Ausgabe 
4.7.1936
 
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* 1936

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14,65

Motorisierung erschlossen könnten.

Geringe llmsahtätigkeit an den Getreidemärkten.

Arbeitskräften legt.

Neben wirklich voll ausgenutzten Industrien gibt es noch immer zahlreiche Kapazitätsreserven, die angesichts der knappen Kapitalbasis einzusetzen gilt, bevor an Neuinvestitionen gedacht werden sollte, die sich vielmehr auf Spezialgebiete, wie insbeson» dere die Verbesserung der deutschen Rohstoffbasis

zu konzentrieren haben.

Für den weiteren Fortgang des deutschen Wirt« schaftsaufschwunges kommt den Vorrats-, den Außenwirtschafts- und den Preisproblemen als einer dreifachen und in sich wechselseitig verflochte­nen Problemkette eine grundlegende Bedeutung zu.

53,25

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194,5

Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung im elften Halbjahr 1936.

Abendbörse freundlich.

Die Abendbörse lag ruhig aber ausgesprochen freundlich. Westd. Kaufhof auf die HD.-Mitteilun- oen hin auf 48,40 (47) erhöht, auch AEG. wieder beachtet und bei 37 also 0,13 v. H. höher gesucht. Montanwerte waren zu Mittagschlußkursen gefragt teilweise etwas darüber, so Mannesmann bis 104.50

GeseUichaft.. Dresdner Bant Retchsbaak ...

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I. G. Farben-Jndustrie Scheideanstalt........

Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft

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11

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

bis 28, do. III 12 bis 18, Bohnen 33 bis 35, Erb- en, Sack 10 bis 12, do. Gärtner 15 bis 18, Ge­würze!, gr. Bdl. 30 bis 40, Salatgurken, Treib la 18 bis 32, do. Kasten 10 bis 25, Einmachgurken 10, Karotten Bdl. 4 bis 5, do. 1/$ kg 7 bis 8, Kartoffeln, Erstlinge 8.00 bis 8.25, Kohlrabi 2 bis 4, Kopfsalat 3 vis 6, Steinpilze 30, do. Pfifferlinge 32 bis 35, Radieschen 4 bis 5, Rettich Bdl. 8 bis 10, St. 3 bis 10, Rhabarber 5 bis 6, Römischkohl 5 bis 8, Rote Rüben 5 bis 6, Rotkraut 12 bis 14, Spinat 14 bis 20, Schnittlauch 25 bis 30, Tomaten, Treib 30 bis 36, do. Kistchen zirka 5 kg netto holl. 2,20 bis 2,50, dto. holl. 2 bis 2,20, Weißkraut 5 bis 8, Wirsing 4 bis 5, Zwiebeln m. Schlotten 3 bis 5, Erdbeeren e nach Sorte 18 bis 32, Monats-Erdbeeren 60 bis 55, Heidelbeeren 22 bis 25, Himbeeren 28 bis 35, Johannisbeeren 15 bis 18, Kirschen 15 bis 28, dto. sauer 16 bis 22, Stachelbeeren, reife 18 bis

an Rindfleisch wurde durch Belieferung von aus- i ländischem Frisch- und Gefrierfleisch auf allen Markt- ' Plätzen sichergestellt.

In Kälbern war in Frankfurt (1132, in der . Vorwoche 1168) und in Darmstadt knapperer Auf­trieb bei steigenden Preisen. Spitzentiere gewannen um 3 Mk., mittlere und geringe Tiere um 4 Mark. In Mainz und Wiesbaden genügten die Anfuhren der Nachfrage, der Preis ging bis zu 2 Pf. zurück.

Der S ch a f m a r k t hatte in Frankfurt einen Auftrieb von 64 (102). Die Preise blieben hier gegenüber der Vorwoche unverändert.

Der Auftrieb in Schweinen hatte in Frank- rrrt eine Zunahme von rund 600 Tieren gegen die Vorwoche zu verzeichnen. In Frankfurt betrug bie» er 4900 (4346), Wiesbaden 1090, Mainz 1129, Darmstadt 766. Qualität war auf sämtlichen Märk­ten gut, der Bedarf der Metzger wurde restlos durch Zuteilung gedeckt.

Die Fleischgroßmärkte auf sämtlichen Plätzen waren ungenügend mit Rindfleisch beschickt. Die Zufuhren an Schweinefleisch genügten der Nachfrage, die Zufuhren an Kalbfleisch in Frank- urt, Mainz und Wiesbaden genügend, in Darm- tadt ungenügend. Die Preise waren gegenüber der Vorwoche unverändert.

* Butzbacher Werke für Eifenverar­beitung AG., Butzbach. Dem dieser Tage mitgeteilten Abschluß für das erste volle Geschäfts­jahr dieser der Bamag-Meguin AG. gehörenden Gesellschaft mit einer nach 151 000 RM. (44 300 für sechs Monate) Abschreibungen verbliebenen aus­geglichenen Gewinnrechnung ist aus dem Bericht nachzutragen, daß der Geschäftsgang den Erwartun­gen entsprechend sich 1935 entwickelt hat. Man konnte den der gesteigerten Beschäftigung entsprechenden Abschreibungserfordernissen voll Rechnung tragen. In das neue Geschäftsjahr fei man mit einem we­sentlich höheren Auftragsbestände eingetreten. Der Auftragseingang war auch seitdem befriedigend, fo daß bis auf weiteres mit einer ausreichenden Be­schäftigung gerechnet wird. Die Gefolgschaft umfaßte Ende Mai über 500 Köpfe.

Hamburg-Amertka-Paket..... 0 Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .® -21.®. für Verkehrswesen Akt. .. v Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Diskont».

Rhein-Mainische Börse.

Mttagsbörfe: Spezialmärkle beachtet.

F r a n k f u r t a. M., 3. Juli. Die Börse lag insge- samt freundlich. Wiederum traten einige Spezial­märkte in den Vordergrund, und zwar in Ab­lösung des bisherigen Montanmarktes Auslands­renten. Mexikaner durch Presse-Veröffentlichungen stark belebt, auch Ungarn und Caisse-Comune-Werte durch höhere Auslandskurse anziehend. Außerdem scheint eine bisherige große Verkaufsorder erledigt zu fein. 5 o. H. Gold-Mexikaner zogen 0,50, 4 v. H. do. 0,55 o. H., Irrigation 0,25 v. H. an. Ungarn Gold bis 9,20 (9) gehandelt. Auch deutsche Renten durchweg freundlicher, Altbesitz 112,55 (112,50), Kommunal-Ümschuldung 88,40 (88,20).

Von Aktien setzten Montanwerte recht fteundlich wieder ein, Harpener holten 2,25, Verein. Stahl­werke 0,40, Buderus 0,75 v.H. auf. Otavi weiter­hin lebhaft und auf angeblich 5 v. H. Dividende in Form von Bauxit-Aktien weiter auf 29,25 (28) er­höht. Der Farbenmarkt lag ruhiger und bewegte sich von 169,75 bis 170 (170), Scheideanstalt 1 v. H. fester. Am Elektrvmarkt zogen AEG. weiterhin auf 37 (36,40) an, Gesfürel lagen um 0,75, RWE. 0,75, Schuckert 1,50, Siemens 1,25 v. H. höher. Auch Zellstoffwerte wieder beachtet, Waldhof um 1,75, Aschaffenburger um 0,50 v. H. gebessert Von Maschinenwerten Daimler 0,50 v. H. höher, 3ung» Hans 0,40 v. H. gebessert. Die meisten Nebenmarkte lagen ruhig, aber zumindest gut behauptet. Reichs­bank lagen um 0,90, AG. Verkehrswesen 0,75 v. H. gebessert. Im freien Markte Preußen-Dollar eben­falls wieder eine Kleinigkeit freundlicher mit 69,75.

Im Verlauf änderte sich an der Grundhaltung der Börse nichts mehr. Mexikaner und Otavi blie­ben bevorzugt und gut gehalten. Aktien lagen ruhiger, teils traten leichte Befestigungen noch ein, so bei RWE., AG. Verkehrswesen, Rheimnetal Reichsbahn-Vorzugsaktien um je 0,25 v. H., Kau Hof um 1,50 v. H. Später festgesetzt wurden Ju­lius Berger um 3, Deutsche Linoleum um 0,75 d H höher. Andererseits lagen auch Abschwächun­gen um 0,25 bis 0,75 v. H. vor, so bet Verein. Stahlwerke um 0,50 v. H., Betula 0,75 v. H., IG. Farben 0,50 v. H. Einige Prozente schwächer lagen Schweizer Bundesbahn. Die Festigkeit der Groß­bank-Aktien hielt an, Kursbesserungen von wieder 1 bis 1,25 v. H. traten hier ein.

gen« und gütemäßig zu erhöhen.

Durch die mit der Intensivierung der Betriebe verbundene Steigerung der Roh- und Reinerträge kann zweifellos der Kauf eines Lastkraftwagens erheblich gefördert und erleichtert werden, zumal sich in der Praxis Schlepper und Lastkraftwagen in der besten Weife ergänzen. Aus diesem Grunde ist es denkbar, daß Bauernschlepper und Bauernkraftwagen zusammen (unter Umstän­den allerdings wohl auch nur der Klemschlepper allein) in Betrieb, die größer sind als 20 Hektar (80 Morgen), und bei günstigen Verhältnissen sogar in Betriebe, die größer sind als 10 Hektar (40 Morgen), in größerer Zahl Vordringen können. Nun gibt es rund 360 000 Betriebe über 20 Hektar und rund 450 000 Betriebe von 10 bis 20 Hektar. Rechnet man ganz grob daß von den erste­ren nur die Hälfte und von den letzteren nur em Drittel aus den verschiedenen obenerwähnten Gründen für Schlepper oder Lastkraftwagen in Frage kommen, so würde das bedeuten, daß bei der heutigen landwirtschaftlichen Struktur immer­hin rund 250000 bis 300000 Betriebe der den

schäft bietet heute das Bild eines auf hohen Touren laufenden binnenwirtschaftlichen Jnoestitionsauf- schwunges mit primär öffentlichem Antrieb.

Nach einer Gesamtanalyse der die Weltwirtschaft gegenwärtig bestimmenden ökonomischen Kräfte heißt es über Deutschland:

Die entscheidende Grundlage des deutschen 'Auf­schwungs ist nach wie vor die primär von der öffentlichen Hand in Gang gebrachte Investitions­tätigkeit, wobei sowohl nach dem Volumen als auch nach dem Grad der Steigerung gleichzeitig die öffentliche Verwaltung an der Spitze steht. Deren Anlageinvestitionen dürften 1935 etwa 6,5 Mrd. betragen haben gegen 2,2 Mrd. in 1933, während die Anlageinvestitionen insgesamt in der Wirtschaft auf 11,5 Mrd. in 1935 gegen 5,1 Mrd. in 1933 beziffert werden.

Die Tendenz aller wirtschaftspolitischen Mahnoh« men ist die einer neuen organischen Rationalisie­rung, die sich von überspannten Neuprogrammen und Maschinierungstendenzen fernhält und das Schwergewicht auf die bestmögliche Kombination von vorhandenen Produktionsanlagen mit den

101,5

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25, dto. unreife 12 bis 14, Pfirsiche, brutto itat 30 bis 35, Bananen, Kiste 12Vt kg netto, je nach Herkunft 5 bis 6V2.

Frankfurter Vultergrotzmarkt.

Frankfurt a. M., 3. Juli. Die Buttererzeuguna hat infolge des Rückganges der Milchgewinnung und des gesteigerten Trinkmilchverzehrs abgenommen, doch ist die Dersorgungslage durchaus befriedigend. Es notierten in Reichsmark per 50 kg frei Frank­furt a. M. (Verkaufspreise vom Großhandel an den Kleinhandel): deutsche Markenbutter 148, feine beut- sche Molkereibutter 145, deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter 125, holländische Butter 148, Margarine a) 97, b) 86, c) 56, deutsches Schmalz 95 bis 100.

Frankfurter Eiergroßmarkk.

Franksurt a. M., 3. Juli. Mit Beendigung der Einkühlung zu Vorratszwecken kommen seit dieser Woche wieder mehr Eier zum Frischverzehr auf den Markt. Die Dersorgunaslage wird dadurch in nächster Zeit etwas gebessert. Auslandeier kommen zur Zeit aus Dänemark und Finnland herein. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhan- delsverkaufspreife an den Kleinhandel): deutsche Handelsklasseneier S 12%, A 11%, B 11, C 10, D 9%; dänische Handelsklasseneier S 12%, A 11%, B 11, C 10, D 9%.

Mainzer Getreidegrohmarkt.

Mainz, 3. Juli. (Großhandelspreise per 100 kg): Weizen W 19 22,40 frei Mühle, Roggen R18 18,70 frei Mühle, Futterhafer H14 17,60 ab Station, Erzeugerfestpreis, Futtergerste G 11 18,50 ab Sta­tion, Erzeugerfestpreis, Weizenkleie W19 11,x Mühlenpreis, Roggenkleie R18 10,40, Mühlenpreis^ Biertreber 15, bis 15,25, Malzkeime 13,50 bis 14,, Weizen-Futtermehl 13,40, Mühlenpreis, Lu­zerneheu, lost, neue Ernte 5,, do. gebündelt 5,30 bis 5,40, Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 2,70 Hafer- und Gerstenstroh, gebündelt 2,50. Allgemeine , Tendenz: ruhig.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

Fwd. Berlin, 3. Juli. In der üblichen Halb­jahresübersicht der Reichs-Kredit-Gesell­schaft ist wiederum ein sehr reichhaltiges statisti­sches Material mit ausführlichen und zusammen­hängenden textlichen Erläuterungen zufammenge- tragen, das einen ausführlichen Ueberblick über die Entwicklung aller wichtigen Wirt- fchaftszweige im In- und Auslande gewährt.

Einleitend wird in einem zufammenfasfenden Ueberblick u. a. festgestellt, daß die Weltwirtschaft dem ökonomischen Betrachter nach ihrem gegen­wärtigen Stand ein Bild noch immer großer, aber sich allmählich in wichtigen Teilbereichen ver­ringernden Spannungen bietet. Wenn die Welt- proouftion gütermäßig bereits wieder den Krisen­einbruch überwunden hat, so ist das allein der Aktivität der Nationalwirtschaften zu verdanken. Der Wiederanstieg der industriellen Weltproduktion hat sich im ersten Halbjahr 1936 auf verbreiteter Basis fortgesetzt. Sie lag im ersten Quartal 1936 um rund 6 v. H. über dem Vor­jahresstand und überragte damit nicht nur das Krisentief vom Frühjahr 1933 um rund 40 v. H., sondern sogar den weltwirtschaftlichen Höchststand von 1929 um einige Prozente.

Der Bericht geht sodann auf die Krisenbekämp­fung in verschiedenen Ländern ein und stellt in bezug auf Deutschland fest, daß dieses ange­sichts der spannungsreichen Struktur eines roh­stoffarmen, auslandsverschuldeten Industriestaates folgenden Weg zur Krisenbekämpfung einschlagen mußte: Zur Schonung der beschränkten Rohstoff- und Devisenreserven war eine umfassende Ab­schirmung der eigenen Volkswirtschaft gegenüber dem Auslande unumgänglich. Die deutsche Wirt-

Äries--

2,452

42,00

55,60

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Schultheis Patzenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................

Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg .... Dessauer Gas .............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum Orenstetn L Koppel Westdeutsche Kaufhof Chade ...................

Accumulatoren-Fabrü .... Conti'Gummt............

Gritzner..............

Matnkraftwerke Höchst a.M. Süddeutscher Zuck«

Heber % Million Bauernbetriebe können nochmotorisiert" werden.

Eine Betrachtung des Institutes für Kon­junkturforschung über die Aufnahmefähig­keit der Landwirtschaft für Motorschlepper und Lastkraftwagen kommt zu folgender Schlußfolge­rung:

Je mehr derBauernschlepper", also ber kleine Universalschlepper, für alle oorfommenben Hof-, Felb- und Transportarbeiten verwendet werden kann, um so eher wird es gelingen, nicht nur Men­schen- und Pferbekraft zu sparen, sonbern auch bie Fruchtfolge zu verbessern, bie Betriebe zu intensi­vieren und den Ertrag von der Flächeneinheit men-

A.E.G...................... 0

Betula.................... ®

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6 Licht und Kraft ............. *

Felten & Guilleaume .....♦

Gesellsch.f.Elettr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität 6 Rhein. Wests. Elektr. °

Schuckert L Co............... ®

Siemens L Halske ®

Lahmeyer L 7

gibt Auskunft: 558: Unveränderte Häute-Kontin- gente für die Lederindustrie. 559: Höchstzulässige Preise für Felle und Haute der Zolltarif Nr. 153. 560: Verordnung zur Regelung des Marktes für Nadelgrubenholz. 561: Neufassung ber Be­stimmungen über Rohstoffkreditgeschäfte. 562: Die Behandlung von Devisenanträgen ber ber Reichspressekammer, Reichsschrifttumskammer ober ber Reichsfilmkammer unterstehenden Gewerbe­zweige und Einzelpersonen. 563: Neuregelung der Bestimmungen über die Zulassung von Devisen­beratern. 564: Bekanntmachung KP 158 ber Ueberwachungsstelle für unedle Metalle, betr. Kurs­preise. 565: Festsetzung der französischen Jndu- striekontingente für das 3. Vierteljahr 1936. 566: Kontingentierung von Toiletteseifen in den Nieder­landen. 567: Die Derarbeitunaskontingente für industrielle Fette. 568: Neue Verarbeitungsoor- schristen für Baumwollgespinste.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5Yi% Young-Anleihe von 1930 .

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mll

Auslos.-Rechten

*yt% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I.......

4Vi% ehem. 8% Hessischer Volks­staat 1929 (rückzahw. 102%) ...

4%% ehem. 8% Hessische Landes bank Darmstadt Gold R. 12.. -

b/2% ehem. 4yt% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

4y2% ehem. 8% Darmst. Komm Landesb.Goldschuldverschr. R.b

Oberhessen Provinz-Anleihe mii Auslos.-Rechten .....

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

5%% ehem. 4-4% Franks. HYP.

Bank-Liqu.-Pfandbriese.......

6yt% ehem. 414% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. -..

<%% ehem. 8% Pr. Landespfant^ briefanstalt, Pfandbriefe R- 19 4y9% ehem. 7% Pr. Landespfand

briesanst., Gold Komm. Obl.2O Steuergutsch.Berrechnungsk. 84-38

4% Oesterretchische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913........

5% abgest. Goldmextkaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Gerte I ................

Schlußk. Mittag- börse

3.7.

141

130 240,75 143,25

99,13 29,13 127,5

126,75

(103,75), Verein. Stahlwerke 99,50 (99,13). IG.- Farben 169 (168,90). Auslandventen, vor allem ! Mexikaner, ruhig bei gehaltenen Kursen. Deutsche : Anleihen lagen freundlich. Der Verlauf blieb allge­mein freundlich, AEG. und Kaufhof noch 0,13 fester. Bankaktien zogen weiter mäßig an, Commerzbank , um 0,50, DD-Bank und Dresdner Dank je 0,25 o. H. ; erhöht. Luxemburger Internationale Bank mit ; 10,50 (8,60) kräftig gesteigert. JG.-Farben schlossen 169, Kaufhof leicht abgeschwächt bei 47,90 bis 48.

Der R e n t e n m a r 11 hatte keine bemerkens­werte Veränderungen mehr zu verzeichnen. Es no­tierten u. a.: Altbesitz 112,50, Farbenbonds 130,40, 4proz. Ungarn Gold 9,20, 4proz. Ungarn-Kronen 2,80, 4proz. Rumänen 5,65, 5proz. Mexikaner innere E 6,65, 5proz. äußere Mexikaner 14,65, 4'/2proz. dto. Irrigation 9,50, Lissabon Stadt 75 Adca 78,13, Commerzbank 95,50, DD-Bank 97,50, Deutsche Ueberseebank 166, Dresdner Bank 97,50, Frankfurter Hyp. Bank 97, Psälz. Hyp. Bank 83,50, Buderus 106, Harpener 128,50, Mannesmann 104,25 bis 104,50, Otavi 29,25, Rheinstahl 143,75, Laurahütte 22,50, Verein. Stahlwerke 99,40 bis 99,50, Aku 52,25, AEG. 37,13, BMW. 143,50, Be- kula 155,50, Conti Gummi 194, Erdöl 129,75, Scheideanstalt 272, Deutsche Linoleum 191,50, Licht und Kraft 157,50, IG.Farben 169, Gesfürel 142,50

Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.

Frankfurt, 3.Juli. Der Gemüsemarkt war in allen Arten reichlich beschickt, der Verkauf war aber im Vergleich zum Angebot ungenügend. Mit Ausnahme von Erbsen waren rückläufige Preise zu verzeichnen. Ausländische Tomaten aus­reichend angeboten, der Absatz war befriedigend bei rückläufigem Preis. Am Obst- und Südfrüchtemarkt waren Erdbeeren nachlassend, Kirschen, Heidel­beeren und Johannisbeeren gut- angeliefert. Die Nachfrage war nicht befriedigend. Erdbeeren hatten erhöhte, Kirschen und Johannisbeeren fallende ; Preise, im übrigen lagen sie unverändert. Jtalieni- i sche Pfirsiche hatten ausreichendes Angebot bei be- friedigendem Absatz und rückläufigem Preis.

Es notierten: Blumenkohl I 32 bis 38, do. II 20

Buderus .............

Deutsche Erdöl ^sch^BIenKöln-Neuessen S! Bergbau ; Bergbau Genüsse cknerwerke/......

ytenc-smann-Röhreri«

Die Lage an den Getreidemärkten ist unverändert und im allgeme-inen sehr still, da infolge Waren­mangel Umsätze in diesen Wochen vor ber Ernte kaum mehr erfolgen können. Die Mühlen sind zwar bestrebt, bie letzten Bestände in Weizen aus den i Händen der Erzeuger zu erhalten, können aber bar- i über hinaus kaum Mahlgut erhalten, ba aus Nord- 1 deutschlanb selbst am Oberrhein kein Angebot mehr i vorliegt. Jedoch ist ihre Versorgung in Weizen bis zur Ernte völlig ausreichend, um so mehx, als sie ihre Pflichtlagerbestände z. T. vermahlen können. Sofern aber wirklicher Mangel besteht, füllt bie Reichsstelle mit Abgaben, besonbers in Roggen, bie Lücken aus. Ueberdies erwartet man noch gegen Mitte bieses Monats ben Roggenschnitt in man- eben Gegenben unseres Bezirkes.

2 Auch in Gerste ruht bas Geschäft vollkommen. Nur Hafer wirb in kleinen Mengen gehandelt, wo­bei das Angebot die Nachfrage zur Zeit übersteigt. Vielfach sind die Verbraucher genügend eingedeckt, oder aber sie erwarten noch ben Eingang der von der Reichsstelle ausgegebenen Zuteilungen. Für norddeutschen Hafer lauten die Forderungen auf etwa 19 Mark je 100 Kilogramm frei hiesigen Sta­tionen.

In Futtermitteln ist es still geworden. Kleie ist ausreichend vorhanden, aber doch laufend unterzubringen, was bei Futtermehl nicht ber Fall ist. Schnitzel finb bagegen lebhaft gefragt und wer­den zur Zeit in mäßigen Mengen aus Nordbeutsch- lanb bezogen. Für Kartoffelflocken bleibt bie Nach­frage stetig, während das nachlassende Angebot zu steigenden Preisen führt. Zur Zeit lauten bie For- berungen auf 20,80 Mark je 100 Kilogramm frei hier. Biertreber findet noch kein großes Interesse, so daß die Brauereien für das reichliche Angebot nur sttten ben Höchstpreis erhalten. Malzkeime fm- den nur selten Abnehmer. Mit der letzten Oelkuchen- zuteilung ist bas Geschäft in diesem Kraftfutter- mittel abgeschlossen. Die Landwirtschaft ist aber einigermaßen versorgt, so baß auch für Mischfutter noch f$jn großer Bebarf besteht. An Stelle von Fischmehl wirb zur Zeit Walmehl preiswert m guter Qualität angeboten.

In Rauhfutter bleiben bie Umsätze sehr klein Die Preise sind bei gutem Angebot gedrückt. Stroh ist nach wie vor schwer abzusetzen.

Marktübersicht der Viehmärkte.

Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Darmstadt.

Die 283 (gegenüber ber Vorwoche 187) in Frank­furt aufgetriebenen Rinb er genügten nicht der Nachfrage. Das Vieh mürbe ben Metzgern jugetedt. Dies mar auf ollen vier Märkten ber Fall. Die Qualität bes aufgetriebenen Großviehs war auf sämtlichen Märkten mittel Der notroenbige Bebarf

Schluß- lurs

2-7.

14?

130

241

144,25

99,13

27,9

128,4

126

183,5

Schlußk. Abend« börse

3.7.

141,5

240,5 143,75

99,5 29,25

127

Philipp Holzmann 4| 125

Zementwerk Heidelberg 7 141

Cementwerk Karlstadt.........6| 150 I

124,5 1 125 1

141,5 -

150| -I

32,9 1 32,9 1

225 | 228 I

I Schluß- I kurs

Datum | 2.7

Mansfeld« Bergbau.......6yt\ 139,5

Kokswerke .................. 6

Rheinische Braunkohlen 12

Ryetnstahl............ 4 144,13

Bereinigte Stahlwerke 3Vi 99,4

Otavi Minen ...............O 28

Kaliwerke Aschersleben 5 128,25

Kaliwerke Westeregeln 6| 125,5

Kaliwerke Salzdetfurth 7%|

angeführten

Frankfurt a.M.

Berlin

Gchluß- kurs

Schlußk. Abend- börsc

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

2.7-

3.7.

2.7.

3.7.

4% oeflflL Serie h ............

5% Rumän. veretnh. Rente tt. 1903 4>4%Rumän.vereinh.Rentev.lS13 4% Rumänische vercinh. Rente .

2%% Anatolier ..............

6,7

9,85

5,6

6,6

9,8

5,65

42,5

6,7

9,8

5,7

42,75

6,7

9,95

5,7

42,25

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

2.7

37.

2.7

3.7.

2.Juli

3.3ui

Amtliche

Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

0,660

0,664

0,658

0,662

Brüssel ....

41,98

42,06

41,98

42,06

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia 7....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,56

55,68

55,63

55,75

Danzig ....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,445

12,475

12,46

12,49

Helstngfors.

5,485

5,495

5,49

5.59

Parts .....

16,44

16,48

16,435

16,475

Holland ...

169,12

169,46

169,10

169,44

Italien....

19,53

19,57

19,53

19,57

Japan .....

0,727

0,729

0,728

0,730

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

62,54

62,66

62,63

62,75

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,31

11,33

11,32

11,34

Stockholm...

64,16

64,28

64,24

64,36

Schweiz ...

81,20

81,36

81,21

81,37

Spante»...

34,05

34,11

34,06

34,12

10,295

10,315

10,29

10,31

Budapest ..

Reuyork...

2,480

2,484

2,480

2,484

Bertm.Z.Zuii

Geld

Amertkantfche Roten........-.....

2,432

Belgische Noten..................

41,84

Dänische Noten .................

55,38

Englische Noten .................

12,425

Französische Noten...............

16,385

Holländische Noten...............

168,68

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

62,41

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

64,02

Schweizer Noten.................

81,03

Spanische Noten.................

33,72

Ungarische Noten