Ausgabe 
9.6.1936
 
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Dienstag, 9. Juni 1936

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Nr. 151 Drittes Blatt

Eine Mannschaft beim Entfernungsschätzen.

Bei der Lösung der Planzeiger-Aufgabe.

Ruhepause bei der Bohnensuppe.

Keulenweitwurf im strömenden Regen.

, was sie auch betrifft, immer ausgerichtet ist f das Dolksganze und die Zukunft dieses Volkes, sehen.

Das neue tlrkundensteuergefetz.

Am 5. Mai 1936 ist als Reichsgesetz ein Urkun- ensteuergesetz ergangen. Das Gesetz tritt am .Juli 1936 in Kraft. Es ersetzt das bisherige

in Betracht. Bei diesen Schätzungen gab es zi Teil sehr unterschiedliche Ergebnisse, im allgemeir trafen die Schätzer aber doch ungefähr das R tige, wobei zu beachten ist, daß für die Schätzung eine gewisse Bewegungsfreiheit von der tatsächücl Entfernung nach oben bzw. unten zugestanden w den mußte.

Die letzte Sonderausgabe bei dem Gepackma bestand in dem B a l l o n s ch i e ß e n , bei dem darauf ankam, ebenfalls ein möglichst günstiges gebnis zu erzielen. Innerhalb kürzester Zeit Hai von jeder Mannschaft fünf Mann zu schießen, je Schütze hatte zwei Schuß auf die an Stelle Scheiben frei im Gelände aufgebauten kleinen L ballons abzugeben. Das Schießen wurde dadi erschwert, daß infolge des Windes die Ballons i unter kräftig hin- und herpendelten und dadi dem Schützen die Zielwirkung natürlich sehr schwert wurde. Wenn es hierbei auch Mannscha gab, deren Schützen weniger vom Glück begün^ waren, so konnte doch anderseits die erfreu! Feststellung gemacht werden, daß auch viele Mc schäften durch ihre fünf Schützen in sehr guter ganz hervorragende Schießergebnisse erzielten. Durchschnittsergebnisse können als sehr gut a sehen werden.

Von sämtlichen Geländesportaufgaben war jen eine Meldung des Mannschaftsgruppenfuhrers den Berechnungsausschuß zu schreiben, deren gaben in vergleichende Bewertung zu der Ma zeit gebracht wurde, woraus sich dann das Gesc ergebnis der Mannschaftsleistung ergab. Dabei aber, wie wir gestern in unserem Bericht bei betonten, auch die Haltung der Mannschaft l Einmarsch am Zielpunkt ein sehr wesentlicher tor für die Gesamtbewertung.

Zusammenfassend kann gesagt werden, daß Mannschaften durch ihre Leistungen trotz des ungünstigen Wetters dargetan haben, welche au ordentlich erfreulichen Erfolge im SA.-Sport in der Durchbildung der jungen Männer auf Grundlage dieser sportlichen Arbeit erzielt wer (Aufnahmen [4]: Photo-Pfaff, Gießen.)

undgebung der NG.-Irauenschaft.

m nächsten Sonntagnachmittag findet in der Chatte zu Gießen eine öffentliche Kundgebung RS.-Frauenschaft und des Deutschen Frauen- ts des Kreises Gießen statt. Die Gaufrauen* tsleiterin Frau Weste mach er und Gau* pagandaleiter Müller-Scheld werden über ThemaDie deutsche Frau im deutschen Volk chen. Eintrittspreis 20 Pf.

Geländesportaufgaben

A.-Mannschasts-Gepäckmarsch

Aus parteiamtlichenBekanntmachungen

Die Ortsgruppe Gießen*Süd macht darauf aufmerksam, daß alle Angehörigen der SA., SS Marine-SA., Reiter-SA. und der RSBO.* Bereitschaft, soweit sie im Bereiche der Ortsgruppe Süd wohnen, ihre Beiträge zur Hilfskasse für die Monate Juli, August und September am Dienstag, 9. Juni, Mittwoch, 10. Juni, oder Donnerstrag, 11 Juni, jeweils in der Zeit von 2021.30 Uhr, im LokalTannhäuser", Frankfurter Straße 83, zu entrichten haben.

Omnibusfahrt am 14. Juni.

Am nächsten Sonntag findet eine Omnibusfahrt ich dem Nürburg-Ring zu dem Autorennen itt. Der Fahrpreis beträgt 7 Mark. Anmeldungen äffen umgehend auf der Kreisdienftftelle G i e e n, Schanzenftraße 18, und in Friedberg ab ge­rben werden. Da nur ein Omnibus zur Verfügung cht, ist es ratsam, sich umgehend Plätze zu sichern.

Oie Kirchensteuer.

Der Vorsteher des Finanzamts Gießen teilt uns lit:

Die Ausgabe der Kirchensteuerbescheide hat viel- ich eine gewisse Beunruhigung hervorgerufen, weil iefe Bescheide zum Teil beträchtliche Erhöhungen ufweisen, während der Kirchensteuerbescheid selbst ngibt, daß der Ausschlagsatz geringer geworden ist. vielfach wird angenommen, daß es sich um Berech- ungsfehler handele, oder daß gewisse Gruppen be- mders erhöht worden seien.

Dies trifft in keiner Weife zu. Die Erhöhungen oben vielmehr ihren Grund in dem geänderten nnkommensteuertarif, der gerade mehr Rücksicht auf en Familienstand, die Kinderzahl insbesondere, immt, der aber auf der anderen Sette, wenn keine tinber in Anrechnung kommen, gewisse Erhöhungen ur Folge hat. Diese Erhöhungen wirken sich auch ntsprechend bei der Kirchensteuer aus. Dies gilt anz besonders bei den Lohn- und Gehaltsempfän­gern, deren Steuer sich schon nach dem neuen Tarif

Bei der Durchführung des 20-km-Mann- Hafts-Gepäckmarsches im Rahmen des porttages der Brigade 147/Ober- r s s e n hatten die an diesem Wettkampf teilneh- enden Mannschaftsgruppen eine Reihe von G e - indesportaufgaben zu erfüllen. Die Lei- ingen bei diesen Einzelausgaben waren in hohem iahe mit entscheidend für die Bewertung der Ge- mtleiftung, wie sie in der gestern von uns bereits röffentlichten Reihenfolge der Siegermannschaften im Ausdruck kommt.

Als erste Geländesportaufgabe hatten sämtliche tannschaftsaruppen in dem Talgrund zwischen der larburger Landstraße und dem Bahndamm eine lanzeigeraufgabe zu lösen. Hierbei han- >lte es sich um die Feststellung mit Hilfe des lanzeigers, an welchem Punkt des Geländes die Mannschaft sich bei der Lösung dieser Ausgabe be* mb. Der Stanbort mußte unter Berwenbung des lanzeigers auf ber Karte genau feftgeleat unb is Ergebnis in einer Melbung an bie Leitung ütgeteilt werben. Die Aufgabe würbe von ben lettfämpfenben Mannschaftsgruppen im allge- leinen gut gelöst.

Auf bem Weitermarsch hatten bie Mannschaften i dem Gelände von der Wißmarer Brücke bis ur Abzweigung des Weges von der Krofdorfer Strafte nach dem Schießstand der SA.-Reserve im Steinbruch beim Unteren Hardthof scharf zu be* bachten, um einige markante fünfte im ) elände, die durch Flaggen gekennzeichnet -----, aufzufinden. Die durch rote und gelbe flaggen bezeichneten Geländepunkte mußten m iner Meldung mit Skizze der Leitung ebenfalls ur Kenntnis gebracht werden.

aen Launsbach und dem Abzweig an der er Landstraße war an einer kleinen Brücke iber einen Wiesengraben eine interessante Ausgabe Entfernungsschätzen zu erfüllen. Hier- ei handelte es sich um die möglichst genaue Schätzung von vier Entfernungspunkten Dabei imen Strecken von 75 Meter, 180 Meter,400 Heter und eine Seitenentfernung von 145 Meter

Aus der Provinzialhauptstadt. I

Ein Laubfrosch auf der Straße.

Plötzlich platscht vor meinen Füßen etwas Gras* grünes in die schwarzglänzende Nässe des Geh. steigs der Strafte. Ein gebauschtes Blatt kann es! nicht fein, es wäre lautlos hingeweht. Da mit einem Sprung schnellt es im Bogen weiter: ein Laubfrosch! In dieser Situation gewiß des Stau- nens wert. Unmöglich kann er in einem Sprung­marsch aus feinem schattigen Wiesenversteck in die grelle Stadt einwandert sein. Man müßte die Stra­pazen feiner tadellos weißen Weste und seinem glänzenden Grünrock ansehen.

Zweifellos ist er ein Ausreißer, der noch vor kurzem irgendwo in einem Glashaus auf einem Fensterbord als Gefangener schmachtete. Vielleicht stand er gar noch in der Sonne und hatte keine Blattlaube, unter die er sich verschlüpfen konnte. Tagaus, tagein mußte er wohl auf einem schmal- sprossigen Leiterchen kauern, wenn er dem Wasser unter sich entrinnen und nicht seinen Kopf wider das grüne Gefängnisdach stoßen wollte. Die Men­schen nennen das: Gut-Wetter-Machen! Wie muß er bei feinem Sprung von der Fensterbank viel­leicht hatte er sich durch das Futterloch in der Decke hindurchgezwöngt feine Schenkel gespreizt haben im Wonnegefühl der Freiheit hinabschnellend in das grüne Buschwerk des Vorgartens! Wie mag ihn die Flut der Gräser entzückt haben, als sie meid) über ihm zusammenschlug! Ich kann mir vorstel- len, daß selbst sein kaltes Froschherz erbebte vor Freude und Glücksgefühl, da er zum ersten Mal wieder auf einem schwanken Blatt schaukelte und nach der vorbeisummenden Fliege die lange Zunge schnellte.

Uebrigens, verrät die noch rundliche Schallblase an seiner Kehle, daß ich richtig schätzte. Er muß erst vor wenigen Augenblicken seinen Jubel über die gelungene Flucht ausgequakt haben.

Unmöglich kann der drollige Grünrock der Gefahr der Straße ausgesetzt bleiben, wenn ich ihn auch nicht seiner Freiheit berauben möchte. Aber wäh­rend ich ihn durch das Gitter eines Vorgartens auf den grünen Rasen hinablassen will, entschlüpft er meiner Hand und fetzt mit einem Sprung wieder auf den Asphalt zurück, zwischen die achtlosen Schritte eiliger Passanten. Wie leicht kann einer, ohne daß er es weiß und will, des kleinen Hüpfer- Herz zertreten. Kann ich den starrköpfigen Tollpatsck nicht einem traurigen Schicksal entreißen?

Während ich mich erneut bücke, fragt ein lachen des Mädchengesicht neben mir, das mit seinem blonden Wuschelkopf an der Stirne streift:Gehör er Ihnen?"

Ich verneine. Da öffnet sie ihr duftendes Hand läschchen, fetzt den Laubfrosch auf ihr weißes Bat tisttüchelchen und entfernt sich, indem sie mir schel misch zunickt.

Lieber gefangen als tot, denke ich, besonder' wenn eine so holde Betreuerin die Pflege über nimmt V B.

Dornotizen.

Tageskalender für Dienstag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Paul und Pauline" Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Heilige uw ihr Narr" 15 bis 17 Uhr, Modellbauausstelluw in der Neuen Pestalozzifchule. Deutscher un Oesterreichischer Alpenverein, Sektion Gießen: 20.3 Uhr Lichtbildervortrag von Dr. UllrichKultur politische Bilder aus deck Alpen" in der Aula de Gymnasiums.

Ausstellung des Oberhessischen Kunstvereins.

Vom 14. bis 28. Juni im Stadttheater Ausstellun Frauenbildnisse mit Schmuck". (Siehe heutige Ar zeige.)

Zeitweiliges Parkverbot

Fußgänger gehören auf den Bürgersteig!

Die Polizeidirektion Gießen übermittelt uns dl nachstehende Aufforderung an die Bevölkerung:

Am morgigen Willwoch, in der Zeit von 11 bi 13 Ahr, während der Fahrt eines motorisierte 7NG Bataillons in der Stadt ist für alle Fah zeuge das Parken im Zuge der Frankfurtl Strafte, Mlhelmslrafte, eudwigstrafte, Ludwigpla Kaiserallee und kicher Strafte verboten.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich nur an bem Bürger ff eig ?u bewegen und den Anor nungen der zur Verkehrsregelung aufgesfellten P lizeibeamten unbedingt Folge zu leisten.

Ami für Dolkswohlfahrt.

Ortsgruppe Gieften-Ost. ßebensmittelDpferrtng.

Die Sammlung wird Dienstag 9., unb Mittwo 10 Juni, von der NS.-Frauenschaft durchgefuh Die Mitglieder wollen die Pfundpackchen bere halten und die Mitgliedskarte 3ur Eintragung m legen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtb anzugeben.

Ortsgruppe Gieften-Nord.

Am Montag, 8., und Dienstag, 9. 3uni wird roprejfh der Ortsgruppe Gießen-Nord der Leber $ hJi Onferrina für den Monat Ium emgezog werden «-beten, die Piundpnk bereitzuhalten.

Ortsgruppe Gießen Witte. Vetr. Pfundsammlung.

Am Mittwoch 1« Ium. °zrd-^i° Spent (Pfundsammlung) durch die^ gebeten, t

gesammelt. Die Ha tu Umi)üt[ung kenntlich sias-«*

NSDAP, Ortsgruppe Gießen-Op

Die Beiträge aur

1936 werden °mMittwoch. MJunb^

11 Juni, von 20 bis 22 Uljr. tn

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IÄur' an einem der «°n°nn.°n ^^Bei^Nichtbezahlung erfolgt Abmeldung bei ber Reichsleitung in München,

Gerade auf diesem Gebiet der Stempelsteuer be­fanden so schreibt uns der Vorsteher des Fi­ranzamts Gießen ganz erhebliche Verschieden- leiten in den einzelnen Ländern. Teilweise wurde. Stempelsteuer überhaupt nicht erhoben, teilweise mit ganz verschiedenen Sätzen, die in einem Land ist das Vielfache des Stempelbetrages ausmachte, 3er in einem Nachbarland erhoben wurde. Nachdem die am 1. April 1936 in Kraft getretene Reichs­kostenordnung insbesondere die Kosten der frei­willigen Gerichtsbarkeit unter Aufhebung der Lan- deskostengefetze einheitlich geregelt hat, mußten auch die Stempelsteuern vereinheitlicht werden, so daß ab 1. Juli die Versteuerung von Urkunden im ganzen Reich nach einheitlichen Sätzen zu erfolgen hat. Das Reichsgesetz lehnt sich im wesentlichen an das Preußische Gesetz an und bringt damit in Hessen nicht unbeträchtliche Aenderungen und Neuerungen. Die Stempelsteuerpflicht richtet sich im wesentlichen nach dem Inhalt der Urkunde, wobei allerdings ausnahmsweise auch bestimmte Urkunden lediglich auf Grund der äußeren Form besteuert werdem Aus das Gesetz sei hiermit ausdrücklich hingewie­sen.

Das Schaufenster Hilst werben.

Wo bleiben die kleinen und mittleren Geschäfte?

Von der Deutschen Arbeitsfront, Amt für Be­rufserziehung, wird uns geschrieben:

Wir haben nachdrücklich auf die Bedeutung hin- gewiesen, die das Schaufenster für die Umsatz­belebung im Einzelandel hat. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, daß die Deutsche Arbeitsfront, Ab­teilung für Arbeitsführung und Berufserziehung, in Verbindung mit der Wirtschaftsgruppe Einzel­handel, am kommenden Mittwoch, 10. Juni, 20 Uhr, im Haus der Deutschen Arbeitsfront, Gießen, Schanzenstraße 18, Saal, beginnend, einen Lehr­gang in Dekorationskunst, Plakatmalen (Spritz- und Tupftechnik), Schilderfchreiben (Pinsel) usw. durchführt.

Erfreulicherweise ist festzustellen, daß die größe­ren Geschäftshäuser Gießens von dieser Gelegen­heit gesteigerter Pflege der Schaufensterwerbung Gebrauch machen und daß kaum größere Firmen bei der Anmeldung von Gefolgschaftsangehörigen fehlen. Dagegen hält sich unverständlicher Weise der kleinere und mittlere Geschäftsmann noch zurück von dieser doch gerade auch für ihn so wichtigen Möglichkeit, seinem Geschäft einen Werbefaktor be­deutender Art zu erschließen. Selbstverständlich sind auch Betriebsführer, Geschäftsinhaber ufw. zu die­sen Dekorationslehrgängen eingeladen.

Jeder weiß, welche nachhaltige Wirkung der äußere Eindruck" hinterläßt. Sauber aufgemachte, sorgfältig gepflegte, klare, übersichtliche, gut be­leuchtete und farbenmäßig richtig zusammengestellte Schaufenster, mit wirkungsvoll geschriebenen Pla­katen, exakten Preisschildern usw., erwecken beim Beschauer auch im Vorbeigehen beim flüchtigen Hinsehen die Ueberzeugung: Das ist ein Geschäft, in dem man kaufen kann! Wieviel geschäftliche Ent­täuschung bliebe aus, würde jeder Geschäftsmann diese Grundelemente kaufmännischer Erfolgslehre anwenden. Der Wettbewerb im Handel und die gesteigerten Ansprüche der Käuferschast zwingen dazu, auch werbemäßig mit der Zeit zu gehen und nicht hinterherzuhinken, um schließlich ganz abzu­fallen. _ ..

Auskunft über die Durchführung der Lehrgangs erteilt die Deutsche Arbeitsfront, Abteilung für Ar- beitsführung und Berufserziehung, Gießen, Schan­zenstraße 18, Fernruf 3275.

Sitzung des provinzialausschuffes.

In der öffentlichen Sitzung des Provinzialaus- schusses am vorigen Samstag wurde den Klagen des Ludwig S t er n - Gießen, Otto K l ä s »Alten- Buseck und Friedrich Dori n g - Büdingen auf Er­teilung ihrer nachgesuchten Wanderaewerbescheine für 1936 Kj., sowie des Julius Justus-Nieder- , Ohmen auf Erteilung einer Legitimationskarte für

Nächsten Sonntag Sporttag des BDM.

NSG. Zum Sporttag des Bundes Deutscher Mädel in Frankfurt a. M. am 14. Juni werden alle Eltern, Lehrer und Erzieher, alle Partei- und Volksgenossen, die sich mit der Jugend des Führers und ihrer Arbeit verbunden fühlen, herzlichst einge­laden. Man kann sich nur mit einer Sache einver­standen erklären, sie anerkennen oder ablehnen, wenn man sie kennt und gesehen und geprüft hat. Darum wollen die Mädel allen Volksgenossen ein­mal die Gelegenheit geben, etwas aus ihrer Arbeit.

Die deutsche Arbeitsfront n.9.=bemeinfchaftKratt durch freuöc"