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Mitgliederappell derNGKOV in Gießen

Weih-

Kraft durch

Oper von Humperdinck (NSG.

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Luther-

der Turn-

Der Einlopfsonnlag vor Weihnachten prüft dein soziales Gewissen und deine Tatbereitschaft!

Von geteilt:

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Anmeldung und Verkauf von Feuerwerkskörpern.

der Polizerdirektion Gießen wird uns

.Inter­na-

Steuerbefreiung für Weihnachtsgeschenke.

NSG. Einmalige Zuwendungen von

Stadttheater: 15.30 bis 17.45 UhrPrinzessin Allerliebst"; 20 bis 22 UhrHänsel und Gretel",

schädigten Kameraden angenommen.

Reicher Beifall dankte dem Gauobmann. Der

Marktordnung und Vienabresplan.

Tagung der rhein-mainischen Verteilerschaft in Frankfurt a. IN.

Am Dienstag, 15. Dezember, trifft sich die rhein- mainische Verteilerschaft im Reichsnährstand in Frankfurt a. M. zu Sondertagungen der neuen Fachschaften und zu einer großen Haupttagung. Die Sondertagungen, die alle vormittags 10.30 Uhr in verschiedenen Lokalen beginnen und gegen 13 Uhr geschlossen werden, stehen unter Leitung der zustän­digen Fachschaftsleiter. Auf der Haupttagung, dle am Nachmittag um 14.30 Uhr im Bachsaal der Fest­halle beginnt, sprechen Landesbauernführer Dr. Wagner, Reichshauptabteilungsleiter Dr. K 0 r t e (Berlin) und Reichsabteilungsleiter Willkomm (Berlin). Der Eintritt zu den Sondertagungen und zu der Haupttagung ist nur mit Einlaßkarte ge­stattet, die den Verteilern innerhalb der Landes­bauernschaft Hessen-Nassau kostenfrei durch ihre Fachschaft zugestellt ist. Die Veranstaltung wird schon heute im Rhein-Main-Gebiet mit großem Interesse erwartet. (Siehe heutige Anzeige.)________

l der Kameradschaft

_ ...-----.'riegsopferversorgung statt. Kame-

radschaftssührer B 0 n h a r d konnte u. a. den Gau-

hinten in der Heide"; .22.45 UhrDie blonde Venns. Kurzschriftvereinigung der Deutschen Arbeitsfront: 20 Uhr Nikolausabend auf der Karlsruhe". HeimatvereinigungSchiffenberg": 18.30 Uhr Weihnachtsfeier auf dem Schiffenberg. Weihnachtsausstellung der oberhessischen Künstler: ab 17 Uhr im Turmhaus am Brand.

1. Die einmalige Zuwendung muß in der Zeit vom 25. November bis 24. Dezember 1936 erfolgen.

2. Die einmalige Zuwendung muß über den vertraglichen (tariflichen) Arbeitslohn hinaus ge­währt werden. Sie kann in Geldleistungen oder in Sachwerten bestehen.

3. Die einmalige Zuwendung darf die Höhe eines Monatslohnes nicht übersteigen.

4. Die Steuerbefreiung gilt nur für Arbeitnehmer, deren Monatslohn nicht mehr als 330 Mk. beträgt.

ist mild und edel; sie greift die Haut nicht an und ist daher das ideale Körper­pflegemittel während d. kalten J ahreszeit Preis 25 Pfennig Ueberall zu haben

Freude"). Gloria-Palast, Seltersweg: , mezzo". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:

wie es ja auch der religiöse Sinn der nacht ist: das arme Kind in der Krippe.

Vornotizen.

Tageskalender für Samstag.

Von der Universität.

Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt:

Der Frankfurter Verein für Geographie und Sta­tistik hat anläßlich seiner 100-Jahrfeier Prof. Dr. Kl u te in Gießen in Würdigung seiner Forschun­gen über Afrika (insbesondere Deutsch-Ostafrika) so­wie für die Herausgabe des großen Handbuchs der geographischen Wissenschaften die Goldene Eduard- Rüppel-Medaille verliehen und ihn gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannt.

Der Führer und Reichskanzler hat den Dozenten Dr. Karl-Alfried Hall in Freiburg i. Br. unter Berufung in das hessische Beamtenverhältnis zum außerordentlichen Professor für Straf- und Pro­zeßrecht in der Juristischen Fakultät der Universität Gießen ernannt.

aus einer sehr großen Zahl von Alters« kameraden bestehende Gemeinschaft hofft, bis zum Beginn des neuen Jahres alle noch fehlenden Ka­meraden des Jahrgangs 1887 in ihren Reihen zu

fen soll.

Mitglied der Vereinigung können alle Alters- kameräden des Jahrganges 1887 sein, die sich an dem kameradschaftlichen Zusammenschluß mit Wir­kung vom 1. Januar 1937 ab beteiligen. Die jetzt

JETZT in der feuchten, kalten Jahreszeit verlangt Ihre Haut besonders auf­merksame Pflege!

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Tageskalender für Sonntag.

Hitler-Jugend Bann 116: 8.30 Arbeitstagung der Sozialstslle des Bannes imBurghof". Deut­scher Reichskriegerbund (Kyffhäuserbund), Kreis­verband Gießen: 10.15 Uhr Generalappell auf dem Oswaldsgarten; 11 Uhr Kreisoerbandstag im Caf6 Leib. Stadttheater: 15 bis 17.15 UhrPrin­zessin Allerliebst"; 19 bis 21.45 UhrDer Zare­witsch." Gloria-Palast, Seltersweg:Inter­mezzo." Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Da­hinten in der Heide.". 2. Vortrag über Nahrung und Ernährung: 11.30 Uhr im Physiologischen In­stitut, Friedrichstraße 24. Weihnachtsausstellung der oberhessischen Künstler: 11 bis 13 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr im Turmhaus am Brand. Ge- meinbeabend der Lukasgemeinde: 20 Uhr Licht- bildervortrag von Reichsbahnamtmann i. R. Dörr über dieBayrischen Königsschlösser." Q',fh£,r= gemeinde: 20 Uhr Gemeindeabend in halle am Oswaldsgarten.

___Feuerwerkskörper feilhalten will, hat vor Beginn des Verkaufs der Polizeidirektion unter Angabe der vorhandenen Mengen und näherer Be­zeichnung der Feuerwerkskörper anzuzeigen. In Kaufläden darf der Vorrat 2% Kilogramm nicht übersteigen, im Hause dürfen außerdem nicht mehr als 10, höchstens 15 Kilogramm, vorrätig gehalten werden. Die Aufbewahrung von Mengen über 2% Kilogramm muß auf dem Dachboden in einem abgesonderten Raum, welcher nicht mit einem Schornsteinrohr in Verbindung steht, erfolgen. Knallkorken und sonstige Feuerwerkskörper dürfen in Kaufläden nur in verschlossenen Kisten aufbe­wahrt oder unter Glas ausgelegt werden, und in jedem Falle möglichst weit entfernt von Ofen und Ansteckflammen. Kanonenschläge und solche Feuer­werkskörper, die mit Abschußvorrichtungen abge­feuert werden müssen, dürfen in Verkaufsläden nicht aufbewahrt werden.

Zum letzten Male in diesem Jahre werden sich die deutschen Familien am kommenden Sonntag zum Eintopfgericht niederlassen. Schon liegt weih­nachtliche Vorfreude über jedem Haushalt. Die Kin­der träumen und reden nur noch vom Weihnachts­fest, und auch die Großen leben schon ganz im Bann dieses schönsten aller deutschen Feste. Doch trübe würden am Heiligen Abend die Kerzen an den Weihnachtsbäumen flackern, wenn nicht gleich­zeitig weihnachtliche Freude bei den hilfsbedürf­tigen deutschen Volksgenossen Einzug halten konnte. Das Winterhilfswerk, eben erst durch den herrlichen Erfolg des Tages der nationalen Solidarität er­neut gekrönt, will ihnen die Weihnachtstage ver­schönen, will ihnen vor allem als schönste Gabe die Erkenntnis bringen, daß die deutsche Volksgemein­schaft auch den ärmsten ihrer Söhne nicht vergißt. Die Ausdrucksform dieser Erkenntnis ist mannig­faltig, in ihrem Kern aber stets gleich. Wie aber kann das Winterhilfswerk diese hohe Mission er­füllen, wenn nicht stets von neuem der Fonds an Gaben und Geldern neu aufgefüllt wird. Und da ist es am kommenden Eintopfsonntag wiederum die heilige Pflicht aller deutschen Menschen, ihre Mahl­zeit mit den bedürftigen Volksgenossen zu teilen, also das, was finanziell an der Mahlzeit gespart wird, dem WHW. zur Verfügung zu stellen. So werden an diesem Sonntag alle Volksgenossen an der großen deutschen Tafel Platz nehmen und so­viel muß das Eintopfopfer erbringen daß auch m die Wohnungen aller unserer bedürftigen Volksge­nossen ein warmer weihnachtlicher Schimmer fallt. Oer Leiter deSpostamts Gießen verletzt

Postrat Graefe ist zum 1.Januar 1937 unter Beförderung zum Ob-rpostrat als Amtsuarsteher nach Heidelberg versetzt worden.

Dritte Ortsbriefzustellung bis 24. Dezember eingestellt.

Vam Postamt Gießen wird uns mitgeteilt: Wegen firrfrnnfnna einer großen Zahl von Beamten des Postamts Gießen muß die dritte Ortsbriefzustellung in der Zeit vom 14. bis einschl. 24. Dezember aus­fallen. __

Maurer, 70 Jahre, Walltorstraße 73; Gertrud Heß, geb. Butte, 74 Jahre, Frankfurter Straße 6. 7. Dez.: Hermann Kiehne, Lyzeallehrer i. R., 81 Jahre, Gießen, Löberstraße 21; Philipp Mecky, Schneidermeister, 66 Jahre, Licher Straße 37; Paul Schubert, Schauspieler, 65 I., Goethestr. 44. 8. Dez. Katharine Krämer, geb. Schmitt, 52 Jahre, Liebigstraße 84; Georg Ohly, Pfarrer i. R., 85 Jahre, Hitlerwall 12; Rudolf Lange, Eichmeister i. R., 69 Jahre, Seltersweg 67. 9. Dez.: Jost Wenz, Gastwirt und Kaufmann, 40 Jahre, Ludwig- straße 6. 11. Dez.: Hermann Diehl, Invalide, Thomastraße 30.

** D i e Nacheichungder Maße und Ge­wichte betrifft eine Bekanntmachung der Stadt­verwaltung im heutigen Anzeigenteil. Es sei beson­ders darauf aufmerksam gemacht.

* Der nächste Rindvieh-(Nutzvieh-) Markt findet am Dienstag, 15. Dezember, der nächste Schweinemarkt am Mittwoch, 16. Dezember, statt. Auf die Bekanntmachung sei besonders hin­gewiesen.

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Fünfziger-Vereinigung 4887/1937.

Am gestrigen Freitagabend vereinigte sich eine sehr große Zahl von Alterskameraden des Jahr­gangs 1887 im Saale desBurghof" (Eaf6 Ebel) zur Gründungsversammlung der Funfziger-Ber- einigung 1887/1937. Ein kleiner Kreis von Alters- kameraden hatte die vorbereitenden Maßnahmen getroffen, so daß unter einhelliger Zustimmung der vielen Besucher der organisatorische Zusammen­schluß alsFünfziger-Vereinigung 1887/1937 glatt und mit freudiger Zustimmung vollzogen wurde.

Einmütig wurde die Leitung der Alterskamerad­schaft dem Kameraden Wilhelm Plank übertra­gen dessen Stellvertreter der Kamerad Dr. Robert Schäfer ist. Der Kameradschaftsführer berief eine weiteren engeren Mitarbeiter, nämlich Rech- ier und Schriftführer mit je einem Stellvertreter; die Berufung einer Reihe von Kameraden als Bei­sitzer, die vor allem Sonderausgaben erledigen sol­len, wird durch den Kameradschaftsführer m den nächsten Tagen noch erfolgen.

In voller Einmütigkeit wurde auch die Beurags- frage geregelt, wobei den selbstverständlichen sozia- len Forderungen gebührend Rechnung getragen wurde. Der Beitrag ist so bemessen, daß er allen werktätigen Alterskameraden erschwingbar ist, außerdem wurde vorgesehen, daß er zunächst nur für das erste Jahr der Vereinigung (also für 1937) gelten soll, weil nach Erledigung der notwendigen organisatorischen Aufgaben, die natürlich besondere Unkosten erheischen, für die weiteren Jahre even­tuell eine gewisse Beitragsermäßigung Platz grei-

Aus der provinzialhaupistadt.

Schenkende Tugend.

Don Hans Hartmann.

Das Wort von der schenkenden Tugend stammt 1 von Nietzsche. Er bat ihr in seinemZarathustra" : einen Abschnitt gewidmet. Es ist nicht immer leicht, Vie feierlichen Worte, in denen Nietzsche seine Ge­danken kleidet, m das umzumünzen, was unserem Alltag Weihe und Verklärung gibt. Aber wir halten es doch für möglich, daß in diesen Wochen, die dem Schenken, dem Gut-Sein, derTugend" (im nicht- spieß-burgerlichen Sinne des Wortes) gewidmet sind, einige Worte Nietzsches zu leuchten beginnen und uns einen Weg weisen

Stellen wir uns die oftmals übliche Art des weihnachtlichen Schenkens vor. Da ist der eine Teil der Menschen der keine Zeit hat ost wirklich keine Zeit rechtzeitig ans Schenken zu denken. Nach Büroschluß, am 24. Dezember, kaufen sie wahl­los etwas zusammen von dem, was die anderen noch übrig gelassen. Sie haben kein Verhältnis zum Schenken, siekaufen" sich, so gut es in der Eile geht,los"! Andere sammeln während der letzten Wochen vor Weihnachten die Wünsche ihrer Lieben, sie wissen mit feiner Empfindung zu erraten, womit sie ihnen wirklich eine Freude machen können. Aber auch sie sind in einer Gefahr. Sie steigern sich leicht in die Empfindung hinein, daß mit dem Ge­schenk alles getan sei. Sie vergessen, daß alles Schenken dadurch erst seinen wahren Adel erhält, daß man sich s e l b st s ch e n k e n m u ß , und daß dieSache" nur ein Sinnbild für den Menschen ist, der sich im Geschenk gibt. Man merkt es an der Art, wie geschenkt wird, ob dieses seelische Fluidum mit dabei ist, oder ob das Schenken nur einen Kaufersatz" darstellt.

Das meint Nietzsche mit dem Wort von der schen­kenden Tugend. Der Mensch, der sich schenkt, ist wichtiger als derGegenstand". Darum kann auch im kleinsten Geschenk mehr Gehalt, mehr Aufmerk­samkeit und Liebe liegen, als in den kostbarsten Gütern, die man auf den Weihnachtstisch legt. Als Kind erfuhr ich einmal und es machte mir einen unauslöschlichen Eindruck, daß ein sehr reicher Mann seinem gerade erwachsenen Sohne Brillan­ten und andere kostbare Dinge, zwei Pferde und einen W^gen geschenkt habe. In meiner kirckllichen Phantasie habe ich mir vorgestellt, daß das ja gar nicht auf den Weihnachtstisch gehe und daß dieser also ziemlich leer aussehen müsse; ich habe gefühlt, daß er auch innerlich leer war.

Wie viel höher steht das Wort, das wir in dem Abschnitt von der schenkenden Tugend lesen:Un­gemein ist die höchste Tugend und unnützlich, leuch­tend ist sie und mild im Glanz: eine schenkende Tu­gend ist die höchste Tugend ... Das ist euer Durst, selber zu Opfern und Geschenken zu werden; und darum habt ihr den Durst, alle Reichtümer in eure Seele zu häufen". Das ist also der Sinn des Schen­kens: innerlich reiche Menschen schen­ken sich selbst, geben von ihren Reichtümern her, und das Aeußere ist dann nur das Sinnbild

Aula der Universität einen Volksdeutschen Abend, zu dem alle Volksgenossen eingeladen sind. Auf die heutige Anzeige sei besonders hingewiesen.

Hitler-Jugend Bann 116 Gießen.

Velr.: HJ.-Heime.

In den Heimen der Standorte Hausen, Garben­teich, Steinbach, Lich, Ober-Bessingen, Villingen, Langd, Inheiden, Trais-Horlosf, Steinheim, Bel­lersheim haben sich Sonntag, 13. Dezember, zwei Jungens während der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr aufzuhalten, da die Heime während dieser Zeit photographiert werden.

Betr.: Schiehkursus.

Der am Sonntag, 13. Dezember, laufende Schieß- kursus findet st a 11.

Deutsche Arbeitsfront.

Sozialamt, Abt. Arbeitsopfer.

Am Montag, 21. Dezember, 15 Uhr, findet im Burggarten", früher Cafe Ebel, ein froher Kaffee nachmittag für die Arbeitsopfer statt. Jeder Teilnehmer erhält Kaffee und Kuchen in genügenden Mengen. Für Unterhaltung und Musik ist gesorgt. Als Ünkostenbeitrag werden 30 Pfennig erhoben. Jeder Teilnehmer muß sich eine Teil­nehmerkarte im Hause der Deutschen Arbeitsfront, Schanzenstraße 18, Zimmer 2, Hinterhaus, losen Die Karten müssen bis zum 17. Dezember gelost sein. Später werden keine Karten mehr abgegeben. Landschastsbund Volkstum und Heimat

Ortsring Gießen.

Mittwoch, 16. Dezember, um 20 Uhr, spricht Lic. von der A u (Darmstadt) in der Aula des Gym­nasiums überBrauchtum im Ablauf des Menschen­lebens" mit Lichtbildern. Dazu singt Frau 61 e t = n e r (Hausen) ihre eigenen Lieder. Jedermann will­kommen.

Eintopf und Weihnacht.

sozialismus.

Der Redner schilderte sodann die Begegnung mit dem Führer und Reichskanzler auf Hura Vogel­sang und hob seinen Ausspruch hervor, daß er, der Führer, noch nie so unbesorgt Weihnachten ent­gegengegangen sei, wie in diesem Jahre, da er die Gewißheit habe, daß es nun nicht mehr möglich ist, Deutschland zu überfallen. Die alten Soldaten als seine Frontkameraden werden in Disziplin und Gehorsam die Treue halten und vorbildlich mit­arbeiten, ob es beim WHW., bei der Eintopfspende oder sonstwo sei.

Zum Schluß zeigte Gauobmann Ziegler noch Wege zur Vertiefung der Schicksalsgemeinschaft in­nerhalb der NSKOV. Er versprach den Frauen der gefallenen Kameraden, daß die Kriegskameraden ihrer Männer ihnen stets zur Seite stehen und ihnen ihr Los erleichtern werden. Durch regere Zu­sammenkünfte der Frauen und durch die Förde­rung des Gemeinschaftsgeistes untereinander sollen sie sich gegenseitig verstehenlernen und untereinan­der betreuen. Sie sollen aber auch die alt gewor­denen Kriegereltern aufsuchen und sich um sie küm­mern, damit sie die Gemeinschaft fühlen, zu der alle Kriegsopfer zusammengeschweißt sind. Die NSKOV. wird über diese ideelle und stille Klein­arbeit hinaus noch ihr möglichstes tun, daß den Frauen durch einen Erholungsaufenthalt eine Lin­derung ihres seelischen und körperlichen Schmerzes zuteil wird. Mit großem Verständnis hat sich auch der Gauleiter und Reichsstatthalter der kriegsbe­

sehen.

Der geschäftliche Teil der Versammlung wurde von dem Kameradschaftsführer mit dem Gruß und dem Treugelöbnis an den Führer geschlossen. Da­nach verblieben die Kameraden noch einige Stun­den in froher kameradschaftlicher Geselligkeit bei­sammen, die vor allem dem gegenseitigen näheren Kennenlernen (soweit das überhaupt noch erforder­lich erschien) gewidmet waren. Diese Stunden wur­den durch den gemeinsamen Gesang von Liedern und durch einige Löns- und Rheinlieder des Alters­kameraden Kurt Richter in schöner Weise berei­chert. Der ganze Verlauf des Abends stand unter dem Zeichen bester Harmonie und guter Stimmung, die gute Aussichten für die weitere Tätigkeit der Bereinigung eröffneten.

Gießener Dochernnarktpreise.

* Gießen, 12. Dez. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, % kg 1,57 Mk.» f. Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60, Landbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse A 13, frische holländische, Klasse D 9Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosen­kohl 20 bis 30, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 60, Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kartoffeln, kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3 bis 3,50 Mk., Aepfel, % kg 15 bis 20 Pf., Tafeläpfel 25 bis 30, Birnen 15 bis 20, Nüsse 45 bis 60 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Enten 90 Pf. bis 1 Mk., Tauben, das Stück 50 Pf., Blumenkohl 50 bis 70, Endivien 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.

** Sterbefälle in Gießen. Es verstorben in Gießen: am 3. Dez.: Marlies Pichlmeier, 11 Jahre, Gleibergerweg 81; Ida Ouvrier, 81 Jahre, Licher Straße 74. 4. Dez.: Konrad Schneider, 83 Jahre, Licher Straße 74. 5. Dez.: Heinrich Rössel, Diehwärter, 79 Jahre, Licher Straße 74. 6. Dez.: Katharine Becker, geb. Stephan, 64 Jahre, Crednerstraße 27; Minna Fiedler, geb. Rittgen, 41 Jahre, Großer Steinweg 12; Christoph Diehl,

wohl der Führer, wie seine Kameradschaft inner­halb der NSKOV. zu erfüllen haben. Durch das Zusammenwirken der NSKOV. mit der Bewegung wurde eine gesetzlich verankerte Betreuungs- und Versorqungsarbeit geleistet. Durch die Eingliederung ------ ...

der Kriegsopferämter in die Partei werden auch Abend wurde dann in üblicher Weise geschlossen, deren Amtsleiter als Amtswalter mit besonderen --------

amtsleiter und Gauobmann Ziegler, den Gau- referenten für Arbeitsbeschaffung Schaab und den Kreisamtsleiter K l ö s als Vertreter des Kreis­leiters begrüßen.

Kreisamtsleiter K l ö s überbrachte die Grüße des Kreisleiters Dr. Hildebrandt und betonte die enge Verbundenheit der Kriegsopfer mit der Be­wegung.

Der Gaureferent für Arbeitsbeschaffung Schaab besprach die Erfolge der Arbeitsbeschaffung für die Schwer- und Leichtkriegsbeschädigten und die Krie­gerwaisen nach der Machtübernahme und ging die einzelnen Möglichkeiten für die Rechte und Anwart­schaften auf Arbeit für die kriegsbeschädigten Kame­raden und die Kameradenkinder durch.

Nach einer kurzen, von Marschweisen des Jung­volks ausgefüllten Pause, sprach

Gauamtswatter und Gauobmann Ziegler.

Er ging davon aus, daß er den Leiter der Ne­benstelle Gießen, Kamerad Bonhard, der der Ortsgruppe durch seine langjährige Betätigung in derHassia" bekannt ist, zum Kameradschaftsführer der Kameradschaft Gießen ernannt hat und hob anschließend die hohe Verpflichtung hervor, die so-

_____ ________ w v Arbeit­gebern an ihre Gefolgschaftsmitglieder zu Weih­nachten (Weihnachtsgeschenke) sind im Kalenderjahr 1936 von der Einkommensteuer (Lohnsteuer) und Schenkungssteuer befreit, wenn folgende Voraus­setzungen erfüllt sind:

Im Cafe Leib sand am gestrigen Freitagabend ein General-Mitgliederappell ' ~

Gießen der NS.-Kriegsopfern'

Befugnissen ausgestattet. Alle diese Maßnahmen verpflichten jefcen einzelnen zu treuer Pflichterfül­lung nach dem ehernen Grundsatz des National-

Sladttheater Gießen.

Heute nachmittag geht das Weihnachtsmärchen Prinzessin Allerliebst", oberDer wundersame Regenschirm" von Friedrich Forster in Szene. Die Spielleitung führt Karl 23 o I cf. Musikalische Lei­tung Ernst Bräuer. Die Einstudierung der Tanze und choreographische Leitung liegt in den Händen der Balettmeisterin Irmgard Z en ne r Diese Mar­chenoorstellung beginnt um 15.30 Uhr, Ende 17.45 Uhr. Außer Miete.

Am Sonntagnachmittag findet die Auffahrung des MärchenspielsPrinzessin Allerliebst oderDer wundersam- Regenschirm' von Friedrich Forster stall. Die Spielleitung hat Karl B olck Kapell­meister Ernst Bräuer fuhrt bie musikalische Lei­tung des Märchens. Die Einstudi-rung der Tanze und choreographische Leitung liegt >n den H"nden der Balletm-ist-rin Irmgard 3"ner. Die Bor stellung beginnt um 15 Uhr und endet 17.15 Uhr. Auster Miete. Am Abend gehtDer Zarew sch . Operette von Franz Lehar, in Szene. D>° mustka lische Leitung hat Hans S). 8) am p e l. Di p - leitung führt Paul Wrede. Leitung der Tanze, Irmgard Zenner. Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr. Ende 21.45 Uhr. Außer Miete.

Volksdeutscher Abend des VDA.

Die Ortsgruppe Gießen des Dolksbundes für das D-ustchlum im Ausland veranstaltet am, kommen­den Dienstag. 15. Dezember. Lv.l^lhr^ln^der^

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