Ausgabe 
5.10.1936
 
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Eine Erinnerungsgabe für den Führer

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PALMOLIVE, die SEIFE, die Ulke

ich dem Bundeskanzler Dr. Schuschnigg Kenntnis gegeben.

Wien, 4. Okt. (DNB.) Die Verlautbarung der Bundesführung des Heimatschutzes hat die öster­reichische Presse nicht veröffentlichen dürfen. Das amtliche Organ des Heimatschutzes mußte die Verlautbarung im letzten Augenblick aus dem Blatt herausnehmen und ist mit einem aroßen weihen Strich erschienen. Deutschsprachige Blätter in der Tschechoslowakei, die mit der Verlautbarung in Wien eingetroffen sind, wurden beschlagnahmt. Ma­jor Fey hat der ausländischen Presse eine E r - w i d e r u n g zur Verfügung gestellt, in der es heiht:Bei der letzten Führerbesprechung des Wie­ner Heimatschutzes habe ich die Zersetzungserschei- nungen im österreichischen Heimatschutz aufgezeigt. Ich wiederhole vor aller Oeffentlichkeit die vollkom­mene Interessenlosigkeit des Bundesführers Star-

Die Wasserverdrängung des neuen Schlachtschiffes Scharnhorst" ist 26 000 Tonnen, die Länge in der Wasserlinie beträgt 226 Meter, die größte Breite 30 Meter. Das Schiff hat einen mittleren Tiefgang von 7,5 Meter. Das größte Kaliber ist 28 Zenti­meter.

heim, Bodenheim Laubenheim, Mainz, Biebrich, Schierstein, Niederwalluf, Eltville nach Rüdes- heim, wo ein geselliges Beisammensein den Abend

Auf einer Tagung des niederösterreichischen Heimatschutzes in Wiener-Neustadt erklärte Fürst Starhemberg, der gesamte österreichische Heimatschutz und er selbst seien bereit, dem Bundes­kanzler Schuschnigg die treueste Mitarbeit zur Ver­fügung zu stellen, unter der Voraussetzung, daß der Bundeskanzler dem österreichischen Heimatschutz und seinem Führer Treue entgegenbringe und be­weise. Major Fey hat einen Landesführerbefehl erlassen, daß er auf Beschluß der Wiener Hennat- schützer vom 14. September zum Landes füh­ret von Wien wiedergewähltjmirbe und demzufolge mit heutigem Tage die Führung des Wiener Heimatschutzes wieder übernehme. Jt u r seinen Befehlen dürfe Folge geleistet werden. Damit ist die Spaltung in der österreichischen Heim- wehr-Bewegung vollzogen.

beschließt.

Die Ausläufer eines der herrlichsten deutschen Mittelgebirge, des Taunus, werden die Alten Parteigenossen, die an Jahren ja meist noch ver­hältnismäßig jung sind, am dritten Tag erfreuen. Von Rüdesheim fahren sie über Aßmannshausen, Lorch, durch das waldreiche Wispertal in Richtung Nassau (Lahn). Bad Ems, die berühmte Kur- stadt, ladet zu kurzer Mittagsrast. Oberlahnstein, Braubach, St. Goarshausen und Kaub sind die nächsten Stationen, die das Rheintal offenbaren werden dessen schönster Abschnitt jedoch von Kaub rheinaufwärts in Dampfern zurückgelegt wird. In Biebrich werden wieder die Omnibusse bestiegen; die Weltkurstadt Wiesbaden ist der Abschluß des dritten Tages.

Eine Stadtrundfahrt leitet den vierten und letz­ten Tag ein. lieber die Vororte von Mainz wird Rüsselsheim erreicht; die größte Automobil­fabrik Europas, die O p e l w e r k e , ein glanzvoller Repräsentant der hochstehenden Wirtschaft des Rhein-Maingebietes, enthüllen den unabweisbaren Zauber des modernen Industriebetriebes. Ein weite­res Prunkstück des Gaues Hessen-Nassau wird zum Schluß besichtigt: der neue Flug- und Luft­schiffhafen Rhein-Main!

In ihrem Ausgangspunkt in Frankfurt a. M findet mit einer Verabschiedung durch Reichsorgam- fationsleiter Dr. Ley im Römer die Fahrt des Alten Führerkorps der NSDAP, durch den Gau Hessen-Nassau ihr Ende. mo

Hohe italienische Auszeichnung für ^eichsm nister Dr Goebbels.

er u. a. ausführte:

Die im letzten Jahr vollzogene Indienststellung von U-Booten und anderen Gattungen kleiner

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Das SchlachtschiffScharnhorst" inAnwesenheit desWrers vom Stapel gelaufen Symbol deutscher Gleichberechtigung und Zeugnis deutscher Friedensliebe.

Blumengruß der Kinder des Kreises ein kleines Mädel. Der Führer und Reichskanzler hat an den Reichsbauerniührer nachstehendes Tele­gramm gerichtet: Nach Abschluß des Erntedank- estes sende ich Ihnen, lieber Parteigenosse Darre, meineherzlich st enGrüße. Indem ich Ihnen meine besten Wünsche für Ihre baldige Wiederher­stellung sende, bin ich in alter Freundschaft und Verbundenheit Ihr Adolf Hitler."

Der im österreichischen Heimaiütmtz

Frucht des deutsch-engllschen Flottenabkommens.

Der Reichswehrminister hält die Taufrede.

Wilhelmshaven, 3. DEL (DNB.) Der Tag, an dem mit dem NeubauD" das erste Schlacht-

Symbol praktischer Gleichberech­tigung und völliger Wehrhoheit der Kriegs­marine des Dritten Reiches. Es ist das erste deutsche Schlachtschiff, das seit Weltkriegsende gebaut wurde. Es ist ein Sinnbild wie­dererweckter deutscher Seegel­tung, gleichzeitig aber auch ein sichtbares Zeugnis unserer Friedensliebe und unseres Verständigungswillens. Denn das Schlachtschiff D ist eine F r u ch t d e s d e u t sch- eng l i s ch e n Flottenabkommens vom 3uni 1935, jenes Vertragswerkes des Führers, das unserer Kriegsmarine die Wehrfreiheit gab und sie dabei auf eine Verhältnisgröhe zur bri­tischen Flotte festlegte, die den Lebensnotwen­digkeiten beider Völker gerecht wird. Deshalb gilt unser Dank am heutigen Tage dem Mann, dem die neue Wehrmacht und mit ihr und in ihr die neue Kriegsmarine ihr Dasein verdan­ken. Ls gilt unserem Führer und Obersten Be­fehlshaber. Auch dieses Schiff ist ein Werk

Adolf Hitlers!

Anschließend nahm die Taufpatin F r a u S ch u l z < die Gattin des gefallenen Kommandanten der ehe- maligenScharnhorst", des Kapitäns zur See Schulz, die Taufe vor mit den Worten:Auf Befehl des Führers taufe ich dich auf den Nomen Scharnhorst". Klirrend zerschellte die Flasch« deutschen Schaumweines an den Bugplatten, der Inhalt rieselte in weißen Streifen langsam herun­ter. Oberwerftdirektor Konteradmiral v. Nordea gab dann das Signal zum Ablauf. Wuchtig dröhn­ten die Hammerschläge, während die Bremskeile un­ter den Schlitten fielen. Lanasam setzte sich die 6chnrn. horst in Bewegung. Schneller und schneller werdend glitt das stolze Schiff unter dem Gesang der Lieder der Nation in sein Element. Den Arm zum Gruß erhoben, blickte der Führer dem jüngsten Schlfs der deutschen Kriegsmarine nach, das als Wunder­werk modernen Kriegsschiffbaues der beste Zeugs für Erfindergeist, deutsche Werkmannsarbeit und deutschen Fleißes ist. Auch beim Verlassen der Werft brachten die Massen dem Führer begeisterte Huldi- gungen dar. Durch ein Spalier von Zehntausenden begab sich der Führer a u f d e n AvisoGrill e".

schiff nach dem Weltkrieg in Wilhelmshaven vom Stapel läuft, begann mit einer feierlichen Flag­genparade. Ununterbrochen rollen Kraftwagen, marschieren Kolonnen aus der Umgebung der Ma­rinewerft zu, von der die stolzen Banner des neuen Reiches wehen. Stolz und mächtig reckt sich aus dem Helling der massige Schiffsleib des Täuflings, ge­schmückt mit der Reichskriegsflagge. Vor dem schlan­ken Bug des Schiffes steht die festlich geschmückte Taufkanzel. Dahinter hat die Ehrenkompanie der 2. Marineartillerieabteilung Aufstellung genommen. Seitlich von der Taufkanzel haben die Kriegsbe­schädigten einen Ehrenplatz erhalten. Wenn auch die Hoffnung bestand, daß der Führer selbst diesem Tage das festliche Gepräge geben würde, war es doch bis zur letzten Stunde ungewiß. Um so größer war die Begeisterung, als der Führer kurz nach 11.30 Uhr mit einem Sonderzug in Wil­helmshaven ein traf. Auf dem Bahnhofs­vorplatz und in den Anfahrtstraßen zur Werft mür­ben dem Führer von einer nach Taufenden zäh­lenden Menge begeisterte Huldigungen dargebracht. Als Adolf Hitler mit feiner Begleitung die Werft betrat, reckten sich Zehntausende von Armen zum Gruß empor und brausende Heilrufe ertönten. Un­ter den Klängen des Deutschlandliedes schritt der Führer die Front der Ehrenkompanie ab und be­grüßte herzlich mit Handschlag die Ueberlebenben des Kreuzergeschwaders des Grafen Spee. Auch den Kriegsbeschädigten galt sein besonderer Gruß. Nachdem der Führer die Taufkanzel betreten hatte, unterbreitete Schiffbaudirektor Lottmann dem Füh­rer auf der unteren Plattform der Kanzel die Bau­pläne des neuen Schiffes.

Als sich die Wogen der Begeisterung gelegt hatten, nahm der R e i ch s k r i e g s m i n i st e r und Ober­befehlshaber der Wehrmacht, Generalfeldmarschall von Blomberg, das Wort zur Taufrede, in der

Dann stellt der Reichsobmann dem Führer die Ab­ordnungen des Landvolks, und zwar aus jeder Landesbauernschaft vier Bauern bzw. Landarbeiter, vor, die im Hinblick auf ihre lange Seßhaftigkeit auf dem gleichen Hof, ihre besonderen Leistungen in der Erzeugungsschlacht, ihre große Kinderzahl oder auch die Dauer ihrer Parteizugehörigkeit dieser Ehre teilhaftig wurden.

Den Beschluß bildet eine besondere Abordnung der Gefolgschastsmitglieder des Reichsnährstandes. Unter ihnen find Bauern, deren Geschlechter seit vielen hundert Jahren auf ihrem Boden sitzen, und es sind Landarbeiter und Bauern unter ihnen, deren Familien die kinderreichsten in Deutschland sind, Fischer, Gärtner, Schäfer, Melker, Forstbeamte u. a. m. Jedem dieser Männer drückt der Führer die Hand, für jeden findet er Worte des Dankes und der Anteilnahme. Als Adolf Hitler wieder in die Mitte der Halle tritt, umdrängen ihn die Bauern, um von ihm noch einmal in überaus an­schaulichen und überzeugenden Worten die Grund­sätze und die bestimmenden Prinzipien national­sozialistischer Landwirtschaftspolitik zu hören. Aus jedem Satz verspüren sie, welchen Antell der Füh­

Berlin, 3. Okt. (DNB.) Der König von Italien hat dem Reichsminister für Dolksaufkla- rung und Propaganda Dr. Goebbels das G r o tz- kreuzdesSanktMauritius-undLaza- rus-Ordens und dem Staatssekretär im Reichs- rninisteriurn für Dolksaufkläruna und Propaganda F u n k das G r o ß k r e u z d e r K r o n e von I t a- l i e n verliehen. Jrn Auftrage des italienischen Re- qierungschefs Mussolini überreichte der stalienische Propagandaminister A l f i e r i persönlich diese Aus- Zeichnungen.

Erntedanktag am Krankenlager des NeichSbaueniführerS.

Bei der Echlußkundgebung des Erntebankfestes in der Kaiserpfalz zu Goslar überreichte der Reichs- obmann des Reichsnährstandes, Wilhelm M e i n b e r g , dem Führer diese Erinnerungsgabe. Das von dem Münchener Künsller Max Bletschacher geschaffene Kunstwerk enthalt den: Vereidlgungsspruch des deutschen Reichsbauernrates: handle als Deutscher stets so, daß dich dem Volk zum Vorbild erwählen kann." (Scherl-Bilderdienst-M.)

Das affe Führerkorps der NSDAP, im Gau Hessen-Nassau.

Oie 550 dienstältesten Kämpfer der Bewegung sind unsere Gäste.

rer an ihren Sorgen, welche Freude er über ihre Erfolge hat. Erfüllt von neuem Glauben, neuem Vertrauen und neuer Stärke stimmen sie begeistert in das Sieg-Heil ein, das der Reichsobmann auf den Führer ausbringt.

Der Zapfenstreich.

Als der Führer mit feiner Begleitung uich den Bauernabordnungen auf die große Freiter- raffe der Kaiserpfalz tritt, bietet der von alten Bäumen umstandene Vorplatz ein zauberhaft schönes Bild. Fackelträger der Wehrmacht sind aufmarschiert. Ueber der Pfalz steht, auf riesigen Scheinwerfern gebildet, ein gewaltiger Stern. Unter den Klangen des Hohenfriedberger Marsches reiten fünf Musik­korps in den großen Vorhof zum Zapfenstreich der berittenen Truppen. Dann locken die Trommeln und klingen die herrlichen alten Reitermärsche empor, um durch das Gebet abgelöst zu werden und mit den Liedern der Nation ausmklingen. Kanonenschlage künden den strahlenden Abschluß dieses Tages durch ein Prachtfeuerwerk an, das den Zauber dieser Nacht noch vertieft.

Kriegsschiffe hat der Welt gezeigt, daß auch für unsere Seetüffung die Ketten von Ver­sailles zerrissen sind. Wehr aber als diese Vorläufer ist das mächtige Schiff, das wir heute feinem Element übergeben, das stolze I

Wie man von gut unterrichteter Seite hört, dürfte der Dizebürgerrneister von Wien Major Lahr die Rückkehr des Bürgermeisters Schmitz, der augen­blicklich in Rom weilt, abwarten und dann zurück- treten Als sein Nachfolger wird der Führer der christlich - sozialen Arbeiterorganisation, Staatsrat K u n s ch a k, genannt. Dieser ist als scharfer Geg- ner des Heimatschutzes bekannt. Durch diese Per­sonalveränderung würde der Heimatschutz in der obersten Verwaltung der Gemeinde Wien nicht mehr vertreten sein.

Hohenlychen, 4. Oktober. (DRB^ Eine Bauernabordnung aus dem Kreise Templin, in welchem das # Sportsanatorium

NSG. Eine verschworene Gemeinschaft von Männern, die dem Führer und sich gegenseitia un­verbrüchliche Treue halten, der eherne Grundblock im Gefüge des Nationalsozialismus, auf dem und aus dem sich alles, was ist, herausentwickelte, das ist das alte Führerkorps der NSDAP. Die 550 dienstältesten Kämpfer der Bewegung erleben, wie jedes Jahr im Herbst zu Beginn des Monats Oktober, wieder ein Stück der deutschen Landschaft, die sie in vorbildlichster Kameradschaft gemeinsam in sich aufnehmen. Diesmal ist d e r G a u He s s en- Nassau für würdig befunden, die Fahrt der alten Garde durchzuführen.

Bereits zum viertenmal wird ein solches Treffen veranstaltet: 1933 durfte der Gau Baden die 400 ältesten Kämpfer willkommen heißen; 1934 waren sie im Gau Sachsen zu Gast. In aller Erinne­rung ist noch die Triumphfahrt durch das arune Herz Deutschland, Thüringen, »m vongen Jahr^

Den Sinn dieser Fahrten hat Dr. Ley bereits 1934 in seiner Schlußansprache auf der Fahrt durch Sachsen mit folgenden Worten formuliert.Zwei Gründe sind es...: Einerseits Ihnen immer wieder zu danken für die Zähigkeit, für die Ausdauer für Ihr Werk am Neuaufbau Deutschlands. Auf der anderen Seite sollen diese Tage dazu beitragen, daß Ihnen trotz der Last der täglichen Arbeit der innere Schwung durch Erlebnisse, wie es diese Tage sind stets erhalten bleibt und zu einer geistig gen Kraftquelle für bas gesamte Führer orps wirb.

Die Vorbereitungen des Gaues Hessen-Nassau xiptp, stkahrt find derart umfassend, datz wirklich alle Gewähr gegeben Ist. die ^»e Garbe der Führer» wüt big i u e tnp f an g en. Das Land um Rhein unb Main ist ia 1° reich an Schönheiien unb Reizen, b e wir gerne den,» zeigen unb erschlichen, bie den ersten Anspruch auf unsere Dankbarkeit erheben können.

In ben späten Nachmittagsstunben bes 7^Okwb-r 1936 treffen bie Teilnehmer aus dem 9°»^ Reich in bet Gauhauptsta 3 Reichsorganisations- Gauleiter Sprenger und mr.rnprfaal des Rat­leiter Dr. Lev werden sie im Bu gerfaal des Hauses em^^arr?g" " ben unter

Kameradschafts ab eno h martei und sich ia längst bekannten F Beisammensein

Gliederungen das erste zwangw,r

im Gau Hessen-Nassau. über die Reichs-

Der zweite Tag bringt oie .fi ber Dran:

autobahn nach Darm st ad, wo Qber bie gerie empfangen we^en Die 6 d um bas B"rg straße wird ^.^[nflebietes, Nied­erste Erbhöfedorf des Nibelungenstadt

rode, zu besichtigen. cinhrhunberte alte Ge- Worms h°t di- Ehrs, ihr M Stäbtebaukunst schichte unb die Schönheitten b üf)er ble

zeigen zu dürfen. Die 3hr zdtchen beg rh,In­wellbekannten Dörfer un tot* ß f e 3ach: Gun- (ersblum, Unjjimöppenbeim.. TOerftein, Ra-ken-

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