Ausgabe 
15.2.1936
 
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Wirtschaft

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und er-

Kirchliche Nachrichten

händelslrahe

1 und

hannesgemeinde, Pfr. Ausfeld.

Wiefeck. 10:

Haufen. 13: Gottesdienst. Cid). 10: Stiftsdechant

gegen büßten AKU. auf schwaches Amsterdam 0,75

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Hießen

Banknoten.

in denen Branche

19. Februar.

20. Februar.

gungspflichtige Reuerrichlung nur dann genommen, wenn die Umstellung nicht Zuge einer allmählichen, schrittweise vor gehenden Entwicklung, sondern plötzlich

20.30:

20.30:

zelnen Geschäft üblicherweise voraussetzt wartet.

Der Erlaß geht dann auf die Fälle ein, in einer Verkaufsstelle einer bestimmten

an- im sich

ZU

neben den branchezugehörigen Waren einer ande­ren Warengattung geführt wurden und der Inhaber später dazu überging, überwiegend oder gar aus­schließlich die Waren dieses anderen Handelszwei­ges zu führen.

Auch in einem solchen Fall, in dem es zu einem völligen Branchewechsel kommt, wird vom Reichswirtschaflsminister eine genehml-

Männerstunde. Mittwoch, Bibelstunde. Donnerstag, Jugendbundstunde.

Reuapostolische Gemeinde,

l^rden neue Türken höher bewertet, » Trnnche

97'50 bw W,S°. I-, Tranche 102,50 bi» 103,50, bj. 'SS! i

ebenfalls sehr still, auf Basis der Mittagskurse be­stand aber eher Nachfrage. Von Auslandwerten

Gottesdienst. Alten-Buseck. 10: Gottesdienst. Trohe. 13: Gottesdienst. Steinbach. 10: Gottes­dienst und Kollekte. Albach. 12.30: Gottesdienst, Christenlehre und Kollekte. Rödgen. 10: Gottes­dienst; 20: Vortrag überDeutschglaube und Chri- stusglaube". Annerod. 13: Gottesdienst. klein- Linken. 10: Gottesdienst; 11.15: Kindergottesdienst.

Verkaufsstelle, und zwar in räumlicher Ver­bindung mit einer schon vorhandenen Verkaufs­stelle angesehen wird.

Allerdings kann das Vorliegen des inneren Zu­sammenhangs zwischen verschiedenen Warengattun­gen an verschiedenen Orten durchaus verschieden beurteilt werden. Als Maßstab bei der Feststellung eines solchen inneren Zusammenhangs werde daher von der Beobachtung auszugehen sein, welche Waren das Publikum am einzelnen Orte im ein-

o. h. auf 52 ein.

U. a. notierten: Altbesitz 110,40, JG.-Farben- Bonds 125,75, 6proz. Krupp 104,50, 6proz. NSU. 103,25, I. Tamaulipas 5,75, Adca 71, Commerzbank 92,50, DD-Bank 91,50, Dresdner Bank 91,50, har- pener Bergbau 115, Ilse Genuß 130,50, Mannes­mann 87,138787,13, hoesch Eisen 90, Rhein­stahl 113,75, Vereinigte Stahlwerke 84, AKU. 52, Bekula 140, IG.-Chemie Basel volle 170,50, Conti Gummi 169, Daimler 103,13, Deutsche Erdöl 113, Scheideanstalt 211, Deutsche Linoleum 150,50, Licht und Kraft 135, Elektr. Lieferungen 118.50, JG.- Farben 151, Feinmech. Jetter 85, Hess. Nass. Gas 83,75, Goldschmidt 112,50, Holzmann 98,75, Jung- Hans 88,50, Metallgesellschaft 117,75, Moenus 84,75.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 14. Febr. Die Zufuhren zum hiesigen Platz waren anfangs der Woche größer, so daß die Verteilung reichlicher vorgenommen werden konnte. Die kalte Witterung blieb auf die Legetätig-

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!ein-ünden.

Kahn; 13: Kindergottesdienst; 14: Stiftspfr. Nau­mann. Rieder-Bessingen. 10: Stiftspfr. Naumann. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst, Missionar Ruff; Kollekte; 19.30: Abendfeier mit Lichtbildern. Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst, Missionar Ruff, Kollekte. Wünzenberg. 11: Gottesdienst. Trais-Mnzenberg. 9: Gottesdienst. Hungen. 10: Gottesdienst; 13.30: Kindergottesdienst. Wir- 6erg. 10: Gottesdienst. Veitsberg. 12.30: Got­tesdienst. Kirtorf. 15.30: Dekan Dr. Wendel; 20: VortragBrauchen wir deutschen Christen das Alte Testament noch?" D"kan Dr. Wendel. Ober-Gleen. Hauptgottesdienst (siehe Kirtorf); 18.30: VortragBrauchen wir deutschen Christen das Alte Testament noch?" Dekan Dr. Wendel.

Mittwoch, den 19. Februar.

Gießen. Zladtkirche. 20 Uhr: Abendandacht. Donnerstag, den 20. Februar.

Gießen. Johanneskirche. 20 Uhr: Bibelstunde.

Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Landeskirch- liche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9. Sonntag,

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Hinzimahme neuerWaren imÄnzelhandelsgeschäst

Ein neuer Nun verlaß zum Einzelhandelsschutzgeseh.

(Fwd.) Der Reichs- und Preußische Wirtschafts­minister hat in einem Runderlaß vom 10. 1. 1936 zu einigen Fragen des Einzelhandels-Schutzgesetzes Stellung genommen und dabei auch die hinzu- nahme neuer Waren in Einzelhandelsgeschäften be­handelt.

In dem Erlaß wird zunächst darauf hingewiesen, daß die gegenwärtige Fassung des Einzelhandels­schutzgesetzes keine gesetzliche Grundlage dazu bietet, Genehmigungen für Geschäftseröffnungen unter ausdrücklicher Beschränkung auf bestimmte Waren­gattungen, oder bestimmte Waren mit der Maß­gabe zu erteilen, daß die Genehmigung hinfällig sein soll, wenn andere Warengattungen und andere Waren ausgenommen würden. Solche beschränkten Genehmigungen seien unzulässig, soweit nicht im Einzelhandelsschußgesetz schon jetzt für Lebens- und Genußmittel, sowie für Arzneimittel Sonderbestim­mungen bestehen.

Dem Bedürfnis, daß in Verkaufsstellen nicht ohne jede Beschränkung neue Warengallungen ausgenommen werden sollen, kann dadurch Rechnung getragen werden, daß die hinzu- nahme solcher Waren, die im Verhältnis zu den bisher in den Verkaufsstellen geführten Waren völlig artfremd sind und die in keiner­lei innerem Zusammenhang mit den bisher ge­führten Waren stehen, als Reuerrichkung einer

in den Großstädten konnte bisher noch nicht über­wunden werden, obgleich die deutsche Erzeugung eine weitere Zunahme aufweist. Anderseits hat sich die erwartete Derbrauchssteigerung weiter fortge­setzt, so daß es meist schwer fiel, den Anforderungen nachznkommen, zumal ausländische Butter nur in kleinen Mengen eingeführt wurde. Indes bleibt der Großhandel in Erwartung größerer Zufuhren aus Dänemark. Es notierten in Mark per 50 Kilo­gramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufs­preise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 145 bis 148, feine deutsche Molkereibutter 143 bis 145, deutsche Molkereibutter 142, Landbutter 125. Holländische Butter 145 bis 148.

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Balkanländern. Gegen Ende der Woche haben sich die Anlieferungen etwas verringert; der Großhandel hielt im Einkauf angesichts der bevorstehenden Preis­ermäßigung etwas zurück. Die Kleinverteiler waren dagegen noch versorgt. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M. (Grobhandelsverkaufs­preise an den Kleinhandel): Deutsche und auslän­dische Handelsklasseneier: S 12% bis 12%, A 11% bis 11%, B 10% bis 11, C 9% bis 10, D 9% bis 9%.

Frankfurter Vuttermarkt.

Frankfurt a. M., 14. Febr. Die feit einigen Tagen bestehende Spannung der Butterversorgung

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 16. Februar. Sexagesimae.

Gießen. Stadttirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde, Propst Knodt; 17: Pfr. Becker. Johanneskirche. 8.15: Pfr. Ausfeld, Militärgottesdienst; 9.30: Pfr. Bech- tolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde, Pfr. Bechtolsheimer; 17: Pfr. Ausfeld; 20: Bibel­besprechung im Johannessaal, Pfarrassistent Zschau. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Gottesdienst; Pfarrassistent Weckerling; 10.45: Kinderkirche für die ^uthergemeinde, Pfarrassistent Weckerling. Pelrus- kapelle (Wetzlarer Weg). 9.30: Pfr. Trapp. Saal der Reuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Jo-

Wochenbericht ;

vom Frankfurter Produktenmarkt. i

Am Weizenmarkt nahmen die Anlieferun- i gen der Erzeuger, die infolge der Behinderung der - Feldarbeiten durch die kalte Witterung die Her- < richtung von Getreide wieder ausgenommen haben, ' zu. Dagegen ist der Bedarf noch kaum gestiegen, so daß in Südwestdeutschland nur das gute An­gebot aus Hessen und Franken Aufnahme fand, während die großen Zufuhren nord- und mittel­deutschen Weizens nicht restlos untergebracht wer- den konnten. Die großen Mühlen bevorzugen haupt­sächlich späte Lieferungstermine, während die Ab­lieferungen für die kleinen und. mittleren Betriebe alsbald erfolgen. Kleberweizen ist gesucht, aber nicht genügend angeboten.

In Roggen bleiben die Zufuhren unter dem Bedarf, hauptsächlich soweit es die Landmühlen betrifft, wogegen die an dem Wasser gelegenen Be­triebe sich mit den dort ankommenden norddeutschen Herkünften genügend versorgen können. Die Land­anlieferungen dürften aber doch bei anhaltendem Frostwetter etwas zunehmen, ohne daß damit die erbetenen Abgaben der Reichsstelle hinfällig würden.

In Brau- und I n d u st r i e g e r st e ist die Lage unverändert; Geschäfte werden nur unter den günstigsten Bedingungen bei bester Qualität und angemessenen Preisen abgeschlossen. Der Preis für Jndustriegerste paßt sich daher immer mehr dem Futtergerstenpreis an, ohne daß aber bisher das Angebot von Futtergerste zugenommen hätte. Der Verbraucher muß sich also mit dem Bezug von Gerstenfuttermehl begnügen.

Futterhafer kommt in unserem Gebiet im Gegensatz zu Norddeutschland kaum zum Angebot. Die beim Handel vorhandenen Vorräte werden für die Ablieferung an die Heeresverwaltung zur Ver­fügung gestellt. Jndustriehafer konnte bei uns nicht freigegeben werden.

Am F u t t e r m i t t e l m a r k t ist die Kleie­knappheit immer noch sehr drückend. Trotz des großen Angebots von Futter- und Nachmehlen ist dieser Ersatz nicht ausreichend. Auch Schnitzel fehlen z. Zt. wieder. Biertreber und Malzkeime sind ge­nügend zu gedrückten Preisen angeboten. Kartoffel­flocken haben etwas besseres Geschäft. In Oelkuchen erwartet man dringend die nächste Zuteilung. Fisch­mehl wurde im Rahmen der Schweinemastverträge zur Verfügung gestellt.

Weizen- und Roggenmehl hatten stetiges Geschäft. Die Verarbeiter zehren noch von ihren zum Monatswechsel aufgenommenen Vorräten und decken daher nur den dringendsten Bedarf ein. Das Angebot ist reichlich.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schlachtviehniarkt.

Gegen die Vorwoche hat sich die Lage auf dem Schlachtoiehmarkt wenig verändert. Die kalte Wit­terung blieb für den Fleischabsatz fördernd, so daß auch die Schlachtungen im allgemeinen lebhaft blie­ben. Die Zufuhren lagen meist etwas höher, nur bei Schafen trat eine saisonbedingte schwächere An­lieferung ein.

Der Auftrieb an Rindern war mit 815 (786) mäßig höher, die Qualität war im ganzen gut, so daß nach lebhaftem Geschäft die letzten Preise ziem­lich in Geltung blieben. Lediglich in der Klasse c) (fleischige) bröckelten die Preise für Ochsen und Färsen um 1 bis 2 Mark ab. Der Verkauf von ausländischem Frisch- und Gefrierfleisch blieb gut.

Am Schweinemarkt hat die Qualität der Tiere eher eine Verschlechterung erfahren, im gan­zen war sie etwa mittelmäßig. Die auf 3630 (3406) erhöhte Beschickung wurde bei unveränderten Prei­sen weiterhin zugeteilt.

Für Kälber blieb die Absatzlage bestiedigend, da sich eine Zunahme des Kalbfleischverbrauchs fest­stellen läßt. Insgesamt wurden 1173 (995) Tiere an- geboten, die nach mittelmäßigem bis ruhigem Han­del geräumt wurden. Es notierten a) 61 bis 68 (63 bis 68), b) 54 bis 60 (56 bis 62), c) 46 bis 53 (48 bis 55), d) 36 bis 45 (38 bis 47).

Am Schafmarkt hat sich die Zufuhr nach dem Eintopf-Sonntag auf 191 (385) Tiere halbiert, die zur Versorgung völlig ausreichten; die Qualität war mittelmäßig. Bei ruhiger Nachfrage blieben die Vor­wochenpreise unverändert und der Markt wurde ausoerkauft.

Mein-Mainische Börse.

Mllagsbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 14. Febr. Die Börse nahm bei freundlicher Grundstimmung einen ruhigen An­fang. Soweit Aufträge der Kundschaft vorlagen, be­trafen sie zwar die Kaufseite, doch waren sie zu klein, um eine stärkere Geschäftsbelebung auszu­lösen. Die Kulisse betätigte sich kaum am Geschäft.

Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung

Ederstraße 13. Sonntag, 16. Februar. 9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, 19. Fe­bruar. 20.30: Gottesdienst.

Christliche Gemeinde Gießen, Zu den Wühlen 2. Sonntag, 16. Februar. 10 Uhr: Erbauungsstunde; 20.30: Evangelisationsstunde; Prediger Lück. Donnerstag, 20. Februar. 20.30: Bibelstunde; Pre­diger Lenhard, Siegen.

Evangelische Sladlmission, Löberstraße 14. Sonn­tag, 16. Februar. 8.30 Uhr: Moraenandacht; 13.30: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisationsvortrag. Mittwoch, 19. Februar. 20.30: Bibelstunde.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 15. Februar.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 16. Februar Sexagesima.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht mit Segen. Grünberg. 9.45: Hoch­amt mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Pre­digt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Vortrag und Andacht. Lich. 10: Hochamt mit Pre­digt; 20: Vortrag mit Andacht. Ridda. 8.15: Hoch­amt mit Predigt. Scholten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 19. Februar.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

Oeffentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte: Dr. Ploch, Dr. Wolf.

Zahnarzt: Dr. Adam.

Apotheke: Hirsch-Apotheke.

etwas ungleichmäßig, es überwogen jedoch wieder leichte Erhöhungen. Nach den ersten Notierungen ergaben sich indes meist kleine Rückgänge infolge der drückenden Geschäftsstille. Etwas Nachfrage fan­den erneut Montanwerte, wobei Dividendeerwar­tungen immer wieder Interesse Hervorrufen, ber­einigte Stahlwerke 84,50 (84), Mannesmann 87,40 (87,13), Hoesch Eisen 91,25 (91), Klöckner 87,25 (87), Rheinstahl uno. 114,40, ferner Ilse Genuß plus 1 v. H. Elektroaktien notierten uneinheitlich. Elektr. Lieferungen blieben in Erwartung einer Dividen- dcnerhöhung von 5 auf 6 v. H. gesucht und stiegen auf 118,50 (117), auch AEG. waren beachtet, ver- blieben aber bei 40,50, Siemens lagen 0,50 v. H. fester, dagegen gaben Lahmeyer auf ein Zufalls­angebot auf 126,75 (128,50) nach, auch RWE. und Licht & Kraft bröckelten bis 0,50 v. H. ab. Lino­leumaktien waren weiter gesucht, Deutsche Lino­leum in Erwartung einer Barausschüttung von 8 v. H. 152 (149,75), Conti Linoleum Zürich ca. 151,50 (149,50). Chemische Werte wurden stark ver­nachlässigt, Farbenindustrie bei kleinstem Umsatz 151,25 (151,50). Im einzelnen eröffneten u. a. AG. für Verkehr, Cement Heidelberg und Conti Gummi je 0,50 v. H. höher, dagegen Reichsbank, Deutscher Eisenhandel, Muag, Kunstseide AKU. und Allgem. Lokal & Kraft 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger. Zell­stoff Aschaffenburg weiter abbröckelnd auf 87,40 (88,40). Südd. Zucker und Daimler Motoren lagen behauptet.

Am Rentenmarkt erhielt sich die festere Haltung. Kommunal-Umschuldung blieben auf der erhöhten Abendbörsenbasis von 87,25 behauptet, Altbesitz stiegen auf 110,50 (110,40), Zinsoergü- tungsscheine auf 93,30 (93,25). Reichsschuldbuchfor­derungen und Wiederaufbauzuschläge lagen unver­ändert. Von fremden Werten waren Mexikaner etwas fester, 5proz. Gold 14,13 (13,75), 5proz. Silber 6 (5,90), 4 proz. Gold 8,40 (8,30), ferner 4proz. Rumänen 5,42V2 (5,40).

Im Verlaufe stagnierte das Geschäft nahezu voll­kommen und am Aktienmarkt bröckelten die Kurse eher etwas ab, insbesondere am Montanmarkt. Weiter fest waren Ilse Genuß mit 131,40 nach 130 und gestern 129. Schwächer lagen Bemberg mit 91,40" (92,50), Eßlingen Maschinen mit 93,25 (93,90), Zellstoff Waldhof mit 122,50 (123,25) und Schuckert mit 132,50 (133). Gegen Börsenschluß waren Montanwerte wieder höher, besonders Man­nesmann mit 87,65 nach 87,13.

Am Rentenmarkt blieben Kommunal-Umschul­dung und Zinsoergütungsscheine weiter gefragt, ferner lagen variable Industrie-Obligationen etwas höher. Pfandbriefe erfuhren kaum Veränderungen, auch Stadtanleihen zeigten meist die gestrigen Kurse. Mexikanische Anleihen waren später nicht ganz be­hauptet. Tagesgeld weiter versteift auf 2,75 (2,50) v. H.

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse^nahm mangels Anregungen aus dem Publikum eThen sehr ruhigen Verlaus. Ledig­lich am Montanmarkt hatten Vereinigte Stahlwerke und Mannesmann etwas mehr Geschäft, wobei Mannesmann mit 87,13 bis 87,13 einigen Schwan­kungen unterlagen. Hoesch bröckelten auf 90 (90,40, Frankfurter Schluß 91) ab. Ueberhaupt ergaben sich gegen die hiesigen Schlußkurse Abschwächungen von 0,25 bis 0,75 v. H., während im Vergleich zu Ber­lin die Kurse etwa behauptet blieben. Am Kassa­markt notierten Großbankaktien unverändert, ferner Sinalco mit 109,25 und Hess. Nass. Gaslit 83,75, Gebr. Stollwerk 98,50 (98,25). Der Rentenmarkt lag

feit der Hühner bisher ohne Einfluß. Soweit aus, , , .

des Auslande Eier Vorlagen, stammten sie aus den j 16. Februar. 20.30 Uhr: Evangelifationsstunde;; 15:

Jiunffurt a.M.

Berlin

Sranffuri a. St

Berlin

Schluß» kurs

Schluß-, Abend« börfr

Schluß» hird

Schlußl. Mittag« höre

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!.

Mittag» börse

uatum

4% DM0l. Serie ll ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4tz%Rumän.vereinh.Rentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente ..

Anatolier ..............

13.2.

9,75 6,7 9,4

5,4

38,25

15,9

16,75

107

117,5 92,75

91,5 91,5

187

40,5 140 117

135,5 117,75 129,75

128,4

133

175

128,5

98,5 113

115,25 91

129 87

87,13

14.2-

9,75

6,7 9,35 5,425 38,25

15,5

16,75

107 116,5

92,5

91,5

91,5 186,75

40,4

140

118,5

135 117,25

130

128,25 132,5

175

127

98,25

113

115

90

130,5 87,25

87,13

13.2.

6,65

9,25

5,4

38,4

15,65 25,75

16,75

107,13 117,5 92,75

91,5

91,5 186,9

40,25

140,25

117,5

136

117,65

130

127,5

133,25 175 129

98,4

113

115,5

91,25

130

86,9

87,13

14-2.

9,3

5,4

37,9

15,65

25,75

16,65

106,75

116,5

92,5

91,5

91,5

187,13

40,4 140,13 118,75

135,5 117,25

130

128,5

132,5

175,5 127,25

98,25 113,25 115,25

90,4

163,5 130,25

86,5

37,13

Oatum

ManSfelder Bergbau......... 6

Kokswerke ..................6

Rheinische Braunkohlen ..... 12

Rheinstahl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke........0

Ltavi Minen ............... 0

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%

I. G. Farben-Jndustrte.......7

Scheideanstall............... 9

Goldschmidt ................ 5

Rütgerswerke ............... 6

Melallgesellschaft............. 4

Philipp Holzmann....... 4

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cementwerk Karlstadt......... 6

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 6

Zellstoff Waldhos ............ 6

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........8

Lrenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade.................... 71/»

Accumulatoren-Fabrik....... 12

Conti-Gummi...............8

Gritzner....................0

Mainkraftwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ........10

13 2.

129

223

114,4

84 18,25

151,5

211,5

113

121

117,75

99

127,5

128

53,4

92,5

123,25

88,4

104,25

149,75

31,4

305 174,5 168,75

32,25

92 198,75

14.2

129,5

223,5

113,75

84

18,25

127 121

188

151

211

112,5 121

117,75

98,75 128 128

52 91,4

122,5

87,4

103,13

150,5

31,25 305

175 169

32 92,5

198,5

13.2

129 119,75

224 114,25 84,13 18,13

126

119

151,4

112,75 121,5

101

53,4

92

122,75

88 126,4 104,13

149,5

77,5 31,65 305,25

173,5

169

32 I 199

14-2.

129,75 119,65

224

114,13 84

18,4

127 120,75 187,5

151

112,25 121,4 117,5

99

101,25

52,75

91,5 122,25

86,75 126,25 103,13

150,5

77,9

31,13

305 175,25

169

31,65

199

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamdurg-Südam. Dampfschiff . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz, und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Disconw-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................ 12

A.E.G...... (j

Bekula.................... 10

Clektr. Lteferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6%

gelten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske............7

Lahmeyer LEo..............7

Buderus ................... 4

Deutsche Erdöl ..............4

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ............... 8

Mannesmann-Röhren........0

Franttur, a. St.

Bernn

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

SchlM« Iure

Schlußk. Mittag­börse

Oatum

13 2-

142.

13.2

14-2.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

100,5

100,5

100,5

100,5

4% Deutsche Reichsanl. von 1934 b!4% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld

97,4

97,5

97,4

97,5

103,13

103,13

110,4

110,4

110,4

110,4

4*;,% Deutsche Retchspostschatzan

99,9

99,9

100

99,9

6% ehern.8% Hess. Volksstaat 1929

(rückzahlb 102%)............

98

98

98

98

*y2% ehem. 8% Hessische Landes­bank Darmstadt Gold R. 12....

5y2% ehem. 4^A> Hess. Landes.

96,4

96,4

96,4

Hypothekenbank DarmstadtLigui 4y2% ehem. 8% Darmst. Komm.

101

101

L«-<sb.GoIdIchuldverschr R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mil

Deutsche Komm. Cammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehern.8% Franks. Hyp.-Bank

114,25

114,5

114,25

114,4

Gsldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,5

96,5

-

6%% ehern. 4%% Franks. Hyp.

101,3

101,3

6%% ehem. 4*/2% Rheinische

H^p.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

*y»% ehem. 8% Pr. Landespfand-

101,5

101,5

101,65

101,75

bnesanstalt, Pfandbriefe R. 19 4y2% ehern. 7% Pr. LandeSpfand-

97

97

97

97

bnefanst., Gold Komm. Obl.VI

97

97

97

97

Eteuergutsch.Verrechnungsk. 34-38

108,65

108,65

108,65

108,65

<% Oesterretchtsche Goldrente.... *{20% Oesterreichische Silberrente

1,25

1,25

29,5

30,25

1,25

4/o Ungarische Goldrente.......

8,85

8,8

8,85

8,9

Unflndldie Staatsrenle v. 1910

8,65

8,75

8,65

8,75

472 % desgl. von 1913..........

8,7

8,75

8,7

oboest. Goldmexikaner von 99 4/» Türkische Bagdadbahn-Anlethe eene 1......... ...........

13,75

14,13

14

14

9,75

9,75

E

13.Februar

14-Februar

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Geld

Bries

Geld

1 Brief

Buenos Atre.

0,679

0,683

0,679

0,683

Brüssel.....

41,83

41,91

41,84

41,92

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,138

0,140

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,84

54,94

Danzig-----

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,275

12,305

12,28

12,31

HeljingforS..

5,41

5,42

5,41

5,42

Paris ......

16,395

16,435

16,395

16,435

Holland ...

168,54

168,88

168,65

168,99

Italien.....

19,76

19,80

19,76

19,80

^kavan......

0,716

0,718

0,716

0,718

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Lslo..... :

61,69

61,81

61,71

61,83

48,95

49.05

48,95

Llsiadon ....

11,14

11,16

11,14

11,16

Stockholm...

63,29

63,41

63,30

63,42

Schweiz ...

81,11

81,27

81,11

81,27

Spanien...

33,97

34,03

33,97

34,03

Prag.......

10 28

10 30

Budapest ..

_

_

Reuyork ...

2,461

2,465

2,468

2,472

Berlin, 14.Februar

Geld

2)riti

Amerikanische Noten..............

2,42

2,44

Belgische Noten..................

41,68

41,84

Dänische Noten .................

54,58

54,80

Englische Noten .................

12,245

12,285

Französische Noten...............

16,345

16,405

Holländische Noten...............

168,23

168,91

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,50

61,74

Deutsch Lesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,08

63,34

Schweizer Noten.................

80,93

81,25

Spanische Noten.................

33,63

33,77

Ungarische Noten................