Stumpf D.: A. L, Becker
Briegel, Feu-
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Handball im kreis VIII (Lahn-DM
Fußball der heimischen Mannschaften
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Spielvereinigung 1900 Gießen.
Die Platzbesitzer haben zum größten Teil die nrmnffhnft hoa nnrinon auiaeboten. Le-
geson- (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Musik zur „Guten Nacht". 24 bis 2: Nachtmusik.
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Meter. Daneben gibt es natürlich noch eine unbeschränkte Gruppe (über 2100 Kubikzentimeter). Die Klassen der Krafträder sind dagegen die alten geblieben (bis 125 Kubikzentimeter, 250 Kubikzentimeter, 350 und über 350 Kubikzentimeter), ebenso die Einteilung der Seitenwagenmaschinen, eine Gruppe bis 1000 Kubikzentimeter.
Neue deutsche Schwimmrekorde.
Die erst vor wenigen Tagen von Magdeburg 96 aufgestellten Rekorde in den Rückenstaffeln sind schon übertroffen worden. Der Bremische Schwimm- Verband erzielte im Hansa-Bad unter amtlicher Aufsicht über 10X50 Meter mit 5:49,2 und über 10X100 Meter mit 13:1$,2 bessere Zeiten. Die Magdeburger hatten für die gleiten Strecken 5:57,5 und 13:33 Minuten benötigt. — Die Bremer haben für Dienstag im Rahmen des Schweden-Schwimmfestes einen weiteren Rekordversuch in der 10 X 50 - Meter - Kraulstasfel angemeldet.
jünger) je 2 Mann.
Bei genügender Beteiligung findet eine bette Wertung für Landoereine statt.
Nachtfahrt des DOAE.-Gaues Hessen.
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Spielvereinigung 1900 — Sportverein Lollar.
Die Blauweißen haben sich für Sonntag den rvortoerein Lollar zu einem Gesellschaftsspiel ver- p' ichtet, denn nachdem die Verbandsspiele ihr Ende grunben haben, und die Pokalspiele nur zeitlich »tcittfinden, beginnt der Reigen der Freundschafts- ip,ele. Die Gäste sind in Gießen nicht unbekannt. Bur nicht allzulanger Zeit gehörten sie der Bezirks- lic« an, und nachdem ihre Mannschaft in diesem Z hr die Meisterschaft in großem Stil errungen hat, wird die Zeit nicht mehr fern sein, wo sie wieder in die Bezirks-Klasse aufsteigen werden, lieber d lche Spielstärke die Lollarer zur Zeit verfugen, ilvellt die Tatsache, daß sie sich neben ihrem Mei- it.rschaftssieg auch noch für die weitere Teilnahme in den Pokalspielen qualifiziert haben. Ihr gegen Diutonia Steinberg mit 5:2 errungener Sieg er- w ckte einiges Aufsehen. Es wäre verfehlt, wenn man im Lager der Blauweißen dem Gegner nicht ntt der nötigen Aufmerksamkeit begegnen würde, -v <_ /v« - , *< c rrx______ Ci-AUAv* DCT3
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Die Naunheimer werden sich auf keinen Fall - nn ausgerechnet auf ihrem Platze, auf dem . mich keine Niederlage erlitten haben, schlagen lassen. Lktzlar verteidigt gegen Frohnhausen den zweiten LLbellenplatz. In Burg wird das Pokalspiel, das ncich zwei Stunden Spielzeit in Dillenburg unent- fcfieden ausging, wiederholt.
Jugend braucht Lehrstellen!
Don zRegierungsrdt Or. O. Menne, Landesarbeiisamt Hessen.
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iswerk!
Die Spiele der Bezirksklasse am Sonntag.
Naunheim — Sinn SV. 05 Wetzlar — Frohnhausen Pokalspiel: Burg — Dillenburg.
zu rechnen.
Tv. Nauborn — SpV. 05 Wetzlar. Die Wetzlarer haben ihre Mannschaft durch alte Spieler verstärkt, so daß sie z. Z. als recht spielstark anzu- sphen sind. Ob es ihnen aber gelingen wird, die Nauborner auf eignem Platze zu schlagen, ist fraglich.
Geländelauf-Staffeltag des Kreises Gießen.
Der Sportkreis Gießen, umfassend die politischen Kreise Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Alsfeld und Schotten, führt am 15. März 1936 in Gießen den Geländelauf stoffeltag durch. Gelaufen werden Rundstrecken im „Philosophenwald". Treffpunkt aller Teilnehmer 9.30 Uhr auf dem 1900er Sportplatz. Meldungen bis zum 12. März an Kreisfachamtsleiter Gg. Richtberg, Gießen, Mühl- straße 32.
Ausschreibung:
Aktive, Klasse 1: 4X2 Runden (1 Runde- etwa 1000 Meter).
Aktive, Klasse 2: 4X1 Runde.
Jugend, Klasse A und B: 4X1 Runde, und zwar von der Altersklasse A (1918/19) und von der Altersklasse B (19/20/21) je zwei Mann.
Jugend, Klasse C und D: 4X?/- Runde, und zwar von der Altersklasse C (1922 und 1923) und von der Altersklasse D (Jahrgang 1924 und
Mannschaft am Schlüsse der Serie den beachtlichen 2. Tabellenplatz inne, konnte also nur von Büdingen überflügelt werden. Die Einheimischen dürften einen schweren Stand haben.
Nach diesem Spiel kommen die Jüngsten des Vereins zur Geltung. In ihrem 2. Spiel stehen sie der 2. Schülermannschaft des VfB.-R. Gießen gegenüber. Da die Einheimischen noch keine Spielerfahrung haben, dürfte auch hier der Sieg den Gästen zufallen.
Fußball der Kreisklaffen.
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6 rafpunkte holen können.
Bemerkenswert an der Ausschreibung ist vor a[ em die neue Gruppeneinteilung der firaf troagen, die folgende Grenzen für die Mnderinhalte vorsieht: bis 1175 Kubikzentimeter, bs 1575 Kubikzentimeter und bis 2100 Kubikzentl-
Speier; Schwärzet, Naumann, Clement, Brückner, Wirthmann. — Garbenteich: Stumpf O.; Feuster L., Mohr; Weigel, Stumpf A. L, Becker; Schmitt, Stumpf W., Stumpf A. II., Briegel, Feu-
mtigen Woch^' Pfund 1/55M
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Meister, Lehrherrn, Betriebsführer! In den drei hinter uns liegenden Jahren feit dem Umbruch ist an Lehrlingseinstellung alles das getan worden, was nur in der praktischen Möglichkeit lag. Jeder der darin Einblick nehmen konnte, wird dafür mehr übrig haben, als nur ein Wort dankbarer Anerkennung. Die sich jährlich steigernde Hahl von Lehrlingseinstellungen war für den wirtschaftlichen Anstieg im Gau Hessen-Nassau ein, wenn auch nicht tark in die Augen springendes, so aber doch ein um so feineres Barometer.
So soll es auch im Jahre 1936 bleiben. Gewiß, es ist verständlich, daß die bedrängende Sorge um den kommenden Tag in der gegenwärtigen Zeit leicht solche Fragen zurücktreten läßt, die erst in Wochen akut werden, deren Auswirkung gar erst nach Jahren spürbar wird, wenn nämlich aus dem Lehrling ein brauchbarer, tüchtiger Berufsmensch geworden ist. Das ist, wie gesagt, verständlich. Laßt nun aber des Zögerns genug sein.
Wer in Werkstatt ober Fabrik, Kontor ober hos entschlossen ist, Ostern 1936 einen Lehrling einzustellen, ber melbe bies sofort bem Berufsberater feines Arbeitsamtes. Unb wenn es auch zunächst nur ber seelischen Erleichterung wegen ist, bie bamit geschaffen wirb.
Und sollten im Augenblick für die Einstellung eines Lehrlings auch noch nicht alle Voraussetzungen in Werkstatt oder Betrieb so gegeben sein, wie es am Idealbild gemessen wünschenswert wäre, so kann das zum Teil wettgemacht werden durch den Willen, diese Voraussetzungen mit der Zeit noch zu schaffen. Und wenn hinter all dem der Glaube steht, daß dieser Wille sich durchsetzen wird, so sind die geistigen und willensmäßigen Voraussetzungen vorhanden, daß man beim Arbeitsamt ruhig eine Lehrstelle anmelden kann.
Daß bie Schornsteine rauchen, bazu sind, und zwar mit in vorberster Linie, Meister unb Betriebsführer bestellt; Mehrer bes Volksvermö- gens zu fein, ist bie große Aufgabe, bie ihnen gestellt ist.
Doch es gibt für sie noch etwas Höheres: Wahrer und Sachwalter kostbarsten Volksgutes -- unserer berufssuchenden Jugend — zu sein. Es gilt, freudig die Verantwortung zu übernehmen und zu tragen für das Berufsschicksal und Lebensschicksal deutscher Jungen und Mädchen. Darum sei die Losung:
Wir stellen Lehrlinge ein!
Rundsunkprogramm.
Sonntag, 8. März.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.25: Ich hatt' einen Kameraden. Eine Hörfolge. 8.45: Orgelchoräle. 9: Rundfunk-Morgenfeier, veranstaltet vom Amt für Kirchenmusik der Landeskirche Nassau- Hessen. 9.45: Bekenntnisse zur Zeit. „Hier spricht der Frontsoldat". Von Ulrich Sander. 10: „Heldische Feier", cheldengedenkfeierstunde des Kulturamtes der Reichsjugendführung in Gemeinschaft mit dem Volksbund für Kriegsgräberfürforge. 10.30: Chorgesang. 11.15: „Trauerode". Von Johann Sebastian Bach. Kantate Nr. 198. 12: Aus der Staats- oper Berlin: Reichssendung: Staatsakt anläßlich des Heldengedenktages. 13.15: Mittagskonzert. Symphonie Nr. 7 von Franz Schubert. 14: Kinderfunk. 14.45: Herr Ober, bitte ein Stück Torte mit... Eine Szene, die alle angeht. 15: Deutsche Scholle. 16: Nette Sachen aus Köln. 18: HJ.-Funk. 18.30: Unterhaltungsmusik. 19.15: „Auch du hast diesen schweren Krieg geschlagen". Eine Funkfolge. Zum Gedächtnis der Mütter und Frauen unserer Gefallenen. 19.50: Sportbericht. 20: Zum Heldengedenktag „Frühlingsschlacht", Schauspiel von Hans Fritz von Zwehl. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.25: Sportspiegel des Sonntags. 22.45: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Montag, 9. März.
VfB.-Heichsbahn Gießen.
Die zweite Mannschaft fährt nach Klein-Linden und muß beachtliche Leistungen aufweisen, wenn sie die Gastgeber, die in letzter Zeit gute Ergebnisse aufzuweisen haben, schlagen will.
Die dritte Mannschaft spielt auf eigenem Platze gegen Lich II. Es sollte ihr gelingen, sich siegreich zu behaupten.
Iugendsuhball.
Im letzten Pflichtspiel der A-Jugend "stehen die Gießener den Gästen aus Watzenborn-Steinberg gegenüber. Beide Mannschaften waren während der ganzen Dauer der Spielzeit Anwärter auf die Meisterschaft. Im Endkampf konnten sich die Hiesigen knapp gegenüber den Gästen durchsetzen. Die Teutonen können jedoch stolz darauf sein, daß sie den Meister auf eigenem Gelände geschlagen haben. Dieser Kampf soll für die Gießener den Beweis erbringen, daß sie mit Recht den Meistertitel fuhren.
Die dritte Jugend spielt in Alten-Buseck. Sie wird dort kaum gewinnen.
Die 1. Schülerelf spielt gegen die gleiche des VfR. Butzbach auf dem Waldfportplatze. Die zweite Schülerelf spielt in Steinberg gegen die gleiche des Platzvereins.
, FC.Teutonia * Watzenborn-Steinberg
Am morgigen Sonntag hat ber FC. £eutonia Watzenborn-Steinberg fünf Mannschaften im Felde stehen. Vier Mannschaften treten auf eigenem Platze an, während die 1. Jugend das noch rückständige Meisterschaftsspiel gegen die 1. Jugendmannschaft des VfB.-Reichsbahn Gießen in Gießen austragt.
Bereits am Vormittag treten auf eigenem Platze die 1. Schülermannschaft der gleichen der Spielvereinigung 1900 Gießen zum Verbandsspiel entgegen. Der Ausgang dieses Spieles ist als vollständig offen zu bezeichnen.
Ebenfalls im Verbandsfpiel stehen sich dann die 2. Mannschaft der Teutonen und die 1. Mannschaft des Fußballsportvereins Steinbach gegenüber. Das Vorspiel in Steinbach gewannen die Einheimischen und für die Watzenborn-Steinberger gilt es, diese Schlappe gutzumachen. Die Mannschaft sollte dazu in der Lage fein.
Für die 1. Mannschaft hat man einen beachtlichen Bezirksklassengegner aus der Nachbargruppe (Gruppe Friedberg), die Ligamannschaft des bekannten VfR. Butzbach verpflichtet. Daß sich diese Mannschaft zur Zeit in bester Spiellaune befindet, dürften die seitherigen Verbandsspiele bewiesen haben. Nach anfänglicher Tabellensührung hat die
6 Uhr: Choral, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Der Arbeitsdienst musiziert. In der Pause 7.00: Nachrichten. 8.30: Sendepause. 10.15: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloßkonzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Volk musiziert. Mandoline und Bandonion spielen auf. 16.30: HJ.-Funk. 17: Lieder und Klaviermusik. 17.30: HJ.-Funk. 18: Fröhlicher Alltag. 19.45: Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: „Im Krug zum grünen Kranze... Aus dem Volk — für das Volk. 22: Nachrichten
ster A.
Die I. Jugend-Mannschaft des Sportvereins Garbenteich spielt gegen die I. Jugend von Wieseck, bie I. Schülerelf tritt gegen die Schüler von Lollar auf eigenem Platze an.
Spielabteilung Tv.l 889 Klein-Linden.
Am Sonntag erwartet die erste Mannschaft von Klein-Linden die Liga-Reserve von VfB.-R. zu einem Freundschaftstreffen. Es dürften hier zwei gleichwertige Gegner aufeinandertreffen. Klein-Linden tritt erstmals wieder mit seiner kompletten Mannschaft an.
Die beiden Jugendmannschaften und die zweite Schülerelf tragen in Gießen einen Jugendklubkampf gegen die entsprechenden Mannschaften der Spielvereinigung 1900 aus. Lediglich die 1. Schülermannschaft ist spielfrei.
VfB. Krofdorf-Gleiberg.
1846 Gießen I — Krofdorf-Gleiberg I 3:5.
In der Aufstellung: Schleenbecker, Gerlach, Valentin, Bromm ll., Göbler, Wagner, Amend, Dörr, Bromml., Seel, Bach, trat der VfB. Krofdvrf- Gleiberg zu seinem letzten Verbandsspiel, und gleichzeitig Entscheidungsspiel um den Gruppenmeister gegen die Turner an. Die Krofdorf - Gleiberger konnten dank ihrer geschlossenen Mannschaftsleistung einen sicheren Sieg erringen. Er hätte allerdings noch eindeutiger aussallen können, wenn nicht durch ein Mißverständnis der Hintermannschaft der Gegner zwei Tore erzielt hätte.
Durch Erringung der Meisterschaft der Gruppe C der zweiten Kreisklasse ist es nun der Mannschaft Krofdorf—Gleibera vergönnt, wieder in ihre vorjährige Klasse auszurücken.
Zugend-Kußball der Spielvgg. 1900.
Der kommende Sonntag sieht wieder alle Jugend- und Schülermannschaften der Spielvereinigung auf dem Plan. Der Gegner der ersten Jugend, Klein- Linden, hat in letzter Zeit an Spielstärke sehr ge- wonnen. Wer in diesem Treffen Sieger bleiben wird, ist im voraus nicht zu sagen.
Ebenfalls gegen Klein-Linden spielt die zweite Jugend. Dieses Treffen sollten die Blauweißen für sich entscheiden können. Die Mannschaft gewinnt von Spiel zu Spiel an Können. Das Vorspiel in Klein-Linden endete unentschieden.
Zum fälligen Pflichtspiel fährt die erste Schuler» mannschaft nach Watzenborn, um mit der dortigen Schülermannschaft um die Punkte zu kämpfen. Nachdem die kleinen Blauweißen am Vorsonntag , gegen Garbenteich auf dessen Platz ein Unentschieden erkämpft hatten, liegt ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen.
Auf eigenem Platze empfängt die zweite Schüler- ; elf die gleiche Mannschaft von Klein-Linden. Die : kleinen 1900er, die von allen Spielen, die bisher : ausgetragen wurden, nicht eines verloren, werden , wohl auch in diesem Kampf den Sieger stellen.
HandballimKreis Lahn-Dill (Gau XII)
Die Bezirksklasse ist mit ihren Spielen fertig. Am kommenden Sonntag steigt eines der letzten Treffen, und zwar
Tv. Heuchelheim — Tv. Roth.
Dieses Spiel bedeutet für Heuchelheim alles. Denn im Falle des Verlustes wäre der Abstieg nicht mehr abzuwenden. Gewinnen dagegen die Platzbesitzer, so ist die Abstiegsfrage wieder offen. Die Heuchelheimer, die zwar mit Ersatz, dafür aber mit einem neuen bekannten Spieler antreten, sollten wohl in der Lage sein, das Spiel für sich zu entscheiden. Die Gesamtleistung der Mannschaft muß dann allerdings besser sein als am vergangenen Sonntag, insbesondere muß der Sturm darauf bedacht sein, die herausgearbeiteten Chancen besser zu verwerten. Auch die Schwächen, die sich in der Abwehr zeigten, können gefährlich werden.
Der Freundschaftsspielbetrieb ist mit Rücksicht auf den Heldengedenktag nicht stark. Immerhin stehen einige ganz interessante Paarungen gegeneinander. Da interessieren vor allem die beiden Spiele auf dem Platze des Mtv. Gießen, und zwar
Mlv. Gießen 3gb. — Tv. 1846 3gb.
Mtv. Gießen II — VfB.-R. Gießen II.
Wetzlar II — Holzhausen; Ulm — Nauborn; Stockhausen — Burgsolms; Albshausen — Bissen- 1 berg II; Spfr. Wetzlar — Philippstein; Oberbiel gegen Steindorf; DfB.-R. III — Lich II; Gröningen — 1900 III; Steinberg II — Steinbach; Lollar II — Krofdorf; Launsbach — To. 1846; Alten- Buseck — Heuchelheim; Londorf — Flensungen; Grünberg II — Großen-Buseck II; Naunheim II gegen Atzlar II; Nieder-Girmes II — Waldgirmes.
Das Spiel Wetzlar II — Holzhausen ist noch aus der Vorrunde rückständig. Aus eignem Platze werden sich die Wetzlarer nicht so schnell geschlagen bekennen. Ebenfalls offen ist das Treffen Ulm gegen Werdorf. In Stockhausen wird sich der Platzbesitzer gegen die 4:0-Niederlage in Burgsolms zu revanchieren versuchen. Auch Albshausen wird gegen Bissenberg II Ausgleich versuchen. Philippstein hat gegen Sportfreunde sicher einen schweren Stand. Im Spiel Oberbiel — Steindorf wird der Sieg dem Platzbesitzer nicht zu nehmen sein. Dasselbe dürfte auf dem Waldsportplatz der Fall sein. Die Junioren der Blauweißen müssen sich in Grü- ningen sehr anstrengen, wenn sie das Resultat des Vorspieles (3:3) wiederholen wollen. Steinbach wird sich in Steinberg gegen die 2. Mannschaft der Teutonen durchsetzen. Dagegen muß VfB. Krofdorf in Lollar sehr auf der Hut fein. In Launsbach müssen die Turner ihre auffteigenbe Form be- weisen; noch sind Aussichten auf die Meisterschaft! In Alten-Buseck hat Heuchelheims II. wenig Aussicht auf Erfolg. In Londorf wird an dem Sieg gegen Flensungen nicht zu zweifeln sein. Offen ist das Ende beim Spiel Grünberg II — Großen- Buseck II. Naunheim II wird den Gästen aus Aßlar keine Erfolgsmöglichkeiten bieten. Ebenfalls wird Waldgirmes in Niedergirmes nicht um eine Niederlage herumkommen.
Sportverein 1928 Garbenteich.
Garbenteich I. — Artillerieverein L
Nachdem sich am vergangenen Sonntag die erste Mannschaft von Garbenteich mit einem Bombensieg die Meisterschaft ihrer Klasse sicherte, wurde nunmehr die Mannschaft des Artillerie-Sportvereins Gießen zu einem Gesellschaftsspiel eingeladen. Die Gäste des Sonntags haben sich durch ihre bisherigen Ergebnisse bereits einen guten Namen gemacht. Gegen Alsfeld gewannen die Artilleristen mit 6:5 Toren, gegen die Spielvereinigung 1900 kämpften die Soldaten 3:3. Für die Elf von Garbenteich wird bas Spiel zu einer Prüfung auf ihre Starke werden. Man hofft auf eine interessante Begegnung. Die Mannschaften treten in folgenden Aufstellungen an: Artillerie-Sportverein: Merle; Reith, Schneider; Waldmann, Stmgl,
Kurze Sportnotizen.
Ein Fußball-Länderkampf Deutschland — Italien wird am 15. November 1936 an einem noch zu bestimmenden Ort in Deutschland ausgetragen werden. Die beiden Verbände haben sich jetzt auf diesen Termin geeinigt.
Das Reitturnier in Rom wird in diesem Jahre ohne Teilnehmer aus den „Sanktions- Ländern" durchgeführt werden, da diese von den Veranstaltern in Auswirkung des Sport-Boykotts nicht eingelaben wurden.
D i e Olympia-Anwärter der Turner werden am 16. und 17. März in Leipzig Aus- fcheidungskämpfe für den Länderkampf Deutschland — Italien bestreiten, ber am 5. Mai in Mailand stattfindet. Gleichzeitig wird die Olympia- Kernmannschaft der Turner von 34 auf 16 Mann verringert werden. Die acht besten Turner kämpfen gegen Italien.
ß o n i Seiderer, der bekannte frühere Spieler der Spvgg Fürth, wird ab 1. April die Fußballer des VfB. Stuttgart trainieren.
Ein Wasserball-Länderkampf Ungarn — Deutschland ist jetzt für den 12. Juli endgültig nach Fünfkirchen vereinbart worden.
Der Gau 3 Hessen des DDAC. veranstaltet 21 ./22. März eine Nachtfahrt, die sich stark an L internachtfcchrten der letzten Jahre anlehnt. Die Errede führt über rund 3 5 0 Kilometer mit E:ort und Ziel in Frankfurt a. M. und besteht aus Wei Schleifen, auf denen jedoch ganz verschiedene aifgaben zu erfüllen sind. Die Schwierigkeitsgrade b-.r Aufgaben, die ganz vom Wetter und den Stra- hmverhältnissen abhängen, werden sehr geschickt dirch die gleitende Wertung erfaßt. Der eigentlichen Nachtfahrt voraus geht eine Beleuchtungs- und E art-Prüfung, bei der sich die Teilnehmer schon
Die beiden Jugendmannschaften dürften . , einen ausgeglichenen Kampf liefern, den das größere Stehvermögen entscheiden dürfte. Bei den Rundenspielen haben die Gäste zweimal gewinnen können. Ob den Platzbesitzern die Revanche glückt, muß bezweifelt werden. — Lieber die Spielstärke der beiden anderen Mannschaften ist, weil sie bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind, wenig bekannt, so daß man mit einer Voraussage vorsichtig sein muß. In Hochelheim treffen Tv. Hochelheim und To. G a m b a ch aufeinander. Nach dem schönen Sieg der Einheimischen vom vergangenen Sonntag ist kaum mit einem Erfolg der Gäste
NSG. Wenige Wochen trennen uns noch von d<m Tag, der als Tag der Schulentlassung ein einmaliges Erlebnis für Tausende junger Menschen len wird. Jetzt schon wirft dieser Tag (eine Schatten voraus; als bange Sorge für die Eltern, in Sbpf Md Herz der Jugend als zukunftsstarke Öffnung.
Zehntausenbe junger Menschenkinder stehen vor ben Toren unserer heimischen Wirtschaft und pochen um Einlaß.
De Schulbank wollen sie vertauschen mit der Werk- Int; Die Kinderschuhe wollen sie ausziehen, um nit dabei zu sein, wenn der Marschschritt arbeiten- dr Menschen deutschen Boden stampft. Ihr ganzes lenken, all ihr Fühlen kreist seit Wochen und lonaten um das eine Wörtchen: wenn. Wenn it. erst einmal aus der Schule bin. Wenn ich eine L hrPelle habe. Wenn ich zu meinem Meister timme. Wenn und immer wieder wenn. Wie liaendig ist doch diese Welt in den jungen Herzen!
Unb diese Welt selbst draußen? In der Wirklich- tiit? Ist sie auch so lebendig? Nein! Da rührt sich y:ch nicht allzu Diel. Verschließen wir oor dieser Tatsache nicht die Augen. Auch nicht aus ver- mintlrch berechtigten, aber in Wirklichkeit falschen Aicks.cyten. Das könnte sich rächen.
Was bisher von unserer Wirtschaft an Lehrstellen in Aussicht genommen und den Arbeitsämtern zur Besetzung gemeldet worden ist, reicht kaum aus, um auch nur einen Teil all der wünsche zu erfüllen, die unsere 3ungen und Mädchen als kostbaren Schah in ihre Zukunft hineintragen. Mit den bis jetzt gemeldeten rund 8000 freien Lehrstellen im Gaubezirk Hessen-Rassau kann nur etwas mehr als einem Viertel der 3ugend gedient werden. Lieber 24000 3ungen und Mädchen warten noch!
Ce warten von Stunde zu Stunde, von Tag zu 2ig. 24 000 junge Menschen richten ihre fragenden 3igen auf unsere Berufsberater und ^Berufsberater tinen in den Arbeitsämtern. 24 000 junge Men- und
ften wollen Antwort haben auf die immer irmer sich wiederholende Frage: Kann denn lichts für mich getan werden? Und mit jedem üblichen Gang zur Berufsberatungsstelle des oitsamtes finkt die freudige Begeisterung enige Grade. Junge Herzen frösteln! Das darf vcht sein! Nie und nimmer. Es ist Jugend; nicht ikzendeine Jugend, sondern deutsche Juaend, unsere 3igenb, die Jugend im Gau Hessen-Nassau.
ntt oer notigen ziufmeriiunutu vtyiy.
1 der Mannschaft der Gegner stehen nämlich diebene Spieler, beren Können über ben Durd)= dmitt hinausragt. An ber Spitze steht ri^*'
Rechtsaußen, ferner Kreiling, der Halblinke. In urr Verteidigung ist Nauman (früher Ockershau(en) )cr ruhende Pol.
llnnnschaft des vorigen Sonntags aufgeboten. Le» üblich für Schmelz und Wilhelmi, die dienstlich ^hindert sind, wurden andere Spieler herangezo- Als Rechtsaußen erscheint seit langer Zeit vrder Dörr, und auf dem Posten des Halbrechten o " ft erstmals Brückner (früher Hanau 93) mit. Die genaue Aufstellung lautet: Schmidt; Zeller, tapert; Erhard. Kleinbell, Schäfer; Dörr, Brückls, (Element, Heilmann, Henkelmann.


