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Schon im Februar Abnahme der Arbeitslosigkeit

n u n g e n sollen

u i j u i g e ivuiuen nuuj cun ui <juyuuy von x. wv Ende Februar 797 000 Hauptunterstützungsempfän­ger betreut. Die Zahl der arbeitslosen anerkann-1

Reichszuschüsse für die Teilung solcher Wohnun­gen nicht gegeben werden.

Unterzeichnern ausgehen wurde. Belgien bleibe auf dem Boden des Locarnovertrages solange, als er nicht durch eine andere Konstruktion mit Zustim­mung aller interessierten Parteien ersetzt werde.

Die Aenderung des Militär« abkommens mit Frankreich.

Brüssel, 11. März. (DNB.) Aus dem Brief­wechsel zwischen der belgischen und der französischen Regierung über die Aenderung des belgisch-franzö­sischen Militärabkommens vom Jahre 1920 geht hervor, daß der Hauptpunkt der bisherigen Vereinbarungen auch in Zukunft aufrechter­halten wird: die Z u f a m m e n a r b e l t der G e n e r a l st ä b e. Die wichtigsten Stellen der Briefe lauten: ,

Das Abkommen vom Jahre 1920 hatte den Zweck, die Friedens- und Sicherheitsbürgschaften des Völkerbundsoertrages zu verstärken. Es sichert die technischen Bedingungen einer mi­litärischen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Belgien im Falle eines nicht herausgeforderten Angriffes seitens Deutschlands." Rach einer Hervorhebung des Locarnopaktes heißt es ferner:Vom militärischen Gesichtspunkt enthält das Abkommen vom Jahre 1920 nur allgemeine Bestimmungen über einen Kontakt der General st äbe und besondere Bestimmungen, die sich auf die gemeinsame Besetzung des linken Rheinufers be­ziehen. Bei der Feststellung alles dessen, was in dieser Abmachung überholt ist, haben die beiten Regierungen ihr Interesse bekundet, von dieser Ab­machung nur das einzige heute gültige Element beizubehalten, nämlich das zwi­schen den beiden bestehende und heute von neuem bestätigte Abkommen bezüglich der Beibehal­tung eines Kontaktes zwischen den General st äben zwecks Ausführung der im Rheinpakt von Locarno enthaltenen Verpflichtungen und zwecks Studiums der technischen Bedingungen einer eventuellen Anwendung dieser Verpflichtun­gen. Es bleibt ausgemacht, daß eine solche Füh­lungnahme k e i n e 'V e r p f l i ch t u n g e n p o I. i- tischer Art, auch keine Verpflichtungen bezüglich der Organisation der Landesverteidigung für die eine oder andere der interessierten Parteien in sich schließt."

leten und kleinen

Oer Gtudentenstreik in Warschau.

W a r s ch a u, 11. März. (DRV.) In Warschau kam es am Mittwoch wiederum zu studentischen Kund­gebungen auf den Straßen. Die Polizei nahm zahl­reiche Verhaftungen vor. Gerüchte, wonach es zahl­reiche Schwerverletzte gegeben habe, sind übertrieben. Die mehr als 3000 Studenten, die feit zwei Tagen die Technische Hochschule besetzt hielten, haben am Mittwoch das Hochschulgebäude verlassen. Für ihren Abzug war weniger die Zusicherung der Rektoren ausschlaggebend, daß sie für eine Herabsetzung der Hochschulgebühren im nächsten Haushaltungs;ahr eintreten würden, als die Tatsache, daß marxistische und kommunistische Stu­dentengruppen den von den nationalistischen Grup­pen begonnenen Streit politisch auszunutzen und so den Streit mit den Behörden zu verschärfen suchten. Die marxistischen Studentengruppen wollen den Ab­bruch des Streikes der Studentenschaft verhindern.

Japans neuer Kurs.

Oer Einfluß des Heeres auf das liegierungsprogramm Hirotas.

Berlin, 11. März. (DRB.) Der Februar brachte den Abschlußderwinterlichen Be­la ft u n g des Arbeitseinsatzes. Die Zahl der Ar­beitslosen nahm nach den Berichten der Arbeits­ämter um rund 5 0 0 0 auf 2516000 ab. Die winterliche Zunahme an der Jahreswende 1935/36 betrug somit 814 269 gegenüber 705 887 im Vor­jahr. Trotz des wesentlich stärkeren Einsatzes von Arbeitskräften im Baugewerbe und den anderen Außenberufen, der zwangsläufig bei winterlichem Wetter durch die Stillegung der Arbeiten zu größe­ren Entlassungen und steigender Arbeitslosenzahl ührt, trotz des ungünstigeren Witterungsverlaufs in diesem Winter mit seinen mehrmaligen Kälte­einbrüchen und der unbeständigen und teils sehr nassen Witterung, war die Belastung nur unwe- entlich stärker als im Vorjahr, in dem der Arbeitseinsatz durch eine besonders milde und

Hier gibt es nur ein großes Ziel: Einsatz für Führer und Volk!

Mit dem heutigen Tage hat der Studentenbund jede Spezialarbeit eingestellt und kennt m feiner ganzen Gemeinschaft nur Einsatz für den Wahl­kampf."

Treugelöbms des Handwerks an den Führer.

Wiesbaden, 11. März. (LPD.) Dem Führer wurde das nachstehende Treuegelöbnis übermittelt:

Die in Wiesbaden zu einer Arbeitstagung ver­sammelten Führer des badischen, pfälzischen, hes­sen-nassauischen und rheinischen Hand­werks danken Ihnen durch mich, mein Führer, für die durch Ihre Tat geschaffene Möglichkeit eines weiteren friedlichen Aufbaues und geloben absolute Gefolgschaft sowie restlosen Einsatz aller Kräfte, damit der 29. März zu einem einzigartigen und uner­schütterlichen Bekenntnis des deutschen Volkes zu Freiheit, Ehre und Frieden werde.

Gez. W. G. Schmidt, Reichshandwerksmeister."

MlorgnWlHeffen in ersterLmie!

NSG. Zu Beginn des Wahlkampfes erläßt der Führer der Motorgruppe Hessen, Richard Prinz von Hessen, folgenden Aufruf:

Führer und Männer des NSKK.! Getreu un­serer aus der vergangenen Kampfzeit übernom­menen Ueberlieferung stellt sich das Kraftfahr­korps in den Dienst der bevorstehenden Wahl. Jederzeit einsatzbereit denken wir der Opfer, die wir gern und hilfsbereit für unseren Führer, die Bewegung und damit Deutschland gebracht haben und geben auch diesmal alles her, um den Erfolg unseres Kampfes zu sichern. Die Männer des Kraftfahrkorps sind stolz darauf, wenn sie sich gerade zu dieser Wahl wieder i n erster Linie in der altbewährten Weise aus der Zeit, zu der sie als Motor-SA. und RSKK. noch getrennte Aufgaben hatten, zur Verfügung stellen können.

Großer Erfolg der DAF.-Sammlung für das Winterhilfswerk.

NSG. Die Sammlung der DAF. für das Win- « terhilfswerk, die in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführt wurde, hat einen großen Erfolg ge­habt. Folgende vorläufige Ergebnisse geben wir bekannt: Gau Berlin 468 000 RM., Hessen- Nassau 215 000 RM., Süd-Hannover-Braun- schweig 175 000 RM., Westfalen-Süd 166 708 RM., Köln-Aachen 155 000 RM., Essen 138 553 RM., Hamburg 86 000 RM., Ost-Hannover 65 000 RM. Fast überall ist eine über 50proz. Verdop­pelung der bisherigen Sammlungs­ergebnisse festzustellen.Wir kennen die Not, wir helfen mit!" das war die Parole der DAF.- Sammlung, die eine so große Summe zum Kampf gegen Hunger und Kälte aufbrachte.

gleichmäßige Witterung begünstigt war.

Die Besserung des Arbeitseinsatzes ist nach der Februar-Entwicklung unverkennbar, wenn auch durch den unterschiedlichen Witterungs- verlauf die Entwickelung in den einzelnen Teilen des Reichs noch uneinheitlich war. Bemer­kenswert ist auch, daß nicht die Außenberufe Träger der Februar-Entlastung waren, sondern die übri­gen, mehr konjunkturabhängigen Be­rufsgruppen. In ihnen ging die Arbeitslosia- keit um 27 844 zurück, während die Außenberufe noch einen Zugang von 22 915 aufzuweisen hatten.

In der Arbeitslosenversicherung hat die Zahl der Unterstützungsempfänger um rund .000 auf 745 000 abgenommen. In der Krisen- f ü r s o r g e wurden nach einem Zugang von 17 000

Genro, beabsichtige, sich wegen seines hohen Alters zurückzuziehen. Der neue Präsident des Staatsrates, der 71jährige Baron Hiranuma, leitet die nationalistische Bewegung Kokuhonscha, der auch General Araki angehört.

Die rote Flnt in Aordchina.

Tokio 12. März. (DNB. Funkspruch.) Die ge­samte Presse beschäftigt sich ausführlich mit dem kommuni st ischen Vordringen in Nord­china, das ausgesprochen gegen.Japan gerich­tet sei, und von Moskau unterstützt werde. Hier­durch sei ganz Nordchina einschließlich der inneren Mongolei und Mandschukuos bedroht. Die Kom­munisten stünden mit den Sowjetkreisen in Tsinkiang und der äußeren Mon­golei in Verbindung. Tokiy Nichi Nicht mel­det, daß die japanischen Streitkräfte in Nordchina im Mai verstärkt werden würden. Die militärischen Kreise seien äußerst beunruhigt und drängten auf eine rasche Verstärkung der Landesverteidigung mit dem Hauptgewicht auf Mandschukuo. Die Agentur Domei weist erneut daraufhin, daß Japan a n d e n europäischen Vorgängen nicht unmit­telbar interessiert sei. Eine unmittelbare Gefahr für den Fernen Osten liege aber darin, daß Moskau unter dem Schutz feines Militärpaktes mit Frankreich f r e i e Hand für feine mili­tärischen Vorbereitungen in Ostsibi- r i e n erhalte.

Kommunisten in Tokio verhaftet.

Tokio, 12. März. (DNB. Funkspruch.) Die ja­panische Polizei hat acht japanische Dolmetscher, Sprachlehrer und andere Angestellte der hie­sigen Sowjetbotschaft verhaftet, weil sie Geheimberichte über den letzten Auf- st a n d sowie über Truppenbewegungen an die sowjetrussischen Amtsstellen verkauft oder vermittelt haben. Weiterhin erfolgte die Ver­haftung von drei anderen japanischen Staatsange­hörigen, die außerhalb der Sowjetbotschaft den Sowjets Zuträgerdienste geleistet haben. Alle Ver­hafteten sollen einer kommunistischen Organisation angehören. Sie werden weaen Verrats militärischer Geheimnisse und wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit vor Gericht gestellt werden.

Meine politische Nachrichten.

Der für Montag, den 16. März 1936, vor der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße festgesetzte Große Zapfen st reich vor dem Führer und obersten Befehlshaber der Wehrmacht fällt aus.

Der österreichische Bundeskanzler Schusch­nigg und Außenminister Berger-Walden- e g g werden am Freitag in Budavest eintref­fen zur Vorbereitung der In Rom stattfindenden Dreimächtekonferenz.

Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Admiral R a e d e r, hat den Marineattacks in London, Ka­pitän z. S. W a f z n e r, beauftragt, dem Ersten Seelord sein und der deutschen Kriegsmarine Bei* leid zum Ableben des Großadmirals Earl B e a t t y auszusprechen, sowie die Ver­tretung des Oberbefehlshabers und der deutschen Kriegsmarine bei den Beisetzungsfeierlichkeiten zu übernehmen.

Karlsruhe, 12. März. (DNB. Funtspruch.) Die Hauptstadt des Badener Landes, in der die Freude über den Wiedereinzug der Garnison noch kaum verklungen ist, rüstet mit Genugtuung zudergroßenKundgebung, mit der der Führer vorn S ü d w e st e n des Reiches aus den Wahlfeldzug einleiten wird. Auf der Hochschulkampfbahn ist man emsig dabei, das Riesenfeld auszubauen, das die Massen aus­nehmen soll. Innerhalb kurzer Zeit muß hier eine gewaltige Arbeit geleistet werden, in die sich neben den Zimmerleuten und Monteuren der Firma Strohmeyer-Konstanz 300 Männer vom Reichs- arbeitsdienft und 50 von der Stadt gestellte Arbeiter teilen. Das Werk schreitet in angestreng­ter Tätigkeit schnell vorwärts, und die freudigen Gesichter der Schaffenden zeigen, daß sie mit Liebe bei der Sache sind. Gilt es doch, einer Kundgebung, auf der der Führer spricht, eine würdige Stätte zu bereiten. Die ganze Nacht zum Donnerstag wurde eifrig gearbeitet, damit sich die Riesenhalle bereits am Donnerstagmittag im ge­wünschten Gewände zeigen kann.

Es ist sehr interessant, das Gerippe der sieben Längszelte entstehen zu sehen. Da wird der Grund gegraben, werden Balken an Balken gesetzt und zum Schluß folgt das Ueberdachen mit dem Zelttuch. Don dem Umfang der Riefenhalle kann man sich einen Begriff machen, wenn man folgende Zahlen erfährt: Gesamtlänge 192 Meter, Gesamt- breite 112 Meter, dazu sind 45 000 Pfähle nötig, während die für die Sitzreihen erforderlichen Bret­ter eine Länge von insgesamt 30 Kilometer aus­machen. Die Rednertribüne findet ihren Platz unmittelbar von dem Mittelzelt. Gleichzeitig mit der Errichtung des Zeltes erfolgt der Einbau einer aufs modernste eingerichteten Lautsprecheran­lage. Auch die elektrische Beleuchtung wird auf das sorgfältigste vorbereitet. Zahlreiche T e l e - phonzell'en stehen der Presse zur Verfügung.

Das Riesenzelt erhält einen ansprechenden Schmuck von Fahnen und Tannengrün, der auf 80 Kraftwagen herbeigeschafft wurde. Rings um das weite Feld flattern bereits auf hohen Masten hie Hakenkreuzfahnen. In den Räumen der NS.-Volkswohlfahrt find NS.- Frauenschaft und BDM. eifrig mit der Herstellung von Girlanden beschäftigt, die zur Ausschmückung der Straßen und des Zeltes bei­tragen werden. Reichsstatthalter Robert Wagner, begleitet von Minister Dr. Wacker, hat sich persönlich von dem Fortgang der Arbeiten über­zeugt und seine Anerkennung ausgesprochen. Es herrscht prächtiges Frühlingswetter. Und so wirkt alles zusammen, um dem 12. März auch ein seiner hohen politischen und geschichtlichen Bedeutung ent­sprechendes äußeres Gepräge zu geben.

Der Ruhrberqbau dankt dem Führer.

Essen, 11. März. (DNB.) Der Leiter der Reichsbetriebsgemeinschaft Bergbau, Padberg, und der Leiter der Bezirksgruppe Ruhr der Fach­gruppe Steinkohlenbergbau, Dr. B r a n d i, haben gemeinsam an den Führer und Reichskanzler am Mittwoch folgendes Telegramm gerichtet:

Tokio, 11. März. (Ostasiendienft des DNB.) Das japanische Kabinett trat am Mittwochvormittag zu einer Sitzung zusammen, um sich über die zu Dcrfolgenbe politische Linie schlüssig zu werden. Das Kriegsmini st erium schlug ein aus vier Punkten bestehendes Programm vor. Dieses Programm sieht die Erneuerungen der völ­kischen Grundlagen, eine Verstärkung der nationalen Verteidigung, eine Festi­gung des nationalen Lebens und schließlich eine n,lu e r u n 9 der Außenpolitik vor. Die Vorschläge der Admiralität umfassen eine Reinigung der Politik, eine Vervollständigung der Landesverteidigung, die Ausarbeitung einer neuen Finanzpolitik, die Erneuerung und Zusammen­fassung der Außenpolitik und eine Verwaltungsre- form. ferner roerben einheitliche Maßnahmen auf bem Gebiet ber Jnbustriewirtschaft, ber Rohstoff­versorgung, der Steuer- und Bevölkerungspolitik angeregt. In Marinekreisen wird erklärt, daß man gegen eine parlamentarische Regierung nichts einzu­wenden habe.

Die Blätter heben hervor, daß es dem Kriegs- minister gelungert fei, ine Forderungen der Armes,

Die Bergleute an Ruhr und Rhein, Unterneh­mungen und Gefolgschaften, danken dem Führer aus vollem Herzen für die endgültige Befreiung ihres Lebens- r a u m e se von den Fesseln des Versailler Diktates, unter dessen Folgen sie während der Ruhrbesetzung schwerste Opfer an Blut und Gut erdulden muß­ten. Seit mehr als 17 Jahren jed em fremden Zugriff preisgegeben, gelo­ben sie heute in dem Gefühl des Schutzes und der Geborgenheit unter der wiedergekehrten stolzen Wehr des Reiches mehr denn je dem Führer Einsatzbereitschaft und Gefolgschafts­treue.

Dank des Führers.

Berlin, 11. März. (DNB.) Dem Führer und Reichskanzler sind aus Anlaß seiner Reichstagsrede und des Wiedereinzugs deutscher Truppen in ihre rheinischen Friedensgarnisonen am 7. dieses Monats von überall her, insbesondere aus den Städten und Gemeinden der ehemals entmilitarisierten Zone, Treuegelöbnisse, Dankestelegramme und sonstige Kundgebungen von deutschen Bolksgenossen des 3n- und Auslandes, von Parteigliederungen, Bereinen und Berbänden, aus Betrieben, Lehranstalten und Familien sowie auch von ausländischen Persönlich­keiten in so großer Zahl zugegangen, daß es ihm zu seinem Bedauern nicht möglich ist, darauf im einzelnen zu antworten.

Der Führer sagt auf diesem Wege allen, die in diesen Tagen seiner in Treue gedacht und ihm ihre Zusttmmung und besten Wünsche übermittelt haben, feinen herzli chen Dank.

Studentischer Einsatz für den Wahlkampf.

Ausruf des Reichsstudentenführers.

München, 11. März. (DNB.) Der Reichs- studentenführer Albert D e r i ch s w e i l e r hat einen Aufruf erlassen, in dem es heißt:

Mitten in den akademischen Ferien findet em Wahlkampf statt, der für Volk und Reich von un­geheurer Bedeutung fein wird. Die Gliederung der NSDAP. derNSD. - Studentenbund trägt für das ganze deutsche Studententum die Verantwortung des re st losen Ein­satzes eines jeden wirklich deutschen Studenten.

Ich ordne daher an, daß jedes Mitglied des Stu­dentenbundes sich sofort bei ber zustänbigen Orts­gruppe ber Partei zur Wahlbien ft lei st ung zu m e l b e n hat. Es ist felbstverstänblich, baß bie Kameraben bes Stubentenbunbes bei biefer Aktion ihren Mann stehen und vorbildliche selbst­lose Arbeit leisten werden. Darüber hinaus geht mein Appell an das ganze deutsche Stu­dententum, das noch immer, wenn Deutsch­land seinen Einsatz verlangte, zur Stelle war.

vor allem eine umfangreiche Verstärkung des Heeres und eine aktivere Festlandspolitik zur Stärkung des japanisch-mandschurischen Blocks durch- zuseben. Die in den Erklärungen von Hirota zum Ausdruck gebrachten Ansätze für Reformmaß­nahmen auf dem Gebiet der Sozialpolitik und auf finanziellem, wirtschaftlichem und agrarpoliti­schem Gebiet seien auf die Wünsche der Armee zurückzuführen. Die Armee habe derartige Refor- men als wichtige Voraussetzung für eine Beruhigung im Heer und Volk be­zeichnet.

Der Präsident des Staatsrates, I k k i, ist zurück- getreten. An seine Stelle tritt der bisherige Vize­präsident Hiranuma. Baron Jkki wurde von der Armee vorgeworfen, Anhänger der Organ­theorie Minobes zu fein. Jkki gehörte zum engeren Kreis der älteren Staatsmänner, denen auch die in der letzten Zeit getöteten bzw. zurückgetretenen Staatsmänner Saito, Makino, Zuzuki, Takahafchi und der bisherige Ministerpräsident Dfaba zuzu­rechnen sind. Die japanische Presse stellt fest, daß das System der alten Staatsmänner seinem Ende entgegengeho, da auch Prinz Saionji, ter letzte

Kunst und Wissenschaft

Wiesbadener Kongresse verschoben.

Die für März in Wiesbaden geplante Tagung der Deutschen Röntgen-Gesellschaft wird ebenso wie die Tagung der Reichsarbeitsge­meinschaft für eine neue deutsche Heilkunde und der Jnternisten-Kongreß auf den Monat April verlegt. Der Röntgen-Kongreß wird im Zusammenhang mit bem Jnternisten-Kongreß in ber Zeit vom 23. bis 25. April 1936 in Wiesbaben ftattfinben.

Großer Erfolg derSchweigsamen Frau" von Strauß an der Mailänder Scala.

Die mit großer Spannung erwartete italienische Erstaufführung ber jüngsten Oper von Richard StraußDie schweigsame Frau" in der Mailänder Scala errang einen vollen Erfolg. Die Scala hatte alles darangesetzt, um das Werk in einer mit größter Sorgfalt ausgefeilten und in jeder Hinsicht glanzvollen Aufführung heraus- zubringen. Der Beifall galt neben der Oper und ihrem Schöpfer Richard Strauß auch den durch ihr lebendiges Spiel und den vollendeten Gesang hervorragenden Darstellern, besonders der Träge­rin der Titelrolle Margherita C a r o s i o und dem Bariton Bettoni, der die tragikomische Figur des alten Morosus mit Temperament und tiefer Gefühlsempfindung darstellte. Mariano Stabile stellte einen äußerst flotten Barbier auf die Bühne. Unter Mar inuzzis Leitung ließ das herrliche Scalaorchester bie unzähligen Schönheiten der Par­titur in oollenbeter Klarheit ertönen. Nach jebem Aufzug mußte Richard Strauß mit den verdien- ten Künstlern mehrmals vor dem Vorhang er­scheinen.

ten Wohlfahrtserwerbslosen nahm in der Berichtszeit um etwa 6000 auf 368 000 ab. Bei Maßnahmen der wertschaffenden Arbeits­losenfürsorge wurden 161955 Volksgenossen als Notstandsaroeiter beschäftigt. Das sind 1212 weniger als im Vormonat. Ebenso wie in den verschiedenen Bezirken war die Entwickelung der Arbeitslaae in den einzelnen Berufsgruppen stark unterschiedlich.

Wettere Reichsniittel für den Umbau von Wohnungen

Berlin, 11. März. (DNB.) Der Reichsarbeits- minifter hat für bie Teilungvon Wo hnun - gen unb ben Umbau sonstiger Räume zu Wohnungen einen weiteren Betrag von 5,7 Millionen Mark zur Verfügung gestellt. Er hat ha­bet barauf hingewiesen, baß bei ber Verteilung ber Mittel bie allgemeinen Grundsätze d e r Wohnungspolitik berücksichtigt werden müssen. Danach ist ausschließlich die Erstellung von Klein- und Mittelwohnungen zu fördern, die für die minderbemittelten Schichten des Volkes in Frage kommen. Eine Zuschußgewährung, durch die große Wohnungen geschaffen werden, würde diesem Grundsatz wider­sprechen. Anderseits dürfen aber auch nicht Pri­mitivwohnungen gefördert werden, die vom wohnungspolitischen Standpunkt aus abzuleh­nen find. Bei der starken Nachfrage nach mitt-

Neue Welle der Gottlosen­propaganda inGowjetrußland

Moskau, 11. März. (DNB.) Der Vorsitzende des Verbandes der Gottlosen, Jaroslawski, wendet sich in der Zeitung der Jungkommunisten Konsomolskaja Prawda" scharf dagegen, daß ge- wisse Parteistellen und jungkommunistische Organi­sationen in einigen Gebieten der Sowjetunion den Kampf gegen Religion und Kirche nicht mehr ernst nähmen. Jaroslawski stellt fest, daß sich lediglicheinige Methoden der antireligiösen Propaganda" geändert hätten, nicht aber bie Grundeinstellung des Kommunismus zur Religion. Mit alter Aktivität, so schreibt er, müsseber Kampf gegen bie Kirchen unb Sekten" unter ben Arbeitern unb Bauern weitergeführt werben, soweit sie nochin ben Fesseln ber Religion" verblieben seien. Das Ziel sei nach wie vor bie Verbreitung eineratheistischen unb materiali st ischen Weltanschauung, insbesonbere unter berJugend. Für bie Gott- losenverbände bleibe noch einungeheures Arbeits­feld", da es die Kirchen verstanden hätten, sich den Kampfmethoden ihrer Verfolger anzupassen. Stalin habe ausdrücklich gesagt, daß die bolschewistische Parteigegenüber der Religion nicht neutral blei­ben könne und eine antireligiöse Propaganda gegen alle religiöfen Vorurteile zu führen habe." Auf dem bevorsteyenten Kongreß des kommunistifchen Ju- gendverbandes und in dessen neuem Programm müsse klar zum Ausdruck gebracht werden, daß die antireligiöse Propaganda keine der Vergangenheit angehörige Etappe sei.

Heule beginnt ber Führer in Karlsruhe den Wahlkampf.

Oie badische Hauptstadt rüstet für die große Wahttundgebung und den Empfang des Führers.

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Auf die Dau System ju ein öer großen Gnh geftanben hätte, vermehrtes Miss, svrtsetzen. Deuts, einer t)od)quarqi ht Adung, bi der deutschen A m die Neihe b< stellt. Der Niet hatte uns in e ter Stunde der Ätsche Prinz Ln der körpert ^russausüben mahlkche Bester durchgeführt

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