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i fischen Beamten angefaßt werden: er untersteht nur Kulis | seinen eigenen Behörden.

wenn nicht auch der laber im Herzen wenig Neigung für das bätsch, Mythu 5" hätte, I wistische Rußland hegen, und sie wird, was b,

französische Philister seinen

Krönung aller Schöp-

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Automobilfabrik des

einengt und

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zige Gemeinschaft rationaler, familiengenossenschaft- kicher Philisterei erscheinen

Die Schwierigkeiten dabei dürfen nicht unter­schätzt werden. Die kommende Regierung Frank­reichs wird sich stark auf die Sozialisten stützen müssen und zunächst sicher wenig Sympathien für Deutschland zeigen. Gerade wegen ihresfranzö­sischen", d. h. unmarxistischen Sozialismus wird sie

und erzählte, daß einige Blöcke von mrferm Hause entfernt sich eben eine Frau den Hals durchge­schnitten habe, weil ihr einziger Sohn am Nach­mittag von der Straße verschwunden und nicht wiederzuf-inden sei. Das ist die Geschichte eines Tages, wie sie von den Angehörigen eines einzigen chinesischen Haushaltes erlebt wurde.

Unverbindliche Probefahrtens MotOrWä^fiH VcrkdlliS^CSCllsclldft HL b« H Frankfurter Strafte 52 Telephon Nr 2847

Frankreich privat

Von Or. Paul Rohrbach.

Toulouse, 2. Juni 1936.

Frankreich privat" ist, wenn man will, eine durch- aus politische Angelegenheit, denn man versteht den Franzosen politisch nur halb, wenn man sich nicht bemüht, ihn auch privat zu verstehen. Auch die Re­ligion ist heute in Frankreich, seit der vollkommen durchgeführten Trennung von Staat und Kirche, Privatsache. Die Kirche ift für den Staat, formell genommen, ein ebenso privater Verein wie der Tou­ring Club de France oder ein Kriegerverein.

Die wirkliche Religion des Franzosen, gleichviel, ob erprätiquant" ist, d. h. die kirchlichen Gebrauche mitmacht, oder nicht, ist die Familie, genauer gesagt das Familiengefühl. Von der Festigkeit dieser Millionen von Einzelzellen, aus denen der französische Volkskörper besteht, kann man sich nur einen Begriff machen, wenn man etwas von der französischen Provinz weiß. Selbst Paris ist in seiner breiten, bis in die eigentliche Arbeiterschaft hineinreichenden Mittelschicht, was das Familien­gefühl betrifft, viel besser als sein Ruf.

Man muß aber die französische Familie als das verstehen, was sie vor allen Dingen ist. Sie ist ihrem Wesen nach etwas anderes als die deutsche, die englische oder vollends gar die amerikanische Familie, nämlich ein fest zusammenge­schlossener ökonomischer Körper, die unzerstörbare wirtschaftliche Lebenskraft Frankreichs, feine Spannkraft und seine Fähigkeit, sich immer wieder ökonomisch zu regenerieren. Sie beruhen daraus, daß Eltern und Kinder es für selbstver­ständlich halten, gemeinsam für die Solidität und das Wachstum des familiären Betriebsvermö­gens zu arbeiten. Das kann ein Bauernhof sein (die Hälfte der Bevölkerung Frankreichs gehört noch zum Bauernstand), ein Kramladen oder ein Hand­werksbetrieb in der Stadt, eine Fabrik, eine Rechts­anwaltskanzlei, eine Spargelzucht oder was man sonst will. Durch die Verheiratung von Söhnen und Töchtern wird daran nichts geändert. Schwieger­söhne und Schwiegertöchter treten eben als Mit­arbeiter in die Familien, in die sie einheiraten.

Eine gewisse Lockerung dieser urfranzösischen Art findet wohl allmählich statt, aber aufs Ganze ge- sehen ist sie noch erstaunlich gering. Es gibt man kann das von der spießbürgerlichen wie von der ge­schäftlichen Seite her nehmen nichts Solideres, als die französische Familie, die nur mit ihrem, konsequent vermehrten, Eigengesparten wirtschaftet, keine Schulden macht und Stein auf Stein zum Aufbau des familiären Vermögens zusammenträgt.

Frankreich privat könnte demnach als eine ein-

Die französische Frau hat es bisher immer glanzend verstanden, den Mann als das weniger ernst zu nehmende der beiden Geschlechter hinzu- stellen. Das soll nun anders werden: sie legt neuer« dmgs Wert darauf, sich selbst lächerlich zu machen. Die Pariser Damen haben nämlich die Entdeckung gemacht, daß es in. der Hauptstadt nur vier Denkmäler berühmter Französinnen gebe, alle übrigen seien Männern gewidmet; diesem wahrhaft skandalösen Zustand müsse schleunigst ein Ende bereitet und der Oeffentlichkeit klar gemacht werden, daß die Frauen genau dasselbe Anrecht auf Statuen auf den Plätzen der Städte haben wie bk.e Männer! Erinnert man sich des ungeheuren Einflusses, den die französische Frau seit Jahrhun­derten, und zwar durch nichts anderes als ihre weiblichen Eigenschaften, auf das gesamte öffent­liche, auch das politische Leben ausübte, so wird man nicht umhin können, diesen Schrei nach dem Denkmal als eine Narrheit zu brandmarken, die kaum geeignet sein dürfte, den Ruf der Klugheit und des Taktes, den die Französin in der Kultur­welt genießt, zu vermehren. Die Männer sind m diesem Falle auch viel klüger gewesen. In einer Stadt wie Paris, so entgegnen sie, die in allen Fragen des Geschmacks und der Mode so empfind- lich sei, könne man schon deshalb den Frauen keine Denkmäler setzen, weil die Kleider, die sie trügen,^ ja schon in wenigen Jahren veraltet sein würden, und die Folaen seien einfach unaus­denkbar. Also wird eg wohl bei dem alten Zustand bleiben. Und das ist gut so, denn die modernen Pariser Denkmäler sind im allgemeinen so misera« bel, daß man die französische Frau vor dem Schick- sal, auch ausgehauen zu werden, doch lieber bewah- ren möchte.

Wieviel deutsche Kunstwerke gibt es in den Vereinigten Staaten von Amerika? Diese Frage wird in einem kürzlich vom Germanic Mu-

Kurz und gut, diese beiden Frauen eine Ende dreißig, die andere fünfzehn hatten gerade ihren anderthalbstündigen Gang zur Schule angetreten, als sie eine Nachbarin trafen, die sie anhielt. Sie hatte eine aufregende Geschichte zu erzählen: am Tage vorher sei eine junge Frau ihrer Familie, die gerade vom Lande gekommen und das Groß­stadtleben nicht gewohnt sei, von einem Rikscha- Kuli, den sie auf der Straße gemietet hatte, nichts­ahnend in das Haus eines Koreaners gebracht wor­den. Man hätte sie dort mit Gewalt festgehalten und erst am nächsten Morgen die Familie'benach­richtigt, wo sie wäre. Als deren Vertreter bei dem Koreaner erschienen, wurde ihnen bedeutet, daß die junge Frau von einem dem Namen nach unkann­ten Rikscha-Kuli als Sicherheit für dessen Schulden an unbezahltem weißem Gift deponiert worden sei. Die Schulden beliefen sich auf zehn Dollar. Die zehn Dollar wurden bezahlt. Die Frauen meines Haushalts wurden von der Nachbarin ge­warnt, sich einem unbekannten Rikscha-Kuli anzu­vertrauen. Ganz besonders sollten sie sich hüten, wenn ein Mann mit eingefallenen Backen ihnen eine schmutzige, ungepflegte Rikscha anbiete und verlange er ein noch so geringes Fahrgeld.

Aber die Frauen wollten ja das ganze Rikscha­geld sparen und liefen ihren anderthalbstündigen Weg unverdrossen weiter. Sie waren nahe Der Wegkreuzung, die vor dem Osteingang zum alten Kaiserpalast liegt, als der jüngeren von ihnen ein Bettler auffiel, der einen Radfahrer um ein Almosen ansprach, während ein gut gekleidetes Kind von etwa 3 Jahren auf dem Bürgersteig daneben spielte. Sie waren nur ein paar Schritte weiter gegangen, als der Bettler an ihnen vorbei­trabte und auf seiner Schulter saß das kleine Kind! Die jüngere der beiden Frauen machte die ältere darauf aufmerksam, und sie waren sich sofort einig, daß Bettler und Kind nicht zusammenge­hörten und daß sie Zeugen eines Kindes­raubes in Erinnerung dessen, was sie kurz

zuvor gehört hatten wahrscheinlich durch einen Sklaven des weißen Giftes geworden feien. Wie die ältere der beiden Frauen am Abend mir er» Alte, drückte ihr der Gedanke an die Angst der Mutter, deren Kind verschwunden, fast das Herz ab.

Sie mußte erst ein paar Augenblicke Atem schöp­fen, ehe sie zum nächsten Schutzmann laufen und ihm sagen konnte, daß nach dem, was die beiden Frauen beobachtet hätten, eben ein offenbar dem weißen Gift verfallener Bettler ein Kind geraubt hatte. Der Schutzmann nahm sofort die Verfolgung auf und hatte bald den Bettler mit dem Kind ge­faßt- Die beiden Frauen waren gefolgt und ein zweiter Schutzmann kam dazu. Das Kind, das bis dahin absolut still gewesen war, fing an zu weinen. Der zweite Schutzmann, in dessen Gesicht die beiden Frauen selbst Spuren des weißen Giftes erkannt haben wollen, demonstrierte gegen das Vorgehen des ersten Schutzmanns und ließ den Bettler mit dem Kind laufen, ohne sich nach dem einen oder dem andern weiter zu erkundigen.

Die beiden Frauen fetzten erregt ihren Weg zur Schule fort. Als sie am Abend zurückkamen, suchten sie mich auf, um mir ihr Erlebnis zu erzählen und chre Ueberzeugung zu betonen, daß hier sicher ein Fall vorgelegen habe, wo ein dem weihen Gift Verfallener einem andern geholfen habe, zu ent­kommen, obwohl er sicher wissen mußte, daß der Bettler das Kind schleunigst zu einem koreanischen Rauschglsthändler tragen würde, um dafür ein paar Zuge des weißen Giftes einzutauschen. Sie hätten auch schon von anderen solchen Vorkommnissen ge­hört. Ein Diener, der in der Nähe stand, fiel ein und erzählte, es sei jetzt schon seit Wochen an der Tagesordnung, daß Kinder auf der Straße ge­raubt unD gegen das weiße Gift bei koreanischen Händlern in Zahlung gegeben würden, es gebe eine ganze Gruppe von Zwischenmännern, die da- von lebten, die Eltern zu benachrichtigen und ihnen die Kinder geaen Zahlung einer bestimmten Summe schwankend, nach den Vermögensverhältnissen der Eltern, von wenigen bis zu Hunderten von Dollars wieder zuzustellen.

Nach dem Abendessen kam einer meiner

(Ss liegt für uns Europäer nahe zu fragen, was tut der Staat, was tut die Polizei, was tut das Publikum? Wir hier im Lande stellen diese Fragen auch, aber wir wissen im Gegensatz zu denen da­heim und zu den Neuankömmlingen, Daß die Ant­wort ganz anders ausfallen muß, als sie zu Hause ausfallen würde. Was das Publikum angeht, so habe ich schon vorher gesagt, daß es in keiner Weise ermuntert wird, der Polizei seine Hilfe zu leisten, und ich nehme meinen Hut vor denen ab, die wie die beiden Frauen, deren Erlebnis ich schilderte jede Rücksicht auf die eigene Person so weit hinansetzen, um freiwillig als Anzeiger und Zeugen aufzutreten, obwohl sie deren trauriges Schicksal kennen. Was die Polizei angeht, so gibt die geschilderte Szene vielleicht auch eine Erklärung: neben tüchtigen, in ihrem Beruf aufgehenden Beamten gibt es auch solche, die selber dem weißen Gift verfallen sind. Und vergessen wir nicht: das Einkommen eines Polizisten liegt zwischen acht und zwölf mexikanische Dollar im Monat, in jedem Fall allo unter zwanzig Mark, was nicht mehr als das Zehnfache eines Abonnements auf eine größere chinesische Zeitung ist. Und der Polizist hängt vom Staate ab, und was kann der Staat tun? Der Staat kann nichts tun, denn die Koreaner und Japaner sind beide Untertanen des japanischen Reiches und als solche im Besitze jener Extraterrito­rialität, der sich alle Auslänoer in China erfreuen mit alleiniger Ausnahme der Deutschen, der Ange­hörigen der Nachfolgestaaten Oesterreich-Ungarns, der Russen und noch einiger anderer, praktisch kaum in Betracht kommenden kleinen Staaten, die freiwillig auf die Exterritorialität verzichtet haben. Wer aber exterritorial ist, kann von keinem chine-

fonDers wichtig werden kann, mft der Tatsache rechnen, daß im Volk in Frankreich die Frie­dens st immun g außerordentlich stark ist. Sie wird daher kaum wagen, etwas dagegeU zu tun, daß die deutsche Seite die Politik der direk­ten Anrede an das französische Volk fortsetzt so­bald dabei das Bemühen um nichts als den Frieden in die Augen springt. Dieser Wille ist auch beim privaten" Franzosen nicht nur stark, er ist bei ihm eine wirkliche Sehnsucht, gerade wegen der Angst, Deutschland könnte ihn stören. Die ent­scheidende Kunst der Unterhaltung wird also die sein, den Franzosen davon zu Überzeugen, daß auch die deutscheUnruhe" nur eine Unruhe um die Sicherheit" friedlicher Arbeit ist.

Randglossen zur kleinen Zeitgeschichte

Von Ernst von Niebelschüh.

DerRoboter" spukt wieder einmal durch die Kopse der Menschen, jener vernunftbegabten Spezies von Lebewesen, die ost so wenig vernünftig han- dett und seit vielen Jahren schon ihren ganzen Scharfsinn daran wendet, aus Stahl und Eisen einen Automaten zu konstruieren, der nicht bloß wie em Mensch aussieht, sondern auch gewisse Ar- beiten, wie Fensterputzen, Nägeleinschlagen usw., verrichtet, ja sogar sprechen kann eben den Roboter". Auf der Londoner Funkausstellung vor vier Jahren wurde er bereits dem staunenden Publikum vorgeführt, und die Amerikaner hätten kerne Amerikaner fein müssen, wenn sie nicht auf die Idee gekommen wären, der Maschine durch Ernbau von Antennen und elektrisch betriebenen Kreiseln eine technische Vollkommenheit zu geben, bie primitive Gemüter an die Möglichkeit einer Herstellung mechanisch funktionierender Menschen glauben machen könnte.

Schon im 18. Jahrhundert hat man sich bekannt- uch mit solchen Homunkulus-Gedanken ganz ernst­haft befaßt, und wenn diese später wieder in den .ergrund traten, so geschah das wohl Haupt- sachlich unter dem Einfluß der Darwinistischen Ent- Wicklungslehre, die uns mit der erhabenen Vor­stellung beglückte, in gerader Linie vom Affen ab- zustammen ein Ideal, Das so großartige Per­spektiven eröffnete, daß der künstliche Mensch dar- über in Vergessenheit geriet. Heute, wo das darwi- msttsche Spielzeug langsam an Anziehungskraft verliert, tritt das maschinell-mechanische wieder an seine Stelle, wie sich Das für ein Zeit- alter, in dem Stahl und Eisen zu Gottheiten er­hoben werden, auch so gehört. Bei dem allen spielt die Frage, ob derRoboter", der in seinen bis- hengen Inkarnationen nur Mumpitz und bewußter Betrug war, überhaupt möglich ist, die geringste Rolle. Aber die offensichtliche Tatsache, daß Der Automatenmensch als WunschbilD, und sei es als noch so fernes, unzählige Köpfe beschäftigen kann und immer wieder Gegenstand von Experimenten ist das scheint uns allerdings ein bedenkliches Symptom für Die zunehmende Entartung Der Humanität zu fein.

an dem er sich tief und aufrichtig begeistern kann. Dieser sein Mythus ift das Vaterland, die Nation. Vor ihm schmilzt alle Kleinlichkeit, die Dem fran­zösischen Leben sonst so vielfach anhaftet. Der Aus­druckMythus" ist hier absichtlich gewählt, denn um den französischen Patriotismus ist es insofern etwas anderes als um den deutschen, als es ihm selbstverständlich ist, daß Frankreich alle großen und guten Ideen der Menschheit in sich repräsentiert, daß es also im Grunde ein Unding, ja ein Der- brechen ist, seineSicherheit" zu gefährden.

Der Franzose will das behagliche, von Sorgen nicht bedrückte, nach Heiterkeit verlangende Leben, das er in seinem schönen, reichen Lande führt, bas ifan seine geringe Volkszahl, feine Abneigung gegen Unruhe und Fortschritt und das Fehlen eines Kampfes ums Dasein erleichtern, möglichst ungestört weiterführen. Dies aber ist die Stelle, wo ihm d s r deutsche Nachbar unheimlich wird.Unheim­lich" ist darum der gebotene Ausdruck, weil sich der Franzose den Deutschen in allen Stücken als sein Gegenteil denkt, mit dem er nichts Rechtes an- zwangen weiß, von dem er irgend welcher gefähr- lichen, unberechenbaren Dinge gewärtig sein muß. Man irrt sich bei uns in Deutschland, wenn man glaubt, daß Der Durchschnittsfranzose eine Vorstel­lung von den zum Erwürgen Deutschlands bestimm­ten Bedingungen des Diktats von Versailles und von den unlösbaren Schwierigkeiten hat, in die alle europäischen Verhältnisse durch die Friedensdiktate gebracht worden sind. Er ist in feinem Verständnis aufrichtig und von Herzen friedliebend. Er ist davon überzeugt, die Deutschen könnten und sollten es auch sein, und die Sorge, Die er hat, ist Die: Die Deutschen könnten auf einen Bruch des Frie­dens aus fein!

Unter diesen Umständen ift es Der einzig richtige Weg einer positiven deutsch - französischen Politik, den Der Deutsche Führer unD Reichskanzler mit seinem Bemühen eingeschlagen hat, Direkt zum französischen Volke zu sprechen. Das französische Volk muß oerftanDen werden und will verstanden fein. Es wird erfreut reagieren, sobald es fühlt, daß man von einer Basis aus zu ihm spricht, die es als ihm und Den Deutschen gemein­sam empfindet. Diese Basis ist die gegenseitige Anerkennung des Verlangens nach schaffender natio­naler Arbeit.

zeirevkers persönlich bekannt war und nbmrthf i* b°re.t war, dafür gutzustehen. duß er b7i jn5 Gerichtsverhandlung als Zeuge erscheinen werde wurde der Mann, der wegen feines

wenigsten- -in U, 'wenn nicht '°i«°n Cofyn verdient hatte, zur nächsthöheren

IW unb MitLrnach^st^^a^^n^L befte Teil feines Tagesverdienstes war ihm ent- gangen, und er hatte noch Stunden zu suchen bis er feftftellte, wo er die in Miete genommene Rikscha fmöen konnte. Der Hausierer, der keinen Ton ae- fagt hatte, hatte richtig, denn in seinem eigenen Interesse gehandelt. Sollten der Diebe wegen^oder meinethalben seine Kinder hungern? Uebrigens erwies sich, daß der Dieb, der sich auf elektrb 5?ir,ncn ,n .Sauseingängen spezialisiert hatte aud) Dem weißen Gift verfallen mnr Diefe Geschichte gehört also doppelt hierher weil sie außer den sehr unpraktischen Methoden der chinesi chen Polizei auch die Demoralisierung der hnnzeichmt SeDOirerUn9 Öurd) dieses weiß? Gift

Vor 25 Jahren, als ich zum ersten Mal nach Peking kam, war diese Stadt, die unter ihrer Se? oolferung einen ganz ungewöhnlich hohen Prozent- atz Ortsfremder hat und die damals eine Hen . liche Straßenbeleuchtung überhaupt noch nicht kannte, bemerkenswert frei von Verbrechen. Mord kam kaum vor, Totschlag nur als seltene Affekts- h.vndlung. Die Zahl der Eigentumsverbrechen war -,n Bruchteil solcher Verbrechen in einer eurapüi- scheu Stadt gleicher Größe. Das hat sich in den 25 Jahren seit der Revolution gründlich geändert. Zum Teil ist daran die Lösung vieler früher be­standenen sozialen Bindungen schuld, zum Teil auch ine ungeheuerliche Verelendung des Volkes: in diesem Wmter starben von einer Bevölkerung von knapp einer Million 764 den Tod des Erfrie­rens. Einen großen Teil der Schuld aber trägt e ® 1 fa- hat ganz neue Klassen von Serbredjern geschaffen Wieder mag eine Geschichte öes Tages, an dem ich Diefes schreibe. Und das, was ich nun erzählen will, ift überhaupt der Anlaß dazu, daß ich dieses schreibe' Der Anlaß, nicht der Grund, weil mich dieses Thema schon lange quält.

. U.lebe m einem chinesischen Haushalt, das rlF- l-5Le*n,a?' ma5 .nichts so sehr ähnelt als einer - omischen oder auch altgermanischen Familie mit einer Klientel von unsicherem und wechselndem Ausmaß. Zwei Frauen aus diesem Haushalt eine davon noch ein Kind von fünfzehn Jahren gehen jeden Tag einen weiten Weg, um eine Schule zu besuchen, die von der Stadtverwaltung für weib­liche Wesen ihrer Art eingerichtet ist, für solche, die Das Bedürfnis empfinden obwohl in einer an» Deren geboren mit dieser Zeit zu gehen und außer Lesen und Schreiben auch etwas mehr noch von dem Wissen unserer Zeit zu empfangen. Das gibt es, nebenbei bemerkt, solche Schulen und solches Streben. Es gehört nicht hierher, aber es fei be­merkt, daß diese Schule frei ist, nichts kostet und daß auch Die Lehrmittel von Der StaDt geliefert merDen: Die Schulbücher unD Die Uebungshefte, monatlich ein Schreibpinfel, vierzehntägig ein Blei-