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Vereinigung sieht davon ab, aus diesem Anlaß eine große öffentliche Feier zu veranstalten, sie hat aber statt dessen, um die Bedeutung ihrer sachlichen Ver­ständigungsarbeit zu,betonen, die zur Zeit an deut­schen Hochschulen weilenden amerikanischen Austausch-Studenten zu eine Reise durch Deutschland eingeladen, um ihnen auch außerhalb ihrer Universitätsstadt einen Einblick in die Verhältnisse im neuen Deutschland zu vermitteln. Die Reise wird als Höhepunkt eine Gedenk- stunde am Geburtshause von Carl Schurz in Liblar bei Köln bringen.

Die amerikanischen Studenten werden auf ihrer Reise durch Deutschland auch Gießen besuchen. Die Rundreise beginnt am Montag, 18. Mai, in Berlin. Von dort aus geht die Fahrt mit dem Reisewagen über Wittenberg. Leipzig, Naumburg nach Jena. Am zweiten Tage, 19. Mai, wird die Fahrt fortgesetzt über Weimar, Erfurt, nach der Wartburgstadt Eisenach. Der 3. Reisetag, 20. M a i, bringt die Teilnehmer von Eisenach nach Mar­burg, dann nach Gießen. Die Ankunft in Gie­ßen ist auf 15 Uhr geplant. Hier soll das Studenten­heim besichtigt werden und ein Zusammentreffen mit den Austausch-Studenten der Universität Gie­ßen stattfinden. Nach gemeinsamer Kaffeetafel im Studentenhaus erfolgt die Weiterfahrt nach Frankfurt a. M., wo die Gäste am Abend vom Frankfurter Oberbürgermeister, Staatsrat Dr. Krebs, und von dem Rektor der Universität Frankfurt, Prof. Dr. P l a tz h o f f, imRömer" begrüßt werden. Nach einem kameradschaftlichen Beisammensein fahren die Gäste zur Uebernachtung nach Bad Soden. Am vierten Reisetage, 21. Mai, geht die Fahrt von Bad Soden nach Frankfurt zur Reichsnährstandsschau, dann weiter über Wies­baden nach Rüdesheim. Am Freitag, 22. Mai, wird der fünfte Reisetag ausgefüllt sein mit einer Rhein- burgen-Fahrt von Rüdesheim bis nach Bonn. Der sechste Reisetag, 23. Mai, wird am Vormittag die Gedenkfeier in Liblar bringen, dann wird die Fahrt über Köln nach Paderborn fortgesetzt. Der letzte Tag der Rundreise, 24. Mai, bringt die Fahrtteil­nehmer von Paderborn über Bad Pyrmont nach Hannover, dann weiter nach Braunschweig, Magde­burg, Potsdam nach Berlin, wo die Fahrt ihren Abschluß findet.

Gonderzugkarten

zur Tteichsnährstands-Schau.

Wie die Bezirksbauernschaft Gießen uns mitteilt, sind Sonderzug-Fahrkarten zum Besuch der Reichs­nährstands-Schau in Frankfurt a. M. bei der B e- zirksbauernschaft Gießen im Liebighaus (Alte Klinik), Liebigstraße 16, während der Dienst- stunden 8 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr bis einschließlich Samstag mittag zu haben.

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Die für den 7. Juni angesetzte Heidelbergfahrt muß wegen der Reichs-Handwerkertaguna in Frankfurt tun Main abgesagt werden, da durch Diese Veranstal­tung an diesem Tage nicht genügend Teilnehmer zu­sammenkommen.

An Himmelfahrt (Donnerstag, 21. Mai) findet eine Omnibusfahrt nach Kassel-Wilhelmshöhe statt. Die Abfahrt erfolgt in Gießen um 6.30 Uhr Ecke Frankfurter Straße und Liebigstraße. Der Fahr­preis beträgt einschließlich Mittagessen 6,30 RM. Anmeldungen hierfür werden auf der Kreisdienst­stelle Gießen, Schanzenstraße 18, entgegengenommen.

Norwegenfahrfen.

Allen Urlaubern des Gaues Hessen-Nassau ist noch einmal Gelegenheit gegeben, nach Norwegen zu fahren, und zwar vom 19. Mai bis 26. Mai. Da alle weiteren angesetzten Norwegenfahrten bereits besetzt sind, ist dies die einzige Möglichkeit. Wir bitten daher alle Urlauber, umgehend die Anmeldungen auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, abzugeben.

Erfolgreiche Stenographen.

Die Frühjahrsprüfung an der Industrie- und Handelskammer in Gießen haben mit Erfolg die nachstehenden Stenographen bestanden:

Abteilung 180 Silben: Richard Strauch, Gießen.

Abteilung 150 Silben: Anna Magold, Gießen; Gretel Roßkath, Gießen; Marie Schnei­der, Gießen; Anna Wagner, Großen-Buseck, El­friede Tenniger, Gießen; Esther Freitag, Gießen.

Die Vorprüfung in der Abteilung 120 Silben haben bestanden: Anni Derzbach, Oie- feen; Elly Fink, Gießen.

Die Prüflinge haben sich dadurch das von In­dustrie, Handel und Behörden so geschätzte Zeug­nis als tüchtige Stenographen erworben. Die Aus-

Die größte Jugendherberge Westdeutschlands

ihrer Bestimmung übergeben.

In Wiesbaden wurde das größte Eigenheim des Rhein- Mainischen Jugendherbergswerkes mit einer schlichten Feier seiner Bestimmung übergeben. Die feier­liche Eröffnung des Heimes mit seinen 350 Betten, 100 Notlagern und sechs Tagesräumen vollzog in Anwesenheit der Vertreter der Partei, der staatlichen Behörden und der Stadt Wiesbaden, sowie der Kreisamtsleiter der NSV., der Führer und Führerinnen der Hit­lerjugend und des BDM., der Landesverbandsleiter des Rhein- Mainiscken Jugendherbergswerkes Gebietsführer Geißler (Frankfurt).

Die Jugendherberge Wiesbaden zeigt sich mit ihren freundlichen, hellen Schlaf- und Tagesräumen, Bade- und Wascheinrichtungen als die wichtigste Standbleibe unseres Gebietes. Im Einvernehmen mit

dem Gauleiter wird die neue Jugendherberge Wiesbaden gleichzeitig Mittelpunkt ausländischer Gruppen werden, die von dort aus die Möglichkeit haben, das rhein-mainifche Wirtschaftsgebiet und dessen Bewohner kennenzulernen.

Großes wurde schon geleistet, doch große Auf­gaben liegen noch vor uns. Hier soll das Ergebnis des Reichsopfertages, der in diesem Jahr am 16. und 17. Mai stattfindet, helfen, die nötigen

Mittel aufzubringen und die Jugend in ihrem Be­streben zu unterstützen.

So ergeht der Ruf an jeden, der ein Herz für die deutsche Jugend hat, am kommenden Samstag und Sonntag sein Scherflein zu opfern, um an der Er­reichung des Zieles beizutragen: der wander­frohen Jugend die notwendigenHeime zur Verfügung zu stellen, um durch das Kennen­lernen des Vaterlandes Körper und Geist zu for­men und die Liebe zur Heimat zu vertiefen.

Der Arbeitseinfah im Bezirk Hessen.

Eine sehr erfreuliche Aufwärtsentwicklung.

LPD. Frankfurt a. M., 14. Mai. Jrn Mo- nat April hat sich der Arbeitseinsatz im Bezirk des L a n d e s a r b e i t s a rn t s Hef« f e n weiter gebessert.

Die Zahl der Arbeitslosen nahm um 10151 oder 8,2 v. H. des Standes von Ende März ab. Die Aufnahmefähigkeit der freien Wirtschaft war jedoch erheblich gröfeer, als dies in der Abnahme der Zahl der Arbeitslosen um 10151 zum Ausdruck kommt; denn der Personenkrels der bei Notstandsarbeiten Beschäftigten konnte gleichzeitig um 4132 gesenkt werden. Von den Arbeitsämtern wurden im April 113127 Ar­beitslose gezählt, davon waren 14 349 oder 12,7 v. H. Frauen. Gegenüber dem Höchststand des letzten winters (Januar 1936 = 155 329 Ar­beitslose) ist die Arbeitslosigkeit demnach bis Ende April bereits um rund 42 200 zurück­gegangen, während die Abnahme im Vorjahre vom winterlichen Höchststand bis zum 30. April erst rund 39 500 Arbeitslose betrug.

Von den 17 Arbeitsämtern am Landesarbeits­amtsbezirk hatten nur zwei eine leichte Zunahme der Zahl der Arbeitslosen zu verzeichnen, die in einem Beziyk auf Entlassungen in der Lederindu­strie zurückzuführen ist, während in dem anderen, in dem der Arbeitseinsatz infolge seiner überwie­gend landwirtschaftlichen Struktur in der Haupt­sache von der Aufnahmefähigkeit der Außenberufe abhängt, ungünstige Witterung die Entwicklung hemmte.

Auch in fast sämtlichen Berufsgruppen be­wegte sich der Arbeitseinsatz in aufsteigender

Richtung. Fast zwei Drittel der Abnahme (rund 6300) entfielen auf die Außenberufe, davon wies wiederum das Baugewerbe, in dem über 4300 ar­beitslose Fach- und Hilfsarbeiter weniger gezählt wurden, den stärksten Rückgang auf. In den Be­rufsgruppenIndustrie der Steine und Erden" undLandwirtschaft, Gärtnerei, Tierzucht" wurden 938 bzw. 340 Arbeitslose weniger gezählt als Ende März. Von den Konjunkturgruppen hatte die Be­rufsgruppeEisen- und Metallerzeugung und -Verarbeitung" die stärkste Entlastung (1126 Ar­beitslose); es folgen dasHolz- und Schnitzstoff­gewerbe" mit einer Abnahme um fast 700, die Be­rufsgruppeGast- und Schankwirtschaftsgewerbe" mit 463 und dasBekleidungsgewerbe" mit rund 330. Die Zahl der arbeitslosen Angestellten ging im April um fast 300 zurück.

Ende April wurden in der Arbeitslosenver­sicherung 16127, in der krifenfürsorge 49 739 hauptunterstühungsempfänger gezählt. Die Zahl der hauptunterstühungsempfänger in beiden Anterstühungseinrichtungen zusammen ist dem­nach gegenüber dem Stand von Ende März um 6583 oder 9,1 v. h. zurückgegangen.

Die Zahl der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen betrug Ende April 21 379, also 1035 ober 4,6 v. H. weniger als Ende März. In der wertschaffenden Arbeltslosenfürsorge wurden am 30. April 12 991 Volksgenossen beschäftigt, darunter befanden sich 326 Personen, denen die Unterstützung gemäß Ab­schnitt I § 1 Ziffer 7 des Gesetzes vom 1. Juni 1933 weitergezahlt wird. Die Zahl der Notstandsarbeiter ist somit gegenüber dem Stand von Ende März um 4132 zurückgegangen.

gäbe der Zeugnisse erfolgt am Dienstag, 19. Mai, in der Industrie- und Handelskammer Gießen.

Es wäre zu empfehlen, wenn sich immer mehr junge Leute dieser Prüfung, die die Aufnahme einer Ansage von 10 Minuten nebst korrekter Uebertragung erfordert, unterziehen würden. Die nächste Gelegenheit dazu wird wieder im Herbst gegeben, da diese Prüfungen im ganzen Reich jährlich zweimal abgehalten werden müssen. Eine gute Vorübung dazu bietet das große Leistungs­schreiben des Gaugebiets Hessen-Nassau, welches am 5. Juli in Gießen in der Universität, dem Real­gymnasium und der Oberrealschule abgehalten wird und zu dem weit über 1000 Kurzschriftler aus dem Rhein-Mainischen Wirtschaftsgebiet erscheinen wer­den. Mit dieser Tagung ist gleichzeitig die Feier des 75jährigen Bestehens der Ortsgruppe Gießen der Deutschen Stenographenschaft verbunden.

Wespenplage in Aussicht!

Der aufmerksame Beobachter wird in der letzten Zeit die Wahrnehmung gemacht haben, daß sich jetzt zahlreiche Wespen bemerkbar machen, die durch ihre Größe auffallen. Es sind nämlich lauter Köni­ginnen, also weibliche Tiere, die nun daran gehen, ihre Nester zu bauen. Sie haben den Winter über in Ritzen, hohlen Bäumen, unter Moos und Mulm und sonstigen Schlupfwinkeln zugebracht und kom­men, sobald warmes Frühlingswetter eingetreten ist, zum Vorschein, um an einer günstigen Stelle, gewöhnlich in einer Erdhöhle, einem hohlen Balken oder gar freihängend in einer Baumkrone, einem leeren Stalle oder unter der Dachfirste die ersten Zellen der zukünftigen Kolonie zu errichten.

Während die ersten Wespen kaum schädlich sind, nimmt mit dem Erstarken des Volkes auf mehrere

hundert Arbeiterinnen der Schaden und kann in manchen Jahren geradezu zur Wespenplaae wer­den. Die ersten und süßesten Weintrauben, die reif­sten Aprikosen, Mirabellen, Renekloden und Früh­birnen es sind die schlechtesten Früchte nicht, woran die Wespen nagen, sagt der Volksmund werden heimgesucht, und wenn die Hausfrau ihre Vorräte an Gelee und Marmelade nicht gut ver­wahrt, muß sie zu Winters Anfang die betrübliche Erfahrung machen, daß die Wespen im Sommer und Früyherbst ihre Mitesser waren. Mit ihren Freßzanaen sind sie in der Lage, Papierverschlüsse und umhüllende Gazesäckchen zu zerbeißen.

Das Fangen der Raubgäste im Hochsommer nützt sehr wenig. Durch die dauernd auslaufende Brut wird der Abgang nicht nur ersetzt, sondern es findet darüber hinaus noch eine beträchtliche Vermehrung des Volkes statt. Jetzt im Frühjahr ist die beste Zeit zur Bekämpfung, jetzt muß man darangehen, jede umherfliegende Wefpenstommutter entweder mit einem Fangnetz, oder durch Niederschlagen im Fluge, ober durch Töten in einem geschlossenen Raume zu vernichten. Jede gefangene Wespenkönigin läßt einen ganzen Wespenstaat nicht zur Entwickelung kommen. Leicht fangen lassen sie sich auch in aufge­hängten Arzeneigläsern und Flaschen, die zum Teile mit Honiglösung, süßem Alkohol oder Beerensaft ge­füllt sind.

Die Lebensweise der Hornisse, vielerorts auch Göulswesven genannt, ist der der Wespen gleich. Ihr Schaden ist noch beträchtlich größer, da sie im­mer neue Früchte anfressen und so Den Fäulnispilzen und anderen Insekten die Vorarbeit zu ihrem Der- nichtungswerke leisten. Die Bekämpfung ist auch jetzt am leichtesten und erfolgreichsten.

Notstandsarbeiter haben Anspruch auf Tariflohn.

NSG. Wir hatten vor einiger Zeit eine Ver­öffentlichung gebracht, nach der der Lohn der Not­standsarbeiter freier Vereinbarung unterliegt. Dis Frage der Entlohnung der Notstandsarbeiter ist in­zwischen erneut vor dem Landesarbeitsgericht Öurt behandelt worden. Der Tatbestand war er:

Ein Volksgenosse, von Beruf Schmied, war bet einer Baufirma als Notstandsarbeiter beschäftigt. Während seiner Beschäftigungsdauer war er täg­lich etwa sechs Stunden mit Erdarbeiten und etwa zwei Stunden mit Pickelschärfen beschäftigt. Be­zahlt wurde er als Tiefbauarbeiter. Mit Rücksicht auf feine Tätigkeit von regelmäßig aroei Stunden als Schmied verlangte er aber für diese Stunden den Schmiedelohn. Er klagte wegen der Differenz beim Arbeitsgericht. Arbeitsgericht und Landes­arbeitsgericht haben feiner Klage stattgegeben. In der Urteilsbegründung heißt es, daß Notstands­arbeiter grundsätzlich mit Tariflohn au bezahlen sind; die gegenteilige Entscheidung, die Das Landes­arbeitsgericht am 26. August 1935 unter Bezug­nahme auf § 2 Ziffer 6 Des Bezirkstarifvertrages getroffen habe, sei unrichtig, da sie auf einer Ver­wechslung der Begriffe Fürsorgearbeiter und Not- standsaroeiter beruhe. Für die Zeit, in der der Kläger mit Erdarbeiten beschäftigt gewesen sei, habe er Anspruch auf den tariflichen Lohn eines Tiefbauarbeiters. Für die Zeit, während er als Schmied tätig gewesen sei, müsse ihm der Schmiede­lohn zuerkannt werden. Pickelschärfen sei ohne Zweifel eine Schmiedearbeit. Nach dem Bautarif (§ 2 Ziffer 7) sei der Maurerlohn für jede Maurer­arbeit, der Zimmererlohn für jede Zimmererarbeit zu zahlen, daraus folge, daß auch der Schmiede­lohn für jede Schmiedearbeit zu zahlen sei. Das entspreche auch dem gesunden Volksempfinden, wo­nach jeder Arbeiter seines Lohnes wert sei. Wenn ein Volksgenosse gelernter Schmied sei und mit Schmiedearbeit beschäftigt werde, dann müsse ihm auch der im Bautarif vorgesehene Schmiedelohn be­zahlt werden, denn Schmiedearbeit sei Facharbeit und gehöre nicht zu den Aufgaben eines Notstands­arbeiters, der lediglich ungelernte Arbeit, meistens Erdarbeit, zu verrichten habe.

Diese Entscheidung ist von arundfätzlicher Be­deutung sowohl für die bei Notstandsarbeiten täti­gen Gefolgschaftsmitglieder, als auch für die Unter­nehmer.

** Straßensperre. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird die L i e b i g st r a ß e zwi­schen Ebelstraße und Aulweg von Donnerstag, den 14. Mai, bis einschließlich 20. Juni für den gesamten Fahrzeugverkehr polizeilich gesperrt. Die aufgestellten Sperr- und Umleitungsschilder sind zu beachten.

Kleine Strafkammer Gießen.

Der H. B. aus Garnbach wurde durch Urteil des Amtsgerichts Butzbach wegen Betrugs in drei Fällen zu einer Gesamtgefängnis strafe von zwei Monaten und drei Wochen verurteilt. Gegen dieses Urteil verfolgte der Angeklagte das Rechtsmittel der Berufung. In der gestrigen Haupt-

Eine We l t verändert und erobert

Vor 50 Jahren schufen Gottlieb Daimler und Carl Benz die ersten praktisch brauchbaren Kraftfahrzeuge. Sie schenkten der Menschheit Ungebundenheil und Frei­heit von Zeil und Raum. Pionierwille und Höchstleistung an Konstruktion und Material sind seitdem das Merk­mal geblieben für die Daimler-Benz-Werke und haben den Mercedes-Benz-Siem eine Well erobern lassen. Unser Bauprogramm 1936 bring! wiederum Spitzen­leistungen: Vor allem die Ergänzung durch die voll­kommenen Wagen der niedrigen Preisklasse: Typ 170 V. der überall Aufsehen erregt durch seine Leistung, seine Ausstattung, Wirtschaftlichkeit und durch seinen

niedrigen Preis. Typ 170 H mit seiner großen Raummog- lichkeil und seinen fabelhaften Fahreigenschaflen den neuen Diesel-Personenwagen Typ 260 D die be­rühmten. bewährten und gern gekauften Modelle der Mittelklasse, die 2- und 23-Liter-Typen mit normalem und verlängertem Fahrgestell, 4- bis 5-sitzig oder mit den preiswerten und praktischen 6-sitzigen Aufbauten die bekannten Typen 500 mit und ohne Kompressor. Unter den neuen Mercedes - Benz - Modellen werden auch Sie das Fahrzeug finden, das Ihren Wünschen und Anforderungen entspricht Verlangen Sie Auskunft oder besser noch: Machen Sie eine Probefahrt!

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