Ausgabe 
14.9.1936
 
Einzelbild herunterladen

3

4

M

R 1

M

U

ßtM

M 14

M*

Der Vetrieb eine Lebenszelle der Hatton

Der Führer spricht zur Arbeitsfront

idL Aber wir ge. ir getom-

r werden Und ihr t Stunde vor mir d wer- n! Dann en, gegen heben. Lr tragen - m wieder

wir unseren notwendigen gewaltigen Anstrengungen wir alle wissen, daß sich Notwendigkeit ergibt, das Niveau noch auf weiteres

Bedarf nur unter decken können. Und hieraus leider die Lohn- und preis- zu hallen. Dah die

iertreter und ?r nun durch n dankbaren n stehen die i nadifüMen her ffütjrer Sturm her SeendiMA bas

bensmöglichkeiten wie bisher entstanden. Und der Staat selbst ist es, der über diesem Geschehen wacht. Durch seine Treuhänder der Arbeit läßt er die Aufgaben erfüllen, die ihm als Schutzherrn der deutschen Arbeiterschaft erwachsen.

Jlur auf Grund dieses Gemeinschaftsbewuht- seins im deutschen Arbeitsleben sind die Lei­stungen möglich gewesen, die großen Leistun­gen. die die deutsche Wirtschaft in den letzten Jahren aufzuweisen hat. Und ebenso groh waren aber auch die Beiträge, waren die Opfer, die die deutsche Arbeiterschaft gebracht hat, um der politischen Freiheit der deutschen Nation willen. Unsere Gesamtlage erfordert es, das Lohnniveau zu halten. Die Frage aber nach seiner höhe hängt nun auf das engste mit unserer besonderen Ernährungs- und Rohstoff­tage zusammen. Die Voraussetzung für die Erhöhung des Lebensstandards eines Volkes ist immer erst die völkische Freiheit. Und dazu gehört die absolute Sicherung der Nahrungs­und Rohstoffgrundlagen. Wir wissen alle, dah

Heichsleiter der DAF., Dr. Ley

unrife sodann die weltanschaulichen Grundlagen der Lrutschen Arbeitsfront, um dann ihr organisato- riches Gefüge und ihre Ziele zu kennzeichnen. Wenn sie uns vorwerfen", so fuhr Dr. Ley fort, ihr habt keinen Gott, ihr Nationalsozialisten leug­net Gott, so bekenne ich: Ich habe durch die Lehre Golf Hitlers und durch diesen einzigartigen Men-

fll*n finbe,

ht Um. n leinen unb eine ure Ab.

lution der Zerstörung die nationalsozia­listische Revolution des Aufbaues ge­genüberstellte. Sinn der nationalsozialistischen Revolution sei es gewesen, das deutsche Leben neu zu gestalten und damit zu verbessern. Der Marxismus dagegen pflege zur Verherrlichung feiner Revolution den General­streik auszurufen, einzureihen, niederzubrennen und zu zerstören, hinterher stellten die marxl- fchen Machthaber als billige Entschuldigung dann fest, dah es ihnen nicht gelungen fei, die Lage der breiten Massen zu verbessern, weil alles erst wieder neu aufgebaut werden müsse.

Der bolschewistische Sowjetstaat sei ein Kern- beispiel dafür, denn der Lebensstandard des Ar­beiters sei dort um zwei Drittel geringer als der des deutschen Arbeiters. Wenn der Ural mit sei­nen unermeßlichen Rohstoffschätzen, Sibirien mit seinen reichen Wäldern und die.Ukraine mit ihren unermeßlichen Getreideflächen in Deutsch­land lägen, würde dieses unter nationalsozialisti­scher Führung im Ueberfluß schwimmen. Wir würden produzieren, jeder einzelne Deutsche würde mehr als genug zu leben haben. In Rußland aber verhungere die Bevölkerung dieser weiten Gebiete, weil eine jüdisch-bolschewistische Führung unfähig sei, die Produktion zu organisieren und so dem Arbeiter praktisch zu helfen.

An einem sinnfälligen Beispiel verdeutlichte der Führer den Unterschied der Leistungen im nationalsozialistischen und im bolschewistischen Staat:Da bauen sie in Moskau eine Untergrundbahn und laden die Well ein, sie zu besichtigen, und sagen: Seht, was wir geleistet haben! von solchen Leistun­gen reden wir gar nicht! Unsere Unter­grundbahnen bauen wir so zwischendurch ne­benbei! 3n derselben Zeit aber, in der man in Moskau 11 Kilometer Untergrundbahn baut,

Ein herrliches Bild formte sich am Freitagabend auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg. 140 000 Politische Leiter traten zum Appell vor dem Führer Adolf Hitler an. Scheinwerfer der Luftwaffe zogen euren leuchtenden Dom über dem riesigen Zeppelinjelü. ~ ißcherl-MderdierH-M^

Es muß geben, denn Deutschland muß leben."

gehen mühte und jeder hinter mir nach seiner Richtung liefe, mühte ich auch verzweifeln. Wenn ich aber weih: Ich gehe voran, und hin­ter mir marschiert ein ganzes Volk, dann ist mir nicht bange, und mögen die Aufgaben noch so schwer sein! (Jubelnde

Zustimmung dankt dem Führer.)

Da kann mir einer sagen, wir haben Baurn» w oll em angel. In vier Jahren, meine Kame­raden, wird jede Fabrik laufen! Wir werden unsere eigenen deutschen Stoffe ha­ben! (Stürmischer Beifall.) Mag mir einer sagen, wir könnten nicht genug Kautschuk kaufen. Passen Sie auf: Die Fabriken werden aus dem Boden schießen, und eines Tages werden wir a u f unserem deutschen Gummi fahre n! (Er­neuter lebhafter Beifall.) Einer mag sagen: Wo wollen Sie denn das Benzin hernehmen, wenn Sie die Motorisierung in Deutschland immer weiter treiben. Unser Benzin holen wir uns aus unserer Erde, aus unserer Kohle werden wir es gewinnen. (Langanhaltende, jubelnde Zustim­mung.)

Ich werde niemals sagen: Das geht nicht, folglich müssen die Räder stillstehen, folglich muh das deutsche Volk hungern. Nein, es wird arbeiten, es wird die Probleme lösen, weil sie gestellt find, und weil wir wollen, daß sie gelöst werden. (Lebhafter Beifall.) Wenn ich Sie vor mir sehe als die Front der deutschen Arbeit, dann, bitte, ermessen Sie den Begriff des Wor­tes:Front". Front heißt ein Dille, heißt ein Entschluß, Front heißt ein Ziel und heißt eine Tat!

Und das ist auch notwendig. Das Leben ist für viele unserer Volksgenossen sehr schwer. Nicht alle sind gleich vom Glück gesegnet, nicht allen lächelt dieses Glück gleichmäßig zu. Das Furchtbarste ist aber, glauben Sie mir, wenn der vom Glück Ge­miedene auch noch die Hoffnung verliert. Wenn

geendet, gibt Kommando: - A still.

man werde dann erst die rechte Lebensfreude bekommen.

Was kann der Einzelne von der Gemeinschaft verlangen? Er kann verlangen, daß diese Gemein­schaft für ihn klar, eindeutig und Der* ständlich i st, dah sie ihn g e s u n d e r h ä l t. Volksgesundheitsämter, Betriebsärzte, Kampf den Berufskrankheiten, Sport, Urlaub, Erholung. Das dritte, was er verlangen kann, ist daß alle seine Fähigkeiten ausgenutzt und entfaltet wer­den, nicht um seiner selbst willen, sondern um Deutschlands willen. Wir müssen durch eine voll­kommene Berufserziehung die Fähigkeiten des Menschen fördern und entfalten. Das ist das Ka­pital, oas unversiegbar ist und womit wir uns auch wieder den Platz an der Sonne erobern werden. Das nächste ist, daß der einzelne Mensch einen di­rekten Anteil an den Werten des Vol­kes hat, an denen er und seine Vorfahren mitge­schaffen haben, einen gerechten Lohn. Der Einzelne muß begreifen, daß dieser Lohn sich nicht in Bar­geld erschöpft, sondern daß darunter sein ganzes Leben und seine Lebenshaltung zu verstehen ist. Urlaub, Behandlung, die Fabrik an sich, Beruf, Erziehung, Kultur, Theater, Musik,Kraft durch Freude", Sport. Jeder Mensch kann verlangen, daß er ordentlich wohnt. Wir wollen nach dem Willen des Führers 5 Millionen Wohnun­gen bauen. Wir können es nicht mehr vertra­gen, daß deutsche Menschen in Wohnhöhlen woh­nen. Dazu ist der deutsche Mensch zu schade. Der Einzelne kann weiter verlangen, daß man seine Ehre schützt. Deshalb haben wir in Deutsch­land zum ersten Mal eine Soziale Ehrengerichts­barkeit geschaffen. Kein Volk der Erde kennt das. Und zuletzt kann der Einzelne verlangen, daß ihn die Gemeinschaft vor der unverdienten Not schützt. Der deutsche Mensch weiß, daß er heute in Deutschland nicht mehr allein ist. Mag kommen was will, Krankheit, Not, Unfall, Alter, er ist geschützt. Die Gemeinschaft sorgt für ihn.

slten er st wieder meinen Herrgott ge­sunden. Wer die Weltanschauung Adolf Hitlers, Wir den Instinkt und den Verstand zur Grundlage seines Urteils gemacht hat, wer die Gesetze Gottes arerfennt und nach ihnen handelt, wer die Welt richt als willkürliches Chaos sieht, sondern als eine sinnvolle Ordnung, der wird in den Grundsätzen . ui? irren können, sondern immer nachtwandlerisch

fifrer seinen Weg gehen."

t trete* : nmer wieder übender Be* anges. Unter [. verläßt der ngenb. die in : n Gestaltung Erlebnis war.

«er.

W' (rl

Die große Gemeinschaft aller Schaffenden

Oie vierte Fahrestagung der Deutschen Arbeitsfront in Nürnberg.

e!d.

en ich.

Der Licht' , bei dem lifamlin 3"' en gesundem bie|e bas *'e anb Ä ^teW 15000 W« js entftanb 'n ob die lischt M-l

ie Sch-""d' t °°" hene, ? 6trot*rle er Sch-l"L

«Ä

HZ

ÄS

P6= Sine. "Pier ^der unb ,reu lein, vr werdet ,n ö e r e n tnft sehen ll.Mabe W Volk. ltJÄrer, aug ^ng über, "einer An. Eung. Das -'n für die ren dieses n die fom* dert yahre ablösen in und immer eue Jugend kraftvoller 'enden Ge* ie*i für die unsere ge* iferem Volk lassen und iesern Leben

nur in der Gesamtheit bist Du alles, nur in einer Front bist Du die Macht!" (Stürmischer Beifall.)

Die Erziehung eines neuen sozial denkenden Menschen ist notwendig. Das geht nicht von heute auf morgen. Das kann nicht bei einigen Wenigen erreicht werden, sondern nur aus der Ge­samthaltung eines Volkes heraus kann dieser neue Geist kommen, genau so wie ich nicht in ein paar Tagen eine neue Armee aufbaueü und in ein paar Tagen ihr einen neuen Geist geben kann. Das ist das Problem von vielen Jahrhun­derten. Aus Jahrhunderten entsteht endlich ein Gemeinschaftssinn, eine Gemein­schaftshaltung, und aus beiden erwächst dann die große Gemeinschaftsleistung, erwächst die gemeinsame Tradition und der Stolz auf sie. Das ist hier nichts anderes."

Die große Armee der nationalen Arbeit ist von uns ins Leben gerufen worden, und sie wird wachsen und gedeihen und hineingehen in die kommenden Jahrhunderte. Generationen wer­den durch sie geschult, werden in ihr marschie­ren und werden ihre Muffaffungen wieder roei- (erlragen. Ich glaube nun einmal unabänder­lich daran, dah die Menschen nicht schlechter» sondern daß sie trotz allem besser werden. Auch der Jude wird das Gegenteil nicht fertig bringen. Sie werden besser, sie werden sich immer mehr verstehen, sie werden ein­ander immer mehr die notwendige Achtung ab­gewinnen, und, unser Volk wird sich immer mehr abschleifen, und einmal wird dann die­ser Typ des deutschen Menschen vor den Augen der Nachwelt in ganzer Wirklich­keit dastehen, den wir heute ahnend vor uns zu sehen glauben, und dessen erste Repräsen­tanten wir vielleicht in unserer Jugend schon immer mehr heranwachsen sehen."

bauen wir 7 0 0 0 Kilometer Reichs- autobahnen. und zwar nicht 18 oder 20 Jahre nach unserer Revolution, sondern jetzt, im vierten Jahre, und in weiteren vier Jahren ist das ganze Netz fertig! (Erneut

starker Beifall.)

Der Führer beschäftigte sich dann mit der Lei­st u n g s f r a g e in der Produktion. Wer in der Produktion führen wolle, müsse auch etwas können, die härteste Auslese treffe immer die Wirklichkeit selbst. Nicht die Frage des Dienstalters könne für die Berufung eines Menschen in eine wirtschaftliche Führerstellung maßgebend sein, son­dern seine L e i st u n g, seine Intelligenz, seine Initiative und seine Tatkraft. Es sei eine alte Binsenwahrheit, daß in der Wirtschaft jeder zugrunde gehe, der unfähig sei. Auf dieser Erkenntnis habe der Nationalsozialismus seine Prinzipien aufgebaut.

Die Besserung unseres wirtschaftlichen Lebens so fuhr der Führer fort hängt von zwei Fakto­ren ab: 1. von dem gewaltigen, gemeinsamen ein- schlossenen Einsatz aller Kräfte für diese Besserung und 2. von einer besseren Er­ziehung des Mensche n." An dieser Er­ziehung arbeite der Nationalsozialismus. Die Deutsche Arbeitsfront sei vielleicht das gewaltigste Monument dieser Erziehungsarbeit an unserem Volke, der lebendigste Ausdruck dieser neuen Gemeinschaft. Immer wieder und wieder müsse jedem einzelnen einge­hämmert werden:Du bist nur ein Diener an Deinem Volke, Du bist allein nichts,

Dr. Ley betonte bann, daß man bie Lei­st un g gerecht einfchähen unb baß es deshalb eine Rangorbnung geben müsse.Füh­rer fein, Vorgesetzter fein, Offizier sein heißt: Begnüge bich nicht bamif, ein patent, eine (Er­nennung in bet Tasche zu haben, fonbern bie vornehmste pflicht bes Offiziers unb bes Vor­gesetzten ist seine Fürsorge für feine Gefolgschaft. Das muß jeber wissen. Diese Dinge finb auch bie Grunbsähe für ben Aus­bau unserer Sojialorbnung.

Dr. Ley wies bann daraus hin, daß der national­sozialistische Sprachschatz das WortPrivatmann" Im überkommenen Sinne nicht mehr kennt. Man forme nicht im Amt so und als Privatmann so handeln, und wenn man als Privatmann anders handeln würde als in seinem Amt, so wäre man eit Lügner Es bedeute kein Opfer, wenn verlangt v rde, daß diese Grundsätze auch in den Alltag ein- P etzt werden, im Gegenteil es werde jedem beim so gehen, wie es allen immer gehen werde,

Der Führer erteilte unter jubelnder Zustimmung de- Massen den großen Sozialtheoretikern der Gchkriegsjahre eine deutliche Abfuhr. Sie hätten par den Arbeiter mit schönen Theorien gefüttert uni) sein Einkommen mit Hilfe der Notenpresse ins Phantastische gesteigert, trotzdem aber habe der Arbeiterdabei gehungert und trotzdem sei di! Zahl fr er Erwerbslosen von Monat zu Monat größer geworden. Nicht das Ein ko m- nen spiele im Leben des Schaffenden die Haupt- tole, sondern das Auskom m e n. Um aber das Auskommen des deutschen Arbeiters auch nur un 10 v. H. zu erhöhen, müßten 10 000 Fabriken unb Unternehmungen mehr produzieren. Es sei eine undankbare Aufgabe, für das Auskommen mes 68-Millionen-Volkes sorgen zu müssen, das auf einer unmöglichen Grundfläche Zusammenge- snßt sei. Unser Land könne auf gewissen ©ebieten feine Produktion gar nicht mehr steigern, es fei al|o von der Einfuhr abhängig und müsse daher auf anderen Gebieten wieder Ungeheures leisten, um diese Einfuhr zu ermöglichen. .

Kernpunkt der Aufgabe der nationalsozialistischen Führung sei es, das Gesamtvolumen unserer Pro- luPtion so zu erhöhen, daß auf jeden einzelnen em ittaas vergrößerter Anteil auch im Konsum trifft; urD der Lohn eines Volkes habe nur dann einen 5mn, wenn er sich aus seiner Produktion ergebe, bie Produktion allein sei die wirkliche Entlohnung uröb nicht das, was einer an Geld verdiene. Jede Saigerung der Produktion komme dem gesamten I lk zugute, nicht einigen wenigen Bemittelten. Tmn die deutsche Kohlenproduktion wieder um 30 ck?r 40 Millionen Tonnen gestiegen sei, dann könn­te:. nicht einige wenige Personen diese 30 ober 40 Mionen Tonnen Kohlen verkonsumieren, sondern lt große Masse des Volkes. Da jede Steigerung le- Produktion dem ganzen Volke zugute komme, iröho sich bamif auch der Lebensstandard des ftzcilkes

Inbaltenbet begeisterter Beifall bankte bern JÜhrer« als ei der bolschewistischen Revo«

beutsche Arbeiterschaft biese nationalen unb wichtigen Zusammenhänge erkannt hat, unb baß sie bementsprechenb gehanbelt hat, bas ist ein nicht hoch genug anzuerkennenbes geschicht­liches Verbleust ber beutschen Arbeiterschaft.

Große soziale Aufgaben sind bisher bereits un­gefaßt und auch gelöst worden. Aber die Größe des sozialen Geschehens und Programme und die Fülle neuer Ideen, die um Gestaltung ringen, mehren täglich die Aufgaben, die in ihrer sozialen Gestal­tung noch die Lösung erfordern. Daraus ergibt sich, daß auch in der Zukunft für uns die Pflicht be­steht, alle unsere Kräfte daran zu setzen, daß die neue Sozialordnung wirklich immer mehr und mehr Gestalt gewinnt.

Auf die Proklamation und den neuen Vier- jahresplan eingehend, erklärte der Führer den­jenigen, die vor der Größe der gestellten Probleme zurückweichen:Wir werden niemals sagen, daß die Probleme nicht zu lösen sind. Probleme, die gestellt sind, können auch gelöst werden, und sie werden gelöst! Dazu ist natürlich Wage­mut notwendig, Tatkraft, Entschlossenheit und ein großer Glaube. Es ist aber ein viel größerer Wage­mut und ein viel größerer Glaube nötig gewesen, als einzelner Mann vor 18 Jahren den Kampf gegen eine aanze Welt von Vorstellungen und Geg­nern aufzunehmen.

Wenn ich heute sage, daß wir in vier Jahren dieses oder jenes Problem gelöst haben werden, dann kommt mir das alles viel leichter vor, als es mir einst vvrkam, als einsamer Wanderer den Weg anzutreten von nichts bis an die Spitze der deutschen Nation. Daher soll mir auch niemand ent­gegentreten mit dem Wort:Dies geht nicht." Das kann und darf mir niemand sagen. Ich gehöre nicht zu den Männern, die sich sagen lassen:Es geht nicht." Es muß gehen, denn Deutsch­land muß leben. (Langanhaltender, stürmischer Beifall.)

Freilich, wir werben bie Probleme nur lösen, wenn wir eine Front finb. Wenn jeder nach feiner eigenen Richtung hin zieht, ber eine so, ber anbere so, wenn jeber glaubt, nach feiner Fasson selig werben zu können, bann geht es natürlich nicht. Als jeber Deutsche glaubte, fei­nem eigenen Weg nachgehen zu können, ba be­kam es Deutschland» unb bamif allen sehr schlecht. Das gilt auch für bie Zukunft. Ich raffe bie Kräfte unseres Volkes zusammen. Aus 68 Mil­lionen Einzelwesen muh eine geballte Meinung, ein geballter Wille, eine Ueberjeugung unb ein Ent­schluß kommen. Dann werben bie großen Aufgaben, bie uns gestellt finb, gerabezu lächer­lich klein. Wenn ich mir vorstellte, baß ich allein

Nürnberg, 12. Sevt. Am Samstagvormittag ielt die Deutsche Arbeitsfront in der großen Kongreßhalle am Luitpoldhain ihre 4. Jah- estagung ab. Auf dem Podium haben neben dem sührerkorps der Bewegung und der Deutschen Arbeitsfront die Vertreter der Reichs- und Staats* -Hörden und der Wehrmacht Platz genommen. Inten im Saal sitzen die vom Reichsorganisations­eiter Dr. Ley eingeladenen deutschen Wirtschafts- ührer. Hnter dem NS.-Reichssinfonieorchester hatte er Musikzua der Werkscharen mit 300 Sängern inö 600 Fahnen der Deutschen Arbeitsfront Auf- lellung genommen. Die kleidsame blaue Tracht der Zerkscharmänner war auch im Saale stark ver­beten. Das kraftvolleVorspiel für eine national« rzialistische Feier" von Karl Ehrenberg, gespielt om Reichssinfonieorchester unter der Leitung Pro- effor Franz Adams, und das LiedWir sind des Werktags Soldaten", gesungen von den Werkscharen, bildeten einen stimmungsvollen Auftakt.

MchsarbeitSminister Seldie

;gte dann das Ziel der Sozialpolitik bes national« sozialistischen Staates und die bereits erzielten Er­folge dar. Für uns ist Sozialpolitik Volkspoli - ti k geworden, die zum Ziel hat, alle Volksgenossen m einer auf Gedeih und Verderb verbundenen Lebensgemeinschaft zusammenzuführen. Wir Baren uns darüber klar, daß, nachdem der Führer in völkischen Raum ein neues einheitliches Ge- ifenschastsbewußtsein der Nation geformt hatte, tzeichzeitig die Erziehung zu einem S o - Z: a l b e w u ß t s e i n erforderlich war. Dazu, daß ar schaffende deutsche Mensch immer mehr in sei­nem Volksgenossen in erster Linie den Bruder sicht. Den Bruder und den Mitarbeiter, mit dem er auf Leben und Tod verschworen ist durch eine Kameradschaft, wie wir alten Soldaten sie aus dem Schützengraben als unsere Auffassung mitgebracht heben.

Der schaffende deutsche Mensch ist Migestal - t r und Mitverantwortlicher am Derke seiner Hände und feines Gei - sie s. Damit sind für den schaffenden Menschen ginz andere Auswirkungsmöglichkeiten und Le-