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die

eise

Wirtschaft

Ungarn Gold nachgebend auf 8,95 (9,10). Oesterr.

103

116

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Kopenhagen, im Mai 1936.

So^en hat eine Gruppe von 22 Rostocker Stu- deuten und Professoren eine Studienreise durch nordischen Länder beendet. Die Ergebnisse der zeigen, daß der Versuch, der damit gemacht wurde, die deutschen Studierenden und die Studenten der nordischen Länder einander näherzubringen, als vollauf gelungen bezeichnet werden muß.

Die Deutschen betraten Ende April schwedischen Boden und kamen gerabe rechtzeitig nach der alt­berühmten Universitätsstadt Uppsala, um dort das Maifest der schwedischen Studenten, den W a l - burgismeßabend zu feiern. So hatten sie Ge­legenheit, neben den bekannten Sehenswürdigkeiten Uppsalas, wie Dom, Universität und Codex argen- teus in der Universitätsbibliothek, auch einen Ein­blick in das eigenartige Studentenleben der ältesten schwedischen Hochschul st adt zu gewinnen, das sich hauptsächlich in denNatio­nen^, die zum Teil schon seit 700 Jahren bestehen, abspielt, wo die Deutschen am Abend zu Gast

daß in gewissen Fällen die ordentlichen Gerichte sogar in die Verwaltung eingreifen und ihr Vor­schriften machen. Die anschließende Diskussion, die beiSmörebröds" und dem guten dänischen Bier

Silberrente unverändert 2,05.

Im Freiverkehr galten: Adlerwerke (103,50), VDM. 135,50 (136), Kali Wintershall (116,50), Wayß & Freytag 108,50 (108,75).

Tagesgeld unverändert 2,75 o. H.

Abendbörse behauptet.

dernen Studentenhaus.

Das Hauptgewicht des schwedischen Aufenthalts lag auf fünf Vorträgen. Der erste machte die deut­schen Studenten mit der schwedischen Gemeinde­verwaltung bekannt. Den zweiten hielt anschließend an einen Besuch im schwedischen Reichstag der Do­zent der Stockholmer Hochschule E. F a h l b e ck über die Geschichte des schwedischen Reichstages. Der Professor des öffentlichen Rechts Nils H e r - l i tz schilderte im dritten Vortrage die Rechtsschutz­einrichtungen des öffentlichen Rechtes in Schwe­den, die grundverschieden von den bei uns bekann­ten sind. Besonders interessant ist hierbei die Stel­lung desJustizprokurators", eine Einrichtung, wie wir sie bei uns überhaupt nicht kennen. Der Lei­ter der Reise, Professor Tatarin-Tarnhey­den von der Universität Rostock hielt vor viel schwedischen Zuhörern einen Vortrag über die Grundgedanken des neuen deutschen Staatsrechts, mit dem er, wie ihm versichert wurde, das staats­rechtliche Denken der Schweden bereicherte. An­schließend an einen Vortrag von Referendar S ch o o f über die Grundzüge des ständischen Auf­baus in Deutschland entspann sich eine rege Dis­kussion, in der besonders Professor Troitzsch von der Universität Rostock durch seine einprägsame Darstellungsweise bei den Schweden Verständnis zu erwecken wußte für die deutschen Verhältnisse.

Die Tage in Schweden wurden beschlossen mit einer Bootsfahrt nach Drottningholm, dem Lustschloß der schwedischen Königinnen, in des­sen reizvollem Park ein Theatermuseum eine Bühne aus der Rokokozeit im Original aufbewahrt hat. Auf der Fahrt nach Dänemark wurde noch einmal Rast gemacht in Göteborg, dessen Studenten die deutschen Gäste besonders herzlich aufnahmen. Sie zeigten ihnen ihr komfortables Kameradschafts- Haus, das Kunstmuseum der Stadt, das auf die Deutschen besonderen Eindruck machte, nicht nur deshalb, weil es als. eine der hervorragendsten Sammlungen nordischer Kunst gilt, sondern schon deshalb, weil es für eine Stadt wie Göteborg eine besondere Leistung ist, ein solches Museum in seinen Mauern aus eigenen Mitteln der Bürger errichtet zu haben. Auch der Platz vor dem Museum, den zwei Prachtbauten, ein Theater und ein Konzert­haus einschließen, zeigt, wie großzügig die Bürger von Göteborg daran gehen, aus ihrer Stadt, die als der Hauptindustrieplatz Schwedens gilt, ein zweites Kulturzentrum neben Stockholm zu schaffen.

Nach den mannigfachen Eindrücken, die die deut­schen Studenten in Schweden empfangen hatten, war es für die Dänen besonders schwer, neues Interesse bei ihren Gästen zu wecken. Daß ihnen dies gelungen ist, bleibt ihr besonderes Verdienst. Nach einem Besuch in einem dänischen Gericht, das

An der Abendbörse war die Haltung gut behaup­tet, das Geschäft hatte keinen besonderen Umfang. Die Ermäßigung der Prioatdiskontrate hinterließ keinen stärkeren Eindruck. Immerhin zeigte sich etwas Interesse für deutsche Rentenwerte, von denen sich Reichsaltbesitz auf 113,70 (113,65) und Kommunal-Umschuldung auf 87,10 (87,05) befestig­ten. Am Aktienmarkt wichen die Kurse nach beiden Seiten nur um Bruchteile eines Prozentes ab. Etwas höher lagen weiterhin Kunstseide AKU. mit 54,90 (54,65), ferner Westdeutsche Kaufhof mit 42,50 (42,25), IG. Farben 171,25 (171). Don Groß­bankaktien erhöhten sich Commerzbank auf 90,75 (90,50). Von Versicherungswerten kamen Allianz Verein nach zweitägiger Pause mit 258,50 (246) zur Notiz. Am Auslands - Rentenmarkt zeigte sich Nachfrage nach Valutawerten. 4proz. Schweiz. Bundesbahn 226,50 (223,75), 3V- v. H. do. 213,50 (211), I. Anatolier 42,50 (41,85). 4 v. H. Ungarn Kronenrente bröckelten weiter etwas ab auf 1,60 (1,6250).

U. a. notierten: Altbefitz 113,70, 4 v. H. Oesterr. Mai-Juli Rente 1,05, 4 v. H. Ungarn Kronen 1,60, 4 v. H. Rumänen 5,60, 4 v. H. Schweiz. Bundes­bahn 226,50 3V2 d. H. do. 213,50, Commerzbank 90,75, DD.-Bank 92,50, Dresdner Bank 92,50, Bu­derus E 101, Mannesmann 95,50, Rheinstahl 127,50, Verein. Stahlwerke 92,25, AKU. 54,90, AEG. 38, BMW. 131, Betula E 147, Chem. Albert 117, IG. Chemie volle 218,50, Conti Gummi 182, Daimler E 109,40, Deutscher Eisenhandel 129,75, Deutsche Erdöl 120, Deutsche Gold und Silber E 235, Deut­sche Linoleum 177,75, Licht und Kraft 148,75, IG. Farben 171,25, Holzmann 117,75, Muag 95, Me- tallgesellschaft 128,50, RWE. 132,75, Schuckert 141,50, Westdeutsche Kaufhof 42,50, Südd. Zucker 206, Reichsbahn-Vorzugsaktien 127,13, AG. für Verkehr 116,50, Allianz Stuttg. Verein 258,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 13. Mai. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 215^ W 16 218, W19 222, W 20 224, Roggen R 12 178, R 15 181, R 18 185, R19 187 Großhandelspreise der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete. Futtergerste, Hafer. Weizenmehl W13 28,55, W16 28.80, W19 28,80, W 20 29,15, Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R 18 23 30, R 19 23,50, plus 0,50 Mark Fracht­ausgleich. Weizenfuttermehl W13 13,15, W16 13,30, W19 13,50, W 20 13,60 Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10, Rog­genkleie R12 9,95, R 15 10,15, R18 10,40, R19

Kirche und Schule. .

Dekanats-Missionsfest in Atten-Auseck.

(D Alten-Buseck, 11. Mai. Gestern wehte von unserem Kirchturm die Kirchenfahne aus An­laß des D e k a n a t s m i f f i o n s f e st e s, das auch aus den Dekanatsgemeinden der näheren Umgebung gut besucht war. Der Vormittagsgottesdienst wurde, von Missionar Ruff, Frankfurt a. M. von ber, Baseler Mission gehalten, die Lieder des Festgot­tesdienstes am Nachmittag wurden von unserem Posaunenchor unter Leitung von Karl Hofmann begleitet. Passende musikalische Einlagen zeigten, wie fleißig hierheilige Musik" gepflegt wird, eine besonders dankbar aufgenommene Zugabe am Sonntag Kantate. Von feinen Gedanken und denen des Muttertags ging auch die unsere Missions- pflicht warm ans Herz legende Festpredigt von Pfarrer Weisel, Heuchelheim, aus. In einstündi- ger Kaffeepause wurden die Gäste bei den Alten- Bufeckern in gewohnter Weise freundlich bewirtet. In der schön mit Maien geschmückten Kirche fand unter Mitwirkung des Posaunenchors und des Organisten Lehrer Ranft die Nachverfammlnng statt, in der der Ortspfarrer Naumann herzlich begrüßte, Dekan Sattler, Wiefeck die Grüße des Dekanats entbot, dabei der treuen Pfleger des Mis­sionsgedankens, des verstorbenen Pfarrer Hart­mann und des langjährigen Vertrauensmannes für die Mission im Dekanat, des früheren Dekans und in dieser Woche nach Gießen verziehenden Pfarrers i. R. Gußmann, gedenkend und allen Mitwirkenden, sowie der gastlichen Gemeinde dan­kend. In seinem Jahresbericht wandte sich der neue Vertrauensmann Pfarrer Reusch, Leih­gestern, gegen die Gegner der Mission, u. a. als Kronzeugen den Missionsfreund Außenminister Freiherrn von Neurath anführend. Den Rück­gang der Missionsgaben in verschiedenen Dekanats­gemeinden führte er auf diese Gegnerschaft zurück, deren Rechnung auch darum nicht stimmt, weil die Missionsgaben auch wieder der deutschen Ausfuhr zugutekommen. Die Gaben und Kollekten für die Baseler Mission aus dem Dekanat Gießen betrugen im Jahre 1935: 1393,26, mit 1919,06 Halbbatzen­kollekte: 3312.32 Mark. Die hier nicht enthaltenen Epiphanienkollekte ergab im Jahre 1936: 453,73 Mark. Die über seinen Jahresbericht gestellte Jesus- frage:Wollt ihr auch weggehen?" mag bei den Festteilnehmern im neuen Jahr die rechte Antwort finden. Die aus reicher Erfahrung schöpfenden an­schaulichen Schilderungen von chinesischen Christen, die Missionar Ruff in feiner Rede von der Kan­zel bot, hinterließen einen tiefen Eindruck. Die Kol­lekte betrug 30 Mark.

Diskusfionsklub erschienen waren. x, ... Prof. Tatarin-Tarnheyden über Deutsches Staats- und Verwaltungsrecht und den ständischen Aufbau in Deutschland, dann Prof. Paul Ander- s e n, der auch in Deutschland bekannte Verwal­tungsrechtler der Universität Kopenhagen über die Rechtskontrolle in der dänischen Verwaltung. Er arbeitete dabei den Unterschied heraus, der bei der Behandlung dieser Probleme in Deutschland und in Dänemark gemacht wird. Während es in Deutsch­land besondere Verwaltungsgerichte gibt, üben in Dänemark die ordentlichen Gerichte die Rechtskon­trolle über die Verwaltung aus. Das geht soweit,

Deutsche Studenten in Schweden und Dänemark

Eindrücke von einer Studienreise nach Skandinavien.

Bon unserem X H. H.-Äerichterstatter.

10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erbnuh- kuchen m. M. 17,85 ab südd. Fabrikstation. Treber 16 bis 16,50, Trockenschnitzel 9,40 ab südd. Fabri« fen. Heu 7,00, Weizen- und Roggenstroh drahtge- preßt 3,00 bis 3,30, do. gebündelt 2,80 bis 3,00. Tendenz: ruhig.

frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 14. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 43 Rinder (13 Ochsen, 4 Bullen, 24 Kühe, 2 Färsen), 940 Kälber, 36 Schafe, 1131 Schweine. Es kosteten: Kälber 40 bis 75 Mark, Hümmel 48 bis 50, Schafe 35 bis 42, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Kälber, Hümmel und Schafe mittelmäßig, Schweine wurden zugeteilt.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

419: Reichsgüterkursbuch Sommer 1936 liegt vor und steht zur Einsichtnahme zur Verfügung. 420: Das neue Patentgefetz, Gebrauchsmufterschutz- gesetz, Warenzeichengesetz und das Gesetz über die patentamtlichen Gebühren. 421: Polens neue Einfuhrbewirtschaftung. Vorläufig abgekürztes Be­willigungsoerfahren für lebenswichtige Waren. Deutschlands Import unberührt. 422: Neue Be­stimmungen über den Reiseverkehr nach der Freien Stadt Danzig und nach Dänemark. 423: Wieder­um gutes Ergebnis der Sumatra-Tabakversteige­rung. 424: Bekanntmachung KP 137 der lieber» wachungsstelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise. 425: Ausnutzung der deutschen Kontingente in der Schweiz für das 1. Halbjahr. 426: Neue italienische Vorschriften für den Waren- und De- visenverkehr mit dem Auslande. 1. Wiederausfuhr von Waren. 2. Nachweis der Devifenabtretung bei Sammel-Zollbestätigungen. 3. Bankgenehmigung für die Ausfuhr. 427: Die Einführung der allge­meinen polnischen Ausfuhrkontrolle. 428: Um« fatzsteuerumrechnungsfätze für April. 429: Zi­garetten nur noch in Packungen. Dom 1. August ab kein Einzeloerkauf mehr. 430: Die neuen Ein­heitsbedingungen der deutschen Textilindustrie. (In der Fassung von 2. April 1936.) 431: Produk­tionsregelung für Schnittholz und Holzhalbwaren.

waren.

Stockholm zeigte sich den deutschen Studenten gegenüber besonders gastfreundlich. Hier hatte der Reisesekretär der schwedischen Studentenschaft, Herr Gunnar Berg, ein Programm ausgearbeitet, das die deutschen Gäste mit allen Kostbarkeiten der Hauptstadt bekannt machte. Die Führung übernahm der schwedische Major Max Schürer von Waldheim, einer der aufrichtigsten Freunde Deutschlands, der sich durch seine sachkundigen Aus­führungen in der R i d d a r h o l m s k i r ch e , der Begräbnisstätte der schwedischen Könige, im nor­dischen Museum und im Freilichtmuseum Skansen große Verdienste um die Studienreise erworben hat. Stockholm blieb in bleibender Erinnerung be­sonders durch seine großartigen Bauten, dem archi­tektonisch vorbildlichen Stadthaus, der einzigartigen BrückenkonstruktionSlussen" und dem neuen mo-

Mein-Mainische Börse.

rNillagsbörse: Uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 13. Mai. Bei sehr klein ge­wordenen Umsätzen setzte die Börse am Aktien­markt in uneinheitlicher Haltung ein. Im Durch­schnitt wichen die Kurse um etwa 0,25 bis 0,75 v. H. nach beiden Seiten ab, wobei aber zu den ersten No­tierungen Abschwächungen überwogen haben, da die Kulisse erneut kleine Glattstellungen vornahm. Im Verlaufe konnte sich dann der größte Teil der Pa­niere wieder etwas erholen, die Vortagskurse wur­den aber zunächst nicht erreicht. Gut erholt waren nach dem Rückgang von gestern abend Westdeutsche Kaufhof mit 41,50 (40,50), da Rückkäufe erfolgten. Fester lagen außerdem Jul. Berger mit 132,40 (131), ferner setzten Holzmann, Junghans und Hanfwerke Füssen bis 0,50 v. H. freundlicher ein. Von chemi­schen Werten notierten IG.-Farben mit 170 bis 170,50 (170,75), Scheideanstalt verloren 1 v. H. Am Elektromarkt traten Rückgänge von 0,25 bis 0,75 v. H. ein, mäßig erholt waren später Gesfürel und AEG. Am Montanmarkt anfangs zu verzeichnende Abschwächungen von 0,25 bis 0,50 v. H. wurden spä­ter zum Teil ausgeglichen. Höher lagen Buderus mit 101 (100,50). Im einzelnen eröffneten Daimler Mo­toren 0,65, Muag 0,13, Moenus Maschinen 0,25, Kunstseide Aku 0,50 und Reichsbank 1 v. H niedri­ger, dagegen Bank für Brauindustrie 0,50 v. H. freundlicher.

Der Rentenmarkt lag freundlich, das Ge­schäft war aber ebenfalls klein. Etwas beachtet wur­den Altbesitz mit 113,40 bis 113,50 (113,40). Kom- munal-Umfchuldung, Zinsvergütungsfcheine und späte Reichsschulbuchforderungen lagen unverändert. Zertifizierte Dollar-Bonds bei geringen Umsätzen ge­ringfügig leichter. Von fremden Werten lagen Mexi­kaner um Bruchteile v. H. höher, ebenso Gulden- Rusfen mit 0,70 (0,65).

Im Verlaufe blieb die Haltung am Aktien­markt uneinheitlich, das Geschäft hatte weiterhin nur kleinen Umfang. Die Veränderungen mit 0,25 bis 0,50 v. H. im Durchschnitt hielten sich die Waage. Weiter erholt waren Westdeutsche Kaufhof mit 42,25 nach 41,50. Sehr unsicher lagen JG.-Farben mit 169,75 bis 170,75 nach 170,50 und anfangs 170. Von später notierten Werten waren stärker verändert: Bemberg 90 (93), Ilse Genuß 130 (131,50), Metall­gesellschaft 128 (130), BMW. 130,25 (132,25), Zell­stoff Waldhof 134,75 (136). Fester lagen Muag mit 94,40 nach 93,65 und Licht & Kraft mit 148 nach 147,50. Am Kafsamarkt waren Frankonia Versiche­rung angeboten.

Der variable Rentenmarkt lag still. Zertifi­zierte Dollar-Bonds wieder etwas erholt, 6prozentige Preußen 68,50 bis 68,75 nach 68,25 bis 68,50. Am Pfandbriefmarkt ergaben sich nur geringfügige Ver­änderungen, Stadtanleihen lagen uneinheitlich, wei­ter fest 4,5prozentige Darmstadt von 1928 mit 94,50 (94,13). Von Auslandrenten lagen Rumänen , schwächer, 5proz. 6,75 (7,13), 4proz. 5,60 (5,65), auch

besonders durch seine hellen, freundlichen Räume ge­fiel, zeigten sie das Polizeipräsidium, ein Gebäude von eigenartigem architektonischen Reiz, das in seiner Inneneinrichtung oft an römische Vorbilder erinnert. Die Königlich Dänische Porzel­lanmanufaktur, deren Erzeugnisse in einer Reihe mit Meißen und Seores stehen, wurde den Deutschen nicht oorenthalten, gleichfalls wie die Laboratorien und Auditorien der Universität mit einer besonders schönen Aula.

stattfand, erwies sich als sehr fruchtbar, war doch den Deutschen Gelegenheit gegeben, ver­schiedene Einwände, die von gewisser dänischer Seite gemacht wurden, zu widerlegen, wofür ihnen die dänischen Studenten reichen Beifall zollten. Ein Besuch im dänischen Reichstag, der sich durch seine Zweiteilung in Folks- und Landsting von dem deutschen unterscheidet, vertiefte die Ein­drücke, die die Reiseteilnehmer auf dem Vortrags­abend empfangen hatten.

Besonderes Interesse fand bet den Deutschen ein Besuch in den (Tarlsbergbrauereien, die das be­rühmte dänische Bier Herstellen. Das Unternehmen ist auf einer ähnlichen Grundlage aufgebaut wie die Carl-Zeiß-Stiftung in Jena, d. h. die Arbeiter, für die in hervorragender Weife gesorgt ist, sind am Gewinne beteiligt. Einen Einblick in dänisches Studentenleben gab der Große Bete­tag-Abend, eine Parallele zu dem Walburgis- feft in Schweden. Zusammen mit ihren gastfreien dänischen Wirten zogen die deutschen Studenten im Fackelzug durch das festliche Kopenhagen, um bann im Hause des Studsntenvereins diesen eigen­artigenBettag" zu beschließen. Der letzte Tag in Dänemark wurde dazu benutzt, um in einer längeren Autotour noch einmal alle Sehenswürdig­keiten Kopenhagens, unter anderem das Thor- waldsen-Museum, an sich vorbeiziehen zu lassen, und den dänischen Königsschlössern, Ama- lienborg, Fredensborg, Frederiksborg und Kron­borg, wo Hamlet gelebt haben soll, einen Besuch abzustatten.

Auch die Tage in Dänemark, um deren Pro­gramm sich besonders Herr Schultz vom Kopen­hagener Studentenrat verdient gemacht hat, haben dazu beigetragen, bei den Studierenden der ver­schiedenen Völker gegenseitiges Verständnis zu er­wecken, und damit hat die Studienreise ihren Zweck erfüllt.

Der Vortrags- und Aüsfpracheabend in der Uni­versität fand größtes Interesse bei den Deutschen, deren Gesandtschaft durch einen Attache vertreten war, und bei den Dänen, die mit ihrem Juridisk Zuerst sprach

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Franktun a. 2)L

Berlin

Schluß- kurS

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- börse

Datum

12 5. |

13-5.

12-5.

13.5.

6% Deutsche RetchSanlethe v. 1927

101 1

100,9

100,9

101

4% Deutsche ReichSanl. von 1934

98

98,25

98

98,25

BVi% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

103,13

103,13

103,5

Auslos.-Rechten .............

4*/t% Deutsche ReichSpostschatzan

113,4

113,7

113,3

113,65

Weisungen von 1934, I.......

6% ehern.8% Hess. BolkSstaat 1929

100,25

100,25

100,4

100,5

(rückzahlb. 102%)............

4H% ehem.8% Hessische Lande--

98,5

98,5

98,5

98,5

baut Darmstadt Gold 91. 12....

6y>% ehern. sy,% Hess. Lande--

96,65

96,65

Hypothekenbank DarmstadtLiaul 4Vi% ehem. 8% Darmsl. Komm.

101,05

101,25

Landcsb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleil-e mit

92,25

91,75

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Cammelabl. An-

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten lYtX ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

116,5

116,75

116,75

Goldpfe. 15 unkündbar btS 1935 5)4% ehern. 4y,% Franks. Hyp.-

Bank-Liqu.-Psandbriese.......

ßy2% ehern. 4y,% Rheinische

Hyp.-Bank'Ltqu.-Goldpse.....

4%% ehern. 8% Pr. Landespsan^

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4y,% ehern. 7% Pr.Landespsand-

96,5

96,5

101,4

101,4

101,25

101,5

101,25

101,25

97

97

97

97

brtefanst., Gold Komm. Lbl.VI

97

97

97

97

bteuergutsch.VerrechnungSk. 34-88

109,2

109,25

109,2

109,4

4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oeslcrreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *y,% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l.....................

2,05

9,1

8,65

8,75

13,80

30,75

2,05

2,15

2,1

8,95

8,95

8,8

8,75

8,8

8,6

8,65

8,8

8,6

13,75

13,65

13,75

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag- börse

Datum

12.5.

13-5

12-5.

13-5

4% Desgl. Serie II ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1902

7,13

6,75

7,1

6,85

4yr%Rumän.vereinh.Rentev.l91k

9,8

9,55

9,7

4% Rumänische verctah. Rente ..

5,65

5,6

5,75

5,7

2%% Anatolier ..............

43

42,5

42,75

42,75

Hamburg-Amerika-Paket .....0

15

15,25

15,25

15,25

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

29

Norddeutscher Lloyd .........0

16,75

17,13

17

17

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

116,5

116,5

116,65

117

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

115,5

116

117

Commerz- und Privat-Bank ... 0

90,5

90,75

90,25

90,5

Deutsche Bank und Disconto-

92,5

92,5

Gesellschaft................0

Dresdner Bank.......... 0

92,5

92

92,5

92,5

92

92

Reichsbank ........ 12

185

184

184,9

184,5

A.E.G......................o

38

38

38,4

38,13

Bekula.................... io

147

147

147,13

147,5

Elektr. LieserungSgelellschaft... 6

127,65

127,75

127,5

127,5

Licht und Kraft ........... ey,

148,4

148,75

149,25

149

Felten & Guilleaume......... 4

124,75

124

124,4

124,4

Äesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

138,5

138,25

138,5

138,25

Rheinische Elektrizität ........ g

136

136

Rhein. Wests. Elektr..........6

133

132,75

133

133,25

Schuckert S Co................

141,5

141,5

142

141,75

Siemens & Halske........... 7

187

185,5

186,25

185

Lcchmeyer L Co...............

136

136,5

136,5

136,9

Buderus ....................

100,5

101

101

100,5

Deutsche Erdöl...............

121,25

120

121

120,25

Harpener........ (

128

127,65

128,5

127,5

Hoesch EisenKöln-Reuessen .. 1

103,5

103,5

103,75

103,4

Ilse Bergbau ...............

168,5

170

ylse Bergbau Genüsse........

130

130,5

130

Klöcknerwerke ............... 1

100

99,75

100,5

99,9

Mannesmann-R. Ihren........

96

1 95,5

96

95,75

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« börse

Datum

12-5

13-5

12.5

13.5.

ManSselder Bergbau ..

....... 5

144

144

144,5

144

Kvkswerke ...........

.......fl

135,5

134,9

Rheinische Braunkohlen

..... 18

239

238

239,25

238

Rheinstahl ...........

....... 4

128,25

127,5

128,5

127,25

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

92,25

92,25

92,5

92,25

Otavt Minen ........

.......0

23,13

23

22,5

22,65

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

128,75

127,9

128,75

128,5

Kaliwerke Westeregeln.

.......6

128,5

127

128,75

127,25

Kaliwerke Salzdetfurth

.....?y,

183

183

182,5

182

I. G. Farben-Jndultrie.......7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt ................5

RütgerSwerke ............... 6

Metallgeselllchast.............4

170,75

171,25

171,13

171

235

235

108,25

107,75

108,5

108

133,25

133

133,13

132,4

130

128,5

129,9

128,5

Philipp Holzmann...........4l

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cemeniwerk Karlstadt.........Ss

Schultheis Payenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg....................6

Zellstoss Waldhos ............5

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Ga« .............. 7

Daimler Motoren.......... 0

Deutsche Linoleum...........8

Lrenstetn & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof......... 0

Chade.................... 71/»

Accumulatoren-Fabrik.......12

Conti-Gummi............... 8

117,5

140

150

117,75

140

150

117,75

111,25

110,9

54

54,9

54

54,65

93

89

92,25

89

136

134,75

135,65

135

93,5

93,75

94,25

93,75

133,5

132

110

109,4

110,13

109,25

179

177,75

178,5

178,5

88,5

88,5

40,5

42,5

41,9

42,25

402

398

397

398

189

190

189

182

182

182,75

181,5

Gritzner....................O|

Matnkrastwerke Höchst 4,

Süddeutscher Zucker 101

31

206

31 31 | 30,65

96,5

206 1 2061

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21L

12-Mai

13.Mai

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Notierung Brief

Geld

Brief

Buenos Atre.

0,684

0,688

0,685

0,689

Brüssel ....

42,14

42,22

42,14

42,22

Rio de Jan.

0,137

0,139

0,137

0,139

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

55,12

55,24

55,23

55,35

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,345

12,375

12,37

12,40

HelstngforS..

5,445

5,455

5,455

5,465

Paris ....

16,385

16,425

16,37

16,41

Holland ..

168,22

168,56

167,88

168,22

Italien.....

19,55

19,59

19,55

19,59

Japan ......

0,719

0,721

0,722

0,724

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

C6I0.....

62,04

62,16

62,17

62,29

Wien.....

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ..

11,215

11,235

11,235

11,255

Stockholm.

63,65

63,77

63,78

63,90

Schweiz ..

80,42

80,58

80,32

80,48

Spanien..

33,94

34,00

33,90

33,96

Prag.....

10,31

10,33

10,30

10,32

Budapest .

Reuyork ...

2,485

2,489

Banknoten

2,486

2,490

Berlin, sZ. Mai

Geld

Brie,

Amerikanische Roten..............

2,438

2,458

Belgische Noten..................

42,00

42,16

Dänische Noten .................

54,98

55,20

12,335

12.375

Französische Noten...............

16,32

167,46

16,38

168 14

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,96

62,20

Deutsch Oesterreich, i> 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,56

63,82

Schweizer Noten.................

80,14

80,46

spanische Noten.................

33 70

Ungarische Noten................