Ausgabe 
15.9.1936
 
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Der Bolschewismus

will die Welt aus den Angeln heben

ErstelltdieGrundlagendermenschlichenStaatS-u.Gesellschastsor-nung infrage

Vor dem deutschen Tor steht das neue deutsche Heer

jüdischen niemals konnten, ehrlichen

Elementen beseht sind, die nicht nur zum Proletariat gerechnet werden sondern die sich überhaupt in keiner Weise je das Brot verdient hatten!

(Erneuter Beifall.)

Dem Arbeiter steht im nationalsozialistischen Reich der Weg in die höchsten Stellen offen.

Wir haben den Bolschewismus bekämpft weil ]e\n Sieg in Deutschland vielleicht 40, vielleicht 50 Prozent oder mehr unseres Volkes dem sicheren Hungertods ausgeliefert haben würde. Denn wenn man in Rußland noch nicht einmal acht Menschen auf den Quadratkilometer zu ernähren in der Lage ist, dann hätten in Deutschland keine zehn Millionen unter einem bolschewistischen Regime die Denn unsere 68 Millionen

& wür Milchte'

Wir haben den Bolschewismus abgelehnt und bekämpft, nicht weil er eine Revolution beabsichtigt, sondern weil seine Führer eine Schlächterei, so wie einst in Rußland und jetzt in Spanien, vorhatten und weil wir endlich nicht wollen, daß sich unser Volk noch ein zweites Mal der Geschichte seiner Vergangenheit schämen soll; der November 1918 hat hier genug verbrochen.

Denn das ist der Unterschied zwischen der bol­schewistischen und der nationalsozialistischen Re­volution: Die eine verwandelt blühende Länder in grauenvolle Ruinenfelder, und die andere ein zerstörtes und verelendetes Reich wieder in einen gesunden Staat und in eine blühende Wirtschaft.

Der Bolschewismus läßt ein großes Volk verhungern

Wir haben aber diese Revolution fo und nicht anders geführt, weil es uns widerwärtig ist, Menschen, nur weil sie unsere politischen Geg­ner sind, mehr Leid zuzufügen, als zur Siche­rung unseres Regimes unumgänglich notwendig ist. Und jeder Bürgerkrieg ist leidvoll, am leid­vollsten aber jener, in dem arme und verhetzte proletarische Arbeiter in die Maschinengewehre zu laufen haben, während ihre jüdischen Pro­letarierführer sich in der entscheidenden Stunde zu ihren fürsorglich angelegten Auslandsgut­haben zu retten verstehen. (Wiederholter ftür- mischer Beifall.)

"nd wir lehnten endlich den Bolschewismus ab und haben ihn bekämpft, weil wir Sozia- l i ft e n find, der Bolschewismus aber i m Arbeiter nur ein Objekt sieht, gut genug, von seinen jüdisch intellektuellen Füh­rern geführt und damit ausgeplündert zu werden, aber zu schlecht, um sich jemals selbst zu führen, weil wir nicht unter Sozialis­mus das Regime einer kleinen Gruppe und die Zwangsarbeit und das hungerelend von Mil­lionen anderen verstehen. Weil wir vor allem aber unter Sozialismus nicht verstehen die Lebenssenkung eines Volkes zugunsten einer gewissenlosen Sowjetbourgeoifie und einer ge­nau so gewissenlosen Zielsetzung. 3m übrigen ist das deutsche Volk so intelligent und der

Wenn in einer englischen Zeitung ein Parlamen­tarier beklagt, daß mir Europa in zwei Teile

deutsche Arbeiter so gebildet, daß die Zumu­tung, er müßte seine Führung von Ruß­land beziehen, eine Beleidigung ist! Moskau bleibt Moskau und Deutschland ist Deutschland! (Stürmische Kundgebun­gen unterstreichen diese Worte des Führers.) Und wir haben endlich den Bolschewismus be- kämpft, weil wir auch nicht wollen, daß unser Volk für solche im reinen jüdisch-bolschewistisch-imperia- listischen Interesse liegenden Ziele eines Tages wieder zur Schlachtbank geführt wird. Der Bolschewismus predigt die Weltrevolution und wurde das deutsche Volk und die deutschen Arbeiter nur Qis Kanonenfutter verwendet haben Jflr das Ziel dieser Weltherrschaft. Wir National­sozialisten aber wollen nicht, daß unsere militä­rischen Machtmittel dazu verwendet werden, um

teilen wollten, dann müssen wir leider diesem auf seinem glücklichen britischen Eiland lebenden Robinson Crusoe die unangenehme Mitteilung ma­chen, daß diese Teilung schon vollzogen ist. (Erneuter Beifall.) Ja, noch viel mehr, sie zer­reißt bereits alle jene Staaten in ihrem eige­nen Innern, die nicht nach der einen oder nach der anderen Seite eine klare Entscheidung gesucht und gefunden haben. Daß man eine Sache nicht sehen will, beweist noch nicht ihr Nichtvorhan­densein. Jahrelang bin ich in Deutschland als Pro­phet verlacht worden. Jahrelang wurden meine Mahnungen und Voraussagungen als die Hirn­gespinste eines krankhaften Menschen hingestellt.

Dies sprachen jene braven Bürger aus, die für ihre Geschäfte den Bolschewisten nicht brauchen konnten und die es daher auch tapfer ablehnten, an das Bestehen einer solchen Gefahr zu glauben. Weil diese Spießer selbst ihrer ganzen Mentalität nach natürlich keine kommunistische Veranlagung besaßen, wollten sie auch nicht bei anderen an solche schrecklichen Möglichkeiten denken. Als aber die Ge­fahr dann eines Tages nicht mehr über­sehen werden konnte, verpflichtete sie das nur, oen Kopf noch tiefer in den Sand zu st e ck e n. Wer die Blitze nicht sieht und den Don­ner nicht hört, vermag noch immer sein verängstig­tes Inneres vor dem Gewitter wenigstens etwas zu beruhigen. Als dann aber endlich die Blitze so grell und der Donner so laut wurden, daß selbst diese bürgerlichen Schlafmützen nicht mehr an dem drohenden Aufruhr zweifeln konnten, da hatten sie nur die eine Hoffnung, den Ausbruch des Aufruhrs nicht am Ende durch eine unüberlegte Reizung noch zu beschleunigen.

Deshalb lehnten sie die Nationalsozialistische Par­tei ab und wollten vor allem nichts wissen von un­serer SA und der SS, weil der Kommunismus dadurch vielleicht erst recht gereizt und tobsüchtig werden könnte. Das sind jene unvergleichlichen bür­gerlichen Elemente von Volksfront - Regierungen, die, wenn sie schon den Kommunismus nicht ver­nichten können, ihn wenigstens durch Ruhe und durch Sanftmut zu zähmen hoffen und zu dem Zweck zu allererst jene bösen Widersacher beseiti­gen, die ihn durch Widerstand am Ende beleidigen oder gar noch reizen könnten. Denn regiert werden muß! Wenn man aber schon nicht regieren kann gegen die Gewalt, dann, wenn möglich, mit ihr. Man müßte ja eigentlich den Kommunismus ver­bieten, aber das ist bei der Selbsterkenntnis dieser Tapferen leider unmöglich, also verbiete die, die ihn bekämpfen. Und man tue dies energisch, vielleicht erweckt man dadurch doch noch den Eindruck eines starken Regimes und damit starker, aufrechter, bür­gerlicher Männer.

Wir haben uns weiter gegen das Eindringen dieser Weltanschauung und gegen ihren Sieg in Deutschland gewehrt, nicht etwa, weil wir nicht wollen, daß dem deutschen Arbeiter der Weg nach oben geöffnet wird, sondern weil wir nicht wollen, daß wie in Rußland 98 Prozent aller führenden Stellen im deutschen Volk von volksfremden Juden besetzt werden (Händeklatschen) und weil wir unter keinen Um­ständen wollen, daß zu dem Zweck auch noch die aus dem eigenen Volke gekommene nationale Intelligenz abgeschlachtet werden soll.

Der Rationalsozialisyms hat unzähligen deut­schen Volksgenossen aus untersten Stellungen den Weg nach oben geöffnet, allerdings unter einer Voraussetzung, nämlich der sichtbaren Befähigung. Der deutsche Arbeiter wird nicht übersehen, daß an der Spitze des Reiches heute ein Wann fleht, der noch vor kaum 25 Jahren selbst Arbeiter war, (Ju­belnde Zurufe und Händeklatschen) daß ehema­lige Land- und Industriearbeiter heute i n zahllosen führenden Stellungen unten und in zahlreichen höchsten Stellen oben tätig sind, und zwar bis zu Reichsstatthaltern. Der Kommunismus kann aber nicht bestreiten, daß heule in Rußland 98 Prozent aller Be- amtenslellen, aller Führungsposten nur von

Wir wollten nicht einen ähnlichen Zustand in Deutschland hereinbrechen lassen. Daß es aber hier nicht anders gekommen wäre, beweist die Mün­chener Räterepublik. Kaum einen Monat dauerte sie, aber trotzdem waren in der Spitze schon mehr nur jüdisch-bolschewistische Führer. Dem deutschen Arbeiter blieb nur die Ehre, die Exeku­tiv n s k om m a n d o s zu stellen und für die zur rechten Zeit ausgerissenen hebräischen Kommunisten- sührer dann vor den deutschen Gerichten die bittere Verantwortung zu tragen!

Aus diesen rassischen Erwägungen im Interesse unseres deutschen Volkes und nicht zuletzt in dem

(Händeklatschen.) Wir glauben aber, daß es eine größere Tat ist, fünf Millionen dem langsamen Untergang preisgegebene Erwerbslose wieder in Arbeit zu führen und steigernd in den Le- bensprozeß der Nation einzugliedern, als Kirchen und Häuser anzuzünden und Hunderttausende von Proleten und Bürgern und Bauern sich gegen- feitig zerfleischen und umbringen zu lassen. (Erneute Zustimmung.)

Wir haben den Bolschewismus endlich abgelehnt und bekämpft auch aus allgemein-wirtschaftlichen Gründen. Zur Zeit geht wieder über die Welt die Schauernachricht von einer neuen Hunger- katastrophe in Rußland. Seit 1917, b. h.

anschauung, die versucht, auch unser Volk zu vergiften und damit zu zerstören. And wir werden ihn bekämpfen als Weltmacht dann, wenn er weiter versuchen wlll, das spanische Unglück mit neuen und noch gewalttätigeren Methoden auch über Deutschland zu bringen. Und wir werden uns dabei nicht bekehren lassen durch das Ge­schwätz jener Schwächlinge, die an die Gefahr erst dann glauben, wenn sie von ihr verschlun­gen werden. (Starker Beifall unterstreicht diese

Sätze des Führers.)

Im übrigen: wir haben den Bolschewismus von Deutschland einst nicht abgewehrt, weil wir eine bürgerliche Welt etwa zu konservieren oder gar wieder aufzufrischen gedachten. Hätte der Kom­munismus wirklich nur an eine gewisse durch die

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Der deilische Arbeiter wist nicht Kanonenfutter für die indisch-bolschewistische Weltrevolution sein

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Beseitigung einzelner fauler Elemente aus dem La­ger unserer sogenannten oberen Zehntausend oder aus dem unserer nicht minder wertlosen Spießer gedacht, dann hätte man ihm ja ganz ruhig eine Zeit lang zusehen können. (Erneute Zustimmungs­kundgebungen.) Es ist aber nicht das Ziel des Bol­schewismus, die Völker dann von dem Krankhaften zu befreien, sondern im Gegenteil das Gesunde, ja das Gesündeste auszurotten und das Verkommen st e an seine Stelle zu setzen. Ich kann nicht mit einer Weltanschauung paktieren, die überall als erste Tat bei ihrer Macht­übernahme zunächst nicht die Befreiung des arbei­tenden Volkes, sondern die Befreiung des in den Zuchthäusern konzentrierten asozialen Ab­schaums der Menschheit durchführt, um dann diese Tiere loszulassen auf die verängstigte und fassungslos gewordene Mitwelt. (Starker, sich immer wiederholender Beifall.)

bolschewistischen Zersetzung der Völker und ich sehe ihre Reifmachung für den Umsturz. Ich habe den heißen Wunsch, daß es unserer Bewegung in Deutschland vergönnt sein möge, in friedlicher Arbeit die ihr wieder aufgezeigten großen Pro­bleme zu lösen. Sie erfordern die ganze Hin­gabe, Energie und die Gläubigkeit einer Füh­rung und eines Volkes. Es sind stolze Auf- gab e n, von denen ich weiß, daß ihre Lösung nicht nur meinen Namen, sondern vor allem den Namen unserer Bewegung in Deutsch, land für immer verewigen wird. Nichts benötigen wir für diese großen Pläne mehr als den Frieden. So wie wir im Innern unserer Aufgabe nur gerecht werden konnten durch die Her­stellung des sozialen Friedens in unserem Volks- korper, so können wir diese großen Projekte nur verwirklichen unter der Erhaltung des Frie­dens in Europa. Ich habe es nicht notwendig, den Ruhm der nationalsozialistischen Bewegung oder gar~ der deutschen Armee durch militärische Taten erhärten 311 müssen. Wer sich so große wirtschaft- liche und kulturelle Aufgaben vornimmt wie wir und so entschlossen an ihre Ausführung geht, der kann sich sein schönstes Denkmal nur im Trie­ben setzen. (Stürmische Zustimmung.)

Allein, fo wie ich zur Sicherung des Inneren

denn dieses selbe Rußland, das nun seit bald zwanzig Jahren dahinvegetiert, war früher eines der reich­sten Getreideländer der Welt. Achtzehn mal soviel Grund und Boden wie in Deutschland trifft dort auf einen Kopf der Bevölkerung. Welch eine miserable Wirtschaftsform, die es unter solchen Umständen nicht fertigbringt, ein Volk anständig leben zu lassen. Wenn es dem Bolschewismus aber nicht gelingt, in Rußland von neun Bauern einen Nichtbauern ernähren zu lassen, was wäre dann erst in Deutschland ge­schehen! In dem Lande, in dem zweineinhalb Bauern siebeneinhalb Nichtbauern mit Lebensmit­teln zu versorgen haben! Auch wir leiden unter den wechselnden Wetterverhältnissen und noch viel starker als Rußland, denn unsere Ernährungsfläche ist so unvergleichlich kleiner und damit noch um v'el mehr den gleichmäßigen Wetterstörungen aus­gesetzt. Was würde aber aus Deutschland und einer Wirtschaft geworden sein, wenn die jüdisch-! bolschewistische Mißwirtschaft auch bei uns ein­gerissen wäre!

Ja, wir haben sie bei uns kennen gelernt, diese hellsichtigen, festen Demokraten, Zentrumler. Volks- parteiler und sonstigen politischen Kämpen einer bürgerlichen Welt, die stets ihre politische Kraft mit so viel milder Weisheit paarten, daß ihre Ent­schlüsse dann maßvoll wurden und ihre Handlungen in jener Klugheit ausliefen, für die ein Clausewitz so wenig Verständnis aufzubringen vermochte. (Beifall.) >

Der Nationalsozialismus hat diese schwächlichen Elemente beseitigt und dadurch das Vorfeld für seine Auseinandersetzung mit dem Marxismus frei gemacht. Denn erst mußte leider dieser bürger­liche Schleim durchstoßen werden, wollte man auf den wirklichen Gegner treffen. Vielleicht wird auch anderen Völkern diese Aufgabe nicht erspart werden. Jedenfalls bewundern wir das faschistische Italien, dem es gelang, dieses Problem elf Jahre vor uns zu lösen. Und wir freuen uns über all die Staaten, die auf anderen Wegen die Rettung ihrer Völker vor dieser Gefahr versuchen!

Wir sind überzeugt, daß früher oder später keinem Volk trotz allem bürgerlichen Verständi- gnngswillen und aller politischen Weisheit eine letzte und klare Entscheidung erspart bleibt, denn: Richt Europa ist in zwei Teile zerrissen und nicht durch uns, sondern der Bolschewismus hat die Grundlagen unserer ganzen menschlichen Staats- und Gesellschaftsordnung, unserer Kul­turauffassung, unserer Glaubensgrundlagen, un­serer Moralansichten angegriffen und damit in $rage gestellt. (Erneute Zustimmung.) Wenn dieser Bolschewismus diese Lehre in einem einzigen Lande pflegen würde, könnte dies den anderen Völkern gleich fein. So aber ist der oberste Grundsatz dieser Lehre die 3 n - ternakionalltät derselben, d. h. das Be­kenntnis, diese Auffassungen in der gan­zen Welt zum Durchbruch zu bringen, und dies heißt also, die bisherige Welt aus den

Angeln zu heben.

Daß dies ein britischer Leitartikelschreiber nickt erkennen will, bedeutet ungefähr soviel, als wenn im 15. Jahrhundert ein Humanist in Wien die Ab-

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stcht des Mohammedanismus, in Europa sich aus­zubreiten, einfach abgestritten haben würde mit dem Hinweis, daß der, der dies behaupte, die Welt in Zwei Teile zerreiße, in das Morgenland und in das Abendland. Leider kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß die meisten Zweifler über die bolschewistische Weltgefahr selbst aus dem Morgen- lande stammen. (Beifall.)

Denn diese Weltbürger behaupten, nicht der Kommunismus zerreist die Welt in zwei Auffaffun- gen, sondern derjenige, der auf die Tatsache des Kommunismus aufmerksam macht und am meisten der, der sich davor schützt! Es steht uns nicht zu, andere Völker belehren zu wollen, aber es steht uns zu, die uns gewordenen Lehren f ü r Deutschland z u beherzigen. Die Politiker m England haben bisher den Kommunismus im eigenen Lande nicht kennen gelernt, wir aber schon. Da ich nun diese jüdisch-sowjetische Ideenwelt in Deutschland bekämpft, besiegt und ausgerottet habe, bilde ich mir ein, mehr Verständnis für das Wesen oiefer Erscheinung zu besitzen als Leute, die sich bisher im günstigsten Fall nur literarisch damit be- schäftlgen konnten. (Wiederholte Zustimmung.)

Nationalsozialisten! Nationalsozialistinnen!

Ich habe 15 Jahre lang mit Erfolg eine Bewe- gung gegründet, geführt und dann zur Macht ge­bracht. Ich habe 3Vz Jahre lang im Besitz der Macht mit unbestreitbar noch größerem Erfolg die Nation geleitet und ihr wieder eine geachtete Stel- lung im Kreise der übrigen Nationen erkämvft. (Jubelnde Kundgebungen.) Ich habe in dieser Zeit mich bemüht, unser Volk im Innern gesünder, in feiner Wirtschaft reicher, in feiner Kultur besser zu machen.

Wenn ich bedenke, daß ich selbst noch vor 28 Iah- ren als kleiner Bauarbeiter mir mein Brot ver- diente, noch vor 20 Jahren als Soldat in der gro­ßen Armee marschierte, daß ich vor 15 Jahren mit

Handvoll Anhängern mich gegen eine Über­wältigende Uebermacht herumschlagen mußte, noch vor 12 Jahren für meinen Kampf um Deutschland im Gefängnis saß und erst vor vier Jahren Aus­sicht erhielt, zur Macht zu kommen, bann ist bas beute erreichte Ergebnis ein zuminbest erstaunliches. (Die Massen bereiten bem Führer minutenlange jubelnbe Hulbigung.)

Ich habe aber diese Erfolge nur erzielt, weil mich erstens bemühte, die Dinge zu s e h e n , w i e s i e s i n b . und nicht, wie man sie gerne wahrhaben möchte. Und zweitens, weil ich mich niemals durch Schwächlinge oder besser gesagt, von einer mir einmal gewordenen Er­kenntnis wegschwähen ober wegbrin - qen ließ, und drittens, weil ich stets ent- schlossen war, einer einmal erkannten Jtotroen- 0 i g t e u auch unter allen Umständen zu g e - 2.0 rch e n. Ich werde nun heute, da mir das S$,<f ° J° flro.^c ^folge geschenkt hat. diesen meinen Grundsätzen nicht untreu werden. (Er- n-ute Kundgebung., So rote Ich IV, Jahrzehnte lang in den Kreisen der Partei der freue C°na'n.c.r roa' °°r den unser Volk bcdrohen- d°n «-fahren, (o will ich auch heule in aller

V- iutn deutschen Volk und ,u . En .Hangern sprechen über da-, was meiner liesslen Ueberzcugung nach Europa und damit auch uns bedroht.

?en ®e9 der bolschewistischen Jnfek- hione[bfr^®e f- ^eut? ^nau so, wie ich vor Jahren die Infektion tn unserem eigenen Volk gesehen und vor ihr gewarnt habe. Ich sehe die Mechoden der

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anderen Völkern etwas aufzuzwingen, was diese | selbst gar nicht wünschen.

Unsere Armee schwört nicht den Eid, die natio- nalfozialistische Idee mit Blut über andere Völker weiterzuverbreiten, sondern mit ihrem Blute die nationalsozialistische Idee und damit das Deutsche Reich und feine Sicherheit und seine Freiheit vor dem Angriff ande­rer Völker zu beschützen!

(Erneutes Händeklatschen.) Wir können darüber mit den jüdischen Kommunistenführern überhaupt nicht diskutieren. Wer sich anmaßt, in der ganzen Welt herumzuziehen, friedliche Menschen gegeneinander zu Hetzen, Bürgerkriege zu organi- sieren, um dann, wenn es schief geht, alles wieder im Stich zu lassen und nach Moskau zurückzukehren, der wird freilich die ihm zur Verfügung stehenden staatlichen Gewalten leichten Herzens für solche imperialistischen Ziele einsetzen.

Und wohin wir heute sehen, überall hetzt dieser Bolschewismus zu fremden Interventionen, zu frechen Waffenlieferungen, zur freiwilligen Ab­stellung, zu Geldsammlungen usw. Das deutsche Volk gehört zu den soldatisch besten der Welt. Dies wäre die richtige Todesbrigade für die blutigen

s f .. . . . ir, I Ziele dieser internationalen Unruhestifter geworden!

des deutschen Arbeiters und des deutschen Bauern wir hahon i>

haben wir Nationalsozialisten Front gegen den , ^abcn bie

Bolschewismus gemacht. ootuhon von unserem Volk und von anderen

Wir lehnten diese Lehre weiter ab infolge unfe- Völkern diese Gefahr weggenommen. Wir fön-

rer humaneren Auffassung, mit der wir nen daher auch mit einer gewissen Ruhe d 1 e s e

dem Mitmenschen gegenübertreten. Die Darlegun- Versuche bei anderen betrachten. Sollte

gen unserer Redner auf diesem Parteitag sowie aber jemals durch einen solchen Versuch das

die Ereignisse m Spanien haben wieder einmal «eich bedroh, roerdeu, dann wird die Jia-

«a'ÄÄ'ÄM» ,»«<!«-»"«»» wistischen Kampfmethoden und Regierungsmaximen. scheu Parole erinnern und in einem brau-

Das deutsche Volk ist für solche Scheußlich-cnben Sturm diejenigen hinaus-

keiten zu gut und zu anständig. fegen, die etwa glauben sollten, militärisch mit

Wir Nationalsozialisten haben auch eine Re- uns ein leichteres Spiel zu haben, als sie es

volution hinter uns. Sie wurde auch von in den letzten Jahren weltanschaulich hatten.

r r , J8 a u e r n und Soldaten ged (Minutenlange Kundgebungen.) Denn dies kann nUnLfVaf «f?'einen besiegt und man in dieser internationalen Revolutionszeit

Zu Boden geworfen. Allein, es ist für uns Ratio- 2, 6()nnfni. nof

nalsozialisten ein stolzes Bewußtsein, daß, während i , ?" Deutschland wird

im Jahre 1933 die nationalsozialistische Revolution 2a® beutfdje Volk Herr in feinem Hause

über Deutschland brauste, noch nicht einmal bleiben! And kein jüdisch-bolschewistischer Sow-

eine Fensterscheibe in Trümmer ging, jetismus.

daß wir selbst die Meuchelmordversuche und zahl- Dies sind nur einige der Gegensätze, die uns losen feigen Meuchelmorde, die der Kommunismus vom Kommunismus trennen. Aber ich gestehe es: an unseren Anhängern verbrach, mit einem Mi- Sie sind unüberbrückbar. Dies sind wirklich nimum an Abwehr ohne jede Vergeltung über- z w e i Welten, die sich nur voneinander ent» roinben konnten, nicht etwa, weil wir zu schwach fernen, nie aber etwa miteinander vereinen können, waren, um Blut sehen zu können. Wir haben als Soldaten im schwersten Krieg aller Zeiten das furchtbarste Leid der Menschheit miterlebt, damals, als sich die Führer der Bolschewisten als feige (Emi­granten in der Schweiz herumtrieben oder in Deutschland und Rußland hinter den Fronten als unabkömmlicke Geschäftemacher ihre Gewinne ein­schoben. (Lebhafte Zustimmung.)