Ausgabe 
4.5.1936
 
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'r. 103 Dritter Blatt

Montag, 4-Mai 1936

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Kreistag der Deutschen Stenographenschast

2 4 0 Silben: Sehr gut u. E.

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Blick in den Saal während des Wettfrisierens. (Aufnahme: Neuner, Gießenex Anzeigers

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(Aufnahmen [3]: Neuner, Gieß. Anzeiger.)

Rechts nebenstehend:

Stenographen unserer Heimat im Wettbewerb um die Höchstleistung.

Mitte links:

Wettbewerb auch an den Schreibmaschinen. Die ge­stellten Bedingungen for­dern höchste Leistung.

Maschinenschreiben.

Gruppe Praktiker.

Brückmann, Gießen, 16,454 Punkte, sehr

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Gießen, Margarete Hartmann, Bad-Nauheim, Otto Erb, Wieseck, Helm. Naumann, Großen-Linden, Gg. Bein, Friedberg, Linny Schultheis, Großen-Linden, Charlotte Meier, Bad-Nauheim, Friedrich Bolpert, Emmi Wahl, Mimi Bastian, sämtliche Gießen, Otto Gerth, Friedberg, Ernst Phil. Krause, Gießen, Adolf Steih, Schotten, Wilhelm Zimmermann, Gießen, Heinrich Schmidt, Schotten, Mariechen Gontrum, Gießen, Mariechen Löffler, Friedberg, Helmi Zach- riy, Bad-Nauheim, Reinhold Steidel, Friedberg, Hilde Dapper, Gießen, Bertel Thomas, Friedberg. Sehr gut: Friedrich Nuhn, Gießen, Günther Brück, Wetzlar, Elfriede Schalk, Butzbach, Kurt Me- bus, Karl Schieferstein, beide Gießen, Philipp Bill, Butzbach, Hella Busch, Karl Bender, August Hock, sämtliche Gießen.

Abteilung 60 Silben. Hervorragend: Hilde Graf, Schotten: Willi Schäfer, Wieseck; Ru­dolf Möller, Gießen; Ilse Wurm, Gießen, und sämt­liche einen Ehrenpreis; Willi Stipp, Friedberg; Walter Reuter, Wieseck; Gerhard Schultz, Fried­berg; Heinz Loos, Friedberg; Wilhelm ©immer, Gießen; Wilhelm Heutzenröder, Friedberg; Heinrich Pflandt, Schotten; Erwin Karl Schäfer, Wieseck; (Berti Seibert, Wieseck; Gusti Reeh, Gießen; El­friede Simmermacher, Gießen; Paul Mania, Wie-

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Am gestrigen Sonntag beging die Friseur- Innung f ü r Stadt und Kreis Gießen im Saale des Gesellschaftsvereins (Klub) um die Mittagsstunde m würdiger Weise die Feier ihres 50jährigen Bestehens. Zu der Ver­anstaltung waren Vertreter der Partei mit dem Reichsinnurrgsmeister Renz an der Spitze, Ver­treter der Behörden, der Gießener Innungen und zahlreiche weitere Ehrengäste im Kreise der Jn- nungsmitglieder und ihrer Mitarbeiter erschienen.

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63,4' 81-Ü 34,01 10-235

Handwerk und das deut­sche Vaterland wieder zu neuer Blüte kommen könne.

Nach dem von der Mu­sik gespielten Ave Maria von Schubert hielt der

seck; Willi Wollgast, Gießen. Sehr gut: Gerda Baumgartner, Friedberg; Willi Luh, Reichs­bahn Gießen; Albert Weiß, Großen-Linden; Rudi Junker, Großen-Linden; Lotti Hertel, Schotten; Erwin Engelbach, Reichsbahn Gießen; Emma Glock, Schotten; Peter Heß, Büdingen; Willi Launsbach, Großen-Linden; Wilhelm Repp, Schotten; Irm­gard Zöller, Gießen; Erwin Kreiling, Wieseck; Mar­got Kreiling, Wieseck; Emil Rosignol, Wieseck; El­friede Schneider, Wieseck; Irene Rudolf, Großen- Linden; Hans Rau, Wieseck; Erwin Gebhardt, Friedberg; Anneliese Keller, Friedberg; Heinrich Grimmelbein, Großen-Linden; Heinrich Reiber, Schotten; Werner Barnick, Gießen; Willi Größer, Großen-Linden; Walter Ley, Gießen; Willi Becker, Wieseck; Erwin Römer, Wieseck; Irmgard Ulbrich, Gießen; Alwin Kling, Wieseck; Karl Kusch, Schotten; Kurt Hausrath, Gießen. Gut: Sieg­linde Bartelt, Wetzlar; Werner Deibel, Wieseck; Herta Walther, Wieseck; Otto Mank, Wieseck; Hed­wig Dippel, Gießen.

503abre Friseur-Ünnung Stadl und Kreis Gießen

Bezirks-Ausscheidungs-Frisieren um die Bezirksmeisterschast des Gaues Hessen.

Oie Glückwünsche.

Als erster brachte Regierungsrat Weber im Namen des Kreisamtes Gießen Der Friseur-Innung zu diesem denkwürdigen Tage herzliche Glückwünsche dar. Sodann überbrachte Kreisamtsleiter S ch i m - m e l die herzlichen Glückwünsche der Partei und der Deutschen Arbeitsfront. Kreishandwerksmeister Stühler sprach die Glückwünsche des Landes- Handwerksmeisters und seine herzlichen Wünsche als Kreishandwerksmeister aus, ferner übermittelte

Reichsinnungsmeister Renz

eine längere Ansprache, die er unter das Geleit­wortArbeit und Ehre" stellte, und in der er die hohe Bedeutung einer guten handwerklichen Leistungsarbeit heroorhob. Diese Leistung im besten Sinne des Wortes bedeute im weiteren und neuen SinneArbeit". Das Handwerk habe die Verpflich­tung, aus sich heraus schöpferisch zu gestalten und damit die Anforderungen des Neuen zu erfüllen. Das Gebot der Ehre verlange, die Arbeit nicht etwa als eine Last zu empfinden, sondern sie immer als Quelle der Schaffens- und Lebensfreude anzu­sehen. Weiterhin nahm der Redner nachdrücklich Stellung gegen die Machenschaften eines unlaute­ren Wettbewerbs und betonte, daß nur durch einen gefunden und ehrlichen Wettbewerb sowohl dem Handwerk, als auch der Bevölkerung am besten ge­dient fei. Anknüpfend an feine persönlichen Erfah­rungen bei den Schlußkämpfen des Reichsberufs­wettkampfes in Königserg hob er eindringlich die Wichtigkeit der unablässigen weiteren Ausbildung im Beruf hervor, nicht etwa allein für die Jugend, sondern auch für die Meister und hier namentlich für die älteren Meister, die bisher in ihren Leistun­gen noch nicht mit den Erfordernissen der neuen Zeit mitgekommen sind. In diesem Zusammen­hänge betont: er, daß es im nationalsozialistischen Reich in keiner Weise einen Schutz gegen den ehr- lichen Wettbewerb geben werde, daß alles Be­streben auf die Erzielung der höchsten Leistung ab­gestellt sei und sich daraus von selbst der Grundsatz der Auslese unter den Berufsangehörigen ergebe. Am Schlüsse seiner Ansprache weihte der Reichs­innungsmeister die neue Fahne der Friseur-Innung mit dem GeleitwortArbeit und Ehre".

Obermeister Götz übernahm die Fahne mit dem Gelöbnis der Treue in den Besitz der Innung und übergab sie mit ermahnenden Worten dem Fahnen­träger.

Die Jubiläumsfeier

wurde mit dem feierlichen Einzug der Fahnen, zwar der Jnnungsfahnen der Metzger und

Bäcker, sowie der noch verhüllten neuen Jnnungs- fahne der Friseur-Innung, eingeleitet. Die K a - pelle Grengel brachte sodann als schönen Auf­takt eine Ouvertüre von Carl Maria von Weber zu Gehör. Das Mitglied des Stadttheaters Paul Nieren sprach anschließend in ausgezeichneter Weise einen Prolog, in dem in poetischer Form ein Ueberblicf über das halbe Jahrhundert der Friseur- Innung gegeben und die in dieser Handwerkerge­meinschaft waltende Einigkeit hervorgehoben wurde.

Innungsobermeister Göh

richtete hierauf herzliche Worte der Begrüßung an die Vertreter der Partei, besonders an den Reichs­innungsmeister Renz, an die Vertreter der Be­hörden und an die übrigen Gäste. Sodann gedachte er der mittlerweile sämtlich verstorbenen zehn Gründer der Innung, der gleichfalls entschlafe­nen übrigen Berufskollegen, der Gefallenen des Krieges und der nationalsozialistischen Freiheitsbe­wegung, während die Versammlung sich zu Ehren der Toten erhob und die Musik die Weise vom guten Kameraden spielte. Der Redner gab weiter­hin in großen Umrissen einen Blick auf die Ge­schichte der Innung und wies dabei besonders auf die Einrichtung der Fachschule hin. Er erwähnte aber auch, daß im Friseur-Beruf in unserer Stadt eine starke Übersetzung besteht, und er führte da­für zwei Zahlenbeispiele an: im Jahre 1914 gab es in Gießen bei einer Einwohnerzahl von rund 33 000 Menschen 36 Friseure, im Jahre 1934 zählte man bei rund 35 000 Einwohnern 76 Friseurge­schäfte. Für den verschärften Kampf ums Dasein sei die Innung ein starker Schutz ihrer Angehöri­gen. Der Obermeister gab ferner der Freude und her Dankbarkeit feiner Jnnungsmitglieder für das Ausbauwerk unseres Füh­rers Adolf Hitler Ausdruck und erwähnte mit besonderer Genug­tuung die von der na­tionalsozialistischen Re­gierung geschaffene deut­sche Handwerksordnung und die Einführung des großen Befähigungsnach­weises, durch welche wie­der Ordnung und Sau­berkeit in das Handwerk gekommen und die Lei­stung allein wieder zum maßgebenden Faktor ge­worden sei. Am Schlüsse seiner Ansprache gab er dem Stolze der alten Handwerksmeister dar­über Ausdruck, daß es ihnen vergönnt ist, an dem Neuaufbau des Handwerks mitzuarbei­ten, und er forderte die jungen Handwerker auf, allezeit in Treue und Dankbarkeit zum Führer zu stehen und an feinem Werke mitzuarbeiten, weil nur dadurch das deutsche

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hri! auf den Führer.

Für den Abend hatte die Ortsgruppe Wieseck hirn Zusammenarbeit mit der NSG.Kraft durch Jieifee" für ein

gemütliches Beisammensein

goo-at Der geräumige Saal des Gastwirts Braun tor dis auf den letzten Platz besetzt als Orts- Ms penführer cand. phil. K I i n g die überaus zah- reden Gäste begrüßte. Sern besonderer Gruß galt btm Kreisgebietsführer K. H- K u hl (.G^ßen) und bin Ortsgruppenführern aus Öem Äretsgebiet, wie b.m Kreisleiter der NSG. -Kraft durch Freude M en, Bienengräber. Ber musikalischen ©ei­lt -rächte dann die Spielgruppe Kiefer aus Frank- irt a M ein reichhaltiges Programm amüsanter E interessanter Kleinkunst. Der ständige reiche 9-hU bero es daß die Wiesecker Ortsgruppe mit dl^rpflichtung dieser Künstlerschar allen Besuchern e:n frohen und unterhaltsamen Abend bereitet ! M dem gemeinschaftlichen Mittagessen sand e' Rundgang durch Wieseck siatt wobei auch e-i ?n Betrieben em Besuch abgestattet wurde^ Li Nachmittag trafen sich die Stenographen u jr Gäste im Braunschen Saal, um einige ver- Witte Stunden zu verleben. Der Letter des Krei Wi-tes, Prokurist K. H.Kuhl, leitete die

Giegerverkimdigung

|| Dankesworten an die Wiesecker Kunstgen osten fi Die Uebernahme und gute Durchführung Igxng ein. Gleichfalls dankte er den gastfreien Beider Einwohnern für die große Anteilnah

die Bereitstellung der Freiguartiere, sowie

-eichen Gönnern, die mit dazu beigetragen Mm, daß eine stattliche Anzahl von Ehrenpreis

verteilt werden konnte. Dank der vorzüglichen Or- pamjation und der fleißigen Mitarbeit des Wett­schreibausschusses unter der Leitung von August Siebert, Gießen, konnte das Ergebnis des Leistunbsschreibens noch bekanntgegeben werden. Die aufgerufenen Namen wurden mit lauten Freu­denrufen ausgenommen.

OieErgebmffe des Leistungsschreibens.

niger, Gießen; Aenne Magold, Gießen, und je Ehrenpreis; Frau Hildegard Keller, Gießen; Ger­trud Hermann, Gießen; ©ertraut Hepding, Gießen. Sehr gut: Waltraut Müller, Gießen; Marie Schneider, Gießen; Hildegard Reinhard, Wetzlar; Katharina Grill, Gießen; Karl Heinz Kuhl, Gießen; Ernst Schneider, Wieseck. Gut: Wilhelm Liehr, Grünberg: Adolf Mäser, Büdingen; Ludwig H. Bester, Gießen.

140 Silben. Hervorragend: Ruth Wint- terlin, Gießen; Erika Wigandt, Gießen, und je Ehrenpreis. Sehrgut: Hans Wahl, Friedberg; Karl Hahn, Wetzlar; Georg Bingel, Gießen; Ernst Schneider, Wetzlar; Karl Weinandt, Großen-Linden; Elly Fink, Gießen; Ida Fett, Großen-Linden; Al­bert Hinkel, Gießen; August Meisfinger, Gießen; Walter Zulauf, Gießen; Ernst Schmittdiehl, Gießen; Liesel Bernet, Friedberg; Willi Heidlindemann, Gie­ßen; Georg Bieler, Friedberg; Helmut Seibert, Gießen. Gut: Willi Koch, Gießen; Otto Schnei­der, Gießen; Elli Philipp, Gießen; Ludwig Schöck, Gießen; Hans Werner, Gießen; Willy Luckhardt, Gießen.

Abteilung 120 Silben. Hervo rrage nd: Anneliese Adam, Reichsbahn Gießen; Dina Michel, Grünberg; Emil Biedenkopf, Gießen; Hildegard Siebert, Gießen, und je Ehrenpreis; Wilhelm Haas, Gießen. Sehr gut: Trude Kadenbach, Friedberg; Maria Bernd, Reichsbahn Gießen; Ilse Hammer, Friedberg; Karl Fuchs, Gießen; Ria Dörmer, Gie­ßen; Berta Eisenbach, Gießen; Irma Heußinger, Grünberg; Helene Schimpf, Butzbach; Max Throrn, Gießen; Karl Nachtigall, Gießen; Walter Bender, Großen-Linden; Hanni Groß, Friedberg; Karl Wil­helm Damm, Gießen; Lilli Reutzel, Friedberg; Ma­ria Jhl, Friedberg; Lore Hofmann, Gießen; Els­beth Waldmann, Wetzlar; Fritz Weiß, Gießen; Wil-

t.) Um eb: 380 Färsen), kosteten:

bis 43, bis 44, veine 50 Schweine fe ruhig-

Helm Dapper, Wieseck; Gertrud Seiler, Wetzlar; Erna Klein, Wetzlar; Karl Enz, Gießen. Gut: Helmuth Henning, Reichsbahn Gießen; Marie Schmelz, Gießen; Heinrich Wahl, Reichsbahn G'e- ßen; Gretel Nestel, Friedberg; Elfriede Becker, Wetzlar.

Abteilung 100 Silben: Hervor­ragend: Otto Bechstein, Friedberg, Helmut Stephan, Wieseck, Wilhelm Böhm, Schotten Fried­rich 0. Lemmers, Gießen, sämtlich Ehrenpreise, Ma­rie Gümbel, Großen-Linden, Hans Medebach, Gie­ßen, Marie Einhäuser, Gießen, Hans Rupp, Wie­seck, Josef Kämmerer, Gießen, Walter Albus Fried­berg, Anneliese Suchan, Gießen, Marie Winter, Gießen, Wilh. Arnold, Gießen, Robert Hofmann, Gießen, Erwin Keßler, Gießen, Rudolf Grün, Grünberg, Karl Vierheller, Grünberg Ernst Krauß, (Brünberg, Rosemarie Simon, Gießen, Elfriede Werner, Gießen, Erna Bellof, Wieseck. -Sehr gut: Ernst Busch, Friedberg, Irma Schnecher, Wieseck, Else Georg, Gießen, Erwin Weller Wie- seck, Erna Dech, Wieseck, Walter Meyer^ Friedberg, Otto Strack, Wieseck, Marie Bierau, Wieses Kurt Merboth, Friedberg, Else Schmelz, Gießen, Elsbeth Löffler, Gießen, Adolf Michel, Wetzlar, Karl Hilde­brandt, Gießen, Elly Erbe, Gießen Elfriede Bock, Gießen, Hans Post, Wieseck, Eli adeth L.ch Reichs­bahn Gießen, Otto Deibel Wieseck, Wilhelm Eich, Gießen, Ernst Römer, Gießen, Paul Heldlmde- mann, Gießen, Anna Weihrauch, Greßen, Ernst Rock, (Brünberg Waller Ustnger Alsfeld Else Meckel, Bad-Nauheim, Gertrud Weigand, Gießen, Albert Schäfer, Gießen, Marie Rinner Gießen, Minna Heß. Bad-Nauheim. August Schneider, Grünberg. Margrit Fahrenbach, Gießen, Ruth Po- kroppa, Wetzlar, Alfred Erb, Wieseck Heinrich Schmadel, Grünberg, Annemarie Raab Gießen, Herbert Kais, Butzbach. Gut: Gerda Hofmann, Gießen, Lieselotte Rühl, Gießen, Marie Klein, Wetzlar. _ s

Abteilung80Silben: Hervor ragen d: Karl Zulauf, Gießen, Heinrich Sommer, Fr^dberg. Karl Scherer, Wieseck, Alfred ßHjerer, Wi^eck, (Bretel Hetzel, Friedberg, sämtliche Ehrenpreis Karl Stoll, Großen-Linden, Kurt Rottenbacher Friedberg, Friedrich Schmidt, Friedberg, Elfriede Reitz Butzoach, Liesel Melcher, Herta Dotier, Irmgard Fischer, alle

ik. 6.30: in. 8.10: lernsunk. ] Nach' Mittags- iigkeiten. t Frau, i: Unter«

Meister ; Preis« ein ®ar- den. l8;

Klatsch, ik. Kleine ,k bringt ). Unter- achrichten lngs- um»

Abteilung 2 4 0 Silben: Sehr gut u. E. Ewald Bötig, Gießen.

Abteilung 220 Silben: Hervorra­gend u. E.: Fritz Reh, Gießen; Dora Kern, Gie­ßen. G u i: Hans Schul, Friedberg.

Abteilung 2 0 0 Silben. Sehr gut und Ehrenpreis: Willi Brückmann, Gießen; Richard Strauch, Gießen.

Abteilung 18 0 Silben. Hervorra­gend: Emil Jost, Wetzlar; Karl Meister, Gießen; Emma Reitz, Gießen, und je Ehrenpreis; Emmi Huppert, Friedberg; Helmut Zschunke, Gießen. Sehr gut: Johanna Graf, Gießen; Else Schul, Friedberg; Gretl Roßkath, Gießen; Hans Becker, Gießen; Anni Schmittdiel, Gießen; Anneliese Be- fart, Wetzlar. Gut: Irmgard Schalch, Gießen.

Abteilung 160 Silben. Hervorragend: Elvira Spitaler, Friedberg; Elly Pölitz, Gießen; Anneliese Pauly, Reichsbahn Gießen; Elfriede Ten-

2er älteste (Regierungsbaurat i. R. von Lem­mers, Gießen, 75 Jahre alt) und der jüngste Teil­nehmer (Werner Deibel, Wieseck, 13 Jahre alt) des Wettbewerbs, unterhalten sich über ihre Arbeiten.

Der Kreis Gießen der Deutschen Stenographenschaft führte zu seinem Kreistag bereits am Samstag zahlreiche Vertreter der Ortsgruppen aus Oberhessen, das.Lahntal und dic angrenzenden preußischen Gebiete umfassenden Streisgebiet nach Wieseck. Die rührige Orts­gruppe unter der Leitung von cand. phil. Kling hatte in mustergültiger Weise die Vorbereitungen für einen reibungslosen Verlauf des Kreistages ge­troffen. Am Samstag wurde der Kreistag mit einer

Unferrid)t61eifer=3efpred)ung

in derGermania" eröffnet Nach einleitenden Be- orußungsworten des Kreisgebietsführers K. H. Kuhl (Gießen) sprach der Gießener Ortsgruppen­führer Heinrich Graf überDie neuen Schrift­formen". Durch vergleichende Darstellungen der Einheitskurzschrift von 1924 zur Deutschen Kurz­schrift nach der Verordnung vom 30. 1. 1936 be­wies, daß das nun einfachere Regelwerk und die einfachere Schreibweise eine glückliche Verbindung ber früheren Schreibform mit der jetzigen darstellen, so daß jeder, der das frühere Schreibsystem be­herrschte, auch die neue Form lesen kann. Durch du Zusammenarbeit der Ministerien mit den

I Sbulbehörden ist eine ausgezeichnete Arbeit ge­ltet worden, die sich zum Vorteil Des einzelnen Breibers und zum Wohl des Volkes, das mit bem Gedanken und Wissen der Deutschen Kurzschrift zu durchdringen die Aufgabe der Unterrichtsleiter ist auswirken möge. Bei der anschließenden I oertreterversammlung des Kreises konnte Kreisgebietsführer K. H. Kuhl etwa 50 Mbgefanbte der 17 Ortsgruppen des Kreisgebietes begrüßen. In einem umfassenden Bericht über die

Iin erfreulicher Weise vorangeschrittene Arbeit rief zu weiterer Werbung für den Gedanken der

I deutschen Kurzschrift auf. Zu der ständig steigenden Zahl der Schüler und der Unterrichtsstunden hat stlh ein Zuwachs von limd 200 Mitgliedern m Kreisgebiet gesellt. Du Kreis umfaßt nun- nchr in den 17 Orts- jrunpen rund 1700 Mit- jlieler. und es ist zu er- ixirten, daß auch die .Ml der Ortsgruppen ich vermehrt. Die Not- iDci^iafeit der Kurzschrift unb ihre Forderung durch Uie Negierung wirkt sich (;un h:"end aus. Die deut­sche Kurzschriftler sind 4|tol; darauf auf ihre Art «im Aufbau des Volkes iniit elfen zu dürfen. Der Forschrift der Kurzschrift iMnlaßt sie, auch dem tNajchinenschreiben beson- ilelk Bedeutung beizumes- tien, und so soll auch diese Umbildung in den ein- ;leinen Ortsgruppen bes- ete Beachtung finden.

Nachdem Kreiskassenwart Ludwig Gravelius ICchen) den Kassenbericht üorgetragen hatte, der miDnete Kassenverhältnisse auswies, wies der Ikieisgebietsführer noch besonders auf den Gau - :oc des (Baues Hessen der Deutschen Stenographen- ftrt am 4. und 5. Juli in Gießen hin und sor- stck die Ortsgruppen zu zahlreichem Besuch der ; Mtteien Provinzialhaupt- und Universitätsstadt | feen auf. Die Sitzung schloß mit dreifachem Sieg-

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