Ausgabe 
4.9.1936
 
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ö Panzerkreuzern führen auch dies- Tanks Namen, wie Strasbour-,, Verdun, Metz u|ro. Ihre $anh?rUih9 ' ^,art' 6qB Geschosse von 10,5 cm h i7"f<nf|llb,n' Daneben fielen auch die sehr schnellen ch o t ch k i s-T a n k s von nur 30 Tonnen auf. 00n

Ausschreitung französischer Rekruten.

Paris, 3. bept. (DNB.) DasEcho de Paris" meldet aus Bar-le-Duc: Ein Zug mit jungen Re- Z".s nach der Ostgrenze unterwegs

war, mußte in Bar-le-Duc einen kurzen Aufenthalt nehmen. Die Rekruten hätten sofort ihre Abteile ver- lassen und auf dem Bahnsteig die Inter, nationale an gestimmt. Als der Bahnhofs- Vorsteher versuchte, sie zum Verlassen des Bahnsteias zu bewegen, wurde er in gröbster Weise be- schimpft. Eine Abteilung eines Kolonialinfanterre- regiments, die die Rekruten begleitete, hätte mit diesen gemeinsame Sache gemacht und eben­falls die Internationale angestimmt. Erst als Trup­pen aus der Garnison von Bar-le-Duc herbeibeordert wurden, gelang es, die Ruhe wiederherzustellen.

VorTaschenoiebenwird gewarnt!

Buschklepperei auf der Sowjeteisenbahn.

Gleich Wegelagerern haben die Sowjetrussen, wie wir gestern schon meldeten, den in ihre Heimat zurückreisenden japanischen Olympiasie­gers die Geschenke abgenommen, die sie aus Berlin mitbrachten. Voller Staunen werden gerade diejenigen Angehörigen der westlichen Demokratien, die dauernd von derVerbürgerlichung der Sowjet- Union" sprechen und im Rätereich bereits eine Ord­nungszelle sehen, von diesem frechen Raub Kennt­nis nehmen. Eigentlich sollten sie nicht verwundert sein. Denn wenn sie sich in der Vergangenheit der Mühe unterzogen hätten, die Bolschewisten und den Bolschewismus zu studieren, dann müßten sie wis­sen, daß Rauben und Plündern hervorstechende Merkmale des bolschewistischen Systems sind. Mit Mord, Totschlag und Ausplünderung begann das Räteparadies sein Dasein, gemordet und geplündert ist seither ununterbrochen. Haben sich auch die For- men geändert ursprünglich raubte man den Be­sitzenden die Schmuckgegenstände und schlug sie dar­nach tot, heute stiehlt man im großen den Bauern das Vieh und Getreide und läßt die GPU. auf­marschieren, wenn es ans Totschlägen geht so ist doch im Grunde alles beim Alten geblieben.

Die Japaner werden einen schönen Begriff von der bolschewistischenZivilisation" mit nach Hause nehmen, die Beamte des Staates anhält, wehrlose fremdländische Fahrgäste auf der Durchreise im Stil von Buschklepperei zu berauben. Das bolsche­wistische Eisenbahnwesen ist in der ganzen Welt verrufen genug. Dieser neueste Zwischenfall zeigt, daß die Sowjetleute ausländische Reisende nicht als Gäste, sondern als Ausplünderungsobjekte ansehen. Das dürfte in Zukunft dem roten Reklamebüro Intourist" die Geschäfte stark beeinträchtigen, und die Reisenden, die 1940 zur Olympia nach Tokio fahren, werden zweifellos die längere, aber sichere und bequeme Reise über See vorziehen.

Nie Bauernunruhen m Güdrußland.

Zwangsarbeit in der Eismeerzone.

Leningrad, 3. Sept. (DRB.) Die Bauern- Unruhen in den südrussischen Sowjetrepubliken ha­ben ein derartiges Ausmaß erreicht, daß die Sow­jets nunmehr nach einem Schuldigen suchen. Der bisherige stellvertretende Volkskom­missar für die Landwirtschaft M u r a l o w ist sei- nes Amtes enthoben und Demtschenko zu sei­nem Nachfolger ernannt worden. Demtschenko wird nachgesagt, daß er von rücksichtsloser Brutalität und besonders geeignet sei, den Unruhen ein Ende zu machen. Inzwischen sind sowjetrussische Trup- pen aus Weißrußland nach der Ukraine transportiert worden, um dort gegen die aufständischen Bauern eingesetzt zu werden. Wei­tere Truppentransporte sind nach Georgien und Aserbeidschan unterwegs. Die Verhaf­tungen sollen bereits mehrere Tausend betragen. In den letzten Wochen haben große Bauerntrans- porte aus Südrußland Leningrad passiert. Die Bauern sind zur Zwangsarbeit in die nord­russischen Gebiete geschickt worden und werden ins­besondere als Arbeiter für Bahnbauten in dem mörderischen Klima der russischen Eis­meerzone verwendet werden.

Am Trotzki.

Norwegen weist die sowjetrussischen Anschnldignngen zurück.

O s l o , 3. Sept. (DNB.) Das norwegische Außen­ministerium beantwortete die Demarche des sowjet­russischen Gesandten in der Trotzki-Angelegenheit durch eine Denkschrift. Die norwegische Regierung müsse jeden Vorwurf, sich eines völkerrechtlichen Bersäummsses schuldig gemacht zu haben, auf das Bestimmteste zurückweisen. Bereits vor dem russischen Schritt habe sie Trotzki unter eine so scharfe Kontrolle gestellt, daß es in Zukunft als ausgeschlossen gelten könne, daß er die sowjet­russischen Staatsinteressen zu bedrohen imstande sei. Er sei interniert worden, weil er sich geweigert habe, eine neuerliche Erklärung zu unterschreiben, sich jeder politischen Tätigkeit zu enthalten. Was ledoch das Asylrecht betreffe, müsse die norwegische Regierung darauf Hinweisen, daß auch die sowjet­russische Verfassung ähnliche Bestimmungen ent­halte. Die Ermordung Kirows könne Trotzki weder mittelbar noch unmittelbar auf norwegischem Ge­biet vorbereitet haben, weil er erst im Juni 1935 nach Norwegen gekommen sei, während Kirow be­reits im Dezember 1934 getötet worden war.

Kommunistisches Waffenlager bei Sofia aufgedeckt.

Sofia, 2. Sept. (DNB.) Die Polizei hat in einem Hause am Rande der Hauptstadt ein kom­munistisches Waffenlager aufgedeckt, das 23 Maschinengewehre, 23 automatische Ge­wehre, sieben Handgranaten, eine Bombe, mehrere Revolver und Mauserpistolen mit mehreren tausend Patronen enthielt. Das Waffenlager war in der Decke eines Dachbodens eingemauert. Die Waffen waren in ein Tuch eingewickelt, das m i t einer Aufschrift in russischer Sprache versehen war. In dem Versteck wurden außerdem eine Zeitung und eine rote Fahne vorgefunden. Mehrere Personen sind festgenommen worden, dar­unter der Besitzer des Hauses.

polnischer Protest in Prag.

Prag, 4. Sept. (DNB.) Der polnische Geschäfts­träger in Prag überreichte im tschechoslowakischen Außenministerium folgende Protestnote: Vor dem Bezirksgericht in Mährisch-Ost rau begann am 2. September ein Prozeß gegen Johann Locek und andere, die angeklagt sind, Anschläge gegen die tschechoslowakische Republik unternommen zu haben. Wie sich aus der von dem Staatsanwalt von Mährisch-Ostrau verfaßten An­klageschrift ergibt, wird darin versucht, das pol­nische Konsulat in Mährisch-Ostrau sowie die ehemaligen Konsuln Malhomme und Klotz in den erwähnten Prozeß hineinzuziehen. Die pol­nische Regierung protestiert auf das nach­drücklichste gegen die unbegründeten, beleidi­genden Verdächtigungen, die sich aus der Anklage­schrift ergeben und stellt fest, daß sie in dem oben­erwähnten Prozeß einen neuen Beweis für das Be­streben auf tschechoslowakischer Seite erblickt, die polnisch-tschechoslowakischen Beziehungen zu vergif­ten.

Bergarbeiterstreik in Wales.

London, 4. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Vollzugsausschuß des Bergarbeiterverbandes von Südwales teilte mit, daß nach dem Fehlschlage der Vermittlungsversuche die gesamte Bergarbeiterschaft von Südwales insgesamt von 100 000 Mann am Montag in den Streik treten wird. Inzwischen sind 62 Untertagearbeiter in der Fernhill-Grube in Gla­morgan im Begriff, einen neuenRekord" aufzu­stellen, da sie bereits seit sieben Tagen nicht mehr an die Oberfläche gekommen sind. 180 Bergleute, die die Nachtschicht in der Bute-Zeche in Rhondda versahen, beschlossen, in einen Sym­pathiestreik mit den Arbeitern der Berdwas- und Fernhill-Zeche einzutreten und unter Tage zu bleiben. Auch in der Cwaparc-Zeche haben 38 Bergarbeiter beschlossen, in einen Untertagestreik zu treten.

In Begleitung des französischen Generalstabs- chefs General G a m e l i n und des Generals G i - raub stattete der polnische Generalstabschef Rydz-Smigly Metz einen Besuch ab, wo ihm zu Ehren eine Parade des 13. marokkanischen Schützen-Regiments stattfand. Anschließend besich­tigten die französischen und polnischen Generale die Maginot-Linie.

Wie sieht es in der:

irischast aus?

Das Geschäft auf der Leipziger Herbst­messe ist sowohl, was den Inland- sowie den Auslandabsatz angeht, im allgemeinen günstig ge­wesen. Das will angesichts der Unruhe, die rings­um in Europa, aber auch anderswo herrscht, sehr viel heißen, zumal es zeigt, daß die internationale Wirtschaft gerade zur Festigkeit der deutschen Wirt­schaft unbegrenztes Vertrauen besitzt. Diesmal sind auf der Leipziger Messe vornehmlich Gebrauchsgüter gefragt und verkauft worden im Gegensatz zur Früh­jahrsmesse, wo Waren und Gegenstände bevorzugt wurden, die der Erzeugung dienen. Nicht ohne Reiz ist es festzustellen, daß die Nachfrage nach Musik­instrumenten beträchtlich gestiegen ist, wobei das Klavier, dem vielfach schon der Untergang ange­kündigt war, an erster Stelle steht. Tatsächlich wird aus der Klavier-Industrie gemeldet, daß es gelun­gen ist, wieder Anschluß an eine Käuferschicht zu finden, die zahlenmäßig erheblich ist. Auch in aus­ländischen Berichten ist zu lesen, daß in Leipzig die Textil - und Bekleidungsmesse so unge­wöhnlich reich ausgestattet war, wie das früher kaum der Fall gewesen ist. Es wurden auch Neue­rungen gezeigt, die die Textilrohstoffe angehen, so daß auch die Besucher auf ihre Kosten gekommen sind, die den wirtschaftlichen Aufstieg Deutschlands scharf beobachten.

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Wieweit die Unruhen in Spanien dazu beitragen werden, das internationale Weingeschäst zu beeinflussen, läßt sich noch nicht übersehen. Der deutsche Weinbau hat seit 1933 unverhält­nismäßig gute Ernten zu verzeichnen, wobei es sicher ist, daß auch die Ernte von 1936 keine Aus­nahme bedeutet. Es ist nicht immer leicht gewesen, diese Ernten abzusetzen und unterzubringen, ob­schon Deutschland als Weinland weit hinter Frank­reich, Spanien und Italien steht. Wenn die Winzer mit dem Erlös der Ernten einigermaßen zufrieden sind, so ist das vornehmlich dem Reichsnährstand zu danken, der auch Mittel und Wege gefunden Hat, um durch Richtpreise den Winzern einen ange­messenen Erlös zu sichern. Auf dem Winzertag in Mainz ist dieser Tage ausdrücklich anerkannt wor­den, daß es für die deutsche Weinbauwirtschaft von Vorteil gewesen ist, das Fe st der deutschen Traube einzuführen. Es sei gelungen, mit Hilfe dieser Einrichtung Jahr für Jahr etwa 15 Mil­lionen Liter Wein zusätzlich unterzu­bringen, also Mengen, die bei dem Umfang der deutschen Weinbauwirtschaft nicht unerheblich ins Gewicht fallen. Der deutsche Weinbau sieht der weiteren Entwicklung zuversichtlich entgegen, zu­mal die deutschen Weine im Auslande ihren Rang als Edelweine behauptet haben.

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Einen weiteren Schritt auf dem Wege zu einer allmählichen Bereinigung von be­triebsfremden Beteiligungen hat der S ch u l t h e i ß-K o n z e r n durch den Verkauf sei­nes Minderheitspakets an Aktien der AG. für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens an die AG. der Gerresheimer Glashütten­werke vorm. Ferd. Heye vollzogen. Unter der früheren Leitung hatte sich dieser Brauereikonzern mit einer großen Zahl von Beteiligungen an Un­ternehmungen belastet, die mit der Bierherstellung wenig oder nichts zu tun hatten und jedenfalls die klare Uebersicht erschwerten. Uebrigens ist der Ver­kauf zu einem über dem Buchwert liegenden Kurse erfolgt, so daß die Schultheiß-Patzenhofer AG. einen Buchgewinn erzielt haben dürfte, den die Börse so­fort nach Bekanntwerden der Transaktion mit einer nicht unbeträchtlichen Kurssteigerung der Schul- theiß-Aktien beantwortete.

Einen Gradmesser für die Umlagerung des Ge­schäftes auf den internationalen Märkten bietet noch immer der Kraftwagen. Da läßt sich zunächst einmal feststellen, daß trotz der etwas gewaltsamen Ankurbelung der Kraftwagen-Industrie in den Ver­einigten Staaten das Geschäft mit Europa rückläufig geworden ist. Während im Jahre 1934 der Kraftwagen, der von General-Motors oder Ford geliefert ober hergestellt worden ist, in fast allen europäischen Ländern weitaus am häufigsten gefragt und gekauft wurde, hat sich für 1935 ein Rückschlag ergeben, der sich auch 1936 fortgesetzt hat. Dabei ist zu beachten, daß es die Kraftwagen- Industrie der Vereinigten Staaten durch äußerste Ausnützung der Technik und der Rohstoffmärkte fertig gebracht hat, sowohl Personenwagen wie Lastkraftwagen zu Preisen zu liefern, die gehn« §er sind als die der großen europäischen Länder, ebenfalls muß bie englische Kraftwagen- Inbustrie beibe Wagenarten noch immer für

einen Preis verkaufen, ber weit höher ist als der, den die Industrie der Vereinigten Staaten fordert. Deutschland ist es gelungen, Jahr für Jahr seinen Anteil an der Versorgung der europäischen Märkte zu steigern, was bei einzelnen Ländern schon dazu geführt hat, daß der deutsche Absatz an Kraftwagen nahe an den Absatz ber Kraftwagen aus den Vereinigten Staaten heranreicht. Das gilt vor allem für die Schweiz und Ungarn, das gilt aber auch für so umstrittene Märkte wie die des Baltikums. Die deutsche Industrie hat es fertig gebracht, zum Teil auch die englische und französische Kraftwagen-Industrie zu über­flügeln, während es noch vor der Machtergreifung so war, daß es in Deutschland mineftens ebenso viel ausländische Wagen gab als wie inländische Kraftwagen.

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Einen erfreulichen Schritt vorwärts auf dem Wege ber Motorisierung bedeutet bie für ben 1. September bekanntgewordene 12prozentige Preissenkung für den kleinsten Opel, den P 4, um 200 Mark auf 1450 Mark. Man kann diesen Vorgang nicht würdigen, ohne auf bie Preis­lage auf dem deutschen Automobilmarkt einzugehen, wie sie im Jahre 1925, also vor gut zehn Jahren, vorhanden war. Damals kostete der kleinste Opel, jener bekannte grüneLaubfrosch", 5250 Mark. Bereits im Jahre 1929 wurde dieser Preis auf 3500 Mark gesenkt. Wenige Jahre später, im Jahre 1934, dem Jahre, in dem sich die durch die Initia­tive des Führers angeregte Motorisierung des deut­schen Volkes erstmals voll entwickeln konnte, kostete derselbe Wagen nur noch 1850 Mark. Wenn nun heute dieser Wagen einen Preis erhalten hat, ben man immer noch für ein starkes Motorrab aufwen­den muß, und wenn trotzdem dem Käufer ein voll­wertiges Automobil angeboten wird, so darf dieser Vorgang im Interesse Der weiteren Motorisierung des deutschen Volkes stärkste Beachtung finden.

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Auf dem internationalen Metallmarkt sind gewisse Umschichtungen eingetreten, wobei aber die Länder, die wie Deutschland durch Arbeitsbeschaf­fung und andere Maßnahmen den Arbeitseinsatz gesteigert haben, verhältnismäßig günstig abschnei- den. Aus ber Statistik läßt sich feststellen, daß es burchaus nicht Deutschland ist, bas bie Metalle in großen Mengen bezieht, die sich für die Kriegs- ausrüstung eignen. Im Gegenteil, an Der Spitze Der Länder, die einen wachsenden Bedarf an Kupfer und Blei aufzeigen, steht England, ohne daß sich behaupten läßt, daß dieser Mehrbe­darf durchweg der Kriegsausrüstung gedient hat. Bei Deutschland ist zwar auch eine Steigerung des Verbrauchs aller fünf Metalle festzustellen, aber auch hier überwiegt Die Verwendung für rein wirtschaftliche Zwecke, insbesondere in der Bauindustrie sowie in der elektrotech­nischen Industrie. Wesentlich gestiegen ist der Verbrauch und Bedarf an Aluminium und Zink, was aber Metalle sind, die sich in abseh­barer Zeit in solchen Mengen in Deutschland selbst erzeugen lassen, daß auf die Einfuhr nicht mehr zurückgegriffen zu werden braucht. Deutschland ver­brauchte 1929 etwa 39 000 Tonnen Aluminium, eine Menge, bie bis 1935 auf 87 000 Tonnen stieg. Aber in dieser Menge sind auch Gegenwerte ent­halten, die dazu dienen, um bei der Ausfuhr ge­gen Kupfer eingetauscht zu werden. Sehr stark hat auch in Italien der Bedarf an allen fünf Metallen zugenommen, besonders 1935, was sich wohl durch die Vorbereitungen des Feldzuges in Ostafrika erklären läßt.

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Der Zollkrieg zwischen Japan und Australien, der im Juni dieses Jahres ausge­brochen war und bereits zu aktuellen Kampfmaß­nahmen von beiden Seiten geführt hatte, soll nach den neuesten Meldungen aus Sidney nunmehr nach längeren Verhandlungen b e i g e I e g t worden sein, lieber den Inhalt der neuen Uebereinfunft ver­lautet bisher noch nichts, man will der Tokioer Regierung Zeit zu einer Stellungnahme lassen, ehe die Oeffentlichkeit über die Einzelheiten unterrich­tet wird. Daß die beiden großen Handelspartner am Stillen Ozean auf irgend eine Weise zu einer Einigung kommen mußten, schien unausweichlich, denn trotz aller Rassengegensätze und trotz der Zu­gehörigkeit Australiens zum britischen Weltreich, dessen gefährlicher Konkurrent die japanische Wirt­schaftsausdehnung ist, sind die Interessen beider Partner so weitgehend miteinander verknüpft, daß eine tragbare Lösung auf die Dauer wohl nur mit Hilfe einer Einigung in der Zollfrage gefunden werden konnte.

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( Spüren-Ernte 33 !)