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Wirtschaft
Aus -en preußischen Nachbargebieten.
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. HL
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Banknoten.
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Oie neuen Kierpreise in ihrer Auswirkung auf Erzeuger und Verbraucher.
Die mit Wirkung vom 6. Februar festgesetzten Erzeugerpreise für inländische Hühnereier in Höhe von minbeftens 1,20 und höchstens 1,25 RM. je Kilogramm liegen im Vergleich zu den Eierpreisen des Jahres 1935 nur für den Monat Februar unter den letztjährigen Preisen. Dagegen übersteigen sie in den Monaten März und folgende, d. h. während der Zeit der Hauptlegetätigkeit, den letztjährigen Preis von 1,05 bis 1,10 RM. um 15 Pf. je Kilogramm; das kommt einer Erhöhung des Eierpreises je Stück von rund 0,8 bis 1 Pf. gleich. Für das ganze Jahr gerechnet wird sich daher der Erzeuger trotz der geringeren Februarpreise besser stehen als im letzten Jahr. Trotzdem braucht die breite Masse der Verbraucherschaft auch in diesem Jahr keine höheren Preise zu bezahlen. Denn die Preise im März für vollfrische deutsche Eier entsprechen den letztjährigen Märzpreisen, die bis Anfang Juni 1935 gegolten haben; auch für dieses Jahr ist vorgesehen, die Preise gleichfalls bis zur Beendigung der Eierschwemme auf derselben Höhe zu halten. Der Verbraucherpreis beträgt mit Wirkung vom 6. Februar 1936 für
Schultheis Pahenhofer .......
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Ortsgruppen. . Die Buchum
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Wir machen dieser Termin i
je Stück bzw. für frische Eier in den gleichen Klassen jeweils % Pf. weniger. Für ungekennzeichnete Hühnereier, die im Inland erzeugt sind, beträgt der Verbraucherhöchstpreis ab 17. Februar 1936 je Stück 8 Pf. Die Preise für ausländische Eier sind dieses Jahr ebenfalls ungefähr die gleichen wie im letzten Jahr in den Monaten März und folgende. Wir erkennen hieraus, wie die Marktordnung in gleicher Weife für Erzeuger und Verbraucher sorgt.
Rhein-Mamische Börse.
Mtlagsbörse fester.
Frankfurt a. M., 16. März. Zum Wochenbeginn war die Börse bei allerdings nur kleinen Umsätzen weiter befestigt auf die zuverlässigere Beurteilung der außenpolitischen Lage. Daneben fanden verschiedene Wirtschaftsmeldungen Beachtung und gaben der Tendenz etwas Anregung. Auf kleine Käufe der Kulisse — das Publikum hielt sich vom Geschäft weiterhin fern — ergaben sich am Aktienmarkt meist Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Zeitweise lebhafter lagen Montanaktien, von denen Vereinigte Stahlwerke, Rheinstahl, Mannesmann und Laurahütte je 0,75 v. H., Harpener 1,25 v. H. und Hoesch 0,50 v. H. anzogen. IG. Farben erhöhten sich bei kleinen Umsätzen um 0,65 v. H., Deutsche Erdöl um 0,90 v. H. Von Elektrowerten wurden RWE. mit plus 1,25 v. H. gefragt, auch Schuckert gewannen 1 v. H., Lah- meyer, Licht und Kraft und Bekula bis 0,50 v. H.; Siemens blieben mit 166,50 unverändert. Erhöhtes Interesse wandte sich einigen Maschinenwerten zu, insbesondere Moenus waren gefragt und auf
Der VD7N. stellt aus am 21., 22., 23. März im Neuen Studentenheim.
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böden abgehalten wurde, hatte sich Lehrer Schneider von hier erworben. Sein Vortrag „Rechte und Pflichten des Luftschutzhauswartes hinterließ bei allen Zuhörern einen nachhaltigen Eindruck. Mit einem Planspiel und einem gefelligen Abend fand die Veranstaltung ihr Ende.
Runvfunkprogramm.
Mttwoch, 18. März.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. — Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Polizeiliche Morgenmeldung. 9.30: Musik am Morgen. 10.15: Schulfunk. 10.45: Nachrichten. 11: Hausfrau hör zu! 11.30: Sendepause. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. — Nachrichten aus dem Sendebe- zirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von Zwei bis Drei. 15: Wirtschafts' bericht. 15.15: Wenn die Stadt noch schläft. Morgenstunde in einer Bäckerei. 15.30: Vergnügliche Historie (II). Anekdoten aus dem Weltkrieg. 15.45: Bücherkunde des Monats. 16: Konzert. 17: Kleine Volksmusik. Gesungen und gespielt. 17.30: Alte Turn und Taxis. Bericht aus einer Briefmarkensammlung. 18 bis 19.25: Singendes, klingendes Frankfurt! (Unser bunter Frankfurter Nachmittag.) 19.30: Stunde der jungen Nation. 20: Nachrichten. 20.10: Frühling in Sicht. Teilübertragung aus dem bunten Abend mit der NSG. „Kraft durch Freude". 22: Nachrichten. 22.10: Kurzparole des Polizeipräsidenten Meusel, Mainz. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Frohes Hessenvolk. 23: Wir bitten zum Tanz! Robert Gaden spielt. 24 bis 2: Nachtmusik.
Briefkasten -er Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Fr. V. Die bei Ihnen auf monatliche Kündigung beschäftigte Hausangestellte ist nicht berechtigt, ihre Dienststelle ohne Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zu verlassen, falls nicht ein bestimmter Grund zur sofortigen Kündigung des Dienstverhältnisses vorliegen sollte. Sie ziehen die Hausangestellte am besten durch die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Gießen, Schanzenftraßs, zur Rechenschaft. Kosten sind mit einem derartigen Vorgehen nicht verbunden. Die Geltendmachung eines etwaigen Schadenersatzanspruches hat vor dem Arbeitsgericht zu erfolgen; dieses Verfahren ist gebührenpflichtig.
Schweinemarkt in Alsfeld.
CX3 Alsfeld, 16. März. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 394 Schweine zum Verkauf aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 24 bis 28 Mark, 8 bis 10 Wochen acks Tiere 28 bis 32 Mark, Läuferschweine 35 bis 33 Mark. Der Handel verlief gut, es verblieb jedoch ein Ueberstand von etwa 150 Ferkeln.
Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
253: Abänderung der Bestimmungen über die Wertpapier-Nummernkontrolle und die Versendung von Zinsscheinen in das Ausland. — 254: Neuzusammenfassung der Bestimmungen über den Per-
Sranfhirt a. M. | Berlin
9. G. Farben-Jndustrte Scheideanstalt........
Goldschmidt .........
Rütgerswerke ........
Metallgelellschaft......
Zellstoff Waldhos...........
Zellstoff Aschaffenburg ......
Dessauer Gas .............,
Daimler Motoren...........
Deutsche Linoleum..........
Orenstetn L Koppel ......... Westdeutsche Kaufhof........ Chade ....................
Accumulatoren-Fabrik.......
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Mainkrastwerke Höchst a.M.. Süddeutscher Zucker........
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Äon einem Löwen angefallen und schwer verletzt.
Lpd. Marburg, 16. März. Als Sonntagnachmittag ein im hiesigen Tiergarten als Wärter und Löwendresseur tätiger jungen Mann den Löwenkäfig betrat, um mit Vorführungen zu beginnen, wurde er d o n einem jungen Löwen an - gefallen und zu Boden gestreckt. Ein alter Mäh- nenlöwe, der dem Wärter sehr anhänglich ist, suchte seinen Herrn zu schützen und den Angreifer abzuwehren, der aber nicht von seinem Opfer ablassen wollte, lieber dem am Boden liegenden Wärter entstand eine wüste Beißerei. Kurz entschlossen ergriff ein vor dem Käfig stehendes junges Mädchen, eine Verwandte des Tiergartenbesitzers, eine Mistgabel, öffnete den Löwenkäfig und drang mutig auf die sich wie rasend gebärdenden Bestien ein. Es gelang ihr, ein Bein des arg zugerichteten jungen Mannes zu erfassen und diesen aus dem Käfig zu zerren. Mit lebensgefährlichen Kratz- und Bißverletzungen brachte man den Wärter in die Klinik.
Kreis Wetzlar.
(D Krofdorf, 16. März. Die Handarbeitslehre- .n unserer Volksschule, Frau Johannette Kuhl, veranstaltete am Sonntag in der Schule am Glei- berger Weg eine Handarbeitsschau. In den beiden Fluren des Schulhauses lagen auf langen Tischreihen und hingen an den Wänden hunderterlei handgearbeitete Sachen und Sächelchen, geschmückt mit allerlei frischem Grün, aufgebaut nach dem Grundsatz: Vom Leichten zum Schweren! Mit großer Zufriedenheit nahmen die zahlreichen Besucher Kenntnis von dem Umfang und der Vielseitigkeit der Jahresarbeit. Die Ausstellung gereichte der Handarbeitslehrerin Frau Kuhl, die nun schon neun Jahre in diesem Fach die Mädchen vom 3. bis 8. Schuljahr in bester Weise betreut, zur Ehre, sie spiegelte gleichzeitig auch das Verständnis und Können bei den Schülerinnen und den Eltern.
§Odenhausen, 16. März. In den beiden vergangenen Wochen fand auch in unserer Gemeinde ein Luftschutzkursus statt, der von der Ortsgruppe Launsbach veranstaltet wurde. Die Beteiligung war sehr stark. Theoretische Vorträge wechselten mit praktischen Hebungen ab. Die Notwendigkeit des Luftschutzes wurde allen eindringlich vor Auyen geführt. Besondere Verdienste um die Durchführung des Kursus, der auch in der Nachbargemeinde Salz-
Schaffung von Neulind sind, die Siedlung durchzuführen."
Der Bauer Tiessen aber hat für Die Beantwortung der in der Denkschrift angeschnittenen Frage, ob es gelingen wird, die Siedlung durchzuführen, seine eigne Antwort. Er erzählt von den z w e i S ch u l e n, die sie für den Adolf-Hitler-Koog bekommen haben, er erzählt leise und bedächtig von dem F r a u e n - A r b e i t s d i e n st, der mit zwan- zig jungen Mädchen aus allen Teilen Deutschlands angerüdt ist, um notfalls den Siedlerfrauen zu helfen. Und dann meint er, daß man beides, Arbeitsdienst und Schulen, bald brauchen werde. Die Zeit der Einrichtung und Einwohnung in die neue Umgebung fei ja wohl vorbei, es laufe jetzt alles so, wie es solle.
Und dann schließt er mit einem behäbigen und stolzglücklichen Lächeln mit der Bemerkung, daß seit der Einweihung des Koogs in den zweiundneunzig Feuerstellen schon zwanzig Kinder gebo- r e n wurden, aber daß bis Weihnachten nach bester Kenntnis wohl noch achtzig neue Bür - ger d e s Adolf-Hitler-Koogs zu er- warten feien, Zwillinge nicht mitgerechnet. Mit vierhundert Köpfen fei man seinerzeit eingezogen, in Jahresfrist würden es fünfhundert fein. Und das würde ja wohl den Fortgang der Siedlung sichern. In nächster Zeit schon würden sie alle Erbhof- bauern werden, und Söhne von Erbhofbauern würden es dann fein, die, jetzt geboren, dereinst die Siedlung weiter ins Meer hinaustreiben würden.
Der Adolf-Hitler-Koog und feine Leute wissen, was sie dem Vaterlande schuldig sind. Und sie wissen^ wie man ihm dankt und dient.
Wilhelm Schulze.
vollfrische Eier, Sonderklasse große Eier, ^.-Klasse mittelgroße Gier, 8-Klasse gewöhnliche Eier, E-Klasse kleine Eier, v-Klasse
sonenverkehr auf Seeschiffen und die Küstenschiffahrt. — 255: Die unerlaubten Abzüge im schweizerischen Verrechnungsverkehr mit Deutschland. — 256: Tschechoslowakischer Umrechnungskurs für Reichsmark. — 257: Aufhebung der Einfuhrkontingentierung für Einzelteile von Kesseln in Frankreich. — 258: Durchaus normale Geschäftsabwicklung Griechenlands mit Deutschland. — 259: Nähere Bestimmung über die Inanspruchnahme der Deoisenfrel- grenze. — 260: Reiseverkehrserleichterungen mit der Tschechoslowakei. — 261: Die Niederlande im Jahre 1935.
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* G e b u h r e n g e s e tz für bas Auswärtige Amt und die A u s l a n b s b e h ö r d e n n eb ft Tarif. Die Industrie- und Handelskammer Gießen macht auf vorgenanntes Gesetz vom 8. März 1936, das im RGBl. I vom 10. März 1936 ver- öffentlich ist, aufmerksam. In dem dem Gesetz beigefügten Tarif sind die Gebühren, die für Abschriften, Beglaubigungen, Aufbewahrungen und Aushändigungen, Auskünfte, Bescheinigungen usw. erhoben werden, enthalten. Nähere Auskunft erteilt die Kammer.
84,75 bis 85 (83,50) erhöht, auch Muag stiegen um 1 v. H., Daimler um 0,50 v. H. und Junghans um 0,25 o. H. Linoleumaktien lagen uneinheitlich, Deutsche Linoleum 159 (157,90), dagegen Conti Linoleum Zürich 152 (155). Im einzelnen eröffneten Zellstoff Aschaffenburg 1,25 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,40 o. H., Hapag und Reichsbank je 0,13 o. H. freundlicher; Süddeutsche Zucker und Kunstseide AKU. setzten behauptet ein. Nach den ersten Notierungen schrumpfte das Geschäft stark zusammen und die höchsten Kurse blieben nicht immer ganz behauptet.
Der Rentenmarkt lag sehr still und kurs- mäßig nahezu unverändert. Altbesitz verloren 0,10 v. H., (Späte Schuldbuchforderungen, Kommunal- Umschuldung, Zinsoergütungsscheine und 6proz. Vereinigte Stahlwerke eröffneten wie am Samstag. Von fremden Werten kamen Anatolier mit unverändert 37 und 4 v. H. Rumänen mit 5,05 (5,13) zur Notiz.
In der zweiten Börsenstunde war das Geschäft am Aktienmarkt klein. Die Haltung blieb freundlich und auf der nach den ersten Notierungen ein- S lenen Basis bestand Kaufinteresse. Rheinstahl, . und Lahmeyer zogen noch etwas an, Vereinigte Stahlwerke gaben 0,50 v. H. nach. Von später notierten Werten gewannen Felten 2,50 v. H. auf 115,50, AG. für Verkehr 1,50 v. H. auf 106,25 bis 106,50 bis 106,25, Gesfürel und Scheideanstalt je 1 v. H., Gement Heidelberg 1,13 v. H.
Die variablen Rentenpapiere lagen im Verlaufe unverändert. Goldpfandbriefe und Kom- munal-Obligationen sowie die meisten Stadtanleihen zeigten die letzten Kurse, während Liquidationspfandbriefe zumeist etwas abbröckelten. Von fremden Werten lagen Ungarn und Mexikaner etwas fester, dagegen Rumänen mäßig niedriger. Tages- geld ratter erleichtert auf 2,75 (3) v. H.
Die Abendbörse fiel aus. -
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 16. März. Das Weizenangebot aus dem näheren Bezirk wird von den Mühlen ausgenommen, während am Oberrhein ein übergroßes Angebot aus Norddeutschland teilweise unter Festpreis vorliegt. Die Versorgung mit Roggen ist durch die Zuweisungen der RfG. vielerorts gebessert worden, jedoch ist die Nachfrage der Mühlen noch recht lebhaft. In Futtergerste und Hafer finden Umsätze nur vereinzelt und nur in kleinen Mengen statt. Der Meylabsatz hielt sich stetig. Am Futtermittelmarkt ist die Lage durch erhöhte Zuteilungen von Kleie von den ober- und nieder- rheinischen Bezirken etwas entspannter. Biertreber und Malzkeime blieben angeboten. In Rauhfutter kann der Bedarf bei stetigen Preisen gedeckt werden.
Gs notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 211, w 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 174, R 15 177, R 18 181, R 19 183 Großhandelspreis der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Hafer —. Weizenmehl W 13 28,35, W 16 28,60, W 19 28,60, W 20 28,95, Roggenmehl R 12 22,45,
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg dementroerf Karlstadt..
und an die Gärten und die Viehwirtschaft muß man dann denken. Bäume müssen heran, und die 38 Kilometer Straßen, die sie jetzt schon haben, müssen bepflanzt und verschönert werden. Wenn alles endgültig steht, können sie genug Brotgetreide erzeugen, daß sie nebenbei noch eine Stadt von 20000 Ginwohnern das ganze Jahr Hindurch ernähren können. Mit 64 Bauernstellen zwischen 3 und 30 Hektar und 28 Arbeiterund Handwerkerstellen zwischen ein und drei Hektar arbeiten sie daran. Die erste Grnte ist zwar eine gute Durchschnittsernte gewesen, aber dieser frische, unverdorbene Boden wird noch viel mehr hergeben, wenn er erst einmal richtig durchgearbeitet ist.
Denn dieser Koog ist nicht nur der Arbeitsbeschaffung wegen in Angriff genommen worden, er ist vor allem der Siedlung und damit der Menschen wegen entstanden. Gine Denkschrift, die anläßlich der Ginweihung des Koogs durch den Führer herausgegeben wurde, drückt das so aus: „Das letzte Ziel all dieser mit so großer Mühe vollbrachten Arbeit aber ist die Besiedlung des dem Meere abgerungenen Raumes mit deutschen Bauern und Arbeitern. Auf dieses Ziel ist bei früheren Gindeichungen nie der Hauptwert gelegt worden; der einmal gewonnene Boden wurde mehr ober weniger nach kapitalistischen Gesichtspunkten verkauft oder verpachtet. Er st dem nationalsozialistifchen Staat blieb es vorbehalten, den neu« gewonnenen Boden zur Bildung von neuem Bauerntum nach seinen Ideen zu besiedeln. Dieser Staat sieht sogar die große Mühe des Deichbaues als nicht lohnend an, wenn es nicht gelingt, auf den neuen Flächen, die neben anderen Meliorationen die einzige Möglichkeit der
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizenmehl 16,75—17,00, Weizenfuttermehl 13,00—13,25. Weizenkleie W 13 16,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Grdnußkuchen m. M. 18,30. Treber 18,50, Trockenschnitzel 9,16 Großhandelspreis ab Fabrikstation. Heu 7,75, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,50—3,70, gebündelt 3,20—3,50.
Kartoffeln: Industrie hies. Gegend 3,40, gelbfleischige h. G. 3,30, weiß-, rot- und blauscha- lige h. G. 3,05 RM. per 50 Kilogramm bei Wag- gonbezug.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 16. März. Auftrieb: Rinder 448 (gegen 389 am letzten Montagsmarkt), darunter 65 Ochsen, 49 Bullen, 287 Kühe, 47 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 2 Ochsen, 4 Kühe Kälber 504 (491), Schafe 57 (39), Schweine 3762 (3219). Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (am 9. Marz 43 bis 45), b) 40 bis 41 (41). Bullen a) 43 (43), b) 39 (— . Kühe a) 42 (39 bis 42), b) 35 bis 38 (34 bis 38), c) 33 (28 bis 33), d) 25 (25). Färsen a) 44 (42 bis 44), b) 40 (40), Kälber a) 66 bis 70 (69 bis 72), b) 59 bis 65 (64 bis 68), c) 49 bis 58 (52 bis 63), d) 38 bis 48 (40 bis 51). Lämmer und Hämmel b2) 47 bis 50 (46 bis 49), c) 43 bis 46 (—). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 40 bis 51 (51). Sauen gl) 57 (57), g2) 57 (57). Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe ruhig, ausverkauft.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 1226 Viertel Rindfleisch, 104 ganze Kälber, 4 Hämmel, 256 halbe Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch a) höchster Preis 80, b) höchster 69. Bulleüfleisch a) höchster 76, b) höchster 66, c) höchster 58. Kuhfleisch a) höchster 75, b) höchster 65, c) höchster 54. Färsenfleisch a) höchster 80, b) höchster 69. Kalbfleisch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter höchster 80, Flomen höchster 80. Marktverlauf: ruhig.
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Hamburg-Amerika-Pakel .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0
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Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconw»
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Dresdner Bank..............0
Retchsbank ................ 12
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Elektr. Lieferungsgeselljchaft... 5 Licht und Kraft ........... %yt
Felten & Guilleaume........4
Gesellsch.s.Elektr.Unternehmuna. 6 Rheinijche Elektrizität ........ g
Rhein. Wests. Elektr..........e
Schuckert L Co...... 4
Siemens S Halske............ 7
Lahmeyer L Co..............7
Buderus ................... 4
Deutsche Erdöl ...............
Harpener....................
*¥i% ehem. 8% Hessische Landes- banl Darmstadt Gold R. 12....
6y«% ehem. sy2% Hess. Landes. Hypothekenbank DarmstadtLiaui 4%% ehem. 8% Darmst. Komm. Landcsb.Goldschuldverlchr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mst Auslos,-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Aw leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
*Vt% ehem.8% Franks. Hyv.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6Ki% ehem. 4y2% Franks. Hyp..
Bank-Ligu.-Psandbriese.......
6y2% ehem. iya% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
i¥i% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
<y2% ehem. 7% Pr. Landespfand- brtefanst., Gold Komm. Lbl.Vl Eteuergutsch.BerrechnungSk. 34-88
4% Oesterretchtsche Goldrente....
4,20% Lesterreichische Silberrente
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
4^i% d?sgi von 1913..........
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen ..
Ilse Bergbau ............... e
Ilse Bergbau Genüsse........e
Klöcknerwerke ...............
Mannesmann-Röhreu........ c
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I.....................
Schluß». Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
16.3.
14.3-
16.3.
—
131,75
132
—
118,5
118,4
219,25
215,5
218
112,4
111
112,5
82,75
82
82,75
18,13
17,65
18,25
—
123
122,25
—
119,75
119,25
—
—
151,4
150,25
151,13
213
—
——
107,25
107,5
107,5
120
119
119,75
111,5
110,25
111
I -
94
94,75
130,25
-
1 130
-
—
97,5
98,25
48
48,13
48,25
90,5
90,9
119
118
119
83,13
81.25
83,25
——
125,25
126,13
96,5
96
96,4
160
157,5
160
—
75,13
76,13
30,5
30,75
30,65
308,5
——
309
172
171
172
—
183,75
180
14-März
16.März
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
1 Brief
Buenos Alre
0,680
0,684
0,679
0,683
Brüssel ....
41,90
41,98
41,90
41,98
Rio de Jan.
0,141
0,143
0,141
0,143
Sosta ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,79
54,89
54,79
54,89
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,27
12,30
12,27
12,30
HelsingforS..
5,41
5,42
5,41
5,42
Paris ......
16,38
16,42
16,385
16,425
Holland ....
168,90
169,24
168,90
169,24
Italien.....
19,70
19,74
19,70
19,74
Javan ......
0,715
0,717
0,714
0,716
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Lslo..... :
61,66
61,78
61,66
61,78
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,135
11,155
11,135
11,155
Stockholm...
63,25
63,37
63,25
63,37
Schweiz ....
81,10
81,26
81,12
81,28
Spanien....
33,95
34,01
33,95
34,01
Prag.......
10,275
10,295
10 275
Budapest ...
Neuyork ...
2,469
2,473
2,470
2,474
Äer»n,16 März
Geld
üriei
Amerikanische Stolen..............
2,422
2,442
Belgische Noten..................
41,76
41,92
Dänische Noten .................
54,53
64,75
Englische Noten .................
12,235
12,275
Französische Noten ...............
16,335
16,395
Holländische Noten...............
168,48
169,19
Italienische Noten................
—-
Norwegische Noten ..............
61,45
61,69
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
—
- -
Schwedische Noten...............
63,03
63,29
Schweizer Noten.................
80,94
81,26
Ungarische Noten................


