Ausgabe 
11.4.1936
 
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einen

der

Obecheffen

April. Am vorigen

den die ABC-Schützen vorgestellt. In diesem Jahre und 7 Knaben zur Schule.

* Alten-Buseck, 10.

scheinlichsten Torgelegenheit.

Letztes Spiel der BezirksNaffe um den Vereinspokal.

Sv. 20 Lollar Sv. 05 Wetzlar.

Unglückliche Nordheffen-Aiederlage.

Pommern gewinnt den Fuhball-Gaukampf in Stettin 4:3.

SJ.Jpori

Osterfußball der heimischen Rannschasten

Festtage im Zeichen der FreundschastS- und Sesellschastsspiele.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Spvg. Leihgestern SV. Bad-Rauheim.

Am 1. Feiertag empfängt die Spvgg. Leihgestern die verstärkte Reserve des Gauligisten SV. Bad- Nauheim zum Gesellschaftsspiel. Die Nauheimer, die in Leihgestern nicht unbekannt sind, werden auf einen Gegner stoßen, der in letzter Zeit wieder eine sehr kampf- und schlagkräftige Mannschaft zu- sammengestellt hat. Die Spvgg. wird zu diesem schweren Spiel die beste Besetzung aufbieten, die in Reitz; Funk, Laux II; Dutenhöser, Brunotte, Textor; Laur I, Arnold II, Väth, Sauber, Seel tatsächlich außerordentlich stark erscheint. Man hofft ein ehrenvolles Abschneiden der Blauweißen.

Leihgestern Jugend Germania Warburg Jugend.

Vor diesem Spiel treffen sich die Jugendmann­schaften von Germania Marburg und Lechgestern.

Sonntag wurden in unserer Kirche 10 Knaben und 6 Mädchen konfirmiert. Dieser Tage wur- dem Kreisschularzt kommen 9 Mädchen

Fußball im Turnverein Großen-Linden

Großen-Linden I Tv. 1846 Gießen I.

Am ersten Feiertag weilt die 1. Mannschaft von 1846 Gießen in Großen-Linden zu Gast. Die Platz- besitzet werden gegen die sympathische Turnermann­schaft einen schweren Stand haben. Die beiden Ju- gendmannschasten sind in Klein-Linden zu Gast.

Am 2. Feiertag hat sich die 1. Jugend einen star­ken Gegner verpflichtet. GegenGermania" Mar­burg, eine der stärksten Jugendmannschaften von Marburg, wird die einheimische Jugend einen schweren Stand haben.

FV. ^Teutonia" Laubach.

Teutonia Laubach FSD. Frankfurt a.w.

Am 1. Osterfeiertag tritt der hiesige Fußball- VereinTeutonia" nach mehrwöchentlicher Unter­brechung wieder einmal in Aktion. Zum Gesell­schaftsspiel ist die erste Elf der Sportabteilung der FSD. Frankfurt a. M. verpflichtet worden. Die Veranstaltung wird sicher zu einem schönen sport­lichen Ereignis werden, zumal der Gästemannschaft auf Grund ihrer früheren, hier ausgetragenen Spiele ein guter Ruf vorausgeht.

HandballimKreisLahn-Oitt(GauXU)

Beuern I Hausen I 6:12.

Die hänfener Mannschaft spielte von Anfang an ausgezeichnet zusammen. Besonders im Sturm klappte es sehr gut. Die Hintermannschaft zeigte sich ebenfalls in bester Form. Der hohe 6:12°Sieg der Gäste stand nie in Frage. Vor dem Spiel der ersten Mannschaften standen sich die Jugendlichen beider Vereine gegenüber. Auch hier siegten die hausener. Das Ergebnis lautete 2:4 für die Gäste.

Heinrich Preiß-Gießen nach Hannover berufen.

Olympia-Vorberettungen der Radfahrer.

Durch die Svortabteilung des DRV. wurde Heinrich P r e i ß zum Olympia-Ausscheidungs­rennen, das am morgigen Sonntag in Hannover im Rahmen desGroßen Straßenpreises von Han­nover" stattfindet, einberufen. Man darf gespannt sein, wie sich Heinrich P r e i ß bei seinem ersten Start gegen die Vesten des DRV. durchsetzen wird. Durch die Abberufung nach Hannover wird es ihm allerdings nun leider nicht möglich sein, am zwei­ten Feiertag bei den hiesigen Bahnrennen auf dem Waldsportplatz teilzunehmen.

Dienstag fand hier die Verpflichtung der Block» warte und Luftschutzhauswarte der Ge­meindegruppe Alten-Buseck statt. Die politische Gemeinde war durch den 1. Beigeordneten Fink vertreten. Der Ortsgruppenführer'Dr. Haas sprach einleitend über Sinn und Aufgaben des Reichsluftschutzbundes, behandelte kurz den Aufbau des gesamten Luftschutzes und ging dann auf die Aufgaben des zivilen Luftschutzes ein. Auch für das Land ist die Ausbildung in Luftschutzfragen not­wendig, denn kein Ort des Deutschen Reiches ist ungefährdet. Ausbildung in Brandschutz underster hilse^ ist vordringlich. Dr. Haas machte dann die Blockwarte und Luftschutzhauswarte mit ihren Auf­gaben und Pflichten bekannt und nahm die Ver­pflichtung der Selbstschutzkräfte vor. Die Blockwarte sollen nun innerhalb ihres Blockes weiter für den Luftschutzgedanken werben und die wenigen noch nicht im ReichsluftschutzbuiÄ» organisierten Volks­genossen für diesen gewinnen.

wg. Großen-Buseck, 10. April, heute nach­mittag wurde der weit über die Grenzen seiner engeren Heimat hinaus bekpnnte Arzt Dr. med. Walther Adler unter großer Anteilnahme der hiesigen Bevölkerung zu Grabe getragen. Der Heimgegangene verstarb nach langem schweren Leiden am Mittwoch in der Medizinischen Klinik zu Gießen. Er war am 24. November 1877 zu Nieder- Wambach, Kreis Neuwied, als Sohn eines Pfar­rers geboren. Seine Jugendjahre verlebte er in Gre­benau und Langsdorf. Nach dem Besuch der Gym­nasien zu Büdingen und Laubach studierte er an der Universität zu Gießen Medizin. Dor dem Kriege übte er seinen Beruf in Bieber im Spessart, in Usingen und in Nieder-Florstadt aus. Nach Kriegs­ausbruch tat er als Kriegs-Assistenzarzt dem Vater­land gegenüber seine Pflicht. Nachdem er dann noch im Jahre 1917 in einem Lazarett in Gießen tätig war, eröffnete er seine hiesige Praxis. Der Heimgegangene konnte sich während dieser Jahre, seines menschenfreundlichen Wesens, als auch seiner beruflichen Tüchtigkeit wegen, allgemeine Achtung und Beliebtheit erwerben. Der Verstorbene besaß außer seiner hervorragenden Fachkenntnissen die Fähigkeit, zu seinen Patienten in ein persönliches Vertrauensverhältnis zu treten und ihnen in man­cherlei Schwierigkeiten ein wohlmeinender und gern gehörter Berater zu sein. Sein frühes hinscheiden wird hier und in den Nachbarorten tief bedauert.

<5 Lollar, 10. April. Die Straße Lol­lar Kirchberg, die auf einer kurzen Strecke verhältnismäßig zahlreiche Kurven aufweist, er­fährt gegenwärtig eine begrüßenswerte Aenderung. Durch hinausschieben der Fahrbahn um einige Meter wird die Unübersichtlichkeit der Straße kurz vor Kirchberg bedeutend verringert. Leider müssen ! dabei an der einen Straßenseite die Bäume ent-

ihr eurem eignen Werte." Lebhafter Beifall folgte den Ausführungen. Ein freudig aufgenommenes Sieg-Heil auf den Führer beendete den offiziellen Teil. Man blieb dann bei schönem Bandonion­konzert und Liedervorträgen noch einige Zeit kame­radschaftlich beisammen.

Landkreis Gießen

X Wieseck, 11. April. Der frühere langjährig^ Kirchendiener und Glöckner unserer Gemeinde Heinrich Rau V. kann am ersten Ostertag seinen 8 3. Geburtstag begehen. Geistig rege und kör­perlich gesund, nur gebückt von der Fülle der Jahre, betätigt sich der hochbetagte noch gern auch auf dem Friedhof, seitdem sein Sohn zum Friedhofswärter bestellt worden ist.

* Rödgen, 11. April. Der hiesige 24jährige Arbeiter Wilhelm Schmidt erlitten auf einer Baustelle einen schweren Unfall. Er stieß mit dem Kopf so heftig gegen eine Be­tonmischmaschine, daß er mit einer Ge­hirnerschütterung und Hautabschür­fungen bewußtlos in die Klinik nach Gießen ge­bracht werden mußte.

+ Annerod, 10. April. Am vergangenen

Die Fußball-Auswahlmannschaften der Gaue Pommern und Nordhessen lieferten sich am Kar- ein Stettin vor 4000 Zuichauern

dschaftskampf. Das Spiel endete mit einer überraschenden Niederlage der technisch besseren und weitaus schnelleren Nordhessen. Die Pommern ver­danken ihren 4:3-(3:l-)Erfolg in erster Linie dem Ausnutzen jeder, auch der geringsten und unwahr-

Auch hier wird es einen heißen Kampf um den Sieg geben. Nach langer Zett steht die Jugendelf der Spieloereinigung wieder einmal komplett.

Am 2. Feiertag ist die 1. Elf spielfrei. Dafür hat aber die Jugend wieder einen namhaften Gegner. Der Tuspo. 86/09 Kassel wird mit seiner ^-Jugend in Leihgestern eine Gastvorstellung geben und icherlich nicht enttäuschen. Auch in diesem Spiel treten die Einheimischen mit stärkster Besetzung an und man hofft auf ein ehrenvolles Abschneiden des Nachwuchses.

Spielabteilung $0.1889 Klein-Linden

1. Feiertag: Klein-Linden 1. Mannschaft Wetzlar-Niedergirmes Liga; Klein-Linden 1. Jugend Großen-Linden 1. Jugend; Klein-Linden 2. Jugend Großen-Linden 2. Jugend.

Für den 1. Feiertag hat sich die 1. Mannschaft von Klein-Linden viel vorgenommen, denn Nieder­girmes unterlag immer nur knapp seinen Bezirks­klassengegnern. Um ehrenvoll zu bestehen, muß sich zumindestens der Sturm der Gastgeber eines ideen­reicheren Spieles befleißigen wie seither.

Der Ausgang der beiden Jugendspiele ist offen.

2. Feiertag: Klein-Linden 1. Mannschaft Hermannstein 1. Mannschaft; Klein-Linden 1. Jugend Hermannstein 1. Jugend; Klein-Linden 2. Jugend Allendors 1. Jugend; Klein-Linden 1. Schüler Allendors 1. Schuler.

Am 2. Feiertag stellen sich die 1. Elf und die 1. Jugend von hermannstein in Klein-Linden vor. Die Gäste, die zur ersten Kreisklasse gehören, sind hier noch unbekannt. Die beiden Jugendmannschaf- ten und die 1. Schüler sollten als Sieger den Platz verlassen.

Vom letzten Sonntag ist noch nachzutragen, daß die 1. Mannschaft in Gießen auf dem Universitäts- Sportplatz die erste Mannschaft vom Turnverein 1846 sicher mit 5:2 schlagen konnte.

Fußballabteilung des Turnvereins Alten-Buseck.

Arn zweiten Osterfeiertag ernpängt die 1. Elf von Alten-Buseck die gleiche Mannschaft von Kickers 1910 Frankfurt a. M. Die Einheimischen werden bei diesem Kampfe allerdings um eine Niederlage nicht herumkommen. Man hofft auf einen fairen Kampf. Da die Gastgeber mit viel Ersatz antreten müssen, ist es notwendig, daß sie sich doppelt an- strengen.

Schon immer war die Jugendabteilung der Spiel­vereinigung 1900 bemüht, namhafte Gegner zu ver- pflichten, um den Mannschaften und auch den ein- zelnen Spielern Gelegenheit zu geben, das Maß ihres Könnens mit dem des Gegners zu vergleichen. Es sei nur erinnert an die Spiele der ersten Jugend in den letzten Jahren gegen die Spielvereinigung Fürth (1:3), gegen den 1. FC. Nürnberg (3:2), Hanau 93, Mainz 05, Eintracht Frankfurt, Fußball- sportverein Frankfurt usw., bei denen die Blau­weißen achtbare Erfolge erzielen konnten.

Die 1. Jugend wird sich (am 1. Feiertag) sehr an- strengen müssen, um gegen de» starken Gegtter ein

der Gauligamannschaften.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Frankfurt-Griesheim 02 auf dem Waldsportplah.

Für den 1. Feiertag haben sich die Gießener eine ausgezeichnete süddeutsche Mannschaft verpflichtet. Die Gäste spielen in der Bezirksklasse Frankfurt und konnten den zweiten Tabellenplatz hinter Reichsbahn Rot-Weih Frankfurt erringen. Die Gäste sollten technisch einen schönen Fußball und auch im Sturme ein sehr produktives Spiel zeigen. Sie haben nach Gießen ihre stärkste Aufstellung angekündigt. Die Aufstellung lautet: Krieger; Raab, Lieb; Bittermann, Stuckardt, Tewes; Kern, Böttner, Debus, heil, Schütze.

Die überragendsten Leute dieser Mannschaft sind das Derteidigerpaar, der linke Läufer und der Halbrechte, die auch schon wiederholt in der Frank­furter Stadtmannschaft mit Erfolg gespielt haben. Diesem Gegner gegenüber sollten die Gießener nichts zu bestellen Haden. Aber da gerade sie schon Öfter bewiesen haben, daß ihre Spielstärke mit dem Kön­nen des Gegners wächst, so dürsten sie in der Lage sein, wenigstens ein ansprechendes Spiel zu zeigen. Da Szponick nicht zur Verfügung steht, mußte die Mannschaft erneut umgestellt werden. Die Gieße­ner stellen: Balser; Leucheuser I, Leutheuser II; Hauptfeld, Knaus, Fenster; Anthes, L. Schmidt, Wlodareck, Heß, Lehrmund.

VfB.-R. II Jlauborn I.

Vor dem Ligakampf spielt die Zweite gegen einen Vertreter der 1. Kreisklasse Wetzlar. Die Gäste sind noch wenig innerhalb unserer Gruppe bei Ge­sellschaftsspielen in Erscheinung getreten. Die zweite Mannschaft muß mit Ersatz antreten. Der Spiel- ausgang ist nicht vorauszusagen.

Jugendfußball.

Die 1. Jugend spielt in Lauterbach.

Die Gießener Jugend hat in diesem Jahre ihre Osterreise in die Gruppe Alsfeld gelegt. Die Lau­terbacher gelten als eine spielstarke Mannschaft, die aber an das Können der Gießener nicht heran­reichen sollte. Man erwartet daher in diesem Spiel die Gießener in Front.

Die 2. Jugend fährt am 1. Feiertag nach Geils­hausen. Da der Gastgeber mit seiner neu aufbe­stellten Jugend das erste Spiel bestreitet, so müß­ten die Gießener auf Grund der größeren Erfahr- rung dieses Spiel für sich entscheiden.

Die 1. Jugend wird dann am 2. Feiertag in Als­feld spielen. Die DfBer haben dabei einen Gegner, der ihnen in keiner Weise nachstehen sollte. Die Alsfelder sicherten sich im vergangenen Jahre die Kreisrneisterfchaft und stehen auch in diesem Jahre in ihrer Klasse ungeschlagen an der Spitze. Man hofft, daß die Gießener als Meister der hiesigen Klasse ihren Bezirk gut vertreten.

Die 2. Jugend spielt in Sich. In diesem Spiel sollten die Grünweißen um eine Niederlage nicht herumkommen, da der Gastgeber körperlich weit überlegen ist.

Die 1. Schülerelf spielt auf eigenem Platze gegen die gleiche der Sportfreunde Wetzlar. Die Wetz­larer stellen eine starke Schülermannschast. Der Ausgang des Kampfes ist nicht vorherzusagen.

Spielvereinigung 1900 Gießen. Lollar II 1900 h.

hier handelt es sich um das ausgefallene Meister­schaftsspiel Lollar I 1900 II, das in Anbetracht dessen, daß Lollar I am 2. Ostertag das Pokalend­spiel des Bezirkes gegen SpV. Wetzlar bestreitet, von der II. von Lollar übernommen wurde.

Lollar A. h. 1900 2L h.

Nach langer Pause treten die Alten Herren erst­mals wieder auf den Plan. Da in den Reihen der Blau-Weißen vielleicht die besseren Einzelkräfte vor­handen sein werden, sollte auch mit einem Sieg gerechnet werden können.

Londorf I 1900 komb.

Am 2. Feiertag fährt eine kombinierte Mann­schaft nach Londorf. Die Mannschaft des Turnver­eins gehört der 2. Kreisklaffe an. Die Kombina­tion der Blau-Weißen wird vor nicht allzu schweren Aufgaben stehen.

Das Programm der Lugend.

Tufpo. kastel 1. Jugend 1900 1. Jugend.

Hanau 93 1. Schüler 1900 1. Schüler.

Hanau 93 2. Schüler 1900 2. Schüler.

achtbares Ergebnis herauszuholen. Recht wechsel­volle Resultate wurden in letzter Zeit erzielt und nur wenn jeder einzelne Spieler sich voll einsetzt, wird es der Mannschaft vergönnt sein, befriedigend abzuschneiden. Der Gegner Tuspo stellt eine Mann­schaft ins Feld, die einen Sieg der Blauweißen fraglich erscheinen läßt.

Besonders aufmerksam darf man dem Spiel der 1. Schülermannschaft entgegensehen. Die Hanauer stellen eine Mannschaft, die durch die starke Be­setzung in ihrer Gruppe (Frankfurt, Offenbach usw.) Spielerfahrung besitzt und die kleinen 1900er zur Hergabe ihres ganzen Könnens zwingen wird. Aber die Einheimischen haben im letzten Halbjahr auch unter Beweis gestellt, daß sie fpielen können. In dieser Zeit wurde nur ein Spiel verloren, drei endeten unentschieden und alle anderen Spiele wurden gewonnen. Das was die Gäste vorn Main an spielerischem Können voraushaben, wird die Mannschaft durch Eifer auszugleichen versuchen.

Ebenfalls gegen Hanau spielt die 2. Schülerelf. hier werden die Kräfte gleich verteilt sein. Die Jungens der zweiten Schüler stehen ihren Kamera­den von der Ersten in nichts nach. Alle bisher über­haupt ausgetragenen Spiele wurden gewonnen, nur eines endete unentschieden. So werden auch am kommenden 1. Feiertag die Kleinen mit Siegeseifer dem Gegner gegenübertreten.

Am zweiten Feiertag ist die erste Jugend in Braunfels, um der dortigen Jugend gegenüber­zutreten. Die Mannschaft darf das Spiel nicht leicht nehmen, wenn sie siegen will.

Auch die 2. Jugend tritt an diesem Tage auf den Plan und zwar weilt sie in Londorf, um die Kräfte mit der dortigen 1. Jugend zu messen. Obwohl die Blauweißen in verstärkter Aufstellung antreten wer­den, ist ein Sieg sehr fraglich. Ein Unentschieden ober eine knappe Niederlage wäre immerhin noch ein schöner Erfolg.

Sportverein 1920 Lollar.

Lollar 1. Spielvereinigung 1900 Gießen 1. 3:3.

Am gestrigen Karfreitag standen sich in Lollar die ersten Mannschaften von Lollar und 1900 Gießen gegenüber. Das Spiel endete unentschieden mit 3:3 Toren. Die Gäste gingen bereits nach we­nigen Minuten in Führung. In der Folge gingen die Platzbesitzer sehr aus sich heraus, wurden über­legen und erzielten auch bald den Ausgleich. Die Gastgeber erzielten dann ihrerseits das Führungs­tor und erhöhten den Vorsprung sogar auf 3:1. Bis Halbzeit gelang dann keiner Partei mehr ein weiterer Treffer. Nach der Pause ließen die Lol- larer, genau wie beim letzten Spiel, stark nach. 1900s Elf erkannte die Schwäche und zog nun mächtig los. Bald war auf 3:2 verkürzt. Aber trotz­dem rechnete man mit dem knappen Sieg der Gastgeber; denn erst kurz vor Schluß gelang den Gästen der Ausgleich. Schiedsrichter Kreiling war um gerechte Leitung bemüht. Die Mittelläufer der beiden Mannschaften waren die besten Spieler auf dem Platz.

AV. 1920 Lollar SV. 05 Wehlar Liga.

Am zweiten Feiertag bestreiten Lollar und Wetz­lar das Pokalendfpiel der Gruppe Gießen-Wetzlar- Dill. Lollar wird ganz anders auf der Scheibe sein müssen wie in den beiden letzten Spielen, wenn etwas erreicht werden soll. Man wird nicht fehl­gehen, wenn man den Wetzlarern einen knappen Sieg zutraut.

Am 1. Feiertag empfängt die Reserve die gleiche von 1900. Sogar muß einige Spieler ersetzen.

Sogar die alten Herren sind nicht müßig. Auch sie durften in einem ritterlichen Kampf gegen die Alten Herren von 1900 in Ehren bestehen. Die Jugend spielt an einem der beiden Feiertage gegen 1900s Jugend und wird wohl kaum um eine Niederlage herumkommen.

, FETeutonia- Watzenbom-Sieinberg

1. Feiertag: 1. Mannschaft gegen 1. Mann­schaft Sangendiebach; 2. Mannschaft Hungen gegen 2. Mannschaft Watzenborn-Steinberg; 1. Schüler ge­gen 1. Schüler Bad-Nauheim.

2. Feiertag: 1. Mannschaft gegen 1. Mann­schaft Buchenau.

Für die Osterfeiertage haben sich die Teutonen zwei Bezirksklassenmannschaften zu Gesellschafts­spielen verpflichtet. Beide Vereine nehmen in ihrer Verbandsspieltabelle einen beachtenswerten Platz ein und es ist cn beiden Feiertagen mit spannenden Kämpfen zu rechnen. Die Mannschaft der Teutonen steht wieder komplett bis auf den verletzten Schäfer.

Die 2. Mannschaft trägt ein Gesellschaftsspiel in Hungen aus und sollte auch gegen eine komplette 2. Mannschaft in Hungen Sieger werden, wenn sie mit der Mannschaft, mit der sie die 1. Mannschaft von Klein-Sinden auf eigenem Platze mit 2:0 schlug, hinfährt.

Die Schülermannschaft hat sich einen schweren Gegner, nämlich die gleichen von Bad-Nauheim zu einem Gesellschaftsspiel verpflichtet.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Der Sportverein unternimmt am ersten Feiertag eine Fahrt nach Oder-Schmitten bei Nidda. Es spielen dort die erste Elf und die erste Jugendelf. Eine Vorhersage ist nicht möglich, da die Spiel­stärke von Ober-Schmitten zu wenig bekannt ist.

Am Ostermontag hat die erste Mannschaft von Heuchelheim Ruela-Sangendiebach bei Hanau zu Gast. Ruela-Sangendiebach, ein spielstarker Ver­treter der Bezirksliga, konnte sich bei den letzten Derbandsspielen in der Spitzengruppe halten und wird in Heuchelheim ein flottes Spiel zeigen.

Die anderen Mannschaften sind spielfrei.

Der Führer ehrt einen Arbeitsjubilar.

SPD. Nidda, 9. April. Der beim Amts­gericht Nidda tätige Justizsekretär Heinrich Harth kann in diesen Tagen auf eine 43jäh - rige Dienstzeit zurückblicken. Aus diesem An­laß erhielt er vom Führer und Reichskanzler ein Glückwünschschreiben, in dem er dem Jubilar für seine dem Staat geleisteten treuen Dienste Dank sagt.

Selbstmord oder Unglücksfall?

SPD. Bad-Nauheim, 10. April. Donners- tag morgen bemerkte der Schrankenwärter am Dorheimer Bahnübergang auf der Strecke Fried­bergBad-Nauheim, wie ein ungefähr 60 Jahre alter Mann zwischen den Eisenbahn- gleisen ging. Die lauten Warnungsrufe des Wärters beachtete er nicht. Im selben Augenblick brauste auch schon der fahrplanmäßige Personen­zug FriedbergBad-Nauheim heran und erfaßte )en Mann, der von der Sokomotive bis zum Bad- Nauheimer Bahnhof mitgeschleift wurde, hier konnte man nur noch den Tod feftfteüen. Nach Sage der Dinge schließt man auf einen Freitod. Die Person des Unglücklichen konnte noch nicht festgestellt werden, da keinerlei Papiere bei ihm gefunden wurden.

HatSherreusitzuug in Lauterbach.

ß. Sauterbach, 8. April. Unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Thiele fand gestern eine Sitzunb der Ratsherren statt. Zunächst wurde, einem Vorschläge des Bürgermeisters ent­sprechend, einer Nachtragssatzung über die_ Auf­nahme eines Darlehens von 100 000 Mark für das Rechnungsjahr 1935 zugestimmt. Sodann wurde der Ankauf von Gelände am Rudloserweg zum Preise von 10 Pfg. pro Quadratmeter aus dem Be­sitz von Heinrich Kalbfleisch gutgeheißen, da man dieses Gelände im Hinblick auf die Feldbereinigung und wegen feiner günstigen Sage für die Stadt zweckmäßig verwenden kann. Wetter wurden u. a. von 15 Gesuchen um Freistellen in der Realschule 8 als volle, 3 als halbe Freistellen anerkannt, die übrigen Gesuche dagegen abgelehnt. Mit einer Re­gelung über strittiges Gelände bei der Jungvieh­weide, bei dem es sich um 42 Morgen Sand han­delt, die zwischen dem Bürgermeister und der Riedeselschen Verwaltung getroffen wurde, erklärten sich die Ratsherren grundsätzlich einverstanden. Am Schlüsse der Sitzung sprach der Bürgermeister noch über die Einführung der Bürgesteuer, wobei er eine sozialere Staffelung für die unteren Einkom­mensstufen als notwendig bezeichnete. Ein entspre­chender Antrag soll von der Stadt dem Deutschen Gemeindetag vorgelegt werden. Im Verlaufe der Sitzung wurde außer den hier verzeichneten Haupt­punkten noch eine Reihe kleinerer Angelegenheiten erledigt.

Das Schulungslager der DAF. in Schotten.

w. Schotten, 9.April. Das Schulungs­lager der DAF., das in der hortmannschen Fabrik eingerichtet ist, wird durch die rührige Tä­tigkeit des Sagerführers und Schulungsleiters Re- gierungs-Asseffor Denker immer besser ausgebaut. Nunmehr ist auch ein großer Der samm­ln n g s s a a l, in dem etwa 300 Personen Platz finden, binnen kürzester Frist hergestellt worden. Gestern abend fand die Einweihung des Saales statt. Eine sehr große Zahl geladener Gäste, darunter vom Reichsschulungsamt Pg. Klaus, Berlin, Gauschulungsleiter Demmer, Frankfurt, Kreis­leiter K r o m m, Schotten, Kreisleiter Görner, Büdingen, die Kreiswalter der DAF. der Kreise Alsfeld, Sauterbach, Büdingen, Schotten und viele Kursusteilnehmer, die die Schule der DAF. hier schon besucht hatten, waren zugegen. Pg. D e n z e r gab einen kurzen Ueberblick über die Entstehung und den Ausbau des Schulungslagers. Echte Kame­radschaft im nationalsozialistischen Geist werde hier gepflegt. Pg. Klaus, Berlin, hielt dann eine An­sprache über die Wichtigkeit der Erziehung und Heranbildung einer Persönlichkeit. An das Wort Friedrichs des Großen knüpfte er an:Alles dankt

Die Sollarer haben als einzige Mannschaft Kreisklasse sich erfolgreich auch in der Bezirksklasse bei den Vereinspokal-Wettspielen durchgesetzt. In desem Spiele haben sie den Vorteil des eigenen Platzes und das heimische Publikum dürfte für sie einen großen Rückhalt bilden. Zweifellos sollten die Wetzlarer über größere Spielerfahrung verfügen, so daß der Ausgang des Spieles als vollkommen offen bezeichnet werden muß. Der Sieger aus die­sem Spiele spielt am 19. April in der hauptrunde