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der Division. Die Geschütze der Nationalisten er­widern das Feuer. Rauch- und Dreckfontainen spritzen in dem nur einen Kilometer vor uns liegen­den Ort Buitrago auf: Plötzlich war der Krieg da, nackt, prosaisch und rücksichtslos. Dann ermöglicht uns eine Feuerpause den Rückmarsch zur Befehls­stelle des Obersten Escamez, der uns die taktische Gliederung seiner Truppen erklärt. Schließlich gehts wieder zurück durch die schweigende Landschaft, hin­ein in die K a st i l i e n eigenen, phantastischen Mär­chenfarben des Sonnenuntergangs.

verrichteter Sache ab, ein paar ihnen nachgesandte Bomben vernichten ihre Dschunke. Die Verbrecher an Bord werden entlarvt und auch der Liebes­konflikt, in den sich der Kapitän verstrickt sieht, löst sich überraschend zur vollen Zufriedenheit aller Be­teiligten. Clark Gable, auch den deutschen Film­besuchern seit langem kein Unbekannter, hat in dem Kapitän Gaskell eine Bombenrolle für sich gefun­den. Jean Harl 0 w spielt ein Tingeltangelgirl aus der Lebewelt des Ostens, das um seine einzige große Liebe kämpft, mit viel Temperament, aber ohne Nuancen. Ihre Gegenspielerin Rosalind Rüs­sel, die große Dame aus England, ist für unfern Geschmack zu farblos und blutleer, um das Inter­esse des heißblütigen Kapitäns zu begreifen. Wal­lace Beery gibt eine ausgezeichnete Charakter­studie des Schurken Mac Ardle.e.

deutschen, besonders Frauen und Kindern, große 1 Verdienste erworben. Nachdem die lokalen Behör­den, die die Sicherheit der diplomatischen Aus» \ landsoertreter nicht mehr gewährleisten zu können glaubten, die Abreise der fremden Ver­treter von San Sebastian erbeten haben, ist Botschaftsrat Völckers unter Ueberwindung befort» derer Schwierigkeiten und auf großen Umwegen wieder in Madrid eingetroffen und hat dort die Leitung der Botschaft wieder übernommen.

Der Führer bei den Schwimmern im Fünfkampf.

Während des vorletzten Laufs der Schwimmer im Rahmen des Modernen Fünfkampfes lieferten sich Leutnant Lemp und der ungarische Leutnant Ritter von Orban einen spannenden Kampf. Der Führer spendete den Kämpfern anfeuernden Beifall. Rechts vom Führer Exzellenz L e w a l d , Generalleutnant von Witzleben (etwas verdeckt), Reichsstatthalter Ritter von Epp, links neben ihm General­major Busch und Reichssportfiihrer vonTschammer und Osten. (Scherl-Bilderdienst-M).

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Oer deutsche Geschäftsträger wieder in Madrid.

Dichterische Wirklichkeit.

Während Balzac an seinem Roman ,,Eug4nie Grandet" arbeitete, erhielt er eines Tages Besuch von einem Freunde, dessen Interessen hauptsächlich auf politischem Gebiet lagen. Balzac war in vielen Dingen anderer Meinung und geriet bald in eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Freund. Nachdem die beiden Männer sich ungefähr eine Stunde lang ereifert hatten, rief Balzac plötzlich aus:Jetzt habe ich aber genug von diesen Ge­spenstern. Kehren wir zur Wirklichkeit zurück! Reden wir von EugLnie!" Einige Wochen dar­auf kam Balzac zu einem anderen Freunde, bei dem er schluchzend und mit dem verzweifelten Aus­ruf:Sie ist tot!" auf einem Stuhl zusammen­brach. Der Freund, in der Meinung, es handele sich um eine nahe Freundin, fragte erschreckt: ,Wer?" und hörte von Balzacs Lippen den Namen " Euge- nie". Erst allmählich begriff der Freund, daß es sich um die Romanheldin des Meisters handelte

Berlin, 5. April. (DNB) Der deutsche schäftsträger, Botschaftsrat Völckers, der . , ebenso wie die übrigen Mitglieder des diploma­tischen Korps zur Zeit des Ausbruches der Un­ruhen in San Sebastian befand, hat sich bei der Durchführung der von deutschen Kriegs- und Handelsschiffen unternommenen Hilfsaktion für die durch die hartnäckigen Kämpfe gefährdeten Reichs-

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Male auch die Inder, die Olympiasieger von Amsterdam und Los Angeles, in den Kampf ein­griffen. Sie trafen vor fast 4000 Zuschauern auf dem Hauptplatz des Hockey-Stadions mit Ungarn zusammen, das natürlich gegen die Asiaten keine Chance hatte. Verhalten spielend siegten die Inder mit 4:0 (2:0). Im zweiten Spiel der Gruppe A bewiesen die Japaner gegen U S A., daß sie bei ihren Trainingsspielen gegen deutsche Mann­schaften viel gelernt haben. Die Japaner siegten sicher mit 5:1 (2:0).

Zum Modernen Fünfkampf wurde am Mittwoch das Schwimmen erledigt. Der Erste im Gesamtklassement, Oblt. H a n d r i ck - Deutsch­land, war auch hier ausgezeichnet in Form und hielt seinen Rang sicher mit insgesamt 19Vr Punk-

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nen lassen. Die Nonnen hätten einen noch fürchter­licheren Tod erlitten, doch darüber wolle er nicht sprechen. Leichen seien ausgegraben und mit roten Armbinden versehen auf Den Straßen aufgestellt worden. Dabei habe der Sprecher der katalanischen Regierung im Rundfunk alle halbe Stunde kündet, daß alles in Ordnung und ruhig sei.

Fahrt an die Front.

Der Sonderberichterstatter des DNB., der vier Tage das nördliche Kampfgebiet bereiste, schildert im folgenden eine Fahrt, die er vom Hauptquartier in Burgos in Begleitung eines Ordonnanzoffiziers an die Front nördlich der Hauptstadt unternahm.

Fast 160 Kilometer hindurch war vom Krieg nichts zu sehen. Friedlich und ruhig lag die Gegend, so wie man sie von vielen Fahrten aus früherer Zeit her kennt. Keine Soldaten, kein Geschütz, keine Merkmale vergangener Kämpfe. Die grau-braunen Dörfer, zusammengeschmiegt unter dem Schutz der von altersher festungsähnlichen Charakter tragen­den, überragenden Kirchen, zeigten ihr gewöhnliches Leben. Kleine faschistische Posten oder Patrouillen, der Zivil-Garde kontrollieren den Durchgangsver­kehr in den Dörfern.

Langsam wächst aus der welligen Ebene die mächtige Gebirgskette der Somofierra und der Guadarrama heraus. In schneller Fahrt nähern wir uns dieser Trennungslinie zwischen Alt- und Neu-Kastilien, von deren Höhen aus man in der Ferne die Hauptstadt des Landes liegen sehen kann. Etwa 20 Kilometer trennen uns noch von der vordersten Linie. Die ersten Zeichen des Krieges werden sichtbar: umgestürzte Fahrzeuge, verbrannte Lastkraftwagen, Einschläge von Flieger­bomben und Granaten mittlerer Artillerie, Autos aller Art bringen Munition und Proviant sowie Ablösungen nach vorn. Marschiert wird überhaupt nicht. Die Truppe ist behelfsmäßig moto­risiert, und der ganze Krieg hier kann als Krieg der Landstraße bezeichnet werden. Der Grund für diese Eigenart liegt in der Beschaffenheit des Ge­ländes, das schattenlos, ohne Wege und Wasser bei glühender Hitze alle Fußmarschabsichten illusorisch macht.

Nach einigen Kilometer ist der Paß der So- mos i e r r a auf einer Höhe von 1440 Meter er­reicht. Vorsichtig geht es nach Süden, Madrid zu, bergab, bis ein Dörfchen in Sicht kommt, R o b l e <= gordo, wo in einem der Front zugewendeten Häuschen der Befehlshaber des Abschnitts, Jnfan- terieführer VI, Oberst Garcia Escamez, ein be­kannter Marokko-Kämpfer, zweimal ausgezeichnet mit dem höchsten spanischen KriegsordenCruz Laureada de San Fernando, seine Befehlsstelle errichtet hat.

lieber 100 Lastkraftwagen am Rande der Land­straße, so gut wie möglich gegen Fliegersicht ge­deckt, reguläre Truppen und Freiwilligen-Forma- tionen warten in den Häusern und Höfen auf den Augenblick der Ablösung. Nach wenigen Minuten kommt der Begleitoffizier vom Befehlshaber mit der Nachricht zurück: Wir könnten so weit vor, wie wir Lust haben! Kurz entschlossen brausen wir in schneller Fahrt durch vom Feind eingesehenes Gelände, sieben Kilometer nach vorn, bis in einen Hohlweg der äußerste Vorposten uns mit der über­raschenden Bemerkung stoppt, daß der nächste Meter bereits den Anfang des Zwischengeländes darstelle. Von der anderen Seite knallt die Artillerie 600 Meter halblinks hinter uns in den linken Abschnitt

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Zeitschriften.

Dom Besuch des Führers in der Flak - Artillerie - Schule Wustrow berichtet ein großer Bilder-Artikel im neuen Heft derSirene". Ein anderer Bildbericht schildert den Luftschutz auf der Insel Scharfenberg. Weiter bringt das Heft die Fortsetzung der technischen Ar­tikelreiheSchutzräume als Sonderbauten", schildert die Fallschirme und ihre militärische Bedeutung, er­zählt von Frauen, die Geschichte machten, von' der Insel Neuwerk bei Cuxhaven und von der Helden­zeit des Stillen Ozeans. Eine ErzählungEs geht

Gold nach Gingapore.

ImGloria-Palast" wird eben ein Metro-Gold- wyn-Mayer-Film gezeigt, der chinesische Seeräuber­romantik unserer Knabenbücher mit einer grob zu­geschnittenen Liebesgeschichte im amerikanischen Ge­schmack verbindet, aber durch fein Tempo, die an­schaulichen Bilder vom Leben Ostasiens und ein paar gut charakterisierte Akteure auch unser Inter­esse finden wird. Der Höhepunkt ist ein Taifun, um dessen Sturzseen die Götter des chinesischen Meeres Herrn Tay Gar nett, den Meister Der Kurbel, ehrlich beneiden dürfen Und kaum haben die Wo­gen sich wieder geglättet, als der Sturm der Pira­ten über das Schiff hereinbricht. Im Bunde mit einem als Passagier an Bord befindlichen schurki­schen Geschäftemacher suchen sie die geheimnisvollen Goldkisten, die, für eine Bank in Singapore be­stimmt, den wertvollsten Teil der Ladung des Schiffes ausmachen. Der Kapitän, mit allen Wassern des Ostens gewaschen und auch sonst ein smarter Junge, hat Das Gold aber statt in die Safes in ein unverfängliches Versteck gebracht und läßt sich sein Geheimnis auch durch Folterungen mittelalter­lichen Stils nicht entreißen. Die Piraten ziehen un«

Blut, Gedärme und Hirnmasse der Getöteten spritz­ten dabei in die Höhe. Es ist oorgekommen, so schreibt der Berichterstatter, daß Angehörige der Opfer nach diesen Vorgängen sich in wilder Ver­zweiflung mit bloßen Fäusten auf die Henker ge­worfen haben, um gleich darauf den Kugeln der Marxistensoldateska zum Opfer zu fallen.

Ein dänischer Ingenieur, der sich vom 19. bis 30. Juli in Barcelona aufgehalten hat, erklärte einem Vertreter derBerlingske Tidende": Er habe Schrecken erlebt, die seine wildeste Phantasie über­stiegen hätten. So habe der Pöbel in den Kirchen aus der Einrichtung große Scheiterhaufen errichtet. Die Geistlichen habe man ins Feuer geworfen und sie lebend verbren-

Schaumburger, während Mehlhose aus­fiel.

Das Fußball-Turnier wurde mit zwei Spielen im Post- und Mommsen-Stadion vor 6000 bzw. 5000 Besuchern fortgesetzt. Im Spiel zwischen Oesterreich und Aegypten siegten die Oesterreicher etwas überraschend mit 3:1 (2:0) und bei Polen gegen Ungarn im Post-Stadion blieb Polen sehr sicher mit 3:0 (2:0) über Ungarn erfolgreich. Polen und Oesterreich müssen nun am Samstag wieder antreten und zwar die Polen gegen den Sieger aus Großbritannien gegen China und die Oesterreicher gegen den Gewinner des Kampfes Peru gegen Finnland.

Das Hockey-Turnier gestaltete sich am Mittwoch besonders interessant, da zum ersten

Berliner Theaterbries.

Festabend im Staatstheater: Die Orestie.

Das Staatliche Schauspielhaus feierte den Beginn der Olympischen Spiele mit einer Huldigung an den hellenischen Geist. Es führt eine der großen Mythen aus dem Bezirk des antiken hellenischen Theaters auf, die drei Teile der O r e ft i e des Aeschylos, den Agamemnon, die Choephoren, die Eumeniden. Sie handeln von einem alten sagenhaften Stoff, vom Tode des Agamemnon, der nach feiner Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg von feinem Weibe Klytemnästra und ihrem Buh­len Aegisth ermordet wird, von der Rache, die Orestes, Agamemnons Sohn, an den Schuldigen nimmt, und von feiner Entsühnung durch die Götter.

Der Spielleiter Lothar Müthel hat für die For­mung des antiken Dramas einen vorbildlichen Stil gefunden. Er vermeidet die künstliche Rekonstruktion des antiken Theaters und seine einheitliche Bühne, die für jeden beliebigen Schauplatz galt. Hier zeigen sich die Szenen in den jeweils gegebenen Räumen. Heimkehr und Ermordung des Agamemnon gesche­hen in dem engen, bedrückten Hose des Palastes, in dem das fluchbeladene Geschlecht der Tantaliden wohnt. Die Choephoren spielen naturgemäß an dem Grabe des Agamemnon. Hier gibt sich Orest der Schwester Elektra 3u erkennen und beschließt den Muttermord, und die Auftritte des letzten Dramas, das die Entsühnung des Orestes bringt, vollziehen sich in den heiligen Tempelbezirken Apollos und Athenes. Die schönen monumentalen Bühnenbilder entwarf Traugott Müller. Auch in der Dar­stellung vermeidet Müthel jegliche Nachahmung des antiken Theaters. Der schauspielerische Stil des Abends entspricht ganz den übermenschlich großen Gestalten, die der Dichter mit wenigen kühnen Li­nien entworfen und umrissen hat, aber er ist trotz aller Einfachheit und Größe leidenschaftlich bis zur prophetischen Raserei, wenn die Kassandra Maria Koppenhöfers von ihren Schreckgesichten ge­hetzt wird, wenn die Klytemnästra Hermine Kör­ners eine wundervolle Leistung den Gemahl Agamemnon mit gleisnerischen Worten beroill- fommnet. Den Ton des bisweilen ekstatisch gestei­gerten Spiels sinkt bis zur weichen Wehmut herab, wenn die Elektta Pamela Wedekinds am Grabe ihres Vaters opfert, er klingt in Jubel und Jauchzen aus, wenn Die Athene Hilde Weiß, ners das künftige Schicksal ihrer Stadt segnet.

Lothar Müthel hat sein Können in der Behand­lung des cho rischen Elementes fchon in feiner

Der vierte Wettkampf der XI. Olympischen Spiele war in Der Leichtathletik ein Glanztag Der Amerikaner. Von vier EntscheiDungen sicherten sie sich Drei, unD zwar Durch Jesse Owens Den 200- Meter-Lauf, Durch M e a D o w s Den Stabhochsprung unD Durch (£arpenter Den Diskuswurf. Der Er­folg Der Amerikaner rourDe Dadurch noch besonDers groß gemacht, Daß auch Die Silber-MeDaillen Durch Robinson im 200-Meter-Laufen unD Durch D u n n im Diskuswurf für USA. errungen rourDen. Die vierte EntscheiDung Der Leichtathletik gewann Der englische 50-Kilometer-Geher Whitlock, Der Damit Großbritannien zu feiner ersten Goldmedaille bei Diesen Olympischen Spielen verhalf.

Der Tag im roieDer von 100 000 Zuschauern be­setzten ReichssportfelD auch Der Füyrer war mit feinem Stabe mieber anroefenD brafyte als erste EntscheiDung Das Diskuswerfen. Die Amerikaner Carpenter unD Dünn verwiesen mit Würfen von 50,48 Meter unD 49,56 Meter Den Italiener Oberweger, Der es auf 49,23 Meter brachte, auf Den Dritten Platz. Unser Deutscher Welt- rekorDmann S ch r ö D e r war nicht in bester Form und belegte hinter S o r l i e - Norwegen (48,77 Me­ter) mit 47,93 Meter nur Den fünften Platz. Schrö­der hatte sogar große Mühe, überhaupt in Die Ent­scheiDung zu kommen. Die beiDen anderen deutschen Vertreter, Hilbrecht und Fritsch, waren schon vorher ausgeschieden. Der Schwede Harald A n - derson war immer noch verletzt und kam über Die Ausscheidung nicht hinaus. Im 200-Meter- Lauf, Der zweiten Entscheidung Des Tages, holte sich Jesse Owens- USA. seine Dritte GolDmeDaille in Der Olympia-Rekordzeit von 20,7 Sek. vor feinem Raffegenoffen Robinson (21,1) unD Dem Hollän­der OsenDarp (21,3). Das 50°Kilometer° Gehen gestaltete sich zu einem großen Erfolg für den EnglänDer Whitlock, Der Die Strecke in 4:30:41 StunDen zurücklegte unD Dabei Den be­kannten Schweizer Weltrekordgeher Schwab um fast zwei Minuten (4:32:09,2 Stunden) hinter sich ließ. Dritter wurde Bubenko - Lettland. Der Deutsche Bleiweiß hielt sich ausgezeichnet und belegte in 4:36:48,4 Stunden Den sechsten Platz. Heber fünf Stunden zog sich Die Entscheidung im Stabhochsprung hin. Mit erbitterter Leiden- schäft kämpften M e a d o w s - USA., Nishida- Japan, O e Japan und Sefton - USA. um jeden Zentimeter. Als Sieger ging schließlich Meadows mit 4,35 Meter aus Dem spannenden Kampfe her­vor. Nishida, Oe und Sefton trugen dann einen über eine Stunde dauernden Stichkampf um die Plätze aus. Das Ergebnis: 2. Nishida und Oe je 4,25 Meter (Stichkampf je 4,15), 4. Sefton 4,25 Me­ter (im Stichkampf unterlegen).

Vor- und Zwischenläufe gab es für die 8 0 M e - ter Hürden Der Frauen, 110 Meter Hürden Der Männer und 1500 Meter. Bei den Frauen setzten sich die beiden Deutschen Steuer und Eckert für die Entscheidung durch. Frau Le V i se u r schied fchon in ihrem Borlauf aus. In den sechs Vorläufen zu den HO Meter Hürden der Männer brachte sich Welscher nicht zur Geltung, dafür kam Welscher hinter Forrest T o w n s im 5. Vorlaus in die Zwischen-Entschei­dung. Für Die Zwischenläufe Der 1500 Meter quali­fizierte sich aus Deutschland Böttcher und

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auch anders" berichtet von Den Bewohnern eines Hauses, Die Durch Den Luftschutz zur Hausgemein­schaft gelangten.

Die spanische TragöDie behanDelt ein in Der neuesten ,Nummer DerI l l u st r i r t e n Zeitung Leipzig" (I. I. Weber, Leipzig) ver­öffentlichter Beitrag von Dr. Stoye. Der Verfasser untersucht Die tieferen Ursachen unD beleuchtet Die historischen Hintergründe Dieses blutigen Bürger­krieges. Die beigegebenen BilDer vermitteln eine Vorstellung von Dem zähen Ringen Der gegnerischen Parteien. Im übrigen steht Die Nummer schon im Zeichen Des Olympia. Neben Den ersten Bild­berichten vom Beginn Der Olympischen Spiele bringt sie einen ausführlichen, reich bebilDerten Beitrag über Die am 18. Juli in Berlin eröffnete AusstellungDeutschland. Interessant ist fer­ner Der illustrierte Aufsatz über DieleuchtenDen Springer" Olympia-Kandidaten, Die bei ihrem Training im Kunstspringen Leuchtstäbe an ihrem Körper befestigten, so Daß Die Flugbahn Der Sprin­ger auf Der photographischen Platte festgehalten roerDen konnte.

HanDarbeiten aller Art (Stickereien und Spitzen)". Verlagsanstalt Alexander Koch GmbH., Stuttgart, Heft 7: zirka 20 Abbildungen unD naturgroße Pause, reiche Textbeiträge. Einzel- heft 1,50 RM. Jährlich 8 Hefte, im Vierteljahres- bezug 3. RM. Der schön geDetfte Tisch wird immer ein Zeichen für Das Wesen unD Den Ge­schmack Der Hausfrau sein. Heute steht Die gestickte Decke roieDer oben an: feste unD leichtere Gewebe, in heiteren Tönen ober auch einfarbig bestickt, locker über Das Tuch verstreute Blüten, mitunter zusammengefaßt in einen Kreis oDer rautenförmig Die Kante umschließend, wenn nicht Der ganzen Fläche in symmetrischer Verteilung ein Muster aufgestickt roerDen soll. Welch unenDliche Möglich­keiten Da bestehen, zeigt eine künstlerisch-geschmack­volle Zusammenstellung in AlexanDer Kochs neu­stem HeftHanDarbeiten aller Art" (Heft 7). Pas- senDe Kaffee- unD Teewärmer, Serviettentaschen, Kissen usw. geben vielfach schone Ergänzungen zu Den in mancherlei Techniken ausgeführten Tisch' geDecfen, über Deren Art Der VerwenDung Pro­fessor Emmy Zweybrück, Wien, Beachtenswertes schreibt. Bezaubernde Lingeriekissen, mit feinster Stickerei und Ajour versehene Seidenwäsche, her- Dorgegangen aus der Klasse Reiche Des Lette- Vereins, Berlin, legen zugleich Zeugnis ab für Dis ausgezeichnet künstlerisch unD hanDwerklichen Lei­stungen Der Schule. Flotte Sommerpullover, ge­stickte Blusen unD Basttaschen bilden den modischea Teil Des Heftes.

Aufführung DerBraut von Messina" bewiesen. Chöre begleiten auch Die HanDlung Der Orestie, unD hier gelingen rounDerbare EinDrücke, wenn Die Sklavinnen zu (Stabe schreiten, wenn Die Rache­göttinnen im Tempel ruhen unD sich hernach in einem schattenhaften, gespenstigen Reigen bewegen. Das ist Spiel unD Schauspiel zugleich; Der Gehalt des antiken Dramas roirD Durch Die Mittel Der heu­tigen Bühne ausgeDrüdt, es ist Die Form gefunden, in Der sich Der antike Geist mit Der Anschauung unserer Zeit vermählt. Auf Der Bühne wirken Schauspieler, Die zu unseren besten gehören, lieber» ragenb Die Dämonisch getriebene Klytemnästra Her­mine Körners, überraschenD reif unD vielfältig im AusDruck Der Orest Hanns-Georg Lauben- t h a l s , Der erschütternDe Augenblicke hat, wenn er nach Dem MuttermorD zusammenbricht, wenn seine Verfolgung Durch Die Rachegöttinnen beginnt unD er ins Dunkel Der Nacht Davonstürzt. Herb unD männlich Der Agamemnon FrieDrich Kayßlers, kalt unD verschlagen Der Aegisth Walter Francks.

Vor Den Erfolg haben Die Götter Den Schweiß gestellt, und Der Erfolg bewies, wie stark Das antike Werk in Dieser Gestalt zu wirken vermag. Als sich Der Vorhang senkt, verharren Die Zuschauer noch lange in ergriffenem Schweigen, bis sich Der Bann löst, Den Dieses große Ereignis auf Die Herzen ge-

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Ein großer Tag der Amerikaner.

Amerikanische Leichtathleten holen die Goldenen Medaillen im Niskuswerfen,Gtabhochsprung und 20V-Meter-Lauf.Englischer Gieg im SO-km-Gehen.Die Ungarin Schacherer-Elek Olympiasiegerin imFlorettfechten.-GoldeneMedailte für Deutschland im Schwergewichtsheben.

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