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VMche Frontkämpfer aus dem Kyffhäuser

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Nur der Frontsoldat kann den Frieden schaffen

ihre Bundesfahnen auf dem weiten Plane der Karlswiese entfalten, zeigen sie darin doch zum ersten Male auf einem Reichskriegertag das ihnen vom Führer verliehene 5) a k e n k re u z als Zeichen ihrer unlösbaren Verbundenheit mit dem national- sozialistischen Staate im Kreuz von Eisen, dem Symbol unseres ewigen Soldatentums.

K a f s e l, 4. Juli (DNB. Funkspruch.) Der Bum desführer des Deutschen Reichskriegerbur^es (Kysf-

6. Karl Bettin, Tv. Wieseck 192'/-; 7. Karl Seipp, Tv. Großen-Linden, 191'/-; 8. Richard Seth, Tv. Großen-Linden 190'/-; 9. Willi Schmiedel, Tuspo. Odenhausen, 189'Ar, 10. Karl Swoboda, Tv. Sinn, 185; 11. Heinrich Jung, Tv. Großen-Linden, 176'/-: 12 Erich Schade, Tv. 47 Wetzlar, 174'/- Punkte.

Zehnkampf-Oberstufe: 1. Ludwig Her­bert, Tv. 46 Gießen, 188'/- Punkte; 2. Richard Seth, To. Großen-Linden, 186'/-; 3. Heinrich Her­bert, Tv. 46 Gießen, 184'/-; 4. Adolf Kreiling, To. Wieseck, 183; 5. Herbert Butti, Tv. 91 Sinn, Karl Bettin, To. Wieseck, je 182; 6. Karl Schick, Tuspo. Niedergirmes, 177'/-; 7. Karl Seipp, Tv. Großen- Linden 169; 8. Karl Swoboda. To. Sinn, 166'/-; 9. Erich Schade, Tv. 47 Wetzlar, Kurt Stenzel, Tuspo. Eibelshausen, je 161'/-; 10. Willi Schmie­del. Tuspo. Odenhausen. 160'/-; 11. Heinrich Jung,

Wir grüßen vor ollem auch die Frontsol­daten von der anderen Seite des gro­ßen Krieges und reichen ihnen mit aufrichtigem Dank dafür, daß sie unserer Einladung gefolgt sind, freudig bewegt die Kameradenhand. In Ueterein- stimmung mit dem Führer sind wir alten Front- soldateri überzeugt, daß die Gesundung und dec Friede Europas nur durch das Frontfol- da t e mt um geschaffen werden können. Der Weg zur endlichen und dauerhaften Verständigung zwi­schen den Völkern geht über die Brücke, die nur der Frontgedst gegenseitiger Achtung und aufrichtigen Friedenwollens über die Gräber des Weltkriegs schlagen kann. Unsere Parole für diesen und alle folgenden Re-ichskviegertage sei das Wort dm Wangerin, an dem wir festhalten wollen für alle Zeiten zum Wohle unseres geliebten Vaterlandes und in Gefolgschaft zum Führer: Wir waren Soldat em w i r bleiben Soldaten!

Geleitwort

des Bundesführers zum Reichstriegertag.

Mehrere englische Frontkämpfer nahmen an dem Reichskriegertag m Kassel teil. Die.englischen Gaste besuchten auch das Heiligtum der deutschen Krieger, das Kyffhäuser-Denkmal. Dle Schönheit des Denk­mals und der Landschaft löste in ihnen große Begeisterung aus Man sieht hier die^englischen Front- kämpfer bei der Besichtigung der Ehrenhalle des Kyffhaufers. = (Presie-Bild-Zentrale-M.)

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Mtv. Gießen, Alfred Kraft, Tv. Krofdorf, je 58; ; 11. Rudolf Walther, To. Atzbach, Rudolf Hartmann, < To. Atzbach Herbert Kehler, Tv. Großen-Linden, je 57; 12. Kurt Sondermann, Tv. Alsfeld, Erich Fay, Tv. Grüningen, Hermann Bill, Tv. 1847 Wetz­lar, je 56; 13. Karl Freitag, Tv. Jahn Hermann- stcin, Arno Keller, Tv. Krofdorf, Karl Harnisch, Tv. Watzenborn-Steinberg, Karl Stock, Tv. Reis­kirchen, je 55; 14. Karl Holler, Tv. Ballersbach, 54; 15. Hugo Hofmann, Tv. Storndorf, 53.

Vereinsriegenturnen.

Sehr gut: Alsfeld, Kugel; Heuchelheim, Barren; Odenhausen (Lahn), Barren; Waldgirmes, Pferd seit; Wetzlar, Ringe; Wetzlar (Schüler), Barren; Wetzlar (Schüler), Pferd; Wieseck, Barren.

Gut bis sehr gut: Burgsolms, Pferd; Fleis­bach, Barren; Garbenheim, Stützreck; Herborn- feelbach, Barren, Krofdorf, Barren.

Gut : Aßlar, Barren; Oberndorf, Barren; Bieber, Barren; Großen-Buseck, Pferd; Großen-Bufeck (Jugend), Barren.

Handballmeisterschast der Reichs- arbeitsdienstgruppe 222, Marburg.

Am Samstag vormittag fand auf dem Univer­sitätsportplatz das Endspiel um die Gruppenmeister­schaft im Handball der Arbeitsdienstgruppe 222 statt. Die Meisterschaft wurde nach dem Pokalsystem ausgetragen. Eine heftige Meinungsverschiedenheit über den vermutlichen Sieger beherrschte zu Be­ginn des Spieles die Arbeitsmänner, die als Zu­schauer dem Spiele beiwohnten. Die Chancen stan­den. nach den Spielen in den Vorrunden zu urtei­len, zugunsten der Abteilung 1/222Wilhelm von Oranien", Dillenburg.

Die erste Halbzeit zeigte ein lebhaftes und ab­wechselungsreiches Spiel. In kurzen Abständen fiel Tor auf Tor. Gelang es einer Mannschaft einen

Hardt, widmet dem Reichskriegertag 1936 e i n Geleitwort, in dem er sagt: Mit ganz beson-

Oie Olympiabefucher find Oeutschtands Gäste.

Aufruf des Reichsministers Dr. Goebbels.

Berlin, 2. Juli. (DRV.) Der Retchsminl- st er für Volksaufklärung und Propa­ganda erläßt folgenden Aufruf:

Aach dem willen des Führers hat Deutschland für die Olympischen Spiele 1 93 6 Vor­bereitungen wie kaum ein anderes Land zuvor getroffen. Die hunderttausende ausländischer Gaste sollen würdig empfangen werden und en besonders glänzendes Beispiel deu- scher Gastfreundschaft erleben. Ich bin gewiß, daß jeder Deutsche seine Lhre darin sehen wird, den ausländischen Besuchern, die alle unter dem Schuh des Deutschen Reiches stehen, zuvor- i k o mm end gegenüberzutreten und, wenn sie einer Hilfe bedürfen, ihnen mit Rat und Tal Beistand zu leisten.

Berlin, den 1. Juli 1936.

Gez.: Dr. Goebbels.

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Führungstreffer zu erzielen, so folgte kurz darauf der Ausgleich. Erst kurz vor dem Ende der ersten' Halbzeit gelang es Dillenburg, eine Tordifferenz von 6:4 für sich herauszuholen. Der Ausgang des Spieles steht aber noch durchaus offen, da die Mannschaft der Abteilung 8/222Hochmeister Sieg­fried von Feuchtwangen" einige sichere Torchancen verpaßte und den ungünstigeren Platz innehatte. So sah alles mit Spannung auf den Beginn der zweiten Halbzeit. Der Dammer Mannschaft gelang uonaU$6bnuf27:6 zu *chren. Gunsten zu wenden.! Häuser e. V.) SS.-Oberführer Oberst: a. D.^Re i n- Jetzt steigert sich das Tempo des Spieles gewaltig. Hardt, widmet dem Reichskriegertag 1936 ein Dillenburg bemüht sich um den Ausgleich, der in Geleitwort, m dem er sagt: . '"N

der 22. Minute der zweiten Halbzeit gelang. Aber derem Stolz werden die Kameradschaften diesmal bereits zwei Minuten später schoß Damm den'-- -- > <mnnP her Siegestreffer. Das Spiel stand nun 8:7 für Damm. Es gelang der Mannschaft Damm auch dieses Er­gebnis zu halten, obwohl Dillenburg gewaltig forcierte und auf Ausgleich drängte. Das Spiel wurde dadurch zum Ende sehr lebhaft. Die Torchancen wechselten rasch. Die Spielstärke der beiden Mannschaften war ebenbürtig. Schiedsrich­ter Michels- Gießen hatte das Spiel von An­fang an sicher in der Hand und sorgte für einen

Verlauf.

47 Punkte.

Dreikampf-Jugend-Ober st ufe:l. Fritz Waldschmidt, Tv. Wetzlar, 70 Punkte; 2 Karl Hans Ortwein, To. Großen-Buseck, 64; 3. Herbert Hange, Tv. Wetzlar, Fritz Donderheidt, Tv. Haufen, je 60; 4 Wilhelm Craß, To. Oberndorf, Erich Opper, To. Reiskirchen, je 58; 5. Georg Allmenroder, Tv. Wetzlar, Otto Geisel, Tv. Alsfeld, Fritz Graser, Tv. Wetzlar, je 56; 6. Karl Allgeyer, To. Lollar, 55; 7. Wilhelm Viehmann, Tv. Münchholzhausen, 54; h. Erhard Lutz, To. Oberndorf, Karl Spaar, Tv. Rut­tershausen, je 53; 9. Karl Specht, Tv. Lich,. Cnd) Knauf, Tv. Strahebersbach, je 52; 10. Walter Michel, Tv. Treis, Gustav Stamm, Tv. Waldgirmes, Karl Löw, To. Garbenheim, Albert Wenzel, Tv. Lang-Göns, Karl Lisy. Tv. Lützellinden, 51; 11. Ernst Jung, Tv. Watzenborn-Steinberg, Karl Fink, To. Lich, feeorg Bink, To. Garbenheim, je 49; 12. Wilhelm Platt, Tv. Rodheim, Werner Hartmann, Tv Oberscheld, Konrad Schein, Tv. Salzböden, Karl Damm, Reiskirchen, Benno Walter, Mtv. Gießen, je 48; Karl Mandler, Tv. Wißmar, Otto Eger, Mtv. Gießen, Otto Kinkel, Tv. Launsbach, Willi Denner, To. Ballersbach, je 47; Otto Rußmann,

Nicht nur rein zahlenmäßig in der Beteiligung, sondern auch leistungsmäßig mußten die Kämpre ein großer Erfolg werden. Durch die Vermeidung der langen Anreise am Sonntagmorgen und die gute Unterbringung der Jugendlichen waren alle Voraussetzungen, die zum Erfolg führen können, gegeben. Wie überall im Reich, so gab es dann auch in Gießen 7 erstklassige Ergebnisse, die für die Zukunft Hoffnung geben können. Auch die Gie­ßener Jungens konnten sich im Kampf mit den Gaubesten recht erfolgreich durchsetzen: Rudolph,! 1900; Heß, 1900; Kley, VfB.-R.; Möll, VfB.-R.; Eitel, 1900, und Schneuker, 1900, wurden Sieger; bei den Mädchen: oan Bentheim und Brünig vom Mtv. Sehr spannend verliefen die Staffeln. Auch hier gab es einige Gießener Erfolge. In der Ju- gend-C-Klasse gewannen der VfB.-R. und m der Mädchenklasse Der Mtv.

Die Abwicklung der Kämpfe erfolgte reibungslos. Nach großen Anstrengungen aller Beteiligten fand gegen 17 Uhr die Veranstaltung ihr Ende. Unter Einholung der Flaggen und mit dem Gelöbnis, alles einzusetzen für unser deutsches Vaterland, beendete der Gaujugendwart, Beuermann (Kassel) die Gaujugendmeisterschaften. Alle Teilnehmer zogen dann geschlossen zur Kaserne ab, um hier aus der Küche noch einmal die verdiente Kräftigung ent­gegenzunehmen.

Nach dieser stärkenden Erholung traten die Jungens und Mädels mit ihren Führern die Heim­reise an.

Tv. Werdorf, 46 Punkte.

Dreikampf - Jugendunterstufe. 1. Hartmut Reichel, Tv. 1847 Wetzlar, 70 Punkte; 2. Werner Schmidt, Tv. Alsfeld, 67; 3. Karl Thiel- mann, Tv. 1893 Straßebersbach, Erich Rinn, Tv. Heuchelheim, je 66; 4. Richard Römer, Tv. Lang- Göns 65; 5. Otto Wenzel, To. Hornsheim, Ernst Bellof, To. 1862 Wieseck, je 63; 6. Erich Hochstein, To 1899 Großen-Buseck, 62; 7. Hermann Braun, To Hochelheim, Erich Heß, Tv. Braunfels, je 61; 8. Fritz Kaiser, Tv. 1891 Sinn, Wilhelm Keil, Tv. Allendorf (Lumda) je 60; 9. Albert Loh, Tv. Duten­hofen Walter Rinn, To. Heuchelheim, Walter Sie­gel Tv. Heuchelheim, je 59; 10. Ludwig Göbel,

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Tv. Großen-Linden, 158.

Zwölf-Kampf, Mittelstufe: 1. Rudolf Burgmann, Tv. Straßebersbach, 210 Punkte; 2. Wilhelm Schmidt, Tv. Waldgirmes, 2O2'/2; 3. Fritz Bötticher, To. Gießen, 200'/2; 4. Willi Hornung, Tv. Dillenburg, Wilhelm Moos, To. Lollar, je 199'/-; 5. Max Hardt, Tv. Gießen, Hans Vogt, Tv. Gießen, je 196; 6. Wilhelm Wagner, Tv. Muders­bach, 192'/-; 7. Karl Ortmann, Tv. Eibelshausen, 187; 8. Willi Engelhardt, Tv. Heuchelheim, Richard Depler, Tv. Kinzenbach, je 185'/2; 9. Paul Wissen­bach, Tv. Herborn, 185; 10. Richard Schaum, Tv. Leihgestern, 184'/2; 11. Karl Heitz, To. Wieseck, 184; 12. Wilhelm Petry, Tv. Nauborn, 183; 13. Walde­mar Grote, Tv. Lollar, 182; 14. Wilhelm Karber, To. Odenhausen, Franz Pfaff, To. Launsbach, Otto Sommer, To. Watzenborn-Steinberg, je 180'/^ 15. Hermann Gutbub, To. Gießen, 179'/a Punkte.

Zwölf-Kampf, Unterstufe: 1. Georg Schwan, Mtv. Gießen, 220 P.; 2. Hans Steioff, Tv. 1893 Straßebersbach, 215; 3. Otto Weiß, Tv. Großen-Linden, 212; 4. Hermann Schorge, Tv. Gioßen-Linden, 210; 5. Georg Bingel, Tv. 1846 Gießen, Fritz Cunz, Tv. Sinn, je 207 ; 6. Karl Heinz, T. u. Spv. Eibelshausen, 205; 7. Rudolf Türk Tv. Herborn, 203; 8. Curt Lepper, Tv. Wieseck, Georg Schmidt, Tv. Alsfeld, Wolter Zörb, Tv. Großen-Linden, je 201; 9. Richard Althen, Tv. Aßlar 200; 10. Moritz Hilk, To. Ballersbach, Karl Wagner, Krofdorf, je 198; 11. Walter Bernhardt, To. Niederscheld, Friedrich Petry, Tv. Ballersbach, je 197- 12. Willi Benner, Tv. Herbornseelbach, Willi Straub, To. 1846 Gießen, je 196; 13. Otto Neidel, Tv. Heuchelheim, Heinr. Schneider, T. u. Spv. Odenhausen, je 195; 14. Ewald Jmmel, Tv. Wieseck, Ludwig Wambach, Tv. Aßlar, je 194; 15. Carl Bingel, To. Grüningen, Ernst Reucker, Tv. 1891 Sinn, Karl Schäfer, Tv. Wieseck, je 192; 16. Willy Lammersdorf, Tv. Alsfeld, Karl Möckel, Mtv. Gie­ßen Heinr. Rinn, Tv. Heuchelheim, Karl Schemel, To. 1846 Gießen, je 191 Punkte.

Volkstümlicher Zehnkampf: 1. Heim Jung, SS.-Nachr.-Z. M 2 Gießen, 186 Punkte; 2. Karl Schuster, Tv. 47 Wetzlar, 159; 3. Hans Hillesheim, Tv. Alsfeld, 153; 4. Ernst Goldberg, Tv. 47 Wetzlar, 144; 5. Erwin Neidel, Tv. Heu­chelheim, Kurt Schäfer, Tv. Niederscheld, je 140; 6. Otto Schardt, Tv. Hausen, 137 Punkte.

Dreikampf, Turner: 1. Otto Lindenstruth, Mtv. Gießen, Christian Möbus, Tv. Reiskirchen, je 59 Punkte; 2. Wilhelm Munzert, Tv. 1883, Lol­lar, 55; Leonhard Launspach, Tv. Reiskirchen, 54; 4 Max Roth, Tv. Reiskirchen, Harry Denhard, To. 1847 Wetzlar, 52; 5. Otto Kurz, Tv. Braun­fels, Otto Dietz, Tv. 1883 Lollar, Adolf Klmkel, Tv. 1883 Lollar, Karl Ahnen, RAD.-Abtlg. 5/222, je 51; 6. Wilhelm Lepper, Tv. Alten-Buseck, Ml- helm Volk, Tv. Hörnsheim, Rud. Schell, Tv. 93 Straßebersbach, je 50; 7. Walter Klein, VfB.-R. Gießen, Helm. Großhaus, Tv. 83 Lollar, Hans Krenser, Tv. Straßebersbach, Heinrich Nickel, Tv. Treis, je 49; 8. August Best, Tv. Wetzlar, Rudi Schleicher, Id. Braunfels, Wilhelm Hofmann, To. Alten-Buseck, Hans Büch, Tv. Mudersbach, je

Der große nun nach Zustimmung des Führers alljährlich in Kassel stattfindende Aufmarsch der Frontsoldaten steht in diesem Jahre im Zeichen des 150jährigen Bestehens unseres Reichskriegerbundes, lieber ihm stand m guten und schweren Zeiten das große Dreigestirn soldatischer Weltanschauung: Pflicht treu e, Disziplin, Kameradschaft! Das Führer- wortMeine Ehre heißt Treue" soll heute wie für alle Ewigkeit für uns verpflichtend sein. Wir geden­ken daher an diesem Tage heißen Herzens und in unwandelbarer Dankbarkeit unseres Front- kam er ad en Adolf Hitler, des unbekann- te-i Soldaten des Weltkrieges, der es unternahm, i die deutsche Ehre wieder herzustellen und unserem Volke die Freiheit wiederzugeben. Wir grüßen dir Kameraden aus den durch die Tat des Führer; wieder wehrhaft gewordenen W e st m a r k e n um feres Vaterlandes mit besonderer Herzlichkeit.

Bücheriisch.

Gottfried Kölwel: Das Glück aus Erden. Eine Liebesgeschichte. Geb. 2,40 Mark. Propyläen-Verlag, Berlin. (184) Dies ist ein. Buch für Leser, die eine stille, besinnliche Lektürr lieben. Kölwel erzählt hier die Geschichte einer großen Liebe, deren Kraft alle Hindernisse über- windet. Das ist naturhaft rein erzählt, wie die zacir Seele der Anna Melzer von der Liebe erfaßt wird, wie sie jauchzt und wie sie zittert um ihre Liebe, die sie verlieren soll. Die Sonne Bayerns flimmert um das Haus, das sich Anna und der Kunstmaler Krodd auf einem Berge bauen, um hier ihrem Glück leben zu können. Viele werden die Geschichte mit tiefer Freude lesen. Kölwel hat vor kurzem auch als Dramatiker Anerkennung gefunden: sein DramaFranziska Zachez", ein Volksstück aus bet bayerischen Grenzmark, die seine Heimat ist, wurde mit großem Erfolg durchgeführt.

Joseph Conrad: Amy Foster. 1 Engelhorns Nachs. Stuttgart. In Pappband 1,M Mart, in Leinen 2,40 Mark. (190) Die Ge­schichte Amy Fosters vereinigt alle Vorzüge Corn rads, feine Kunst des spannenden Fabulieret, seine Kenntnis der menschlichen Seele und seine i starke Naturverbundenheit. Diesmal entrollt bei polnische Dichter mit dem deutschen Namen, der p| lange Jahre als Kapitän sämtliche Meere befahre«! hat, vor uns das ergreifende Schicksal eines armen| Auswanderers aus Karpathenland, der an brtl englischen Küste Schiffbruch erleidet und fo in einig ihm gänzlich fremde Umgebung verschlagen wirt» Seine Erscheinung, die einen fremdartigen geheim! nisvollen Zauber ausströmt, erfaßt das Herz roll Amy Foster, einem einfachen Mädchen und null vollzieht sich mit unabwendbarer Folgerichtigkeit! das Schicksal.

Curt Strohmeyer: Mein Hof ort Walde. Die Geschichte eines Jahres mit 6 StriJ Zeichnungen im Text. Ganzleinen 4,50 Mark, brolr 3,50 Mark. Verlag Ullstein, Berlin. (189) D- Ablauf des ländlichen Jahres wird hier von Strok meyer in feiner und liebevoller Weife dargestem Das Leben der Bauern, ihr Werken und Wirken ihre Freuden und Mühen wird anschaulich und M natürlicher Einfachheit erzählt. So entsteht ein fjf I biges Bild einer Landschaft, die überall in Deut!an land fein kann, wie auch die Menscben dieser Landschaft nicht typische Niedersachsen ober Poon mern oder Schwarzwälder sind, sondern beutW Bauern, gesund, lebensfroh und ernst zugleich. Von Strohmeyer erschien übrivens vor einem Jah^ der schöne Biber-RomanMeister Bockert", D® t seinerzeit an dieser Stelle besprochen wurden

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Nachdem in den letzten Wochen in den einzelnen Kreisen die Meisterschaften durchaeführt waren, hatte der Gau Nordhessen sämtliche Kreisbesten zum Kampf um den Titel eines Gaumeisters nach Gie- zen gerufen. Etwa 300 Jugendliche aus den Kreisen Kassel, Fulda, Hanau, Fritzlar, Eschwege, Corbach. Marburg, Alsfeld, Wetzlar, Weilburg usw. zogen am Samstag in Gießen ein, um den großen sport­lichen Kampftag in festlicher Form einzuleiten. Ein Kameradschaftsabend auf dem Univerfitätssportplatz vereinte alle Teilnehmer, brachte sie fo einander näher und gab der bevorstehenden Veranstaltung ein festes Gefüge. Der Gaujugendwart sprach zu )er Jugend und wies auf den Zweck dieser Meister­schaften hin. Mit frohem Gesang ging es dann in die Quartiere.

Die Kämpfe.

Früh um 8 Uhr nach der Flaggenhissung nahmen die Kämpfe auf den Plätzen der Spielogg. 1900 und des VfB.-R. ihren Anfang. Wegen der starken Teilnehmerzahl mußte der Vormittag zur Durchführung der Vorkämpfe benutzt werden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen begannen dann, ein­geleitet durch eine Kundgebung, die Entschei­dungskämpfe. Infolge der Vorkämpfe war die Teil­nehmerzahl beschränkt worden, und so genügte zur Durchführung die Platzanlage der Spvgg. 1900. Trotz der vielen am gleichen Tage in Gießen statt­findenden Veranstaltungen waren recht zahlreiche Zuschauer erschienen, vor denen sich im Verlauf des Nachmittags spannende Kämpfe abwickelten.

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llm die Bezirksmeisterschast im Einer-Streckenfahren.

Arn gestrigen Sonntag wurde in Gießen auf einer zweimal zu durchfahrenden Rundstrecke die Bezirksmeisterschast im Einer-Streckenfahren der Radfahrer ausgetragen. Der Sieger des Rennens das über 100 Kilometer führte, wurde Willy Neu- mann (1885 Gießen) in der Zeit von 2.52 Stun­den vor Heinrich Preiß (Germama Gießen) mit einer Radlänge zurück, lieber den Verlauf des Rennens berichten wir noch.

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