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geht danach. Z. B.: Herr i aus bunten Gläsern. —
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Da die nun hierfür nötigen zahlreichen Kräfte fehlen, ist es selbstverständlich, daß wir SA.-Aührer und SA.-TRänner uns opferbereit und einsahfreu- dig zur Bekämpfung dieses Schädlings den Forst- behörden zur Verfügung stellen. Ls war ja immer die Aufgabe der S2L, sich Im Rahmen des Aufbauwerks unseres Führers an den besonders bedrohten Stellen einzusehen, und so wird sich un
sere Opferbereitfchaft auch in dieser scheu Waldes zeigen.
Ich habe deshalb bestimmt, daß stellung des sonstigen Dienstes die
Der Führer der Brigade 147/Oberhessen. (Bey. Schmidt, Vrigädesührer.
mittel-Opferring für den Monat Juni eingezogen. Die Hausfrauen werden gebeten, die Pfundpakete bereitzuhalten.
Trieb durch Kaiserallee, Ludwigsplah, Reuen Väue, Sonnenstraße, Kreuzplah, Seltersweg, hindenburg- wall, Bleichstraße, Ludwigstrahe. Am Universitätsgebäude Vorbeimarsch vor Gruppenführer V e ck e r l e
Ab 20.30 Uhr in den Sturmlokalen der Gießener SA. Kameradschaftsabende mit der Bevölkerung.
Au sämtlichen Veranstaltungen des Sonntags werden ebenfalls alle Volksgenossen und Volksgenossinnen aus Stadt und Land erwartet. Eintrittspreis zu den Sonntags-Veranstaltungen auf dem Trieb und dem Unlversitäts-Sportplatz 20 Pf.
Alle deutschen Männer und Frauen bekunden durch ihren Besuch bei diesen Veranstaltungen ihre Verbundenheit mit der SA!
LPD. Der Führer der SA.-Gruppe Hessen, Becker le, erläßt folgenden Tagesbefehl!
SA.-Führer und SA.-2Nännerl
Sie alle haben gehört und gesehen, wie in den letzten Wochen ein unermeßlicher Schaden am Waldbestand größerer Teile unseres Gruppengebleles angerichtet worden ist. Weite Strecken find verwüstet oder zumindest in starke Mitleidenschaft gezogen dadurch, dah durch Windbruch Stämme, Spitzen und Aeste geknickt worden sind. Diese Verheerungen haben ein Maß erreicht, wie es seit Menschengedenken in unserer Heimat noch nicht vorgekommen ist.
Leider sind die Auswirkungen einer solchen, seit Jahrhunderten ohne Beispiel dastehenden Katastrophe noch nicht zu Ende. Eine noch größere Gefahr zieht herauf durch einen der furchtbarsten Feinde unserer Waldbestände, den Borkenkäfer. Dieser Schmarotzer hat in riesigem Ausmaße die durch Windbruch geschädigten Gebiete befallen und droht infolge feiner ungeheuren Vermehrung zu einer geradezu vernichtenden Gefahr auch für den gesunden Waldbestand zu werden.
Fachleute erheben ihre warnende Stimme und prophezeien die vollständige Vernichtung des Baumbestandes auf Generationen für weite Strecken unserer engeren Heimat, wenn nicht durch ganz schnellen Einsatz in letzter Minute das Aergste vermieden wird.
tung des deutschen Waldes eingesetzt werden soll. Ich erwarte darum, wenn von den einzelnen Dienststellen in der nächsten Jett solche Linsahbefehle ergehen, dah jeder einzelne mit allen Kräften freudig hilft, wo nur geholfen werden kann, um auch hier den SA.-Geist der Einsatzbereitschaft und Volks- Verbundenheit in den Dienst der Gefarnthett zu stellen.
Unser Dank und Lohn für diesen Einsatz soll die vollständige Beseitigung der drohenden ungeheuren Gefahr fein und das Bewußtsein, für unsere engere Heimat und unser Vaterland mit unferm deutschen Wald eines der schönsten Raturgeschenke und einen kostbaren Besitz des Volkes gerettet zu haben.
heil Hiller!
B e ck e r l e, Gruppenführer.
Hausschlachtungen sind schlachtsteuerpflichtig.
P o l i z e i d ire kt i o n Gießen
Die \ uns mit:
Oer Kreisleiter: Or. Hildebrandt.
Oer Führer der Brigade 147/Oberhessen: Schmidt, Brigadeführer. Oer Oberbürgermeister: bitter.
SA-Männer -er Brigade -147.
wenn sich am Heuligen Tage ein kleiner Teil von euch in Gießen zur affinen Teilnahme am Sportlag der Brigade 147 einsindel, so ist auch dies ein Beweis der steien Linsahbereiischasi der SA. in ihrer Gesamlheil.
Wie am heutigen Tage, so wollen wir immer nur der uns vom Führer zu. gewiesenen Ausgave leben und uns ihrer würdig zeigen zum Segen des deutschen Volkes und Vaterlandes.
Aus der provmzialhauptstadt.
Gäste.
Wenn wir mit unseren Bekannten am dritten Ort zusammen sind, fällt oft hie und da eine kleine Bemerkung über Abneigung und Liebhaberei des einen oder andern, oder über Pläne und Gedenktage, von denen man sonst nicht redet. Wenn man dies alles
Sonderzug nach Frankfurt a. TR. am Sonntag, 7. Juni.
Die Fahrkarten für diesen Sonderzug können am Samstag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr auf der Kreisdienststelle, Gießen, Schanzenstraße 18, abgeholt werden. Die Abfahrt erfolgt in Gießen um 7.39 Uhr. Weitere Anmeldungen werden noch entgegengenommen.
Omnibusfahrt nach dem Rürburgring am 14. Juni.
Am Sonntag, 14. Juni, findet auf dem Nürburgring wie alljährlich das Autorennen statt. Auch hierzu wollen wir allen Volksgenossen die Gelegenheit geben, auf billige Weise dieses Rennen zu besuchen. Der Fahrpreis beträgt mit dem Omnibus 7 Mark.
Fahnen heraus!
Am T.Jutti finde« in Gießen der Sporttag der SA.-Brigade 147/Oberhessen statt. Die Gießener Bevölkerung wird gebeten, ihre Verbundenheit mit den politischen Soldaten des Iührers zu zeigen und an diesem Tage zu flaggen.
SA.-Einsatz gegen den Borkenkäfer
Ccin Tagesbefehl des SA.-Sruppenführers Hessen.
Im Gegensatz zu dem seicherigen hessischen Recht unterliegen die Hausschlachtungen nach § 5 der Verordnung zur Durchführung des Schlachtsteuergesetzes vom 24. März 1934 der Schlachtsteuer. Nach den vom Herrn Präsidenten des Landesfinanzamts Darmstadt gemachten Beobachtungen sind Anzeichen dafür vorhanden, daß zahlreiche Hausschlach- tungen nicht zur Versteuerung angemeldet werden. Die steuerliche Erfassung sämtlicher Hausschlachtungen ist aber im staatswirtschaftlichen Interesse dringendes Erfordernis. Es wird daher allen Personen, die Hausschlachtungen vornehmen, in ihremJnteresse dringend empfohlen, in jedem einzelnen Falle die Haus- schlachtungen zur Versteuerung anzumelden. Neben
behalten könnte!
Schon vor vielen Jahren hatte ich mir ein kleines Heftcyen angelegt, in dem ich dies alles aufschrieb. Die Namen sind nach dem Abc geordnet. Kommt nun ein Gast, sehe ich nach, ob er sein eigenes „Konto" in meinem „Wer liebt was?" hat. Und richte mich, so gut es geht danach. Z. B.: Herr L. trinkt nicht gern Wein aus bunten Gläsern. — Frau G. frühstückt morgens im Bett. Herr K. trinkt Kaffee gleich nach Tisch, raucht auch nur nach dem Mittagessen und bemerkt sehr schöne gestickte Tischdecken. — Herr R. liebt derbe, einfache Hausmannskost. Blumenkohl „kommt bei ihm gleich hinter Wasser", und kalte Vorgerichte sind sein Schrecken. Apfelsinenkreme aber erklärt er für ein „Frühlingsgedicht" und Rosenkohl für sein Schönstes. Er dichtet, trägt gut und gern vor. — Frau F. trinkt morgens richtigen Kaffee, nachmittags Kaffee Hag. — Frl. B. darf keine Tomaten essen. — Frau L. friert immer, liebt endlose Kissen im Rücken, sehr helle Beleuchtung, liest leidenschaftlich Zeitungsgeschichten. — Herr D. feiert am 12. 12. 38 seinen 45. Hochzeitstag. Er spricht nur von seinen beiden Enkelchen, alles andere scheint ihm gleich. — Frl. K. ist nur zufrieden, wenn ihr Rheumatismus gebührend betont wird; man darf ihr nur Belangloses erzählen. Sie kann nicht den Mund Halten. — Frau B. ist mit jedem gleich so vertraut, als ob sie sich das Leben lang kennen, versucht alle Kochrezepte, die sie erwischen kann, und „verbessert" sie. — Herr v. I. muß immer jemand haben, den er protegiert, und läßt sich dies auch Zeit und Geld kosten. — Frau Fr. sammelt Kakteenableger und Zigaretten- Bilderschecks, raucht. — Herr B. ist Diabetiker, Nichtraucher. Herr I. mag keine Pilze, Käse, keine grüne Petersilie und keine Fische. Geht gern früh zu Bett. Liebt leidenschaftlich Apfelmehlspeise. — Herr Z. ißt nur Kuchen, den seine Frau gebacken hat. Trinkt nur Süßmost.
Niemand wird sich solche Eigentümlichkeiten als Gast in befreundetem Haus merken lassen. Es sind unbefangene zufällige Aeußerungen. Weiß aber die Hausfrau, was los ist, richtet sie sich, so gut es geht, danach. Dem Diabetiker werden keine Zuckerund Mehlspeisen vorgesetzt, sondern Fleisch, Gemüse und Salate. Daß er Nichtraucher ist, kommt der Kasse sehr zugute. — Für Frl. L. sammle ich Zeitungsgeschichten. Für Frau Fr. schröpfe ich andere Leute um Kakteenableger und Bilderschecks.
Arn heutigen Samstag 20.30 Uhr in der Volkshalle Eröffnungskundgebungdes Brigadesporttages. Es sprechen: Brigadeführer Schmidt, Kreisleiter Dr. Hildebrandt und Gruppenführer Bewerte. Alle Volksgenossen aus Stadt und Land werden zu dieser Veranstaltung erwartet. Eintrittskarten 30 Rpf. Beginn pünktlich 20.30 Uhr.
Am morgigen Sonntag ab 7 Uhr bis gegen 15 Uhr sportliche Wettkämpfe auf dem Trieb und dem Unlversitäts - Sportplatz, ferner am Vormittag 20-Km-TRannschafts Gepäckmarsch und TRannfchafts- Fünfkampf.
Gegen 16 Uhr Paradeaufstellung von rd. 10 000 SA-Mnnern auf dem Trieb. Siegerverkündigung, Ansprache des Gruppenführers B e ck e r l e. Anschließend Marsch durch die Stadt vom
den Steueraufsichtsbeamten sind auch die Polizeibeamten angewiesen, auf die Hausschlachtungen ein besonders scharfes Augenmerk zu richten und darüber hinaus festzustellen, ob sie auch steuerlich angemeldet worden sind. Wo nicht, werden unnachsichtlich Strafanzeigen erhoben. Wir sind der Ansicht, daß dieser kurze Hinweis genügt, um nicht gegen Volksgenossen, die hiergegen verstoßen, einschreiten zu müssen.
Blumenschmuckwettbewerb.
Der Verkehrs- und Derschönerungsverein veranstaltet auch in diesem Jahre wieder einen Blumenschmuckwettbewerb. Der Verein ersucht alle Bewohner, durch Bepflanzen der Vorgärten und Balkons und Aufstellen von Blumenkästen an den Fenstern sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Für die besten Leistungen werden eine größere Anzahl schöner Preise von dem Verein zur Verfügung gestellt. Man beachte die heutige Anzeige.
Ausstellung
des Oberhessischen Kunstvereins.
Der Oberhessische Kunstverein veranstaltet vom 14. bis 28. Juni im Foyer des Stadttheaters eine große Ausstellung, in der die ersten Preise des Wettbewerbs der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst, der den Titel hatte „Frauenbildnisse mit Schmuck", gezeigt werden. Der Katalog weist aus, daß diese Ausstellung neben Gießen, nur noch in Großstädten, z. B. Bremen. Berlin, Magdeburg, Frankfurt a. M., Stuttgart, München, Köln, Karls- ruhe, Leipzig, Königsberg (Pr.), der Oeffentlichkeit zugänglich war, eine Tatsache, die für unsere Stadt von besonderer Bedeutung ist.
Ebenso ist es dem Kunstverein gelungen, von der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst die Zusage für die Ausstellung der Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs zu bekommen, der lauten wird „Bildnisse deutscher Männer als Ehrenträger von Orden, Ehrenzeichen, Parteiabzeichen usw.".
Die Ausstellung „Frauenbildnisse mit Schmuck" wird am 14. Juni eröffnet und anschließend jeden
Wenn Herr D. kommt, stecke ich die zufällig vorhandenen Bilder seiner Enkelkinder In den Wechselrahmen. Und so geht es weiter. Jeder findet nach ■ Bedarf, ohne etwas zu sagen, sein geliebtes Mittagsschläfchen, seine Kreuzworträtsel, sein Lieb- lingsgesprach und wird nicht behelligt mit Dingen, die ihn ärgern. I
Unsere Gäste sollen es merken, daß wir um sie , besorgt sind, und es ihnen so schön und behaglich machen wollen, wie wir können. Und dieser oder jener fragt freudig überrascht: „Woher wissen Sie das nur?" Wir denken still an unser heimliches Notizbuch. Haben wir doch durch solche kleine Mühe das wichtige erreicht: „Beim Feste das Beste sind fröhliche Gäste". F. A.
Bornotizen.
Tageskalender für Samstag.
SA.-Brigade-Sporttag: 20.30 Uhr, Eröffnunas- kundgebung in der Volkshalle. Es spricht SA.- Gruppenführer Beckerle. — NS.-Lehrerbund: 15.30 Uhr Kreisversammlung. Es spricht Sfl. Bereichs- sührer Dr. O u o r i e r über „Segelsport und Schule". — Stadttheater (Deutsche Bühne): „To- warisch". — Gloria-Dalast, Seltersweg: „Stjenka Rasin^ (Wolga-Wolga). — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Broadway-Melodie". — Bauerscher Gesangverein: 20.30 Uhr im Vereinslokal Kommers. — Artillerie-Verein: 20.30 Uhr Kameradschaftsabend im ,Hess. Hof". Verein für Volksmusik: 20.30 Uhr im Dereinslokal außerordentliche Mitgliederversammlung.
Tageskalender für Sonntag.
SA.-Brigade-Svorttag: Ab 7 Uhr Fahnenhissung und sportliche Wettkämpfe. — Landschaftsbund Volkstum und Heimat: 10 Uhr Führung durch das Hauptpostamt usw. Treffpunkt: Posthof. — Gloria- Palast, Seltersweg: „Stjenka Rasin" (Wolga- Wolga). — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Broadway-Melodie". — Oberh. Viehoersicherungs-Anstalt: 15 Uhr Mitgliederversammlung im Hotel Hopfeld.
Deutsches Volksbildungswerk.
Im Rahmen des deutschen Dolksbildungswerkes finden im Laufe des Monats Juni folgende Vorträge und Veranstaltungen statt:
Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr: Landschaftsbund Volkstum und Heimat: Führung durch das Post- und Telegraphenamt.
Dienstag, 9. Juni, 20.30 Uhr: Privatdozent Dr. Ullrich: Lichtbildervortrag: „Kulturpolitische Bilder aus den Alpen", Aula des Gymnasiums.
Mittwoch, 10. Juni, 2 0.30 Uhr: Odenwälder Heimatoereinigung: Lichtbildervortrag von Frl. D. Heberer über ihre Amerikareise.
Montag, 15.Juni, 20.15 Uhr: Aula der Universität: Prof. Dr. R e i n w e i n : „Zwischen Weiß und Rot", Erlebnisse in sibirischer Gefangenschaft.
Samstag, 27. Juni, 20.15 Uhr: Sing« kreis des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat „Das Sommerlied". Ort wird noch bekannt gegeben.
Amt für Dolkswohlfahrt.
Ortsgruppe Giehen-Ost.
Lebensmittel-Opferring.
Die Sammlung wird Dienstag, 9., und Mittwoch, 10. Juni, von der NS.-Frauenschaft durchgeführt. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereit« halten und die Mitgliedskarte zur Eintragung vor« legen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtbar anzugeben.
Amt für Volkswohlfahrt.
Ortsgruppe Gleßen-Rord.
Arn Montag, 8., und Dienstag, 9. Juni wird im Bereich der Ortsgruppe Gießen-Nord der Lebens-
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zelnen Fleischstücke fest:
Roastbeef, ohne Knochen . . . . » Filet, ausgeschält, ohne Knochen . . . Braten-Schmorbraten, mit Knochen . Braten-Schmorbraten, ohne Knochen . Rouladen, ohne Knochen.....
Gehacktes...........
Gehacktes Schabefleisch......
Gulasch...........
Suppenfleisch (Fehlrippe mit Kamm, Spannrippe).........
Suppenfleisch (Brust-Querrippe). . .
Suppenknochen
Die vorstehenden Preise beziehen sich, soweit nichts besonderes angegeben ist, oder es sich nicht um Schabefleisch, Gehacktes oder Gulasch handelt, auf Fleischstücke mit eingewachsenen Knochen, nicht dagegen auf Fleischstücke mit besonderer Knochen
beilage.
Wer Gefrierfleisch im Kleinhandel feilhält, ist verpflichtet, in seinen Verkaufsräumen und Schaufenstern oder auf Märkten und in Markthallen an seinen Verkaufsständen an gut sichtbarer Stelle ein Preisverzeichnis anzubringen, aus dem die Verkaufspreise der verschiedenen Arten zweifelsfrei ersichtlich sind.
Das Preisverzeichnis soll die Preise für. sämtliche feilgehaltenen Teile des ausgeschlachteten Tierkörpers enthalten, und zwar unter Berücksichtigung der Höhe etwaiger Knochenbeilagen. Der Preis ist in Reichspsennigen für Vs Kilo (500 Gramm) anzugeben.
Wer Gefrierfleisch im Kleinhandel feilhält, ist ferner verpflichtet, beim Gefrierfleisch die sichtbar ausgestellten Fleischstücke mit einem Preisschild zu versehen, aus dem die Eigenschaft als Gefrier- fleisch, die Art des Fleischstück'es und der Preis für Vi Kilo (500 Gramm) ersichtlich sind.
Der Verkauf von Gefrierfleisch durch die Fleischer und sonstige Kleinhandelsgeschäfte ist nur an Einzelhaushaltungen gestattet.
Zuwiderhandlungen können neben einem ordentlichen Strafverfahren durch die Preisüberwachungsstelle mit Ordnungsstrafen geahndet werden.
Osuksche Zägerschast.
Die Pressestelle des Gaujägermeisters für die Pro- oinz Oberhessen teilt mit:
Durch das Zoologische Institut der Universität Gießen finden zur Zeit Erhebungen über die Verbreitung des Leberegels in Oberhessen statt. Da dieser Schmarotzer unter Umständen auch in Wildbeständen empfindliche Schäden verursachen kann, liegt es im Interesse der Jägerschaft, diese Erhedun- gen durch Meldungen über Leberegelvorkommen bei Wild zu unterstützen. In Betracht kommt vor allem ein Befall des Rehwildes. Ich richte daher an die Jägerschaft meines Gaues die Bitte, Fälle von Leberegelbefall bei Wild unter Angabe des Revieres, in dem das Wild zur Strecke kam, dem zuständigen Kreisjägermeister zu melden, der die Meldung an mich weiterleitet. Der Gaujägermeister.
Gießener Wochenmarktpreise
* Gießen, 6. Juni. Auf dem heutigen Wochen» markt kosteten: Molkereibutter, Vi kg 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse 8 11, Klasse A 10)4, Klasse B 10, Klasse C 9'/r, ungezeichnete 8, Enteneier 9 bis 10, Wirsing, % kg 10 bis 12, Weißkraut, neu, 15, gelbe Rüben, das Bündel 15, Spinat, Vi kg 10 bis 15, Römischkohl 10 bis 12, Bohnen, grün, 45 bis 60, Spargel 30 bis 55, Erbsen 30 bis 40, Mischgemüse 10 bis 12, Tomaten 50 bis 70, Zwiebeln 14 bis 15, Schwarzwurzeln 20 bis 25, Rhabarber 10 bis 12, Kartoffeln, )4 kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,90 bis 4 Mark, neue, V» kg 15 bis 18 Pf., Aepfel 30 bis 70, Kirschen 45 bis 60, Erdbeeren 60, 90 Pf. und 1 Mark, Hähne 90 Pf. bis 1 Mark, Suppenhühner 85 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 25 bis 80, Salat 5 bis 10, Salatgurken 35 bis 45, Oberkohlrabi 12 bis 18, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 30, Radieschen, das Bündel 10 Pf.
** 8 0. Geburtstag. Am heutigen Samstag, 6. Juni, begeht Frau Witwe Valentin, geb. Nie- bergall, (Bleiberger Weg, ihren 80. Geburtstag.
** Die Springbrunnenanlage a u f dem Trieb beseitigt. Im Zuge der Um» und Neugestaltung des Triebs zu einem großen Aufmarschplatz für Kundgebungen usw. ist am Donnerstag die vor rund zehn Jahren im Zusammenhang mit dem Bau der Volkshalle geschaffene Sprmgbrunnenanlage beseitigt worden. Der Spring-
Nachmittag mehrere Stunden zum Besuch offen- stehen.
Oie Viehmarkthalle auf dem Viehmarktplatz im Bau.
Oberbürgermeister Ritter kündigte bekanntlich vor einigen Monaten in seiner großen kommunalpolitischen Rede im Cafe Leib vor der Gießener SA.-Reserve u. a. auch einen Ausbau des Gießener Viehmarktes durch die Errichtung einer Viehauktionshalle an. Diese Halle soll im Einvernehmen mit der Landesbauernschaft dazu dienen, Dieh- auftionen und Viehmärkte in Gießen zusammenzufassen, weil in dieser Halle für die Marktbesucher und für das Vieh wesentlich günstigere Bedingungen vorhanden sein werden als auf einem Viehmarkt unter freiem Himmel. In den letzten Tagen ist nun mit dem Bau der Viehauktionshalle begonnen worden. Gegenwärtig ist ein umfangreiches Fundament sichtbar, auf dem sich die ausgedehnte Holzkonstruktion erheben wird. Von dem Bauholz ist bereits ein großer Teil an Ort und Stelle. Die Halle soll so groß sein, daß etliche Hundert Stück Vieh und die. Marktinteressenten bequem darin Unterkunft finden können. Die Fertigstellung der Halle soll nach bester Möglichkeit beschleunigt werden, damit sie bereits in nächster Zeit oerfügbar wird.
Oie Kleinverkaufshöchstpreise für Gefrierfleisch.
Der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — hat im amtlichen Anzeiger der Landesregierung die nachstehende Bekanntmachung über die . Kleinverkaufspreise für Gefrierfleisch vom 2. Juni 1936 veröffentlicht:
Für den Verkauf von Gefrierfleisch im Bereich der Städte Darmstadt, Mainz, Offenbach, Worms, Gießen, Bingen und Oppenheim sowie der an die Fleischgrohmärkte marktgebundenen Gemeinden, soweit diese mit Gefrierfleisch jetzt oder künftig beliefert werden, setze ich hiermit die nachfolgenden Kleinverkaufshöchstpreise je Vi kg (500 Gramm) für die ein-
9e6en graue Haare
Die öcuifthe Arbeitsfront =6emeinf(haft „Kraft durch freuöe"


