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Politik und Börse

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Der Krieg in Ostafrika geht weiter

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durchgeführt: Veranstaltungen Konzerte . . . Volksmusikabende Opernabende .

Besucher

2 000

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2 000

Kunst und Wissenschaft.

Der Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront hat den Reichsjugendführer Baldur von Schirach als ständiges Mitglied in die Reichsarbeits- kammer berufen.

Das japanische Innenministerium gibt bekannt, daß die Bevölkerungszahl von Tokio 6,3 Mil­lionen betrage; davon seien 3,3 Mill. Männer.

Aus aller Welt.

Im Monat Februar über 300000 Besucher bei »KdI.^-Beranstaltungen

NSG. Der Monat Februar brachte für die NS^

Bauernbühne.........

4 Laienspiele..........

72 Dorfgemeinschaftsabende . . . .

3 Werkkunstausstellungen.....

316 Heitere AbendeLache mit uns" . .

29 Veranstaltungen des Tonfilmrvagens

32 Sonderfahren von OG., in denen kein

Vorträge ..........

8 Theaterabende der Oberbayrischen

stehendes Theater vorhanden ist . .

So geht dieKraft-durch-Freude"-Arbeit immer

an diejenigen, die Facharbeiter in Handwerk und Industrie auszubilden haben, Lehrlinge einzustellen, sondern an das gesamte deutsche Volk, dafür zu sorgen, daß seine Jugend Arbeitsmöglich­keit findet und etwas lernt. Denn nur der wird Meister, wird Meister sein, der Lehrlings- und Gesellenjahre in Zucht und Ordnung durchlebte und weiß, daß noch kein Meister vom Himmel ge­fallen ist.

Der letzte italienische Heeresbericht weiß wie so oft n i ch t s N e u e s von der Erythräaftont und der Somalifront zu melden. Die lakonische Kürze solcher Mitteilungen verbirgt meistens die Vor­bereitungen neuer großer Ereig­nisse. Während die Enderta-Schlacht und die Tembien-Schlacht tobte, wurde der europäischen Öffentlichkeit der Eindruck vermittelt, als ob tief­ster Friede auf dem Kriegsschauplatz herrsche. Erst nach dem errungenen Sieg teilte der Marschall Badoglio der überraschten Mitwelt die Tatsache der soeben abgeschlossenen Operation mit.

Die Vorteile einer solchen Kriegsberichterstaltung liegen auf der Hand. Es wird einerseits vermieden, daß der Gegner auf dem Umwege über das neu­trale Ausland sich gegebenenfalls Hilfe und Infor­mationen für die betreffende Kampfhandlung ver­schaffen kann, und es wird andererseits eine starke psychologische Wirkung auf die Stimmung der Hei­matbevölkerung wie der gesamten öffentlichen Mei­nung ausgeübt. Wenn der italienische Oberstkom­mandierende diese bewährte Methode amtlicher Be- richterstattung beibehalten haben sollte, und es ist kein Grund für das Gegenteil ersichtlich, dann können wir also damit rechnen, daß Italien als­bald durch eine neue militärische Aktion seinen Willen nach uneingeschränkter Fortführung des abessinischen Krieges sehr nachdrücklich unterstrei­chen wird.

Die ausgedehnte fliegerische Erkun­dung st ä t i g k e i t, die immer das Vorzeichen neuer Offensivmaßnahmen zu sein pflegt,, weist auch die Richtung der bevorstehenden Angriffs­tätigkeit: die nächsten Kämpfe werden sich voraus­sichtlich sowohl südlich des Amba Aladschi als auch in dem weiter westlich gelegenen, wild zerklüfteten Gebiet jenseits des Takazze- flusfes abspielen. Im Gegensatz zu den bisheri­gen Kriegsschauplätzen sind aber die neu zu er­obernden Gebiete für die Italienerterra inco- gnita", unbekanntes Land. Die Kriegführung dürfte durch diesen Umstand erheblich erschwert werden, zumal es sich gezeigt hat, daß auch die motorisier- ten Kampfmittel in den abessinischen Gebirgsgegen­den nur in beschränktem Maße verwendbar sind.

Fällt auf der einen Seite so die Ueberlegenheit der Waffen zum Teil fort, so wächst auf der geg­nerischen Seite das- Uebergewicht der abessinischen Derteidigungstaktik. Die abessinischen Heerführer werden aus den bisherigen Niederlagen sicherlich

Die europäischen Börsen standen unter dem Ein­druck der Wiederbesetzung der Rheinlande durch die deutschen Truppen und des deutschen Friedens­angebotes. Auf dem Londoner Devisen­markt mußte der Währungsausgleichsfond den Franken stützen, so daß der Franken bei un­gefähr 75 gehauen wurde, trotzdem Franken zahl­reich angeboten waren. Die Londoner Börsenstim- muna führte zwar am Montag infolge der Häufung der Verkaufsangebote zu einem allgemeinen Rückgang der Kurse, aber die Börse war weit entfernt von einer Panikstimmung. Die 4V-- prozentige französische Rente ging von 25 aus 24V«, die deutschen Anleihen gingen durchschnittlich um IV- bis 2 Prozent zurück. Die Kölner und Ham­burger Stadtanleihen hielten sich. Am Jndustrie- markt bewahrten nur die Rüstungswerke ihren Stand.

Während also die Londoner Börse ziemlich kaltes Blut behielt, brach in Paris unter dem Eindruck der Sarrautschen Rundfunkrede eine Panik aus, die sich auf Brüssel und Zürich fortpflanzte. Nicht nur die großen Haussespekulationen wurden in Paris glatt gestellt, sondern es kam auch zu zahlreichen Angstverkäufen, vornehmlich aus der Provinz, so daß die Kurse erheblich zurückgingen. Bemerkenswert ist auch der Rückgang der französischen Staatsrenten, der 3-, 4-, 4V-- und 5 prozentigen um 1,50 bis 1,80 Franken. Ebenso verloren die Bankpapiere zum Teil recht erheblich, und von den französischen Jndustriewer- ten wurden die chemische Industrie und die Elektri­zität besonders betroffen. Der Chemin de fer du Nord verlor z. B. 37 Punkte, er ging von 1023 auf 986 zurück.

Stellt Lehrlinge ein!

In jedem Jahr verlassen zu Ostern viele Hundert­rausende deutscher Jungen und Mädel die Schule, nm in das eigentliche Lehrzeitalter einzutreten. Ein bedeutungsvoller Lebenseinschnitt, eine Wahl des Berufes, von dem außerordentlich viel abhängt und der schließlich über Glück oder Unglück einer ganzen Nation entscheidet, denn es ist selbstver­ständlich, daß nur eine gute, den körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Lehrlings angemessene Ausbildung im Berufe die künftige Stellung der Nation im Wirtschafts- und Geistesleben der Völker bestimmt. Was der einzelne lernt, ob er etwas lernt, ist schließlich in einem gesunden Staate nicht in das Ermessen des einzelnen gelegt, sondern Auf­gabe einer zielbewuhten Staats- und Wirtschafts­führung. Daher hat seit dem Umbruch der Nation gerade der Staat sich angelegentlich um die Zu­kunft der Schulentlassenen gekümmert.

Schon bevor der Jugendliche die Schule verläßt, wird er mit seinen Angehörigen durch die B e - rufsberatungs st eilen danach gefragt, was er zu lernen beabsichtige. Es werden körperliche und geistige Prüfungen vorgenommen, das mate­rielle und geistige Vermögen wird danach geprüft, ob es mit dem gewünschten Berufe in Einklang zu bringen ist. Die Berufsaussichten werden erwogen. Ob ein Beruf Möglichkeiten des Fortkommens bie­tet oder nicht, wird festgestellt. Diese Berufsbe­ratungsstellen haben sich in den wenigen Jahren chres Bestehens das allgemeine Vertrauen erwor­ben, denn frei vom bürokratischen Schema und ohne Bevormundung werden die Jugendlichen und ihre Angehörigen mit den Berufsarten und -aussichten vertraut gemacht und gleichzeitig auch dadurch in­direkt mit dem Gang der deutschen Volkswirtschaft.

Deutschlands Stellung und Bedeutung im Kon­zert der Nationen hängt sehr wesentlich davon ab, ob Deutschland eine Nation gelernter, ge­schulter Arbeiter ist oder nicht. Im Zeit­alter des Marxismus nahm die Zahl in den u n - gelernten Berufen gewaltig zu, während die Facharbeiter immer mehr zusammenschmolzen, so daß heute bereits in vielen Zweigen der Wirt­schaft ein Mangel an gelernten Arbei­tern besteht. Das war eine Folge der marxistischen Gewerkschastspolitik, die in Machtkämpfen mit dem Unternehmertum unter dem Einfluß der Un­gelernten kurzsichtig deren Löhne immer stärker in die Höhe trieb, während der gelernte Arbeiter, der damals zahlenmäßig keine Berücksichtigung fand, immer stärker den Einflüssen dieser verderblichen Gewertschaftspolitik unterlag. Es hatte ja keinen Zweck mehr, einen Beruf ordentlich zu erlernen, wenn der ungelernte Arbeiter fast so viel verdiente wie der gelernte. Die Mühe der Ausbildung der Jugendlichen machte sich kein Lehrherr, zumal die Jugendlichen oft gegen die Lehrherren aus kom­munistischen Vernichtungsgründen heraus aufge­hetzt wurden. Die Gewerkschaften hatten, eben weil sie von Marxisten gelenkt wurden, schließlich nur ein Ziel, die Massen des ungelernten Proletariats zu vermehren, um so ihre Interessen durchsetzen zu können, da das am besten mit einer ewig unzufriedenen Masse Verelendeter möglich war, die weder Berufsstolz noch Berufs­ehre, noch berufliches Wissen selbstbewußt, frei und kräftig machte.

Auf die Dauer wäre Deutschland unter diesem System zu einem Lande geworden, das abseits der großen Entwicklungslinien der Weltwirtschaft gestanden hätte, denn diese lassen sich nur durch vermehrtes Wissen, durch Erlernen von Berufen fortsetzen. Deutschland war bisher das Land mit einer hochqualifizierten Arbeiterschaft. Nur durch die Bildung, durch die Intelligenz und Tüchtigkeit der deutschen Arbeiter hatte es vor dem Kriege sich in die Reihe der führenden Wirtschaftsnationen ge­stellt. Der Niedergang der deutschen Volkswirtschaft hätte uns in ein Chaos geführt, wenn nicht in letz­ter Stunde der Nationalsozialismus wieder das alte deutsche Prinzip, wonach in persönlichem Wissen, in der körperlichen und geistigen Schulung der Berufsausübenden die beste Aussicht auf eine all­mähliche Besserung der Lage unseres Volkes liegt, durchgeführt hätte. Unter der Einstellung, daß je­der Jugendliche lernen muß, ein Arbei­ter der Faust und des Hirnes zu werden, ist eine Gesundung der Wirtschaftsverhältnisse angebahnt worden, deren Endziel schließlich der ganzen Nation zugute kommen wird.

All die vielfältigen Berufsarten Deutschlands, die gewaltige Organisation, die für die Aufnahme der Schulentlassenen in die Berufe arbeitet, streben dem Ziele zu, Deutschland wieder mit einer gelernten Be­völkerung zu erfüllen, die sich ihr Brot eben durch das Gelerntsein des Berufes verdient und es natür­lich besser verdient als der ungelernte Arbeiter. Das Ziel bleibt ein Deutschland, in dem es keine ungelernten Schaffenden mehr gibt. Deshalb ist der Aufruf, den die führenden Stellen für die Ein­stellung von Lehrlingen erlassen, von ganz besonderer Bedeutung. Er wendet sich nicht nur

Brüssel erlebte ebenfalls starke Abgaben der Spekulation und des Publikums und damit ein Sinken der Börsenkurse. Zürich war im allge­meinen schwächer, aber die Rückgänge hatten nicht das französische oder belgische Ausmaß. Amster­dam sah eine ausgesprochen schwache Börse. Die Kursverluste betrugen bei leitenden Papieren 2 bis 5 v. H. Am Pariser Devisenmarkt zogen besonders die englischen Devisen an, der Franken lag also «, und diese Stimmung übertrug sich auch auf lga, den holländischen Gulden und den Schweizer Franken.

Die Deutschen Börsen lagen ebenfalls et­was schwächer, aber diese Abschwächung erstreckte sich nicht nur auf die deutschen Effektenmärkte, son­dern auch auf die Auslandspapiere. Bei den Jnlandswerten war die Bewegung ziemlich gleichmäßig. Der Rentenmarkt war teilweise leicht abgeschwächt. Der besonders im Hinblick auf die politische Lage wichtige Devisenmarkt sah eine Be­festigung des Dollar, eine leichte Befestigung des Sterling, des Belga und eine unveränderte Haltung des französischen Franken, während holländische Gulden mit 169 gegen 169,03 am Samstag ange­boten waren. Die Dawes- und Poungan- leihen waren in Amsterdam niedriger. Die Pounganleihe verlor fast 1 v. H. In Paris ging die Pounganleihe auf 29 gegen 36,55 am Samstag zurück. Es zeigte sich insgesamt, daß die Kapital­märkte vor allem Frankreichs und Belgiens, aber auch Hollands, stark durch die Sarrautrede in Pessi­mismus getaucht waren, während der Londoner Markt verhältnismäßig ruhig blieb und auch Deutschland und die Schweiz die Ruhe bewahrten.

weiter innerhalb des Gaugebietes voran.

Kunstschaffen in Hessen-Nassau."

NSG. Die bildenden Künstler des Gaues Hessen- Nassau, Maler, Graphiker, Bildhauer und Kunst­handwerker werden vom 19. April bis 10. Mai 1936 im Rahmen der großen Gauausstellung K u n st s ch a f f e n in Hessen-Nassau" der NS.-Kulturgemeinde in Frankfurt die besten Werke ihres künstlerischen Schaffens zeigen. Die Aus­stellung wird dadurch einen Ueberblick über die hohen Leistungen des künstlerischen Schaffens in Hessen-Nassau geben. Zur Teilnahme an der Aus­stellung sind alle Künstler und Kunsthandwerker Des Gaues Hessen-Nassau, die Mitglied der Reichs­kammer der bildenden Künste sind, zugelassen. In­folge der zahlreichen Anmeldungen ist der A n meldetermin vom 10. März auf 16. März 1936 verschoben worden. Anmeldungen, die später eingereicht werden, können nicht mehr berücksichtigt werden. Die Anmeldeformulare sind bei den Kreis­obmännern der NS.-Kulturgemeinde in Worms, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden und Gießen so­wie bei der Gaudienststelle Hessen-Nassau, Frank­furt, Neue Mainzer Straße 50, anzufordern.

Todesstrafe im Alordprozeß Heidrich beantragt.

Im Würzburger Mordprozeß gegen den Robert Reibrad), der, wie bereits gemeldet, sei­nen Wohltäter, den 74 Jahre alten Gärtner Müller, in Würzburg ermordet und beraubt hatte, stellte der Staatsanwalt fest, daß Heidrich planmäßig vorgegangen und die Tat mit Ueberle- gung vorbereitet habe. Der Angeklagte habe sich eines Verbrechens des schweren Raubes schuldig gemacht. Der Staatsanwalt beantragte die To­de s st r a f e.

Lebenslängliches Zuchthaus wegen Totschlags.

In dem Prozeß gegen den Angeklagten Wer­ner, der im Gefängnis an der Corneliusstraße zu München den Gefängniswachtmeister H a i n z erschlagen hatte und Dan geflohen war, wurde das Urteil gefällt. Werner wurde wegen Verbre­chens gegen das Gesetz zur Gewährleistung des Rechtsfriedens in Tateinheit mit einem Verbrechen des Totschlags zu lebenslänglichem Zucht­haus verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm auf Lebensdauer aberkannt.

Nächtlicher Schiffsbrand schnell gelöscht.

Auf dem LloyddampferPotsdam" brach in einer der letzten Nächte bald nach seiner Ausreise nach dem Fernen Osten im Maschinenraum ein Feuer aus, das sofort mit Bordmitteln bekämpft und nach kurzer Zeit von der Besatzung gelöscht wurde. Wie vom Norddeutschen Lloyd mitgeteilt wird, wird diePotsdam" in Bremerhaven überholt. Die Reise des Schiffes nach Ostasien wird der Dampfer Stuttgart" ausführen.

7Nax, der Hellseher.

Noch immer gibt esW ahrsager", die mit Hilfe von Kaffeegrund und anderen Scherzen ihren Mitmenschen die Markstücke aus der Tasche locken. Zu ihnen gehört auch ein gewisser Max M o e ck e. Ein Allerweltskerl. Es geht auf keine Kuhhaut, was dem Gehege feiner Zähne schon an Prophezeiungen entschlüpft ist. So im Jahre vor der Machtüber­nahme durch den Führer:Adolf Hitler wird nie­mals Reichskanzler werden!" Donnerwetter, das war doch eine Weissagung, die Hand und Fuß hatte. Flugs beeilte sich die gesamte Auslands­presse, Max Moeckes Weisheiten in Fettdruck zu übernehmen. Etwas später stellte sich dann aller­dings heraus, daß sich Moecke bei feiner Wahrsage- rei in der Person geirrt haben mußte. Aber was will das schon heißen? Er sagtewahr", wo immer sich auch später dazu Gelegenheit bot. Er sagte sogar so gründlich wahr, daß eine Dame schließlich d i e Polizei mobil machen mußte,

gelernt haben, daß es falsch ist, die schwarzen Krieger in dichtgedrängten Massen gegen den Feind einzufetzen und sie damit dem vernichtenden Artil- ieriefeuer des Gegners auszuliefern. Sie werden statt dessen die Methoden des Guerilla-Krieges an« wenden, die Taktik der plötzlichen nächtlichen lieber« fälle, der Beunruhigung durch kleine Stoßttupps in Rücken und Flanke des Feindes, der elafttschen Verteidigung und des hinhaltenden Widerstandes. Die den Abessiniern vertraute Natur ihres Landes kann eine solche Kriegsführung in der günstigsten Weise unterstützen, während sie den Angreifer vor immer neue Schwierigkeiten des Kampfes, des Transports und der Ernährung stellt.

Andererseits ist die Demoralisierung nicht zu unterschätzen, von der die Heerhaufen des Negus nach den vernichtenden Schlägen der letzten Wochen ergriffen worden sind. Auch sollen zwischen dem Negus, seinen Beratern und seinen Heerführern starke Unstimmigkeiten entstanden sein. Mussolini will diese Vorteile offenbar bis zum Aeußersten ausnutzen. Die Friedensverhandlungen werden ihn dabei nicht im geringsten stören. Der Krieg geht weiter, denn Genf hat andere Sorgen...

Vorstöße der italienischen Luftwaffe.

Addis Abeba, 11. März. (DNB.) Die italie­nische Luftwaffe hat erneut Vorstöße in das Innere Abessiniens unternommen. Die Stadt Bebra Markos in der Provinz Godjarn wurde heftig bombardiert. 38 Häuser gingen in Flammen auf. Fünf Einwohner wurden getötet. Bebra Mar­kos liegt etwa 2 0 0 Kilometer nordweft - l i ch von Addis Abeba. Die Stadt I r g a a« lern in der Provinz Sidamo ist ebenfalls heftig bombardiert worden. Es wurden acht Tote und 32 Verwundete gezählt. An der N o r d f r o n t sind auf beiden Seiten bedeutende Truppenbewegun­gen im Gange, vor allem im östlichen Tembien- Gebiet, so wie auf der Straße von Makalle nach dem Amba Aladschi. Man erwartet, daß in dieser Gegend in den nächsten Tagen die Gegner wieder aufeinanderprallen werden. Der Negus hat seinen Armeeführern befohlen, sich jeglicher Angriffe zu enthalten und nur Gefechte anzunehmen, falls ein italienischer Angriff erfolgen sollte.

GemeinschaftKraft durch Freude" einen vollen Erfolg ihrer Arbeit. In 524 Deranstaltun- sah man 303 200 Besucher. Im einzelnen wur-

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