten mit 500 Bil­dern im Text und auf 48 wunderschönen Tiefdruck­tafeln, die Beispiele herrlichster Naturphotographie, sind. Allen, die Natur und Heimat lieben, wird dieses Werk eine schier unerschöpfliche Quelle der Unterhaltung und Bildung sein. Das große Buch der Natur ist ein rechtes Hausbuch für jede Fa­milie. Pflanzen- und Tierkunde, Geologie, Astrono­mie und Meteorologie, Chemie, Physik, Länder- und Völkerkunde, Kulturgeschichte sind in diesem Werk berücksichtigt; Erzählungen, anschauliche Schilderun­gen, Forschungsberichte, Ausgaben und Beobach­tungen, praktische Ratschläge für Blumen-, Tier- und Gartenpflege sind hier zu finden: Man wird es immer wieder zur Hand nehmen.

Quax der Bruchpilot. Von Hermann Grote. Mit Zeichnungen von Rudolf Seeger. Leinen 3,20 Mark. Franckhsche Verlagshandlung, Stuttgart. (506) Ein toller Kerl ist dieser Quax! Er macht zwar mit derEmma" Bruch und ist auch sonst ziemlich übermütig. Es ist eigentlich ein Wunder, Daß seine vielen dummen Streiche immer noch so glatt abgehen. Aber zum Schluß wird der Draufgänger doch besonnen und überlegt und ein tüchtiger Flieger. Was er an heiteren und auch gefährlichen Begebenheiten in der Flieger­schule erlebt, ist in diesem ganz reizend ausgestatte- teten Buch gesammelt und mit treffsicheren und luftigen Zeichnungen des Wetterfliegers Rudolf Seeger versehen.

Glückskäferchen reist um die Welt. Ein abenteuerliches Märchen von Tieren und Blu­men von Ilse Prüfer. Mit vielen Bildern von Fritz Baumgarten. Kräftig gebunden 2,60 Mark. A. Anton & Co., Leipzig. (519) Einem kleinen Marienkäserchen ist es zu lang­weilig zu Hause; es träumt davon, wie schön es wäre, sich die weite Welt anzusehen, das Leben kennenzulernen, Abenteuer zu erleben und Helden­taten zu vollbringen. Auf dieser Reise lernte Glücks- käferchen das Leben mit seinen Licht- und Schat­tenseiten kennen, schließt Freundschaft mit dem Junikäfer Firilei, wird von ihm aus dem Netze einer großen Spinne befreit, tritt mit Firilei als Akrobat in einer Tier-Wanderzirkus auf, reift dann allein nach Amerika und Afrika, wo es den Bau der Termiten kennenlernt. Da es Sehnsucht nach Hause bekommen hat, fliegt es wieder heim, sucht sich eine Marienkäferchenfrau und lebt dort fortan glücklich und zufrieden. Das schlichte, für das erste

jungen GenerationEin junges Volk steht aus . Das Bekenntnis zu Vaterland und Freiheit, wie es in den LiedernDeutschland, heiliges Wort" und Nur der Freiheit gehört unser Leben" zum Aus- druck kam, zählte zu den schönsten Eindrücken dieses festlichen Abends. Mit langanhaltendem Jubel dank­ten die Tausende der Jugend.

Im dritten Teil des Konzertes spielte das Musik­korps der Leibstandarte SS.Adolf Hitler", ver­stärkt durch die Musikzüge der Verfügungstruppen Oranienburg" undAdlershof" sowie Bläser der Hochschule für Musik, in einer Gesamtbesetzung von über 300 Mann' unter Leibstandartenobermusik­meister Müller-John historische Märsche aus sechs Jahrhunderten. Mit lautem Jubel nahmen die Tausende die bekannten Armeemärsche und im Anschluß daran die nationalsozialistischen Kampf­lieder auf. Als das Riesenorchester den Baden­weiler Marsch und das KampfliedDurch Groß- Berlin marschieren wir" intonierte, da brausten minutenlange Heilrufe auf den Führer und Bei­fallskundgebungen durch die Halle. Auch die neueste Komposition des bekannten deutschen Armeemusikers Professor Schumann, der MarschDer Blom- berger", der bei dieser Gelegenheit uraufgeführt wurde, fand lebhaften Beifall. Den erhebenden Ab- chluß des Konzertes bildete der Große Zap- enstreich, zu dem das Musikkorps der Leib- tanbarte nach einer kurzen Pause im Stahlhelm wieder einmarschierte. Ergriffen erhoben sich die Tausende bei den Klängen des Niederländischen Dankgebetes, dessen mächtiger SchlußakkordHerr, mach uns frei" überleitete zu den Nationalhymnen des Dritten Reiches. Minutenlang dankten die Tausende den braven Musikern für ihre großartige Leistung und immer wieder jubelten sie dem Führer zu, der diese festliche Stunde in ihrer Mitte mit­erlebt hat.

Aegypten. Bei Abu Kerkas in Oberägypten ken­terte auf dem Nil ein mit 200 Männern, Frauen und Kindern besetztes Segelboot und sank; hierbei ertranken 20 Personen. Der Schauplatz des anderen Unglücks war Kafr-Shonbac, wo eine ge­waltige Feuersbrunst etwa 200 Häuser em- äscherte. Auch bei dieser Gelegenheit verloren zahl­reiche Dorfbewohner ihr Leben. Genaue Ziffern liegen jedoch nicht vor.

16 brasilianische Bergarbeiter ertrunken.

Infolge einer durch Wolkenbrüche hervorgerufe­nen Ueberschwemmung ersoff im Bergwerks­gebiet des brasilianischen Staates Minas Geraes die Goldmine Passagem in der Nähe der Stadt £)uro Preto. Sechzehn Bergarbeiter ertranken. Bisher konnten nur zwei Leichen geborgen werden.

Einrichtung eines ständigen amerikanischen transatlantischen Luftschiffdienstes.

Unter dem Vorsitz des stellvertretenden Handels­ministers Monroe Johnson fand im amerikani­schen Handelsministerium eine Besprechung statt, in der Pläne über die Einrichtung eines regel­mäßigen transatlantischen Luftschiff- d i e n st e s besprochen wurden, die ^dem Kongreß unterbreitet werden sollen. Die Pläne sehen für den Bau und den Betrieb von Luftschiffen eine Unterstützung durch die Regierung in gleicher Weise vor, wie sie jetzt für die Handelsflotte gewährt wird. Der Besprechung wohnten auch die Marine- sachverständigen Commander Rosendahl und Commander F u l t o n bei. Einige Kreise haben vorgeschlagen, daß bis zur Fertigstellung des ame­rikanischen Luftschiffes der Dienst mit Hitte eines gekauften ober gepachteten deutschenLuftschif- r e 5 durchgeführt werden soll.

Berlin, 16. Dez. (DNB.) In Anwesenheit des Führers und Reichskanzlers nahm das vom Musikkorps der Leibstandarte SS. Adolf Hit­ler und der Berliner HI. gemeinsam veranstaltete Konzert zugunsten der Winterhilfe in der bte auf den letzten Platz gefüllten Deutjchlandhalle einen großartigen Verlauf. Die Deutschlandhalle war mit Hakenkreuzfahnen sowie den Bannern des schwar­zen Korps und der Hitler-Jugend festlich geschmückt. Auf der Bühne hatte das Mufikkorps der Leib­standarte SS. Adolf Hitler Platz gefunden, wäh­rend die 2000 Hitlerjungen und BDM.-Mädel auf den beiden Rängen über dem Orchester unter­gebracht waren. Neben dem Führer sah man in der Ehrenloge den Kommandeur der Leibstandarte SS. Adolf Hitler SS.-Obergruppenführer Sepp Dietrich und den Jugendführer des Deutschen Reiches Reichsleiter Baldur von Schirach, den ersten Adjutanten des Führers SA.-Obergruppen- führer Brückner, den Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Freiherr von Fritsch, Reichspressechef Dr. Dietrich, Staatssekretär Dr. Lammers. SS. - Obergruppenführer Heiß- meyer und zahlreiche weitere Vertreter der nationalsozialistischen Gliederungen.

Das Musikkorps der Leibstandarte Adolf Hitler eröffnete das Konzert mit alten Fanfarenstücken. Gleich mit dem ersten Musikstück hatte der Leib- stanbartenobermusikmeister Müller-John mit seinem Orchester bie Hörer in feinen Bann geschla­gen, unb in ununterbrochener Folge wickelte sich nun bas auserlesene klassische Programm ab. Der zweite Teil bes Konzertes in der Deutschlandhalle gehörte dem Chor der Hitlerjugend unter Leitung t*s Musikreferenten der Reichsjugendfüh- rung Bannführer Wolfgang Stumme. Nach einem alten Geusenlieb unb einem Solbatenlieb aus der Zeit Friedrichs des Großen sang der gewaltige Chor bas in ber Hitlerjugenb entftanbene Lieb bcr

Nie Ausrüstung Englands.

Alljährlich werden 20000Flieger eingestellt

Lonbon, 17. Dez. (DNB. Funkspruch.) In einer Rede teilte ber Luftfahrtminister Lorb Swin- ton mit, daß unter bem Aufrüstungsprogramm der britschen Luftstreitkräfte jetzt 20 000 Flie­ger pro Jahr eingestellt werden. Nach vor ein ober zwei Jahren seien lebigüd) 1500 Mann zu­gelassen worben Wenn bas Programm nicht plan­mäßig burchgeführt werden könne und bie Zahl ber gelieferten Maschinen hinter bem Sollbestanb zurückbleibe, so liege bas baran, baß bie britischen Luftstreitkräfte nur bie bestmöglichen Ma­schinen erhalten sollten.

Der Erste Lord ber Admiralität, Sir Samuel Hoare, bezeichnete in einer Rede vor dem Lan­desverband der englischen Fabrikanten sich als den größten Fabrikanten Englands, denn er baue eine neue Flotte. Obwohl mit der Durchführung des Programms erst vor kurzem be­gonnen worden fei, fei bie neue Standardtonnage bereits um mehr a l s 200 000 Tonnen vermehrt worden, was fünfmal soviel sei, als vor drei Jahren. Die Hauptnutznießer würden die englischen Notstandgeb iete sein.

Französische Versuche mitLustinsanterie".

Paris, 16. Dez. (DNB.)>Jn Frankreich werden Versuche mit kleinen Einheiten vonL u f t i n j an­te r i e" gemacht.Figaro" schreibt, Lastwagen und Raupenwagen seien noch nicht schnell genug. Man müsse also der Infanterie den Luftweg erschließen, auf dem es keine Verstopfungen gebe. Die verhält­nismäßige Freizügigkeit des Flugzeuges gestatte es, Infanterie im Rücken bes Feinbes einzu-

chenlanbs in ein autoritäres. Seit diesem Akt, dem 4. August, hat sich in Griechenland grundsätzlich vieles geändert. Staatsfeinde besitzen keinerlei Be­wegungsfreiheit mehr. Aber der Kommunismus hat damit die Hoffnung keineswegs aufgegeben, doch noch zum Ziel zu gelangen. Immer wieder ist die Polizei auf kommunistische Verschwörun­gen gestoßen. Jetzt gelang es ihr, das gesamte kommunistische Verschwörernetz aufzudecken. Man kann wohl sagen, daß dem Kommunismus in Grie­chenland damit ein tödlicher Stoß versetzt worden ist. Moskau hat auf griechischem Boden eine schwere Niederlage erlitten, vielleicht sogar eine entschei­dende. Aber so wie wir den Bolschewismus kennen, wird er nicht zögern, nun sofort einen neuen Apparat zur Zerstörung des griechischen Staats­wesens auszuziehen. Denn Moskau will mit aller Gewalt an das Mittelländische Meer heran. Nachdem sich die Sowjetrepublik das un­eingeschränkte Durchfahrtsrecbt durch die Darda­nellen gesichert hatte, wurde Die Bolschewisie- rung Spaniens so heftig vorwärts getrieben, daß heute ganz Spanien in Brand steht. Längs der nordafrikanischen Küste bis nach Pa­lästina hin das rote Banner aufzuziehen, gelang bisher nicht, die mit nationalen Phrasen geführte revolutionäre Arbeit hat die erhofften Früchte nicht hervorgebracht. Dafür sollte Griechenland zum bolschewistischen Stützpunkt werden, so baß man bann das faschistische Italien beinahe eingekesselt hätte. Aber ber Tatkraft bes Ministerpräsidenten Metaxas ist es zu danken, daß dieser Plan vor seiner Durchführung scheiterte.

schaftsmttgNebern unb 2 Vertretern des Hauptamtes für Handel und Handwerk. Die Mitglieder des »et- rates sind Männer, die sich nicht nur um die Be­wegung verdient gemacht haben, sondern auch an führenden Stellen im Handwerk ihren Mann skan- den. Der Reichsorganisationsletter ber NSDAP. Dr. Ley hat den Beirat bestätigt.

*

Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat folgenden Erlaß herausge- geben: Nachdem eine einheitliche Führung des NSD.-Studentenbundes und der Deutschen Studen­tenschaft hergestellt worden ist, habe ich bis zum Inkrafttreten einer neuen Verfas­sung ber Deutschen Stubentenschaft den Reichsstudentenführer Dr. Scheel beauftragt, die Letter der Studentenschaften unb Fachschul- schaften zu bestellen unb abzuberufen. Er ober sein Beauftragter werden sich vor der Bestellung mit den Rektoren bzw. Direktoren in Verbindung setzen.

(Strafexpedition Nankings gegen Tschanghsneiiang.

Nanking, 16. Dez. (DNB.) Als Ergebnis mehrerer Beratungen des Zentralrates ist beschlossen worden, eine Strafexpedition unter dem Oberbefehl des Kriegsminifters gegen Tschanghsue- liang auszurüsten. In der Provinz Scheust ist es zu ersten schweren Gefechten zwischen Trup­pen der Zentralregierung und den Meuterern ge­kommen. Der Direktor der Bank von China, Song, ein Bruder der Frau Tschiangkaischek, soll in Schanghai angekündiat. haben, nach Nanking reifen zu wollen. Von Dort aus wolle er nach Sianfu weiterfahren, um einen neuen Ver­mittlungsversuch zu unternehmen.

Oie Durchdringung Aethiopiens.

Heldentod.

Kriegsmäßige Hebungen müssen sein, sollen sich Führer unb Volk im Ernstfall auf ihre Wehr­macht verlassen können. Die beutschen U-Boote üben weiter, tagein, tagaus. In stolzer Trauer denken ihre Besatzungen an die Kameraden vonU 18". Sie wissen, daß sie in ihrem Geiste handeln und ihr Andenken am besten pflegen, wenn sie die von ihnen so geliebte H-Bootswaffe bereit machen----

höchsten Einsatz.

Rom, 16. Dez. (DNB.) Die bei der Beset­zung von Gore in Richtung auf Gambe la unb die Subangrenze ausgewiche^en Banden des frühren Ras Jmru sind von zwei iailienischen Kolonnen auf beiden Flanken angegriffen unb in bie Flucht geschlagen worben. Es wirb versucht, den flüchtigen abessinischen Banden, gegen die auch Flugzeuge eingesetzt siub, den Weg nach

Athen, 16. Se3. (DNB.) Der griechischen Polizei gelang es, bas Archiv ber Kommunisti - schen Partei, das alle Parteiftellen ganz Griechenlands mit Ausnahme von Mazedonien und Thrazien umfaßt, zu beschlagnahmen. Aus dem Vorgefundenen Material ergibt sich, daß die Kommunisten in allen Städten Griechenlands und in kleineren Gemeinden und Dörfern Stellen unter­hielten. Auch die Namen von Staatsbeamten sind in dem Verzeichnis aufgeführt, ebenso einige aktive Offiziere, Unteroffiziere des Heeres unb der Flotte sowie Soldaten und Matrosen. Auch ein G e h e i m - C o d e für den Verkehr der Kom­munisten in Griechenland untereinander und ein weiterer Code für bie Verstünbigung mit t>er Komintern fielen in bie Hände der Polizei. Eine Liste gibt Aufschluß über die Organisation des politischen Büros Der verbotenen Kommunisti­schen Partei und enthält bie Namen ber Mitglieder derVerwaltunaskommission" der Kom­munistischen Partei für Griechenland. Auf Grund des Materials wurden in Athen, Patras und anderen Städten viele Verhaftungen man spricht von 1000 *vorgenommen.

Die einstmals höchst unerfreulichen parteipoliti­schen Verhältnisse in Griechenland sollten Aus­gangspunkt eines bolschewistischen Umsturzes sein, den die Kommunistische Internationale getreu ihrer TaZtik Anfang August durch einen allgemeinen G e - n e r a I ft r e i t einleiten wollte. Den kommunisti­schen Elementen trat jedoch Ministerpräsident M e - taxas mit aller Energie entgegen. Er verwan­delte schlagartig das parlamentarische Regime Grie-

bem Sudan abzuschneiden. Weitere schwere Schläge konnten in dem südlichen Seengebiet gegen die Banden bes ehemaligen Ras D e ft a, bes ©obre Mariam und eines Sohnes bes Ras Kassa geführt werben. Die Vereinigung ber vom Norden unb Silben planmäßig oorbrängenben italienischen Koloünen im Seegebiet selbst steht bevor. Die un­ter Ras Defta stehenben, 6000 Köpfe zählenden Banden wurden aufgerieben. Defta und Gabre Mariam sollen zur Unterwerfung unter Italien be­reit sein, da sie im Gebiet ber Arussi nur noch Feinb« haben.

Meine politische Nachrichten.

Der Führer unb Reichskanzler empfing Seine Kgl. Hoheit Mohammeb Hashim Khan, den afghanischen P r e m i e r m i n i ft e r, der sich zu einem inoffiziellen Besuch in Deutschland auf»

Lesealter bestimmte Märchen ist so kinbertümlich erzählt, daß die Kleinen Freude daran haben wer­den.

Fritz Nothardt: Sagen vom Rhein. Eine Auswahl der schönsten Rheinsagen. 82 Seiten. Mit farbigem Titelbild und sieben Vollbildern von Franz Bilko. Ganzleinen mit farbigem Deckenblld. 1,50 Mark. Herold-Verlag GmbH., Stuttgart-W. (427) Der sagenumwobene Rhein mit der Schön­heit feiner Landschaft war von jeher reich an Sagen, Geschichten und Märchen. Der Herausgeber hat mit feinem Verständnis hier die wertvollsten Sagen vom Rhein in einer Auswahl für die Ju­gend neu erzählt. Die Bilder des Malers Franz Bilko begleiten den Text mit sicherem Gefühl.

Zdenko von Kraft: Sitting Bull. Eine spannende Erzählung von Kampf und Unter­gang des letzten großen Siouxhäuptlings. 126 S. Mit acht Vollbildern von Otto Linnekogel. Ganz­leinen 3 Mark. Herold-Verlag GmbH., Stutt­gart-W. (428) Sitting Bull ist ber letzte große Vertreter eines ber bebeutenbften roten Stämme Nordamerikas: ber Sioux. Er ist es, der den immer weiter vorbringenden Weißen bie letzten gewaltigen Kriege lieferte, ganz zuletzt die große Schlacht am Rosebud, Die der Geschichte angehört. Er ist nicht ganz so strahlend wie Winnetou, nicht so geheimnis und abenteuerlich wie Lederstrumpf. Allein er ist in mancher Hinsicht noch mehr: Sitttng Bull ist ber besonnene und dabei doch kriegerische Held seiner Zeit und seines dahinwelkenden Volkes, einer seiner großen Vorbttder und letzten Häupt-

Onkel Antons Kinderkalender 1 93 7. Reich illustriert. Mit einer bunten Spiel­beilage. Gebunden 1,20 Mark. A. Anton & Co., Leipzig C1. (529) Belehrendes und Unter­haltendes in Hülle unb Fülle für Jungen unb- del bringt ber neue Jahraang dieses beliebten Ju­gend-Jahrbuches. Alle Beiträge sind packend unb gegenwartsnah geschrieben, in einer Sprache, bie Jungen und Mädel gleicherweise verstehen, so daß sie sich besonders gut zum Vorlesen an Heimaben­den eignen und auch im Zelt oder am Lagerfeuer manch schöne Stunde bereiten helfen.

Barbra Ring:Pei k". Die Geschichte eines kleinen Jungen. Neuausgabe mit 34 Feder­zeichnungen von Eduard Pfennig. In Seinen ge­bunden 3,80 Mark. Verlag Albert Langen / Georg Müller, München (353) Den kleinen Peik, diesen frischen Kerl, der das Herz auf bem rechten Fleck hat unb redet, wie ihm der Schnabel ge­wachsen ist, muß man von ber ersten Begegnung an unwillkürlich liebgewinnen. Er hat in frühester Jugenb seine Eltern verloren, unb es wäre wohl traurig um ihn bestellt gewesen, wenn er nicht bcn rührend guten Kutscher Ondursen mit seinen mun­teren Pferden zum Freunde gehabt hätte. Sein Onkel ist ein alter, einsamer Junggeselle, ber zwar