Ausgabe 
6.3.1936
 
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Mangel an Arbeitskräften werden neue Vermitt­lungen nur selten stattfinden können. Dem Bauern wird vorerst noch dadurch geholfen, daß er 1800 Mark für die Errichtung von Arbeiterwohnungen erhalten kann. Es sollen vor allem kinderreiche Landarbeiter beschäftigt und ihnen Tariflohn ge­zahlt werden. Im Kreise Friedberg stehen solche Landarbeiter noch zu Verfügung.

3n Oberhessen sollen Landarbeitersiellen ein­gerichtet werden, denen eine Wohnung oder ein Siedlungshaus und zehn Morgen Land zur Verfügung gestellt werden.

Vor allem wird die Ostsiedlung gefördert, wo der Siedler 40 bis 60 Morgen Land m 60 Jahren auch ohne Bargeld erwerben kann; ferner die Siedlung in Mitteldeutschland. Das Anwerben von Landarbeitern in anderen Bezirken ist verboten. Gleichzeitig wird darauf gesehen, daß die Land­arbeit keine Zwangsarbeit wird.

Für die Unterstützung bei der Beschaffung von Notstandsarbeiten sagte der Vortragende den Bür­germeistern Dank und Anerkennung. Ob erhes- s e n steht mit der Beschäftigung von N o t st a n d s- arbeitern in Höhe von 5000 an der Svitze im Landesverband. Ab 1. April können neue Anträge nicht mehr berücksichtigt und nur bereits genehmigte Projekte durchgeführt werden. Zur Durchführung gelangen nur noch Meliorationen, sofern sie über 400 Tagewerke betragen Die Beihilfe wurde für Ledige auf 1,50 Mark, für Verheiratete au 2 Mark gesenkt. Für die Beschäftigung von groß­städtischen Arbeitskräften werden 3,50 Mk. bezahlt.

Für Notsiandsarbellen können nur noch Leute berücksichtigt werden, die mehr als 2 Kinder

haben und nur noch für höchstens 13, in den dringendsten Fällen für 26 Wochen.

Die Erfahrungen mit den großstädtischen Arbeitern im Kreise Lauterbach haben sich bewährt. Aber während auf 1000 Menschen in den Kleinstädten nur noch 10 bis 12 Arbeitslose kommen, sind es in Frankfurt 45 und in Wiesbaden 50. Im B e- zirk Gießen sind nur noch Notstandsarbeiter vorhanden, die nicht mehr zur gewohnten Arbeit fähig sind, so daß aus den Bezirken Dillenburg, Wetzlar und Limburg Kräfte herangeholt werden müssen.

Oberregierungsrat Or. Gchönhals besprach dann noch einige Dienstfragen, so u. a. die Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten, Haus­haltsfragen und Etatsgebarung, bei der er aller­schärfste Sparsamkeit empfahl. Ausführlich behan­delte er die Durchführung derPolizei-Aufklärungs- Woche", wobei er in Zusammenarbeit mit der Gen­darmerie und den Lehrern öffentliche Rundfunk­übertragungen empfahl. Bürgermeister, Gendar­men, Beigeordnete und die Feuerwehr sollen am Tage der Polizei, am 20. und 21. März, gemein­sam Haussammlungen durchführen.

Verwaltungsinspektor S ch e l d behandelte an­schließend die praktische Durchführung der Haus­haltsvoranschläge.

Regierungsrat Grein brachte weitere Dienst­fragen vor, wobei er darauf aufmerksam machte, daß durch die Anerkennung der Freiwilligen Feuer­wehren als öffentliche Feuerwehren diese nun die Pflicht haben, am Tag der Polizei mitzuwirken.

Mit dem Treugruß an den Führer wurde die arbeitsreiche Tagung geschlossen.

der Gewinner der Olympischen Kombination, Odd- björn Hagen, in 1:56,14 Stunden vor Sigurd V e st a d.

Auch am Holmenkollen wird man jetzt darangehen, eine neue Großschanze zu erbauen. Die Vorarbeiten für den. Bau einer solchen Schanze an der klassischen Stätte des Skispringens werden demnächst ausgenommen.^

Zims-Küster wurden für die PariserNacht" Mitte April verpflichtet. Die Kölner haben be­kanntlich in diesem Jahre vier Nachtrennen ge­wonnen und werden diesen Erfolg wohl durch einen Sieg in Paris krönen wollen. Wahrscheinlich wer­den die Kölner auch am 22. März in Amsterdam fahren. *

DasDeutscheSt. Leger wird am 20. Sep­tember in Hoppegarten gelaufen. Beim ersten Nennungsschluß lagen zu dem über 2800 Meter führenden, mit 21 000 Mark ausgestatteten Rennen 43 Meldungen vor.

Aus der Himmelsgrundschanze in Schreiberhau bestritten 21 Springer, die am Län- üerkampf gegen Polen beteiligten Studenten fehlten am Start, das Schlesische Skispringen. Die besten Sprünge erzielte der Olympiateilnehmer Körner, der mit Weiten von 48 und 52 Meter und Note 217,8 Sieger in der Klasse II wurde.

*

D i e Einladungen aus Amerika an die österreichischen Eiskunstläufer sind jetzt doch von diesen abgelehnt worden. Auch die Reise von Maxie Herber und Ernst Baier nach Japan wird nicht Zustandekommen.

Sonnreln, deutscher Torwart gegen llnaorn.

Zum zweitenmal tritt der Hanauer Sonn r e t n in der deutschen Nationalmannschaft bei einem Länder­spiel in Erscheinung, und zwar bei dem Spiel gegen Ungarn am 15. März in Budapest. (Schnner-M.)

Wehrsporttag in Gersfeld

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die ein.

Am 8. Würz, am letzten Eintopfsonntag des Winterhilfswerks 1935/36, teilt der Sozialis­mus der Tat mit anderen, die bedürftig find. Dein Opfer zeigt deinen Willen zur Einsatz­bereitschaft.

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Beim Internationalen Abendschwimmfest in Krefeld konnte der Dortmunder Brustschwimmer B al k e aus der Strecke über 100 Meter eine neue deutsche Best­zeit mit 1:12,4 Minuten aufstellen. (Schirner-M.)

Zur Förderung des Geräteturnens führt Fachgruppe I (Turnen) Rundenkämpfe die wie folgt ausgetragen werden: Mehrere Ver­eine stellen je eine Mannschaft von vier Turnern, die an jedem Gerät je eine Pflicht- und Kürübung sowie eine Freiübung turnen. So treffen am kom­menden Sonntag in der Turnhalle zu Lang-Gons die Mannschaften von G r o ß e n - L t n den, Al- lendorf a. d. L., Lich und Lang-Gons zu-

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zum Austrag kommenden Abfahrtslauf genanr haben. Am Sonntagvormittag wird auf der Sm melsberger Schanze der Sprunglauf entschiedet ür den sich 30 Springer eingeschrieben haben.

Die Gesamtleitung der Veranstaltung liegt m Händen von Gruppenführer B e ck e r l e (Frank­furt), dem Südwest-Gauführer des Reichsbundes für Leibesübungen. Der Reichssportführer von Tschammer und Osten hat für diese Ver­anstaltung einen Wander- und einen Ehren­preis gestiftet. Ferner wurden Ehrenpreise von den Gauleitern Weinrich und Sprenger, dem Regierungspräsidenten von Monbart den Oberbürgermeistern von Frankfurt a. M., Kassel und Fulda, sowie dem Bürgermeister von Gersfeld gegeben.

Nachdem die Rhön seit vergangenem Freitag eine geschlossene Schneedecke hat und aus dem Wetterbericht sich schließen läßt, daß die Sonnen­bestrahlung dieses weiße Kleid nicht zerreißen wird, ist der Wehrsporttag in Gersfeld auf den 7. und 8. März angesetzt. SA., SS., NSKK., Luftsport­verband, Reichsarbeitsdienst und Wehrmacht wer­den sich an den verschiedenen skisportlichen Wett­bewerben beteiligen, die jetzt schon ein ausgezeich­netes Nennungsergebnis aufweisen.

Am Vormittag des 7. März wird ein 18- Kilometer-Ski-Patrouillenlauf durch­geführt, bei dem die aus einem Führer und vier Mann bestehenden Patrouillen einige Ballons ab­zuschießen haben. 29 Mannschaften haben für diesen Wettbewerb ihre Meldungen abgegeben und ge­nau so viel sind es, die für den am Nachmittag

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vieh unentbehrlich ist, dem Hof eine gesunde Grund­lage verschafft.

Den Schluß der Fahrt und gleichzeitig den Höhe­punkt bildete die Besichtigung des neuen

Erbhofdorfes Riedrode im Ried.

Hier ist nun alles in die Tat umgesetzt, was auf der zweitägigen Fahrt durch Hessen und Nassau an erstrebenswerten Zielen vor Augen geführt worden ist. Da sind zunächst die einwandfreien Bauernhöfe; Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude räumlich ziem­lich getrennt, aber verbunden durch einen aus-

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Spielpause zum Helden-Gedenktag.

Am Heldengedenktag, dem kommenden Sonntag, werden alle Spiele 10 Minuten nach der Pause aus eine Minute unterbrochen, in der Spieler und Zu­schauer schweigend der toten Kameraden gedenken. Die Faynen auf den Sportplätzen werden am Sonntag auf Halbmast wehen.

23. Deutscher Turntag.

Der 23. Deutsche Turntag wird am 28. April in Berlin veranstaltet. An dieser nicht öffentlichen Ta­gung nehmen der Führerstab und Fachwarte der Deutschen Turnerschaft sowie die von den Gaufüh­rern berufenen Vertreter teil.

Der Turnländerkampf Italien gegen Deutschland wurde jetzt für den 5. Mai end­gültig nach Mailand abgeschlossen.

Oer Tag des deutschen Rudersports.

Anrudern am 5. April.

Schon seit drei Jahren wird die neue Ruderzeit mit großem Erfolg mit demTag des deutschen Rudersports", dem gemeinsamen Anrudern der 650 deutschen Rudervereine einaeleitet. Das Anrudern in diesem Jahre wurde mit Rücksicht auf eine große Veranstaltung des Reichsbundes für Leibesubungen vom 19. auf den 5. April vorverlegt. Das Festjahr des Rudersports die Ruderer begehen shr 100. Jubiläum wird mit einer Reichssendung von Hamburg aus eröffnet. Auf ein Kommando werden die Flaggen gehißt und bei dem folgenden Startschuß setzen sich die Hunderte von Booten in allen Gauen Deutschlands zur ersten Fahrt in den Vorfrühling in Bewegung.

100 Meter Brust: 1:12/4

Nachdem der erste Tag der Pressefahrt wir berichteten darüber in der Hauptsache der ausgie­bigen Einsichtnahme in die Entwicklung und Erfolge der Erzeugungsschlacht in praktischer Beziehung durch Stallbesichtigungen und Hofrundgänge galt, war der zweite Tag oer Unterrichtung der Fahrt­teilnehmer über die theoretischen Vorbereitungen gewidmet, die die Voraussetzung für die erfola- reiche Durchführung der Erzeugungsschlacht sind. An keinem Orte konnte das besser geschehen, als in der

Wirtschaftlichen Versuchsanstalt in Darmstadt.

Direktor Dr. Schmidt gab einen geschichtlichen Rückblick über die -Versuchsanstalt. Die Anstalt ist in erster Linie dazu berufen, der Landwirtschaft bei der Erreichung des Zieles der Ernährungsfrel- heit gute Dienste zu leisten. Bodenuntersuchungen, Prüfung der Düngemittel und die Untersuchung der Sämereien auf ihre Keimfähigkeit und damit auf ihren Ertrag sind die Hauptaufgaben, die die An­stalt heute zu erfüllen hat. Heute ist es so, daß jeder einzelne Bauer seinen Boden zu untersuchen ver­anlaßt wird, damit festgestellt werden kann, was ihm fehlt, sei es Phosphor, fei es Kalk oder Kali. Kein Düngemittel und keine Sämereien dürfen heute mehr in den Handel gebracht werden, wenn sie nicht von einer dieser staatlich anerkannten Ver­suchsanstalten untersucht und für gut befunden wor­den sind. So erweist sich die Tätigkeit der Ver­suchsanstalt als ein wahrer Segen. Interessant ist, daß fast 25 v. H. der eingehenden Proben, die unter­sucht werden sollen, aus dem Auslande stammen.

Auf einem ähnlichen Gebiet liegt die Arbeit der

Lehr- und Versuchsanstalt für Gemüse- und Obstbau

in Groß-Umstadt. In dieser Anstalt werden be­sonders junge Bauernsöhne mit der Kultivierung des Frühgemüses vertraut gemacht. Auch die Wie­dereinführung eines kleinen Gewürz- und Heil­kräutergärtchens für den Hausgebrauch wird in dieser Anstalt propagiert.

Anschließend wurde ein ausgesprochener Weide- betrieb mit gutem Viehstand besucht. Es handelte sich dabei um einen Musterbetrieb, um einen typisch Odenwälder Bauernhof, dessen ge­sunde Weideaufzucht, die namentlich für das Jung-

fammen.

Kurze Sportnotizen.

Norwegens nationale Skimeisterschaften wur­den am Donnerstag bei Kongsvinger mit dem 30-Kilometer-Dauerlauf begonnen, an dem sich 70 Läufer, darunter mit wenigen Ausnahmen die norwegische Extraklasse, beteiligten. Sieger wurde

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Vom Hilfsfonds für den deutschen Sport.

Die Pressestelle des Deutschen Reichs- bundes für Leibesübungen gibt bekannt: Arn 25. Oktober 1933 verkündete der Reichs­portführer die Gründung desHilfsfonds für den Deutschen Sport"; gleichzeitig wurde die Erhebung des Sportgroschens angeordnet. Mit der Erhebung des Sportgroschens wurde die Sammlung von Sportbildern für das WerkSport und Staat", verbunden mit einer Rückzahlung an die Sammler, die vor dem Beginn der Olympischen Spiele 1936 erfolgen sollte, verkündet.

In kurzer Zeit beginnen nun die Olympischen Spiele. Infolgedessen wird als letzter Termin für das Einreichen von Karten mit den Kontrollstreifen der Sportbilder der 31. März 1936 bestimmt. Für später eingereichte Karten werden keine Wertmar­ken mehr ausgegeben und infolgedessen auch keine Rückzahlungen geleistet. Die bisher ausgegebenen Sportgroschenquittungen werden zum 1. April 1936 aus dem Verkehr gezogen und durch neue Ausgabe bzw. mit UeberdruckRückzahlung aufgehoben" ersetzt.

Alle Vereine haben etwaige Bestände alter Sportgroschen-Quittungen an die Mitarbeiter oder die Gaugeschäftsftellen desHilfsfonds für den Deutschen Sport" zurückzugeben. Die Auszahlung an alle Sammler, die Wertmarken erhalten haben, beginnt im April 1936 durch die Mitarbeiter des Hilfsfonds. Die Auszahlungstermine werden im April 1936 im Reichssportblatt veröffentlicht."

Deutscher Gegelsieg im Mittelmeer

Bei Windstärke 10 und teilweise heftigem Regen wurde im Rahmen der Internationalen Genua- Woche derPreis des Herzogs von Aosta" ausge­tragen, für den die deutscheGermania" und die italienischeOrietta" als Favoritinnen galten. Orietta" verschuldete kurz vor dem Start einen Zusammenstoß, bei dem auch dieGermania" et­was in Mitleidenschaft gezogen wurde. Trotzdem konnte die deutsche Jacht den auf 24 Meilen ver­doppelten Kurs in 3:34.17 Stunden als erste zurück­legen und damit Gewinnerin des Pokals werden. Den zweiten Platz belegteAria"-Jtalien in 3:35.15 Stunden, währendVaterland" aufgab.

Mannschastsgerätewettkampf in Lang-Göns.

reichenden Hausgarten. Hinter dem Wirtschafts­gebäude ein Gärfuttersilo sowohl für Grünfutter als auch für Kartoffeln. Der Stall warm, hell und groß genug für das Vieh, das ein landwirt­schaftlicher Betrieb von etwa 30 Morgen Land braucht. Und rings herum um das Dorf das neu­gewonnene Ackerland, das dem Sumpfgelände ab­gewonnen wurde. Nun steht das herrliche Werk fast vollendet da. Die Siedler find von einem be­merkenswerten Zusammengehörigkeitsgefühl beseelt. Viel zum Gelingen der Erstellung des neuen Erb- dorfes hat auch, wie Landeskulturrat Reich bei seinen fachmännischen Aufklärungen über das große Meliorations- und Siedlungsprogramm im Ried ausführte,der Frauen-Arbeitsdienst Bür­stadt unter der Leitung feiner Führerin Fräulein Sauerland beigetragen. Die jungen Mädchen waren besonders bei der Erstellung der Spargel- elder und bei dem Setzen der junaen Pflanzen be« chäftigt und jetzt, nachdem diese Arbeit getan ist, ind sie in die Zwischenbewirtschaftung eingeschaltet. Ein gemütliches Zusammensein im Frauendienst­lager beschloß die aufschlußreiche Pressefahrt.