Ausgabe 
4.5.1936
 
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Kunst und Wissenschaft. Reichstheaterfestwoche in München. Die 3. ReichstheaterfestwocheinMün. ch e n (vom 10. bis 17. Mai) steht in diesem Jahre im Zeichen der vollkommenen Dolkwerdung unserer Nation und will daher auf dem Gebiet des Schau­spiels dem immer stärkeren Durchbruch natio- nalsozialistischenSchaffens Ausdruckver­leihen. Wurde bei der vorjährigen Theaterfestwoche in Hamburg das Werk des ersten nationalsozialisti­schen Dichters Dietrich Eckart geehrt, so findet dies­mal ausschließlich die schöpferische Leistung lebender Parteigenossen ihre Anerkennung. Die drei Dichter der Reichstheater-Festwoche sind Hanns I o h st, Fr. B e t h g e und Eberhard Wolfgang Möller. Sie gehören alle drei schon lange der nationalsozialistischen Bewegung an. Ihre Dramen repräsentieren die neue, aus dem politischen Ausdruck der Zeit erstan- bene Dichtung, welche die nationale Ehre in den Mittelpunkt ihres Denkens gestellt hat. Sie wider­legen die liberalistische Theorie, die die Möglichkeit und das Vorhandensein einer ausgesprochen natio­nalsozialistischen Dramatik leugnen zu können glaubte. Von Hanns Jo Hst wird während der Reichstheater-Festwoche das bekannte Schauspiel Thomas Paine" im Münchener Nationaltheater unter der Regie von Jürgen Fehling und mit Lothar Müthelin der Hauptrolle aufgeführt. Von Friedrich Bethge gelangt im Theater des Volkes Marsch der Veteranen" mit Mathias Wiemann in der tragenden Rolle zur Darstellung: von Eber­hard Wolfgang Möller erscheint das Schauspiel Rotschild siegt bei Waterloo" in den Münchener Kammerspielen.

Jubiläumsausstellungen

der preußischen Akademie der Künste.

Ministerpräsident Generaloberst Hermann Gö­ring hat die Schirmherrschaft über die beiden Jubiläumsausstellungen der Preußi­schen Akademie der Künste, deren erste demnächst eröffnet wird, übernommen. Diese Aus­stellung gibt in Werken der Mitglieder der Akademie einen Ueberblick über die deutsche Malerei vom Ausgang des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Fast alle großen deutschen Museen, die Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten, die Stadt Berlin und viele Privatsammler haben eine große Zahl wertvoller Kunstwerke dargeliehen. Ergänzt wird das Gesamtbild der Ausstellung durch eine Abteilung, die Aquarelle, Zeichnungen und gra­phische Arbeiten aus der Zeit von Friedrich Georg Schmidt, Gottfried Schadow und Daniel Chodowiecki bis zu den heutigen Graphikern der Akademie enthält. Die für den Herbst geplante Ausstellung wird die Berliner Bildhauerkunst von Schlueter bis zur Gegenwart zeigen.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 5. Mai, um 15 Uhr statt

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Furtwänglers Dirlgenlentaligkeit.

Der Führer und Reichskanzler hat Wilhelm Furtwängler seinem Wunsche entsprechend für eine Zeitlang von aller Dirigententatigkeit inner­halb Deutschlands entbunden. Wilhelm Furt­wängler, der sich persönlichen Arbeiten widmen will, wird außer in den Bayreuther Festspielen tm nächsten Winter nirgends dirigieren. Nach Ablauf der kommenden Spielzeit wird er seine Tätigkeit im In- und Auslande wieder aufnehmen.

Kür die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei unserem schweren Verlust sagen wir auf diesem Wege allen un­seren herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ernst Döringer und Kind.

Wieseck, den 4. Mai 1936.

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Buchpreis ausgezeichneten Obersturmbannführer Gerhard Schumann mit folgendem Schreiben seine Ernennung zum Standartenfüh­rer mitgeteilt:Lieber Schumann! Mit Ihnen freut sich die ganze SA. über die Ihnen zuteil ge­wordene Ehrung und sendet herzlichste Glückwünsche. Gleichzeitig befördere ich Sie zum Standartenfüh­rer. Nun vorwärts zu neuem Schaffen im alten Geist! Heil Hitler! Viktor Lutze."

Deutsches Vier im Auslande.

Man hat im Ausland oft versucht, mit Hilfe deut­scher Braumeister und aus Deutschland eingeführ­ter Brauereieinrichtungen deutsches Bier herzu­stellen. Aber die Güte unseres Bieres wurde nie erreicht. Wer ein besonders gutes Glas Bier trinken will, verlangt auch im Auslande deutsches Bier: Die Nachfrage nach deutschem Bier steigert sich von Jahr zu Jahr. Unsere Bierausfuhr betrug im vergangenen Jahr 216 816 Hektoliter gegenüber 173 532 Hektoliter im Jahr 1934; davon gingen nach England 22 000 Hektoliter (1934) und 28 000 Hektoliter (1935), nach Frankreich 4000 bzw. 15 000 Hektoliter, nach Italien 6000 bzw. 10 000 Hektoliter, nach der Schweiz 13 000 bzw. 13 000 Hektoliter, nach Holland 23 000 bzw. 20 000 Hektoliter, nach Belgien 16 000 bzw. 19 000 Hektoliter. Neben dem Faßbier führten wir auch Flaschenbier aus; diese Flaschenbierausfuhr geht hauptsächlich nach Britisch- Jndien, nach dem Belgischen Kongo, nach dem französischen Westafrika.

Wetterbericht

des Reichswetlerdiensies. Ausgabeort Frankfurt.

Das mächtige, mit seinem Kern über Nordskandi» navien liegende Hochdruckgebiet hat sich weiter ver­stärkt, und es verfrachtet kühle, aus polaren Gegen­den stammende Lustmassen nach Deutschland, ist gleichzeitig aber auch für die Zufuhr warmer fub- tropischer Luft von Südosten her verantwortlich. Durch die Mischung beider ist Deutschland noch immer im Bereich einer feuchten Luftmasse, die vor allem durch Stauen an den Gebirgen strichweise Anlaß zu Regenfällen gibt. Zeitweise vermag sich auch die sub- tropische Warmluft stärker durchzusetzen. Wenn auch die Witterung noch keine volle Beständigkeit erreichen wird, so kann doch vor allem an den West- und Südabdachungen der Gebirge im ganzen mit freundlichem, wärmerem Wetter gerechnet werden.

AussichtenfürDienstag: Zeitweilig auf- heiternd und tagsüber ziemlich warm, doch noch immer Neigung zu einzelnen, teilweise gewitterigen Niederschlägen, östliche Winde.

AussichtenfürMittwoch: Im wesentlichen Fortdauer der freundlichen und wärmeren Witte­rung. _ _ v

Lufttemperaturen am 3. Mai: mittags 17,6 Grad Celsius, abends 13 Grad; am 4. Mai: morgens 11,5 Grad. Maximum 18,1 Grad, Minimum heute nacht 10,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. Mai: abends 13,3 Grad; am 4. Mai: morgens 11,8 Grad. Sonnenscheindauer 4 Stunden. Niederschläge 0,2 mm.

sich bei der Aussteifung notwendigerweise ein Knick ergeben, der ein Gefahrenmoment bildete. Schmitt trat der Auffassung des Sachverständigen entgegen: die entstandenen Abweichungen hätten praktisch die Sicherheit nicht beeinträchtigt.

Kleme politische Nachrichten.

Zum Nationalen Feiertag des deutschen Volkes sind dem Führer und Reichskanzler neben vielen Kundgebungen von den in Deutschland stattgehabten Maifeiern zahlreiche Glück­wunschtelegramme fremder Staa t s - oderhäupter und Regierungen, Treuegelob­nisse reichsdeutscher Kolonien und Vereinigungen im Auslande und Grüße ausländischer Freunde des deutschen Volkes zugegangen.

In Ankara wurde eine deutsche Kunst- ausstellung eröffnet, die Werke der neueren Zeit zeigt. Der deutsche Botschafter Dr. v. Kel­ler hielt die Eröffnungsrede. Der Feier wohnten türkische Minister, das diplomatische Korps, die deutsche Kolonie und Vertreter der Presse bei.

Am 29. April ist das d e u t s ch - i r i s ch e Han­de l s a b k o m m e n auf der Grundlage eines Ver­hältnisses des Wertes der Einfuhr irischer Waren nach Deutschland zu der Ausfuhr deutscher Waren nach dem irischen Freistaat von 1:2 verlängert worden.

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Seit Donnerstag vergangener Woche ankert im Golf von Fonseca das nordamerikanische KriegsschiffWright", das den Auftrag hat, die Küsten von Nicaragua und Hon­duras zu bewachen.

Aus alter Wett.

Schaffung eines Reichsfeuerwehr-Ehrenzeichens.

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Deutschland als Reiseziel

Internationale Hotelier-Tagung in Berlin.

gebracht hat, die wir geistig und seelisch überwun­den haben. ,

Ich bin überzeugt, daß viele von Ihnen m unle- rem nationalsozialistischen Deutschland sehr viel mehr Schönes, Gutes und Vernünftiges finden werden, als sie erwartet haben. Und ich bm über­zeugt, daß Sie, wenn Sie das wahre Bild des neuen Deutschland in die Welt hinaustragen, nicht nur dem deutschen Volk selbst, sondern der Idee des Friedens und der Wohlfahrt der Völker im allgemeinen nutzen werden und damit auch ihren eigenen Interessen, die von einer friedlichen Entwicklung und einer Wiederaufrich- tung gesunder und gesicherter Verhältnisse im Welt­verkehr und in der Weltwirtschaft in ganz besonde­rem Maße abhängen.

Minister a. D. Hermann Esser erklärte, daß die internationale Hotellerie als Kronzeuge aufge­rufen werden könne für die Feststellung, daß die derzeit leider noch geltenden Maximen des Zu­sammenlebens, insbesondere der europäischen Vol­ker, zweifellos dem starken Friedensbedürfnis der Menschheit nicht genügen. Die amtliche deutsche Fremdenverkehrsführung werde gern ihren Beitrag für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit leisten

Präsident Sir Francis T o w l e dankte Minister Esser für die überaus herzliche Aufnahme im neuen Deutschland und wies auf die bedeutungsvolle Mis­sion der Hoteliers im Rahmen der zwischenstaat­lichen Beziehungen der Völker hin. Forderung des Fremdenverkehrs fei eine Aufgabe von internatio­naler Bedeutung, denn Reifen fei zum gegenseitigen Sich-Kennen-und-Verstehen-Lernen der Lander eine unbedingte Voraussetzung.

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Büchertisch.

Dr. Georg Buschan:Altgerma- Nische Ueberlieferungen in Kult und Brauchtum der Deutschen". Preis kart, 6,60 Mk., Seinen 7,80 Mk. Verlag I. F. Lehmann, München. (102) Das Buch gibt uns Einblick in die religiösen Anschauungen unserer Voreltern, in die Welt der Götter und Dämonen, es berichtet von religiösen Feiern und Opfern, von den Jahres­zeiten, vom Alltag. Ueberall wird deutlich, wie sich germanisches Wesen in den alten Volksbräuchen erhalten hat. Das Buch birgt eine reiche Samm­lung volkskundlicher Quellen und Denkmäler und wird deshalb von jedem Volks- und Heimatfreund mit Freude ausgenommen werden.

Professor Hans Naumann: Deut­sche Volkskunde in Grundzügen. 15. Tausend. 154 Seiten. In Ganzleinenband 2 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. (81) Das Buch des bekannten Bonner Germanisten ver­suchte, Ordnung, Sinn und System in die volks­kundlichen Kenntnisse zu bringen und ebnete den Boden für eine überschauende volkskundliche For­schung. In anregender Sprache vermittelt es einen guten Ueberblick über die deutsche Volkskunde. In elf Kapiteln werden die Hauptgebiete volkskund­licher Forschung behandelt: Tracht und Hausrat. Bauernhaus und Dorfkirche. Siedlung und Agrar­wesen. Primitiver Gemeinschaftsgeist. Die primitiven Gemeinschaftsfeste. Volksschauspiel und Gemern- schastsspiel. Volksbuch und Puppenspiel. Volkslied und Gemeinschaftslied. Rätsel und Sprichwort. Sage und Märchen. Volkssprache. Das Buch bildet da- durch gerade heute, wo dank der nationalsoziali­stischen Führung volkskundliche Kenntnisse nicht mir vom Fachmann verlangt werden, für jeden volkskundlich Interessierten eine zuverlässige und zu empfehlende Einführung.

Der SA.-Stabschef des Führers . wie die NSK. meldet, dem mit dem nationalen

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Volkstümliche Naturwissenschaft

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Hauptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwort­lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor KümmeL D. A. III. 36: 10 270. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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Berlin, 4. Mai. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat den vom Reichs- und preu­ßischen Minister des Innern oorgelegten Entwurf eines Reichsfeuerwehr-Ehrenzeichens genehmigt. Das Reichsfeuerwehr-Ehrenzeichen stellt ein Flammenkreuz auf weißem Grunde dar, das m der Mitte das Hakenkreuz trägt und mit der Um­schrift versehen ist,Für Verdienst im Feuerlösch­wesen". Das Reichsfeuerwehr-Ehrenzeichen wird in zwei Klassey verliehen. Die Zweite Klasse ist für Mitglieder einer anerkannten Berufs- oder Frei- ; willigen Feuerwehr bestimmt, die 2 5 Jahre als aktive Feuerwehrmänner einwandfrei Dienst geleistet haben. Das Reichsfeuerwehr-Ehren­zeichen ' Erster Klasse erhalten Feuerwehrmänner, die sich im Feuerlöschdienst besonders ausgezeichnet haben, sowie Feuerwehrführer und andere Per­sonen, die sich um die Entwicklung des Feuerlösch­wesens, insbesoydere um die Vereinheitlichung der deutschen Feuerwehr im Sinne der vom Reichs­und preußischen Minister des Innern erlassenen Vorschriften, verdient gemacht haben. Nähere amt­liche Bestimmungen folgen noch.

Athens Oberbürgermeister in Berlin.

Der Athener Oberbürgermeister Kotzias traf zu einem dreitägigen Besuch in der Reichshaupt­stadt ein. Auf dem Lehrter Bahnhof waren zu sei­nem Empfang u. a. deutsche Journalisten erschienen, die im vorigen Jahre auf Einladung der griechischen Regierung in Griechenland geweilt hatten und in Athen von Oberbürgermeister Kotzias auf das lie­benswürdigste betreut worden waren. Oberbürger­meister Kotzias gab feiner Freude darüber Ausdruck, daß er, nachdem er den Namen Athen nach Ham­burg habe tragen können, um ein neues großes Schiff der Levantelinie zu taufen, nun auch Ber­lin, die Zentrale des neuen Deutschland und der neuen deutschen Kultur sowie die Stadt der Olympischen Spiele kennenlernen dürfe. Sonntag besichtigte der Oberbürgermeister, der sich neben anderen hervorragenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Griechenland an dem Staf­fellauf zur Einholung des olympi­schen Feuers beteiligen wird, das Reichssport­feld und das olympische Dorf. Am Mittwoch wird Oberbürgermeister Kotzias sich nach Dresden begeben.

Elly Beinhorn fliegt nach Riga und Cibau.

Die Fliegerin Elly Beinhorn ist vom Ber­liner Flughafen Tempelhof zu einem Fluge nach Riga und Libau gestartet. Sie verwendet wieder das gleiche Flugzeug der Bayerischen Flugzeugwerke TypTaifun", mit dem sie im vergangenen Som­mer ihren aufsehenerregenden Flug Deutschland Istanbul Deutschland an einem Tage durch­führte. Elly Beinhorn wird in Libau und Riga vor

den deutschen Vereinen Vorträge über ihre bis­herigen Flugerlebnisse halten

Graf Zeppelin" zur Rückfahrt gestartet.

Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist nachts um 1.50 Uhr MEZ. in Pernambuco zu seiner Rück­fahrt nach Deutschland aufgestiegen und stand am Montag um 7 Uhr MEZ. 63 Seemeilen südwest­lich von der Insel Fernando Noronha.

Schweres Autounglück an einem Bahnübergang.

Beim Bahnhof Zuzenhausen an der Strecke Hei­delberg MeckesheimJagstfeld wurde auf dem fernbedienten Herrenberger Wegübergang der Kreis­straße WieslochZuzenhausen bei nicht geschlossener Wegschranke das mit drei Personen besetzte Per­sonenauto des Kaufmanns Romann aus Zuzen­hausen von einem Personenzug erfaßt, ungefähr hundert Meter weit geschleift und schwer beschädigt. Von den Insassen wurden Kaufmann Romann und feine Tochter Erna getötet, feine Tochter Irma wurde schwerverletzt. Eine Untersuchung ist eingeleitet.

Vuchpreistrager Schumann zum Standartenführer ernannt.

Berlin, 3. Mai. (DNB.) Auf dem großen Empfang, den Staatsminister a. D. Hermann g [er im Hotel Esplanade aus Anlaß der Tagung der Alliance Internationale d'Hötellerie für mehr als 70 Hoteliers aus etwa 20 Ländern in An­wesenheit zahlreicher Vertreter von Staat und Par­tei veranstaltete, hielt Staatssekretär Funk eine Rede, in der er u. a. erklärte: Sie sind uns nicht nur liebe und gern gesehene Gäste wie jeder Aus­länder, der wohlmeinend und unvoreingenommen zu uns kommt und das neue Deutschland objektiv betrachtet, sondern Sie sind uns auch besonders werwolle Gäste, weil bei Ihnen vieltausendsache Fäden der internationalen Meinungsbildung zu- sammenlausen und Ihr Urteil im internationalen Fremdenverkehr eine wichtige Rolle spielt. Un|er höchstes und tiefstes Streben gilt dem Frieden, einer ruhigen Aufbauarbeit im Innern und einer besseren stabileren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ordnung der Welt. Aber daneben haben wir auch den besonderen Ehrgeiz, das gastlichste und vollkommen st e Reiseland der Welt zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine Fremdenverkehrsgesetzgebung, und -Organisation geschaffen, die das H 0 ch st- maß an Lei st ungen sichert. Wir sind glücklich, daß das deutsche Hotelgewerbe auf einer hohen, tn der Welt allgemein anerkannten Stufe steht. Dieses Gewerbe hat eine besondere Wohnkultur entwickelt, die wir nicht entbehren wollen Neben der Zweckmäßigkeit hat im Hotelleben auch der An­spruch auf kultivierte Wohnlichkeit fern Recht. Unser Kunstideal ist ganz und gar nicht der kalte und reine Zweckmäßigkeitsstil, den eine Epoche hervor-

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