Ausgabe 
7.10.1936
 
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Oberheffen

hr Geld hat seinen Wert verdoppelt

Unverbindliche Probejahrten: Motorwagen - VerkauiSgCSellSChait HL b. H. Frankfurter Strebe 52 - Telephon Nr. 2847

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iie TyeM'k irnZchch em« gebeten, b<*n ung kenntlich r Quittung Jung erstreckt wieder auf

Der Bauer kämpft für die Steigerung der Erzeugung. Aufgabe des ganzen deutschen Volkes ist es, als Ergänzung der Erzeugungs­schlacht gegen den Verderb von Nahrungs- gütern zu kämpfen.

arbeitung in die Fabrik zurückgebracht. Die be­schäftigten Arbeiter(innen) kommen aus den Dor»

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tingshaufen im Jahre 1908 nach hier versetzt zu werden. Nicht nur als Lehrer, sondern auch durch feine Tätigtest auf gesanglichem Gebiet und im Kriegervereinswesen hat er unserer Stadt wert­volle Dienste geleistet. Wie wir hören, wurden durch Dekret des Herrn Reichsstatthalters in Hessen die beiden z. Zt. freien Lehrerstellen den Lehrern Hinkel aus Nieder-Bessingen und Schnierle aus Gedern übertragen.

csd Eberstadt, 6. Okt. Gestern ereignete sich in unserem Orte ein Unglücksfall. Der hiesige Landwirt August Buß, der auf dem Felde mit der Kartoffelernte beschäftigt war, ging um 17 Uhr nach Hause, um das Fuhrwerk zu holen. Da er nicht auf den Acker zurückkehrte, eilte seine Frau nach Hause, um nach ihm zu sehen. Als sie den Hof betrat, fand sie ihren Gatten im Hofe lie­gend tot vor Der herbeigerufene Arzt stellte einen Schädelbruch fest. Anscheinend ist der Verunglückte gestürzt und hat sich dabei die tödliche Verletzung zugezogen. Der bedauernswerte Mann stand im 50. Lebensjahr und hinterläßt seine Frau und ein Kind.

= Obbornhofen, 5. Okt. In der Straßen- Pflanzung am Marktweg nach Münzenberg wurden in letzter Zeit fünfApfelbäume im tragfähigen Alter mit einem Beil beschädigt, indem die Rinde an etwa einem Drittel des Stammes ab­geschält und das darunterliegende Holz zum Teil zersplittert wurde. Die Bürgermeisterei hat die Be­völkerung in einer Bekanntmachung ersucht, mitzu­helfen bei der Ausfindigmachung der Frevler. Falls Kinder als Täter in Frage kommen, wird die Ge­meindeverwaltung an deren Eltern Schadenersatz­ansprüche stellen. Die Obsternte geht ihrem Ende zu. Landwirt Hugo Hahn erntete auf feinen Baumstücken mehrere Aepfel der SorteSchöner von Boskop" im Gewichte von über 500 Gramm. Alles Obst ist dank der durchgeführten Spritzmaß­nahmen im Sommer fleckenrein und wird deshalb von den Händlern aus der Frankfurter Gegend gern gekauft. FürKaiser Wilhelm" werden 14 bis 15 Reichsmark geboten, sogar die SorteSchafnase" wird mit 10 bis 12 RM., weil schorffrei, bezahlt.

+ Aus dem Horlofftal, 5. Okt. In den meisten Dörfern unserer Gegend finden sich in den Hausgärten noch kleine Häuschen, die der Unkundige für massive Gartenhütten ansieht. Es sind aber sog. Dörren, die ungefähr zwei mal drei Meter groß und aus Lehmsteinen erbaut zur Aufbereitung von Dörr ob ft dienen. Hauptsächlich werden Zwetschen gedörrt, während Aepfel- und Birn- schnitzen so heißen landläufig gedörrte Aepfel- und Birnstücke in Darrehorden auf dem Küchen­herd, oder in der Backröhre zubereitet werden. In­folge der außerordentlich reichen Zwetschenernte in diesem Jahre herrscht in den Dörrhäuschen gegen­wärtig Hochbetrieb. Jede Hausfrau sucht sich einen Vorrat an Dörrzwetschen zu schaffen, die ja bei sachgemäßer Aufbewahrung jahrelang haltbar sind.

Kreis Bübingen.

A Stockheim, 6. Okt. Die Flachsrösterei (frühere Aktien-Zuckerfabrik Büdingen in Stock­heim) ist feit 1. September im Betrieb. Es kom­men täglich etwa 7 bis 8 Waggons Flachs hier an, die durch einen Rohölmotor vom Bahnhof nach der Rösterei gezogen werden. Durch einen maschi­nell getriebenen Auszug wird der ankommende Flachs haushoch aufgeschichtet. Durch Fuhrwerke auf umliegende Wiesen verbracht, wird er meist durch weibliche Arbeitskräfte ausgebreitet und etwa vier Wochen liegen gelassen, mit einmaligem Um» wenden. Nachdem der in der Tauröste ausgelegte Flachs durch mehrtägiges Aufstellen in Büscheln gehörig getrocknet ist, wird er zur weiteren Ver-

das beglückende Empfinden haben, einen inneren,, moralischen Halt zu erhalten und das stolze Be­wußtsein, neben mir, hinter mir stehen Kameraden, die bereit sind, für mich einzutreten.

So wird unser nächstes Semester im Kamerad­schaftshaus Gießen zugleich ein Semester der Lebensfreude und des tiefen Ernstes fein, mit dem wir unsere Aufgaben lösen werden. Das Kameradschaftshaus Gießen hat feinen Weg beschritten, und wir glauben fest und unerschütter­lich, daß es der richtige ist.

Die Anmeldung der Zungakademiker beim Studentenbund.

Auf Grund des Befehls des Reichsstudentenbunds- führers, der auf dem Parteitag der Ehre verkündet wurde, haben sich alle neu auf die Hoch- oder Fach­schule kommenden jungen Studenten drei W o - chen vorher bei der betreffenden Studenten­bundsgruppe ihres gewählten Hoch- schulortes z u melden.

Der OPEL »TYP OLYMPIA« bietet:

Der Reichsmütterdienst hält hier gegen­wärtig einen Lehrgang für Säuglings- pflege ab. Die Beteiligung daran ist außer­ordentlich stark. Schwester Friedel Lüders ver­steht den Kursus sehr anregend zu gestalten.

t ©rünberg, 6. Okt. Am Montagabend hatte Bürgermeister Wagner die Vertreter der Gliede­rungen der Partei und der Vereine zu einer Be­sprechung im Rathaussaale eingeladen. Zweck der Besprechung war, die Festsetzung der in diesem Winter stattsindenden Veranstaltungen volksbildnerischer oder volksunter­haltender A r t zu bestimmen. Die geplanten Veranstaltungen wurden festgelegt und dabei darauf Bedacht genommen, daß sie in gewissen Zeitab­schnitten folgen. Außerdem wurde angeregt, daß zu Beginn und Ende des Winters je ein Gastspiel des Gießener Stadttheaters ftattfinben solle, ebenso wie im Vorjahre ein größerer Vor­tragsabend volksbildnerischer Art.

O Nieder-Bessingen, 6. Okt. Durch Er­laß des Reichsstatthalters in Hessen wurde Lehrer Hinkel in Nieder-Bessingen nach Lich versetzt. Lehrer Hinkel steht seit etwa 15 Jahren im hessi­schen Schuldienst. Nach abgelegtem Examen und nach anfänglicher Verwendung als Schulverwalter in Kaichen, Rendel und Vilbel und nach musikali­scher Ausbildung auf dem Konservatorium in Frankfurt a. M., kam er im Jahre 1929 nach Nieder-Bessingen und wurde hier definitiv. In feiner hiesigen amtlichen und außeramtlichen Tätigkeit hat er es verstanden, sich die Achtung und die Liebe der ganzen Gemeinde zu erwerben, so­daß die Bevölkerung ihn nur ungern von hier scheiden sieht.

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O P Olympia^ DER ZUVERLÄSSIGE

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macht eine Mark!"

sagte der Scbupo zu Herrn Hase, der, noch ganz verstört, vom Fußballplatz nach Hause schlich.Nanu, nanu!" warf Hase stotternd ein,wieso denn?" - Doch damit kam er an den Falschen:Dumm tun gilt nicht", mußte er hören,sie war doch groß und breit veröffentlicht, die neue Verkehrs-Ordnung!"

Sein Name ist Hase, er weiß von nichts, und also muß er nun blechen . . .

Tja hätte er Zeitung gelesen!

Wer ohne Zeitung auszukommen glaubt, wird dümmer, als die Polizei erlaubt!

Landkrpls Gießen.

= Steinbach, 7. Okt. Die Arbeiten am Bau der Reichsautobahn in unserer Gemarkung schrei­ten sichtbar fort. Heute wurden die Arbeiten an der Zufahrtsstraße zum R e i ch s a u t o b a h n h o f ausgenommen. Der Reichsautobahnhof kommt un­terhalb des Dorfes, rechts von der Straße nach Lich, zu liegen. Die Gemeinde hatte gegen diese Lage Einspruch erhoben, weil dadurch wertvolle Wiesen in Anspruch genommen werden. Jetzt ist also die Entscheidung gefallen und der Autobahn- Hof örtlich festgelegt.

# Mainzlar, 6. Okt. Die Lumdabrücke am Ausgang unseres Dorfes in der Richtung nach Daubringen ist nunmehr fertiggestellt. Die schöne und wesentlich verbreiterte Brücke konnte bereits dem Verkehr übergeben werden. Bei der jüng­sten Pfundsammlung des Lebensmittelopfer­rings wurden insgesamt 57 Pfund gesammelt.

# Daubringen, 6. Okt. Die Obstver­st e i g e r u n g an der Prooinzialstraße erbrachte Preise von 10 bis 14 Mark für den Zentner Aepfel.

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3U verteidigen. Jeder Angehörige des Karnerad- 'chaftshauses muß fechten, muß lernen die Klinge 5U fuhren, um im gegebenen Fall feine beleidigte t^hre mit Blut wieder reinzuwaschen.Die Hin­gabe des Lebens spürt man nur einen Augenblick den Verlust der Ehre Tag für Tag." Außer den ÄoUegs, die regelmäßig zu besuchen eine selbstver­ständliche Pflicht ist, sind die jungen Studenten zu­sammen, und es werden hier, genau wie in den poriaen Semestern, Freundschaften fürs Leben ge­schlossen werden. Jeder wird dem anderen, sei es in wissenschaftlichen ober sozialen Fragen, sei es überhaupt in allen Dingen, die an uns junge Men­schen täglich herantreten, bereitwillig helfen und jeder wird sich wohlfühlen in der Gemeinschaft und

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Am 1. November 1936 beginnt das Winter­semester. Abiturienten, die ihrer Arbeitsdienstpflicht ijro. auch schon ihrem Dienst im Reichsheer genügt oben, eilen zu den Universitäten, um hier ihre lusbildung für ihren künftigen Beruf zu bekom- nen. Sie alle kommen mit frohen Erwartungen, idealen zu ihrer Alma mater, die sie aufnehmen md ihren Wissensdurst befriedigen wird, sie alle laben den unbedingten Willen zur Leistung, denn er Student, der Sohn der Musen, wie er früher sin Leben voll Unbesoratheit führte, lachenden Mun- es alles an sich vorüberziehen ließ und sich selbst enug war im sorglosen Genuß seines jungen Sehens, hat heute keinen Platz mehr in den Reihen es deutschen Volkes. Gewiß, der Student des Dritten Reiches darf und soll kein Stubenhocker ein, kein geistreicher Schwächling, niemals, son­dern ein lebensbejahender Mensch, der bei aller Fröhlichkeit nie den tiefen Ernst vergißt, der nun inmal zum deutschen Studenten gehört, diesen iefen Ernst, mit dem er an die großen Dinge und 3robleme der Gegenwart Herangehen und sie lösen infj. Der Nationalsozialistische Deutsche Studenten- huni) (NSDStB.) hat es sich zur heiligen Aufgabe gemacht, alle diese jungen Studenten in feinen Leihen zu erfassen, die gewillt sind, mitzuhelfen, mitjuarbeiten an den Aufgaben, die uns vom Füh­rer gestellt worden sind, nämlich grundsätzlich auf­zuräumen mit allen in öder Vereinsamung erstarr­ten Formen studentischen Lebens, mit einer nur rein auf mechanisches Denken eingestellten Wissen­schaft, die sich als Selbstzweck ansieht und ihre vor­nehmste Aufgabe vergißt: Dem Volke zu dienen!

In das Kameradschaftshaus des NSDStB. wer­den nun diese jungen Studenten aufgenommen, um lier ihre zwei ersten Semester zu verbringen. Nach tiefen zwei ersten Semestern bleiben die Besten ioch ein drittes Semester, um wieder den neu an lic Universität kommenden Abiturienten ratgebend und vorbildlich im Dienst zur Seite zu stehen. Es ft nicht so, daß man ein Kameradschaftshaus ver­reichen darf mit einer Einkafernierung, verbunden mit scharfem Dienst, Exerzieren usw. Diese Auf­gaben fallen dem Arbeitsdienst und in verstärktem Naße dem Heer zu, wo der junge Deutsche in mrter Manneszucht erzogen wird. Im Kamerad- chaftshaus hat der Student vollkommene Freiheit n der Ausübung feines Studiums, aber über allem teht dennoch die eiferne Disziplin, auf deren Grund- age es nur möglich ist, eine Erziehung durchzufüh­ren, d. h. eine Schule des Einsatzes und der Kame­radschaft im studentischen Leben müssen die Erst- emeftrigen durchlaufen, um später in politischer und sozialer Hinsicht ihren Mann zu stehen. Wir werden -ine Gemeinschaft bilden im Kameradschaftshaus, die sich aufbaut auf Einsatzbereitschaft, Mannes­zucht und unbedingtes Gradftehen für das, was man ^etan und gesagt hat! In unseren Reihen werden sich Nörgler und Feiglinge nicht halten können, nur der gerade, ehrliche Kerl wird von uns anerkannt wer­den können. Eine Auslese muß getroffen werden, und wenn nur noch zehn Mann bestehen, um durch­setzen, was ihre Aufgabe ist, so sind diese zehn Mann Aktivisten und frei von jedem Ballast und Nachläufern, und diese zehn Mann werden das Ge­sicht der zukünftigen, nationalsozialistischen Hoch- schule formen und bilden. Es ist eine Ehre, dem Ka­meradschaftshaus anzugehören. Mögen recht viele unseren Anforderungen gewachsen sein. Wer nicht geeignet ist, muß heraus aus unseren Reihen, er erfüllt dann feinen Dienst weiter in den Gliederun­gen der Partei, aber auf eine politische Stellung innerhalb der Hochschule und später seines Berufs muß er verzichten. Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, hat uns eine Fahne und Uniform gegeben. Wir werden unter Beweis stellen, daß wir würdig sind, unter dieser Fahne zu marschieren, und wir werden mit unserer Uniform nach außen dokumentieren, daß unser höchstes Ziel jetzt und in aller Zukuft sein und bleiben wird: Studenten des Führers z u sein!

Das Wort von Nietzsche:Du mußt jeden Tag auch deinen Feldzug gegen dich selbst führen"' ift uns richtunggebend in unserer Arbeit im Kamerad­schaftshaus, d. h. unerbittlich und hart gegen sich selbst sein und den Mut dazu haben, mit Ver­altetem gründlich zu brechen. Die weltanschauliche Schulungsarbeit wird deshalb kompromißlos und mit aller Schärfe durchgeführt, denn wir scheuen uns nicht, mit vielem, das bisher als gut und un­antastbar angesehen wurde, gründlich fertig zu wer­den, und wir werden einzig und allein die flam­mende These aufstellen: Wir anerkennen nur das, was gut ist für unser Volk, dem wir alles zu geben bereit sind und das der ewige schöpferische Sprudel unseres Lebens ist. Und weiter: Erziehung zum festen Mut und dem Vermögen, einer blanken Waffe gegenüberzustehen, wenn es gilt, die Ehre

ch ihre Be» Qn9 zu ge. M. die Ber. ' im Deut« e mit 20 000 roße Werbe- i>er deutsche reger Weise ladt besteht angsab. tomotiD« cht seit 1912 iders schwie- egelmäßjgen innergefangs abe gemacht ^olksgemein- si wird im Werbewoche ndern, sich ichen Liedes

Das Kameradschastshaus des ASDStV

der Studentenbundsgruppe an der Universität Gießen.

^on stud. jur. Wilhelm Kempf.

/ L i ch, 6. Okt. Auf Grund der Altersgrenze- Bestimmungen wurde Lehrer Karl Dörmer un­ter Anerkennung feiner langjährigen, treuen Dienste in den Ruhestand versetzt. Aus altem Sicher Geschlecht stammend, ist Lehrer Börmer stets aujs engste mit seiner Vaterstadt verbunden gewe­sen. So war es für ihn eine große Freude, nach seiner beruflichen Ausbildung auf der hiesigen Präparandenanstalt und dem Lehrerseminar in ju/ujuyieii aiuuuiiuuinij u Lich und feiner Tätigkeit in Garbenteich und Et- > fern der nächsten Umgebung.

Amtsgericht Gießen.

Der rückfällige O. L. aus Butzbach wurde wegen Betrugs unter Annahme mildernder Umstände zu vier Monaten Gefängnis und zur Kosten­tragung verurteilt. Der Angeklagte hatte im März in Gießen sich von drei Personen je 5, RM. geliehen unter der Angabe, daß sein Fahrrad ent­zweigegangen sei und er diesen Betrag zur Bezah­lung der Reparaturkosten benötige. In jedem Falle versprach er den Geldgebern schnellste Zurückzah­lung, was er jedoch bis heute nicht getan hat. Trotz der einschlägigen Vorstrafen nahm das Gericht noch­mals davon Abstand, den Angeklagten in eine exem­plarische Strafe zu nehmen. Nur mit Rücksicht dar­auf, daß er jahrelang straflos geblieben ist, wurden nochmals mildernde Umstände angenommen. Der Angeklagte und die Staatsanwaltschaft erkannten das Urteil an.

Preußen.

Zwei Bauernhöfe n edergebrannt.

Marburg, 6. Okt. (LPD.) In dem Kreisort Speckswinkel bei Kirchhain brach nachts aus noch ungeklärter Ursache im Gehöft des Erbhof­bauern Hohl Feuer aus, das alsbald auch auf den Hof der Witwe Immel übersprang. Die Flam­men fanden in den eingebrachten Erntevorräten reiche Nahrung. Die Feuerwehren mußten sich in der Hauptsache auf ber Schutz benachbarter Gebäude beschränken. Der durch das Großfeuer angerichtete Schaden ift sehr beträchtlich.

Lastauto vom Zuge erfaßt.

Marburg, 6. Okt. (LPD.) Bei Wies enfeld wurde auf einem Bahnübergang der Strecke Mar­burgWarburg ein fiaftauto von einem Zuge erfaßt und etwa 100 Meter weit mit­geschleift. Das Auto geriet in Brand. Der Kraft­wagenführer erlitt einen Beinbruch, sowie schwere Verletzungen am Kopf und wurde in die Marburger Klinik eingeliefert.

Erstklassige englische Stoffe.»"

Schwindler wird auf Grund einer Zeitungsnotiz gefaßt.

LPD. Bad-Homburg, 6. Okt. Bei einer hie­sigen Einwohnerin erschien am Samstag an der Wohnungstür ein Mann, der erstklassige englische Stoffe zum Verkauf anbot. Da der Mann der Frau nicht zu Hause war, wurde der