Ausgabe 
11.12.1936
 
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llr.290 Erstes Blatt

Zrettag, U- Dezember 1936

186. Jahrgang

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Der Thronverzichi König Eduards VHI

Der Bruder des Königs, der Herzog von tzork, besteigt als Albert I. den englischen Thron.

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denn König Eduard VIII. hat noch nicht einmal das prunkvolle Schauspiel der Thronbesteigung über sich ergehen lassen. Nachdem der Ministerpräsident Baldwin am Montag eine erste Erklärung zu die­ser Angelegenheit vor dem Unterhause abgegeben hatte, war eine andere Lösung des Konfliktes nicht mehr möglich. Die Weltpresse verfolgte die Ange­legenheit mit einer Sensationsgier, die auch nicht davor zurückscheute, den Leuten die delikatesten Einzelheiten aus dem Privatleben des fremden Staatsoberhauptes aufzutischen. Im Gegensatz zu dieser sensationellen Pressemache haben die deut­schen Zeitungen bewußt daraus verzichtet, sich in die Privatangelegenheiten des britischen Monarchen einzumischen. Nun, da das weltpolitische Ereignis eingetreten ist, nehmen wir von der Tatsache mit jener achtungsvollen Zurückhaltung Kenntnis, die unser Verhältnis zu einem fremden Staatsober­haupt immer bestimmen wird. Das Londoner Ge­schehen wird Wirkungen von höchster Tragweite nach sich ziehen, Wirkungen, deren Ausmaß weder wir noch die maßgebenden Stellen im Augenblick kennen, die sich aber schon in der allernächsten Zeit zeigen dürften.

König Eduard Vlil.

König Eduard VIII. von Großbritannien und Irland, Kaiser von Indien, wurde 1894 als Sohn Georgs V. geboren. Nachdem er ein Vierteljahr auf H.M.S.Hindustan" Dienst getan hatte, stu­dierte er in Oxford Staatsrecht und Geschichte. Es ist bezeichnend für ihn, daß er dort in jeder Hin­sicht das Leben seiner Studiengenossen teilte. Bei. Kriegsausbruch wurde er zuerst bei verschiedenen höheren Stäben verwendet. Gegen den Willen Kit- cheners ließ er sich an die Front versetzen. Im März 1916 ging er als Stabsoffizier nach Aegyp­ten, besuchte später die italienische Front, um dann wieder nach Frankreich zurückzukehren. Nach dem Weltkriege lernte er auf weiten Reisen alle Teile des Britischen Weltreiches kennen. Sein gewinnen­des Wesen und die volkstümliche Art seines Auf­tretens machten ihn überall sehr beliebt. Während seine Reisen im Anfang hauptsächlich der Infor­mation dienten, trat später immer stärker die all­gemeinpolitische und wirtschaftspolitische Bedeutung seiner Auslandsbesuche hervor. Am 31. Januar

König Eduard VIII. (Scherl-Bilderdienst-M.)

besondere Aufmerksamkeit. In aller Erinnerung steht noch die Reise des Königs in die Walliser Notstandsgebiete und sein Versprechen, sich für eine Verbesserung der Lage der notleidenden Bevölke­rung einzusetzen. Eduard VIII. ist auch als Sports­mann hervorgetreten. Es gibt kaum eine Art des Sportes, mit der er sich nicht leidenschaftlich be­schäftigte. Durch sein kameradschaftliches Wesen und seine eingehende Beschäftigung mit sozialen Fragen hat sich der König in den breiten Kreisen der Be­völkerung seines Reiches großer Volkstümlichkeit erfreut, die bei zahlreichen Gelegenheiten herzlichen Ausdruck fand.

Baldwin erhob sich hierauf und erklärte, er habe eine Mitteilung des Königs, die dieser persönlich unterzeichnet habe. Er begab sich hierauf zum Sprecher und überreichte die­sem die Botschaft des Königs. Der Sprecher verlas hierauf um 16.43 Uhr die Botschaft, in der König Eduard VIII. auf seinen Thron verzichtet. Der Herzog von Bork wird Nachfolger Königs Eduards VIII.

Die Botschaft des Königs.

Nach langer und sorgfältiger Erwägung habe ich mich entschlossen, auf den Thron zu ver­zichten, den ich nach dem Tode meines Vaters bestiegen habe, und ich teile nunmehr diesen meinen endgültigen und unwiderruflichen Entschluß mit.

In der Erkenntnis der Schwere dieses Schrittes kann ich nur hoffen, daß mich meine Völker bei der Entscheidung verstehen werden, die ich gefaßt habe, und die Gründe, die mich veranlaßt haben, sie zu fassen. Ich will mich nicht über meine pri­vaten Gefühle äußern, aber ich bitte, daß man sich daran erinnern möge, daß die Last, die ständig auf den Schultern eines Souveräns lastet, so schwer ist, daß sie nur getragen werden kann unter Umstän­den, die verschieden sind von denen, in denen ich mich jetzt befinde. Ich glaube, daß ich nicht die Zflicht übersehe, die auf mir lastet, der ich im Dor­ergrund des öffentlichen Lebens stehe, wenn ich erkläre, daß ich mir dessen bewußt bin, daß ich diese schwere Aufgabe nicht länger mehr wirksam und zu meiner Zufrieden­heit erfüllen, kann.

Ich habe daher heute morgen einen Abdan­kung s a k t unterzeichnet, der folgenden Wort­laut hat:

Ich, Eduard VIII., König von Großbritan­nien. Irland und den britischen Dominien über See, Kaiser von Indien erkläre hiermit meinen unwiderruflichen Beschluß, für mich und meine Bachkommen auf den Thron zu verzichten, und meinen Wunsch, daß dieser Akt der Abdankung so­fort in Kraft trete.

Zu Urkund dessen habe ich eigenhändig au diesem 10. Dezember 1936 in Gegenwart der Zeugen, deren Unterschriften folgen, unter- zeichnet. (gez.) Eduard VIII.

Die Unterzeichnung dieses Staatsaktes durch mich wird von meinen drei Brüdern bezeugt, Ihren Kö­niglichen Hoheiten dem Herzog von York, dem Her­zog von Gloucester und dem Herzog von Kent.

Ich würdige auf das tiefste die Gesinnung, aus der an mich appelliert worden ist, eine andere Ent­scheidung zu fällen. Ich habe, bevor ich einen end­gültigen Entschluß gefaßt habe ihn auf das q r ü n d l i ch st e e r w o g e n. Aber ich habe meinen Entschluß gefaßt. Darüber hinaus muß jede weitere Verzögerung höchst schädlich für die Dotter sein, denen ich versucht habe, als Prince of Wales unb als König zu dienen und deren Gluck und Wohl der ständige Wunsch meines Herzens ist. Ich nehme Abschied in der zuversichtlichen Hoffnung daß der Kurs, den zu befolgen ich für richtig halte der­jenige ist, der d e r b e st e für die Stabilität des Thrones, das Reich und für bas Glück meiner Völker ist. Ich empfinde auf das tiefste die Achtung, die sie mir stets entgegen­gebracht haben, sowohl vor wie nach meiner Thron­besteigung, und von der ich weiß, daß sie i n v o l - lemUrnfange auf mein en N a ch f o l g e r übertragen werden wird. Ich wünsche driii- gend daß bei der Inkraftsetzung des von mir un­terzeichneten Staatsaktes keine V L r z o g e r u n g eintritt und daß alle notwendigen Schritte sofort aetan werden, damit mein rechtmäßiger Nach­folger mein Bruder, Seine Königliche Hoheit d e r Herzog von York den Thron besteigen kann.

$°2)ie Tage, die bis zum Höhepunkt der Krise führ­ten haben zweierlei außerordentlich gezeigt: -Die englische Verfassung ift ß t m a s U nan- tastbares. Der zweite außerordent ich starke Faktor in der englischen Politik von heute smddie Dominien. Sie sind nicht mehr die k einen Töchter ihrer Mutter England, sie sind heute er­wachsen, beanspruchen eine gewisse Eigengesetzli^ feit für sich und nehmen auch das Recht fürsich in Anspruch, in entscheidenden Dingen ^e britische Politik mit zu beeinflussen. Aus den Dominien aber erhob sich nun ohne Unterschied em starker Widerspruch gegen die Heiratsabsicht des Königs, Der Widerstand war so heftig, daß man in London diesem poltischen Faktor Rechnung tragen muhte. Für ^as britische Weltreich ist die Krone das em- Ilge einende Band. Es durfte daher mit Rucksich^ auf bas Empire kein Schritt getan werden, durch den das Ansehen der Krane gelitten hatt^

Sa ist es zu dem überaus tragischen Widerstreit aekammen in dem König Eduard sich für °er- abzudanken. England und das J »inm Verlust erlitten, über den man

s -?noMammen «ar ist. Denn seit Jahrzehnten ist

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Die Mitteilung im Mechaus

1936, nach dem Tode seines Vaters, bestieg er als Eduard VIII. den Thron. Auf der Jahresversamm­lung der British Legion im Juni 1935 bezeichnete er es als Aufgabe der Frontkämpfer, für eine deutsch-englische Verständigung zu arbeiten. Den ozialen Problemen seines Reiches widmete er seine

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Die englische O-ssentlichkeit be chaftigte sich be- reit» seit einer Reihe nan Tagen ,n umfangre,ch-m Maße mit einem V er s a s s n n g s k o n sl i kt. der ans dem Wunsche Eduards VIIL entstanden ist, <^rnu Ernefte Simpson zu heiraten. Minister- Rswent Baldwin gab im englischen Unterhaus dazu am Montag eine Erklärung ab. Darm brachte er zum Ausdruck, daß der König die volle Möglichkeit habe, eine Entscheidung abzuwagen, die unmittelbar sein eigenes künftiges Gluck und die Interessen aller seiner Untertanen berühre Sobald der König zu einer Schlußfolgerung darüber gekom­men sei, was er zu tun beabsichtige werde er ohne Zweifel an die Regierungen m England und m den Dominien eine entsprechende Mittei­lung gelangen lassen. Es werde sodann S ach e dieser Regierungen sein, zu entscheiden

für einen Rat unb ob sie überhaupt einen Rat Ihm pflichtgemäß in dieser seiner Entscheidung zu ^In d^r^Geschichte Englands wird -in neues Blatt ausgeschlagen. Der Herzog nonNor k folgt sei­nem Bruder auf den Thron, unter Geschehnissen, deren lmiere und äußere Wirkung aus das -ng- Mck- Volk für uns nur schwer vorstellbar ist. Es bat keine lange und schleichende Krise gegeben.

Der Konflikt.

Von unserem HC.-Berichierstatier

Nachbruck, auch mit Quellenangabe, verboten.

(Drahtbericht!)

ß o n b o n, den 10. Dezember 1936.

Was England an Eduard VIII. verloren hat, das kann wirklich nur der ermessen, der die Tage der Sorge, der langsam wiederkeimenden Hoffnung und der endgültigen und tiefen Enttäuschung, der Nervo­sität und der Hochspannung in dem Zentrum des Weltreiches, in London, miterlebt hat. Edu­ard VIIL war für das englische Volk mehr, als der konstitutionelle Monarch gewesen, er ift für das Volk der Freund, derJolly good Fellow', das Vorbild und das Bindeglied zu alter englischer Tradition. Eduards VIIL Beliebtheit rührt dabei nicht allein aus den Herrscherfähigkeiten, die er in den nur we­nigen Monaten seiner Regierung doch schon hat be­weisen können, sondern mehr noch daraus, daß er das Volk nicht nur verstand, sondern genau s o empfand, wie es selb st. Der Monarch war in seinem tiefsten Innersten ein einfach, schlicht unb natürlich empfinbenber Mensch. Das war es, was ihm bie Herzen im Fluge gewann, was ihn aber nicht zuletzt auch in diesem großen und für England und ihn so tragischen Widerstreit hineintrieb.

Bis zum letzten Tage hat England eigentlich ge­hofft, ihn zu behalten. Bis zur letzten Stunde hatte man sich daran geklammert, daß doch irgendein Ausweg gefunden werden könnte, obwohl es all­mählich klar geworden war, daß bei dem Charak­ter des Königs, bei der Art der englischen Verfas­sung unb nicht zuletzt bei ber Haltung ber Dominien ein Kompromiß unmöglich war. Eduard VIIL hat seiner Neigung seinen Thron ge­opfert. Er ist gegangen, und, was an dieser Ent­wicklung bemerkenswert ist, es wird ihm niemand einen ernstlichen Vorwurf daraus machen. Jeden­falls haben die Zeitungen aller Richtungen bis zum heutigen Tage daran festgehalten zu erklären, daß, wie der Entschluß des Königs auch ausfallen möge, sie seinen Schritt achten würden. Und immer wie­der ist in den Presseorganen von der Labour Party bis zu den Konservativen geäußert worden, daß die Liebe des Volkes Eduard erhalten bleiben wurde.

Und dennoch, trotz aller Liebe unb Verehrung, haben sich Volk und König getrennt. Auf den ersten Blick eine unverständliche Entwicklung, bei ruhiger, sachlicher Prüfung ber verfassungsmäßigen Seiten unb ber notwendigen- Rücksichten auf das Empire ein doch verständlicher Schritt. Der Konflikt ent­wickelte sich daraus, daß, vor allem unter Berück­sichtigung ber Einstellung ber Dominien unb eines qroßen Teiles der öffentlichen Meinung Englands, Baldwin, wie er heute im Unterhaus erklärte, im Namen des Kabinetts dem König den Wunsch ad- schlug, ein Gesetz zur Ermöglichung einer morgana= tischen Ehe einzubringen. Inzwischen hatte sich auch ergeben, daß das Parlament geschlossen die Hal­tung des Kabinetts billigte. Die zweite Losung, die bei dieser Lage allein noch übrig blieb, mar ber Verzicht auf Thron unb Krone bie Eduard VIII. nach langen inneren Kämpfen bann auch gewählt

König Alberti. (Scherl-Bilberbienst-M.)

haben, ihn auf seine heuttge Stellung als Ober­haupt bes Britischen Imperiums vorzubereiten. An­gesichts ber langjährigen Ehelosigkeit bes Königs Eduarb mußte immer mit ber Möglichkeit gerech­net werden, daß eines Tages der Herzog von York den Thron besteigen würde. König Albert I. er­freut sich in allen Schichten des englischen Volkes größter Sympathie. Sehr volkstümlich ist vor allem auch die junge Königin, die einer alten eng­lischen Adelsfamilie entstammt.

Londons Anteilnahme.

London, 11. Dez. (DNB.) Begreiflicherweise hat die Bevölkerung von London an den Ereig­nissen der letzten Tage und an ber Abdankung bes Königs regsten Anteil genommen. Bei der Sitzung des Unterhauses hatten sich Tausende von Menschen in ber Umgebung bes Parlaments- qebäubes eingefunden. Stundenlang wartete bie Menge sichtlich bewegt, aber in mustergültiger Ord­nung in dem häßlichen Londoner Nebelwetter, bis bie Nachricht von ber Abdankung Eduards VIIL bekannt wurde. Wie ein Blitz lief diese Nachricht durch die Menschenmenge, die jo groß geworden war, daß der gesamte Verkehr in der Umgebung des Parlarnentsgebäudes einge­stellt werden mußte. Man konnte beobachten, daß besonders die Frauen von den menschlich

ßonbon, 11. Dez. (DNB.) Der Herzog von York übernimmt die Regierung in England erst dann, wenn die Abdankung seines Bruders, bes bisherigen Königs Eduard VIIL, rechtskräftig geworden ist. Voraussichtlich also Freitagabend. Formell wird je­doch der neue Monarch erst dann König, wenn er ben E i d auf bie Verfassung geleistet hat unb zum König ausgerufen worben ist. Zu­nächst wird einKronrat der Nachfolge" einberufen werden. Dann billigen die ßords des Geheimen Rates, die Oberkommissare ber Dominien und In­diens unb ber ßorbmayor von ßonbon die Pro­klamation des neuen Königs. Sodann wird ber König ben Eid leisten unb bie Proklamation ge­nehmigen.

Der neue König soll am Samstagnachmittag ausgerufen werben. Die öffentliche Ausrufung (einer Thronbesteigung erfolgt nach althergebrach­tem Zeremoniell. An ben historischen Stellen, vor bem St. James-Palast, bem Charing Croß, ber Chancery ßane unb vor ber Königlichen Börse. In seiner Proklamation wirb ber König wahrschein­lich ben Zeitpunkt ber Königs krönung ankün- bigen. Man nimmt an, baß es bei bem 12. Mai 1937 bleiben wirb.

Ebuarb VIIL wirb Großbritannien verlassen, so- balb bie Abbankungsurkunbe vollzogen ist. Die Un­terzeichnung bieser Urkunbe wirb seine letzte Hand­lung als König sein. Es wird streng geheimgehalten, wohin (ich Eduard VIIL begeben wird Jedoch wird in Hoskreisen gesagt, der bisherige König werde sich in Zukunft weder im Vereinigten Königreich, noch in den Dominien aufhalten. Nach seiner Abdankung wird Eduard VIIL voraussichtlich ohne jeden Titel den Namen Eduard Windsor führen.

König Albert I.

Nach der Abdankung König Eduards VIIL be­steigt nach dem englischen Thronfolgegesetz der ä l t e st e Bruder des bisherigen Herrschers, der Herzog von York, als König Albert I. ben Thron. Der Herzog von York würbe am 14. Dezember 1895 geboren unb ist somit heute 41 Jahre alt. Er hat bei mehreren englischen Regimentern gebient unb be(leibet heute hohe Dienststellungen sowohl in der Armee, in ber Flotte wie in ber englischen Luftwaffe. Am 26. April 1923 heiratete, der Herzog Lady Elizabeth Bowes Lyon. Er hat zwei Kin­der, die heute zehnjährige Prinzessin Eliza­beth, die jetzt bie Thronfolgerin ihres Vaters ist, sowie bie sechsjährige Prinzessin Margareth Rose. Der Herzog von York hat wieberholt in Vertretung seines Vaters ober des Prinzen von Wales bei amtlichen Anlässen das Königshaus re­präsentiert. Der Herzog hat mehrere Reisen in die britischen Dominien und die überseeischen Besitzun­gen Englands unternommen, die dazu beigetragen

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