Ausgabe 
12.2.1936
 
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Aus aller Welt.

^ZTodesopfereinesEisenbahnunglücks in Südbulgarien.

3n der Nähe des südbulgarischen Bahnhofs Asparu- chowo sl i e h e n am Dienstag gegen 20 Uhr zwei sog. gemischte Züge, d. h. aus Personen- und Güter­wagen zusammengestellte Züge bei dichtem Schneetreiben zusammen. Das Unglück hat bisher 13 lote, darunter eine Frau, gefor­dert. Sechs Personen sind verletzt worden. Die beiden Lokomotiven und 35 Personen- und Güter­wagen wurden schwer beschädigt oder völlig zer­trümmert. Die Wagen sind ineinandergefahren, so dah man ihre einzelnen Teile auseinandersägen oder -schweihen muh, um die Toten und Verwun­deten bergen zu können. Die Retkungsarbeiten dauerten die ganze Nacht über an. Sie wurden durch das anhaltende Schneetreiben außerordentlich erschwert. Obwohl der Bahnhofs­vorsteher von Asparuchowo, der das Durchfahren des Zuges bemerkt hatte und das Unglück voraus- fah, sofort die nächsten Bahnstationen benachrich­tigt hakte, konnte der Zusammenstoß nicht verhin­dert werden. In dem Schneesturm waren die War­nungsschüsse und die Notsignale von den Lokomotiv­führern überhört worden, so dah beide Züge in voller Fahrt aufeinanderstiehen.

OieMordsacheKorn imGeefeldprozeß

Nachdem im Prozeß Seefeld in der vori­gen Woche eine Tatortbesichtigung in der Mord­sache Korn- Lübeck oorgenommen worden war, fand am Dienstag die Vernehmung der Zeugen zu diesem Fall statt.

Der als Zeuge vernommene Junge aus Berlin, der mit Seefeld 84 Tage lang kreuz und quer umhergewandert war, gab an, daß er mit dem An­geklagten in der Moroschonung übernachtet habe, und zwar nur 10 bis 20 Meter von der Fund­stelle der Leiche des kleinen Hans Korn entfernt. Während Seefeld diese Möglichkeit zugab, b e - st r i t t er die Behauptung dieses Zeugen, er habe mit Seefeld in der Schonung übernachtet, in der die Leiche des Schülers Günther Tieke in Ora­nienburg aufgefunden wurde. Seefeld behauptet, daß er zu der fraglichen Zeit, als der kleine Tieke verschwand, überhaupt nicht in Oranienburg ge­wesen sei. Es steht jedoch fest, daß Seefeld in der Zeit, als der kleine Hans Korn verschwand, sich in der Nähe des Tatortes aufgehalten hat. Diese Tatsache kann auch von ihm nicht bestritten werden.

Der 13jährige Schüler B. bekundete, daß er einen Monat vor dem Verschwinden des kleinen Korn von dem Angeklagten auf der Straße angesprochen worden sei. Seefeld habe ihn ge­fragt, ob er ihm wohl einen Koffer tragen wolle, der angeblich am Geibel-Platz in Lübeck untergestellt sein sollte. Unterwegs habe der Angeklagte plötzlich er­klärt, daß sich der Koffer nicht dort befinde, sondern in den Schlutuper Tannen versteckt sei. Der Junge sei auch mitgegangen, und der Angeklagte habe es verstanden, die Neugierde des Jungen zu erwecken, dem er erzählt habe, in seinem Koffer befände sich viel Spielzeug, das er dem Jungen schenken werde. Der Angeklagte habe den Jungen aufgefordert, mit ihm in das finstere Gehölz zu kommen. Der Junge habe es jedoch mit der Angst zu tun bekommen und Reißaus genommen.

Das war dein Glü ck", warf der Vor­sitzende ein

Als dann das Verschwinden des kleinen Korn be­kannt wurde, hat der Zeuge B. sein geheimnisvolles Erlebnis sofort der Kriminalpolizei mitgeteilt.

Vorsitzender:Was sagen Sie zu dieser Aus­sage?"

Angeklagter:Es stimmt schon so; ich war mit dem Jungen zusamme n."

Vorsitzender:Was wollten Sie mit ihm in der Schonung?"

Angeklagter:Gar nicht s!"

Vorsitzender:Sie nehmen den Jungen eine Stunde weit von Lübeck mit und dann wollen Sie angeblich gar nichts? Das ist ja recht interessant!"

Bei einem anderen Zeugen, der den Angeklagten gleichfalls genau wiedererkannte, hat See­feld auch den Versuch unternommen, ihn in die gleiche Schonung zu locken, in der später der tote Hans Korn gefunden wurde. Glücklicherweise ging auch dieser Junge nicht darauf ein und lief davon.

Oer 6. Weltgeflügelkongreß.

Seit 1921 findet jedes dritte Jahr ein Weltgeflügelkongreß statt, der das Ziel hat, die neuesten Erkenntnisse auf den verschiedenen Gebie­ten der Geflügelwirtschaft aus allen Teilen der Welt zusammenzutragen und zu verbreiten, außer­dem die wissenschaftliche Forschung und das Lehr­wesen auf dem Gebiete der Geflügelzucht und -Haltung durch Vorträge, Aussprachen und nationale Lehrschauen zu fördern und die Verbreitung hoch­wertiger Geflügelrassen zu begünstigen. Der erste Weltgeflügelkongreß, der von der Worlds Poultry- Sience-Association (Internationale Vereinigung für Geflügelwissenschaft) eingerichtet wurde, fand 1921 in Holland statt. Weitere Kongresse sind bisher in Spanien, Kanada, England und Italien veranstaltet worden; der nächste soll jetzt vom 2 4. Juli bis 2. August 1 9 3 6 in Deutschland abgehalten werden. Um dieser Veranstaltung einen gebührenden Rahmen zu geben, ist die Messestadt L e i z i g als Sitz für die hauptsächlichsten Tagungen vorgesehen. Maßgebend für die Wahl dieses Ortes war die zentrale Lage in der Mitte Deutschlands und das Vorhandensein günstiger Ausstellungs- und Veranstaltungsmog- lichkeiten. Das Protektorat über den 6. Weltgeflü- aelkongreß haben die Reichsminister Darre, ^reiher von Neurath, Dr. Frick und Rust übernommen.

Deutscher Vergungsdampfer beim Retlungswerk beschädigt.

Der deutscheBergungsschlepperSee­falke", der seit seiner Indienststellung vielen Schiffen Hilfe leistete, ist auf der Höhe von Water­ford an der irischen Küste bei einer erneuten Hilfe­leistung stark beschädigt worden. Er war dem schottischen DampferBaron Graham", der in einem schweren Sturm in Seenot geraten war, zu Hilfe geeilt, mußte aber unverrichteter Dinge zurückkehren, nachdem ein Teil seiner Kommando­brücke von den Wogen weggerissen, die Funkanlage außer Betrieb gesetzt und in den Maschinenraum Wasser eingedrungen war. Zwei Besatzungsmitglie­der wurden verletzt.

Schweres Unglück bei Vrückenbauten an der Seine.

In Paris werden Arbeiten zur Verbreiterung der Caroussel-Brücke über die Seine ausgeführt. Dabei ereignete sich ein Unfall, der drei Arbei­tern das Leben kostete. Als drei Monteure in einem Hängewagen über die Seine eine Probe­fahrt machten, brach am Ufer einer der Krane, an dem das Drahtseil befestigt war, zusammen. In der Mitte des Flusses stürzte der Hängewagen in die Tiefe. Infolge der starken Strömung der Seine konnten die Bergungsversuche noch nicht mit dem wünschenswerten Nachdruck unternommen werden. Es ist zur Zeit unmöglich, etwa einen Taucher hinunterzuschicken.

Sechzehn japanische Feuerwehrleute verbrannt.

Zwischen Kobe und Osaka ereignete sich ein schwe­res Verkehrsunglück. Ein Wagen der Feuer­wehr stieß mit einem Straßenbahnwagen so heftig

zusammen, daß bet Tank des Feuerwehrwagens in die Luft flog und sämtliche 16 Insassen bei lebendigem Leibe verbrannten. Eine riesige Stichflamme machte jede Hilfe unmöglich.

Schwere Unwetter in Griechenland.

Ganz Griechenland wurde von schweren Un­wettern heimgesucht. In Mazedonien wurden E r d st ö ß e verspürt. In den Städten Serres und Tanthi versetzte ein Erdbeben die Bevölkerung in panischen Schrecken. Auf dem Peloponnes herrsch­ten schwere Stürme. In der Gegend von Delphi sind eine Reihe von Häusern eingestürzt. Die Verbindungen sind unterbrochen. Die im Piräus liegenden Schiffe haben die Ausreise verschoben.

Kunst und Wissenschaft.

Dr. Hanfstängl

und die Harvard-Universität.

Der Präsident der Harvard-Universität in Cam­bridge (USA.), Conant, hat an die ehemaligen Angehörigen dieser Universität ein Rundschreiben gerichtet, in dem er unter Hinweis auf die bevor­stehende Feier des 300jährigen Be st ehe ns zur Aufbringung von Geldspenden aufruft. Die Universität beabsichtige, so heißt es in diesem Rundschreiben, eine Reihe von neuen Lehrstühlen zu errichten und eine größere Anzahl von Stipen­dien für begabte Studenten auszusetzen. Die Mit­tel für die Verwirklichung dieser Pläne sollten durch eine Jubiläumsspende der ehemaligen Schüler von Harvard aufgebracht werden.

Auch der Auslandspressechef der NSDAP., Dr. Ernst H a n s st ä n g l, erhielt als ehemaliger An­gehöriger der Harvard-Universität diesen Brief ihres Präsidenten. Dr. Hanfstängl hat daraufhin an Präsident Conant ein Schreiben gerichtet, in dem er darauf hinweist, daß er auf feinen Brief vom 24. Oktober 1934 in der Angelegenheit der Ab­lehnung des von ihm angebotenen Stipendiums feine Antwort erhalten habe. Dr. Hanf­stängl hatte sich seinerzeit bereiterklärt, aus die Dauer eines Jahres einen Studenten der Univer­sität Harvard den Besuch der Münchner Universität zu ermöglichen. Dieses großzügige dem Gedanken der Völkerverständigung dienende Angebot war von Präsident Conant schroff abgelehnt worden, wobei er sich zur Begründung darauf be­rief, daß der Nationalsozialismus angeblich die deutschen Universitäten durch Maßnahmen geschä­digt habe, die den Gesetzen derUniversitas" wider­sprächen.

In dem Schreiben, mit dem der Auslandspresse­chef der NSDAP, die Bitte um Unterstützung be­antwortete, erinnert er Präsident Conant an diese ungerechtfertigte Kritik. Dr. Hanfstaengl stellt weiter die Frage, ob er die Bitte um eine Spende so verstehen könne, daß die Harvard-Uni­versität nunmehr ihren Standpunkt geändert habe und bereit fei, von ihm eine geldliche Unterstützung entgegenzunehmen. In diesem Fall würde er sich bereit erklären, den Betrag seines ursprünglichen Angebotes an die Harvard-Universität zu verzehn­fachen und ein Stipendium für den Besuch der Uni­versität München für die Dauer von zehn aufein­anderfolgenden Jahren mit der Möglichkeit einer weiteren Verlängerung zu errichten.

Meine politische Nachrichten.

Reichsrninister Dr. Frank trifft am Mittwoch in Warschau ein, um auf Einladung eines Aus­schusses, der sich die zwischenstaatliche Zusammen­arbeit auf geistigem Gebiet zur Aufgabe gestellt hat, einen Vortrag über Rechtspolitik und Justiz im nationalsozialistischen Deutschland zu halten. Dr. Frank wird in Krakau auch mit dem Präsiden­ten der Polnischen Akademie der Wissenschaften Zu­sammentreffen. Der Reichsminister wird von seiner

Gattin, dem Direktor der Akademie für deutsches Recht Dr. Lasch und dem Chef feines Minister, amtes Oberstaatsanwalt Dr. Bühler begleitet fein.

*

Der Reichs arbeits- und Wirtfchafts. r a t trat zu einer ersten Arbeitstagung zusammen und behandelte die wirtschaftliche und soziale Seite des Staatsjugendtages. Referent war der Geschäftsführer der Reichswirtschaftskammer und Leiter der Wirtschaftskammer der DAF., Pg. Dr. Erdmann. Nach eingehender Aussprache gab Dr. Ley seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß die Behandlung der Fragen den Willen habe er­kennen lassen, die Probleme gemeinsam lösen zu wollen.

Gegen dieVorlesungendesProfessors Jeze haben sich in der Pariser Rechts-Fakultat wiederum Ausschreitungen zugetragen. Als etwa 200 Stundenten verkündeten, in der Fakultät einen Teil der Nacht zu verbringen, rief der De- kan die Polizei an, die die Gebäude der Rechts- fakultät umstellte. Da die Studenten sich weiger- ten, die Fakultät zu verlassen, holte die Polizei die Studenten einzeln aus dem Gebäude heraus und verhaftete sie.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Während in West- und Süddeutschland in der Nacht zum Mittwoch sich bei heiterem Himmel noch einmal starke Fröste einstellten, ist in Mittel­und Norddeutschland mit westlichen Winden und Bewölkung erhebliche Frostmilderung eingetreten. Da sich bei der zur Zeit herrschenden Luftdruck­verteilung eine milde Strömung bis zu uns hin nicht durchzusetzen vermag, bleibt die Frostperiode zunächst erhalten, doch kann jetzt auch in unserem Gebiet mit merklicher Frostmilderung gerechnet werden.

Aussichten für Donnerstag: Vielfach dunstig und bewölkt, doch im allgemeinen trocken, mäßige Fröste, in Richtung veränderliche Winde.

Aussichten für Freitag: Fortdauer mäßiger Fröste, doch im wesentlichen trocken.

Lufttemperaturen am 11. Februar: mittags1,8 Grad Celsius, abends7,8 Grad; am 12. Februar: morgens11,8 Grad. Maximum1,4 Grad, Minimum heute nacht12,2 Grad. Erdtempera­turen in 10 cm Tiefe am 11. Februar: abends0,9 Grad; am 12. Februar: morgens1,9 Grad Cel­sius. Sonnenscheindauer 6,6 Stunden.

Wintersport-Nachrichten.

Vogelsberg. Hoherodskopf: heiter,12 Grad, 12 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel im Walde gut.

Rhön. Wasserkuppe: heiter,10 Grad, 8 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, verweht, Ski und Rodel mäßig.

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt, 2 Grad, 60 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, Pulver­schnee, Ski und Rodel sehr gut.

Sauerland. Winterberg: Heiter,0 Grad, 20 cm Gesamtschneehöhe, kein Neuschnee, Pulver­schnee, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. 3). 21.1. 36: 11000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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im 46. Lebensjahr.

Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:

Gießen (Roonstraße 24), den 11. Februar 1936.

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Die Lieferungsbedingungen für Verzehrungsgegen­stände können an Werktagen von 10 bis 12 Uhr (außer Samstags) bei der Verwaltung der Univer­sitätskliniken, Klinikstraße 32, 1. Stock, Zimmer 5/7, Diejenigen für Reinigungsmittel Zimmer Nr. 10 ein= gesehen, die Bedarfsliften gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden. 893D

Angebote und Warenproben sind getrennt, ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an die obige Verwaltung bis Mittwoch, den 4. März 1936, 10 Uhr, einzureichen.

Zum gleichen Termin sind die Angebote über das anfallende Gespül einzureichen, auch hierfür können die Bedingungen in vorgenannter Zeit eingesehen werden.

Eröffnung der Angebote für Derzehrungsgegen- stände und Gespül 10 Uhr, für Reinigungsmittel l\Vi Uhr.

Zuschlagsfrist bis zum 20. März 1936.

Gießen, ben 10. Februar 1936.

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