i den Auße und das Vi
Wirtschaft
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.M.
Berlin
g-rontfurt a.M.
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Jrantturf a. M.
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10 10
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8
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16,75
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125
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104 104,25 193,5
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16,25
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125
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104,75
105
192,5
101,25
98,13
103,25
118,25
88,75
97
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93
als die
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6
6
8
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98,13
103,13
118,25
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98,75
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100,4
93
124
97
100,25
o 0
6
119 142,75 154,5
118
144 125,6 115,25
39,4
162 131,5 161,75
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141,75
161,5 208,25 153,75
38,75
162
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139,5
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206
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105,5
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230,5
154,5
119,25
40,5 133,75 131,5
175,5
273,5
119,25
138,75
146,5
86,4 94,25 165,25 140,5
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58,5 410 202 172
A.E.G.
Betula
38,75
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139,5
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0,693 41,90 0,145 3,047 54,50
47,04 12,205
5,385 11,615 132,67
13,09 0,713
5,654 61,34
48,95 11,09 62,93 57,32 26,97
8,691
2,489
0,697
41,98
0,147
3,053
54,60
47,14
12,235
5,395
11,635
132,93
13,11 0,715
5,666 61,46
49,05 11,11
63,05 57,44
27,03 8,709
2,493
123,25
97
100,4
100,5
97,5
95
109,75
Rheinische Elektrizität
Rhein. Wests. Elektr.
Schudett SC-,......
Siemens & Halske... llahmeyer LLo.....
16,5
40,75
16,65
119,4
125
102,75
104
104,25
193,25
39,25
163,5
134
161,5
141,4
146,5
136
141,9
162,5
209
154
4
1
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Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (filllflemeine Kunstseide) .. 0
8,5
12,4
7,2
39,25
3,3
13
10,5
10,5
8,4
12,5
7,45
40,75
stärkungen, denn bei ihm stand der Glaube fest, er habe es mit der preußischen Haupt- a r m e e zu tun. Und wirklich, ihm und seinem Eingreifen gelang das bisher unmöglich Erscheinende. Unter den größten Schwierigkeiten wurde die Artillerie auf den Landgrafenberg gebracht bzw. hinaufgeseilt, von allen Seiten eilten im Geschwindmarsch die französischen Korps heran und begannen sofort den Aufstieg auf das Plateau, wobei das Korps S o u l t durch das Rau-Tal von dem Pfarrer von Wcnigenjena unter Todesdrohungen geführt wurde. Das Korps L a n n es und die Garde wur°
noch erhebliche Abnahme (Kassel — 889, Frankfurt — 719, Darmstadt —542).
duehu* tUtn Brüssel...
•Rio de Jan. Sofia.....
Kopenhagen Danzig .... London.... HellingforS.
Holland ... Italien.... Japan .....
Zngoilawtsn CSlo.....
Wien diilabon ... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag.....
Budapest ..
■Reutjod
4% Oesterrelchtsche Goldrente...
4,20% Orsterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4’ i% oesgl. von 1913.........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdabbahw-Anlethe Serie I.....................
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft .............7
gelten & Guilleaume 4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
8,4
12,65
7,35
40,75
Norddeutscher Lloyd .........
A.G. für Berkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto. Gesellschaft. ........
Dresdner Bank .......
Reichsbank .......
8,3
12,4
7,4
39,75
Die Zahl der Hauptunterstühungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung ist im September um 232 oder 2,6 v. h. auf 8686, die Zahl der hauptunterstühungsempfänger in der Krisenfürsorge um 1640 oder 4,7 v. h. auf 33 583 zurückgegangen. Von den Arbeitsämtern anerkannte Wohlfahrtserwerbslose wurden Ende September 16 278 gezählt, das sind 1137 oder 6,5 v. h. weniger als zu Beginn des Berichts- monats. Die Zahl der Aolstandsarbeiter betrug Ende September 4346, gegenüber 4945 Ende August d. 3. und 10 242 Ende September vorigen Jahres.
den zum frontalen Durchstoß bestimmt, das Korps Augereau sollte vom Mühl-Tal aufsteigen und das Korps Soult durch das Rau-Tal über Closewitz in die linke Flanke des Gegners vordringen. Das Korps Ney und drei Kavallerie-Divisionen befanden sich noch im Anmarsch, die Korps D a - voust und Bernadotte gingen auf Kösen und Dornburg vor, um dort der immer noch bei Jena angenommenen preußischen Hauptarmee den Rückzug zu verlegen. So schien alles aufs beste geordnet, aber eigentlich war alles falsch.
(Fortsetzung folgt.)
Hamburg-Amerika-Pakei O
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
101,4 I 98,13
103,9
118,5
100,13
98,8
2,493
Banknoten.
Der Arbeitseinsatz im September in Hessen
Weitere Aufwärtsbewegung.
LPD. Frankfurt a. M., 12. Okt. Die Presse- stelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit:
Der Arbeitseinsatz wies auch im Monat September noch eine weitere Aufwärtsbewegung auf.
Die Zahl der arbeitslosen Volksgenossen ging um 1009 oder 1,3 v. h. des Standes von Ende August d. 3. zurück, während im gleichen Monat des Vorjahres die Zahl der Arbeitslosen bereits um über 1700 zugenommen hatte.
Der Erfolg in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit tritt noch deutlicher in Erscheinung, wenn berücksichtigt wird, daß die Zahl der Notstanüsarbeiter im September d. I. um weitere 600 gesenkt werden konnte, während im Vorjahr bereits über 200 Rotstandsarbeiter mehr eingesetzt wurden. Die Abnahme um über 1000 Arbeitslose wurde erreicht, obwohl nach Fertigstellung der Reichsautobahnstrecke Frank- urt a. M. — Bad-Nauheim und verschiedener größerer staatlicher Bauten eine erhebliche Zahl von Volksgenossen zur Entlassung gekommen ist, das bedeutet also, daß sie zum größten Teil wieder in andere Arbeitsplätze eingewiesen werden konnten.
Die Arbeitsämter im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen zählten am 30. September 74 265 Arbeitslose, davon waren 10 125 oder 13,6 v. H. Frauen. Die Entwicklung war in den einzelnen Arbeilsamtsbezirken nicht einheitlich; bei sieben Aemtern ergab die Zählung eine leichte Zunahme, 10 hatten eine z. T. geringe, z. T. eine
In bester Haltung und Stimmung trafen die Bataillone am Dornberg ein. Die Verhältnisse lagen für einen Angriff auf die vereinsamten Kräfte des französischen Korps Cannes durchaus günstig. Wäre er erfolgt, so hätte sich die Lage der Armee voraussichtlich völlig geändert. Denn dann hätte, der mangelnden Aufklärung zum Trotz, die Anwesen- heit und das Heranrücken der starken feindlichen - Kräfte unbedingt bemerkt und mit einem Schlage erkannt werden müssen, in welcher Gefahr sich das 1 Korps Hohenlohe befand. Der Fürst will auch den Befehl zum Angriff gegeben haben, er kam aber nicht zur Ausführung, da in diesem entschei- . denden Augenblick ein scharfer Gegenbefehl des Herzogs von Braunschweig eintraf, der einen Angriff aufs strengste verbot, um die Deckung des Abmarsches der Hauptarmee nicht zu gefährden. Dieser längst überholte und in Unkenntnis der Lage und Vorgänge gegebene Befehl, der leider befolgt wurde — wird man dabei nicht unwillkürlich an den verhängnisvollen „Befehl" des Oberstleutnants H e n t s ch in der Marneschlacht 1914 zum Zurückgehen erinnert?! —, verscherzte die beste Gelegenheit, das Geschick zu ändern. Was noch geschah, war unabänderliche Folge. Eigentlich muß man sagen, „was nicht geschah". Denn alles widerspricht unseren heutigen Begriffen über Aufklärung, Fühlung und Führung in einer solchen Weise, daß man direkt vor einem Rätsel steht. Hohenlohe handelte eben förmlich fasziniert in dem festen Glauben, er habe es nur mit einem einzigen französischen Korps zu tun und die übrige französische Armee sei im Vormarsch gegen Naumburg und die preußische Hauptarmee. Don dem Herannahen einer weit überlegenen Macht unter dem Kaiser Napoleon selbst hat er bis zum Morgen des 14. Oktober keine Ahnung gehabt. Nicht einmal die begeisterten Rufe vive 1‘enipereur, mit denen die französischen Regimenter ihren gegen 4 Uhr auf dem Landgrafenberg eintreffenden Kaiser begrüßten, und die weit hinüber zu den preußischen Vorposten klangen, wurden ihm gemeldet, ebenso wenig wie der Aufstieg der feindlichen Kolonnen durch das Rau-Tal und die anderen Schluchten der steilen Abhänge.
Das Gefecht zwischen Tauentzien und den ihm gegenüberstehenden Truppen des Marschalls Cannes war immer schwächer geworden. Don preußischer Seite erfolgte kein Angriff, der Fürst Hohenlohe kehrte ins Lager zurück, ließ aber die vorgeführten Reserven bei Tauentzien, der dadurch 13:8: IV2 stark wurde. Auf französischer Seite hatte der Kaiser Napoleon sofort klar erkannt, in welcher Gefahr sich seine schwachen Kräfte auf dem Landgrafenberg befanden und jeden weiteren Angriff zunächst gehemmt. Mit seiner ganzen Energie aber sorgte er für das Heranführen von 23er-
Bemberg.................
Zellstoff Waldhof Zellstoff Aichasfenburg Dessauer Gas .............
Daimler Motoren Deuliche Linoleum Lrenstcin S Koppel ..
Westdeutsche Kaufhof
Chave ..............
Accumulatoren-Fabrik Conti-Gummi.............
Gritzner
Mainkraftwede Höchst a.M..
I Süddeutscher Zucker .......
Datum
4% oesgl. Serie n
5% Rumün. vereinh. Nente v. 1903 4Vr%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .
2 y4% Anatolier ......... ...
Ithein-Mainische Börse.
Mttagsbörfe fest.
F r a n k f u r t a. M., 12. Okt. Die Börse war auch zum Wochenbeginn wieder allgemein fest. Am A k - t i e n m a r t1 lagen Kauforders aus dem Publikum vor, denen vielfach kein entsprechendes Angebot gegenüberstand, woraus sich auch stärkere Kurs- erhöhungen bei einigen Spezialpapieren erklären. Bei verhältnismäßig lebhaften Umsätzen ergaben sich durchschnittliche Erhöhungen von 1 bis 2 v. H. Starke Nachfrage fanden Zellstoffwerte, besonders Waldhof, die auf 170,90 (165,25) anfteigen konnten, auch Aschaffenburger und Feldmühle zogen bis 2,50 v. H. an. Von Montanwerden gewannen Hoesch 2,50 v. H., Klöckner 2 v. H., die übrigen Werte 1 bis 1,50 v. H. Recht lebhaft waren Otavi Minen mit 41 bis 41,50 (40,50). Am Elektromarkt setzten Siemens ihre Steigerung auf 208,25 (204) fort, Gesfürel plus 2,50 v. H., Elektrische Lieferungen plus 1,50 v. H., die übrigen Wette bis 1 0. H. fester, lebhaft AEG. mit 39,50 bis 39,25 (38,75). Am Chemiemarkt ergaben sich durchweg Erhöhungen bis zu 1,75 v. H., nur Metallgesellschaft 0,50 d. H. leichter. Maschinenaktien zogen 0,25 bis 0,75 v. H. an. Im einzelnen stiegen Gement Heidelberg um 2,25 v. H. Deutscher Eisenhandel um 3 v. H., Allgemeine Lokal und Kraft um 2.40 v. H., AG. für Verkehrswesen um 1,13 v. H., Westdeutsche Kaufhof um 1,40 v. H. und Kunstseide AKU. um 3,65 0. H. Etwas schwächer lagen Schiffahrtsaktien bei Rückgängen bis 0,75 v. H., Reichsbank 192,50 (193,50)."
Der Rentenmarkt war ebenfalls fest. Kom- munal-Urnschuldung 88,95 (88,75), Altbesitz etwa 118,50 (118,25), zertif. Dollar-Preußen 74,50 (74), Reichsbahn-Vorzugsaktien 126 (125,75). Der Auslandsrentenmarkt tendierte allgemein fester, deson-
überschritten hatten. Diese Meldung wurde von den zurückgegangenen Vorposten mit dem Hinzufü- gen bestätigt, daß der Gegner, der im Saale-Tal ein Lager bezogen habe, mindestens 20 000 Mann stark sei. Aber auch auf diese Meldung, die erst 11 Uhr nachts beim Fürsten Hohenlohe eintraf, geschah so gut wie nichts. Nur an das Detachement Tauentzien erging der Befehl, daß es, falls es Jena räumen müsse, mit allen seinen Truppen fich auf das Hochplateau zurückziehen und in der inten Flanke des Lagers zwischen Closewitz und Lützeroda aufstellen solle. Mit diesem Befehl, der auch zur Ausführung kam, gab man dem Feind die außerordentlich steilen Abhänge des Plateaus kampflos preis. Und dieser benutzte das sofort und folgte den am 13. Oktober 8 Uhr vorm. zurück- gehenden Kolonnen Tauentziens auf dem Fuße. Damit war jede Möglichkeit der Beobachtung und Aufklärung von dem hohen Talrande . für die preußische Führung verloren. Mehr als je tappte sie von da ab im Dunkeln.
Das Nachdrängen der französischen Vortruppen auf den Landgrafenberg, nördlich Jena, führte gegen 2 Uhr nachmittags zu einem lebhaften Gefecht mit den Tauentzien'schen Bataillonen zwischen Lützeroda—Closewitz. Der Gefechtslärm, der immer stärker wurde, bewog den Fürsten Hohenlohe zum Eingreifen. Er hatte gerabeb as Lager abgeritten und war von den 10 preußischen Bataillonen der Division v. Grawert mit Jubel und Begeisterung begrüßt worden. Der Gedanke, daß es endlich einmal nach dem ewigen Hin und 5) er, zum Kampfe kommen würde, rief einen wahren Enthusiasmus hervor. Zunächst ließ der Fürst von jedem Bataillon 40 Freiwillige zu Tauentziens Unterstützung vorgehen, dann aber wenig später die gesamte "Reserve-Infanterie, außerdem 2 preuß. und 2 sächsische Kavallerie-Regimenter nebst 2 reitenden Batterinen nach dem Dornberg aufbrechen und eilte selbst dorthin voraus. Auch von anderer Seite kam Hilfe. Dem sächsischen Korps unter General v. Zeschwitz war auf die Drohung hin, daß es abmarschieren würde, wenn die hungernden Truppen nicht endlich Brot erhielten, eine Fouragierung gestattet worben. Die zu ihrer Deckung abgefanbten sächs. Truppen vom 1. Batt. 3. Esk. und 2 reitende Geschütze — kamen nun, angelockt durch das lebhafte Feuer sehr zur Zett dem rechten Flügel Tauentziens zur Hilfe
* Ermäßigung der Höch st preise für Hasen- und Kaninchenfelle. Im Hinblick auf die jetzt beginnende Hasenjagd hat der Reichswirtschaftsminister durch Verordnung vom 9. Oktober die Höchstpreise für Hasen- und Kaninchenfelle der Nr. 154 des deutschen Zolltarifs ermäßigt. Diese Maßnahme ist im Interesse einer billigeren Rohstoffversorgung der Hutstoff- und Huttnbustrie erfolgt. Es wird zur Erleichterung der Rohstofflage selbstverständlich erwartet, daß die Bevölkerung Hasen- und Kaninchenfelle restlos abliefert.
12.10.
101,4
98,25
103,9
118,3
100
98,75
97
AmUiche Geld
0,693
41,88
0,145
3,047
54,50
47,04
12,205
5,385
11,615
132,57
13,09
0,713
5,654
61,34
48,95
11,09
62,93
57,36
26,97
Philipp Holzmann 4j 131
Zementwerk Heidelberg 7 157,25
Cemenlwerk Karlstadt......... 6| 156,5 I
Schluß- kurs
10.10
bers Ungarn waren gefragt und bis 0,65 v. H. erholt, auch Rumänen und Mexikaner zogen etwa 0,13 bis 0,40 v. H. an.
Die Börse war im Verlaufe unter kleinen Schwankungen am Aktienmarkt weiter fest. IG. Farben 177,75 nach 176,25, Zellstoff Waldhof 173 nach 170,90, Aschaffenburger etwa 145 nach 142,75, Daimler 122 nach 121, AG. für Verkehr 120,50 nach 119,65. Montanaktien erhöhten sich um etwa 0,25 bis 0,75 v.H. Kaliaktien lagen sehr fest, Aschersleben 140 bis 142 (133,75), Westeregeln 138 (131,50), Salzdetfurth etwa 191 nach zuletzt 183. Am Kassamarkt blieben Vereinigte Glanzstoff und Memeler Zellstoff, sowie Mez Söhne stark gefragt, Voltohm waren weiterhin angeboten.
Don Renten zogen Kommunal-Umschuldung bei größeren Umsätzen auf 89 nach 88,95 an. Ungarn Gold schwankten zwischen 13,40 bis 13,60. Der Pfandbriefmarkt brachte bei einigen Liqui- bationswerten kleine Rückgänge. Stadtanleihen lagen teilweise fester, 4Vi (7) Frankfurt 94,50 (94), 4Vb Mainz von 1928 94 (93,50). Industrie-Obligationen lagen wenig verändert.
' Im Freiverkehr galten: Ablerwerke 103, Pokorny 116, Waiß 8- Freytag 129, VDM. 144, Growag 86, schwächer Humboldt-Deutz Motoren 123 bis 124. Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.
Abendbörfe knapp behauptet.
An der Abendbörfe zeigte sich nach den starken Erhöhungen des Mittags seitens der Kulisse einiges Entlastungsbedürfnis, zumal da keine weiteren Kundenaufträge Vorlagen. Das Geschäft war bei überwiegend etwas nachgebenden Kursen recht lebhaft. Gemessen an den Steigerungen waren die Einbußen von etwa 0,50 bis 1 v. H. gegen den Berliner Schluß geringfügig. Später ergaben sich in einzelnen Papieren auf Käufe kleine Erholungen. Etwas gedrückt waren Montanaktien, Verein. Stahl 120,75 bis 120,25 bis 120,75 (121,25), Hoesch 120,75 bis 121,25 (121,25), Mannesmann 116,40 bis 116,50 (117), Rheinstahl 155,75 (157), Klöckner 127,50 (128). IG.-Farben ermäßigten sich auf 177,50 (178,75). Von Elektroaktien verloren Schuckert 1 vom Hundert auf 161,50, Gesfürel zunächst 147,25, bann auf Berliner Stand von 146,50 erleichtert. Matt lagen Kunstseide AKU. mit 85,40 bis 84,50 , (89), während Bernd er g zu unv. 97,50 gesucht wur- : den. Am Einbeitsmarkt lagen D-Banken etwas - schwächer, DD-Bank 104,75 (105), Dresdner Bank
Innerhalb der einzelnen Berufsgruppen ergaben sich nur geringe Veränderungen. Don den Außen- verusen verzeichnete das Baugewerbe und das Verkehrsgewerbe trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit noch eine weitere Abnahme, während die Zahl der Arbeitslosen in „Landwirtschaft", „Forstwirtschaft", „Industrie der Steine und Erden" und „Ungelernte Arbeiter" bereits leicht anstieg. Von den von der Konjunktur abhängigen Berufsgruppepn wiesen die Gruppe „Lebererzeugung und -Verarbeitung", das „Holz- und Schnitzstoffgewerbe" und das „Bekleidungsgewerbe" eine ansehnliche Abnahme auf; die Zahl der arbeitslosen Angestellten ging ebenfalls noch beträchtlich zurück.
Dotierung Brief
0.697 41,96 0,147 3,053 54,60 47.14
12,235 5,395
11,635 132,83
13,11 0,715 5,666 61,46 49,05
11,11
63,05 57,48
27,03
105 (105,50), ferner gaben JG.-Chemte tettgezahltö auf 166 (168) nach. Der Rentenmarkt lag bei behaupteten Kursen sehr ruhig, Altbesitz noch leicht unter den Berliner Schluß ermäßigt aus 118 25 (118,50). Kommunal-Umschuldung uno. 88 95 bis 89. Don Auslandrenten ermäßigten sich Ungarn Gold auf 12,80 (13) und 5proz. äußere Mexikaner auf 14 (14,40). Im Freiverkehr nannte man Wiener Verkehrsanleihe 2,13, Oesterr.-Ungar.-Bank-Pfand- briefe 4.25.
U. a. /notierten: Altbesitz 118,25, 6proz. JG.-Far- ben 133,75, Reichsbahn-VA. 125,75, 4proz. Ungarn Gold 12,80, 4proz. do. Kronen-Rente 2,30, 5proz. Rumänen 8,40, 4proz. do. 7,35, 5proz. äußere Mexi» kaner 14, Abca 85,75, Commerzbank 103, DD-Bank 104,75, Dresdner Bank 105, Buderus 121, Harpe- ner E 156,75, Hoesch 120,75 bis 121,25, Ilse Genuß 145,50, Klöckner 127,50, Mannesmann 116,40 bis 116,50, Rheinstahl 155,75, Verein. Stahlwerks 120,75 bis 120.25 bis 120,75, AKU. 85,40 bis 84,50, AEG. 39,40, BMW. 137, Bekula 162, Bemberg 97,50, JG.-Chemie Basel leere 166, Conti Gummi 174, Daimler 121,50, Deutscher Eisenhandel 135,25, Deutsche Erdöl 145, Scheideanstalt 274, Licht und Kraft 161,75, Eßlinger 100,50, JG.-Farben 177.50, Felten 141, Gesfürel 147,25 bis 146,50, Goldschmidt 119,75, Hanfwerke Füssen 92, Holzmann 132,50, Linde' Eis 167, Muag 121, Metallgesellschaft 146, RWE. 141,75, Schuckert 161,50, Aschaffenburger Zellstoff 145. AG. für Verkehrswesen 121,65.
Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 12. Okt. Auftrieb: 940 Rinder (gegen 551 am letzten Montagsmarkt), darunter 345 (76) Ochsen, 100 (104) Bullen, 299 (273) Kühe, 196 (98) Färsen; zum Schlachthof direkt: 77 (75) Ochsen, 1 (1) Bulle, 15 (36) Kühe, 45 (45) Färsen, 323 (402) Kälber, 236 (130) Hümmel und Schafe, 1843 (2338) Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm Ceoendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (am 5. Oktober 45), b) 41 (39 bis 41), c) 36 (—); Bullen a) 40 bis 43 (41 bis 43), b) 39 (39); Kühe a) 40 bis 43 (40 bis 43), b) 34 bis 39 (35 bis 39), c) 27 bis 33 (28 bis 33), d) 25 (25); Färsen a) 42 bis 44 (41 bis 44), b) 38 bis 40 (37 bis 40); Kälber a) 69 bis 75 (69 bis 78), b) 61 bis 68 (60 bis 68), c) 53 bis 60 (52 bis 59).
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 12. Okt. Infolge der Herbst- bestellungs- und Erntearbeiten bleibt das Weizenangebot an den Großmärkten klein, während die Versorgung der mittleren Landmühlen lausend erfolgt. Die Roggenzufuhren haben sich nur ganz vereinzelt gehoben. Das Gerstenaeschäft bleibt mangels Angebots in allen Sorten still. Hafer ist nur in kleinen Mengen käuflich. Weizen- und Roggenmehl haben fteHges Bezugsgeschäft, die Offerten in Weizenmehl sind nicht sehr reichlich. Futtergetreide, besonders für die Schweinemast, bleibt begehrt. Die zugeteilten Mengen von Weizenkleie und Weizenfuttermehl decken knapp den Bedarf. Oelkuchen werden in diesen Tagen der Landwirtschaft geliefert. In Rauhfutter kommen kleine Umsätze zustande.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 201, w 16 204, W 19 208, W 20 210; Roggen R 12 164, R 15 167, R18 171, R 19 173. Futtergerste —, Braugerste 232, Futterhafer —. Weizenmehl Type 790 W 13 28,00, W 16 28,10, W 19 28,10, W 20 28,45; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, \V 16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Sojaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber 16,50 bis 16,65, Trockenschnitzel —, Heu 5,00 bis 5,50, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 2,20.
Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,70 Mark, weißschalige hiesiger Gegend 2,40 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 820: Aenderung der Umrechnungskurse für ■ -i Personen-, Gepäck- und Expreßgut- verkehr mit Holland, Schweiz und Frankreich. — 821: Einzahlungskurse für Postanweisungen nach Dänemark, Frankreich, Lettland, den Niederlanden und Niederl.-Jndien. — 822: Festsetzung der franzö- fi eben Einfuhrkontingente für landwirtschaftliche Erzeugnisse für das 4. Vierteljahr 1936. — 823: Französische Zollermäßigungen für Rohstoffe, Halbfabrikate und Fertigwaren. — 824: Verlängerung von Devisengenehmigungen und -bescheinigungen im । Verkehr mit der Tschechoslowakei. — 825: Der Wortlaut des italienischen Währungsgesetzes. — 826: Italienische Reiselira bleibt weiter in Gültigkeit. — 827: Zur kommenden Sumatra-Tabakversteigerung. — 1 828: Einfuhr von kleinen Postsendungen und Re- : flamemateriat in Bulgarien. — 829: Zur Einfuhr , von Warenproben in Dänemark. — 830: Zur Zoll- 1 ermäßigung für Fertigwaren in Frankreich.
Monist elver Bergbau
Kokswerke .................. 6
Sibeiniiche Braunkohlen 1*2
Rheinstahl ........ 4
Bereinigte Stahlwerke 8yt
Otavi Minen .......... O
Kaliwerke Aschersleben 5
Kaliwerke Westeregeln 5
Kaliwerke Salzdetfurth 7%
SMiUßk. Mittag« börle
12.10
I. ®. Farben-Jndustrte .....1
Scheideanstatt...............9
Goldschmidt 6
Rütgcrswerle ....... 6
Metallgelellschaft 5
12>Oktober
Amtliche Notierung
Geld | Briet
Schluß- kurs
10.10.
Buderus ................... •
Deutsche Erdöl 4
Harvener................. 2Vi
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse 6
Klöcknerwerke ...............8
Mannes mann-Röhrea 8
Schills!!. Abend- bSrse
12 10
q 32i?|
lol 213 I
Datum 1
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6’/«% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti
Auslos.-Rechten ............
4y,% Deutsche RetchSpostschatzan
Weisungen von 1934, l
4%% ehern. 8% Hessischer voM staat 1929 (rückzahlb. 102%) ..
4%% ehern. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold R. 12...
vy2% ehem. 4tz% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstaotLigu
4/,% ehem. 8% Darmst. Komm
Lanvesb.Goldichuldverichr {R.b
Oberhesjen Provinz-Anleihe mH
Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
*ya% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6%% ehem. 4/2% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbriese......
6H% ehem. 4’/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...
414% ehem. 8% Pr. Landespfand briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
*y,% ekeln. 7% Pr. Landespfmid
briefanst., Gold Komm. Cm. 20
Eteuergutsch.BerrechnungSk. 34-38
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angesührten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchloffenen Dividende an. - Reich--bankdisk°nt4 ^. Lombardzinesub^o.q.
Frankfun a. M.
Berlin
Schluß- fürs
SchlUßi. Abend- börse
Schlußkurs
Gchlußk. Mittag- dörse
Datum
10.10.
12 10.
10.10
12-10.
160,5
160
161
138,9
141,25
232,5
231
233
155,75
155
157
120,75
119,4
121,25
41,9
40,9
41,65
142
134,5
143
139
133
139
192
189
193,5
177,5
175,75
178,75
274
—-
119,75
118,5
119,75
141,25
139,9
140,5
146
146,25
146
132,5
130,25
132
159,5
157
—
106
107.
84,5
86
89
97,5
94,5
97,5
174
166,25
175
145
141,25
145,5
114,25
114,75
121,5
120,5
121,75
166,5
167,25
168
—
88
89,25
59,75
58,75
60,4
412
407,5
412
—
202
208
174
172,5
174
31,75
| -
I 32
97
-
214,5
1 213,25
I 215
Berlin,12-Ohob.r
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timentannd)e ...................
2,451
2,471
41,76
41,92
54,34
54,56
12,18
12,22
11,565
11,605
132,28
132,82
61,18
61,42
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
Rumänische Noten..............
—■
——*
Schwedische Noten ...............
62,76
63,02
57,17
Spanische Noten.................
25,95
26,05
Ungarische Noten
—
100,5
100,75
100,75
97,5
97,5
37,5
95
95
95
I 109,75
109,8
109,8
32
34
33
3,13
—
12,8
13,25
13
10,75
10,25
10,25
11
10,75
11.13
14
14,65
14,4
—
—
—


