Ausgabe 
13.10.1936
 
Einzelbild herunterladen

i den Auße und das Vi

Wirtschaft

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

Berlin

g-rontfurt a.M.

Benin

Jrantturf a. M.

10.DHober

w- IS" E

'urs bgr(c wrs |

10 10

12 10

10.10.

124,25

2,489

129

124,75

o

8

16,75

16,75

118,5

125

102,75

104 104,25 193,5

16,65

16,25

121,65

125

103

104,75

105

192,5

101,25

98,13

103,25

118,25

88,75

97

100,4

93

als die

6

6

6

8

7

121

145

156,75

121,25

145,5

127,5

116,5

101,25

98,13

103,13

118,25

99,9

98,75

97

100,4

93

124

97

100,25

o 0

6

119 142,75 154,5

118

144 125,6 115,25

39,4

162 131,5 161,75

141

146,5

135

141,75

161,5 208,25 153,75

38,75

162

130

160,9

139,5

145,13

132

140

161,75

206

151

119

144

155

118,5

181

144

125,75

115,4

16,75

40,5

16,9

121,25

126

103

105

105,5

192,75

230,5

154,5

119,25

40,5 133,75 131,5

175,5

273,5

119,25

138,75

146,5

86,4 94,25 165,25 140,5

120,5 168,25

58,5 410 202 172

A.E.G.

Betula

38,75

161,5

130

160,5

139,5

145

140,9 161

204 151

121

145

157

121,75

185

146,5

128

117

b

6

7

8

o

0

9

12

11

0,693 41,90 0,145 3,047 54,50

47,04 12,205

5,385 11,615 132,67

13,09 0,713

5,654 61,34

48,95 11,09 62,93 57,32 26,97

8,691

2,489

0,697

41,98

0,147

3,053

54,60

47,14

12,235

5,395

11,635

132,93

13,11 0,715

5,666 61,46

49,05 11,11

63,05 57,44

27,03 8,709

2,493

123,25

97

100,4

100,5

97,5

95

109,75

Rheinische Elektrizität

Rhein. Wests. Elektr.

Schudett SC-,......

Siemens & Halske... llahmeyer LLo.....

16,5

40,75

16,65

119,4

125

102,75

104

104,25

193,25

39,25

163,5

134

161,5

141,4

146,5

136

141,9

162,5

209

154

4

1

12

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (filllflemeine Kunstseide) .. 0

8,5

12,4

7,2

39,25

3,3

13

10,5

10,5

8,4

12,5

7,45

40,75

stärkungen, denn bei ihm stand der Glaube fest, er habe es mit der preußischen Haupt- a r m e e zu tun. Und wirklich, ihm und seinem Ein­greifen gelang das bisher unmöglich Erscheinende. Unter den größten Schwierigkeiten wurde die Ar­tillerie auf den Landgrafenberg gebracht bzw. hin­aufgeseilt, von allen Seiten eilten im Geschwind­marsch die französischen Korps heran und begannen sofort den Aufstieg auf das Plateau, wobei das Korps S o u l t durch das Rau-Tal von dem Pfarrer von Wcnigenjena unter Todesdrohungen geführt wurde. Das Korps L a n n es und die Garde wur°

noch erhebliche Abnahme (Kassel 889, Frank­furt 719, Darmstadt542).

duehu* tUtn Brüssel...

Rio de Jan. Sofia.....

Kopenhagen Danzig .... London.... HellingforS.

Holland ... Italien.... Japan .....

Zngoilawtsn CSlo.....

Wien diilabon ... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag.....

Budapest ..

Reutjod

4% Oesterrelchtsche Goldrente...

4,20% Orsterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4 i% oesgl. von 1913.........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdabbahw-Anlethe Serie I.....................

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft .............7

gelten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

8,4

12,65

7,35

40,75

Norddeutscher Lloyd .........

A.G. für Berkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto. Gesellschaft. ........

Dresdner Bank .......

Reichsbank .......

8,3

12,4

7,4

39,75

Die Zahl der Hauptunterstühungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung ist im September um 232 oder 2,6 v. h. auf 8686, die Zahl der hauptunterstühungsempfänger in der Krisen­fürsorge um 1640 oder 4,7 v. h. auf 33 583 zurückgegangen. Von den Arbeitsämtern an­erkannte Wohlfahrtserwerbslose wurden Ende September 16 278 gezählt, das sind 1137 oder 6,5 v. h. weniger als zu Beginn des Berichts- monats. Die Zahl der Aolstandsarbeiter be­trug Ende September 4346, gegenüber 4945 Ende August d. 3. und 10 242 Ende September vorigen Jahres.

den zum frontalen Durchstoß bestimmt, das Korps Augereau sollte vom Mühl-Tal aufsteigen und das Korps Soult durch das Rau-Tal über Close­witz in die linke Flanke des Gegners vordringen. Das Korps Ney und drei Kavallerie-Divisionen befanden sich noch im Anmarsch, die Korps D a - voust und Bernadotte gingen auf Kösen und Dornburg vor, um dort der immer noch bei Jena angenommenen preußischen Hauptarmee den Rück­zug zu verlegen. So schien alles aufs beste geordnet, aber eigentlich war alles falsch.

(Fortsetzung folgt.)

Hamburg-Amerika-Pakei O

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

101,4 I 98,13

103,9

118,5

100,13

98,8

2,493

Banknoten.

Der Arbeitseinsatz im September in Hessen

Weitere Aufwärtsbewegung.

LPD. Frankfurt a. M., 12. Okt. Die Presse- stelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit:

Der Arbeitseinsatz wies auch im Monat Septem­ber noch eine weitere Aufwärtsbewegung auf.

Die Zahl der arbeitslosen Volksgenossen ging um 1009 oder 1,3 v. h. des Standes von Ende August d. 3. zurück, während im gleichen Mo­nat des Vorjahres die Zahl der Arbeitslosen bereits um über 1700 zugenommen hatte.

Der Erfolg in der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit tritt noch deutlicher in Erscheinung, wenn berück­sichtigt wird, daß die Zahl der Notstanüsarbeiter im September d. I. um weitere 600 gesenkt werden konnte, während im Vorjahr bereits über 200 Rot­standsarbeiter mehr eingesetzt wurden. Die Abnahme um über 1000 Arbeitslose wurde erreicht, obwohl nach Fertigstellung der Reichsautobahnstrecke Frank- urt a. M. Bad-Nauheim und verschiedener größerer staatlicher Bauten eine erhebliche Zahl von Volksgenossen zur Entlassung gekommen ist, das bedeutet also, daß sie zum größten Teil wieder in andere Arbeitsplätze eingewiesen werden konnten.

Die Arbeitsämter im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen zählten am 30. September 74 265 Ar­beitslose, davon waren 10 125 oder 13,6 v. H. Frauen. Die Entwicklung war in den einzelnen Arbeilsamtsbezirken nicht einheitlich; bei sieben Aemtern ergab die Zählung eine leichte Zu­nahme, 10 hatten eine z. T. geringe, z. T. eine

In bester Haltung und Stimmung trafen die Ba­taillone am Dornberg ein. Die Verhältnisse lagen für einen Angriff auf die vereinsamten Kräfte des französischen Korps Cannes durchaus günstig. Wäre er erfolgt, so hätte sich die Lage der Armee vor­aussichtlich völlig geändert. Denn dann hätte, der mangelnden Aufklärung zum Trotz, die Anwesen- heit und das Heranrücken der starken feindlichen - Kräfte unbedingt bemerkt und mit einem Schlage erkannt werden müssen, in welcher Gefahr sich das 1 Korps Hohenlohe befand. Der Fürst will auch den Befehl zum Angriff gegeben haben, er kam aber nicht zur Ausführung, da in diesem entschei- . denden Augenblick ein scharfer Gegenbefehl des Herzogs von Braunschweig eintraf, der einen Angriff aufs strengste verbot, um die Deckung des Abmarsches der Hauptarmee nicht zu gefährden. Dieser längst überholte und in Unkennt­nis der Lage und Vorgänge gegebene Befehl, der leider befolgt wurde wird man dabei nicht un­willkürlich an den verhängnisvollenBefehl" des Oberstleutnants H e n t s ch in der Marneschlacht 1914 zum Zurückgehen erinnert?!, verscherzte die beste Gelegenheit, das Geschick zu ändern. Was noch ge­schah, war unabänderliche Folge. Eigentlich muß man sagen,was nicht geschah". Denn alles wider­spricht unseren heutigen Begriffen über Aufklärung, Fühlung und Führung in einer solchen Weise, daß man direkt vor einem Rätsel steht. Hohenlohe han­delte eben förmlich fasziniert in dem festen Glau­ben, er habe es nur mit einem einzigen französischen Korps zu tun und die übrige französische Armee sei im Vormarsch gegen Naumburg und die preu­ßische Hauptarmee. Don dem Herannahen einer weit überlegenen Macht unter dem Kaiser Napo­leon selbst hat er bis zum Morgen des 14. Oktober keine Ahnung gehabt. Nicht einmal die begeisterten Rufe vive 1enipereur, mit denen die französischen Regimenter ihren gegen 4 Uhr auf dem Land­grafenberg eintreffenden Kaiser begrüßten, und die weit hinüber zu den preußischen Vorposten klangen, wurden ihm gemeldet, ebenso wenig wie der Auf­stieg der feindlichen Kolonnen durch das Rau-Tal und die anderen Schluchten der steilen Abhänge.

Das Gefecht zwischen Tauentzien und den ihm gegenüberstehenden Truppen des Marschalls Cannes war immer schwächer geworden. Don preußischer Seite erfolgte kein Angriff, der Fürst Hohenlohe kehrte ins Lager zurück, ließ aber die vorgeführten Reserven bei Tauentzien, der dadurch 13:8: IV2 stark wurde. Auf französischer Seite hatte der Kaiser Napoleon sofort klar erkannt, in welcher Gefahr sich seine schwachen Kräfte auf dem Landgrafenberg befanden und jeden weiteren Angriff zunächst gehemmt. Mit seiner ganzen Ener­gie aber sorgte er für das Heranführen von 23er-

Bemberg.................

Zellstoff Waldhof Zellstoff Aichasfenburg Dessauer Gas .............

Daimler Motoren Deuliche Linoleum Lrenstcin S Koppel ..

Westdeutsche Kaufhof

Chave ..............

Accumulatoren-Fabrik Conti-Gummi.............

Gritzner

Mainkraftwede Höchst a.M..

I Süddeutscher Zucker .......

Datum

4% oesgl. Serie n

5% Rumün. vereinh. Nente v. 1903 4Vr%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .

2 y4% Anatolier ......... ...

Ithein-Mainische Börse.

Mttagsbörfe fest.

F r a n k f u r t a. M., 12. Okt. Die Börse war auch zum Wochenbeginn wieder allgemein fest. Am A k - t i e n m a r t1 lagen Kauforders aus dem Publikum vor, denen vielfach kein entsprechendes Angebot gegenüberstand, woraus sich auch stärkere Kurs- erhöhungen bei einigen Spezialpapieren erklären. Bei verhältnismäßig lebhaften Umsätzen ergaben sich durchschnittliche Erhöhungen von 1 bis 2 v. H. Starke Nachfrage fanden Zellstoffwerte, besonders Waldhof, die auf 170,90 (165,25) anfteigen konnten, auch Aschaffenburger und Feldmühle zogen bis 2,50 v. H. an. Von Montanwerden gewannen Hoesch 2,50 v. H., Klöckner 2 v. H., die übrigen Werte 1 bis 1,50 v. H. Recht lebhaft waren Otavi Minen mit 41 bis 41,50 (40,50). Am Elektromarkt setzten Siemens ihre Steigerung auf 208,25 (204) fort, Gesfürel plus 2,50 v. H., Elektrische Lieferun­gen plus 1,50 v. H., die übrigen Wette bis 1 0. H. fester, lebhaft AEG. mit 39,50 bis 39,25 (38,75). Am Chemiemarkt ergaben sich durchweg Erhöhun­gen bis zu 1,75 v. H., nur Metallgesellschaft 0,50 d. H. leichter. Maschinenaktien zogen 0,25 bis 0,75 v. H. an. Im einzelnen stiegen Gement Heidelberg um 2,25 v. H. Deutscher Eisenhandel um 3 v. H., Allgemeine Lokal und Kraft um 2.40 v. H., AG. für Verkehrswesen um 1,13 v. H., Westdeutsche Kauf­hof um 1,40 v. H. und Kunstseide AKU. um 3,65 0. H. Etwas schwächer lagen Schiffahrtsaktien bei Rückgängen bis 0,75 v. H., Reichsbank 192,50 (193,50)."

Der Rentenmarkt war ebenfalls fest. Kom- munal-Urnschuldung 88,95 (88,75), Altbesitz etwa 118,50 (118,25), zertif. Dollar-Preußen 74,50 (74), Reichsbahn-Vorzugsaktien 126 (125,75). Der Aus­landsrentenmarkt tendierte allgemein fester, deson-

überschritten hatten. Diese Meldung wurde von den zurückgegangenen Vorposten mit dem Hinzufü- gen bestätigt, daß der Gegner, der im Saale-Tal ein Lager bezogen habe, mindestens 20 000 Mann stark sei. Aber auch auf diese Meldung, die erst 11 Uhr nachts beim Fürsten Hohenlohe eintraf, ge­schah so gut wie nichts. Nur an das Detachement Tauentzien erging der Befehl, daß es, falls es Jena räumen müsse, mit allen seinen Truppen fich auf das Hochplateau zurückziehen und in der inten Flanke des Lagers zwischen Closewitz und Lützeroda aufstellen solle. Mit diesem Befehl, der auch zur Ausführung kam, gab man dem Feind die außerordentlich steilen Abhänge des Plateaus kampflos preis. Und dieser benutzte das sofort und folgte den am 13. Oktober 8 Uhr vorm. zurück- gehenden Kolonnen Tauentziens auf dem Fuße. Damit war jede Möglichkeit der Beobachtung und Aufklärung von dem hohen Talrande . für die preußische Führung verloren. Mehr als je tappte sie von da ab im Dunkeln.

Das Nachdrängen der französischen Vortruppen auf den Landgrafenberg, nördlich Jena, führte gegen 2 Uhr nachmittags zu einem lebhaften Ge­fecht mit den Tauentzien'schen Bataillonen zwischen LützerodaClosewitz. Der Gefechtslärm, der immer stärker wurde, bewog den Fürsten Hohenlohe zum Eingreifen. Er hatte gerabeb as Lager abgeritten und war von den 10 preußischen Bataillonen der Division v. Grawert mit Jubel und Begeiste­rung begrüßt worden. Der Gedanke, daß es end­lich einmal nach dem ewigen Hin und 5) er, zum Kampfe kommen würde, rief einen wahren Enthu­siasmus hervor. Zunächst ließ der Fürst von jedem Bataillon 40 Freiwillige zu Tauentziens Unter­stützung vorgehen, dann aber wenig später die ge­samte "Reserve-Infanterie, außerdem 2 preuß. und 2 sächsische Kavallerie-Regimenter nebst 2 reitenden Batterinen nach dem Dornberg aufbrechen und eilte selbst dorthin voraus. Auch von anderer Seite kam Hilfe. Dem sächsischen Korps unter General v. Zeschwitz war auf die Drohung hin, daß es abmarschieren würde, wenn die hungernden Trup­pen nicht endlich Brot erhielten, eine Fouragierung gestattet worben. Die zu ihrer Deckung abgefanbten sächs. Truppen vom 1. Batt. 3. Esk. und 2 reitende Geschütze kamen nun, angelockt durch das leb­hafte Feuer sehr zur Zett dem rechten Flügel Tauentziens zur Hilfe

* Ermäßigung der Höch st preise für Hasen- und Kaninchenfelle. Im Hinblick auf die jetzt beginnende Hasenjagd hat der Reichs­wirtschaftsminister durch Verordnung vom 9. Ok­tober die Höchstpreise für Hasen- und Kaninchen­felle der Nr. 154 des deutschen Zolltarifs ermäßigt. Diese Maßnahme ist im Interesse einer billigeren Rohstoffversorgung der Hutstoff- und Huttnbustrie erfolgt. Es wird zur Erleichterung der Rohstofflage selbstverständlich erwartet, daß die Bevölkerung Hasen- und Kaninchenfelle restlos abliefert.

12.10.

101,4

98,25

103,9

118,3

100

98,75

97

AmUiche Geld

0,693

41,88

0,145

3,047

54,50

47,04

12,205

5,385

11,615

132,57

13,09

0,713

5,654

61,34

48,95

11,09

62,93

57,36

26,97

Philipp Holzmann 4j 131

Zementwerk Heidelberg 7 157,25

Cemenlwerk Karlstadt......... 6| 156,5 I

Schluß- kurs

10.10

bers Ungarn waren gefragt und bis 0,65 v. H. er­holt, auch Rumänen und Mexikaner zogen etwa 0,13 bis 0,40 v. H. an.

Die Börse war im Verlaufe unter kleinen Schwan­kungen am Aktienmarkt weiter fest. IG. Far­ben 177,75 nach 176,25, Zellstoff Waldhof 173 nach 170,90, Aschaffenburger etwa 145 nach 142,75, Daimler 122 nach 121, AG. für Verkehr 120,50 nach 119,65. Montanaktien erhöhten sich um etwa 0,25 bis 0,75 v.H. Kaliaktien lagen sehr fest, Aschers­leben 140 bis 142 (133,75), Westeregeln 138 (131,50), Salzdetfurth etwa 191 nach zuletzt 183. Am Kassamarkt blieben Vereinigte Glanzstoff und Memeler Zellstoff, sowie Mez Söhne stark gefragt, Voltohm waren weiterhin angeboten.

Don Renten zogen Kommunal-Umschuldung bei größeren Umsätzen auf 89 nach 88,95 an. Un­garn Gold schwankten zwischen 13,40 bis 13,60. Der Pfandbriefmarkt brachte bei einigen Liqui- bationswerten kleine Rückgänge. Stadtanleihen lagen teilweise fester, 4Vi (7) Frankfurt 94,50 (94), 4Vb Mainz von 1928 94 (93,50). Industrie-Obli­gationen lagen wenig verändert.

' Im Freiverkehr galten: Ablerwerke 103, Pokorny 116, Waiß 8- Freytag 129, VDM. 144, Growag 86, schwächer Humboldt-Deutz Motoren 123 bis 124. Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.

Abendbörfe knapp behauptet.

An der Abendbörfe zeigte sich nach den starken Erhöhungen des Mittags seitens der Kulisse einiges Entlastungsbedürfnis, zumal da keine weiteren Kundenaufträge Vorlagen. Das Geschäft war bei überwiegend etwas nachgebenden Kursen recht leb­haft. Gemessen an den Steigerungen waren die Einbußen von etwa 0,50 bis 1 v. H. gegen den Berliner Schluß geringfügig. Später ergaben sich in einzelnen Papieren auf Käufe kleine Erholungen. Etwas gedrückt waren Montanaktien, Verein. Stahl 120,75 bis 120,25 bis 120,75 (121,25), Hoesch 120,75 bis 121,25 (121,25), Mannesmann 116,40 bis 116,50 (117), Rheinstahl 155,75 (157), Klöckner 127,50 (128). IG.-Farben ermäßigten sich auf 177,50 (178,75). Von Elektroaktien verloren Schuckert 1 vom Hundert auf 161,50, Gesfürel zunächst 147,25, bann auf Berliner Stand von 146,50 erleichtert. Matt lagen Kunstseide AKU. mit 85,40 bis 84,50 , (89), während Bernd er g zu unv. 97,50 gesucht wur- : den. Am Einbeitsmarkt lagen D-Banken etwas - schwächer, DD-Bank 104,75 (105), Dresdner Bank

Innerhalb der einzelnen Berufsgruppen ergaben sich nur geringe Veränderungen. Don den Außen- verusen verzeichnete das Baugewerbe und das Ver­kehrsgewerbe trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit noch eine weitere Abnahme, während die Zahl der Arbeitslosen inLandwirtschaft",Forstwirtschaft", Industrie der Steine und Erden" undUngelernte Arbeiter" bereits leicht anstieg. Von den von der Konjunktur abhängigen Berufsgruppepn wiesen die GruppeLebererzeugung und -Verarbeitung", das Holz- und Schnitzstoffgewerbe" und dasBeklei­dungsgewerbe" eine ansehnliche Abnahme auf; die Zahl der arbeitslosen Angestellten ging ebenfalls noch beträchtlich zurück.

Dotierung Brief

0.697 41,96 0,147 3,053 54,60 47.14

12,235 5,395

11,635 132,83

13,11 0,715 5,666 61,46 49,05

11,11

63,05 57,48

27,03

105 (105,50), ferner gaben JG.-Chemte tettgezahltö auf 166 (168) nach. Der Rentenmarkt lag bei be­haupteten Kursen sehr ruhig, Altbesitz noch leicht unter den Berliner Schluß ermäßigt aus 118 25 (118,50). Kommunal-Umschuldung uno. 88 95 bis 89. Don Auslandrenten ermäßigten sich Ungarn Gold auf 12,80 (13) und 5proz. äußere Mexikaner auf 14 (14,40). Im Freiverkehr nannte man Wiener Verkehrsanleihe 2,13, Oesterr.-Ungar.-Bank-Pfand- briefe 4.25.

U. a. /notierten: Altbesitz 118,25, 6proz. JG.-Far- ben 133,75, Reichsbahn-VA. 125,75, 4proz. Ungarn Gold 12,80, 4proz. do. Kronen-Rente 2,30, 5proz. Rumänen 8,40, 4proz. do. 7,35, 5proz. äußere Mexi» kaner 14, Abca 85,75, Commerzbank 103, DD-Bank 104,75, Dresdner Bank 105, Buderus 121, Harpe- ner E 156,75, Hoesch 120,75 bis 121,25, Ilse Genuß 145,50, Klöckner 127,50, Mannesmann 116,40 bis 116,50, Rheinstahl 155,75, Verein. Stahlwerks 120,75 bis 120.25 bis 120,75, AKU. 85,40 bis 84,50, AEG. 39,40, BMW. 137, Bekula 162, Bemberg 97,50, JG.-Chemie Basel leere 166, Conti Gummi 174, Daimler 121,50, Deutscher Eisenhandel 135,25, Deutsche Erdöl 145, Scheideanstalt 274, Licht und Kraft 161,75, Eßlinger 100,50, JG.-Farben 177.50, Felten 141, Gesfürel 147,25 bis 146,50, Goldschmidt 119,75, Hanfwerke Füssen 92, Holzmann 132,50, Linde' Eis 167, Muag 121, Metallgesellschaft 146, RWE. 141,75, Schuckert 161,50, Aschaffenburger Zellstoff 145. AG. für Verkehrswesen 121,65.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 12. Okt. Auftrieb: 940 Rinder (gegen 551 am letzten Montagsmarkt), dar­unter 345 (76) Ochsen, 100 (104) Bullen, 299 (273) Kühe, 196 (98) Färsen; zum Schlachthof direkt: 77 (75) Ochsen, 1 (1) Bulle, 15 (36) Kühe, 45 (45) Färsen, 323 (402) Kälber, 236 (130) Hümmel und Schafe, 1843 (2338) Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm Ceoendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 bis 45 (am 5. Oktober 45), b) 41 (39 bis 41), c) 36 (); Bullen a) 40 bis 43 (41 bis 43), b) 39 (39); Kühe a) 40 bis 43 (40 bis 43), b) 34 bis 39 (35 bis 39), c) 27 bis 33 (28 bis 33), d) 25 (25); Färsen a) 42 bis 44 (41 bis 44), b) 38 bis 40 (37 bis 40); Kälber a) 69 bis 75 (69 bis 78), b) 61 bis 68 (60 bis 68), c) 53 bis 60 (52 bis 59).

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Okt. Infolge der Herbst- bestellungs- und Erntearbeiten bleibt das Weizen­angebot an den Großmärkten klein, während die Versorgung der mittleren Landmühlen lausend er­folgt. Die Roggenzufuhren haben sich nur ganz ver­einzelt gehoben. Das Gerstenaeschäft bleibt mangels Angebots in allen Sorten still. Hafer ist nur in kleinen Mengen käuflich. Weizen- und Roggen­mehl haben fteHges Bezugsgeschäft, die Offerten in Weizenmehl sind nicht sehr reichlich. Futtergetreide, besonders für die Schweinemast, bleibt begehrt. Die zugeteilten Mengen von Weizenkleie und Weizen­futtermehl decken knapp den Bedarf. Oelkuchen wer­den in diesen Tagen der Landwirtschaft geliefert. In Rauhfutter kommen kleine Umsätze zustande.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 201, w 16 204, W 19 208, W 20 210; Roggen R 12 164, R 15 167, R18 171, R 19 173. Futtergerste, Brau­gerste 232, Futterhafer. Weizenmehl Type 790 W 13 28,00, W 16 28,10, W 19 28,10, W 20 28,45; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, \V 16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber 16,50 bis 16,65, Trockenschnitzel, Heu 5,00 bis 5,50, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 2,20.

Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,70 Mark, weißschalige hiesiger Gegend 2,40 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 820: Aenderung der Umrechnungs­kurse für -i Personen-, Gepäck- und Expreßgut- verkehr mit Holland, Schweiz und Frankreich. 821: Einzahlungskurse für Postanweisungen nach Dänemark, Frankreich, Lettland, den Niederlanden und Niederl.-Jndien. 822: Festsetzung der franzö- fi eben Einfuhrkontingente für landwirtschaftliche Erzeugnisse für das 4. Vierteljahr 1936. 823: Französische Zollermäßigungen für Rohstoffe, Halb­fabrikate und Fertigwaren. 824: Verlängerung von Devisengenehmigungen und -bescheinigungen im Verkehr mit der Tschechoslowakei. 825: Der Wort­laut des italienischen Währungsgesetzes. 826: Ita­lienische Reiselira bleibt weiter in Gültigkeit. 827: Zur kommenden Sumatra-Tabakversteigerung. 1 828: Einfuhr von kleinen Postsendungen und Re- : flamemateriat in Bulgarien. 829: Zur Einfuhr , von Warenproben in Dänemark. 830: Zur Zoll- 1 ermäßigung für Fertigwaren in Frankreich.

Monist elver Bergbau

Kokswerke .................. 6

Sibeiniiche Braunkohlen 1*2

Rheinstahl ........ 4

Bereinigte Stahlwerke 8yt

Otavi Minen .......... O

Kaliwerke Aschersleben 5

Kaliwerke Westeregeln 5

Kaliwerke Salzdetfurth 7%

SMiUßk. Mittag« börle

12.10

I. ®. Farben-Jndustrte .....1

Scheideanstatt...............9

Goldschmidt 6

Rütgcrswerle ....... 6

Metallgelellschaft 5

12>Oktober

Amtliche Notierung

Geld | Briet

Schluß- kurs

10.10.

Buderus ...................

Deutsche Erdöl 4

Harvener................. 2Vi

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 3

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse 6

Klöcknerwerke ...............8

Mannes mann-Röhrea 8

Schills!!. Abend- bSrse

12 10

q 32i?|

lol 213 I

Datum 1

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6/«% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti

Auslos.-Rechten ............

4y,% Deutsche RetchSpostschatzan

Weisungen von 1934, l

4%% ehern. 8% Hessischer voM staat 1929 (rückzahlb. 102%) ..

4%% ehern. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold R. 12...

vy2% ehem. 4tz% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstaotLigu

4/,% ehem. 8% Darmst. Komm

Lanvesb.Goldichuldverichr {R.b

Oberhesjen Provinz-Anleihe mH

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

*ya% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6%% ehem. 4/2% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriese......

6H% ehem. 4/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

414% ehem. 8% Pr. Landespfand briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

*y,% ekeln. 7% Pr. Landespfmid

briefanst., Gold Komm. Cm. 20

Eteuergutsch.BerrechnungSk. 34-38

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angesührten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchloffenen Dividende an. - Reich--bankdisk°nt4 ^. Lombardzinesub^o.q.

Frankfun a. M.

Berlin

Schluß- fürs

SchlUßi. Abend- börse

Schluß­kurs

Gchlußk. Mittag- dörse

Datum

10.10.

12 10.

10.10

12-10.

160,5

160

161

138,9

141,25

232,5

231

233

155,75

155

157

120,75

119,4

121,25

41,9

40,9

41,65

142

134,5

143

139

133

139

192

189

193,5

177,5

175,75

178,75

274

-

119,75

118,5

119,75

141,25

139,9

140,5

146

146,25

146

132,5

130,25

132

159,5

157

106

107.

84,5

86

89

97,5

94,5

97,5

174

166,25

175

145

141,25

145,5

114,25

114,75

121,5

120,5

121,75

166,5

167,25

168

88

89,25

59,75

58,75

60,4

412

407,5

412

202

208

174

172,5

174

31,75

| -

I 32

97

-

214,5

1 213,25

I 215

Berlin,12-Ohob.r

«eld

' Srles " .,

timentannd)e ...................

2,451

2,471

41,76

41,92

54,34

54,56

12,18

12,22

11,565

11,605

132,28

132,82

61,18

61,42

Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling

Rumänische Noten..............

*

Schwedische Noten ...............

62,76

63,02

57,17

Spanische Noten.................

25,95

26,05

Ungarische Noten

100,5

100,75

100,75

97,5

97,5

37,5

95

95

95

I 109,75

109,8

109,8

32

34

33

3,13

12,8

13,25

13

10,75

10,25

10,25

11

10,75

11.13

14

14,65

14,4