Ausgabe 
14.10.1936
 
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Die Eröffnung des Gallusniarkles in Grunberg.

lichkeit hierzu gibt ihm die

Hiffung der Marktsahne

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in den Dienst unserer Stadt stellen. In Anerken­nung seiner Verdienste wurde er im Juli 1935 durch den Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger zum Kreisleiter z. b. V. mit dem Recht zum Tragen der Kreisleiteruniform ernannt. Er gehört zur Alten Garde des Führers und ist dadurch Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Partei. In dieser Eigenschaft ist er Kreisamtsleiter (Kreisfachbearbeiter

Adolf Hitlers marschierte, wurde ihm das vom Gauleiter Sprenger gestiftete Gauehrenzeichen 1923 verliehen. In weiten Kreisen in Stadt und Land wird Herrn Lotz wegen seiner vortrefflichen Charaktereigenschaften und seines allzeit gefälligen Wesens, ebenso auch seiner Ehegattin große Wert- chätzung entgegengebracht.

So entstand das WHW.-Abzeichen.

RSG. Am kommenden Sonntag tragen wir alle als Zeichen unserer Opferbereitschaft das gewebte Wappen eines der zwölf deutschen Grenzlandgaue Schleswig-Holstein, Pommern, Danzig, Ostpreußen, Grenzmark, Schlesien, Bayern, Baden, Rheinpro- vinz, Saargebiet oder Westfalen. Der Entwurf

gelegt haben. r ,

** Preußisch - Süddeutsche Staats­lotterie. Die Ziehung der 1. Klasse der neuen Lotterie (487274.) findet am 20. und 21. Okt. statt.

** Kriegsbeschädigtenfürsorge der Deutschen R e i ch s p o st. In Fortsetzung ihrer bisherigen Maßnahmen zugunsten der Kriegsbeschä­digten wird die Deutsche Reichspost in nächster Zeit vollbeschäftigte kriegsbeschädigte Postbetriebsarbcl- ter in das Beamtenverhältnis übernehmen. Die Reichspostdirektionen sind ermächtigt worden, der­artige Postbetriebsarbeiter mit anerkannter meß- barer Erwerbsminderung (auch unter 15 v. H. oder 10 v. H.), die am 1. April 1936 eine Postdienstzeit von wenigstens 6 Jahren abgeleistet hatten, ohne Rücksicht auf das Lebensalter am 1. November 1936 oder später zu Hilfspostschaffnern anzunehmen, oder als Postboten planmäßig anzustellen. Voraus­setzung für die Uebernahme in das Beamtenverhält- nis, die eine Sondermaßnahme zugunsten der Kriegsbeschädigten darstellt, ist, daß der zu lieber» nehmende nach seiner nationalsozialistischen Gesm- nung, seiner Führung, Charaktereigenschaft, seinen

der Markt immer größer werde, zum Ruhme der Stadt Grünberg und zum Nutzen und zur Freude aller derer, die es angeht. Heute aber wollen wir,

Am 17. und 18 Oktober werden die TNänner der Betriebe in den Straßen, Plätzen und Häusern un­seres Gaues und darüber hinaus im ganzen Reiche für die erste Reichsstraßensammlung des IVinter- hilfswerkes des Deutschen Volkes sammeln. Auch mit deinem Opfer, deutscher Volksgenosse, wird gerechnet!

Schaffende sammeln und geben!

Senderuf des Reichsorganisationsleiters Or. Robert Ley.

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BH6. Gießen.

Man berichtet uns: Auch im Herbst ist die Natur chön! Don dieser Erkenntnis durchdrungen, hatte ich am vergangenen Sonntag eine stattliche Zahl Wanderfreunde des Zweigvereins Gießen vom VHC. am Bahnhof eingefunden, um gemeinsam die herbstliche Landschaft zu durchwandern.

Berghängen wurde in Bieber bei vorzüglicher Stim- der Schlußtrunk eingenommen, bis die Führer zum Aufbruch mahnten. Gegen 19 Uhr war mit der Bieberlies" der Ausgangspunkt der schönen Wan­derfahrt wieder erreicht.

Vortragsabend der Klavierschule Körner.

Geheimrat Prof. Dr. Sommer, dem Betreuer unseres Liebig-Museums, nrirb am heutigen Mitt­woch, um 15.15 Uhr übertragen. Mit dieser Sen­dung, die im Liebig-Museum ausgenommen rouröe, dürfte die Erinnerungsstätte an den großen Ge­lehrten in weiten Kreisen über unseren Gau hin­aus bekannt werden. Auf die Sendung darf man mit Recht gespannt sein.

Silberhochzeit alter Mitkämpfer des Führers.

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Hafter Lehrer aus einem begabten Schüler machen kann. Heinz Junker, ein Schüler des Herrn Schüttler, führte den Violinteil tn der Diolin- sonate sauber und fein durch. Die Gestaltung eines solchen Abends erfordert von allen Teilen, beson­ders der Leiterin, viel Aufopferung. Möge er den Erfolg haben, daß mancher Junge und manches Mädel wieder den Weg zu unserer schönen deut» scheu Hausmusik findet.

*

** Dienstjubiläum bei der Reichs- bahn. In diesen Tagen können der Zugführer Jo­hannes Wilhelm Müller, Alicestraße 20, und der Zugführer Wilhelm Schneider, Loberstraße 10, das Jubiläum einer 40jährigen Dienstzeit bei der Reichsbahn begehen.

** Ernennung. Der Verwaltungspraktikant Heinrich Rohn in Gießen wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis zum Derwtltungsinspektor

mählten mit dem Zeitungsgutschein bedacht wer­den. Der Staat übernimmt damit eine große Auf- gäbe, denn nicht weniger als 30 000 Standes­ämter sind mit dem nötigen Gutschein-Vorrat zu versorgen.

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Dornotizen.

Tageskalender für Mittwoch.

Stadttheater, 19.30 bis 22.15 Uhr, Festvorstellung, Fr. Bethge liest aus eigenen Werken, anschließend Reims . Gloria-Palast, Seltersweg:Verräter". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Bettelstu­dent".

Sladllhealer Gießen.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Heute abend findet eine Festvorstellung in An- Wesenheit des Autors Friedrich Bethge statt. Friedrich Bethge ist heute Mitglied des Kultur- jenats, Landesstellenleiter der Reichsschrifttums, tammer und stellvertretender General-Jntendant

-s- Grünberg, 14. Okt. Schon am Sonntag­nachmittag begannen auf dem Platze des Gallus- marktes, derKäswiese", Karussell, Schießbude und einige andere Schaugeschäfte mit ihren Eröffnungs­vorstellungen. Der Dienstag brachte dann den Zu­zug der Verkaufsbuden und Ständebesitzer, die meist mit ihren Autos ankamen. Nachdem Marktmeister Frank die Einteilung und Verlosung der Stände vorgenommen hatte, entstand in kurzer Zeit eine mehrere Gassen bildende Zeltstadt von Ständen, die am Mittwochmorgen durch Nachzügler sich noch ver- größern wird. In der Stadt wurden in den Ge­schäftshäusern eifrig die letzten Vorbereitungen ge- troffen, ebenso waren fleißige Hände dabei, in den Hauptstraßen und auf dem Marktplatz den bunten Wimpelschmuck anzubringen. Nachdem auch noch in letzter Stunde an der Giebelseite des Rathauses eine Beleuchtungsanlage angebracht worden war, konnte bann beim Schein der vielen roten Lichter die offi-

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Man berichtet uns: Wieder einmal hatte Sonntag die Klavierschule K ö r n e r die Eltern der Schüler und Freunde der Musik zu einem Dor- tragsabend eingeladen. Es war sehr erfreulich, daß viele der Einladung gefolgt waren. Sie wurden nicht enttäuscht. Die Ausführung der Folge zeigte die bekannten Vorzüge der Schule: Größte Exakt­heit bei dem rein Technischen, modulationsfähiger Anschlag und zielbewußtes Hinarbeiten zur Erfas­sung des musikalischen Gehaltes. Rhythmisch straff war der Schumannsche Soldatenmarsch, gespielt von Margret K r ö ck, die auch in der Hauptmann Kla- vier-Kiolinsonattne ein für ihre Jugend recht beacht­liches Geschick als Begleiterin zeigte. Recht spielfreu­dig war das Rondo von Diabeeli, wiedergegeben von A. Pfaff und H. K. Möbus. Letzterer offenbarte in zwei Solostücken (besonders dynamisch sehr gut) reiche Ausblicke für seine Zukunft. Christa Dreyer spielte recht sauber eine Sonatine von Schmidt und Jngeborg Bruns mit frischem Mu- sikantentum einen Marsch von Kullak. Schon recht innerlich brachte E. Wallbruch einen Sonaten­satz von Mozart. Margret Bill, die mit L. Brunnengräber in gutem Zusammenspiel ein Menuett von Weber vortrug, spielte noch mit reifem

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unbeschwert von allen Zukunftserwartungen, uns hineinstürzen in das Leben und Treiben des dies- jährigen Gallusmarkles. Auch er soll, das ist mein Wunsch, allen Geschäftsleuten das bringen, was sie von ihm erhoffen. Wissen wir doch, wie mancher Grünberger Geschäftsmann während des ganzen Jahres alle feine Erwartungen auf diesen Markt setzt, und daß ihm ein schlechter Markt eine ebenso schmerzliche Enttäuschung bedeutet wie etwa dem Bauern eine Mißernte.

Auch unsere auswärtigen Gäste, die hierher ge­kommen sind, um als Schausteller oder Händler zur Belebung des Marktes beizutragen, heiße ich herz­lich willkommen und wünsche ihnen einen guten Ge­schäftsgang. Diele von ihnen sind treue Freunde der Stadt geworden, die es sich nicht nehmen lassen, immer wieder zum Gallusmarkt hierher zu kommen. Ihnen gilt mein beonderer Gruß.

Vor allem aber sollen uns alle die vielen Markt­besucher willkommen sein, die da kommen, um zu schauen, immer wieder zu schauen und vor allem natürlich, um tüchtig einzukaufen. Sie alle werden hier auf ihre Kosten kommen, denn wir lassen gerne den alten Spruch bei uns gelten:

Jeder Gast ist König, Ob er viel hat oder wenig.

So nehme denn auch unser jetziger Markt seinen Lauf! Nach feierlichem Herkommen erkläre ich hier­mit den 456. Gallusmarkt zu Grünberg für eröffnet. Wir hissen die Marktfahne (bei diesen Worten wurde aus dem oberen Stock des Rathauses die Marktsahne in den Farben der Stadt blau-weiß-rot ent­faltet) und unter ihr steht die Stadt nunmehr wäh­rend der Dauer des Marktes unter Marktrecht.

Mit dem Dank an alle Bürger, die im rechten Ge­fühl der Zusammengehörigkeit ihr Bestes zum Ge­lingen dieses Marktes getan haben, wollen wir den Dank an alle die Männer verbinden, die durch rast­lose Arbeit und in größter Verantwortung Tag um Tag dafür sorgen, daß unser deutsches Volk in Ruhs und Ordnung Feste wie dieses Heimatfest begehen kann. Vor allem gilt unser Dank dem Führer Deutschlands: Adolf Hitler. Die Zuhörer stimmten begeistert in das dreimaligeSieg-Heil!" ein. Mit weiteren Vorträgen des Musikvereins schloß die Er« Öffnungsfeier ab.,

im hessischen Landesdienst ernannt.

**DerVerkaufvonKraut,Kartoffeln undObstaufWagenladungen findet Sams­tag, 17., 24., 31. Oktober, sowie am 7. November auf Oswaldsgarten statt. Auf die heutige Bekannt­machung des Oberbürgermeisters fei hingewiesen.

** Kurzschriftprüfung bei der In­dustrie- und Handelskammer Gießen. Die Industrie- und Handelskammer Gießen teilt mit, daß die nächste Geschästsstenographenprufung am Sonntag, 15. November 1936, stattfindet. Jeder junge Kaufmann und jede Stenotypistin, die diese Prüfung mit Erfolg abgelegt hat, erhält hierüber ein Zeugnis, das für das Fortkommen im Beruf von großer Bedeutung ist. Auf die Anzeige im heu­tigen Anzeigenteil wird verwiesen.

** Weitere W o h n u n g s b a u t e n am Nahrungsberg. Trotz des Herbstwetters mit Nachtfrösten wurden Anfang dieses Monats am Nahrungsberg, entlang der Friedhofsmauer, die Bauarbeiten für zwei weitere Einfamilienhäuser in Angriff genommen. Ferner hat man am Süd abhang des Berges, zunächst dem Hessenhaus, auch für ein Einfamilienhaus die Bauarbeiten beginnen lassen. Die drei Wohnungsbauten sollen noch vor Eintritt des Winters im Rohbau fertiggestellt werden.

** Freie Schulstellen. Erledigt sind: die Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an dec Volksschule in Wahlen, Kr. Heppenheim; Dienst- wohnung ist vorhanden; eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Bie­belnheim, Kreis Oppenheim; geräumige Dienst­wohnung ist vorhanden; die Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Nje­de r - B e s s i n g e n , Kreis Gießen; Dienstwohnung vorhanden; mit der Stelle war seither Organisten- dienst verbunden; eine Lehrerstelle für einen katho­lischen Lehrer an der Volksschule in Oppers - Hofen, Kreis Friedberg; Dienstwohnung ist vor­handen und frei. Bewerber müssen seit mindestens acht Jahren die Prüfung abgelegt und eine An­wärterdienstzeit von mindestens fünf Jahren zuruck-

Bis Friedelhaufen wurde die Bahn benutzt. Dem ; Wanderzeichen des Hessischen Rennwegs folgend, | erreichte man über die Lahnbrücke alsbald Oden- Haufen und in leichter Steigung eine Hohe südlich des Altenbergs. Ein froftiger Morgenwind hatte die über die Lahnhöhen liegenden Nebel in flutende Bewegung gebracht, und Frau Sonne schickte sich an, ihr möglichstes zum Gelingen der Wanderfahrt beizutragen. Prachtvolle Ausblicke ins Lahn- und Salzbodetal und nach den beherrschenden Berges­höhen entschädigte schon hier die Teilnehmer. In­mitten uralter Waldbäume erhob sich in märchen­hafter Einsamkeit in seinem düsteren Gewand Schloß Friedelhaufen, und tief unten in der Weite führte in gemächlicher Ruhe in vielen Windungen die Lahn ihre silbrig glänzenden Fluten dahin.

Durch abwechslungsreichen, taufrischen, bereits im Herbstschmuck prangenden Hoch- und Niederwald ge­langte man nach schöner Wanderung zu dem lieb­lich am Dünsbergabhang gelegenen Orte Krumbach, wo der Magen zu seinem Rechte kommen sollte. Auf aussichtsreicher Straße über Frankenbach wurden die manchem Wanderfreund weniger bekannten, nordwestlich des Dünsbergs gelegenen Höhenzüge erreicht. Schloß Hohensolms und die Berge um Gladenbach grüßten aus der Ferne, und manchem Teilnehmer an der Wanderung kam erst von hier aus die majestätische Große des Dünsbergs zum vollen Bewußtsein. Auf lauschigen Waldpfaden, zum Teil an der ehemals preußisch-hessischen Landes­grenze entlang, und an der zum Gedächtnis an einen Erbprinzen von Hohensolms gepflanzten Philippstanne vorüber, gelangte manvon hier aus schwarzen Punkten folgend an eine vielen Dünsbergbesuchern bekannt gewordene idyllisch ge- legene Jagdhütte oberhalb des Dünsbachtales, die für kurze Zeit zur Erholung einlud.

Nach einer Gesamtwanderzeit von 5V- Stunden i und Durchschreiten des lieblichen Dünsbachtales mit i seinen sattgrünen Matten und tannenbestandenen

Eröffnungsfeier

vor sich gehen. Im Rathaussaale hatten sich Stadt­verwaltung und Marktausschuß versammelt, wäh­rend auf dem Marktplatz eine große Zahl Zuschauer anwesend war. Nach einem Marsch des Musikver­eins hielt

Bürgermeister Wagner

folgende Eröffnungsansprache:Volksgenossen und Dolksgenossinnen! Wieder haben wir ©rünberger Grund, uns nach dem täglichen Einerlei der letzten Monate eines Höhepunktes im Leben unserer Stadt zu erfreuen: der alljährlichen Wiederkehr des Gal- lusmarktes. Wieder prangt unser altehrwürdiger Marktplatz im Festschmuck. 456 Mal ist das wichtige Ereignis der Markteröffnung schon an dieser Stätte vor sich gegangen, und noch immer hat es feine An­ziehungskraft auf Bürgerschaft und Freunde der Stadt nicht eingebüßt. Ja, im Gegenteil, mir hoffen, daß es in Zukunft immer mehr gelingen wird, die­ses Ereignis zu einer beonders würdigen Stunde auszugestalten, in der wir alle unseren Dolksgnossen von fern und nah, aus Stadt und Land, die Ver­sicherung und die Beweise unserer Gastfreundschaft

Vortrag und sauberer Technik ein Adagio von I nung, seiner Führung, Charaktereigenschaft, seiner Haydn. Die Nordische Suite von Torjussen, famos Leistungen usw. zur Verwendung als Beamter ge- gespielt von H. Bruns, zeigte, was ein gewissen- eignet ist.

M deutsche Arbeitsfront

n.S.-GemeinschaftKratt durch tteude"

NSG. Mit der Durchführung der ersten Reichs- straßensammlung für das Winterhilfswerk des deut- scheu Volkes 1936/37 ist die Deutsche Arbeitsfront beauftragt worden. Alle Schaffenden in land stellen sich so in den Dienst des sozialistischen Gedankens kameradschaftlichen Zusammenstehens.

Zu Beginn dieser Winterhilfssammlung geht am Freitag, 16. Oktober, von 19.50 bis 20 Uhr ein Senderuf des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley über alle deutschen Sender. Gleichzeitig findet ein Appell der Sammler statt, die von demAkttons- beauftragten die erforderlichen Anweisungen für die Durchführung ihrer Aufgaben in Empfang nehmen.

Mit diesem Auftakt nimmt die Sammlung ihren Anfang. Auch im Gau H e s s e n - Na s s a u wer- den die Amtswalter der DAF. in Betrieben, Stra­ßen und Gaststätten Plaketten anbieten.

Die Sammelaktion steht unter dem Leitwort ,Schaffende sammeln und geben!" Be­merkenswert sind die Abzeichen, die diesmal aus- aegeben werden. Sie geben W a p p e n d e r d e u t- schen Grenzgaue wieder und stehen so gleich­zeitig im Dienst einer Werbung von volkspolitisch hoher Bedeutung.

WHW.-Appeile in Betrieben.

NSG. Im Rahmen der ersten Sammelaktion für das Winterhilfswerk 1936/37, die unter dem Motto: Schaffende sammeln und geben!" steht und von der Deutschen Arbeitsfront durchgeführt wird, finden als Auftakt, wie überall im Reich, auch im Gau Hessen-Nassau am 17. Oktober Betriebsappelle statt, wobei die Betriebsführer jeweils über den Sinn und Zweck der Sammlung sprechen und die Büchsen­sammlung als erste eröffnen. Dieser Betriebsappell, der überall feierlich gestaltet wird, soll symbolisch zum Ausdruck bringen, daß alle schaffenden Deut­schen sich mit ihren notleidenden und noch arbeite« losen Volksgenossen verbunden fühlen und m Werks- und Schicksalsgemeinschaft zu ihnen stehen.

stammt von einer schlesischen Fabrik in Franken­stein. Mit der Auftragserteilung gelang es, einem Stück Grenzland, das durch die Äbfprengung der Provinz Posen sein natürliches Absatzgebiet ver­loren hat, einen Reichsauftrag zu vermitteln, der die Notlage in dem schlesischen Webergebiet mildert und viele stillstehende Spinnmaschinen und Web­stühle wieder in Gang setzt.

Mehrere Hundert deutscher Menschen werden dadurch aus langjähriger Arbeitslosigkeit heraus­gerissen und wieder in Arbeit und Brot gebracht.

Es soll noch erwähnt werden, daß das Web­abzeichen aus Kunstseide besteht, einem hundert­prozentigen deutschen Erzeugnis der JG.-Farben- industrie.

geben wollen.

Mag die Entwicklung, die bas eigentliche Markt­leben von diesem Platz hinausgeführt hat vor die Tore der Stadt, weil der Raum längst nicht mehr ausreichte, in gleicher Weise weitergehen, auf daß I

Omnibusfahrt zum Fluglag am 18. Oktober in Frankfurt a. 211.

Am Sonntag, 18. Oktober, findet auf dem Welt­flughafen Rhein-Main ein Großflugtag statt. Bei dieser Veranstaltung wirken Hanna Re lisch und Graf Hagenburg mit. Außerdem Verlosung von Freifahrten im L. Z.Hindenburg" und Frechal- tonen, Verlosung von Freiflügen in modernen Ver- kehrsmaschinen und Segelflugzeugen. Verlost wer­den nur im Vorverkauf gelöste Eintrittskarten. Der Fahrpreis beträgt einschl. Eintrittsgeld zum Groh- slugtag 3,55 Mark. Anmeldungen nimmt die Kreis- dienststelle Gießen, Schanzenftrahe 18, Zimmer 9, entgegen.

Rundfunksendung

aus dem Gießener Liebig-Museum.

Eine vom Reichssender Frankfurt a. M. vor kur- zem auf genommene Unterhaltung zwischen einem Sprecher des Reichssenders Frankfurt a. M. und

der Städttfchen Bühnen zu Frankfurt a. M. Der Autor hat den Krieg mitgemacht und hat sein seelisches Erlebnis des Krieges, in dichterischer Form, auf das Theater übertragen. Dor Beginn der Vorstellung wird Friedrich Bethge aus fernen Werken lesen. Anschließend folat, in Gegenwart zahlreich geladener Gäste, die Aufführung feines DramasReims", Spielleitung: Theodor H a e r - ten. Anfang 19.30 Uhr, Ende 22.15 Uhr. Die Vor­stellung findet als 4. Vorstellung der Mittwoch-1 THete statt.

Hitler-Jugend.

Bann 116, Perfonatstelle.

B e tr.: HJ.-Ehrenzeichen.

Es werden hiermit alle HJ.-Ehrenzeichenträger des Kreises Gießen aufgefordert, sich in der Zeit vom 14. Oktober bis 20. Oktober schriftlich auf der Personalstelle des Bannes 116, Gießen, Wartweg 19, unter Angabe ihrer genauen Anschrift, Nr. des Ehrenzeichens und jetzige Tättgkeit in der NSDAP, zu melden.

Die Meldung ist äußerst wichtig?

Anträge auf Zweitausfertigung können nunmehr gestellt werden. gez. V ö l z i n g, Geff.

Deutsche Arbeitsfront.

Es ist sHll-n-,! D°nn°r°tog 1S^Okt°b°r, begchen

sagt ein altes deutsches Sprichwort. Das heißt, bafc ° sBrud^rafee 5 wohnhaft, das

man von keinem Menschen von vornherein voll- ^usie, gev. urnow, ^ucy, v ) jo kommene Leistungen verlangen kann. A^ßener Ortsgruppenleiter und Kreisleiter

kann man von jedem pflichtbewußten Menschen I im ©reife Gietten in der Zeit von

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alles daran setzen, sein berufliches Kormen zu fopiferbienfte leistete. Seit dem 1. Januar 1930 ge- roeitern. Die Wirtschaft braucht Fachkräfte, fie _ $ , (^e6ener Stadtrat an, wo er

braucht Menschen, die in °^n Sparten ih^s B - h Machtübernahme der erste und einzige Ver­rufes hochwertige Leistungen vollbrmgen, LeUtun- NSDAP, war. Nach der Machtüber-

gen, die aus der Erkennttils vollbracht Eben, - (onnte er feine Kraft im Gießener Stadtrat mit dem gesamten deutschen Volke zu dienen. A^ise der Gießener Ratsherren weiterhin

sind -in an naturlidjen -RoDftoffen arm 5 $olt unb | äner((n,

m vielen lebensnotwendigen Singen heute noch vom Ausland abhängig. Auf der anderen Sette aber haben wir ein Kapital, um das uns die ganze Welt beneidet: den deutschen Menschen. Dieses Kapital nutzbringend einzusetzen, muß immer unser Bestreben sein. Der einzelne selbst aber muß diese Notwendigkeit erkennen, er muß von sich aus im

Arbeitsschule der Deutschen Arbeitsfront.

In über 70 Lehrgängen, Arbeitsgemeinschaften und Vortragsreihen finden die Angehörigen jeder Be­rufe Fortbildungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt muh jeder Schaffende im Interesse seiner eigenen beruf­lichen Höherentwicklung die ihm gebotenen Maß­nahmen ergreifen.

Die Arbeitsschule der DAF. beginnt bereits am 20. Oktober 1936 mit folgenden Lehrgängen:

Für Kaufleute: Deutsch, kaufmännisches Rechsien, Buchführung für Anfänger und Fortge- chrittene, Abschlußtechnik, Plakatschrift für An- änger und Fortgeschrittene, Englisch und Franzo- isch für Anfänger und Fortgeschrittene, Texttlwaren- funtie. , .. ,

Für Techniker: Elektrotechnik Grundlagen der Elektrotechnik, technisches Rechnen.

Für Tischler und Nebenberufe: Fach- zeichnen für Tischler. Lehrgänge für Maler und Weißbinder.

Dies ist jedoch nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Arbeitsplan der Arbeitsschule der DAF. Interessenten wollen diesen Arbeitsplan um­gehend anfordern. ..

Anmeldungen zu obigen Lehraangen sind sofort zu richten an die Arbeitsschule der Deutschen Ar­beitsfront, Gießen, Schanzenftrahe 18, Zimmer 5, Telephon 3275.

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