ist jedoch nur möglich, wenn es gelingt, die Erzeugung bis auf den letzten Bauernhof zu übersehen und sachgemäß zu leiten. Ohne engste vertrauensvolle Zusammenarbeit aller an der Erzeugungsschlacht Beteiligten wird sich dieses Ziel nicht erreichen lassen. Es gilt also, diese Zusammenarbeit schnellstens und für die Dauer zu schaffen.
Neben einer planvollen Ordnung der Erzeugung wird es im zweiten Jahre der Erzeugungsschlacht vor allem darauf ankommen, die bisher lei- stungsfchwächften Betriebe, die leider noch einen großen Teil der gesamten deutschen Landwirtschaft ausmachen, zu erfassen und durch zweckentsprechende Aufklärung und Beratung dafür zu sorgen, daß diese Betriebe in kürzester Frist in ihren Erträgen an den Durchschnitt gutgeleiteter Betriebe herankommen. Es kommt mir also nicht darauf an, in wenigen Betrieben übertriebene Leistungsziele zu erreichen, sondern viel wichtiger erscheint es mir, die gewaltige Masse der unter dem Durchschnitt liegenden Betriebe, um die sich bisher niemand gekümmert hat, auf ein höheres Maß der Leistung zu bringen. Das fetzt voraus, daß in Zukunft viel mehr, als das bisher geschehen ist, i n d i e B r e i t e gearbeitet wird, daß an Stelle von großen Versammlungen, zu denen doch stets nur ein bestimmter Kreis von besonders interessierten Bauern und Landwirten erscheint, örtliche Hofbegehungen und Feldbesichtigungen treten. Zu diesen örtlichen Veranstaltungen sind dann aber alle Bauern des Dorfes mit ihren Frauen und auch alle Landarbeiter hinzuzuziehen. Auf diese Weise, glaube ich, werden wir am schnellsten dahin gelangen, daß der Bauer das, was ihm an sich bereits bekannt ist, auch wirklich im eigenen Betriebe anwendet und so zu einem überzeugten Mitkämpfer in der Erzeugungsschlacht wird.
Entsprechend den in allen Landesteilen, ja fast in jedem Dorf anders gelagerten natürlichen Verhältnissen, läßt sich auch nicht ein bestimmtes Rezept, das für alle Gültigkeit hätte, für die Durchführung der Erzeugungsschlacht aufstellen. Es kommt vielmehr darauf an, daß überall mit unbändiger Tatkraft an den gerade für den betreffenden Bezirk vordringlichen Aufgaben gearbeitet wird. Eins hat aber für alle Gebiete Gültigkeit und steht daher unverrückbar fest: Niemals dürfen wir bei aller Begeisterung für die Ertragssteigerung und die hohe Leistung an sich, dahin kommen, daß durch die Erreichung irgendeiner Teilaufgabe ein anderes Gebiet vernachlässigt oder gar übersehen wird. Die gesamte landwirtschaftliche Erzeugung ist ein organisches Ganzes, von dem wir nicht beliebig den einen oder anderen Teil bevorzugen oder vernachlässigen dürfen, ohne unerwünschte Nackenschläge zu bekommen, die die gesamten erreichten Erfolg- zunichte machen können. Gerade die letzten Jahrzehnte mit ihrer völligen Vernachlässigung des Oel- und Gespinstpflanzenanbaues, der wirtschaftseigenen Futteroersorgung, der Schafhaltung usw. sind uns warnendes Beispiel dafür, wie man es unter keinen Umständen machen darf. Wenn wir heute gezwungen sind, den letztgenannten Gebieten unsere ganz besondere Aufmerksamkeit zu widmen, so einfach nur deshalb, weil es hier gilt, alte jahrzehntelang Sünden wieder gutzumachen und damit das organische Gefüge unserer deutschen Landwirtschaft wieder herzustellen.
Im Ringen um die Nahrungsfreiheit muß also die Leitung stets besorgt sein, ihre Kraft nicht zu verzetteln und in Teilaufgaben zu erschöpfen, sondern sie muß sich den Blick auf das große Ganze freihalten und in ganz besonderem Maße darauf achten, daß an allen Fronten gleichzeitig vorgegangen wird. Sie muß weiterhin darüber wachen, daß stets eine schnurgerade Linie eingehalten wird, die sich nicht nach vergänglichen Augenblicksbedürfnisfen richten darf, sondern die in richtiger Erkenntnis des einmal gefaßten Plans mit allen Kräften auf schnellstem Wege und mit den geeignetsten, der jeweiligen Lage angepaßten Mitteln dem Ziel zu- ftcuert.
So gewaltig, ja schier unlösbar auch vielen heute noch die zu bewältigenden Aufgaben der Erzeugungsschlacht erscheinen mögen, und so schwierig die endgültige Erreichung des Ziels auch sein mag, so sicher ist doch der Endsieg, wenn alle deutschen Bauern und Landwirte sich voll und ganz ihrer schweren Aufgabe bewußt werden und mit eiserner Energie und nie ermüdender Tatkraft an die Arbeit in ihrem Frontabschnitt Herangehen. Der Führer hat uns im Frühjahr dieses Jahres nach unsäglich schwierigen Vorarbeiten die Wehrfreiheit und damit die erste Voraussetzung für die Freiheit eines Volkes erkämpft. An dem deutschen Bauern und Landwirt liegt es nun, auch noch die zweite Vorbedingung für die Freiheit einer großen Nation, das ist die N a h r u n g s f r e i h e i t, zu schaffen. Ich habe das felsenfeste Vertrauen, daß das deutsche Bauerntum dem Führer und dem gesamten Volke keine Enttäuschung bereiten wird, sondern im Gegenteil den Beweis erbringen wird, daß es bereit ist, alles für die Freiheit und Größe feines Volkes zu leisten.
Wirtschaft.
Neuzulaffungen von Kraftfahrzeugen im Dezemver uni» im Jahre 1935.
DNB. Das Jahresende hat infolge der Preisnachlässe bei einigen viel gekauften Kraftfahrzeugmarken und infolge vermehrter Käufe, die noch im letzten Monat des vergangenen Jahres getätigt wurden, um die vorteilhaften Möglichkeiten der Anrechnung des Kaufpreises bei der Einkommensteuer auszunutzen, eine erhebliche Steigerung der Zahl der neuzugelassenen Kraftfahrzeuge (im ganzen plus 20 d. H.) gebracht. Diese Entwicklung kam vor allem den Personenwagen zugute, von denen 17 490 neu zugelassen wurden (gegenüber dem Vormonat plus 56 d. 5).). An Lastfahrzeugen kamen 3470 neu in Verkehr (minus 5 v. H.), darunter 774 dreirädrige. An Krafträdern gelangten 3255 (minus 37 v. H.) zur erstmaligen Zulassung, an Omnibussen 65 und Zugmaschinen 486.
Im ganzen Jahr 1935 wurden damit 359 422 Kraftfahrzeuge im Reich neu zugelassen, darunter 180 329 Personenwagen, 43 969 Lastwagen (einschl. 11710 dreirädrigen), 127 166 Krafträder, 1832 Kraftomnibusse und 6126 Zugmaschinen. Das dritte Jahr der Motorisierungspolitik hat damit zu einer Erhöhung der Zulafsungsziffern bei den Personenwagen um 38 ü. $)., bei den Lastfahrzeugen auf beinahe das Doppelte, wobei ein wesentlicher Anteil allerdings auf die Dreiradfahrzeuge entfällt, bei den Krafträdern um 42 v. 5). und bei den Kraftomnibussen auf mehr als das Doppelte geführt.
Erhöhte Krastfahrzeugproduktion im November 1935.
Fwd. Die Produktion von Personenkraftwagen übertrifft im November den Vormonat um 17 v. H. Diese für die Jahreszeit ungewöhnliche Entwicklung steht laut „Wirtschaft und Statistik" damit im Zusammenhang, daß infolge Betriebsumstellungen eines großen Werkes die Erzeugung von Personenkraftwagen im Oktober mengenmäßig geringer ausgefallen war, als erwartet wurde, und daß Preismaßnahmen auf dem Automarkt den Absatz entgegen der Saisontendenz stark belebt haben. Auch Produktion und Absatz von Automobilomnibusfen haben sich erhöht, dagegen ist der Absatz von Liefer- und Lastkraftwagen leicht, der von Krafträdern stark zurückgegangen. Der Gesamtabsatz an Personenwagen überschreitet das Ergebnis vom Oktober um 5 v. $)., das des gleichen Vorjahresmonats um nahezu die Hälfte (48 v. H.).
Oie Znduftrie-
und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
1419: Lieferbedingungen für kunstfeidene Wirk- und Strickstoffe.
1420: Neuregelung des jugoslawischen Zahlungsverkehrs mit Deutschland.
1421: Bekanntmachung KP 85 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.
1422: Die französischen Einfuhrkontingente für Jn- dustrieerzeugnisfe und für landwirtschaftliche Erzeugnisse für das 1. Vierteljahr 1936.
1423: Zusammenfassung der italienischen Außenhandelswirtschaft. Gründung eines italienischen Staatssekretariats für Waren- und Zahlungsverkehr.
1424: Keine Erteilung von Reifebewilligungen nach der Schweiz mehr.
1425: Die Verwendung von Sperrguthaben zur Zeichnung von 4,5-v. H.-Schatzanweifungen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft.
1426: Bekanntmachung KP 86 der.Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.
1427: Verlängerung der niederländischen Einfuhr- kontingente für Papier und Papierwaren.
Aindermarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Rinder- (Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 657 Stück Großvieh, 121 Fresser und 142 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe und hochtragende Kühe 1. Qualität 430 bis 590 Mark, 2. Qualität 320 bis 420, 3. Qualität 190 bis 320, Rinder, bis %jäf)rtg 120 bis
200, bis 2jährig 190 bis 280, tragend 250 bis 500, Kälber, bis 3 Wochen alt 26, bis 4 Wochen alt 40, bis 6 Wochen alt 55 Mark. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverkauf: lebhaft, geringer Heber» stand. — Nächster Markt: 21. Januar 1936.
* Sperrguthaben zur Zeichnung von 4,5-v. H.-Schatzanweifungen der Deutschen Reichsbahngesellschaft. Der Leiter der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung hat an- geordnet, daß, soweit Beträge aus Sperrguthaben und Wertpapierguthaben zur Zeichnung der 4,5-v.H.- Schatzonweisungen der Deutschen Reichsbahngesell- schaft, fällig am 2. Januar 1944, Verwendung finden
sollen, diese Verfügungen genehmigungsfrei erfolgen.
Rhein-Mainische Börse.
IHiftagsbörfe: still, aber freundlich.
Frankfurt a. M., 7. Jan. Die Börse lag wieder sehr still und brachte bei Eröffnung kursmäßig nur geringe Veränderungen. Die Stimmung war weiterhin freundlich, wobei die günstigen Nachrichten aus der Wirtschaft ihren Eindruck nicht verfehlten. Beachtung fand vor allem der volle Zeichnungserfolg auf die Preußischen Schatzanweisungen. Dom Publikum lagen verschiedentlich kleine Kauforders vor, die Kulisse zeigte sich dagegen immer noch zurückhaltend.
Am Aktienmarkt entwickelten sich die Kurse wiederum uneinheitlich, es überwogen jedoch mäßige Erhöhungen. Etwas größeres Geschäft hatten AEG. mit 38,40 bis 38,90 (38,50). Die übrigen Elektropapiere lagen zumeist unverändert, etwas höher Siemens und Betula. In der Farben-Aktie war der Umsatz zu 147 (147,50) ebenfaUs lebhafter. Scheideanstalt gewannen 0,50 v. H. Montanaktien wurden wieder stark vernachlässigt, Stahlverein und Hoesch zogen leicht an, Mannesmann gaben 0,40 v. H. nach. Im einzelnen eröffneten Deutsche Linoleum, Holzmann, Muag und Reichsbank je 0,50 v. H., Hapag und Haufwerke Füssen je 0,25 v. H. freundlicher, dagegen Daimler 0,50 und Aschaffenburger Zellstoff i v. H. schwächer.
Am Rentenmarkt war das Geschäft sehr gering. Altbesitz gaben auf 109,60 (109,80), Kommu- nal-Umschuldung auf 87,60 (87,75) nach, späte Schuldbuchforderungen lagen mit 96,50 behauptet, während Zinsvergütungsscheine auf 92,20 (92) anzogen. Von Auslandsrenten notierten Ungarn etwa 0,1-3 o. H. fester.
Im Verlaufe war die Haltung freundlich, das Geschäft erfuhr aber keine nennenswerte Ausdehnung. Beachtliche Umsätze fanden noch in AEG. und IG. Farben statt. Im Durchschnitt vermochten sich die Kurse um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. zu heben, Scheideanstalt fest mit 209 nach 207. Höher lagen ferner Klöckner mit 81 (80), Allgemeine Lokal & Kraft mit 119 (118), dagegen Ilse Genuß 125 (125,75).
Am Rentenmarkt bröckelten Kommunal-Umschul- dung noch etwas ab, sonst ergaben sich keine Veränderungen. Goldpfandbriefe lagen ruhig und unverändert, Liquidations-Pfandbriefe notierten etwas uneinheitlich. Stadtanleihen lagen meist etwas fester, besonders 4,5 Heidelberg 89,50 (88,50), ferner 4,5 (6) Frankfurter 91,60 (91,25). Industrie-Obligationen blieben voll behauptet. Staatsanleihen lagen ruhig, ebenso Auslandsrenten. — Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.
LPD. Wie die Landesbauernfchaft Heffen-Naffau u. a. mitteilt, wurden in Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Ueberwachungsstellen und dem Kar- toffelwirtschaftsverband Hessen-Nassau die Speise- kartoffelpreise für den Staat Hessen wie folgt festgesetzt:
1. Bei Lieferung der Erzeuger an Verbraucher:
frei Keller, ohne weitere Aufschläge, in den Städten Mainz, Darmstadt, Offenbach, Gießen und Bingen:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 3,20 bis 3,40
Mark; Februar 1936: 3,30 bis 3,50 Mark;
rote, weiße, blaue Sorten: Januar 1936: 2,90 bis
3,10 Mark; Februar 1936: 3,00 bis 3,20 Mark;
in sämtlichen übrigen Gemeinden:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 3,00 bis 3,20
Mark; Februar 1936: 3,10 bis 3,30 Mark;
rote, weiße, blaue Sorten: Januar 1936: 2,70 bis 2,90; Februar 1936: 2,80 bis 3,00 Mark.
2. Bei Lieferung der Verteiler an Verbraucher:
in Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern: gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 3,50 bis 3,70
Mark; Februar 1936: 3,60 bis 3,80 Mark;
weiße, blaue, rote Sorten: Januar 1936: 3,20 bis 3,40 Mark; Februar 1936: 3,30 bis 3,50 Mark;
in den übrigen Gemeinden, mit Ausnahme des flachen Landes:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 3,40 bis 3,60
Mark; Februar 1936: 3,50 bis 3,70 Mark;
weiße, rote, blaue Sorten: Januar 1936: 3,10 bis
3,30 Mark; Februar 1936: 3,20 bis 3,40 Mark;
fürs flache Land:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 3,05 bis 3,25
Mark; Februar 1936: 3,15 bis 3,35 Mark;
weiße, rote, blaue Sorten: Januar 1936: 2,75 bis
tibenbbörfe freundlich.
Die Abendbörse war freundlich. Das Geschäft erreichte indes kein besonderes Ausmaß und lag meist in Händen des berufsmäßigen Börfenhandels. In einigen Werten lagen auch Aufträge der Kundschaft vor. Im Vergleich zum Berliner Schluß ergaben sich überwiegend Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H., darüber hinaus gewannen Scheideanstalt 1 v. H. auf 210 und MAN. 1,50 v. H. auf 94,50. Interesse er- hielt sich außerdem auf Abschlußhoffnungen für AG. für" Verkehrswesen zu 87,75 bis 88 (87,50), ferner waren einige Elektrowerte etwas beachtet, ruhiger lagen aber ÄEG. und Schuckert. Renten hatten nur geringes Geschäft. Zinsvergütungsscheine 92,25 (92,20), Kommunal-Umschuldung 87,65 (87,55).
U. a. notierten: Altbesitz 109,75, Schutzgebietsanleihen 10,95, 4,5proz. Darmstadt von 1928 91,25, IG.-Farbenbonds 122,50, 6 pro,3. Krupp 104,25, 6proz. NSU. 102,50, 4,5proz. Kasseler Gold 96,50, 4,5proz. Meininger Hyp. Gold, 96,50, 4,20prozentige Oesterr. Silberrente 1,25 bis 1,30, Commerzbank 83,50, Reichsbank 178, Buderus 94,50, Harpener .109,50, Mannesmann 77,65, Rheinstahl 103,50, Stahlverein 73,90, Aku 52, AEG. 39, MAN. 94 bis 94,25, Bekula 136, Conti Gummi 160, Daimler 90,50, Scheideanstalt 210, Dt. Linoleum 139,75, Licht & Kraft 127,25, JG.-Farben 147,50, Felten 112,75, Gesfürel 125,25 bis 125,50, Holzmann 87,50, RWE. 127, Schuckert 121, Siemens 165,50, Westdeutscher Kaufhof 25, Südd. Zucker 197,25, Reichsbahn-VA. 120,75, AG. für Verkehr 87,75 bis 88.
Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.
Frankfurt a. M., 7. Jan. Gemüse: Angebot für die Jahreszeit sehr gut. Nachfrage gegen die Vorwoche leicht gebessert, Preise unverändert. 11. a. notierten: Blumenkohl Steige 15 und 18 Stück 5,60 bis 6,50 ital., Eskarol 5 bis 15, Feldsalat groß 25 bis 40, klein (Mistbeet) 70 bis 80, Gewürzel gr. Bdl. 30 bis 40, Karotten 4 bis 5, do. frische Bdl. 5 bis 8, Kohlrabi 3 bis 5, Meerrettich 35 bis 45, Rosenkohl 20 bis 35, Rote Rüben 3 bis 6, Rotkraut 6 bis 10, Sellerie je nach Größe 5 bis 30, Spinat 6 bis 10, Weißkraut 4 bis 6, Wirsing 5 bis 8, Winterkohl 6 bis 7, Zwiebeln 9 bis 11, 11% ungarische.
Obst - und Südfrüchte: Aepfelangebot im Verhältnis z'ur Nachfrage reichlich, Birnen nur noch in geringen Mengen vorhanden. Nachfrage nicht voll befriedigend, Preise kaum verändert. Angebot von Apfelsinen und Mandarinen gut, Preise etwas gefallen, Geschäft gut. 11. a. notierten: Aepfel I 25 bis 30, II 18 bis 20, Kochäpfel 14 bis 20, Boskop 20 bis 30, Goldparmänen 22 bis 30, Renetten 22 bis 26, ital. Tafeläpfel 20 bis 25, amerik. Kists zirka 40 Pfund, rote 16 bis 18, gelbe 22, Apfelsinen blond 14 bis 18 ^pan., kernlos 24 bis 28 span., Paterno blond 18 bis 20 ital., Birnen 20 bis 25, Kochbirnen 15 bis 20, Haselnüsse 25 bis 30 ital., Mandarinen 20 bis 25 span., Walnüsse 45 franz., 18 bis 24 bulg., Feigen 25 kg 9 bis 10, Zitronen 300 bis 360 Stück 7,00 bis 8,00.
2,95 Mark; Februar 1936: 2,85 bis 3,05 Mark.
3. Bei 10-pfunb-2tbgabe durch den Kleinhandel:
in Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 0,41 bis 0,43 Mark; Februar 1936: 0,42 bis 0,44 Mark;
weiße, rote, blaue Sorten: Januar 1936: 0,38 bis 0,40 Mark; Februar 1936: 0,39 bis 0,41 Mark;
übrige Gemeinden, mit Ausnahme des flachen Landes:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 0,40 bis 0,42 Mark; Februar 1936: 0,41 bis 0,43 Mark;
weiße, rote, blaue Sorten: Januar 1936: 0,37 bis 0,39 Mark; Februar 1936: 0,38 bis 0,40 Mark;
auf dem flachen Lande:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 0,31 bis 0,33 Mark; Februar 1936: 0,32 bis 0,34 Mark;
weiße, blaue, rote Sorten: Januar 1936: 0,28 bis 0,30 Mark; Februar 1936: 0,29 bis 0,31 Mark.
Erzeugerpreise für den Staat Hessen:
gelbfleischige Sorten: Januar 1936: 2,80 bis 3,00 Mark; Februar 1936: 2,90 bis 3,10 Mark;
weiße, rote, blaue Sorten: Januar 1936: 2,50 bis 2,70 Mark; Februar 1936: 2,60 bis 2,80 Mark.
Für Juli-Nieren erhöht sich der vorstehende, für gelbe Speisekartoffeln vorgesehene Preis je 50 Kilo um 1,00 Mark, für Hörnchen um 2,00 Mark.
Die Erzeugerpreise verstehen sich frachtfrei Empfangsstation, d. h. dem Erzeuger ist die Fracht vom Erzeugungsort nach dem Platze des Verbrauches in Abzug zu bringen. Als Berechnungsgrundlage dient die Reichsbahnfracht für 15-Tonnen-Derladung auch dann, wenn andere Verkehrsmittel zum Transport benutzt werden.
Die Gpeifekartoffelpreife für Hessen für die Monate Januar und Februar.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Franuur, a. 2)1.
Ben.n
Schlußkurs
Schlußl. Abendbörse
Schluß, kurs
Schlußr. Mittag-
Oatum
6.1
7.1. |
6.1. |
7-1.
6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
100,4
100,25
100,5 ।
100,5
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,25
97,1
97,25
97,1
6«/2% Doung-Anleihe von 1930 ..
103,5
103,5
' 103,4
103
Deutsche Anl^Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
109,8
109,75
109,7
109,75
4*/,% Deutsche Reichspostschatzaw
Weisungen von 1934, l.......
99,75
99,9
99,9
99,9
6% ef)em.8% Hess. Volksstaat 1929
(rüctzahlb. 102%) ............
97,75
97
97,25
97,5
4y2% ehem.8% Hessisch? Landesbank Darmstadt Gold R. 12....
96,4
96,4
5*4% ehein. 4)4% Hess. Landes-
Hypothekenbank DarmstadtLiaui 4’/»% ehem. 8% Darmst. Komm.
100,75
100,75
Landcsb.Goldschuldverlchr. R.6
93
93,25
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
113,13
112,9
112,9
112,75
414% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,5
6)4% ehem. 4*4% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
101,5
101,25
5)4% ehem. 4)4% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
101,4
101,65
101,4
101,4
4)4% ehem. 8% Pr. Landespsand- briefanstalt, Pfandbriese R. 19
97
97
97
4)4% ehem. 7% Pr.Landespsand-
briesanst., Gold Komm. Obl.Vl
97
97
97
Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38
108
108,13
108
108,13
4% Oefterreichische Goldrente....
—
—
28,5
29,5
4,20% Oefterreichische Silberrente
1,2
1,3
1,3
1 35
4% Ungarische Goldrente.......
9,13
9,175
9,25
9,15
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
9
9,13
9
9,1
4*4% desgl. von 1913..........
9
9,15
—
9,05
6% obgeft. Goldmexikaner von 99
12,5
12,65
12,7
12,75
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
Serie I....................
9,5
9,5
—-
■—
3h anhurt a.M.
Berlin
Gchluß- kurs
cschlußt. Abendbörse
Schlußkurs
Echlußk. Mittagbörse
Datum
6-1
7.1.
6-1.
71-'
4% vesgl. Serie 11 ...........
9,5
9,5
—
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
5,65
5,65
5,7
5,75
4)4%Rumän.vereinh.Renlev.l913
8,85
8,75
8,6
8,65
4% Rumänische vereinh. Rente
4,9
4,9
4,95
4,9
2 ’4% Anatolier............
39,4
39,13
39,5
39,5
Hamburg-Amerika-Palet .....
0
14,75
15
14,9
15,13
Hamburg-Südam. Dampfschiff .
0
—
—
—
—
Norddeutscher Lloyd .........
0
16,75
16,9
16,65
17
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
85
88
85,25
87,75
Berliner Handelsgesellschast ...
6
113,75
115
114,5
114,65
Commerz- und Privat-Bank...
Deutsche Bank und Disconto-
u
83,25
83,5
83,25
83,5
Gesellschaft................
0
82,5
82,5
82,5
82,5
Dresdner Bank...........
0
83,5
83,25
83,5
83,25
Retchsbank ................
12
177
178
177,13
177,75
-21.(5.®....................
C
38,25
39
38,13
39,13
Bekula....................
1"
135,5
136
111,5
135,65
110,9
135,9
111,5
Elektr. Lieferungsgesellschaft..
6
Llcht und Kraft ........... 6)4
126,75
127,25
127
127,5
Felten & Guilleaume.........
4
112,5
112,75
112 9
113,13
Gcsellsch.f.Elektr.Unternehmung
6
125
125,5
125
125
Rheinische Elektrizität ........
6
-
128
Rhein. Wests. Elektr..........
6
127,5
127
128
127
SchuckertSCo. ..............
4
119
121
119,25
121,5
Siemens & Halske............
7
165
165.5
165
165,5
Lahmeyer LCo..............
122,5
124
123,5
123,5
Buderus ..................
4
93,75
107,5
94,5
108,9
93,65
107,75
94,25
108,75
Deutsche Erdöl .............
4
Harpener..................
(
108,75
109,5
109
109,5
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .
3
83,5
84
84
83,75
Ilse Bergbau ..............
G
154,25
155
Ilse Bergbau Genüsse.......
6
125,75
125
125,5
125
Klöcknerwerke ..............
i
80
81
79,75
81
Mannesmann-Röhren.......
0
77,75
I 77,65
77,5
77,65
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß». Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
61.
7-1 •
6J .
7 1.
Mansselder Bergbau.......
.. 6
119
120
119,25
120
Kokswerke ................
.. 6
—
——
115,5
115,75
Rheinische Braunkohlen ....
. 12
209,25
210,5
209,25
210,5
Rheinstahl................
.. 4
103,5
103,5
103,5
103,25
Bereinigte Stahlwerke......
.. 0
74
73,9
74
73,75
Ltavi Minen .............
.. 0
17,75
17,75
17,75
17,75
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
—
—
—
122
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
115,5
—
118,5
119
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7'/-
184
—
184
—
I. G. Farben-Jndustrte.....
.. 7
147,5
147,5
147,13
147,25
Scheideanstalt.............
.. 9
206,5
210
—
—
Goldschmidt ..............
.. 5
106,25
107,5
106
107,5
Rütgerswerke .............
.. 6
113
—
113,13
113,75
Metallgesellschaft...........
.. 4
111,5
112,25
111,75
111,75
Philipp Holzmann.........
.. 4
86,5
87,5
87
87,5
Zementwerk Heidelberg ....
Cementwerk Karlstadt.......
.. 7
119,5
119
-
.. 6
128
128
-
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
101,75
101,5
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
52,75
52
52,65
52,25
Beinberg.................
.. 5
100
100,25
100,5
101
Zellstoff Waldhof ..........
.. 5
115,5
115,75
115,4
115,5
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
79
78
78,5
78
Dessauer Gas .............
.. 7
——
—
119,4
119,5
Daimler Motoren..........
.. 0
90,25
90,5
89,75
90,4
Deutsche Linoleum.........
.. 8
139,5
139,75
139,4
140
Orenstein & Koppel ........
.. 0
—
—
73,25
73,13
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
23,9
25
23.75
24,65
Chade.............
7 ‘/.
288
288
287,75
288,5
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
—
169
—
169
Conti-Gummi.............
.. 8
158,5
160
159
160
Gritzner..................
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 0
.. 4
26,75
88,5
26,75
88,5
26,75
26,75
Süddeutscher Zucker .......
. 10
197
197,25
197
197,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
6.Januar
7.Januar
Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
Geld
Brief
Geld
I Brief
Buenos Atre-.
0,668
0,672
0,668
0,672
Brüssel ....
41,86
41,94
41,86
41,94
Rio de Jan.
0,137
0,139
0,137
0,139
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,70
54,80
54,73
54,83
Danzig.....
46,80
46,90
46,80
46,90
London....
12,25
12,28
12,255
12,285
Helsingfors..
5,395
5,405
5,40
5,41
Parts .....
16,40
16,44
16,40
16,44
Holland ....
168,69
169,03
168,72
169,06
Italien....
19,98
20,02
19,98
20,02
Japan .....
0,715
0,717
0,715
0,717
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5-666
Oslo..... :
61,50
61,62
61,54
61,66
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,115
11,135
11,12
11,14
Stockholm..
63,16
63,28
63,19
63,31
Schweiz ...
80,79
80,95
80,80
80,96
Spanien...
33,97
34,03
33,99
34,05
Prag.......
10,29
10,31
10,29
10,31
Budapest ..
—
Reuyork ...
2,486
2,490
2,486
2,490
Berlin,7. Januar
Geld
Brie,
Amerikanische Noten..............
2,438
2,458
Belgische Noten..................
41,72
41,81
Dänische Noten .................
54,52
54,74
Englische -Noten .................
12,22
12,26
Französische Noten...............
16,35
16,41
Holländische Noten...............
168,30
168,93
Italienische Noten................
—
—
Norwegische Noten ..............
61,38
61,61
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
—
Rumänische Noten......... .....
—
_
Schwedische Noten...............
63,02
63,28
Schweizer Noten.................
80,62
80,94
Spanische Noten.................
33,63
33'77
Ungarische Noten ................


