bot am Montagmorgen ein phantastisches Bild. In der Nacht mar es mit Mühe gelungen, durch Schneepflüge die Fahrbahnen frei zu machen, dagegen ist die Räumung der Gehbahnen von den Schneemassen nur allmählich möglich und an den Seiten der Geh- bahnen türmen sich die Schneemassen zu wahren Bergen auf. Bös sieht es in den Anlagen aus. Viele Aeste liegen umher. Hier und dort sind große Bäume entwurzelt worden. Städtische Arbeiter befreien heute früh wenigstens die kleineren Bäume von der Schneelast.
Im Allgäu hat es dagegen den ganzen Sonntag über geregnet. Erst am Montag- früh hat in Kempten der Regen ausgesetzt. O b e r st- d o r f meldet noch am Montagfrüh Regen bis zu 1200 Meter Höhe. Jrnmenstadt meldete vom Sonntagfrüh bis Montagfrüh Regen mit einer Niederschlagsmenge von 85,5 Millimeter. Diese ungeheuren Regenmassen hatten ein gewaltiges Ansteigen der I l l e r zur Folge. Die Iller hatte am Montagfrüh bereits einen Stand von 3,20 Meter erreicht. Die Felder sind auf weite Strecken überflutet. In Kempten steht die Wasserwehr in Bereitschaft. In F ü s s e n hat es am Sonntag zwar einen halben Meter Schnee gegeben, am Montagfrüh regnete es jedoch in Strömen. Der Lech ist um 1% Meter g e - ft i e g e n.
Um die Hinrichtung Hauptmanns.
Der Gouverneur von New Jersey, Hoffmann, hat, noch bevor das geheime Begnadigungsgericht zusammengetreten ist, zu dem Fall Hauptmann Stellung genommen. Der Gouverneur erklärte, er glaube nicht, daß Hauptmann der alleinige Entführer des Lindbergh-Kindes gewesen sei. Er sei auch nicht der Meinung, daß der Gerechtigkeit durch die Hinrichtung Hauptmanns Genüge getan würde. Gouverneur Hoffmann gab ferner bekannt, daß er den Generalstaatsanwalt ohne Rücksicht auf die Entscheidung des Begnadigungsgerichtes beauftragen werde, den dieser Tage nach Panama abgereiften Dr. London verhaften zu lassen. Dr. London trat seinerzeit im Zusammenhang mit der Kindesentführung hervor, als er die von den Entführern geforderte Lösegeldsumme an der von den Verbrechern bestimmten Stelle niederlegte. Dr. London hatte in den letzten Tagen eine Aufsatzreihe über die Zusammenhänge der Entführung in der Presse veröffentlicht. Bezugnehmend auf diese Zeitungsaufsätze erklärte der Gouverneur, daß die Behörden berechtigt seien, die Angaben des Verfassers, der behauptet, daß mehr als eine Person an dem Verbrechen beteiligt gewesen sei, und der sogar soweit gehe, zu sagen, er kenne zwei der' Mittäter, zu überprüfen. Wenn sich die Behauptungen Dr. Londons als richtig erweisen sollten, seien die Behörden berechtigt, die Namen der in den Aufsätzen angedeuteten Mittäter zu erfahren.
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Das Begnadigungsgericht in Trenton im Staate New Jersey hat in seiner Sitzung, in der das Gnadengesuch Hauptmanns Gegenstand der Verhandlung war, die gegen Hauptmann erkannte Todesstrafe aufrechterhalten. Die Verhandlung dauerte acht Stunden. Die Bekanntgabe des Urteils erfolgte ohne Begründung und ohne Mitteilung darüber, in welchem Stimmenverhältnis der Urteilsspruch des Begnadigungsgerichtes, das sich aus acht Richtern zusammensetzt, zustande- gefommen ist. Nach der Verwerfung des Gnadengesuches verbleiben für Hauptmann nur noch zwei Wege: entweder der des Strafaufschubs durch Gouverneur Hoffmann um höchstens dreimal 30 Tage oder der der Wiederaufnahme des Verfahrens infolge Vorlage neuen Beweismaterials durch den Verteidiger.
Lin Kind in der Mosel ertrunken.
Das 10jährige Töchterchen eines Koblenzer Einwohners stürzte beim Spielen in die Mosel und ertrank. Da die Mosel immer noch starke Strömung hat und das Wasser an der Unfallstelle besonders tief ist, gelang es nicht, das Kind zu retten. Der Unfall ist um so trauriger, als auch die Mutter des Kindes bei dem großen Brückenunglück im Jahre 1930 in der Mosel ertrunken ist.
Sturmbö verursacht Gerüsteinsturz in Berlin.
An der Ecke Friedrich- und Leipziger Straße in Berlin stürzte unter ohrenbetäubendem Krachen vom Dachgeschoß eines großen Eckhauses ein Gerüst auf den Bürgersteig. Mehrere Passanten wurden von den herabstürzenden Trümmern schwer verletzt. Da ein Teil des Gerüstes noch vom Dachgeschoß herunterhing und jeden Augenblick abzustürzen drohte, sperrte die Polizei die Friedrichstraße zwischen der Leipziger und der Krausenstraße ab. In dem betroffenen Hause wurden mehrere große Schaufensterscheiben und zahlreiche Fensterscheiben zertrümmert. Der Gerüstabsturz ist durch eine plötzlich auftretende Sturmböe verursacht worden. Insgesamt wurden sieben Personen verletzt, darunter zwei so schwer, daß sie in ein Krankenhaus gebracht werden mußten.
Dom Sturm in die Sieg geschleudert.
In Eitorf-Halft an der Sieg mußte ein Mann aus Oberottersbach dem auch über das Siegtal hinwegbrausenden Sturm einen Tribut zollen. Als er sich mit feinem Fahrrad mitten auf dem Steg über die Sieg befand, wurde er von einem heftigen Sturmwind erfaßt und in die Sieg geschleudert. Herbeieilenden Bewohnern gelang es, den Mann vor dem Tode des Ertrinkens zu retten.
Drei Personen an Morphiumvergiflung gestorben.
Im Kreiskrankenhaus in Gardelegen (Altmark) sind vor einigen Tagen drei Personen plötzlich g e - ft o r b e n. Die sofort angestellten Ermittlungen haben ergeben, daß der Tod durch Einspritzen von Dilaudid, einem Morphiumpräparat, erfolgt ist, das in einer z u ftarfen Dosis verabfolgt wurde. Die Ermittlungen über die Schuldfrage sind noch nicht abgeschlossen. Bei den drei Todesfällen scheint es sich um die Verkettung unglücklicher Umstände zu handeln, deren Wiederholung durch schärfste Gegenmaßnahmen gesteuert werden wird. Schweres Einsturzunglück in einer Grazer Kaserne.
In der alten Lazarettkaserne in Graz (Steiermark) [türmte das Dach ein und durchschlug drei Stockwerke. Zahlreiche Mannschaftsräume wurden vollkommen zerstört. Fünf Tote wurden bisher aus den Trümmern gezogen. Da zahlreiche Soldaten in der Kaserne anwesend waren, ist zu befürchten, daß noch weitere Opfer zu beklagen sind.
Schweres Aulobusunglück in Steiermark.
Bei Maria-Zell in Steiermark stürzte infolge Vereisung der Straße ein Lastkraftwagen mit Mitgliedern der ostmärkischen Sturmscharen, die sich zu einer Versammlung begeben wollten, in einen Bach. Sechs Personen ertranken, zwei Personen wurden schwer verletzt. Nur zwei kamen unverletzt davon.
Riesenschmuggel mit Pelzen aufgedeckt. — Millionengeschäfle jüdischer Händler.
Der polnischen Grenzpolizei in Kattowitz ist es nach langen Beobachtungen gelungen, einen seit Jahren betriebenen schwunghaften Schmuggel mit Pelzen auf die Spur zu kommen. Die jüdischen Pelzhändler G e l d n e r aus Warschau hatten große Pelzsendungen aus Ueberfee nach Brüssel und Paris geleitet, von wo die Pelze auf Grund falscher Ursprungszeugnisse als französische und bel
gische Waren nach • eingeführt wurden. 1931 und 1932 wurde öas^^^dje Geschäft über Deutschland gemacht. Auf diesVWeise gelang es den jüdischen Händlern, die bdjen Einfuhrzölle für Pelze aus Ueberfeelänbern zu umgehen und die Pelze zu geringen Zöllen nach Polen einzuführen. Nach den bisherigen Feststellungen wurden auf diese Weise Pelze im Werte von 1,25 Millionen Zloty nach Polen eingeführt. Die hinterzogenen Zollgebühren belaufen sich auf 30 000 Zloty. Gegen 59 polnische Pelzfirmen, die mit den Händlern in Geschäftsverbindung gestanden haben, ist ein Strafverfahren eingeleitet worden.
Zwei ungetreue Sowjetbeamle zum Tode verurteilt.
In Swerdlowsk, dem ehemaligen Jekaterinburg, wurde ein U n t e r s ch l a g u n g s f a 1 l aufgedeckt, der großes Aufsehen erregte. Es handelt sich um zwei Beamte des Pelztrustes, die es fertig gebracht haben, im Laufe von etwa zwei Jahren völlig ohne Ueberwachung zu wirtschaften und nicht weniger als 1 255 000 Rubel staatliche Gelder an sich zu bringen. Die Beamten lebten auf großem Fuß, machten wiederholt Badereisen und veranstalteten Festgelage und andere „proletarische" Vergnügungen. Das Gericht verurteilte beide zum Tode durch Erschießen.
Italienisches Flugzeugunglück in Eritrea.
Auf dem Flugfeld bei Massaua ist ein italienisches Bombenflugzeug mit drei Mann Besatzung bei' einem gewöhnlichen Uebungsflug aus unbekannten Gründen abgestürzt. Die Besatzung, die gleiche, die vor einigen Wochen den Mechaniker Birago verloren hatte, konnte vom Fallschirm nicht mehr Gebrauch machen und hat den Tod gefunden.
Der gepanzerte Tonarm und das hohe C.
Als Nutzanwendung der jüngsten technischen Erfahrungen erscheint auf dem Markt ein neuartiger Tonabnehmer. Wenn beispielsweise das viergestrichene hohe C der bekannten Koloratur-Sopranistin Erna Sack oder eines Bassisten völlig tonrein von der Schallplatte wiedergegeben werben soll, dann muß der elektrische Tonabnehmer schon ein sehr gutes Frequenzband aufweisen, damit auch die sogenannten Übertöne zur Geltung kommen. Das viergestrichene hohe C Erna Sacks liegt z. B. bei 2070 Hertz, die Töne eines Bassisten hingegen etwa zwischen 60 und 345 Hertz. Das Frequenzband des neuen Tonabnehmers aber umfaßt 40 bis 5000 Hertz. Damit wird also jeder Ton naturgetreu wiedergegeben. Der ganze Tonarm ist gepanzert, von der Nadel bis zu den Anschlußsteckern ist der Tonabnehmer gegen elektrische Störspannungen metallisch abgeschirmt. Man hat ihn in Stahlspitzen gelagert und durch Federung entlastet, so daß er beim Plattenspiel mit dem richtigen Gewicht aufliegt, nicht schwerer, als es die richtige Tonausnutzung der Schallplatte verlangt. Dadurch wird auch eine weitgehende Schonung der Platten erreicht.
Kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinden. Dienstag, 14. Januar.
Großen-Vuseck. 20 Uhr: Evangelisationsvortrag von Bruder Blum (Möttlingen). — Collar. 20: Evangelische Frauenhilfe.
Mittwoch, 15. Januar.
Gießen. Sfabffird'c. 20 Uhr: Abendandacht — Kapelle des Allen Friedhofs. 20.15 Katechismus- gottesbienft; Pfarrassistent Weber. — Großsn-Duseck. 20: Evangelisationsvortrag von Bruder Blum (Möttlingen). — Ruttershausen. 20: Evangelische Frauenhilfe. — Klein-Linden. 20: Vortrag von Frl. Wolf in der Kinderschule über „Vom innersten
Dienst an unseren Kindern in Hans und Kinderschule." Alle Kinderschulmütter sind herzlich eingeladen.
Donnerstag, 16. Januar.
Gießen. Johanneskirche. 20 Uhr: Bibelstunde, Evangelist Blum aus Möttlingen. — Daudringen. 20.30: Bibelstunde.
Freitag, 17. Januar.
Staufenberg. 20 Uhr: Evangelische Frauenhilfe.
wieseck. Vom 17. bis 20. Januar, 20 Uhr, Evangelisation, Blum (Möttlingen).
Ehristliche Gemeinde Gießen (Zu den Mühlen 2).
Dienstag, den 14. Januar.
20.30 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.
Gemeinschaft innerhalb der Kirche (Candeskirchliche Gemeinschaft), Gutenbergstraße 9.
Mittwoch, den 15. Januar.
20.30 Uhr: Bibelstunde.
Donnerstag, den 16. Januar.
20.30 Uhr: Jugendbund.
Reuapostolische Gemeinden, händelstraße 1 — Ederstraße 13.
Mittwoch, den 15. Januar.
20.30 Uhr: Gottesdienst.
Katholische Gemeinden.
Mittwoch, den 15. Januar.
Hungen. 7.15 Uhr: Messe.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Im europäischen Kontinent hat der Einfluß aus Norden eine ganz uneinheitliche Druck- und Wetterverteilung geschaffen. Vor allem verbleiben Südwest- und Süddeutschland im Kampfgebiet zwischen warmer und kalter Luft, wobei letztere zwar langsam an Raum gewonnen, elftere aber zu verbreiteten und auch meist sehr ergiebigen Niederschlägen geführt hat. Diese sind in Oberbayern und auch noch in Gebirgen der Pfalz und zum Teil in Teilen des Schwarzwaldes als Regen niederge- gangen. In Nordeuropa herrscht rege Wirbeltätig- feit, die auch Deutschland verhältnismäßig kalte polarmaritime Luft zuführt und bis zu uns hin zum Auftreten von Niederschlägen (in den Gebirgen Schnee) führen wird.
Aussichten für Dienstag: Vielfach dunstig, sonst meist wolkig und besonders nach Norden und Westen hin einzelne Niederschläge (in den Gebirgen vielfach Schnee), Temperaturen bei 0 Grad, veränderliche Winde.
Aussichten für Mittwoch: Einzelheiten nicht absehbar, doch voraussichtlich kälteres und zu einzelnen Niederschlägen (in den Gebirgen Schnee) geneigtes Wetter.
Lufttemperaturen am 12. Januar: mittags 4,9 Grad Celsius, abends —0,9 Grad; am 13. Januar: morgens —0,8 Grad. Maximum 5,3 Grad, Minimum — 2,1 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 12. Januar: abends 9 Grad; am 13. Januar 2,1 Grad Celsius.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. fians Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel D.A. XII. 35: 11300. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Stein
druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. - Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
237 d
Nach Gottes unerforschliehern Ratschluß verschied am 11. Januar 1936 unsere unvergeßliche Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Dorf-Gill, Steinberg, Grüningen, Wiesbaden, Mühlheim, Steinfurth» den 13. Januar 1936.
In tiefer Trauer:
Die Hinterbliebenen.
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Buchenknüppel......141 Rm.
Reiser, 1. Klasse......40 Rm.
Buchenwellen.......5490 Stck.
Auskunft über Lage und Qualität des Holzes erteilt der Revierför- ster Müller, Weiperfelden, der das ketr.Holz auf Verlangen vorzeigt.
Cleeberg, 10. Januar 1936.
Der Bürgermeister: Klingelhöfer.
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Heute Montag Premierei
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Ein großes musikal. Lustspiel mit erstkl H Besetzung, vonHumoru. Situationskomik ■ erfüllter Handlung und wirkungsvoller H Ausstattung.
Die Presse schreibt: „Ein begeisternder 1 f Um ein Film, der Anerkennung und ■ rauschenden Beifall verdient.“ ■
Vorher gutes Beiprogramm und Fox-Ton-Woche B
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Claudette Colbert
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Es geschah in | ■ einer Nacht...
8 Ein Lustspiel mit einer Laune ohne- ■ Reichen, eine entzückende Liebesge- ■ schichte, die gänzlich von der bisher im
■ Film erlebten Art ab weicht.
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