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Diener, die lehr wenigfoffen, tagaus, fagein auf ihrem poften
Von -er Arbeit und vom Geld
gleich- Kredit
zeitig auch die Gewähr zu haben, daß der nicht für andere unproduktive Zwecke verwendet
nungen durch sie zu zahlen sind, um einen genauen
Einblick in die Bctriebserweiterung und r, ‘"u
Hl. Die mittelfristigen Kredite.
Die Möbelfabrik Schulz & Lehmann hat durch ihre Qualitätsarbeit all ihre Möbel der letzten Her- ftellungsserie verkauft. Es liegt weitere Nachfrage vor, so daß sich Schulz & Lehmann nach reiflicher Ucberlegung entschließen, eine schon längst geplante technische Erweiterung ihrer Betriebsanlagen vorzunehmen. Die Firma setzt sich mangels genügend eigener Mittel mit der Industrie- und Handelsbank in Verbindung. Während sie sonst die laufenden Betriebsmittel für Löhne und Holzkäufe durch Wechselkredite, also gegen Verkauf der in Wechselform gebrachten Forderungen an die Kundschaft, zur Verfügung stellt, soll jetzt die Bank eine größere Summe als Buchkredit gewähren, und zwar für eine unbestimmte Zeit. Denn der Kredit soll in Betriebsanlagen verwandelt werden. Der Bankmann spricht in diesem Falle von einem „Jnvestitions- k r e d i t", weil er nicht zur Betriebsführung, sondern zur Betrieberrichtung oder -erweiterung verwendet wird.
wird; zum anderen fordert die Bank die Eintragung einer Sicherungshypothek auf das bisher noch nicht belastete Grundstück von Schulz & Lehmann. Die Bank verhindert damit, daß ihre Schuldner anderweitige Hypothekdarlehen aufnehmen und gegen ihren Willen die Werte verpfänden, die zum Teil erst durch ihren Kredit geschaffen werden.
Die Ingangsetzung einer neuen produktiven Gütererzeugung ist der Sinn der Kreditgewährung. Der Bankkredit soll mit seinen aus der gütererzeugenden Arbeit der Volkswirtschaft herrührenden Mittel volkswirtschaftlich nützlich a n g e s e tz t werden und neue Arbeit schaf- f e n und die Gütererzeugung steigern helfen.
Treffend hat diese Hauptaufgaben der Banken der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik
innehaben, muß ein unnötiger Kreditverschleiß schon wegen der damit verbundenen Schädigung der Allgemeinheit unterbunden werden, zumal diese Verluste von den übrigen Kunden wieder mit ausgeglichen werden müssen. Die Bank läßt sich vor Einräumung des Kredites den Anspruch an den Bauherrn abtreten. Weitere Sicherheiten Derhm^i- sie nicht, sie gewährt in diesem Falle einen P e r s o r/a l k r e d i t. Der Betrag wird aber nicht etwa nun sofort und in einer Summe ausgezahlt. Vielmehr vermerkt die Buchhaltung, daß Herr Friedrich über sein derzeitiges Guthaben hinaus noch weitere 3000 RM. abheben oder, wie der Bankmann sagt, sein Konto „bis zu diesem en" darf. Die Buchhaltung
Betrag ü b e r u . _ . ..
kann auch den Kreditbetrag sofort einem Sonderkonto belasten und dann auf das Girokonto als Guthaben überschreiben. Je nach dem Wea gestalten sich auch die finanziellen Kosten des Kredites. Im ersteren Falle würde die Bank eine Bereitstellungs-Provision verlangen, solange der Kredit nicht in voller Höhe in Anspruch genommen worden ist. Sie begründet das mit ihrer bei der Darlehns- gewährung eingegangenen Pflicht, die 3000 RM. jederzeit ganz oder teilweise auszahlen zu müssen.
XL Die „Kolttokorrentkredite" der Sanken.
Der Dachdeckermeister Wilhelm Friedrich hat dauernd viel zu tun. Er arbeitet mit seinem Gesellen Aufträge bei Neubauten für die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft, die dank der Hypothekengewährung durch die Sparkasse ein Vorhaben nach dem anderen in Angriff nehmen kann. Sie schafft dauernd Arbeit. Wir sahen bereits, wie sich da die Wechselwirkungen zeigten und die kleinsten Sparbeträge und Lebensversicherungsprämien Zusammenstössen und sich wiederum auswirkten. Auch die Millionen und Milliarden Mark, die durch die Kasten der Banken fließen, entstehen aus Hunderttausenden von verschiedenen Guthaben der Geschäftswelt.
Da alle inländischen Bankeinlagen zurzeit im langsamen Ansteigen sind, ist die Bank von vornherein bereitwillig, als der Meister Wilhelm Friedrich einen Kredit von 3000 RM. beantragt. Diese Summe braucht er in der nächsten Zeit nach und nach zur Durchführung seines neuesten Auftrags, um Löhne und Material bezahlen zu können, ehe er bei Fertigstellung seinerseits Zahlung empfängt. Die Bank prüft sehr genau. Das ist nicht etwa eine kaufmännische Vorsicht, sondern eine Pflicht. Denn im nationalsozialistischen Staat, wo die Banken eine Treuhänderrolle an der Gesamtheit
Wetterbericht
des Relchswetterdienster. Ausgabeort Frankfurt.
Im Laufe des Sonntags setzte sich wie bereits in der Höhe wärmere Luft zum Meeresboden durch. Damit trat nach der morgens beobachteten Derbreiteten Regentätigkeit Auflockerung der Bewol- kung und stärkere Wärmezunahme ein, die aber bei höherem Feuchtigkeitsgehalt der Luft nicht nur Anlaß zu größerer Schwüle, sondern auch zu einzelnen Schauern gab. Im Bereiche des ausgedehnten, aber sehr schwachen festländischen Hochdruckgebiets setzt sich für die Folge Aufheiterung fort, doch besteht Gewitterneigung.
Aussichten für Dienstag: Ueberwiegend heiteres, sehr warmes und schwüles Wetter mit Neigung zu gewittrigen Schauern. Meist Östliche bis südliche Winoe.
Aussichten für Mittwoch: Aufheiterung der warmen und schwülen und vielfach heiteren Witterung, aber doch Neigung zu gewittrigen Schauern. .
Lufttemperaturen am 5. Juli: mittags 23 Grad Celsius, abends 19,3 Grad; am 6. Juli: morgens 18,7 Grad. Maximum 24,1 Grad, Minimum heute nacht 16,7 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. Juli: abends 21,7 Grad; am 6. Juli: morgens 19,7 Grad. — Niederschläge 0,7 mm. — Sonnenscheindauer 1,5 Stunden.
Aehnlich verfährt die Bank bei jedem Kreditgeschäft. Beim Möbelhändler Otto Krause, der seinen Laden ausbauen will, kann sie als Sicherheit für die sich auf längere Zeit hinziehende Kreditgewährung ein Grundstückspfandrecht, in diesem Fall eine Sicherungshypothek, erhalten. Das ist ihr sehr angenehm, denn bei ihren Kontokorrentkrediten liegt die Bank, wie auch jedes öffentlich-rechtliche Kreditinstitut, Wert auf sichere Anlage der a u s g e l i e h e n e n Gelder, für die sie ja selbst Schuldnerin ist und mit ihrem Vermögen hastet.
Aus aller Wett.
Neue Rekordsahrl des LZ. „Hindenburg".
Das Luftschiff „H i n d e nb u r g", das am 4. Juli um 3.41 Uhr MEZ. Lakehurst verlassen hat, landete bereits am 6. Juli um 1.20 Uhr auf dem Luftschiff- Hafen bei Frankfurt. Damit stellte das Luftschiff einen neuen Rekord für die Nordamerikaroute nach beiden Richtungen auf. Es benötigte für die Rückreise von Nordamerika nur 45 Stunden 39 Minuten. Die bisherige schnellste Rückfahrt dauerte 49 Stunden und 3 Minuten. Die vierte Nord- amerikafahrt des Luftschiffes „Hindenburg" dauerte von Frankfurt bis Frankfurt einschließlich zweier Liegetage in Lakehurst 5 Tage 19 Stunden 51 Minuten. An Bod befanden sich außer der 50köpsigen Besatzung 54 Fahrgäste sowie größere Mengen Post, Fracht und Gepäck. Am 10. Juli tritt das Luftschiff seine 5. diesjährige Nordamerikafahrt an, für die schon fast sämtliche Plätze besetzt sind.
Deutsches Flugboot bei Notlandung schwer beschädigt.
Ein zu einer Flugschule gehöriges deutsches Flugboot mußte auf einem Uebungsflug über der Nordsee, etwa 25 Seemeilen von der holländischen Küste entfernt, eine Notlandung vornehmen, bei der das Flugboot schwer beschädigt wurde. Ein Mitglied der Besatzung kam bei dem Unfall ums Leben. Ein sofort zu Hilfe eilendes belgisches Lotsenboot nahm die anderen drei Besatzungsmitglieder auf, um sie später an den deutschen Dampfer „Parana" abzugeben, der auch die Leiche des deutschen Fliegers und das Flugzeug an Bord nahm. Im Hafen von Antwerpen wird das dorthin entsandte deutsche Flugsicherungsschiff „Krischan II“ das Flugboot übernehmen.
Fünf Tote bei einem Autobusunglück in Jugoslawien.
In Werschetz (Banat) kam es zu einer Auto- buskatastrophe, bei der infolge einer Explosion des Benzintanks fünf Personen verbrann- ten und etwa zehn schwerer verletzt wurden. Der Unglücksautobus, der kaum mehr gebrauchsfähig gewesen zu sein scheint, fuhr vom Zentrum der Stadt Werschetz zur etwa 2 Kilometer entfernten Bahnstation. Knapp vor der Station stürzte er infolge Versagens der Bremse über die 6 Meter hohe Straßenböschung. Vier Insassen wurden durch
der NSDAP., Bernhard Köhler, charakterisiert: „Die große Aufgabe der Banken im gegenwärtigen Augenblick besteht nun darin, an der Freimachung von Arbeitskräften für neue Aufgaben mitzuhelfen. Der Weg hierzu führt nicht über Staatsanleihen und staatliche Wirtschaftslenkung, sondern über eine sehr individuelle K a p i t a l s l e n k u n g durch den sachkundigen, instinktsicheren und verantwortungsbewußten Bankleiter und Bankier. Es wird nicht von ihm verlangt, wie man zuweilen behauptet, daß er aus volkswirtschaftlichen Gründen schlechte Geschäfte besseren vorzieht. Es wird ledig- lich von ihm verlangt, daß er diejenigen Stellen in der deutschen Wirtschaft herauszufühlen ver- steht, wo sich das von ihm verwaltete Kapital an einer Leistung beteiligen kann, die das jeweils vorhandene Leistungsniveau wieder übersteigt.
Nur auf diese Weise sind die natürlichen Aufgaben und Pflichten des Bankiers als Treuhänder seiner Einleger mit den Forderungen der Volkswirtschaft zu vereinen.
Schulz & Lehmann kümmern sich nicht weiter darum, daß in der Bankwissenschaft die Meinungen darüber geteilt sind, ob Jnvestitionskredite überhaupt von einer Kreditbank gewährt werden sollen. Deren Mittel sind fast ausschließlich Giroguthaben, die jederzeit zurückgefordert werden können. Schulz & Lehmann legen der Bank ihre Pläne und Berechnungen vor, aus denen hervorgeht, daß die geplante Betriebserweiterung ertragreich fein und über die Verzinsung des Kredits hinaus auch seine allmähliche Rückzahlung ermöglichen dürfte. Die Bank prüft selbstverständlich sehr genau. Ihr kommt es auf die Höhe der Kreditwürdigkeit, also auf die Sicherheit, aber auch auf die Verwendung und damit auf die Umschlags- und Rückzahlungsmöglichkeit an. Denn sie will ja nicht dauernd Gläubiger und damit ungewollter Teilhaber der Firma Schulz & Lehmann werden.
Die Prüfung fällt günstig aus und die Jnduftrie- und Handelskammer teilt der Firma Schulz & Lehmann mit, daß sie ihr laufendes Konto bis zu 30 000 Mark überziehen, also bis zu diesem Betrage entleihen könne. Aber die Bank muß zwei Bedingungen stellen: einmal, daß alle Baurech-
das brennende Benzin völlig verkohlt, während der Schaffner später an den erhaltenen Brandwun- den starb. Auch der Lenker des Wagens liegt im Sterben.
Aufklärung einer Ifiorbferle in Schweden.
In der kleinen Stadt Sala, nördlich von Stockholm, wurde dieser Tage ein grausamer lieber- fall auf einen Bankboten verübt. Die Insassen eines Autos, die den Boten umgefahren hatten, versuchten sich seiner Mappe zu bemächtigen. Dem Boten gelang es, die Flucht zu ergreifen, er wurde aber verfolgt und mit sechs Schüssen niedergestreckt, deren er am Tage darauf erlag. Durch die Angaben eines Mannes, dem die Täter ein Angebot gemacht hatten, der eine Mithilfe aber abgelehnt hatte, konnte die Polizei die drei Schul- digen verhaften. Während der Vernehmung hat sich nun herausgestellt, daß der Führer der Bande noch vier Morde in der Gegend von Sala aus dem Gewissen hat. So hat er einen Schachtmeister und dessen Haushälterin erstochen, 2000 Kronen erbeutet und nachher das Haus an- gezündet. In weiteren Fällen begingen die Bandi- ten noch verschiedene Mordtaten. Bisher sind insgesamt sieben Personen verhaftet worden.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder i. V.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
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Für die uns beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen erwiesene Teilnahme sagen wir unseren herzlichsten Dank.
Maria Luh, geb. Menges und Angehörige
Am Samstagnachm 31/4Uhr verschied sanft nach langem schweren Leiden mein lieber Mann, Vater, Bruder, Schwa- ger und Onkel ,
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Die trauernden Hinterbliebenen:
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