Einzelbild herunterladen

-run' LetN' ren- Sprei

°ielem (j

ur "°> en ®ünf(

Seine »s sicher t?J°n de S*?» i* Ä Neu Söeba'c »?s-

Der Ueberrc Reichsh den dingte rer St diaer ! Abzwe meldet« Zurufe mit fri

Kreis handwe deutsche Radfahi stelle, t fommer Marsch' get m umfass« Stadt, Neugie lockten, bereits nen j)« gnügt.

Auf obmann ßen will ihre Leis Ausdruci und übe den it)xv abend « ler üb und di daran, handir Rad i fährt, bekund breifad gestim

Nach, die sich Gastwir vollzähli Handwe musikali meinsan Kurzwe Friedbe reich v

nädjfj Wrk Mittt

sich b jamm' rnerab Stadt Vater diesen Uhr, fanteri fferne

Urheber 33 Fort , Hans- schen Lc als aus

Lvnn »Stei Dor Etesser Paket, wenn. beiden ®asa

Das wit im doch toi kein Er würde r

Der $ Sl>s

Wie e

gen Zum sich? Regln Reg'w das 9 6./39O.

aerscha für bei tieren an Sti wendei

j do kombinierte Haantärkungswasser Entrupal; F UTHI I V"> A I stärkt auch den Haarwuchs, beteiligt

_____I gibt den Haaren die ehemalige Farbe wieder, ä fas I I I U I ä Koplschuppen und Haarausfall. Geel Fehlfarben ausgeschlossen/ X I «EL 4.80 M. In Facbgeschlften.

Prospekte kostenlos durch: Drogerie Winterhoff, Kreuzplatz 10.

geht danach. Z. B.: Herr i aus bunten Gläsern.

so gut es

TXot des beur­

teilt

unter Aurück- SA. zur Rel-

Da die nun hierfür nötigen zahlreichen Kräfte fehlen, ist es selbstverständlich, daß wir SA.-Aührer und SA.-TRänner uns opferbereit und einsahfreu- dig zur Bekämpfung dieses Schädlings den Forst- behörden zur Verfügung stellen. Ls war ja im­mer die Aufgabe der S2L, sich Im Rahmen des Aufbauwerks unseres Führers an den besonders bedrohten Stellen einzusehen, und so wird sich un­

sere Opferbereitfchaft auch in dieser scheu Waldes zeigen.

Ich habe deshalb bestimmt, daß stellung des sonstigen Dienstes die

Der Führer der Brigade 147/Oberhessen. (Bey. Schmidt, Vrigädesührer.

mittel-Opferring für den Monat Juni eingezogen. Die Hausfrauen werden gebeten, die Pfundpakete bereitzuhalten.

Trieb durch Kaiserallee, Ludwigsplah, Reuen Väue, Sonnenstraße, Kreuzplah, Seltersweg, hindenburg- wall, Bleichstraße, Ludwigstrahe. Am Universitäts­gebäude Vorbeimarsch vor Gruppenführer V e ck e r l e

Ab 20.30 Uhr in den Sturmlokalen der Gießener SA. Kameradschaftsabende mit der Bevöl­kerung.

Au sämtlichen Veranstaltungen des Sonntags wer­den ebenfalls alle Volksgenossen und Volksgenos­sinnen aus Stadt und Land erwartet. Eintrittspreis zu den Sonntags-Veranstaltungen auf dem Trieb und dem Unlversitäts-Sportplatz 20 Pf.

Alle deutschen Männer und Frauen bekunden durch ihren Besuch bei diesen Veranstaltungen ihre Verbundenheit mit der SA!

LPD. Der Führer der SA.-Gruppe Hessen, Becker le, erläßt folgenden Tagesbefehl!

SA.-Führer und SA.-2Nännerl

Sie alle haben gehört und gesehen, wie in den letzten Wochen ein unermeßlicher Schaden am Wald­bestand größerer Teile unseres Gruppengebleles angerichtet worden ist. Weite Strecken find ver­wüstet oder zumindest in starke Mitleidenschaft ge­zogen dadurch, dah durch Windbruch Stämme, Spitzen und Aeste geknickt worden sind. Diese Ver­heerungen haben ein Maß erreicht, wie es seit Menschengedenken in unserer Heimat noch nicht vorgekommen ist.

Leider sind die Auswirkungen einer solchen, seit Jahrhunderten ohne Beispiel dastehenden Kata­strophe noch nicht zu Ende. Eine noch größere Ge­fahr zieht herauf durch einen der furchtbarsten Feinde unserer Waldbestände, den Borkenkäfer. Die­ser Schmarotzer hat in riesigem Ausmaße die durch Windbruch geschädigten Gebiete befallen und droht infolge feiner ungeheuren Vermehrung zu einer geradezu vernichtenden Gefahr auch für den ge­sunden Waldbestand zu werden.

Fachleute erheben ihre warnende Stimme und prophezeien die vollständige Vernichtung des Baum­bestandes auf Generationen für weite Strecken un­serer engeren Heimat, wenn nicht durch ganz schnel­len Einsatz in letzter Minute das Aergste vermieden wird.

tung des deutschen Waldes eingesetzt werden soll. Ich erwarte darum, wenn von den einzelnen Dienst­stellen in der nächsten Jett solche Linsahbefehle er­gehen, dah jeder einzelne mit allen Kräften freudig hilft, wo nur geholfen werden kann, um auch hier den SA.-Geist der Einsatzbereitschaft und Volks- Verbundenheit in den Dienst der Gefarnthett zu stellen.

Unser Dank und Lohn für diesen Einsatz soll die vollständige Beseitigung der drohenden ungeheuren Gefahr fein und das Bewußtsein, für unsere engere Heimat und unser Vaterland mit unferm deutschen Wald eines der schönsten Raturgeschenke und einen kostbaren Besitz des Volkes gerettet zu haben.

heil Hiller!

B e ck e r l e, Gruppenführer.

Hausschlachtungen sind schlachtsteuerpflichtig.

P o l i z e i d ire kt i o n Gießen

Die \ uns mit:

Oer Kreisleiter: Or. Hildebrandt.

Oer Führer der Brigade 147/Oberhessen: Schmidt, Brigadeführer. Oer Oberbürgermeister: bitter.

SA-Männer -er Brigade -147.

wenn sich am Heuligen Tage ein kleiner Teil von euch in Gießen zur affinen Teilnahme am Sportlag der Brigade 147 einsindel, so ist auch dies ein Beweis der steien Linsahbereiischasi der SA. in ihrer Gesamlheil.

Wie am heutigen Tage, so wollen wir immer nur der uns vom Führer zu. gewiesenen Ausgave leben und uns ihrer würdig zeigen zum Segen des deutschen Volkes und Vaterlandes.

Aus der provmzialhauptstadt.

Gäste.

Wenn wir mit unseren Bekannten am dritten Ort zusammen sind, fällt oft hie und da eine kleine Be­merkung über Abneigung und Liebhaberei des einen oder andern, oder über Pläne und Gedenktage, von denen man sonst nicht redet. Wenn man dies alles

Sonderzug nach Frankfurt a. TR. am Sonntag, 7. Juni.

Die Fahrkarten für diesen Sonderzug können am Samstag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr auf der Kreisdienststelle, Gießen, Schanzenstraße 18, abge­holt werden. Die Abfahrt erfolgt in Gießen um 7.39 Uhr. Weitere Anmeldungen werden noch ent­gegengenommen.

Omnibusfahrt nach dem Rürburgring am 14. Juni.

Am Sonntag, 14. Juni, findet auf dem Nürburg­ring wie alljährlich das Autorennen statt. Auch hierzu wollen wir allen Volksgenossen die Gelegen­heit geben, auf billige Weise dieses Rennen zu be­suchen. Der Fahrpreis beträgt mit dem Omnibus 7 Mark.

Fahnen heraus!

Am T.Jutti finde« in Gießen der Sporttag der SA.-Brigade 147/Oberhessen statt. Die Gießener Bevölkerung wird gebeten, ihre Verbundenheit mit den politischen Soldaten des Iührers zu zeigen und an diesem Tage zu flaggen.

SA.-Einsatz gegen den Borkenkäfer

Ccin Tagesbefehl des SA.-Sruppenführers Hessen.

Im Gegensatz zu dem seicherigen hessischen Recht unterliegen die Hausschlachtungen nach § 5 der Ver­ordnung zur Durchführung des Schlachtsteuerge­setzes vom 24. März 1934 der Schlachtsteuer. Nach den vom Herrn Präsidenten des Landesfinanzamts Darmstadt gemachten Beobachtungen sind Anzei­chen dafür vorhanden, daß zahlreiche Hausschlach- tungen nicht zur Versteuerung angemeldet werden. Die steuerliche Erfassung sämtlicher Hausschlachtun­gen ist aber im staatswirtschaftlichen Interesse drin­gendes Erfordernis. Es wird daher allen Personen, die Hausschlachtungen vornehmen, in ihremJnteresse drin­gend empfohlen, in jedem einzelnen Falle die Haus- schlachtungen zur Versteuerung anzumelden. Neben

behalten könnte!

Schon vor vielen Jahren hatte ich mir ein kleines Heftcyen angelegt, in dem ich dies alles aufschrieb. Die Namen sind nach dem Abc geordnet. Kommt nun ein Gast, sehe ich nach, ob er sein eigenesKonto" in meinemWer liebt was?" hat. Und richte mich, so gut es geht danach. Z. B.: Herr L. trinkt nicht gern Wein aus bunten Gläsern. Frau G. früh­stückt morgens im Bett. Herr K. trinkt Kaffee gleich nach Tisch, raucht auch nur nach dem Mittagessen und bemerkt sehr schöne gestickte Tischdecken. Herr R. liebt derbe, einfache Hausmannskost. Blumen­kohlkommt bei ihm gleich hinter Wasser", und kalte Vorgerichte sind sein Schrecken. Apfelsinen­kreme aber erklärt er für einFrühlingsgedicht" und Rosenkohl für sein Schönstes. Er dichtet, trägt gut und gern vor. Frau F. trinkt morgens rich­tigen Kaffee, nachmittags Kaffee Hag. Frl. B. darf keine Tomaten essen. Frau L. friert immer, liebt endlose Kissen im Rücken, sehr helle Beleuch­tung, liest leidenschaftlich Zeitungsgeschichten. Herr D. feiert am 12. 12. 38 seinen 45. Hochzeits­tag. Er spricht nur von seinen beiden Enkelchen, alles andere scheint ihm gleich. Frl. K. ist nur zufrieden, wenn ihr Rheumatismus gebührend be­tont wird; man darf ihr nur Belangloses erzählen. Sie kann nicht den Mund Halten. Frau B. ist mit jedem gleich so vertraut, als ob sie sich das Leben lang kennen, versucht alle Kochrezepte, die sie erwischen kann, undverbessert" sie. Herr v. I. muß immer jemand haben, den er protegiert, und läßt sich dies auch Zeit und Geld kosten. Frau Fr. sammelt Kakteenableger und Zigaretten- Bilderschecks, raucht. Herr B. ist Diabetiker, Nichtraucher. Herr I. mag keine Pilze, Käse, keine grüne Petersilie und keine Fische. Geht gern früh zu Bett. Liebt leidenschaftlich Apfelmehlspeise. Herr Z. ißt nur Kuchen, den seine Frau gebacken hat. Trinkt nur Süßmost.

Niemand wird sich solche Eigentümlichkeiten als Gast in befreundetem Haus merken lassen. Es sind unbefangene zufällige Aeußerungen. Weiß aber die Hausfrau, was los ist, richtet sie sich, so gut es geht, danach. Dem Diabetiker werden keine Zucker­und Mehlspeisen vorgesetzt, sondern Fleisch, Ge­müse und Salate. Daß er Nichtraucher ist, kommt der Kasse sehr zugute. Für Frl. L. sammle ich Zeitungsgeschichten. Für Frau Fr. schröpfe ich an­dere Leute um Kakteenableger und Bilderschecks.

Arn heutigen Samstag 20.30 Uhr in der Volks­halle Eröffnungskundgebungdes Brigade­sporttages. Es sprechen: Brigadeführer Schmidt, Kreisleiter Dr. Hildebrandt und Gruppen­führer Bewerte. Alle Volksgenossen aus Stadt und Land werden zu dieser Veranstaltung erwartet. Eintrittskarten 30 Rpf. Beginn pünktlich 20.30 Uhr.

Am morgigen Sonntag ab 7 Uhr bis gegen 15 Uhr sportliche Wettkämpfe auf dem Trieb und dem Unlversitäts - Sportplatz, ferner am Vormittag 20-Km-TRannschafts Gepäckmarsch und TRannfchafts- Fünfkampf.

Gegen 16 Uhr Paradeaufstellung von rd. 10 000 SA-Mnnern auf dem Trieb. Siegerverkün­digung, Ansprache des Gruppenführers B e ck e r l e. Anschließend Marsch durch die Stadt vom

den Steueraufsichtsbeamten sind auch die Polizei­beamten angewiesen, auf die Hausschlachtungen ein besonders scharfes Augenmerk zu richten und dar­über hinaus festzustellen, ob sie auch steuerlich an­gemeldet worden sind. Wo nicht, werden unnach­sichtlich Strafanzeigen erhoben. Wir sind der An­sicht, daß dieser kurze Hinweis genügt, um nicht gegen Volksgenossen, die hiergegen verstoßen, ein­schreiten zu müssen.

Blumenschmuckwettbewerb.

Der Verkehrs- und Derschönerungsverein veran­staltet auch in diesem Jahre wieder einen Blumen­schmuckwettbewerb. Der Verein ersucht alle Be­wohner, durch Bepflanzen der Vorgärten und Balkons und Aufstellen von Blumenkästen an den Fenstern sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Für die besten Leistungen werden eine größere Anzahl schöner Preise von dem Verein zur Ver­fügung gestellt. Man beachte die heutige Anzeige.

Ausstellung

des Oberhessischen Kunstvereins.

Der Oberhessische Kunstverein veranstaltet vom 14. bis 28. Juni im Foyer des Stadttheaters eine große Ausstellung, in der die ersten Preise des Wett­bewerbs der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiede­kunst, der den Titel hatteFrauenbildnisse mit Schmuck", gezeigt werden. Der Katalog weist aus, daß diese Ausstellung neben Gießen, nur noch in Großstädten, z. B. Bremen. Berlin, Magdeburg, Frankfurt a. M., Stuttgart, München, Köln, Karls- ruhe, Leipzig, Königsberg (Pr.), der Oeffentlichkeit zugänglich war, eine Tatsache, die für unsere Stadt von besonderer Bedeutung ist.

Ebenso ist es dem Kunstverein gelungen, von der Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst die Zu­sage für die Ausstellung der Ergebnisse des dies­jährigen Wettbewerbs zu bekommen, der lauten wird Bildnisse deutscher Männer als Ehrenträger von Orden, Ehrenzeichen, Parteiabzeichen usw.".

Die AusstellungFrauenbildnisse mit Schmuck" wird am 14. Juni eröffnet und anschließend jeden

Wenn Herr D. kommt, stecke ich die zufällig vor­handenen Bilder seiner Enkelkinder In den Wechsel­rahmen. Und so geht es weiter. Jeder findet nach Bedarf, ohne etwas zu sagen, sein geliebtes Mit­tagsschläfchen, seine Kreuzworträtsel, sein Lieb- lingsgesprach und wird nicht behelligt mit Dingen, die ihn ärgern. I

Unsere Gäste sollen es merken, daß wir um sie , besorgt sind, und es ihnen so schön und behaglich machen wollen, wie wir können. Und dieser oder jener fragt freudig überrascht:Woher wissen Sie das nur?" Wir denken still an unser heimliches Notizbuch. Haben wir doch durch solche kleine Mühe das wichtige erreicht:Beim Feste das Beste sind fröhliche Gäste". F. A.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag.

SA.-Brigade-Sporttag: 20.30 Uhr, Eröffnunas- kundgebung in der Volkshalle. Es spricht SA.- Gruppenführer Beckerle. NS.-Lehrerbund: 15.30 Uhr Kreisversammlung. Es spricht Sfl. Bereichs- sührer Dr. O u o r i e r überSegelsport und Schule". Stadttheater (Deutsche Bühne):To- warisch". Gloria-Dalast, Seltersweg:Stjenka Rasin^ (Wolga-Wolga). Lichtspielhaus, Bahnhof­straße:Broadway-Melodie". Bauerscher Ge­sangverein: 20.30 Uhr im Vereinslokal Kommers. Artillerie-Verein: 20.30 Uhr Kameradschaftsabend im ,Hess. Hof". Verein für Volksmusik: 20.30 Uhr im Dereinslokal außerordentliche Mitglieder­versammlung.

Tageskalender für Sonntag.

SA.-Brigade-Svorttag: Ab 7 Uhr Fahnenhissung und sportliche Wettkämpfe. Landschaftsbund Volkstum und Heimat: 10 Uhr Führung durch das Hauptpostamt usw. Treffpunkt: Posthof. Gloria- Palast, Seltersweg:Stjenka Rasin" (Wolga- Wolga). Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Broad­way-Melodie". Oberh. Viehoersicherungs-Anstalt: 15 Uhr Mitgliederversammlung im Hotel Hopfeld.

Deutsches Volksbildungswerk.

Im Rahmen des deutschen Dolksbildungswerkes finden im Laufe des Monats Juni folgende Vor­träge und Veranstaltungen statt:

Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr: Landschafts­bund Volkstum und Heimat: Führung durch das Post- und Telegraphenamt.

Dienstag, 9. Juni, 20.30 Uhr: Privat­dozent Dr. Ullrich: Lichtbildervortrag:Kultur­politische Bilder aus den Alpen", Aula des Gym­nasiums.

Mittwoch, 10. Juni, 2 0.30 Uhr: Oden­wälder Heimatoereinigung: Lichtbildervortrag von Frl. D. Heberer über ihre Amerikareise.

Montag, 15.Juni, 20.15 Uhr: Aula der Universität: Prof. Dr. R e i n w e i n :Zwischen Weiß und Rot", Erlebnisse in sibirischer Gefangen­schaft.

Samstag, 27. Juni, 20.15 Uhr: Sing« kreis des Landschaftsbundes Volkstum und Hei­matDas Sommerlied". Ort wird noch bekannt gegeben.

Amt für Dolkswohlfahrt.

Ortsgruppe Giehen-Ost.

Lebensmittel-Opferring.

Die Sammlung wird Dienstag, 9., und Mittwoch, 10. Juni, von der NS.-Frauenschaft durchgeführt. Die Mitglieder wollen die Pfundpäckchen bereit« halten und die Mitgliedskarte zur Eintragung vor« legen. Der Inhalt der Päckchen ist außen sichtbar anzugeben.

Amt für Volkswohlfahrt.

Ortsgruppe Gleßen-Rord.

Arn Montag, 8., und Dienstag, 9. Juni wird im Bereich der Ortsgruppe Gießen-Nord der Lebens-

0,78 0,68 0,21

1,32 RM

1,32

0,78

0,98

1,08

0,75

1,00

0,85

zelnen Fleischstücke fest:

Roastbeef, ohne Knochen . . . . » Filet, ausgeschält, ohne Knochen . . . Braten-Schmorbraten, mit Knochen . Braten-Schmorbraten, ohne Knochen . Rouladen, ohne Knochen.....

Gehacktes...........

Gehacktes Schabefleisch......

Gulasch...........

Suppenfleisch (Fehlrippe mit Kamm, Spannrippe).........

Suppenfleisch (Brust-Querrippe). . .

Suppenknochen

Die vorstehenden Preise beziehen sich, soweit nichts besonderes angegeben ist, oder es sich nicht um Schabefleisch, Gehacktes oder Gulasch handelt, auf Fleischstücke mit eingewachsenen Knochen, nicht da­gegen auf Fleischstücke mit besonderer Knochen­

beilage.

Wer Gefrierfleisch im Kleinhandel feilhält, ist verpflichtet, in seinen Verkaufsräumen und Schau­fenstern oder auf Märkten und in Markthallen an seinen Verkaufsständen an gut sichtbarer Stelle ein Preisverzeichnis anzubringen, aus dem die Verkaufspreise der verschiedenen Arten zweifels­frei ersichtlich sind.

Das Preisverzeichnis soll die Preise für. sämtliche feilgehaltenen Teile des ausgeschlachteten Tierkör­pers enthalten, und zwar unter Berücksichtigung der Höhe etwaiger Knochenbeilagen. Der Preis ist in Reichspsennigen für Vs Kilo (500 Gramm) an­zugeben.

Wer Gefrierfleisch im Kleinhandel feilhält, ist ferner verpflichtet, beim Gefrierfleisch die sichtbar ausgestellten Fleischstücke mit einem Preisschild zu versehen, aus dem die Eigenschaft als Gefrier- fleisch, die Art des Fleischstück'es und der Preis für Vi Kilo (500 Gramm) ersichtlich sind.

Der Verkauf von Gefrierfleisch durch die Fleischer und sonstige Kleinhandelsgeschäfte ist nur an Einzel­haushaltungen gestattet.

Zuwiderhandlungen können neben einem ordent­lichen Strafverfahren durch die Preisüberwachungs­stelle mit Ordnungsstrafen geahndet werden.

Osuksche Zägerschast.

Die Pressestelle des Gaujägermeisters für die Pro- oinz Oberhessen teilt mit:

Durch das Zoologische Institut der Universität Gießen finden zur Zeit Erhebungen über die Ver­breitung des Leberegels in Oberhessen statt. Da die­ser Schmarotzer unter Umständen auch in Wild­beständen empfindliche Schäden verursachen kann, liegt es im Interesse der Jägerschaft, diese Erhedun- gen durch Meldungen über Leberegelvorkommen bei Wild zu unterstützen. In Betracht kommt vor allem ein Befall des Rehwildes. Ich richte daher an die Jägerschaft meines Gaues die Bitte, Fälle von Leberegelbefall bei Wild unter Angabe des Revieres, in dem das Wild zur Strecke kam, dem zuständigen Kreisjägermeister zu melden, der die Meldung an mich weiterleitet. Der Gaujägermeister.

Gießener Wochenmarktpreise

* Gießen, 6. Juni. Auf dem heutigen Wochen» markt kosteten: Molkereibutter, Vi kg 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse 8 11, Klasse A 10)4, Klasse B 10, Klasse C 9'/r, ungezeichnete 8, Enteneier 9 bis 10, Wirsing, % kg 10 bis 12, Weißkraut, neu, 15, gelbe Rüben, das Bündel 15, Spinat, Vi kg 10 bis 15, Römischkohl 10 bis 12, Bohnen, grün, 45 bis 60, Spargel 30 bis 55, Erbsen 30 bis 40, Mischgemüse 10 bis 12, Tomaten 50 bis 70, Zwiebeln 14 bis 15, Schwarzwurzeln 20 bis 25, Rhabarber 10 bis 12, Kartoffeln, )4 kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,90 bis 4 Mark, neue, V» kg 15 bis 18 Pf., Aepfel 30 bis 70, Kirschen 45 bis 60, Erdbeeren 60, 90 Pf. und 1 Mark, Hähne 90 Pf. bis 1 Mark, Suppenhühner 85 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 25 bis 80, Salat 5 bis 10, Salatgurken 35 bis 45, Oberkohlrabi 12 bis 18, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 30, Radieschen, das Bündel 10 Pf.

** 8 0. Geburtstag. Am heutigen Samstag, 6. Juni, begeht Frau Witwe Valentin, geb. Nie- bergall, (Bleiberger Weg, ihren 80. Geburtstag.

** Die Springbrunnenanlage a u f dem Trieb beseitigt. Im Zuge der Um» und Neugestaltung des Triebs zu einem großen Auf­marschplatz für Kundgebungen usw. ist am Don­nerstag die vor rund zehn Jahren im Zusammen­hang mit dem Bau der Volkshalle geschaffene Sprmgbrunnenanlage beseitigt worden. Der Spring-

Nachmittag mehrere Stunden zum Besuch offen- stehen.

Oie Viehmarkthalle auf dem Viehmarktplatz im Bau.

Oberbürgermeister Ritter kündigte bekanntlich vor einigen Monaten in seiner großen kommunal­politischen Rede im Cafe Leib vor der Gießener SA.-Reserve u. a. auch einen Ausbau des Gießener Viehmarktes durch die Errichtung einer Viehauk­tionshalle an. Diese Halle soll im Einvernehmen mit der Landesbauernschaft dazu dienen, Dieh- auftionen und Viehmärkte in Gießen zusammen­zufassen, weil in dieser Halle für die Marktbesucher und für das Vieh wesentlich günstigere Bedingun­gen vorhanden sein werden als auf einem Vieh­markt unter freiem Himmel. In den letzten Tagen ist nun mit dem Bau der Viehauktionshalle begon­nen worden. Gegenwärtig ist ein umfangreiches Fundament sichtbar, auf dem sich die ausgedehnte Holzkonstruktion erheben wird. Von dem Bauholz ist bereits ein großer Teil an Ort und Stelle. Die Halle soll so groß sein, daß etliche Hundert Stück Vieh und die. Marktinteressenten bequem darin Un­terkunft finden können. Die Fertigstellung der Halle soll nach bester Möglichkeit beschleunigt werden, da­mit sie bereits in nächster Zeit oerfügbar wird.

Oie Kleinverkaufshöchstpreise für Gefrierfleisch.

Der Reichsstatthalter in Hessen Landesregie­rung hat im amtlichen Anzeiger der Landesregie­rung die nachstehende Bekanntmachung über die . Kleinverkaufspreise für Gefrierfleisch vom 2. Juni 1936 veröffentlicht:

Für den Verkauf von Gefrierfleisch im Bereich der Städte Darmstadt, Mainz, Offenbach, Worms, Gie­ßen, Bingen und Oppenheim sowie der an die Fleischgrohmärkte marktgebundenen Gemeinden, so­weit diese mit Gefrierfleisch jetzt oder künftig beliefert werden, setze ich hiermit die nachfolgenden Kleinver­kaufshöchstpreise je Vi kg (500 Gramm) für die ein-

9e6en graue Haare

Die öcuifthe Arbeitsfront =6emeinf(haftKraft durch freuöe"