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Donnerrtag, 5. März 1936

Nr. 55 Erster Blatt

186. Jahrgang

Gietzener Anzeiger

5 Man (DNB. Funkspruch.) Diel machte nicht mehr dem Völkerbund angehörten. In wundern dürfen wenn Frankreich neue Burg. Genf wird von der englischen Presse diesem Falle müsse eine Volksbewegung schäften u r L o c a rn o fort) er n werde, da es

1.

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gegen den Völkerbund befürchtet werden.

Die radikalsozialistischeRepublique" fürchtet vor allem Rückwirkungen einer Weigerung Italiens auf Locarno. Wenn sich Frankreich seiner Einstellung zur kollektiven Sicherheit getreu, an den Sühnemah­nahmen beteilige, dann würde sich England nicht

die italienischen Bürgschaften verliere. Es werde dann England fragen, ob es bereit fei, die etwas unbestimmte Sicherheit durch zweiseitige Abkommen zu verstärken. Man habe Grund zu der Annahme, daß diese Fragen bereits zwischen Flandin und Eden aufgeworfen worden seien.

gerichtshofes zur Aburteilung der an dem Ausstand Schuldigen beschlossen. Dem Kriegsgerichts- Hof wird der Kriegsminister vorstehen.

Dor diesem Sonderkriegsgerichtshof werden sich über 1400 Offiziere und Mannschaften zu verant­worten haben.

Kür sofortige Prüfung der Vorschläge des Führers.

London, 5. März. (DRV. Funkspruch.) Das RothermereblattDaily Mail" schreibt zu der im Paris Midi" erschienenen Unterredung mit dem Führer, daß die Wiederbelebung der Sühnepolitik in Genf durch Eden leider die Auf­merksamkeit von der eindrucksvollen Erklärung Hitlers abgelenkt habe. Für den Frieden Europas und das Wohlergehen Frankreichs und Deutschlands sollten seine Vorschläge ohne weiteren Aufschub aufgegriffen und freund­schaftlich geprüft werden. Ein großer Teil der französischen öffentlichen Meinung fühle, daß der Pakt mit Räterußland ein schwe- rer Fehler war. Einflußreiche Kreise in Paris glaubten, daß eine offene Besprechung der Vorschläge Hitlers zwischen englischen, französischen und deutschen Vertretern nur Gutes tun kön- nen. Im schlimmsten Falle würden sie eine undurch­sichtige Lage a u f k l ä r e n. Im besten Falle £Önn* ten sie hofnungsvolle Ergebnisse in der Förderung des Weltfriedens haben

Asmara, 5. März. (Funkspruch des Kriegs­berichterstatters des DNB.) Man ist im italienischen Hauptquartier der Auffassung, daß die abessi­nische Nordfront infolge des italienischen Sieges in der Schlacht im Schire-Gebiet, der über den westlichen abessinischen Flügel gegen Ras Jmru erfochten wurde, endgültig zusammenge­brochen ist. Der abessinische Häuptling hat zwei­fellos einen taktischen Plan nach europäischem Muster gehabt. Man glaubt, daß sich Ras Mulu- g e t h a am Amba Alatschi eine neue V e r - teidigungsstellung hätte schaffen können, wenn er auf dem rechten abessinischen Flügel nach der strategisch nicht ungeschickten Schlacht am Amba Aradam die Gewalt über seine Truppen hätte behalten können.

Auch Ras Jmru auf dem linken Flügel ist geschickt genug gewesen, sich auf keinen Ent­scheidungskampf einzulassen, der zur völligen Vernichtung geführt hätte, sondern nach einem Eingangsgefecht den Rückzug zu wählen, der allerdings auch in eine wilde Flucht ausartete. Völlig versagt haben Ras K a s a und Ras S e y o u m im mittleren Frontabschnitt. Sie bissen sich in ihre Stellungen fest und erlagen so den vernichtenden italienischen Schlägen.

Voraussichtlich werden die italienischen Truppen in den nächsten Tagen die Takazze-Linie besetzen. Sie bildet eine natürliche Verteidi- gungs- und Angriffsbasis. Hier können die Ita­liener ruhig abwarten, ob und wie die Abessinier sich zu den nächsten Kämpfen verhalten werden und ob vielleicht von Europa aus in irgendeiner Form eingegriffen werden wird, um die völlige Zertrüm­merung des abessinischen Reiches zu verhindern. Die Diplomaten haben jetzt das Wort. Von ihnen und von der Einsicht des Negus hängt es ab, ob die italienische Kriegsmaschine nur vor­läufig zum Stillstand kommt.

Abessinien bestrettei die Niederlage.

Addis Abeba, 4. März. (DNB.) Die abessi­nische Regierung behauptet, daß die Armee des Ras Kasa völlig intakt sei. Die Gesamtoerluste der Abessinier in Tembien, bei Makalle und am Amba Aladschi betrügen nicht einmal dreitausend Tote. Die italienischen Siegesmeldungen seien aus politischen Gründen übertrieben, wohl im Hin­blick auf die bevorstehenden Völkerbundsverhandlun­gen. Die Verluste der italienischen Eingeborenen- Armee, abgesehen von den Heimattruppen und Aska- ris, betrügen über tausend Mann. Die Italiener hät­ten außerdem durch Abschuß vom Boden aus zwei Flugzeuge verloren, die einen Angriff durch Bombenwürfe unterstützen wollten. Beim Absturz

Die neue strategische Lage in Abessinien

Dor Besetzung der Takazze-Linie durch die Italiener.

Wird Mussolini sich in Verhandlungen einlaffen?

Genf in Erwartung der italienischen Antwort.

Eine Warnung der Schweiz.

Ernste Folgen eines Austritts Italiens aus dem Völkerbund.

Paris, 5. März. (DNB. Funkspruch.)Oeuvre" meint, Mussolini werde vielleicht erklären:Wir ver­handeln nicht unter den Sühnemaßnahmen. Hebt die Sühnemaßnahmen auf, dann kön­nen wir verhandeln". Aber wenn diese Schwierigkeit ausgeräumt wäre so urteile man in Völkerbundskreisen würden die Friedensoussich­ten nicht größer sein, denn nach seinen Siegen könne Italien auf Gebietsabtretungen nicht verzichten.

Matin" meldet, Flandin habe den französischen Botschafter in Rom beauftragt, Mussolini zu erklä­ren daß der Appell an die Kriegführenden aus dem Gefühl aufrichtiger Freundschaft geboren sei. Sollte er aber erfolglos sein, so werde seine Wi^ derholunq unmöglich sein o h n e F r a n k r e t dj politisch ernsthaft b l o ß z u st e l l e n Falls Italien glaube, jede Aussöhnung zuruckweisen zu müssen, dann müsse sich Frankreich an die Bestim­mungen des Dölkerbundsvertrages und an die tn Genf beschlossenen internationalen Entscheidungen

Jour" will aus zuverlässiger Quelle von einem Schritt des Schweizer Bundesrats für auswärtige Angelegenheiten, M o t t a, erfah­ren haben, der mehrere Mitglieder des Achtzehner- Ausschusses auf die Rückwirkungen eines Oel- verbotes und eines Austritts Italiens aus dem Völkerbund auf die Schweiz hmgewlesen haben soll. Die Stellung der Schweiz werde außerordent­lich h e i k el, wenn zwei seiner großen Nachbar-

seien die Flugzeuge durch Explosion völlig zerstört worden. Ihre Besatzungen insgesamt 14 Mann seien getötet worden.

Auch die Heeresgruppe Ras Mulughetas sei nur mit knapp einem Drittel an den Kämpfen betei­ligt gewesen. Unter der Wucht des Ansturmes mußte sich die Heeresgruppe Mulughetas unter für beide Teile verlustreichen Kämpfen zurückziehen. Das Gros der Armee Mulughetas hat an den Kämpfen über­haupt nicht teilaenommen. Die Italiener versuchten, das Heer Ras Kasas einzukreisen, was jedoch nicht gelungen sei. Nur ganz kleine, in sehr weit vor­geschobenen Stellungen liegende abessinische Abtei­lungen seien abgeschnitten worden. Sie seien aber bisher noch nicht gefangen genommen worden. Die von den Italienern gemeldete Rückeroberung Tem- biens durch italienische Truppen wird bestritten, da diese am Burifluß westlich von Abaro ständen. Die Schlacht im Schire-Gebiet.

Ras Jmru entzieht sich durch den Rückzug einer Umklammerung.

Asmara, 5. März. (Funkspruch des Kriegsbe- richterstatterts des DNB.) lieber den Verlauf der großen Schlacht im Schire-Gebiet wurden jetzt vom italienischen Hauptquartier nähere Einzelheiten be­kanntgegeben. Danach begannen am 26. Februar die Vorbereitungen zu dem großen militärischen Schlag, der zur Vernichtung der 30 000 Abessinier, die unter Führung des Ras Jmru bei Selaklaka, westlich von Aksum standen, führen sollte. Am 29. Februar begann das II. Korps von Selaklaka a u s in westlicher Richtung vorzustoßen, während das IV. Korps, dem Reiterabteilungen der Eingebo­renentruppen und Schwarzhemden angehörten, den Marebfluß überschritt und den Vormarsch in nordsüdlicher Richtung antrat. Eine kleinere abessinische Abteilung zog sich vor dem IV. Korps zurück und stieß zur abessinischen Hauptmacht, die durch ständige Angriffe aus dem Hinterhalt den Vormarsch des II. Korps aufzuhalten versuchte. Nichtsdestoweniger erreichte das Korps sämtliche vorgezeichneten Stellungen und traf Vorkehrungen für den entscheidenden Schlag.

Der Gegner, der die italienischen Linien zu durch­stoßen versuchte, wurde unter schweres Artillene- und Maschinengewehrfeuer genommen, das bei ihm schwere Verluste verursachte. Als die Italiener am 3. März früh zum Gegenstoß ausholen wollten, zog der Feind es vor, sich zurückzuziehen. Sein Ruckzug endete schließlich mit einer wilde n Flucht über den Takazze, da die italieni­schen Flugzeuge sofort die Verfolgung ausgenom­men hatten und sich außerdem berittene Einge- borenen-Abteilungen auf die Spuren des fliehenden Gegners hefteten.

Nur der schleunige Rückzug des Gegners v e r-

gtere.

Das hermetisch vom Ausland abgeschlossene Sow­jetparadies erlebte jedoch furchtbare Hungersnöte, die Millionen hinwegrafften, während die Regie­rung das russische Getreide zwangsmäßig erfaßte und exportierte. Die Lage der russischen Landbe­völkerung wurde den Ausländern künstlich ver­schleiert, so daß kaum eine Stimme aus dieser Masse herausdrang. Nur daß der Klaffenkampf aufs Land getragen worden war, die Bauern in den marxistischen Genossenschaften zusammenge­pfercht und verproletarisiert wurden, ist durch die Anordnungen der Sowjets, bekannt geworden. 3egt scheuen sich die Machthaber im Kreml mäst, auch die äußerste Konsequenz zu ziehen und bie Land­bevölkerung völlig zu entrechten. Ehemals gehörte der Russe einzelnen Herren. Heute gehört er Den Tschekisten, die ihm die Art und das Maß der Arbeit vorschreiben, die er unentgeltlich zu leisten hat. Ja, er muß sogar noch die Arbeitsmittel stellen und erhält nicht einmal Lebensmittel für die Dauer dieser Zwangsarbeit geliefert ,

Kein Land der Welt, nicht einmal orientalische Staaten, kennt diese Form der Versklavung eines ganzen Volkes. Für die moskowltlschen Despoten aber ist bezeichnend, daß sie mit einem Federstrich nicht nur die Bauernbefreiung, die erst 1861 m Rußland durchgeführt wurde, beseitigen, sondern die graue Masse des Muschiks und ihrer Weib r in eine Versklavung hineinwerfen, die Wimmer ist als es die Leibeigenschaft war. Das Rad der russischen Geschichte ist gründlich nach rückwärts gedreht worden. Als im 18-Jahrhundert Katha- rina II., die Semiramis des Nordens die aufge­klärte Despotie einführte und immerhin mem9' stens die gröbsten Erscheinungen <sttrusslscher Bar- barei beseitigen wollte, berief sie eine Konstituante, auf der selbst die Vertreter des Adels die Schaden der Leibeigenschaft der russischen, Muschiks schil­derten und bürgerliche und bäuerliche Abgeordnete die Aufhebung der Knechtschaft aus Humanitären, wirtschaftlichen und politischen Gründen forderten. Diese Konstituante verschwand mit ?er französischen Revolution, die die Selbstherrscherin asser Reußen tötlich erschreckte. Nach wie vor wurden in Rußland Seelen verhandelt. Des kleinrussstchen D^ters Gogol Gaunertypen in seinenTote n ö ' I e n", bie Tfchitfchikaffs. waren tatfachl.ch aus dem Leben gegriffen. Die Kämpfe um die Bauernbe­freiung malen in Rußland deshalb besonders schwer, weil nicht, wie in allen europäischen St ten, die Bauern immerhin bedingte .

ihres @runb unb Badens waren, fanb-rn absolut rechtlos unb hörig. Als schließlich b*e b e f r e i u n g durchgesuhrt wurde,ft bet_ru ff fäen Bauern,chast ober oielmehr bem ,Sn^rXS ber beste «oben, ber in ber S)anb der Sroßgrund besitzen blieb, norenthalten worben. So lebte Lanb in Dunkel unb Elenb bahm.

russischen Bevölkerung, ^n Bauernsohne^ , s s^ ten Freie auf eigener Scholle wer der Großgrundbesitz wurde enteigni .

SchlagwortFrieden, Freiheit L-

fieflte der Bolschewismus. Das machte i me tümlichkeit, feine überraschende Stotz krs^ Aber sehr bald wandelte er sich- Das 7Z 0M Proletariat, also die Minders des russischen M kes, wurde von den Bolschewiken 3 Jntelligen- nichtungsseldzug gegen ^% Xnurben sinnlos jia" aufgerufen unb ^Xftrieproleiarier ba- hingeopfert, ohne daß dem .Jiwui p wurde, durch ein größeres Maß von Frech 3 Sta- Im Gegenteil" Der Robot tourte bur« 6 Snbufttieproletarier' rourbe selber pnnutwst.n ^Ele°ick>zeitig ging ber Bolschewwmus russische Bauerntu m an. . rr Interesse kräftigen B-u-rnstanb zu fch^ffem Hf Voden UN- mit dem privaten Besitz an Gru ftiaffenfamp zertrennbar nerbunben ist, würbe d°r KlatzMt p, auch aufs Land getragen. Die sogenanme

Japan.

Hirota mit der Kabinettsbildung beauftragt

Tokio, 5. März (DNB. Funkspruch. Ostasien- bienft.) Außenminister Hirota wurde im Laufe des Donnerstag vom Kaiser mit der Regierungs­bildung beauftragt. Der Prinz Kvnvye, der vor ihm diesen Auftrag erhalten hatte, hat die Kabinettsbildung endgültig a b g e l e h n t. Hirota bekleidet seit dem Jahre 1934 den Posten des Außenministers. Da er früher Botschafter in Moskau war, gilt Hirota als guter Kenner der Sowjetunion und Ostasiens. Aus politischen Kreisen verlautet, daß die Betrauung Hirotas mit der Kabinettsbildung bereits die Zustimmung der militärischen Kreise gefunden habe. Jeden­falls ist es bekannt, daß der Außenminister zu der Armee in ungetrübter Beziehung stand. Man glaubt daher, daß sich Hirota mit Erfolg fernes Auftrages entledigen werde. Allerdings ist die Frage der B e s e tz u n a d e s Kriegsministe­riums noch nicht geklärt.

Hofminister Yuasa wurde zum Siegelbe­wahrer ernannt. Das Amt des H o f m i n i st e r s übernimmt Botschafter Matsudeira. Yuasa ist 63 Jahre alt. Er studierte Jura und war bann später Polizeipräsident von Tokio und Zivil- gouoerneur in Korea. Er gehört zum Kreis des Genro Saionji. Matsudeira ist 60 Jahre alt. Er vertrat Japan in China, Frankreich unb Englanb. Dann war er 24 Jahre lang Botschafter in Washington unb bann in Lonbon. Seine Tochter ist mit dem ältesten Bruder des Kaisers, Prinz C h i c i b u, verheiratet.

Unter dem Vorsitz des Kaisers hat der Kran- rat bie Einsetzung eines besonberen Kriegs-

Tote Seelen.

Am 3. März 1936 hat die b o l s ch e w i st i s ch e Regierung der Sowjetunion einen Ukas erlassen, der die Zwangsarbeit für die Män­ner und Frauen des ländlichen Proletariats fest­setzt. Und zwar eine unentgeltliche Zwangsarbeit. Zudem müssen die zu den Wegebauten Herangezoge- nen noch Zugtiere, Transportmittel und ähnliches Inventar mitbringen, sie müssen zweimal, im Früh­jahr unb im Herbst, sich zu bieser Zwangsarbeit stellen, unb bem Kulaken, also ben Bauern, b»e vielleicht eine Kuh besitzen, wirb bie hoppelte Zeit der Zwangsarbeit auferlegt. Es ist bezeichnend, daß die Aufsicht über die Durchführung dieses Zwanges ber G P U., der Nachfolgerin der alten Tscheka, übertragen wird, die durch ihre barbarischen Methoden berüchtigt ist.

In asiatischen Despotien und Sowjetrußland ist eine Despotie gilt das Volk nichts. Aber dieser Rückfall in die Zeiten, da der Russe je nach Belieben von dem Herrn verschachert und ver­kauft werden konnte, ist doch in unseren Zeiten etwas Unerhörtes. Die roten Zaren im Kreml ha­ben dem demokratischen Westen gegenüber in Wor­ten allerlei Konzessionen gemacht. Um in den Völ­kerbund zu gelangen hieß es sogar, man wolle in den Sowjets ein demokratisches Wahlrecht einfüh­ren. Der Russe sei endlich frei geworden und keiner Klasse mehr untertan. Die jahrtausendalte Knecht­schaft des Volkes sei verschwunden, und natürlich haben sich die kommunistischen Lobhudler in aller Welt bemüßigt gefühlt, das heutige Rußland ge­radezu als ein Paradies hinzustellen, in dem es keinen Zwang und keine Klassenunterschiede mehr gäbe, sondern der Wille des Volkes souverän re-

heute 1 gibt' es" in? weite? "russischen Mich"' keine e»s. $

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asiaticus trennt Der B°l,ch°wwmus .st d. Knech- tung unb Verkümmerung der Mayen icyiecyrym.

Der Kommunismus in Nordchma.

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Nennwerten W.ärstand gefunden Der Kampfwert °efchM°d°°'f^wegen d-rBezahlung her Löhnung

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a?be rufen worden und versammeln sich in Taiku Man befürchtet, daß die roten Trup- ?" *"?" SM ÄWte Äiml. U

bie Verteidigung der Unabhängigkeit Chi­nas sei.

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London, L ____v. x_-. - v

Entwicklung in Genf wird von ber englischen Presse aufmerksam verfolgt.Daily Telegraph" melbet aus Genf, Flanbin habe versucht, ein Tauschge­schäft mit Englanb abzuschließen. Er sei be­reit, Englanb in ber Frage ber Oelsperre zu unterstützen, wenn Englanb Zusicherungen in der Frage der Nheinlandzone gebe. Eden kehre mit einem Schriftstück in der Tasche nach London zurück, das die französischen Forderungen aufzähle. Flandin habe noch vor seiner Reise nach Genf b e i bem Duce vorgefühlt, wie Friedensvor- schläge von Italien ausgenommen werden würden. Mussolini werde bereit sein, in Verhandlungen über eine Beendigung der Feindseligkeiten einzutreten unb bie Bebingungen mit dem abessinischen Vertre­ter in Genf zu besprechen, jedoch nur bann, wenn im voraus anerkannt würbe, baß Italien bie Herrschaft über bie abessinischen G e - biete behalte, bie von seinen Armeen besetzt sinb. Sollte die Antwort des Duce sich auf dieser Linie bewegen, dann werde der Dreizeh- ner-Ausschuß in Genf am Dienstag vor einer schwierigen Wahl stehen. Er werde zwischen zwei Dingen wählen müssen:

J Aufgeben der Sühnepolitik und V-such, eine Regelung des Abessinien-Konfliktes mittels Be­dingungen herbeizuführen, die den Völker­bund in seinem gegenwärtigen Zustand a l s unfähig bloß st eilen würden:

Versuch, Italien zur Annahme gerech­terer Bedingungen zu zwingen, indem weitere Sühnemaßnahmen, insbeson­dere eine Oelsperre verhängt werden.

Sollte der Völkerbund eine weitere Zwangsmaß­nahme beschließen, dann laufe er Gfahr, daß Ita­lien den Völkerbund verlasse.