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union hin. Der italienische Vertreter führte dazu

gültigen formationen einzuholen, nur warten könne, bis des Ab-1 dieses Material verfügbar wäre.

Baldwin verteidigt die Rüstungspoliiik des Kabinetts

Kunst und Wissenschaft

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Der SorojefVertreter hat diese Weltanschauung als eine solche des Friedens bezeichnet: die Tatsachen aber widerlegen ihn. Ls ist vielmehr eine Weltanschauung, die auf glatten haß und Bürgerkrieg gegründet ist, und es ist eine Weltanschauung des Krie­ges. Stalin, das Haupt der bolschewistischen

straffste Kartell dar, weil hier die Mitglieder Erzeugnisse überhaupt nicht mehr selbst auf Markt bringen, sondern der Verkauf nur über Syndikat erfolgt, das also die Preise von sich

London, 13. Nov. (DNB. Funkspruch.) Der chauptausschuß des Nichteinmischungsausschusses (hielt Donnerstag nachmittag eine 5Vrstündige «Sitzung ab, in der er sich vor allem mit der Frage ider Einsetzung eines Ueberwachungs-

Der diesjährige Nobelpreis für Li tera- t u r wurde dem amerikanischen Schriftsteller Eugen O'Neill verliehen. O'Neill, 1888 in Neuyork geboren, entstammt einer in USA. eingewHiberten irischen Familie; er hatte ein bewegtes und nicht

Oie neuen Nobelpreisträger für Chemie, Physik und Literatur.

Die Akademie der Wissenschaften in Stockholm hat dem Professor Dr. phil. Peter Debye, Berlin, für seine Beiträge zur Ergänzung der Kenntnisse über den Ausbau der Moleküle den Nobelpreis 1936 für Chemie verliehen. Peter Debye, 3884 in Mastricht (Holland) geboren, studierte in Aachen, habilitierte sich in München und lehrte nacheinander in Zürich, Utrecht, Göttingen und Leipzig; von dort wurde Debye 1935 als Ordina­rius an die Universität Berlin und als Direktor des Kaiser-Mlhelm-Jnstituts für Physik berufen. Debyes Spezialgebiet ist die Molekularphysik; seine wissenschaftlichen Arbeiten betreffen sowohl die reine Physik als auch die Grenzgebiete zwischen Physik und Chemie. Debye ist Mitglied mehrerer Aka­demien und wissenschaftlichen Gesellschaften des In- und Auslandes.

Die Akademie der Wissenschaften in Stockholm hat den Nobelpreis 19 36 für Physik zu gleichen Teilen an Professor Dr. phil. Victor Franz Heß (Innsbruck) für seine Entdeckung der kos­mischen Strahlen und Dr. C. D A n d e r s o n für seine Entdeckung der Positronen verliehen. Heß, 1883 in Waldstein (Steiermark) geboren, lehrte in Wien und Graz und wirkt seit 1931 als ordentlicher Professor für experimentelle Physik an der Uni­versität Innsbruck. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Radioaktivität, atmosphärische Elektrizität, Jonen- theorie, Optik und Luftfahrwesen.

Der Ministerpräsident sagte, Churchill habe mehr als einmal über dieBefürchtungen (!) gesprochen, die nach den Ereignissen i n Deutschland im Jahre 1933 entstanden seien (!), und über die Tatsache, daß die eng­lische Regierung 1933 und 1934 nichts getan habe. Er, Baldwin, habe bereits öfters gesagt, daß eine Demokratie immer Zwei 3af)re hinter einerDiktatur her­hinke. Die Regierung könne sich jedoch immer auf die Instinkte des englischen Volkes verlassen. Der Beschluß, eine Aufrüstung durchzuführen, bie jeder möglichen Gefahr gerecht würde, könne nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Aber England fei bemüht, eine Erörterung der Frage einer Rüstungsverminderung und besonders einer V er minder ung der Luftrüstungen durch alle Länder Europas herbeizuführen.Unsere Bemühungen werden auf eine Vereinbarung und auf den Frieden mit allen Mächten gerichtet sein. Gleichzeitig werden unsere Anstrengungen der großen Frage der Verteidigung und des Schuhes des englischen Volkes gewidmet sein. Wir werden nicht für einen Augenblick in unse­ren Maßnahmen nachlassen, denn wir wissen, daß es keinen Frieden in Europa mit Sicherheit geben kann, solange nicht jedes Land weih, daß wir für den Krieg o o r be­reifet sind."

Der liberale Abänderungsantrag zur Dankadresse an den König, der das Fehlen einer Kontrolle des Waffenhandels bedauert, wurde mit 337 gegen 131 Stimmen abgelehnt. Hierauf wurde die Adresse an den König ohne Abstimmung angenommen.

Revolution, hat in seiner Botschaft erklärt, daß es die Pflicht der Sowjetunion sei, jede nur in ihrer Macht liegende Unterstützung der spa- nifchen kommunistischen Revolution zu geben, um so mehrals die Befreiung Spaniens von faschistischer Unterdrückung" nicht eine Privat­angelegenheit der Spanier, sondern die gemein­same Sache des Kommunismus sei. Wir aber nehmen die Herausforderung an unter unserer alten und siegreichen Flagge. Italien ist in der Tat davon überzeugt, daß es nicht nur um die Zukunft Spaniens, sondern um die des gesamten zivilisierten Europas geht, die heute auf dem Spiele steht".

»Herr Bob ohe Ihrer lang. MW uWanö mit ben

In der Reihe dieser Kartellformen fehlt nun noch das Kalkulationskartell. Dieses ist eine Sonderart des Preiskartells, aber mit dem Unter­schied, daß hier nicht starke Preise festgelegt wer­den, sondern daß von den Mitgliedern unter Zu­grundelegung einheitlicher Kalkulationsregeln, d. h. einheitlicher Selbstkostenerrechnung der Preis errechnet wird. Hier ist also im Gegensatz zu den starren Preisen der Preiskartells, die die ge­fährliche Folge einer Erstarrung des gesamten Preisniveaus haben, die Möglichkeit gegeben, das Preisniveau zu lockern. Allerdings ist dabei er­forderlich, daß nicht die Selbstkostenkalkulation des schwächsten Mitgliedes des Kartells als Grund­lage genommen wird, sondern eine durch systema- tische Betriebsvergleiche ermittelte mittlere Kal­kulationsbasis. Diese Regelung hat den Vorteil, daß die schwächeren Mitglieder angespornt werden, ihre Leistung zu verbessern und anderseits die Gefahr des Schleuderns, d h. der Unterbietung unter Selbstkostenpreis, verhütet wird. Das Kalkulations»

ü ist. Bei Ihm zwischen un|ertn gestalten, tonnen

! und ber Keichs- hnen."

tinifäen Botschaf- sichen Weise d e n iens, General skanzler sein Le­er Gesandte, der. den Reihen der t, unterstrich in lenen Ansprache kMnnyen M- tin gleichen Sinnt

Das role Valencia dankt Sowjetroßland für seine Hilfe.

m. a. aus:

Die Sowjetunion versucht sich als demokra­tisches Lamm aufzuspieten mit der alleinigen Absicht, die übrigen Mitglieder des Abkom­mens in ihrem Vertrauen zu überrumpeln und die rote Flagge der kommunistischen Re­volution weih zu machen. Die Durchführung des Sowjetprogramms, die Schaffung eines Systems von Zellen in Spa­nien und die Aktivität der Propa­ganda und der Aufwiegelung find allein verantwortlich für den Zustand des Anfriedens und der Gesetzlosigkeit, der dem augenblicklichen Bürgerkrieg voranging. Vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges und vor und nach der Unterzeichnung des Nichleinmischungs- abkommens hat es keine politische, finanzielle und militärische Einmischung gegeben, die Sow­jetrußland nicht offen ober versteckt durch­geführt hat."

Italien klagt Moskau her Anzettelung des spanischen Bürgerkriegs an.

Oie Sitzung des Nichteinmischungsausschuffes in London.

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festsekt. Zn dieser Weise ist z. B. unsere Kohlenwirtschaft geordnet.

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Das Echo der presse.

Um das Munitionsministerium.

London, 13. Nov. (DNB. Funkspr.) Das über­aus rege Interesse, das ^anz England der Aufrüstung entgegenbringt, zeigt sich erneut in der Stellunc nähme der führenden Morgenblätter zum Abschlu der Rüstungsaussprache im Unterhaus.Times' Daily Telegraph" undMorning Post" erkennen die Leistungen der Regierung auf dem Gebiet der Rüstungen uneingeschränkt an, wenn auch in allen drei Blättern zum Ausdruck kommt, daß die Er­klärungen der Regierung noch nicht alle Fra­gen, die das Land auf diesem Gebiete aufgewor­fen habe, befriedigend beantwortet hät­ten. Alle drei Zeitungen heben gemeinsam hervor, daß der Wunsch nach einem Munitions­ministerium im Lande doch sehr lebhaft sei. Das ganze Problem überhaupt sei so brennend, daß es bereits in Friedenszeiten gründ­lich erwogen werden müßte. Die drei Blätter zeigen sich besorgt, um die Rekrutierung der Territorialarmee.

n der Führer url den Zurufen dri Welmstraße rt der Diplomaten Ehrenhof de- und schritt untei ches und der Na- enfompanie ab.

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London, 13. Nov. (DNB.) Im Unterhaus rourbe die Aussprache über die Verteidigung des kritischen Weltreiches fortgesetzt. Winston Chur­chill brachte mit Unterstützung einiger konservativer Abgeordneter einen Antrag ein, der besagte, daß bie Luftstreitkraft nicht mehr ausreiche, um Sen Frieden, die Sicherheit und die Freiheit des britischen Volkes zu gewährleisten. Churchill stellte wieder einmal seine üblichen Behauptungen über eine angeblichedeutsche Gefahr" und seine berüch- : igten Erfindungen über das Ausmaß der deutschen Rüstungen auf, um daraus zu folgern, daß die west- ichen Demokratien ihre Streitkräfte gegen einen Angriff zusammen fass en müßten. Der Redner for­derte die Berufung eines Munitionsmini- fters in das Kabinett

Ministerpräsident Baldwin

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emaut sind, zuni i Deutschland b- e Reichsregier^ >er UeberzeugUU i Ahnen selbst ge-

Was ist ein Kartell?

DA. Kartelle, Trusts, Konzerne, Syndikate: Immer wieder tauchen diese Bezeichnungen auch heute noch in den Wirtschaftsteilen der Zeitungen auf. Der größte Teil der Zeitungsleser weiß aber kaum etwas damit anzufangen, geschweige denn, einen Unterschied zu machen, und wenn der ein- ache Mann liest, daß eine Auflockerung des Kar­tellwesens notwendig sei, oder daß man in dem Kal­kulationskartell einen gangbaren Weg für dieses vom Nationalsozialismus erstrebte Ziel gefunden zu haben glaubt, dann fehlt ihm jede Möglichkeit, von sich aus zu beurteilen, warum nun gerade das Kalkulationskartell dazu berufen fein soll.

Es ist also durchaus angebracht, die Kartelle in ihren wesentlichsten Formen einmal gemeinverständ­lich darzustellen. Dabei ist zunächst festzuhalten, daß Kartelle keineswegs den Trusts oder Konzernen gleichzusetzen sind. Während nämlich Kartelle Unternehmerverbände, in der Regel der gleichen Wirtschaftsstufe, auf vertragsmäßiger Grundlage sind unter Erhaltung der Selbständigkeit der ein­zelnen Unternehmer, handelt es sich bei Kon­zernen, Trusts, fusionierten Firmen usw. um Unternehmergesellschasten auf fincmzmäßiger Grund­lage. Bei einem Trust oder Konzern geht also, gemeinverständlich gesprochen, letztlich alles in einen Topf. Die Kartelle dagegen sind eine Vereinigung von einzelnen finanziell absolut selbständigen Unternehmern, die freiwillig abgesehen von den wenigen aus Anordnung des Staates gebildeten Zwangskartellen" einen Vertrag zur Er­reichung eines bestimmten Zweckes miteinander ab­geschlossen haben. Dieser Zweck besteht na di Lief- mann, dem Vater der Kartell-Literatur,In der monopolistischen Beherrschung des Marktes", das heißt in dem absoluten Preisdiktat. Dieses Ziel ist aber nur selten vollständig zu erreichen. Man begnügt sich daher in der Praxis mit einer mehr ober weniger starken Beeinflussung des Mark­tes. Der Grund des Ausmaßes, in welchem eine solche Beeinflussung des Marktes möglich ist, ist selbstverständlich außerordentlich verschieden und je nachdem sind auch die Formen des Kartells ver­schieden.

Da ist zunächst das Konditionskartell. Es begnügt sich mit einer Regelung der Verkaufs!)«- bingungen, ohne Preise festzulegen, indem z. B. die Kartellmitglisder verpflichtet werden, nur gegen Kaste zu verkaufen. Das P r e i s k a r t e l l ist be­reits eine wesentlich schärfere Form, da hier alle Mitglieder sich gegenseitig verpflichten, bestimmte Mindestpreise einzuhalten. Ein Gebietskar­tell teilt den Markt unter den Derbandsfirmen regional auf. Das ist besonders bei standortgebun­denen Wirtschaftszweigen der Fall, wie etwa bei ' Steinbruchbetrieben und bei Erzeugnissen, deren i Preis stark von der Fracht abhängig ist. Eine Un- ; terart dieses Kartells stellt das Kundenschutz- : Kartell dar. In diesem garantieren sich die Kar-

Vier Beschwerdepunkte der italienischen Regie­rung gegen die Sowjetunion, den Vertrau gebrochen zu haben, wurden bann von dem Ausschuß behan­delt. Der erste bezog sich auf die Ankunft von 30 getarnten Sowjetflugzeugen mit Rotkreuz-Abzeichen in Barcelona Mitte Septem­ber. Plötzlich erklärte der Vorsitzende, daß er nicht glaube, daß das Beweismaterial genau ge­nug fei, um den Ausschuß zu der enbgül" Feststellung zu bringen, baß ein Bruch bes

verteidigte die Rüstungspolitik ber Regierung. Die Fertigstellung des Programms zur Behebung der zahlreichen Mängel vieler Jahre sei eine gewaltige Aufgabe, und das Programm müsse beschleunigt werden, um der sich dauernd verschlechternden inter­nationalen Lage gerecht zu werden. Seit vielen Monaten sei eine Krise auf die andere gefolgt. Trotzdem mache die englische Auftüstung gute Fort­schritte. Auch für die Nahrungsmittelver­sorgung im Kriegsfälle habe man Maß­nahmen getroffen, ferner für die Küstenver- keidigung und die Verteidigung der Einfuhrhäfen gegen Luftangriffe. Für Öen Notfall sei ein Plan zur Rationierung Öer Lebensmittel bereit, der Landwirtfchafts- minifter habe Maßregeln für die Erhöhung öerengländischenErzeugungim Kriegs­fälle vorbereitet. Kurz, die Behörden hatten die Listen aller Maßnahmen aufgestellt, die vielleicht über Nacht ergriffen werden mußten, um die Tätigkeit der Regierung und der Nation vorn Frieden auf Den Krieg umzu« schalten. Die Herstellung von Flugzeug- motoren sei völlig befriedigend, während die Lieferung fertiaer Flugzeuge noch hinter der ur- prüngüd) festgesetzten Zahl zurückbleibe Nach dem neuen Plan eines Rüstungstrusts werde nach ber Erprobung neuer Flugzeugtypen sofort eine M a s -

Als Antwort auf die Sowjeterklärung, daß die einzige Unterstützung darin bestanden hätte, Le- bensmittei und unbedingt notwendige Artikel nach Broanien zu schicken, legte der italienische Vertreter Photographien von Sowjetwaffen und Munition vor, die erst kürzlich von den Trup­pen Francos erobert wurden und erklärte:So »nbet unter Feuer und Blut der größte Versuch, den das bolschewistische Rußland je gemacht hat, um mmhcii eine Weltanschauung mit Gewalt und Hun- haftlichen Verbi> «ersnot über feine Grenzen hinauszutragen.

Derpi"^'7.ki-eri" ?rPr°oung neuer Mugzeugiype» iuiuh y.a , )ie Ehrende senerzeugung dieser Typen "Metzern Bald- sin lehnte die Schaffung e»nes Muni-

cis aus trionsminifteriums ab, da Zur Zeit die sich

üvtvorstan^ ° ! aus einer allgemeinen industriellen Mobilmachung . schwere un | zrgebenben Störungen des Handels und der Fman- n den i «en nicht gerechtfertigt feien.

brach. Bei ber späteren Übertragung ins Spanische war der Beifall wesentlich schwächer. Moses Rosen­berg hatte zu ber Feier einen Brief geschickt, In dem er ben spanischen Marxisten jede notwen­dige Hilfe Sowjetrußlands zu- s i cherte.

Schwere Verluste der Holen in Madrid.

Salamanca, 13. Nov. (DNB.) Der Sender Burgos berichtet, daß die Verluste der Roten in der Hauptstadt so groß seien, daß die Krankenhäuser für die Unterbringung ber Schwerverwundeten nicht mehr ausreichten. Zahlreiche Privatwohnungen seien deshalb zu diesem Zweck beschlagnahmt worden. Weiter wird mitgeteilt, daß in Barcelona au Betreiben des dortigen sowjetrussischen Generalko- suls (!) ein Verteidigungskomitee ae- bildet worden sei. Es setze sich aus je einem An­gehörigen ber anarchistischen Gewerkschaft, der mar­xistischen Unifizierungspartei, der Kommunistischen Partei, sowie zwei weiteren Mitgliedern zusammen. Diesem Ausschuß seien alle mit der Verteidigung Barcelonas stehenden Aufgaben übertragen worden.

leichtes Leben hinter sich, ehe er, nach wenig er­giebiger Schauspielertätigkeit an der väterlichen Bühne, zur Literatur kam. Seine Stücke wurden vor einer Reihe von Jahren auch in Deutschland viel gespielt; wir nennen von ihnenSeltsames Zwischenspiel",Der große Gott Brown" undDer haarige Affe" (ein soziales Problem behandelnd). Die Aufführung seines NegerstückesAlle Kinder Gottes haben Flügel" führte in Neuyork zu einem Skandal. Trotzdem erhielt O'Neill dreimal den Pu- litzer-Preis und wurde zum Ehrendoktor der Pale- Unioerfität ernannt.

kleine politische Nachrichten

Der Führer und Reichskanzler empfing den kgl. ungarischen Gesandten Feldmarschall-Leut- nant von Sztojay, der ihm den Dank der ungarischen Regierung für die warm­herzige Anteilnahme übermittelte, die der Führer und die Reichsregierung beim Tode des ungarischen Ministerpräsidenten von Gömbös der ungari­schen Nation bezeugt haben; gleichzeitig überreichte der Gesandte dem Führer ein Handschreiben und ein Bild Seiner Durchlaucht des Reichsverwesers Admiral von Horthy. Ferner wurde der zur Zeit in Deutschland auf Urlaub befindliche deutsche Ge­sandte in Teheran (Iran), Smend, vom Führer und Reichskanzler vor seiner Wiederausreise zur Abmeldung empfangen. *

Der britische Faschistenführer Sir Oswald Mos­ley wies eine Erklärung des Innenministers Sir John Simon im Unterhaus, seine Partei er- halte Gelder aus dem Ausland, ener­gisch zurück.Es ist völlig unwahr", so er­klärte er,daß der britische Faschistenverband irgendwelche Gelder von ausländischen Quellen be­zieht Die Parteigelber sind in den Händen des Parteitrusts, der die Anweisung hat, nur von eng­lischer Seite Geld einzusammeln."

tellmitglieder gegenseitig ihren Kundenkreis. Aller­dings braucht das Kundenschutz-Kartell nicht regio­nal zu fein, wie dies beispielsweise in der Zigaret­tenindustrie der Fall war, wo die Kunden des Frischdienstes Im ganzen Reiche sitzen, die Kartell­ordnung aber trotzdem einen Kundenschutz vorsah.

Von großer Bedeutung sind weiter die P r o duktionskartelle. Hier wird nicht der Ab­satz aufgeteilt, sondern die Produktion, d. h. die Mit­glieder verpflichten sich, über eine bestimmte Pro­duktionsmenge nicht hinauszugehen, ihre Betriebe nicht zu erweitern usw. Diese Kartelle hcvben in der internationalen Kartellwirtschaft eine große Rolle gespielt. Die Öffentlichkeit erfährt von ihrer Wirk­samkeit meist nur durch die sog. Restriktionsmaß- nahmen (Zinn, Kupfer usw.). Das bedeutet, daß die Kartellmitglieder ihre Erzeugung ver­ringern, um durch verringertes Angebot höhere Preise zu erzielen. Eng verwandt mit dem Produk­tionskartell sind die Spezialisterungs- oder Fer­tigungskartelle, deren Wesen darin besteht, baß die beteiligten Firmen Vereinbarungen über die Fabrikationsprogramme ihrer Mitglieder tref­fen, etwa derart, daß eine Firma nur noch einen bestimmten Artikel herstellt und die Fabrikation eines anderen, der wieder vornehmlich von einer zweiten Firma hergestellt wird, aufgibt. Diese Kar­telle können insofern nützlich fein, als sie zu einer wirklichen und natürlichen Ordnung der Pro­duktion beitragen, indem sie die Zersplitterung verhindern.

Eine Kartellform, die wesentlich mitverantwortlich für die Mißstimmung gegen das Kartellwesen war, ist das Kontingentierungskartell. Bei diesen Kartellen wird der Gesamtabsatz unter die Mitglieder nach einem bestimmten Schlüssel ver­teilt. Jede Firma ist dann mit einer bestimmten Quote am Absatz beteiligt. Man nennt diese Kar­telle daher auch QuotenfartcIIe. Es ist ohne weiteres klar, daß ein solches Kartell sofort Schwie­rigkeiten haben mußte, wenn eine neue Firma der­selben Branche aufkam. Daraus entwickelten sich Preiskämpfe, die sehr oft dazu führten, daß die neue Firma von dem Kartell auf getauft und stillgelegt wurde, oder daß man sie in das Kartell hereinnahm und ihr ebenfalls eine bestimmte Quote zuerteilte. Das letztere war natürlich nur möglich, wenn die übrigen Firmen von ihren Quoten etwas abtraten. Die Folge davon war, daß man im Preis das wieder hereinzuholen versuchte, was man im Absatz verloren hatte. Der Leidtragende war dabei der Verbraucher. Das Syndikat schließlich stellt

Salamanca, 13. Nov. (DNB. Funkspruch.) Bei einer Feier zu Ehren eines sowjet- russischen Schiffes, die am Donnerstag in Valencia stattfand und vom dortigen roten Sen­der übertragen wurde, dankte der Marxisten­führer von Valencia Sowjetrußland in den höchsten Tönen für diemoralische und materielle Hilfe", die es den spanischen Marxisten hat zuteil werden lassen. Zu der Feier war auch der sowjetrussische Botschafter Moses Rosenberg eingeladen, der jedoch zu seiner Ver­tretung seinen Handelsattache geschickt hatte. Dieser machte in seiner Rede große Sowjetpropaganda und unterstrich die unverbrüchlicheFreund- schäft zwischen Sowjetrußland und dem roten Spanien. Auch eine russische Kommuni st in hielt eine Propagandarede. Na­türlich konnten sich die Redner nicht verkneifen, um Blcmbliche Angriffe gegen Deutschland, talien und Portugal zu richten. Bei- nahe tragikomisch wirkte es, daß die Zuhörer­schaft bei den in russischer Sprache gehaltenen Reden, von Denen sie kein Wort verstand, in stürmische Beifallskundgebungen aus-

kommens begangen worden fei. Der zweite Teil bezog sich auf B e n z i n l i e f e r u n g e n durch Sowjetschiffe nach Spanien. In diesem Falle stimmte der Ausschuß der Feststellung zu, daß nach ber augenblicklichen Lage kein tatsäch­licher Bruch des Abkommens vorliege. Die Abkommandierung von Sowjetoffi­zieren nach Spanien war der dritte Anklage­punkt. Hierzu meinte der Vorsitzende, daß es zweifelhaft fei, ob die behaupteten Tatsachen, selbst wenn sie zuträfen, einen Bruch des Abkom­mens im buchstäblichen Sinne bedeuteten, obwohl sie natürlich einen Verstoß gegen den Teil des Ver­trages darftellten. Er glaube daß dieser Fall nicht voll begründet sei. Der vierte und letzte Vor- rourr befaßte sich mit der Landung von Ge­wehren, Granaten usw. in Barcelona am 20. September durch ein Sowjetschiff, das am Tage vorher Weiten ausgeladen hatte. Nach Behandlung des zugänglichen Beweismaterials er­klärte der Vorsitzenoe, daß der italienische Ver­treter weitere Informationen zur Stützung dieses Vorwurfes vorgebracht habe, und daß der Ausschuß, da der Sowjetvertreter zugesagt habe, weitere Jn-

ar9entinifrh befaßte. In einer amtlichen Verlautbarung heißt ern°nnt nJ96, es daß der Ausschuß einem System der nd Reicks» ? Ueberwachung in Spanien zugestimmt lQ0me biele?®1 habe.

'ule ber Der Ausschuß wandte sich dann einer italieni-

c. Dr. Edling sicheN Beschwerde wegen Verletzungen des sderliche» -r« Nichteinmischungsabkommens durch die Sowjet- ß $otjtf)Q°f hin 7>er italienische Vertreter Hihrto ham

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