Ausgabe 
14.10.1936
 
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Hr.241 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) Mittwoch, 14. Oktober (956

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

Der

jedem

Der

'in' Butterbrot Käs" und -inig- sL'r. i g-r Mittel »um leigen Elfen verbraucht Haden.

Llnerwartete Gäste.

Die praktischeeherne Ration".

würfelte Zwiebel, gibt 30^1 ' __

mW°d°»u?gidt"'d§ Graupen darunter? L>e°r >tt-Schnellgericht feUiggestellt. Will man noch eine

Weintrauben, die im Schatten weich und fast reif, aber sauer geblieben sind, geben einen gutenZitronensaft". Sie werden durch ein Tuch gedrückt und der Saft in kleinen Fläschchen 10 Mi­nuten sterilisiert. Aus ganz reifen Weintrauben­resten machen wir einen Nachtisch. Auf kleine Mürbtortunterlagen geben wir Himbeer- oder Aprt- kosengelee, legen die Beeren roh darauf und ver­zieren jedes Törtchen mit einer Mütze von saurer Schlagsahne, die mit etwas Honig gewürzt ist. An Stelle der Schlagsahne können wir auch einen leich­ten Weinkreme "nehmen. 0,5 Liter leichter Weiß­wein wird mit dem Saft einer halben Zitrone, einem Stückchen Zitronenschale und 1 Eßlöffel Zucker zum Kochen gebracht. 2 ganze Eier und zwei Eidotter quirlt man gut durch mit etwas Wein und einem Eßlöffel Mondamin. Alles zusam­men wird mit dem Schneebesen im Wasserbad so­lange geschlagen, bis es anfängt dick zu werden. Dicht vor dem Kochen wird der Krem vom Feuer gezogen und weiter geschlagen, bis er kalt ist.

L e d e r st r e i f e n.

Der elegante schwarze Tuchmantel rechts hat einen angeschnittenen, gebauschten Aermel und ist wieder leicht glockig in sechs Teilen ge­schnitten. Drei schwarze Zierknöpfe bilden den Ver­schluß, der Kragen ist aus schwarzem langhaarigem Pelz. Der Hut in Zylinderform mit Feder­gesteck ist aus schwarzem Seidensamt. H.

Beilage geben, so brate man einige Scheiben dünn­geschnittene Wurst im eigenen Fett, und allen An­forderungen wird man dadurch gerecht. Bekannt­lich haben die liebenswürdigen Ehegatten die An­gewohnheit, plötzlich einen Geschäftsfreund zum Essen mitzubringen, und das der Hausfrau erst mitzuteilen, wenn die Läden bereits geschlossen sind. Dann verhelfen hartgekochte ausgeschnittene Eier, mit Sardellen belegt und mit Sardinenöl übergossen, zu einem vorzüglichen Mal, wönn dazu warme Kartoffeln oder in Salzwasser gekochte Nudeln gereicht werden. Bei einer anderen Ge­legenheit können marinierte Heringe, in Verbin­dung mit Pellkartoffeln ein hervorragendes Ein­gangsgericht ergeben, während die kalte Platte, be­stehend aus Wurst- und Käsescheiben, ringsherum mit Pfeffergurken belegt, den zweiten Gang dar­stellen. Die Geschicklichkeit der Hausfrau bringt ja geradezu Wunder hervor, und es handelt sich meist nur um einige Anregungen, damit die Gäste sich wirklich wohlsühlen. Verehrte Hausfrauen, sagen Sie in einem solchen Falle nie:Leider bin ich nicht vorbereitet.. " oder:Sie müssen vorlieb­nehmen, ich hatte nämlich gar nichts im Hause. .

Dann wird der Gast unsicher und verlegen, und Sie stellen ihren ganzen Haushalt in ein schlechtes Licht Ist der Tisch hübsch gedeckt, und marschieren die Speisen mit Selbstverständlichkeit auf, kommt niemand zum Nachdenken, ob Sie mehr oder weni-

Die Hausfrau als Rechenkünstlerin.

Es werden immer noch Fehler gemacht.

NSG. Hausfrauen sind bekanntlich gute Rechen- : künstlerinnen, nicht in dem Sinne, daß sie groß­artige Rechenexperimente vorführen können, nein, aber sie verstehen es, was wesentlicher ist, so genau zu rechnen, daß sie auch mit kleinen Mitteln aus­kommen können. Und doch, wie dem besten Rechen­künstler einmal ein Fehler unterläuft, so auch den Hausfrauen. Ein Posten wird immer übersehen, einfach nicht in Rechnung gestellt, obwohl er ihre ganze Aufmerksamkeit beanspruchen sollte. Er macht sich allerdings nicht gleich so bemerkbar wie ein fehlendes Geldstück, das man sofort vermißt. So ist es auch nur zu erklären, daß er solange über­sehen werden konnte, Es ist der Verderb und Schwund von Nahrungsmitteln, der keinesfalls kostenlos ist. Oft fällt es einem gar nicht auf, wenn ein paar faulige Salatblätter, ein paar schlechte Kartoffeln, etwas verfaultes Obst, schim­meliger Käse oder dergleichen weggeworfen wer­den," daß sie alle Geldwert besitzen. Eben darum ist es uns auch noch nicht zum Bewußtsein ge­kommen, wieviel wir eigentlich an Geld ein­fach fortwerfen, wie es sparsamen, als guten Rechnerinnen bekannten Hausfrauen eigentlich nicht zukommt.

Wen packt nicht ein gelindes Entsetzen, wenn er hört, daß in den Haushalten sowie in den gewerb­lichen und öffentlichen Küchen jährlich für etwa 750 Millionen Reichsmark Lebens­rnittel verderben und unvollkommen ausge­nutzt werden? Das find 3 v. H. des Verbrauchs­wertes der Güter, die in den Küchen verarbeitet und in den dazu gehörigen Vorratsräumen aufbe­wahrt werden. Aber das ist noch nicht der ganze Verlust, der die Nahrungsmittel betrifft. Auch be­vor das Nahrungsgut die Küchen erreicht, verder­ben auf dem Bauernhof selbst nach der Ernte, durch Beförderung, bei den Verarbeitern und Händlern ebenfalls für 750 Millionen Reichs­mark, so daß also insgesamt nicht weniger als IV2 Milliarden RM Verlust durch Verderb ent­stehen. Jedem, und sei er sonst auch kein guter Rechenkünstler, wird es einleuchten, daß diese Ver­luste auf die Dauer untragbar sind und aufhören müssen. Wieviele Menschen könnten von dem leben, was hier unausgenutzt verkommt.

Was kann die Landfrau dazu tun? Sie ist ja nicht nur Hausfrau, sondern auch Mitbewahrerin der Ernte, trägt also eine doppelte Verantwortung. Alles, was sie selbst im Garten geerntet hat, was in den Scheunen, Speichern und Vorratskammern ruht, muß sorgfältig überprüft und zur rechten Zeit verkauft oder v e r b r a u ch t werden. Diese volkswirtschaftliche Notwendigkeit liegt auch im Interesse jedes Einzelnen, denn Ware, die durch Verderb unverkäuflich wird, durch kleine Mänael nur einen geringeren Ersös bringt, bedeutet auch für die eigene Kasse einen fühlbaren Verlust. Die gleiche" Sorgfalt gilt es bei den kleinen Vorräten für den täglichen Gebrauch, bei der Aufbewahrung der Milch,"Wurst und Speck und dergleichen mehr anzuwenden. Mancherlei wird auch noch bei der Zubereitung des Essens weggeworfen oder wandert in den Futtertrog, das güt und gern noch der menschlichen Ernährung dienen könnte.

Der Garten tvih abaeranmt.

Äon Fr'da Aisch, Äad-Nauheim.

Der erste Nebel ist über unsere Gärten hingegan- aen Der erste Frost hat auch nicht auf sich warlen lassen. Was ging, ist geerntet und verwertet worden, aber so allerlei mußte bleiben, was nicht mehr rei geworden ist ober sich nicht hält. Laßt sehen, wie wir es schnell verbrauchen.

Unreife grüne kleine Tomaten hangen m Mengen an den Sträuchen. Aus den größeren machen wirSalzgurke n", Wir packen sie m einen Steintopf, schichten dazwischen Dill, Wemholz und Kirschblätter, stellen ein Tallerchen darauf, das wir mit einem Stein beschweren. Dann übergießen wir die Früchte mit gekochtem, erkaltetem Salz- wasser. Im Keller aufbewahrt halten fte stch bis

Mutter sein-höchste Aufgabe!

... und die Königin war traurig, daß sie keine Kinder bekam. Als sie merkte, daß auch der König sich darüber grämte, ging sie in den Wald zu den Zwergen und fragte nach einem Mittel, wie sie wohl Kinder bekommen könnte, die sie sich von Herzen wünsche..." So etwa heißt es in manchen alten Märchen, denn die alten Deutschen sahen in der kinderlosen Ehegemeinschaft einen unguten, un­gesunden Zustand, wenn mcht gar einen Makel. Sie prägten auch das Sprichwort: Wer keine Kin­der hat, weiß nicht, warum er lebt. Schärfer hat wohl kaum jemals ein Volk die Ansicht vertreten von der Notwendigkeit, Kinder aufzu­ziehen zur Erhaltung der Familie, der Sippe, zur Erhaltung des Volkes und feiner Staatsge­meinschaft. Aus alten Zeiten zieht sich das Gefühl der Verantwortung für den Nachwuchs durch alle Jahrhunderte hindurch. Die Verbindung von Frauentum und Muttertum beherrschte denn auch zu allen Zeiten den deutschen schaffenden Menschen, gleich, ob er als Dichter in Worten, als Maler in Bildern gestaltete ober ob er als Staats­mann unb Politiker Lebensraum für bie Familie unb soziale Unterstützungswerke für Mutter und Kinb schuf.

Der Gebaute, baß bie größte u nck) e b e l st e Aufgabe ber Frau, der Ehegemeinschaft unb des Familienlebens die Geburt und Erziehung von Kindern ist, war so fest in allen Deutschen verwurzelt, war so selbstverständlich, daß das Wort Bevölkerungspolitik kaum ausgesprochen zu werden brauchte.Vater, Mutter und Kind (die Familie), das ist der ewig alte und immer neue Dreiklang, der die Welt zusammenhält", sagte der Ostpreuße Ernst W i e ch e r t und drückte damit aufs Schönste unsere Empfindung aus. Da aber eine Zeit ge­wissenlos dieses deutsche Fühlen und Denken be­kämpfte, das Mutterdasein schmähte, Geld- und Bequemlichkeitsgründe geltend machte und tatsäch­lich auch erreichte, daß ein großer Teil der Ehen kinderlos blieb ober nur ein ober zwei Kinber je Familie geboren würben, so muß heute notwenbi- gerweise wieber unb wieber für ein g e f u n b e 5, finberteidjes Familienleben eingetreten werben, um bie Folgen jener Zeit so schnell wie möglich wieber gut zu machen. Zu stark war in ber kurzen Zeit bie Bevölkerungsziffer herabgesun­ken und zu schnell hatte die Vergreisung zugenom- men, so daß der gesunde Bevölkerungsstand des deutschen Volkstums schon gefährdet erschien.

Die Gefahr der Vernichtung des deutschen Volks­tums durch mangelnden Nachwuchs ist größer, als man es in dem einzelnen Fall einer kinderlosen Ehe anzunehmen geneigt ist. Diese für sich genom­men erscheint zwar unbedeutend, aber für die Ge­samtheit des Staates ist die Familie wichtigster Bestandteil. Man darf keine Ehe für sich allein be­trachten, sondern nur als Teil des Staates, des Volkstums. Man denke an das Führerwort: Die Ehe kann nicht Selbstzweck sein, sondern muß dem größeren Ziele, "der Vermehrung und Erhal­tung ber Art unb Rasse bienen." Immer noch liegt bie Geburtenziffer weit unter ber ber Vorkriegs­zeit. Im ersten Viertel bieses Jahres würben von 1000 Einwohnern noch keine 20 Kinder lebend ge­boren, während die Statistik von 1913 für den gleichen Zeitraum über 27 angibt. Weil eine Zeit des stärksten Bevölkerungsverlustes hinter uns liegt, müssen diese Zahlen deutlichste Beweise für bie Notwenbigkeit ber Geburtenoermehrung geben. Aber mehr noch als bie statistischen Zahlen sollen Dichterworte zu ernstem Nachbenken unb Besinnen führen. Den Frauen ruft Jeremias G 0 11helf zu: Eine rechte Mutter fein, bas ist ein schwer Sing, ist wohl bie höchste Aufgabe im Menschenleben!"

rtii-t ;mei Hände voll roher; geriet)., em ..... ;

- ö- '-l--t. ober ge- ken und schon hat bie Hausfrau em schmackhaf­ter. Der l tes Schnellgericht fertiggestellt. Will man noch eine1

Gefahren der Knderstnbe.

Äon Dagmar Köhler.

Mutti, Mutti!" ruft ber fünfjährige Junge angst­voll,Baby hat eben einen großen Knopf ver­schluckt!"

Welch ungeheure Angst unb Sorge schafft biefer verschluckte Knopf ben Eltern, welche Schmerzen unb Qualen bem Kinbe! Nicht immer verläßt ber Knopf auf natürlichem Wege ben kleinen Körper, öfters ist eine Operation des bedauernswerten Kin­des erforderlich. Die schlimmsten Folgen können eintreten. Ringsherum sind die Kinder von Ge­fahren bedroht. Um sie davor zu schützen, müssen wir uns und unsere Hausgenossen zu strenger Vor­sicht und Achtsamkeit erziehen.

Kleine Kinder stecken bekanntlich alles, was sie erreichen können, in den M und. Babys, die schon krabbeln oder laufen, sind blitzschnell an offen- stehenden Schränken oder Kästen und zerren das ihnen Gefährliche und Schädliche heraus. Darum müssen Kinderzimmer sorgfältig aufge­räumt, darin befindliche Schränke und Schub­laden gut verschlossen werden. Nadeln, Scheren, Messer, Gabeln - und sonstige scharfe ober spitze ©egenftänbe bürfen nicht herumliegen ober für kleine Kinber erreichbar sein. Das gleiche gilt für Flaschen unb Gefäße aus Glas ober Porzellan, sie fallen bem Kinb leicht aus der Hand. Ihr Inhalt und die Scherben können größten Schaden bringen.

Der Arzneischrank muß besonders sorgfäl­tig verschlossen gehalten werden, denn was einer Leckerei entfernt ähnlich sieht, stecken naschhafte Kin­der (nicht nur die kleinsten) in den Mund. Schwere Vergiftungen von Kindern sind vorgekommen durch das Naschen von Tabletten, die durchaus nicht für Genußzwecke bestimmt sind. Vor unachtsamer Auf­bewahrung und Verzehr wird auf der Packung deutlich gewarnt, die Warnung blieb aber unbe­achtet.

Kinder haben sich auch tödlich vergiftet durch das Naschen starker Desinfektionsmittel, und zwar durch die zum Zwecke des Schutzes rosagefärbten Pastil­len von Quecksilbersublimat oder durch die blau- gefärbten Pastillen von Quecksilberoxycyanat. (Ucv- riqens ist es wenig bekannt, daß man die Gefahr einer Quecksilbervergiftung auch herbei führen kann, wenn man feuchtgewordene Quecffilberpräparateauf die Heizung legt, um sie zu trocknen. -Lte bei Nitze sich zersetzenden Quepsilbersalze lassen Quecksilber­dämpfe entweichen.) r _ f f f ..

Und, Mütter, habt auch acht auf Zelluloid- Spielsachen! Wenn das Kind seinen Zelluloidball ablecft, ist es nicht schlimm, doch wenn Zelluloid in Brand gerät, ist es äußerst gefährlich. Durch Un­achtsamkeit können sich schreckliche Unfälle ereigne».

Kohl wird grob geschnitten und muß mit wenig Wasser gekocht, zusammenfallen. Es muß dann 1 bis 1,5 Liter Kohl sein. Hat man alles zusammen- geschüttet, füllt man die Suppe mit Würfelbrühe auf, bis zur gewünschten Dicke. Da das Kohlwasser oft zu streng schmeckt, kann man nur einen Teil davon benutzen. Wer's derber liebt, kann auch klein geschnittene Kartoffeln mitkochen. Es darf nicht ein unansehnlicher graugrüner Brei werden, sondern man hält die einzelnen Zutaten erkennbar ausein­ander.

Aus den losen Blättern des Kopfsalats kochen wir wie gewöhnlich Spinat, machen ihn mit etwas Milch zart und würzen mit ein paar fein gehackten Sardellen oder gewiegtem Zwiebellauch. Die hochgeschossenen Salatstiele schälen wir fein ab, chneiden sie in kleine Stückchen und bereiten Stiel- mus. Sind sie in leichtem Salzwasser gar gekocht, binden wir die Tunke mit einer hellen Buttermehl- chwitze, an die wir etwas Muskatblüte reiben und zum Schluß in etwas abgenommener Tunke eine Wenigkeit Honig verrühren

vier braunen Lederknöpfen geschlossen.

in der Kugel erweiterte Aermel ist in drei Teilen gearbeitet und in Raglanform eingesetzt. Der schlichte Kragen sowie die Stulpen sind aus brau­ner Persianer klaue. Der kleine Herrenhut ist aus jägergrünem Filz mit' braunem

etwa Weihnachten. .. _ ....

Würzige Tomaten. Die grünen Fruchte werden leicht mit Salz bestreut und bleiben eine Nalttt üeaen Dann trocknet man sie ab und legt sie in Glajer, Man kocht halb Essig, halb Wasser und läßt es abkllhlen. Au, die Tomaten legt man Kümmel, Senskörner, in Scheiben

Lauch, weißen Pfesser, ein paar Stengel Esdragon, in jedes Glas ein Lorbeerblatt und zu oberst etwas frischen Dill, Man gießt das Essigwasser darauf, schließt und sterilisiert 30 Minuten bei 80 Grad

Besonders kleine grüne Tomaten eignen sich gut zu falschen Reineclauden. In 1 Liter Wasser kochen wir 300 Gramm 3u^er unö ^011= men ab. Die Früchte, die wir eine Nacht mit dün­nem Essig übergossen stehen lasten, füllen wir in die Gläser und geben in jedes Glas ein fingerlan­ges Stück Zimt 10 Nelken ohne die Korner und kinen halben Teelöffel kleingeschnittenen Ingwer. In das abgekühlte Zuckerwasser ^ben wir soviel guten Weinessig, daß es leicht säuerlich schmeckt füllen es auf die Früchte und sterilisieren 20 Minuten bei 80 Grad. Erst nach einigen Wochen zu gebrauchen, alles gut durchgezogen ist. , Sorten

Galläpfel feiner weicher vorren Wen Lit°r^mik1in7m. Eßlöffel "g-rie"eni7 Me?r! Löffel Mfg°sth!"°gE 'Sahnk°gEhtt'ist," Äes7st etwas Zucker, in einen Topf, petzen den Essig darauf und können sie schon nach mehreren Tagen für Salate unb Tunken brauchen.

Die Triebe der wieder a u s g e s ch l a g e n e n Kohlstrünke ober geschoßt e r R 0 s e "kohl geben einen guten bescheibenen ©ramm

mittelfeine Graupen werben m Wasser ausgequol len, in 2 EßlöfsL Rindertalg

___Anfang bes Herbstes bringt in fast .

Hause Geselligkeit mit sich. Die Form geselliger Zusammenkünfte hat sich gegen fürher glücklicher­weise sehr oeränbert, ba man gegenwärtig mehr Wert auf Verstehen unb Unterhaltung, als auf eine große Speisenfolge legt. Unerwartete Gäste können bie Hausfrau" leicht in Verlegenheit brin­gen, boch eineiserner Vorrat", ber überall vor- handen sein sollte, befreit sie aus allen Nöten. Früher las man häufig bie unwiberlegbare Mit­teilung:Wenn man nichts im Hause hat unb plötzlich Besuch kommt, nehme man eine Kalbs­keule, spicke sie..Aber bann hat man ja etwas im Hause unb kann überhaupt nicht mehr in Ver­legenheit geraten... Woraus besteht nun ber eiserne Vorrat? Es ist gar nicht so schwer, ihn her­beizuführen. Ein Topf mit marinierten Heringen, ein Stückchen Käse, eine Dose Schoten ober ge­mischtes Gemüse, eine harte Wurst, auch ein Glas Mayonnaise, ein Glas Sardellen und eine Büchse Oelsardinen machen schon allerlei gut. Aus jedem Konservengemüse läßt sich mit Zusatz von Mayon­naise ein wohlmundender Salat bereiten, der mit warmen, in der Schale gekochten Kartoffeln wahr­haft köstlich ist. Die warme Platte als Emgangs-

Heute zeigt unsere Modeskizze drei Mäntel mit Pelz. Alle drei Modelle sind in der n e u e n glockigen, durchgehenden Form ge­schnitten

Der aparte Mantel links ist aus beigefarbenem, weichen Boucle, sein Besatz ist aus dunkel­braunem Jndisch-Lamm. Die stark glockige Form wird durch sechs Bahnen erreicht, der enge Aermel ist in der Kugel etwas gezogen. Zum Ver­schluß dienen fünf große, mit Bouclä bezogene Knöpfe. Der flotte Hut mit Feder ist aus brau» n e m Filz

Der einfache Mantel (Mitte) aus jägergrünem Wollstoff ist schwachglockig in sechs Bahnen ge­schnitten, hat schräggestellte Taschen und wird mit

Aus dem Reiche der Frau