Der Kampf um Madrid.
Schwere Kämpfe in den Vorstädten. — Guardia Eivil gegen rote Anarchisten.
Madrid, 9. Nov. (DNB. Funkspruch.) Aus den nicht ganz einheitlichen Meldungen über die Kämpfe in Madrid geht immerhin hervor, daß die n a - tionalistischen Trupven sämtliche Vorstädte Madrids besetzt haben und im Laufe des Sonntagnachmittags bereits in den Straßen der Stadt gekämpft wurde. Wie der Sender Sevilla Sonntag abend mitteilte, befinden sich die stärksten Kolonnen der Nationalisten nahe der Ronda de Atocha, rund drei Kilometer vom Zentrum der Stadt, der Puerto del Sol, entfernt. Seit gestern haben die Roten schon zweimal versucht durch Flankenangriff mit etwa 25Ö0 Mann den Vormarsch der Nationalisten aufzuhalten, doch beide Male ist der Versuch fehlgeschlagen.
General de Llano erklärte am Sonntagabend in seinem Lagebericht, die Bevölkerung müsse G e - duld haben, denn man müsse beim Vormarsch vorsichtig vorgehen, um unliebsame Ueberraschungen zu vermeiden. Die Roten hätten sehr gut ausgebaute Verteidigungsstellunge n. Alle nationalen Kolonnen müßten gleichzeitig vorrücken, daher verlangsame sich das Tempo des Vormarsches. „M orgen oder übermor- g e n", so schloß General Queipo de Llano, „werden wir, wenn der Befehl kommt, den Vormarsch wieder aufnehmen, so wie wir es immer getan haben, auf unserem Vormarsch von Sevilla nach Madrid."
Der Sender Teneriffe meldet, daß die Guardia Eivil in Madrid sich gegen d i e r o t e n Machthaber erhoben, und das Königsschloß besetzt habe. Aus Madrid selbst wird ge- meldet, daß das Fliegerbombardement der Nationalisten große Wirkung gehabt habe. Nach einer Haoas-Meldung aus dem Hauptquartier des nationalistischen Generals V a r e l a tobten am Sonntag die erbittert st en Kämpfe am Manza-
narez-Fluß, wo die Milizsoldaten eine dreifach gestaffelte Schützengrabenstellung verteidigten. In den späten Abendstunden haben die Nationalisten die Toledo-Segovia- und Princesa-Brücke nehmen können, und sind damit auf das Ostufer des Flusses oorgedrungen. Die Kämpfe, die sich dabei abgespielt sind, sind außerordentlich heftig und grausam gewesen. Auf Seiten der Roten haben fanatisierte Weiber sich daran beteiligt. Schwere Unwetter über Madrid haben am Sonntag den Truppen Francos den Vormarsch besonders erschwert. General Franco ließ, nachdem seine Truppen die Brücken über den Manzanarez besetzt hatten, den Vormarsch abbrechen, damit sich die Zivilbevölkerung aus der Feuerzone in Sicherheit bringen konnte.
Die rote „Regierung" nach Valencia geflohen.
Paris, 8. Nov. (DNB.) Die Agentur Hcwas meldet aus Valencia, daß die dorthin geflüchtete rote „Regierung" eine Verlautbarung herausgegeben habe, in der sie die Gründe darzulegen versucht, die sie veranlaßt hätten, Madrid zu verlassen. Die „Regierung" sei nach Valencia übergesiedelt, um die Bemühungen aller zusammenzufassen, die für die Verteidigung von Madrid kämpften. (?) Aber auch internationale Erwägungen Hütten sie zu diesem Entschluß veranlaßt, denn es liege klar auf der Hand, daß der Feind versucht haben würde, die „legale Regierung" g e - fangenzunehmen (!) und so die Anerkennung der Regierung Franco zu erleichtern. Der Wechsel des Regierungssitzes bedeute auf keinen Fall einen Verzicht oder einen Rüzug, er sei im Gegenteil der Ausdruck des Wunsches zum endgültigen Sieg.
Fachkräfte werden gesucht!
6in Gespräch mit dem Leiter derKeichsausgleichsstelle für Arbeitsvermittlung.
Wer heute ekn Arbeitsamt betritt, dem fällt der Anschlag von Listen auf, die früher nicht zu finden waren. Was ist damit? Es sind die L i st e n der offenen (Stellen, für die im Wege des Reichsausgleichs die angeforderten Spezi alb ewer- 'b e r gesucht werden. Noch vor einem Jahre kannte man den Reichsausgleich nicht. Vor zwei Jahren hätte man über eine solche Einrichtung gelächelt. Denn wenn damals ein Unternehmer irgendeinen Facharbeiter mit Spezialkenntnissen beim Arbeitsamt anforderte, dann brauchte der Beamte der Arbeitsvermittlung nur in die übergroße Kartei der Erwerbslosen hineinzugreifen. Alle Berufe waren da vertreten, denn sie alle waren von der Arbeitslosigkeit betroffen. Heute ist das völlig anders geworden. „Sie wünschen Facharbeiter?^ heißt es jetzt bei einer Anforderung, und dann fügt der Arbeitsoermittler des Arbeitsamtes hinzu: „Ich werde sehen, was ich machen kann. Sie erhalten dann telephonisch Bescheid".
Solche Auskünfte müssen heute von den Arbeitsämtern vielfach gegeben werden. Denn, wie der Präsident der Rerchsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Dr. S y r u p , auf der letzten Tagung der Reichsarbeitskammer ausführte, ist heute in verschiedenen Wirtschaftszweigen b e - reits ein empfindlicher Facharbeitermangel gegeben. Er aber führte dazu, daß mit Wirkung vom 1. November vorigen Jahres von der Reichsanftalt die Reichsausgleichs stelle •für Arbeitsvermittlung ins Leben gerufen wurde. Damals war sie noch ein Versuch. Heute ist sie längst zu einer unentbehrlichen Einrichtung geworden, deren Bedeutung mit jedem weiteren Sinken der Erwerbslosenziffer wächst.
Was ist die Aufgabe der Reichsausgleichsstelle? Ihr Name besagt es bereits. Sie soll den Ausgleich zwischen gemeldeten offenen Stellen und Arbeitsgesuchen dann herbeiführen, wenn er örtlich und bezirklich nicht vollzogen werden kann. Schon immer haben die Arbeitsnachweise an einem Ort sich gegenseitig die offenen Stellen aufgegeben, für die sie selbst keine Bewerber hatten. Auch bezirklich wurde der Ausgleich durch die Landesarbeitsämter herbeigeführt. Er reicht aber heute nicht mehr aus. In dem Bezirk jedes Landesarbeitsamtes verbleiben meist nur mit geschulten Spezialkräften zu besetzende offene Stellen, für die innerhalb des eigenen Bereiches Bewerber nicht gefunden werden können. Sie werden dann laufend von den Landesarbeitsämtern der Reichsausgleichsftelle gemeldet.
Teilweise melden die Arbeitsämter derartige offene Stellen auch direkt an die Reichsausgleichsstelle, wenn sie der Meinung sind, im Wege des bezirklichen Ausgleichs einen Bewerber der gewünschten Art doch nicht finden zu können.
Wie verarbeitet die Reichsausgleichsstelle die eingehenden Meldungen? Ein Besuch bei ihrem Leiter, Regierungsrat Dr. Siemer, läßt dies deutlich werden. Die der Reichsausgleichsstelle aus allen Teilen des Reiches gemeldeten offenen Stellen und auch die gemeldeten örtlich und bezirklich nicht unterzubringenden Spezialkräfte werden täglich in Listen zusammengestellt. Vier Listen gibt es da. Eine Liste A für ß a n b = und Hauswirtschaft und gewerbliche Berufe. Eine Liste B für Angestellte. Eine Liste C mit Stellenangeboten für Angestellte aus Zeitungen und Zeitschriften und endlich eine Liste D für die Vermittlung von Angehörigen der Sonderaktion. Diese Listen werden von der Reichsausgleichsstelle täglich an 748 Aemter der Reichsanstalt, Landesarbeitsämter und Arbeitsämter, versandt. Dort gelangen sie, wie schon gesagt, zum Aushang. Selbstverständlich werden sie auch von den Arbeitsvermittlern sorgfältig bearbeitet. Um den Reichsausgleich zu fördern, sind die Arbeitsämter in der Lage, unter bestimmten Voraussetzungen Beihilfen für Umzugs- und Reisekosten zu gewähren. Im August waren es 4200 offene Stellen, für die im Wege des Reichsausgleiches Bewerber gesucht wurden. Jkn Monat zuvor 3600. Jrn September werden es wohl 5000 oder noch mehr geworden fein.
Auch eine unmittelbare Arbeitsvermittlung wird von der Reichsausgleichsstelle vorgenommen, und zwar für die Frauenberufe der Volks- pflegerin, Jugendleiterin, technischen Assistentin und technischen Lehrerin. Daneben ist eine Sonderregelung für das Baugewerbe und die Metallberufe getroffen. Für das Baugewerbe wöchentlich und für die Metallberufe monatlich melden die Landesarbeitsämter den voraussichtlichen Bedarf an Arbeitskräften, um zwischen Arbeitsgesuchen und offenen Stellen in diesen Wirtschaftszweigen mit einem besonders fühlbaren Facharbeitermangel das Funktionieren des Reichsausgleiches absolut zu sichern.
Noch eine letzte Frage haben wir an Regierungsrat Dr. Siemer gerichtet. „Soll", so lautete sie, „die Reichsausgleichsstelle auch einen grundsätzlichen Ausgleich in der Erwerbslosenhöhe zwischen
den einzelnen Gauen herbeiführen?" Man wird gleich verstehen, was wir meinen. Am 30. Juni hatten wir zum Beispiel im Reichsdurchschnitt noch 19,9 Erwerbslose auf je 1000 Einwohner. In Ostpreußen dagegen waren es nur 1,7, jedoch^ in Sachsen 38,2 Arbeitslose auf 1000 Einwohner. Sollen nun erwerbslose Sachsen nach Ostpreußen gebracht werden, um den Ausgleich in der Arbeils- losenhöhe herbeizuführen? Dr. Siemer hat uns auf unsere Frage geantwortet, daß dies eine Aufgabe auf sehr lange Sicht sei. Noch immer hätten verpflanzte ältere Arbeiter und Angestellte bei der ersten Gelegenheit versucht, in ihre engere Heimat zurückzukehren. Deshalb müsse dieser Aus-, gleich dadurch im Laufe der Jahre herbeigefi'chrt werden, daß schon Jugendliche aus anderen Gauen eine aussichtsreiche Berufsarbeit in den Landesteilen erhalten, die eine Zuwanderung aufnehmen können. Dr. E. S.
Fast 5,5 Millionen Mark erbrachte der erste Eintopfsonntag!
Berlin, 7. Nov. Anläßlich des zweiten Eintopfsonntags teilt die Reichsführung des WHW. mit, daß der erste Eintopfsonntag des Winterhilfswerkes 1936/37 ein vorläufiges Ergebnis von 5 455 564,82 Reichsmark erbracht hat.
Kunst und Wissenschaft.
Zahlreiche Ehrungen zum 20. Geburtstage von Paul Lincke.
Die Kameradschaft der deutschen Künstler und der Berufsstand der deutschen Komponisten veranstalteten in Berlin einen Festakt zu Ehren des 70jährigen Paul Lincke, auf welchem Staatssekretär Funk die Grüße und Wünsche der Reichsregierung übermittelte. Er sagte u. a., Lincke habe sich den Titel des populärsten Berliner Musikers erworben. Lincke habe seit 50 Jahren von der Liebe gesungen und heute, an seinem 70. Geburtstage, strömt ihm die Liebe aus Millionen Herzen in aufrichtiger Freundschaft und Verehrung entgegen. Möge ein gütiges Geschick unserem Meister noch lange seine Schaffenskraft erhalten. Staatssekretär Funk überreichte Lincke ein in Silber gerahmtes Bild des Führers mit einer herzlichen Widmung sowie ein Bild des Reichsministers Dr. Goebbels mit folgender Inschrift: „Herrn Paul Lincke, dem Mann, der Berlin musikalisch entdeckte und seinen Ruhm und Ruf mit unsterblichen Melodien durch die ganze Welt trug, zu seinem 70. Geburtstag in Verehrung und Dankbarkeit". Nach Staatssekretär Funk sprachen Prof. Dr. Paul Graener für die deutschen Komponisten, Guido T i e l s ch e r und Jakob T i e d t k e für die alten Freunde des Meisters und Benno von Arent für die Berliner Künstler. Nachdem Lincke seinen Dank zum Ausdruck gebracht hatte, sang Fritz Düttbern ein dem Führer gewidmetes Lied von Paul Lincke, das bei dieser festlichen Gelegenheit feine Uraufführung erlebte.
Wieso „Klaffen^-lotterie?
Die Preußisch-Süddeutsche Staatslotterie ist im allgemeinen unter der Bezeichnung „Klassenlottevie" bekannt. Diese Bezeichnung beruht darauf, daß jede Lotterie, die im Laufe eines halben Jahres ausgespielt wird, in fünf Ziehungsabteilungen eingeteilt ist, die von altersher als „Klaffen" bezeichnet werden. Statt „Klaffe" könnte man auch „Ziehung" sagen. Bei der Preußisch-Süddeutschen Staatslotterie gibt es vier Dorklassen und die fünfte als Hauptklafse. In den Vorklassen fteigen die Gewinnaussichten von Ziehung zu Ziehung, bis die einzelne Lotterie mit der Ziehung des Großen Loses in der fünften, der Hauptklafse, zweimal im Jahre ihren Höhepunkt und ihr Ende erreicht hat. Der Sinn des Spielens liegt also in der Teilnahme an dieser Hauptklasse mit ihren hohen Gewinnen und dem Großen Los. Die zeitliche Ausdehnung der Lotterie über fast ein halbes Jahr macht diese Einteilung in fünf einzelne Ziehungsabteilungen (Klaffen) notwendig. Sonst müßte der Einsatz für die hohen Gewinnsummen der Hauptklafse auf einmal aufgebracht werden. Bekanntlich fällt aber eine mehrmalige Teilzahlung jedem Volksgenossen leichter, und der größte Teil dieser Einsätze aus den Dorklassen wird für die Gewinnsummen der Hauptklasse aufgespeichert. Die Teilzahlung oon fünf Ratest (Klasseneinsätzen) erhält ein-;; 6?sonderen Anreiz dadurch, daß schon bei der ersten bis vierten Teilzahlung (Klasseneinsatz) je eine Ziehung mit nicht unbeträchtlichen Gewinnen — darunter jeweils zwei Hunderttausender — stattfindet. Sv wird dem Spieler die Möglichkeit gegeben, schon vor der Hauptklasse mit einem Fünfteleinsatz einen namhaften Gewinn zu erhalten.
Die Preußisch-Süddeutsche Staatslotterie spielt in den einzelnen Vorklassen Gewinne im Betrage von 2 bis 4 Millionen Reichsmark, dagegen in der Hauptklasse über 55 Millionen Reichsmark aus. Es wäre grundverkehrt, wenn ein Spieler ein Los, das er in einer Vorklasse bezahlt hat, vor der Hauptklasse aufgeben würde, weil er vielleicht bei der ersten Ziehung den Hunderttausender nicht gewann. Denn er würde damit sein schon teilweise bezahltes Anrecht auf die Beteiligung an der Ziehung der Hauptklasse verschenken. Winkt ihm doch, wenn er seinem Lose bis zur fünften Klaffe treu bleibt, die Beteiligung an den zahlreichen Hauptgewinnen, für deren Ziehung die Ausspielung der Vorklassen nur ein Vorspiel bedeutet. Voraussetzung für einen Gewinnanspruch ist jedoch, daß bei jeder Klasse das Los rechtzeitig vor der Ziehung bezahlt ist.
Die zweite Klasse der Preußisch-Süddeutschen Staatslotterie, die am 16. und 17. November 1936 stattfindet, und für die die Lose bis zum 9. November bei den staatlichen Lotterie-Einnahmen zu erneuern sind, stellt mithin die zweite Rate der großen Klassenlotterie dar, die von der Preußisch- Süddeutschen während der kommenden Monate ausgespielt wird.
Aus aller Wett.
Beim Spiel durch Starkstrom gelötet.
Arn Kleinen Euttner See in Holstein ereignete sich ein Unglücksfall, dem der 8 Jahre alte Richard Lankau zum Opfer fiel. Mehrere Kinder vergnügten sich mit „Telephonspielen" und hatten zu diesem Zweck zwischen zwei Pfählen einen Draht gespannt. Als die Jungen den Draht anziehen woll- ten, riß er durch und schlug gegen die nahe Hochspannungsleitung. Lankau kam dadurch mit der 111 OOO-Volt-Hochspannungsleitung in Berührung und wurde sofort zu Boden geschleudert. Eine hinzueilende Frau versuchte mit einer Schürze die Flammen, die aus den Kleidern des unglücklichen Knaben schlugen, zu ersticken. Sie wurde jedoch ebenfalls zu Boden gerissen und erlitt Brandwunden. Ebenso erging es einem hinzueilenden Mann. Erst ein hinzukommender Wehrmachtsangehöriger sorgte dafür, daß niemand mehr an die Unglücksstelle heranging und daß der Strom ausgeschaltet wurde. Erst jetzt gelang es, den Knaben zu befreien. Die Brandwunden, die er erlitten hatte, waren jedoch so schwer, daß er bald darauf feinen Verletzungen erlag.
Zwei Todesopfer einer Bluttat in Düsseldorf.
Eine in ihren Einzelheiten und Zusammenhängen noch nicht geklärte Bluttat wurde dieser Tage in Düsseldorf entdeckt. Im Aaper-Wald in Düsseldorf fand man den Parkwächter Weber mit einer schweren Schußverletzung auf, der er bald erlag. Wenig später wurde dann der gewaltsame Tod der Schwester eines Hilfsförsters B e l z bekannt, die angeblich die Braut des Weber gewesen sein soll. Die von der Kriminalpolizei eingeleiteten Ermittlungen lassen vermuten, datz Hilfsförster Belz an dem Tode der beiden irgendwie beteiligt ist. Er wurde feftgenommen.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Der mit dem Kern über den britischen Inseln liegende Tiefdruckwirbel hat seinen Einfluß auf die Witterung Mitteleuropas noch verstärken können. Mit dem Eindringen kälterer Luftmassen, die von der Rückseite des Wirbels von Westen her nach Deutschland vorstießen, erreichten die Winde am Sonntag zeitweise, besonders mit den heftigen Regenböen, Sturmstärke 8. An der Nordseeküste herrscht noch kräftiger Sturm. Da der Wirbel seine Lage kaum verändert hat, wird die Witterung ihr sehr unruhiges und veränderliches Gepräge zunächst noch beibehalten, auch wird mit langsam fortschreitender Abkühlung zu rechnen sein.
Aussichten für Dienstag: Wechselhaftes Wetter mit einzelnen meist schauerartigen Niederschlägen, bei kräftigen, zeitweise böigen westlichen Winden etwas frischer.
Aussichten für Mittwoch: Bei lebhaften westlichen Winden Fortdauer der veränderlichen Witterung, fortschreitende Abkühlung.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- unb Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis NM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
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Gießen, den 9. November 1936.
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