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Wirtschaft

organisatorisch zusammenmarschieren und an den

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

Berlin

Sronrfurt a. M.

Berlin

$ranffurt a.M.

7-7

123,5

142,5

150 I

124,9

0

8

28,75

127,5

126,5

14,25

16 117

95,25

97,25

97,25

197,25

6

G

6

8

7

108,65

129,75

132

117

135,75

112

107,65

105,9

129,75 131

115,5

144

134,5 111

105,5

14,5

40,25

15,5

116,25

120

95,25

97,25

97.25

197,25

51,5

87

158

119

123,25

193,5

46,75

392

218

193

52,75

84,5

156

116

123

193,5

46,75

404,5

219

192

141,5

131,5

239

144,65

101,4

28,75

127,4

126,75

180,65

168,4

113,75

131

137,5

32,65

229,5

2,432

41,80

55,36

12,41

16,39

168,53

62,33

63,94

81,04

33,69

106

129,5 131,5 >15,5

135

110,5

105,25

37,5

156

135

159,5

133,75

144,5

136,65

163,5

203,5

143

37,5

156,13

134

159,5

131,5

144,65

132,5

137,65

160,5

204,5

142,25

37,4 156

134,5

159,5

133,75 144

137

162,65

204 149.

108,75

129,5

132

117,13

174

134,65

112

107,65

168

272

113,5

130

138

33

95

230

110,75 51,5

158 118

121,9

124,65

192,75

83,5

46,25 391

218 194

168,13

113,4

130,13

137,9

64,20

81,36

33,83

0

0

0 0

6

4

4

4

12

37

156 134,75 159,5

132

144,25

137,4 160,25

204,5 142,25

14,25

15,4

113,4

95

97

97

196,25

110,25

53

84,5

156

116

121,13

122,75

193,25

83,25

47

409

217,5 191

14,5

43

15,5 112,75 120,75

95

97 97 196,75

Rheinische Elektrizität

Rhein. Wests. Elektr. Schuckert & (io......

SiemensL Halske... Lahmeyer & (So.....

Ä.E.G.

Bekula

. 0 . 5

. 5

7y,|

war An- mit

des Landarbeiters. Gerade das letztere ist für den Landarbeiter von größerer Bedeutung, als mancher nur ahnt. Er ist nun nicht irgendwer, der neben den früheren Arbeitgeberorganisationen der Bauern und Landwirte lediglich als Arbeitsfaktor, als Betriebs­mittel nebenher läuft, sondern er steht als g l e i ch - berechtigtes Glied in der Betriebsge­meinschaft selbst und im Reichsnähr­stand, eben der bäuerlichen Selbstverwaltung! Er entscheidet und gestaltet mit an den großen Dingen des Gesamtberufsstandes und hat neben seinen Pflichten auch Rechte erworben.

Schließlich ist in die Beitragsleistung der Land­arbeiter nunmehr auch Gerechtigkeit insofern gekommen, als nicht mehr ein T e i l nur zählt, sich die Groschen vom Lohn abspart, um an der Entwicklung seines Berufsstandes mitzuarbeiten, son­dern die Lei st ungen sind auf die Ge­samtheit der Landarbeiter gleichmä­ßig verteilt! Früher war es ja so, daß nur ein Teil, meist der aktive, selbstlose Teil die finan­zielle Grundlage des Zusammenschlusses trug, wäh­rend der andere sich fern hielt und lediglich die Er­folge, die Vorteile mitnehmen wollte. Hier wird die neue Beitragspflicht gerade in der Landwirt­schaft besondere Genugtuung und Zustimmung finden.

So ist die neue Beitragsordnung des Reichsnähr­standes für die Gefolgschaftsmitglieder nach allen Seiten abgewogen und klar ausgerichtet. Sie fetzt unter den Aufbau des Reichsnährstandes einen ge­wissen Schlußstrich, indem nunmehr Bauern, Land­wirte und Landarbeiter auch verwaltungsmäßig und

67,50 (67).

U. a. notierten: 5proz. Verein. Stahlwerke 98,90, 6proz. IG. Farben 130,50, 5Lproz. Rhein. Hyp.- Liquid. 101,65, 4,5proz. Oesterr. Silberrente 2,60, 4proz. Ungarn Gold 8,95, 4proz. Ungarn-Kronen 2,60, 4proz. Schweiz. Bundesbahn 216, Kronen- Bosnier 7, Commerzbank 95,25, Buderus 108,65, Mannesmann 107,65, Hoesch 117, Rheinstahl 146,50, Verein. Stahl 103,13103,50, BMW. 139,25, Chem. Albert 126, Daimler 123, Deutsche Erdöl 129,75, Scheideanstalt 272, Licht & Kraft 159,50, IG. Far- den 168, Felten 133,75, Gesfürel 144,50, Holzmann 124,75, Muag 113,40, Metallgesellschaft 138, Moe-

Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Rarddeutfcher Lloyd .........

A G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto« Gesellschaft................

Dresdner Bank ..........

Reichsbaak ................

Die Beilragsordnung des Reichsnährstandes

für dieGefolgschastsmitglieder in bürgerlichen und landwirtschastlichenBetriebea

6,9 10,25 5,65 41,25

10

5,7

42

Mansselver Bergbau .. Kokswerke ...........

Rheinische Braunkohlen Nheinstahl...........

Vereinigte Stahlwerke. Olavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth

zen- und Roggenstroh drahtgepreht oder gebündelt 2,00. Tendenz: ruhig.

Echwememarkt in Nidda.

MNidda, 8. Juli. Auf dem heutiaen Schwei- n e m a r k t waren 479 Ferkel und 7 Läuferschweine aufgetrieben. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 18 RM., 68 Wochen alte Tiere 18 bis 25 RM.. 810 Wochen alte 25 bis 30 RM., bis zu 14 Wochen alte Ferkel 35 bis 38 RM. Der Verkauf war rege, es verblieb nur ein geringer Ueberftand.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 9. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 75 Rinder (6 Ochsen, 6 Bullen, 48 Kühe, 15 Färsen), 893 Kälber, 74 Schafe, 873 Schweine. Es kosteten: Kälber 42 bis 68 Mark, Hämmel 46 bis 48, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine wurden zugeteilt.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: 580: Die Leipziger Herbstmesse 1936 beginnt am Sonntag, dem 30. August, und schließt am Donnerstag, dem 3. September. 581: Eng­lische Vorschriften für Mustersendungen. 582: Anordnung 15 der Ueberwachungsstelle für Bast­fasern (Verbot der Herstellung von reinem Jute­garn und reinen Jutegeweben und Beschränkung der Verwendung neuer Jutejäcke für bestimmte Warenarten). 5 83: Abschluß der Wirtschafts­verhandlungen mit der Schweiz. 5 8 4: Bekannt­machung KP 161 der Ueberwachungsstelle für un­edle Metalle betr. Kurspreise.

Schlupf. Mittag« börse

8.7.

Schultheis Pahenhofer 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg................... b

6,7

10,1

5,65

41,13

UM 1 v.H. auf 145,50 erhöht. Im übrigen das Geschäft klein und die Kurse gegen den ang wenig verändert. Fest lagen Schuckert 161,50 nach 160,25, ferner zogen AEG., BMW., AG. für Verkehr und Deutsche Erdöl bis 0,50 v. H. an. Südd. Zucker kamen 4 v. H. höher zur Notiz mit 230,50. Am Kassamarkt Zellstoff Memel ca.

6,8

io

5,55

42,25

ZdR. Als der Reichsnährstand, die bäuerliche Selbstverwaltung, aufgebaut wurde, herrschte von vornherein darüber Klarheit, daß dieser Zusam­menschluß alle Menschen, die den deutschen Bo­den bebauen, umfassen mußte. Bauern, Landwirte und Landarbeiter sind diese Menschen, die den Dienst an der deutschen Scholle leisten, als Erzeu­ger die erste Verantwortung für die Dolksernäh- rung tragen. Kein Zweifel also, daß auch der Landarbeiter im Rahmen dieser bäuerlichen Selbstverwaltung seine Heimat finden mußte, um hier als gleichberechtigtes Mitglied Rechte, aber auch Pflichten zu über­nehmen. Denn der Landarbeiter ist vom Bauern- blut! Er bildet keinen Stand für sich, sondern steht blutsmäßig und auch wirtschaftlich in ewigen Wech­selbeziehungen mit denen, die einen Hof ihr Eigen nennen. Von diesen Höfen kamen und kommen die Landarbeiter, zu diesen Höfen sollen die tüchtigsten wieder zurückfinden.

Don diesen Erkenntnissen und Grundgesetzen muß man ausgehen, will man die soeben erlassene Bei- tragsordnung des Reichsnährstandes für die Gefolgschaftsmitglieder in bäu'erlichen und landwirtschaftlichen Betrieben sachlich und weltanschaulich richtig beurteilen. Die Verordnung stützt sich auf den § 12 der 1. Verordnung über den vorläufigen Aufbau des Reichsnährstandes vom 8. Dezember 1933 in der Fassung der Verordnung vom 26. April 1935. Danach sind alle Personen, die als Arbeitgeber oder Angestellte in der Landwirtschaft nicht nur vorübergehend gegen Lohn tätig sind, beitrags­pflichtig. Der Beitrag richtet sich nach der Höhe des auf den Monat entfallenden Arbeitslohnes, und es werden dabei vier Gruppen unterschieden, von denen die erste mit einem Monatsbeitrag von 30 Pfennig bis zu einem Arbeitslohn von 70 Mark gilt, die zweite mit einem Beitrag von 60 Pfennig bei einem Arbeitslohn zwischen 70 und 120 Mark, die dritte mit einem Beitrag von 90 Pfennig bei einem Arbeitslohn zwischen 120 und 150 Mark, schließlich die vierte Gruppe mit einem Beitrag von 1,20 bei einem Arbeitslohn über 150 Mark.

Wie wirkt sich diese Regelung in der Praxis aus? Berücksichtigt man, daß von den schätzungsweise 1,8 Millionen ständigen Landarbeitern in Deutschland etwa 1,1 Millionen auf Grund ihrer Einschätzung zu der ersten Gruppe gehören, so beträgt schon für diesen größten Teil her Landarbeiterschaft der Bei­trag monatlich nur 30 Pfennig. 0,6 Millionen haben auf Grund der Einschätzung ein Einkommen über 70 Mark und müßten demnach einen Monatsbei­trag von 60 Pfennig leisten. Hier schafft allerdings die Beitraasordnung eine wesentliche Erleichterung, indem sie feftlegt, daß verheiratete Gefolg­schaftsmitglieder mit drei und mehr Kindern einen um eine Beitrags-

168,5

271

113,25

130

137,5

.. 6 .. O .. 7 .. O .. 8 .. O .. O .. 9 . 12 . 11

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Ga» .......

Daimler Molaren . ... Deulsche Linoleum ... Orenstetn & Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. Chade ..............

Accumulatoren-Fabrll Eonti-Gummt.......

Elektr. Lieferungsgelellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 7

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

I. G. Färben-Industrie 7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt 6

Rütgerswerke 6

Metallgesellschaft 6

Rumänen bröckelten leicht ab.

Auch in der zweiten Börsenstunde blieben Mon­tanwerte auf anhaltende Käufe in Front, die Kurse zogen bei verhältnismäßig lebhaften Um­sätzen um weitere 0,25 bis 0,50 v. H. an; Hoesch ,-.--o ----.

117 nach 116,50, Vereinigte Stahl 102,65 nach 102, nus 90, SchNftg Stempel 74, Schuckert 163 50, Mannesmann 106,65 nach 106, auch Rheinstahl! Aschaffenburger Zellstoff 116, Sudd. Zucker 230,

Grihner °| 33,13

Mainkraftwerke Höchst a M.... 41 95,25

Süddeutscher Zucker..... 1O| 226,5 |

57 (I.K. 50,50).

Der Rentenmarkt blieb sehr ruhig. Lebhafter waren Ungar. Goldanleihe, die unter Schwankun­gen 0,13 v. H. zurückgewannen. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen blieben unverändert, Liquidationspfandbriefe gaben teilweise bis 0,25 v. H. nach. Von Stadtanleihen 4Ve v. H. Darm­stadt von 1926 nach Pause 91,50 (92,50).

Der Freioerkehr brachte nur geringe Verände­rungen, etwas niedriger Adlerwerke Kleyer mit 110 (110,75), dagegen Kali Wintershall 126 (125,25).

Tagesgeld wieder 2,50 v. H.

Abendbörse fest.

Die Abendbörse brachte am Aktienmarkt weitere Befestigungen, insbesondere für einige Mon­tanwerte, ferner für Schuckert, Gesfürel und AG. für Verkehrswesen. In vorgenannten Werten war der Umsatz recht lebhaft, im übrigen herrschte ziem­liche Geschäftsstille bei voll behaupteten Kursen im Vergleich zum Berliner Schluß. Der Renten- markt blieb vernachlässigt. Feste Haltung zeigten Dalutapapiere; 4proz. Schweiz. Bundesbahn 216 (211), 3,5proz. dto. ca. 207 (gestern 199), Ehade AC ca. 412 (409). Die kleinen Werte waren eben­falls fest, Kronen-Bosmer 7 (6,70), 4proz. Ungarn- Kronen 2,60 (2,50), später bis 2,70 und 4,20proz. Oesterreich. Silberrente 2,60 (2,40). Am Kassamarkt erhöhten sich Schriftg. Stempel auf 74 (73), Ehern. Albert auf 126 (125,50) und Faber & Schleicher auf

AG. für Verkehrswesen 116,75117,50, Reichsbahn- Vorzugsaktien 123,13.

Frankfurter Pferdeniarkt.

Frankfurt a. TO., 8. Juli. Auf dem Frank- furter Pferdemarkt standen etwa über 200 Pferde aller Gattungen zum Verkauf. Die Zahl der Inter­essenten war diesmal geringer und bestand in der Hauptsache aus Großhändlern, welche ohne ein bis zwei Waggon Tiere zu kaufen den Markt nicht ver­lassen. Die geforderten und gezahlten Preise waren ungefähr die gleichen wie beim letzten Markt. Der Höhepunkt scheint für dieses Jahr überschritten, die Preise neigen eher etwas nach unten. Ein Paar gute mittelschwere Hunsrücker Arbeitspferde waren z. B. für 2000 bis 2200 Mark zu haben. Schlacht­pferde wurden ebenfalls billiger gehandelt, was auf den verminderten Bedarf in den Sommermonaten zurückzuführen ist. Der nächste Pferdemarkt findet am 18. August statt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. Juli. Es notierten in Mark (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg): Weizen W 13 217, W 16 220, W 19 224, W 20 226, Roggen R12 180, R15 183, R18 187, R19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Hafer 186 bis 190. Weizenmehl Type 790 W 13 28,75, W 16 29,00, W 19 29,00, W 20 29,35, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mk. Fracht- Ausgleich. Weizenfuttermehl 13,20 bis 13,50. Wei­zenkleie W13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Treber 15,00 bis 15,25, Heu 4,00 neue Ernte. Wei-

Nbein-Mainische Börse.

TNittagsbörfe: Ueberwiegend fester.

Frankfurt a. M., 8. Juli. Die Börse begann zunächst infolge des kleinen Auftragseinganges in sehr stiller und am Aktienmarkt wieder m uneinheitlicher HaUung. Nach den ersten Kursen wurde das Geschäft aber etwas lebhafter und die Tendenz überwiegend fester. Im Vordergrund standen Montanaktien, in denen sich auf angeb­liche Käufe der rheinischen Industrie lebhafte Um­sätze abwickelten. Insbesondere Hoesch, Klöckner- werke, Mannesmann und Vereinigte Stahlwerke begegneten lebhafter Nachftage und erzielten Er­höhungen von 0,50 bis 1 v. H., die sich später meist um weitere 0,25 bis 0,50 v. H. ausdehnten. Rheinstahl eröffneten dagegen 0,75 v.H. und Har- pener 0,25 v.H. leichter. Auf den übrigen Markt­gebieten schwankten die Kurse nach beiden Seiten bis zu 1 v. H. Zellstoffwerte erfuhren nach dem starken Anstieg der beiden letzten Tage bei sehr klein gewordenen Umsätzen einen leichten Rück­schlag; Aschaffenburger 116,90 (119), Waldhof 157 bis 156,50 (158); Zellstoff Memel waren am Kassa­markt aber noch höher gesucht. Von chemischen Werten setzten IG. §arben 0,75 v. H. schwächer ein, waren aber später mäßig erholt, Scheide­anstalt gewannen 1 v. Sy, Deutsche Erdöl unver­ändert 129,50. Elektroaktien wurden vernachlässigt und lagen meist mäßig niedriger, Siemens etwas mehr mit minus 1 v. H. Maschinen- und Motoren­aktien lagen bei Veränderungen von 0,50 bis 1 v. H. uneinheitlich, von Metallwerten Rhein- metall-Borsig minus 0,25 d. Sy, dagegen Metall­gesellschaft plus 1 d. Sy Von Einzelwerten lagen Reichsbank-Anteile 1 d. Sy, AG. für Verkehr 1,40 d. Sy, Kunstseide AKU. 0,50 d. Sy und Deutsche Li­noleum 0,25 d. Sy höher, andererseits Holzmann und Westdeutsche Kaufhof bis 0,50 d. Sy schwacher.

Am Rentenmarkt dauerte die Geschafts- stille fort. Altbesitz verloren 0,13 v.H., wahrend Kommunal-Umschuldung bis zu 88,20 behauptet blieben und größere Umsätze hatten. Don Aus­landsrenten blieben Ungarn, Mexikaner behauptet,

nahmeftandpunktes im Rahmev des Möglichen be­einflußt worden sein.

Notwendig ist in vielen Fällen, daß der Hinter­grund soweit deutlich sichtbar ist, um den Sinn und Zusammenhang des Bildes zu erklären. Das ist zumal für die Reisezeit von Bedeutung. Spielen die Kinder beispielsweise am Strand, so soll an wenigen geschickt gewählten Einzelheiten erkennbar sein, daß es nicht nur der Sandhaufen des heimatlichen Spielplatzes ist. Erkennbar soll auch immer sein, was die Kinder spielen. Ein Kind, das nur läuft, kann später beim Betrachter des Bildes fast niemals zwingend den Eindruck erwecken, das es sich um ein Fangspiel gehandelt hat. Es müssen also immer, soweit es sich um Gruppen handelt, soviel Kinder im Bilde sein, wie zum sofortigen Verstehen des Zusammenhanges notwendig sind. Dabei ist es für die Bildwirkung nicht einmal immer notwendig, daß nun alle ge­stochen scharf sind. Ost genügt die Andeutung ebenso wie bei Spielgeräten, etwa einen Ball oder hochgeworfenen Ring. Wichtig ist nur, daß das Kind im Bilde unverkennbar ballspielt ober der- gleichen, und nicht wirkt, als stünde es nur da und schaute vielleicht nach einem Flieger ... Vom Ma­ler und vom Photographen verlangt man in dieser Hinsicht mehr Vollständigkeit des Bild­inhaltes, während der Plastiker eine Bowe- gungsstudie geben und dabei auf manches Drum und Dran verzichten darf (und in vielen Fällen sogar verzichten muß).

Aus obiger Warnung, bestimmte Bewegungs­oder Spielphasenstellen" zu wollen, ergibt sich die weitere, möglichst keine fremde Aufnahmen nachzuahmen, weil sie uns gefielen. Soviel eigene Ideen oder soviel Beobachtungsgabe muß schon jeder haben, mag es sich nun um eigene oder fremde Kinder handeln, daß er selbst im kindlichen Spiel die geeigneten Bildmomente entdeckt. Außer­dem gilt auch hier das Wort, daß eines sich nicht für alle schickt, daß bei einem Kinde plump und ungeschickt wirken kann, was beim anderen graziös und gefällig wirkte. Diese Worte dürfen nun nicht falsch aufgefa&t werden. Wir wollen nicht immer nur Grazie, obwohl angeborene Grazie etwas sehr Schönes ist. Wir dürfen durchaus auch Ungeschick ober Tolpatschigkeit im Kinberbild haben, wenn sie nur echt sind. Aber das Kinb muß spielen unb nicht schauspielern.

Banknoten.

G>ld

börsc

8.7.

klasse niedrigeren Beitrag zu entrichten

haben. Auch für diese beträgt der Monatsbeitrag . , .

nur 30 Pfennige! Gerade dieser Teil der Derord- großen Ausgaben des Nährstandes des Reiches mit« nung erfaßt noch einmal einen außerodentlich star-1 arbeiten.

»rief' 2,452 41,96 55,58 12,45 16,45

169,21

62,57

ober Onkel die nettesten Aufnahmen spielenber Kin- der überraschenb machen kann, braucht nicht mehr begründet zu werben. Selbst mit ben billigen Appa­raten ist das schon möglich, obwohl derenMo­ment" meist ziemlich lang ist, nämlich etwa Vso Sekunde. Denn ein gewisses Maß von Ruhe des Photographierenden gehört eben doch baw. Die meisten verlassen sich zu sehr auf den BegriffMo­ment" unb wissen nicht, baß selbst so kurze Mo- mente wie Vso Sekunbe verrissene Bilder ergeben können, wenn ber Photographierenbe ^gar zu auf­geregt war. Ganz allgemein ist Vioo Sekunbe vor- zuziehen, bei raschen Laus-, Spring- ober Wurf« vewegungen ist selbst bas noch zulang", wenn wir nicht einen Abstand von unserem Kin- d e r m o t i v haben, der mindestens fünf Meter beträgt. Wählen wir diesen und knipsen rasche Be- roegungen im spitzen Winkel zur Bewegungsrich­tung, so können wir auch mit Vioo Sekunbe brauch­bare Bilder erhalten. Vergrößern werden wir ste allerdings im Ausschnitt müssen.

Bester, im allgemeinen keinen Versuch des Heran- furschens unb ber Uebcrrumpelung zu riskieren, andern sich vernünftig mit den Kindern über die geplante Aufnahme zu unterhalten, einen geeig­neten Standpunkt zu wählen unb bann gedul - big z u warten. Denn es dauert je nack Tem­perament und Anteilnahme des Kindes verschieden lange, bis es wieder vergessen hat, daß es photo­graphiert werden soll, oder bis es wenigstens vom Spiel wieder in erster Linie gefesselt ist und nicht mehr ausschließlich an das Photographieren denkt. Der größte Fehler ist, einem Kinde in irgendeiner Bewegungsphase des Spielens zuzurufen, in dieser Stellung möge es einmal bleiben, oder gar, die eben innegehabte Stellung möge es einmal wieder­holen. Das wirkt immer steif. Wir müssen statt dessen, nachdem dem Kinde wegen der Tiefenschärfe ein gewisser begrenzter Platz zum Spielen ange­wiesen ist, sofort zu knipsen bereit sein, wenn uns der Augenblick günstig scheint. Umwelt, Hin­tergrund, Beleuchtung usw. müssen vorher bedacht und eventuell durch richtige Wahl des Auf- oder ähnliches Spielzeug in die Hand gegeben wurde, damit das Bildnatürlich" wirke.

Wir stellen heute ganz andere Bedingungen an ein Bild, das wir als natürlich empfinden sollen. Daß bei einigermaßen heller Sonne der Vater

Schloß. Mittag- börse

8.7.

141,75

131,5

238

146

102,9

29

126,5

128

180

ken Anteil der 0,6 Million der zweiten Beitrags­klasse, denn es ist bekannt, daß die Landarbeiter- amilien zu den Kinderreichsten überhaupt gehören und hier im Durchschnitt eine Kinderzahl von 4,5 estgestellt worben ist. Ja, es gibt Bezirke, in denen )er Durchschnitt weit darüber liegt. Daraus ergibt ich für die Gesamtbeurteilung der Beitragszahlung )ie Tatsache, daß gerade mit Rücksicht auf die Ein- kommensverhältnisse der Landarbeiterschaft der Beitrag für den weitaus überwiegenden Teil mo­natlich 30 Pfennig beträgt. Für die höheren Grup­pen 3 und 4 kommen praktisch überhaupt nur 0,1 Million in Betracht.

Die Beitragsleistung des Landarbeiters für den Reichsnährstand bildet die Grundlage für die Fort­entwicklung, den Aufstieg des gesamten Standes. Was dadurch dem Reichsnährstand zur Verfügung sieht, kommt dem Landarbeiter selbst wie­der zu Gute durch Vervollkommnung ber fach­lichen Ausbildung, burch geistige Schulung, durch Förderung des Landarbeiterwohnungsbaues, durch Landarbeiter-Urlaubsaustausch, durch Vergünstigung bei Gemeinschaftsfahrten, durch Sicherung seiner Arbeitsstelle, durch Sicherung des Absatzes seines Deputates, Garten- und Felderzeugnisse auf der Grundlage der Festpreise unb schließlich durch die Wiedergewinnung der Berufsehre

Datum

4% oesgt. Serie n

5% Romän. vereinh. Rente v. 1903

4-/2 %Rumän.vereinh.Rentev.1913

4% Rumänische vercinh. Rente .

2 y4% Anatolier ..............

Schlußf. Abend« börsc

8.7.

141,5

238

146,5

103,5

29

126,5

126,5

180

Philipp Hol, mann 4

Zementwerk Heidelberg 7

Cementwerk Karlstadt.........6|

Schluß« fürs

7-7.

124,75 1 123,5 1

142,75 -

1501 -|

Schluß« I furd

Datum | 7 7. ..... 6 yt \ 141,9 ....... 6

12 240

....... 4 145,25 8 y, 101,25

w 1«

BuderuS <

Deutsche Erdöl 4

Harpener................. 2/2

Hoesch ElfenKöln-Neuessen .. 3

Alse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse 6

Klöcknerwerke ............... 8

MmmeSmann-Röhren 0

Schluß« furd

7.7.

Berlin,8. 5uH

AmertlamicheJtuien Belgische Noten..................

Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, it 100 Schilling Rumänische Noten.........

Schwedische Noten ....

Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten

Frankfurt a. M.

Berlin

Schloß« furd

Schluß!. Abend- börse

Schluß« furd

Schloßt. Mittag« börse

Datum

7-7

8-7.

77

8.7-

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,4

101,4

101,4

101,25

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,25

97,25

97,25

97,25

6y»% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Anl^Ablüs.-Schuid mit

101,75

102

112,5

102

112,65

102

112,6

Auslos.-Rechten ............

4yt°/0 Deutsche Reichspostschatzan

112,65

100

100,1

100,1

Weisungen von 1934, 1.......

4y9% efym. 8% Hessischer Bolls- ftaat 1929 (rückzahtb. 102%) ...

100

98,75

98,75

98,75

98,75

454% ehem.8% Hessische Landes bant Darmstadt Goto N. 12...

97

97

97

5%% ehem. 4-/,% Hess. Landes

Hypothekenbank DarmstavtLiau 4'/,% ehem. 8% Darm st. Komm

Landesb.Goldichuldverschr. R.'i

101

100,75

93,5

93,5

Oberhessen Provinz-Anleihe mii

Auslos.-Rechten ............

123

123

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

119,65

119,65

119,75

119,5

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 5y,% ehem. 4-4% Franks. Hyp.

97

97

101,13

101,1

_

5y2% ehem. 4-/,% Rheinische

101,5

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. ...

4*4% ehem. 8% Pr. Landespfand­

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

101,65

101,65

101,5

97,5

97,5

97,5

97,5

454% ebcm. 7% Pr. Landespfano

briefanst., Gold Komm. £bl. 20

95

95

95

95

Steuergutich.Berrechnungsk. 34-38

109,5

109,5

109,5

109,5

4% Oesierreichische Goldrente...

4,20% Oesierreichische SUberrente

2,4

2,6

45

2,4

30

2,55

8,85

8,95

8,8

9,2

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4t/o/ von 1913..........

8,5

8,6

8,5

8,6

8,5

14,4

8,65

8,7

8,9

6% abgest. Goldmerikoner von 9t 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

14,25

14,25

14,2

Serie ......................

w*

7-Juli

8 3u i

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld | Brie'

Buenos Aue

0,668

0,672

0,673

0,677

Brüssel ....

41,94

42,02

41,93

42,01

Rio de Jan.

0,140

0,142

0,140

0,142

Sosta.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,56

55,68

55,56

55,68

Danzig ....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,445

12,475

12,445

12,475

HelsingsorS..

5,485

5,495

5,485

5,495

Paris .....

16,44

16,48

16,44

16,48

Holland ...

169,06

169,40

168,95

169,29

Italien....

19,63

19,67

19,53

19,57

Japan......

0,727

0,729

0,726

0,728

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

62,55

62,67

62,54

62,66

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,31

11,33

11,305

11,325

Stockholm...

64,16

64,28

64,16

64,28

Schweiz ...

81,22

81,38

81,22

81,38

Spanien...

34,05

34,11

34,03

34,09

Prag......

10,30

10,32

10,30

10,32

Budapest ..

Neuyork ...

2,479

2.483

2,480

2,484